Helsinki, 17. Dez. (DNB.) Von Flugzeugen
Illen. Die Zahl der in der ersten Linie in diesem
Üampfsektor stehenden Russen wird mit 50 000 «geben. Von der Suomussalmi-Front wird
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Oie Elsaß-Lothringer sollen weiterwandern.
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(TkM and .Bachen5- ortun gemlfdrt onD auf eto BaAbrett (IMplalle) gefleht In dl» (Bitte wird eine Vertiefung eingedrückt. Zucker. Getouqe anö 6er werden hinein ge» geben und mit einem Teil des (Behls ju einem dicken Brei oerarbeitet Darauf gibt man die mit der Schale gehackten (Bandeln (fjafelnuflheme) und das in Meine (Dürfet gefchnittene Zitronat (Ban drückt alles ja einem Klofl jufammeo and verknetet von der (Bitte aus alle Zutaten schnell ju einem glatten Teig. Sollte er Heben, gibt man noch etwas (Behl hinzu. (TIan formt 3-4 Teigrollen in der Dicke eines Zweimarkstücke^ drückt Cie etwas platt bestreicht sie mit (Blick und bestreut sie mit In sehr feine Scheiben geschnittenen Mandeln (fjafelnuflhemen) und Danillinzucker. Die Rollen werden nicht ju dickt nebeneinander auf ein gefettetes Backbieck gelegt
Lack,eit: Etwa 20 Minuten bei guter (Bitte lh Uze. Sogieick muh dem Backen werden dl»
Oie russische Offensive in Nordfinnland.
Der Führer hat dem Direktor der Staatlichen Hochschule für Musik in Berlin, Professor Dr. Fritz Stein, aus Anlaß der Vollendung seines 60. Lebensjahres die Goethemedaille für Kunst und Wissenschaft verliehen.
500 000 in Südfrankreich seit Januar d. I. inter- lierten rotspanischen Milizsoldaten haben in der ätzten Zeit mehr und mehr den Rückweg in ihre fieimat angetreten; es dürften gegenwärtig nur noch itroa 100 000 von ihnen in Frankreich vorhanden |dn. Elsaß-lothringische „Evakuierte" als Ersatz für panische Milizsoldaten...!
bemüht.
Oie Goethe Medaille für Professor Or. Fritz Stein.
Paris, 18. Dez. (Europapreß.) Der „Malin" m?ü)et, im Ministerrat habe Ministerpräsident D eile b t e r ausführlich über die Art der Hilfeleistung gesprochen, die Finnland in Erfül- hing der Entschließung des Rates der Genfer Liga eistet werden könnte.
Dazu schreibt General Duval im „Journal", do Petsamo am Eismeer von den Russen besetzt |ei, komme für den Augenblick der Seeweg für Iran»porte nicht in Betracht. Das „Petit Journal" slukbt, daß die skandinavischen Länder keinen Einbruch dagegen erheben würden, wenn die Mate- Noltransporte für Finnland durch Norwegen ’u b Schweden geleitet würden. Es gebe außerdem noch eine Möglichkeit, diese Lieferungen zu schleunigen: Man könnte von Oslo und Stockholm klangen, der finnischen Regierung aus ihren "genen Beständen alles überschüssige Kriegs- mterial zu liefern; dieses Material würde dann durch die anderen Länder wieder ersetzt werden. Kvischen Frankreich und England herrsche volles kirverständnis über die Hilfe für Finnland. Prak- lishe Beschlüsse würden nicht lange auf sich warten lauen.
Fritz Stein wurde in Gerlachsheim in Baden als Sohn eines Taubstummenlehrers geboren. Er studierte ursprünglich Theologie, wandte sich dann aber der Musik zu und war Schüler Wolframs in Hei-
rkchdi, '>"! intet. 3J!iel to ltes als i„i ■Oobei lieg auch dieser orberun.1 *ng, dies 1Septem.
5 in per. !LUnfl St* wano nach, und trank uck, die Z Geweh!- -sondere bld scheue, les Führe« mete schaßt löchte.dln lschecho-Slr.! sich auf ä wh sich aul e n und gitI ipa nicht btr| den, daß b!il flikt hestiW ft* AbM is zum M n Donoufl ilten und 6hl Kundgebunj I ses Italien! s : dem Banti nd seine Z: i verteidig!'
nntag keine bedeutende Tätigkeit gemeldet.
pariser Rezepte.
Schweden und Norwegen sollen vorgeschoben werden.
Werk bezeichnet. Auch um die Sammlung Sagenguts seiner Heimat hat sich Watzli-k mit folg.....
>euen finnischen Verteidigungslinie inter Salmijärvi und Porojoki entgegengesetzt, lebereinstimmenden Meldungen von dem Frontab- hnitt auf der karelischen Landzunge zu- ilge sind die Russen am Taipaleenjoki aufgehalten orden, wobei sie große Verluste erlitten haben
Rezept ahne Jett:
Teig: 250 g LDerjcnmehl
3 g (Igelte TeeQDc-Oether.ßcuhtn-. 200 g Zucket
2 Tropfen Dc Oether Bachöl Bitterm anbei
2 gefh. TeeL gemahlener Zimt. 2 6er.
50 e Mandeln ober fafrinuflha«, 30g Jitronat
Zum Beftreichen:
Etwas entrahmte fci/chmildi.
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“jerunflL und ihr^P ptäÄ| ^russisch, und ÄalA C1ner Gnb
Südamerikanische Kriegssorgen
Von unserem Hs-Korrespondenten.
?neu g Nativen^
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Weihnachten in der Heimat durch Einsatz vonSonderzügen derOAF
Berlin, 16 Dezember. (DNB.) Eine große Anzahl von Arbeitskarneraden und Arbeitsckcckiera- dinrren sind für di« Durchführung vordringlicher Arbeitsaufgaben des Reiches verpflichtet worden. Sie schaffen auf vorgeschobenem Posten, ost weit von ihrer Heimat entfernt. Um ihnen die Möglichkeit zu gelben, das Weihnachtsfest bei ihren Angehörigen zu verbringen, hat die Deutsche Arbeitsfront den Einsatz einer ausreichenden Anzahl von Sonderzügen in allen Gauen erreicht. Es werden 81 Sonderzüge für die Hinfahrt und 75 Züge für die Rückfahrt zur Verfügung stehen. Die Betreuung dieser Sonderzüge wird von Vertretern des Amtes „Reisen, Wandern und Urlaub" übernommen.
Auch weiterhin starker Bedarf an Schwestern.
Der ReichsbundderfreienSchwestern und Pflegerinnen kann auf eine dreijährige Tätigkeit zurückblicken. Er wurde geschaffen, um für die Lösung der Aufgaben der Volkspflege auch die im freien Beruf stehenden Schwestern und Pflegerinnen heranzuziehen, lieber 20 000 solcher Schwestern sind bisher vom Reichsbund erfaßt, doppelt soviel wie Ende 1938. Ein großer Teil der Schwestern fonrmt in Krankenan st alten zum Einsatz, ferner in Kuranstalten und Erh o- lungsan st alten der NSV. Unter den gegenwärtigen Verhältnissen, die zahlreiche Gemeinde- s ch w e st e r n in das befreite Gebiet riefen, werden in verstärktem Maße auch Schwestern des Reichsbundes in der Gemeindepflege eingesetzt. Wenn künftig einmal für je 3000 Einwohner eine Gemeinde-
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Schwere Verluste auf dem kritischen Kreuzer „Exeter".
® “ e n ° 3 21 * r 3 8 - 17- Dezember. (DNB ) Bier drrtifche Aerzte und zehn Kwnkenschwestern ließen Buenos Aires, um fi* na* h.» Mnloinen (Falklandsmssln) zu beoeben Diele Sonitolskoloune, die zehn Liter Biut^ ür Tran Fusionen, ferner Medikamente und sieben Eamtats. autos nrrt sich fuhrt, mird auf der englischen Station Puerto Stanley dringend gebraucht, um die Schwerverletzten auf dem englischen Kreuzer „Exeter" zu pflegen. Ferner bat die britische Botschaft 180 Betten und Matrazen für da- Monnehofprtal auf den Maloinen gekauft und oeischifft. Die britische Brutalität gegenüber den eigenen Leuten aus Prestigegründen ift ungeheuer- lch. Ueber 150 Schmerverletzte müßen auf dem lancham fahrenden Kreuzer, der schwere Schlagseite Hot, tagelang die mühsame See. reise aushalten, lediglich um zu vermeiden, dasi die BevotkerunZ irgendeines argentinischen chasens das ,ämmerl,ch zusammengeschossene Schiss leben könnte. Das unmenschliche Verhalten dürste '' Zchl der Todesopfer an Bord der .Ereter" nötig -chöhen. ' 4
delbera und des Leipziger Konservatoriums. Don 1906 vis 1914 wirkte er als akademischer Musikdirektor an der Universität Jena. Don 1914 bis 1918 war er im Felde, anfangs als steiwilliger Fronten- pfleger in Laon, von wo aus er mit dem von ihm gegründeten „Deutschen Kriegsmännerchor Laon" viele Konzerte an der ganzen Westfront gab. Im Januar 1919 wurde er Universitätsmusikdirektor und außerordentlicher Professor an der Universität Kiel, 1925 städtischer Generalmusikdirektor und 1928 ordentlicher Professor für Musikwissenschaft. 1933 wurde er zum Direktor der Hochschule für Musik in Berlin ernannt Er ist auch Reichsleiter der Fachgruppe Musik im Kampfbund für Deutsche Kultur, Leiter des Amtes für Chorwesen und Volksmusik und Mitglied des Reichskultursenats. Er ist verheiratet mit einer Tochter des bekannten Heidelberger Chirurgen Czerny.
Felix Dhünen f.
In Germersheim (Pfalz) starb im 43. Lebensjahre der Dichter Felix Dhünen, der mit seinem richtigen Namen Franz Sondinger hieß. Gleich nach seinem ersten dichterischen Werk „Uta vonNaum- bur g", das seinen Ruf als Dramatiker begründete, folgten die Dramen „Traumspiel um St. Helena" und „Die Sonne Irland s". Die Goldmedaille des Olympischen Kunstwettbewerbs erhielt er für sein Gedicht „Der Läufer".
Wiedereröffnung
des umgebaulen Mainzer Stadttheakers.
Am Dienstag wird mit der Festaufführung von Kleists „Prinz von Homburg" das Mainzer Stadt« theatev erstmals nach dem während des Sommers vollzogenen Umbau seine Pforten öffnen. Der Zuschauer raum wurde von allen überladenen Stuckarbeiten und Säulen, die durch rechteckige Pilaster' ersetzt wurden, und dem Korbbogen am Bühnen- rahmen befreit, ferner von der in Rot und BlaU gehaltenen Wandbemalung. Nun leuchtet der Raum in einem lichten Elfenbeinweiß, mit dem das goldene Leuchten der Verzierungen und das warme Weinrot des neuen Gestühls und des Bühnenvorhangs wundervoll zusammenklingt. Der Orchesterboden wurde tiefer gelegt, die Podeste für die Stuhlreihen im Parkett und auf den Rängen erhöht, so daß sich von allen Plätzen eine wesentlich bessere Sicht ergibt. Zu diesem Zweck wurden 200 Sitze eingespart, so daß der Zuschauerraum nunmehr 1200 Sitzplätze umfaßt.
Ein Kunstereignis der Schweiz.
Die Bundeshauptstadt Bern hatte am Wochenende einen großen Tag. Eine der besten privaten Gemäldesammlungen Europas ist zum ersten Male in den Räumen des Berner Kunstmuseums der Oefsentlichkeit zugänglich gemacht worden. Vertreten war bei der Feier die ganze Schweiz, an der Spitze Bundespräsident Etter und alles, was im schweizerischen Leben Namen und Klang hat. Die Sammlung, das Lebenswerk Oskar Reinharts aus Winterthur, weist Spitzenwerte fast aller großen europäischen Meister der letzten Jahrhunderte auf. Der Wert der Sammlung wird vorsichtig auf zwanzig Millionen Schweizer Franken geschätzt
Tleuer Oberbefehlshaber der nordschwedischen Truppen.
Stockholm, 16. Dez. (Europapreß.) Amtlich wird betanntgegeben, daß General Oskar N y a r e n den Oberbefehl der in Nordschweden stehenden Truppen übernommen hat. In einem Tagesbefehl an die Truppen heißt es: „In einer für Schweden ernsten Stunde übernehme ich, dem Wunsche des Königs gemäß, den Oberbefehl über euch. Ihr seid zu den Fahnen gerufen worden, um an dem nördlich- sten Grenzgebiet Schwedens die Wache zu halten über unseres Volkes Unabhängigkeit und Selbständigkeit. Möge jeder eingedenk sein des Ernstes und der Bedeutung dieser Ausgabe und bereit jein, alle seine Kräfte für dieses Ziel einzusetzen."
John (Sanier Präsidentschaftskandidat.
Washington, 17. Dez. (Europapreß. Funkspruch.) Vizepräsident John Garner, der Gegenspieler Roosevelts innerhalb der demokratischen Par. tei, der über eine erhebliche Anhängerschaft in den Südstaaten verfügt, erklärte feine Bereitwilligkeit zur Aufstellung feiner Präsidentschaftskandidatur. Es ist dies die erste öffentliche Erklärung, die Garner in den letzten sieben Jahre», seitdem er Vizepräsident der Vereinigten Staaten ist, abgegeben hat. John Garner ist als scharfer Gegner der Rooseveltschen New-Deal-^oHtit bekannt
Paris, 17. Dez. (Europapreß.) Wie der „Jour" ankündigt, sollen die Hunderttausende von Elsaß- Lothringern, die unmittelbar nach Kriegsbeginn aus ihrem Heimatland nach Mittel- frankreich abtransportiert roorben waren, eine neue Wanderung antreten. Jetzt will man sie Mch den durch Geburtenrückgang entvölkerten Gebeten Südfrankreichs, vorwiegend nach der Aegend von Carcassonne, abschieben.
In der Tat hatten sich die Derhältnisie, unter benen die Elsaß-Lothringer in Mittelfrankreich leben Wußten, als so katastrophal herausgestellt, daß sogar bie Oefsentlichkeit daran nicht vorbeigehen konnte, md mehrfach in den Pariser Zeitungen darüber ^Schilderungen veröffentlicht wurden, die sichtlich noch weit hinter der Wirklichkeit zurückblieben. Nicht nur find die Elsaß-Lothringer aufs äußerste zusammengepfercht, man hat ihnen auch Schwierigkeiten ge- Miacht, weil sie untereinander deutsch sprechen und »leie überhaupt nicht in der Lage sind, sich auf französisch verständlich zu machen. Es ergingen daher in den Zeitungen mehrfach Mahnungen, man Me die Elsaß-Lothringer wegen ihres deutschen .Dialektes" nicht als feindliche Deutsche behandeln. &n ähnlicher Weise hat man die Kinder der Elsaß- Lothringer in der Schule behandelt, sofern sie überhaupt Gelegenheit zum Schulbesuch haben.
In Südfrankreich, wohin die Elsaß-Lothringer jetzt gebracht werden sollen, will man sie in d e r Landwirtschaft und im Weinbau beschäfti - f e n. Anscheinend sollen sie dort die Stelle der Lotspanier einnehmen, die man dort bis jetzt cls billige Arbeitskräfte eingesetzt hat. Denn die etwa
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markt ist vollends durcheinandergebracht, was die Regierung dazu zwingt, immer neue Maßnahmen zur Erleichterung der Einfuhr zu ergreifen und eine allmähliche Lockerung der Devisenzwangswirtschaft in die Wege zu leiten. Drohenden Preissteigerungen sucht man mit dem System der Höchstpreise vorzubeugen, obwohl das bei Importwaren auf die Dauer wenig Erfolg zeitigen dürfte. Wegen der Kohlenversorgung bestehen nach wie vor große Sorgen, ebenso wegen der Versorgung mit Eisen und Stahl, und neuerdings auch wegen des Erdöls, da die Petroleumvorräte des Landes relativ klein sind und die eigene Förderung höchstens 60 v. H. des nationalen Bedarfs decken kann. Man überlegt deshalb die Einführung des Beimischungszwangs von Alkohol zum Benzin, da das Land mit seinen großen Maisernten für die Alkoholgewinnung bie nötigen Rohstoffe besitzt.
Bei einem englischen Fleischauftrag an Uruguay in Hohe von 21 000 Tonnen sind die Preise, die England Uruguay für das ihm zu liefernde Fleisch zu zahlen gewillt ist, rund zwanzig Prozent niedriger, als die Preise des uruguayischen Fleischmarktes. Dies zwang die uruguayische Regierung dazu, den Fleischexport nach England aus eigenen staatlichen Mitteln zu finanzieren und den uruguayischen Exporteuren eine namhafte Exportprämie zu vergüten, um die Viehzucht des Landes wenigstens in etwa vor allzugroßem Schaden zu bewahren.
Für den chilenischen Handel gilt in vollem Umfange das, was für die anderen füdamerikanisch en Staaten gesagt worden ist. Hier machen sich ähnliche Jmportschwierigkeiten bemerkbar wie in Argentinien und Uruguay. Es ist hier freilich nicht so sehr die Kohle; denn Chile besitzt ja eigene Kohlenbergwerke, wie vornehmlich das Erdöl, namentlich Benzin, das dem Lande fehlt. Die Preise für Benzin und Paraffinöl sind ständig im Steigen begriffen, und die Regierung befindet sich in großer Sorge, dem Land den dringend notwendigen Erdölimport zu sichern. Mit wenigen Unterschieden also ist in den meisten südamerikanischen Ländern das Bild das gleiche. Ueberall leidet man wirtschaftlich unter den Folgen dieses Krieges und überall fragt man sich deshall): Warum eigentlich?
Kunst und Wisienschast.
Oie Goethemedaille für Hans Watzlif.
Der Führer hat dem Schriftsteller Hans W a tz l i k in Neuern im Böhmer Wald aus Anlaß der Vollendung seines 60. Lebensjahres die Goethe- Medaille für Kunst und Wissenschaft verliehen.
Hans Datzlik ist von Vaters wie Mutters Seite her aus deutsch-böhmischem Blut. Er ging in Bud- weis zur Schule und bildete sich in Prag als Volks- schullehrer aus. 1899 wurde er Lehrer in Andreas« berg,, 1905 in Kalchen und 1906 Fachlehrer in Neuem, wo er noch heute ansässig ist. Seit 1925 ist er freier Schriftsteller. 1938 mußte er vor dem tschechischen Terror Zuflucht im Reich suchen. Der Titel seines Romans „Oh, Böhmen!" (1917) ist bezeichnend für Watzliks aanzes Werk. In farbiger eigenwilliger Sprache schildert er in den meisten seiner Dichtungen den Böhmer Wald und seine Menschen. Den Roman „Das Glück von Dürrenstauden" hat der Dichter selbst als das ihm liebste
BuenosAires,im Dezember 1939.
3n geradezu beängstigender Weise hat sich vor allem für die südamerikanischen Staaten seit Kriegsbeginn der vor ungefähr zwölf Wochen ausgebrochene Krieg für ihren Aus- und Ein- uhrhandel ausgewirkt. Dies gilt vornehmlich für die sogenannten ABC-Staaten (Argen- ttmen, Brasilien, Chile) und Uruguay, deren Handel mit Europa besonders groß war. Der Außenhandel dieser Länder mit lieberfee, also in erfter Linie mit Europa, ist gestört, und Ersatz für oen europäischen Ausfall etwa durch die Vereinig- ten Staaten ist nicht so rasch gefunoen. Vor allem ort UJ1 * n b war für diese Staaten ein guter Abnehmer. Brasilien rechnet beispielsweise damit, daß es insgesamt durch den Krieg den Absatz von rund drei Millionen Sack Kaffee im Laufe eines Jahres einbüßen wird. Das gleiche gilt von der Ausfuhr brasilianischer Baumwolle. Gerade Deutschland war für Brasilien hier ein be- sonders wichtiger Abnehmer; denn dank besonderer technischer Vollkommenheit seiner Maschinen war es als einziger Staat in der Lage, von Brasilien Baumwollsorten abzunehmen, die dieser Staat sonst nirgendwo verkaufen konnte. Diese besonderen Baumwollsorten werden deshalb vorläufig unverkäufiich bleiben und auf den brasilianischen Markt drücken. Infolge dieser Lage des brasilianischen Außenhandels yat deshalb Brasilien auch unmittelbar nach Kriegsausbruch die Schuldeu- vechandlungen, die mit England, Frankreich und USA. sowie mit Portugal begonnen worden waren, wieder abbrechen müssen, da ihm die Tilgung nur bei gründlicher Besserung des brasilianischen 2lußen- handels möglich ist, für die aber gegenwärtig so gut wie keine Möglichkeit besteht.
Argentinien wiederum hat Sorge wegen des Absatzes seines Getreides. England und Frankreich sind offensichtlich nicht in der Lage, diese Waren auch nur annähernd in dem Umfang abzunehmen, wie Argntinien geglaubt hatte, so daß die argentinische Getreideoerjchiffung seit Kriegsbeginn nicht — wie man ursprünglich erwartet hatte — zu-, sondern abgenommen hat Die Exporte von Weizen, Mais und Leinsaat waren im September geringer als im August, und im Oktober wiederum kleiner als im September. Der Import-
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schwester zur Verfügung stehen soll, so bedeutet dies einen Bedarf von 30 000 Gemeindeschwestern. Der Reichsbund wird hier seine Schwestern zur Der« f igung stellen, bis d i e N S. - S ch w e st e r n s ch a ft zur Besetzung sämtlicher Stellen in der Lage ist. Schließlich haben auch Privatkliniken, Pri- vatheime und Familienpflege die freiberuflichen Kräfte in solchem Umfange nerldngt, daß der Bedarf nicht im entferntesten gedeckt werden konnte. Der Reichsbund sieht deshalb in der Förderung der beruflichen Aus- und Fortbildung der freien Schwestern und Pflegerinnen seine vordringliche Aufgabe.
Einschränkung des Güterverkehrs mit Kraftfahrzeugen.
Berlin, 16. Dez. (DNB.) Um die vorhandenen Treibstoffe und Bereifungen für die Bewältigung des Nahverkehrs zu sichern, soll Fernverkehr mit Kraftfahrzeugen nur noch dort zuaelassen werben, wo es sich um kriegswirtschaftlich wichtige Beförderungen handelt. Die Beschränkungen gelten für den gewerblichen Verkehr, den Werksverkehr und den Kraftverkehr der Reichsbahn. Wer solche Transporte durchführen will, bedarf der Genehmigung der Bevollmächtigten für den Nahverkehr.
Aus aller Wett.
Vrandstlfier hingerichtel.
Am 16. Dezember 1939 ist der von der Strafkammer bei dem Deutschen Landgericht in Brünn wegen Verbrechens gegen die Verordnung gegen Volksschäblinge zum Tode und dauernden Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte verurteilte Franz Wagner hingerichtet worden. Wagner, ein arbeitsscheuer und vielfach vorbestrafter Landstreicher, hat am 15. Oktober 1939 in Halusitz (Protektorat) die Scheune seines Arbeitgebers in Brand gesteckt und dadurch für 100000 Kronen Erntevorräte, Maschinen, Werkzeug und Gebäude vernichtet.
Ausbruch des Vesuvs.
Aus Neapel wird ein starker Ausbruch des Vesuvs gemeldet. Im Innern des Kegels fließen zwei Lava- ströme von je fünfzig Meter Breite aus, die einen Hellen Feuerschein am Horizont verursachen. Es besteht keine Gefahr, so daß die Vesuvbahn und die Seilbahn ihren Betrieb unverändert aufrechterhalten.
3100 Kilometer in neuneinhalb Stunden.
Drei Flugzeuge der neuen italienischen Po st Verkehrslinie R o m—Südame ri k a, die am 21. Dezember eröffnet werden wird, haben ttotz ungünstigen Wetters den Atlanttk von den Kapverdischen Inseln nach Pernambuco überquert Sie legten die 3100 Kilometer weite Strecke in neuneinhalb Stunden zurück. Vorläufig ist wöchentlich ein Flug in beiden Richtungen zwischen Rom und Rio de Janeiro vorgesehen. Landungen werden in Sevilla, Lissabon, Villa Cisnero und auf der Saalinsel vorgenommen. Vorläufig ist die Strecke für den Postverkehr bestimmt. In nicht allzu ferner Zeit sind aber auch Passagierflüge geplant.
Hauptschriflleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blum- schein. Verantwortlich für Politik, Feuilleton und die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Stadt Gießen. Provinz und Wirtschaft: Ernst Blumschein; für Sport: Heinrich Ludwig Neuner. Anzeigenleiter: Han- Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei, R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis 2,05 NM. einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzeloerkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr. Zur Zeit ift Preisliste Nr. 5 vom 1. Dezember 1939 gültig.
ntersiützt wird die russische Offensive in lorbfinnlanb weiter erfolgreich oorgetragen. in den letzten 24 Stunden gelang es den Russen, tchs Kilometer südlich von Salmijärvi vorzu- ringen. Der Hauptwiderstand wird ihnen von der


