Ausgabe 
19.1.1939
 
Einzelbild herunterladen

Semmelweis

und die Desinfektion.

Zu dem letzt^ Aufsatz unserer SerieChemie erschließt die Welt" geht uns ein Schreiben von M e d.- R a t P r o f e s s o r Dr.med. Walther zu, in dem festgestellt wird, daß nicht Semmel­weis im Jahre 1865 in der Wiener Frauenklinik Versuche mit Karbolsäure als Desinfek­tionsmittel gemacht hat. In dem Schreiben heißt es dann weiter:

1. Semmelweis hat (leider!) nie die Kar­bolsäure gekannt! Er war 1865 in Buda­pest als Direktor der Geburtshilflichen Klinik, aber -schon im Zustande geistiger Umnachtung, so daß er in die Jrrenheilanstalt in Döbling bei Wien über­geführt werden mußte, wo er im August 1865 starb.

2. Semmelweis hat hauptsächlich 1845 bis 1849 in der Geburtshilflichen Klinik zu Wien feine Stu­dien über Ursache und Verbreitung des Kind­bettfiebers betrieben und hatte zur Reinigung der Hände Seifen- und Chlorwaffer- Waschungen benutzt, und zwar mit dem Erfolg, daß die Sterblichkeit im Kindbett von über 10 v. H. auf 2 v. $)., sogar auf 0,5 v. H. sank. Das Desinfek­tionsmittel, das er benutzte, war also Chlor in Form des Chlorwassers (aqua chlorata), später auch der billigere Chlorkalk zu Waschungen.

3. Semmelweis kam 1854 als Professor nach Budapest und hat hier sogar bei gynäkologischen Operationen diese Desinfektionsmethode mit Erfolg angewandt. Semmelweis war also der Erste, der zur Dechütung der Wundinfektion neben der gründ­lichen Seifenwaschung der Hände, ein, wenn auch noch nicht vollkommenes DesinfektionsmittelChlor- waffer" einführte. Leider fand er bei den Geburts­helfern der damaligen Zeit nicht nur keine Aner­kennung, sondern nur Ablehnung, das ist das tra­gische Schicksal von Semmelweis. 1864 wurden aus der Naturforscheroersammlung zu Speyer seine Leh­ren von den damaligen Geburtshelfern einstimmig abgelehnt".

4. Die Karbolsäure wurde also nicht von Semmelweis, sondern von John Lister, dem eng­lischen Chirurgen, zunächst in die Chirurgie ein- gesührt (nicht in die Geburtshilfe), im Jahre 1867 erschien seine erfte Veröffentlichung, aber es dauerte noch lange, bis die Chirurgen hierzu Karbol- wäfchunaen einführten, selbst im Kriege 1870/71 wurde Karbol nur hier und da benutzt erst nachdem die Chirurgen die Karboldesinfektion ein­geführt hatten, kamen die Geburtshelfer und wand­ten sie zur Händedesinfektion an, diese hielt sich noch recht viele Jahre.

Lister hatte mehr Glück als Semmelweis mit seinem Desinfektionsmittel. Semmelweis bleibt aber das große Verdienst, daß er als Erster das Wesen des Kindbettfiebers erkannt und durch die Chlorwasserwaschungen die Bekämpfung der Sterb­lichkeit im Kindbett eingeleitet hat! Ihm als Deut­schen (Deutsch-Oesterreicher) gebührt das Hauptz- verdienst in puncto: Verhütung des Kindbettfiebers, erstmalige Anwendung eines Desinfektionsmittels in Form der Chlorwasserwaschungen.

Kunst und Wissenschaft.

Prüfungsinstilul für biologische Heilmittel in Nürnberg.

In Nürnberg wurde das neugegründete P r ü - fungsinstitut für biologische Heil-

mittel in Gegenwart des Gauleiters Julius Streicher eröffnet. Unter den Ehrengästen sah man auch den Beauftragten Mussolinis für Rasse- und Gesundheitsfragen, S a l v o t t i. Prof. Koet - schau umriß die Aufgaben des von ihm geleiteten Instituts, das den biologischen Heilmitteln den ihnen gebührenden Platz verschaffen solle. Abschließend be­tonte der Frankenführer Julius Streicher, daß das Gute, das die Medizin errungen habe, niemals aufgegeben werden dürfe; es müßten aber auch die Erkenntnisse, die von Laienärzten gewonnen wur­den, gebührend gewürdigt werden.

Aus aller Wett.

Internationale Vrieflauben-Ausstellung in Köln.

Auf dem 1. internationalen Kongreß der Brief­taubenzüchter, der im Vorjahre m Brüssel statt­fand, wurde beschlossen, den nächsten Kongreß und gemeinsam mit ihm die 2. Internationale Brieftaubenausstellung in Deutschland zu halten. Der Deutsche Reichsoerband für das Brieftaubenwesen hat für den 26. bis 30. Januar die Brieftaubenzüchter der Welt nach Köln einge­laden, weil in Köln und Umgebung die Brief­taubenzucht besonders gepflegt wird. Reichsinnen­minister Dr. Frick hat die Schirmherrschaft dieser Ausstellung übernommen, zu welcher rund 6000 Teilnehmer aus ganz Europa erwartet werden. Gleichzeitig mit der internationalen Ausstellung wird die erste deutsche Verbandsausstellung zu sehen sein, und aus allen Teilen des Reiches werden die geflügelten Briefträger in Köln zum Wettbewerb antreten.

Ilm die Weltmeisterschaft im Tanzen.

Das vielfältige Programm des Münchener Faschings erhält noch eine Bereicherung durch das internationale Tanzturnier, bei dem die W e l t- meisterschaft im Tanzen am 5. und 6. Fe-

Zu den vielfältigen Ueberraschungen, welche die bevorstehende Grüne Woche ihren Besuchern bescheren wird, gehört auch das Dorf Rund- funkhausen. Es liegt in der Halle 6 des Aus­stellungsgeländes am Funkturm, die in ihrer gan­zen Ausdehnung in ein verblüffend naturgetreues Dorf verwandelt wurde. In diesem Dorf wird d>e Reichsrundfunkgesellschaft täglich von 11 bis 18 Uhr Sendungen der deutschen Reichssender mit den bekanntesten und beliebtesten Solisten und Kapel­len veranstalten. Dadurch soll insbesondere den bäuerlichen Besuchern aus dem Reich Gelegenheit gegeben werden, einmal den Sendcbetrieb aus nächster Nähe anzusehen und die schon vom Hören bekannten Rundfunkkünstler persönlich kennen zu lernen. Ein vorzüglicher Gedanke, zumal noch die sehr anheimelnde Gaststätte , ,Z u r nassen Welle" zu längerem Verweilen einlädt. So wird also in den Ausstellungstagen vom 27 Januar bis 5. Februar Berlin auf der nassen Welle zu hören sein. Da nun zu dieser Zeit in Berlin die schäu­mende Bockbiersaison auf ihrem Höhepunkt

bruar ausgetragen wird. Diese tanzsportliche Ver­anstaltung wird durchgeführt vom Deutschen Kasino in München und steht unter der Schirmherrschaft des Gauleiters Staatsministers Adolf Wagner. Die Weltmeisterschaft weist eine glänzende Besetzung auf. Ihre Beteiligung haben bisher zugesagt die Meisterpaare von England, Italien, Norwegen, der Tschecho-Slowakei, von Holland, Frankreich, Danzig und Irland. Verschiedene andere Nationen haben außerdem ihre Zusage gegeben, aber vorläufig die Meisterpaare noch nicht benannt. Als Schiedsrichter werden fungieren der Präsident der Reichstheater­kammer, Körner, und der Geschäftsführer der Reichstheaterkammer, Frauenfeld. (Der Reichs­verband zur Pflege des Gesellschaftstanzes ist Mit­glied der Reichstheaterkammer.) Bei der Meister­schaft werden bewertet: Langsamer Walzer, Wiener Walzer, langsamer Foxtrott, Foxtrott und Tango.

Georg Dietrich Wusica gegen Bürgschaft freigelassen.

Der stellvertretende Präsident, der Drogenfirma McKesson und Nobbins, Georg Dietrich Musica, der das Hauptwerkzeug des verstorbenen Rekord- betriigers Philip Musica alias Coster in seinen Schwindelaffären war, wurde gegen Stellung einer Bürgschaft von 10 000 Dollars auf freien Fuß ge­setzt. Georg Dietrich Musica war bereits in der letz­ten Woche von den Bundesbehörden freigelassen, bann aber von der Stadtpolizei wieder verhaftet worden.

Der Goldschatz im Kamin.

Im Kamin eines alten Hauses in Reichshofen (Elsaß) hat ein Schornsteinfeger einen reichen Goldschatz gefunden. Bei Reinigungsarbeiten stellte er fest, daß der Schornstein mit einem riesigen Sack verstopft war. Er schnitt den Sack auf und war nicht wenig erstaunt, als plötzlich ein wahrer Regen alter Dukaten und anderer Goldstücke auf ihn herabfiel.

steht, so werden die nassen Wellen umso höher schlagen, und man wird auf ein recht vergnügtes Geplätscher gefaßt fein können, aus dessen Feucht­fröhlichkeit die Rundfunkkünstler wohl nur mit großer Mühe ihren trockenen Humor werden ret­ten können.

*

Da jeder 20. Berliner im Besitz eines Kraft­fahrzeuges ist, so herrscht in der Reichshauptstadt eine sehr große Garagennot. Aus diesem Grunde wird gern von derLaternengarage" Ge­brauch gemacht, d. h. man stellt seinen Kraftwagen nachts unter die der Wohnung am nächsten ge­legene Laterne und fertig ist die Garage! Nach denBerliner Wirtschastsberichten" hat es die Motorgruppe Berlin des NSKK. vor kurzem unternommen, während einer Nacht sämtliche Ber­liner Straßen nach nächtlicherweile parkenden Kraftfahrzeugen abzusuchen. In dieser Nacht wur­den 13 0 0 0 Laternengaragen fest ge- st e 1 l t! In 2000 Straßen parkten je ein bis zehn Wagen, in weiteren 183 Straßen 11 bis 20 Wa­

gen. Es gab aber auch Straßen mit 80 bis 100 und noch mehr Laternengaragen. Asti stärksten war der Kurfürstendamm mit 156 Fahrzeugen besetzt, während in der Friedrichstraße nur 43 Personen-- unb 18 Lastkraftwagen gezählt würben. Bei dieser starken Nachfragen nach Berliner Straßenlaternen kann es übrigens zu unliebsamen Zwischenfällen kommen, wenn nämlich die als Garage dienende Laterne aus irgenbeinem Grunde zufällig nicht brennt unb es baher wegen Nichtbeleuchtung bes parfenben Autos einen polizeilichen Denkzettel gibt. Was zu bem widerspruchsvollen Ergebnis führt, daß jeder Kraftwagenbesitzer, der eine La­ternengarage benutzt, sich freut, wenn seine Gara­ge brennt! *

Am 15. Januar konnte die ältefte Berline­rin, Frau Wilhelmine Haussen, ihren 106. Geburts­tag in voller Frische begehen. Der Führer, Minister­präsident Göring, Oberbürgermeister Dr. Lippert ließen ihr ehrende Glückwunschschreiben, Gaben und Geldgeschenke überreichen. Auch von der Berliner Bevölkerung wurde bas Gedurtstagskinb beglück­wünscht unb gefeiert. Frau Wilhelmine Haussen, die mit ihren 106 Jahren älter als die deutsche Eisen­bahn ist, ist übrigens nicht die einzige Einwohnerin Berlins über hundert Jahre. Noch drei Frauen und einen Mann, die 103, 102 und 101 Jahre alt sind, birgt Berlin in seinen Mauern. Diese fünflieber* Hundertjährigen" strafen die Behauptung Lugen, baß man in Berlin nicht alt werde.Im Gegen­teil", sagt Frau Hanfsen,Berlin erhält jung!" Getreu ihrem WählspruchIch hebe bas Leben!" hat sie sich auch niemals dem rasch pul­sierenden Tempo Berlins entzogen. So sind also keineswegs länbliche Zurückgezogenheit und beschau­liche Ruhe die Vorbedingungen für em hohes Alter. Vielmehr

Eine kleine Ueberlegung, Und wir finden dann alsbald: Nur in ständiger Bewegung Bleibt man jung und wird man alt.

Auch für denNachwuchs" der Hundertjährigen in Berlin ist bestens gesorgt. Nächster Kandidat ist der älteste Düppel st ürmer Berlins, der Kleinrentner Berthold Heckert, der am 12. Fe­bruar dieses Jahres 99 Jahre alt wird.

*.

Daß Bewegung jung erhält, erfuhr auch eine an­dere ältere Berlinerin, die allerdings erst 66 Lenze zählt: die goldene Viktoria aufder Sie­gessäule. Während von der ehemaligen Sieges­säule auf bem Königsplatz nur noch ein niebriger Mauerrest übrig bleibt, reckt sich die neue Sieges­säule auf bem Großen Stern bereits zu voller Höhe empor. Und schon in dieser Woche wird damit be­gonnen, die in 16 Teile zerlegte Viktoria auf der schwindelnden Höhe der neuen Plattform wieder zu­sammenzufetzen. So wirds nicht lange mehr dauern, bis die vom Königsplatz zum Großen Stern be­wegte Viktoria allen Berlinerinnen zeigen wird, wie man durch Bewegung jung und schön bleibt. Wobei aber doch nicht verschwiegen werden soll, daß man der alternden Viktoria etwas frisches Blatt­goldaufgelegt" hat. Kaum aber waren die 16 Teile der Viktoria in die Höhe gewunden, da bemächtigte sich ihrer schon der Berliner Volkswitz. Als man einen soeben von einer Grippe genesenen Berliner fragte, wie es ihm ginge, antwortete er kurz und bündig:Bei mir Viktoria!" Nach dem Sinn seiner dunklen Worte gefragt, gab er die Erklärung ab: Wieder oben auf!"

Berlin auf der nassen Welle.

Llnd dann noch Bockbiersaison! 13000 Laiernen-Garagen. Steifer als die Eisenbahn. Bei mir Viktoria!

Don unserer Berliner Schristleitung.

Für die beim Heimgang unserer lieben, unvergeßlichen Entschlafenen

Frau Kunigunde Rath

Wilhelm Schäfer

Die trauernden Hinterbliebenen.

Gießen, den 19. Januar 1939.

| VermietungenPA« Große, helle .

Küche, Bad

Lediger

Maire

)

Suche

so fort gesucht.

Schrift!. Ang. u. d. Geschäftsst. b. unt.373Danben 0296 an d.G.A.lGieß.Anz. lsoMlGieß. Anzeiger.

durch die

Werbe-Drucksachen bei Brübl, Schulstr. 7

Größeres, modernes

B,

Zuverlässiges Ha btags-Mädchen nicht unt. 18 I., in kleinen Haus­halt zum 1. Febr. gesucht. Zn er­fragen in d. Ge- schäftsst. d. G.A.

Freitag, 20. Jan., ab 10 Uhr. verkaufe Erste leistungsf. ich Neuenweg 28 (Eing.d.d.Hof) folg.: ZulleriMle/ZMIl

erwiesene Teilnahme, für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Becker, sowie die Kranz- und Blumenspenden, den Schwestern des Evangelischen Schwesternhauses für die liebevolle Pflege unseren herzlichsten Dank.

Frau

7.um Putzen gesucht. 0277

Hindenburg- wall 22 II.

mit Garten in guter Lage gegen Barzahlung zu kaufen gesucht. Schriftl. Angebote unter 378 D an den Gießener Anzeiger erb.

Gut empfohlen. Halhlagsitichen f. 2 kleine Haus­haltungen in eilt. Hause (815 Uhr) bei gutem Lolin zum 15. Februar gesucht. Zu erfr. in der Geschäfls- stelled.Gieß.Anz.

Nach Frankhirt/M.

tüchtiges, solides

MiMelle

Führerschein Klasse 3.

Schriftl. Angel), unter 0281 a. d. Gießen. Anzeig.

26 Jahre alt, 7 Jahre Fahr­praxis, mit Re­paraturen ver­traut, meist Last­zug gefahren, sucht sofort oder später Stellung, geht a. auf Fern­zug. Führersch. Klasse 2 und 3. Schriftl. Angel), unt. 0295 an den Gießen. Anzeig.

Mädchen das gut bürgerl. kocheir kann, in Geschäftshaus­halt (ein Kind) per 1. Februar gesucht. Hoher Loh,r. Waschfrau n. Putzfrau vor­handen. Näheres zu erfragen bei Frau Vita Wöll Gießen [0279 Gartenstr. 19 11.

jUIUllBVluuji.

Zu erfragen in Geschäftsst. d.

ieß.Anz. [303Dl

MnlerlülfoÄfteno

SOFORTIGER GEWINNENTSCHEID

Werkstatt mit Büro auch als Lager und Tankstelle passend, mit 5- bis tz-Zinnner- Wobn., nächster Nähe SelterSw., sof. zu vermiet.

Hindenburg-

wall 22.10276

mit günstig. Be­dingungen sucht tüchtige

VerkäuierfiDDeo) allüberall be­zirksweise gegen estes Gehalt.

Eilangebote unt. 0278 an d. G. A.

(Stellenangebote) Stadtkundiger

Mjnoge

Eehtling

oder

uuiiuuuujcu Ostern für Dro­gerie gesucht.

Schriftliche An­gebote unt. 0292 att den Gießener Anzeiger erbet.

Fleißiges

Mädchen daS kochen tarnt, und Hausarbeit mit übernimmt, gegen hob. Lohn zum 1. März für Geschäftshaus­halt gesucht.

Schriftl. Angeb.

Goethe-Bund und KaaimönnischerVerein

GIESSEN

Montag, 23. Januar 1939, abends 8 Uhr, Neue Aula:

Dichterlesung Aus volkliafter Dichtung

Suche erfahren., solides

Mädchen für sofort oder 1. Februar. [0287 MWSM9II

Wirtstische, Bänke, Stühle, Büfett und Gläserschrank mit Schiebe­türen, 1 Küche, Betten mit Auf­legkeil und Federzeug, Kommoden, Waschtische, 1 Schlafzimmer, zwei Eisschränke, 1 BiehtranSportwag., 1 Jagdwagen (fast neu) mit silkrer- platttert. Geschirr, 2 Oekonomie- wagen mit Ernteleitern, 1 Mäh­maschine, Pferdegeschirre, Ketten und noch andere landwirtschaftl. Geräte: Pflüge, Eggen und eine Wiesenegge; ferner: 2tür. Kleider- schränke, Sofas, Küchenschränke, Schreibtische, Tische, Büfetts, eine Vitrine, Trurneauspiegelu. Wand­spiegel, Betten, 1 Nähmaschine, 1 falt neuer Gehrock-Anzug u. v. a.

Verkauf bestimmt. [377D

Ij.IIurtmetz, Nfeuenwegl8 I.

Nähe Frankfurt. Straße, per 1. März gesucht. Schriftliche An­gebote unt. 0283 an den Gießener Anzeiger erbet.

2V2-3-Zim.- Wohnung von einer

Beamten fannlie (3 Personen) für 1. März ge­sucht. Schriftl. Angebote unter 0275 a. d. G. A.

liest aus eigenen Werken

uni. Mitwirkung der Pianistin Bilde Sander-Berlin

Die Mitglieder des Goethe-Bnndes und Kanfm. Vereins haben freien Eintritt (G. B. grüner Ausweis, Kontroll- absclinitt Nr. 4 - K. V grüner Ausweis, Kontrollab­schnitt Nr.4). Mitglieder der NSDAP., der NS.-Franen- schaft, des Landschahsbnnfles Volkstum rnd Heimat erhalten ermäßigte Eintrittskarten zum Preise von, 75 Pf. geg. Vorzeigen des Mitgliedsausweises, Nicht- Mitglieder zu RM 1.25 bei Challier u.a.d. Abendkasse. Studentenkarten an 40 Pf. bei Hausverwalter Becker, Universitätsgebäude. BlUilär und Schüler 30 Pf. 370d

| Mietgesuche"] MN NIMM. MM möglichst mit

fließend. Wasser oder Badbennt- zung in bester

Wohngegend so­fort vor: junger Dame gesucht.

Oberh. GesellschaH f.Natur-u. Heilkunde (Naturwissenschaftliche Abteilung) leulsch.BiologenverbandOrtsgr.Gießen EiBBellctnVolkstum und Heimat

Freitag, den 20. Januar, 20 Uhr, imForstinstitut, Braugasse

Herr Professor Funk: 37 iD

Neue Wege in der Erforschung d. Laubblattes Henneberg, Ankel, Vorsitzende

Tüchtiges

Mädchen

gesucht. I374D Näheres in der Geschäftsstelle d. Gieß. Anzeigers.

0282

Baue gut.... mit Abermann

Vortragsabend

des NSD.-Dozentenbundes, zusammen mit dem Reichskolonialbund (Kreisverband Wetterau)

am Samstag, dem 21. Januar 1939» 20.15 Uhr, in der Aula der Universität:

Dr. HECHT. Referent im Rassenpol.

Amt der Reichsleitung der NSDAP.: Kolonialproblem und Rassengedanke Zu diesem Vortrag ist jedermann herzl. eingeladen. Eintritt frei.

376 D

Meine

Sprechtage in Lieh finden Montags und Donnerstags von 14 bis 17 Uhr im Hause des Herrn Bäckermeisters Alb ach statt

Hans Werner

Notar in Hungen.

379 D

Kaufgewuche Herrschaftliches Wohnhaus oder Villa mit größeren Räumen, nicht unter 8 Zimm., sofort zu kaufen gesucht Schriftliche An­gebote u. 375D an den Gießener Anzeiger erbet. 3türiger, gebr. Kleidatiranlt zu kauf, gesucht. Schriftl. Angeb. unt. 0285 an den Gießen. Anzeig.

Gut erhaltener emaillierter

Küchenherd und mod. kleiner Ofen

zu kauf, gesucht. Schr. Angeb. mit Preis unter 0290 an d. Gieß. Anz.

Verkäufe

Beigefarbiges Olympia* Kabriolett

1,3 Str., in tadel­losem Zustand, 50000 km gelauf. sof. gegen bar für RM. 1300 zu ver­kaufen. Näheres zu erfragen [0239

Seeper

Molkerei overmetz Tel. Schmalbach (Kr. Wetzlar) 10.

Gut erhaltenes Wklavier billig zu verkauf. Schr.Angeb.unt. 0294 and. G.A.

Schnee­ketten

(neu) für Opel P.4, zu verkauf.

Schiesser

Mühlstrabe 5 L

4dvüti-

OLBAS

KräolerbaosJung

in der Mänsbnrg.

Verschiedenes, Mathematik-

Nachhilfe für Oberstufe gesucht. Schriftl. Angebote unter 0286 an d. G. A.

Achtung: Wrsuniall am 22. Oktob. 38 10.30 Uhr

Kaiserallee Ecke Georg-Philivv- Gail-Straste iWMgösL Unkosten rverden vergütet. Adresse unter 381D an den Gieß. Anz.