Ausgabe 
18.10.1939
 
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Geiste des Soldaten führen werden. Das gibt mir die Gewähr dafür, daß die Universität Gießen auch weiterhin ein Instrument des Führers zur Heran­bildung und Ertüchtigung der deutschen Jugend sein wird." Mit dieser Verpflichtung übergab der Gau­leiter die Amtskette des Rektors dem neuen Träger dieses Amtes.

Der neue Rektor

Prof. Dr- med. Kranz

wandte sich in seiner Ansprache zunächst an Gau­leiter Reichsstatthalter Sprenger mit folgenden Worten: In einer für die Völker Europas ebenso schweren wie entscheidungsreichen Kriegszeit und in einer Zeit, die als gewaltigste und heroischste dermaleinst in der Geschichte unseres Volkes gelten wird, übernehme ich heute aus ihrer Hand das Rektorat unserer Alma mater Ludoviciana. In dem Auftrag, den Sie mir am heutigen Tage er­teilen, erblicke ich den Ausdruck eines besonders großen Vertrauens, das Sie als einer der Ge­treuesten aus der alten Garde des Führers in mich setzen und das ich in jedem und letztem als Na­tionalsozialist zu rechtfertigen gedenke. In diesem Sinne danke ich Ihnen, Gauleiter, für die Ueber- tragung des Rektor-Amtes. Wenn ich heute die Amtskette des Rektors unserer Universität im Ehrenkleide des Soldaten entgegennehmen durfte, so sehe ich darin ein verpflichtendes Symbol.

Dann sagte der Rektor in seiner Ansprache an die Festversammlung u. a. weiter: Als Kriegsfrei­williger vom August 1914, als Freikorpskämpfer, als alter politischer Soldat unseres Führers und seiner Bewegung durch viele Jahre hindurch und schließlich als Frontsoldat dieses Krieges erfüllt mich der unendliche Stolz einer ganzen Generation deutscher Männer, die wie keine andere vor ihr das Glück hatte und hat, von frühester Jugend an immer und immer wieder ihre Einsatz- und Opfer­bereitschaft unter Beweis stellen zu können und eine Zeitenwende deutscher Wiedergeburt von ge­waltigen Ausmaßen mitzuerleben.

Nach jahrhundertelangen Irrwegen hat die deut­sche Nation zurückgefunden zu ihren ureigensten Werten, d. h. zu sich selbst. Die nationalsozialistische Revolution hat mit der Idee der nationalen Ehre ein neues politisches Staatssystem, ein neues Den­ken auf allen Gebieten des kulturellen Lebens, eine neue weltanschauliche Haltung geschaffen und Cha­rakterwerte zum Leben erweckt und an die Spitze aller übrigen gestellt, die jahrhundertelang tief im deutschen Volke schlummerten.

In unserem Ringen um die ursprünglichen und rassischen Kräfte unseres Volkstums haben wir als politische Kämpfer in den vergangenen Jahren er­folgreich den Kampf um den deutschen Menschen ausgenommen. Im Ehrenkleide des Soldaten ringt in diesen Tagen und Monaten die wiedererstandene Nation als Großdeutschland um die Erhaltung ihrer Freiheit und um ihre geschichtliche Mission mit den internationalen Mächten, von denen die Geschicke anderer europäischer Völker zur Zeit gelenkt werden.

Es ist ein Verdienst der nationalsozialistischen Be­wegung von höchster kultureller Bedeutung, auch den deutschen Hochschulen die vornehmsten Aufgaben aufgezeigt zu haben, die ihnen als Dienerinen an Volk und Vaterland gestellt sind, und auch der deut­schen Wissenschaft, die in der einen Periode über­schätzt, in der anderen unterschätzt wurde, wieder einen würdigen Platz innerhalb der Gemeinschaft des Volkes angewiesen zu haben. Das aber ist sicher, daß das, was wir überwunden haben, nicht wieder kommen wird und niemals wieder kommen kann.

Ebenso wie die nationalsozialistische Idee in ihren Grundsätzlichkeiten eine wahrhaft aristokratische und eine heroische genannt werden muß, die für alle Menschen deutschen Blutes gleichermaßen ihre Gel­tung besitzt, haben wir auch den heroischen Gedanken des Forschens wieder aufgegriffen und an die Spitze gestellt, indem wir die Verflachung durch libera- listische Gedankengänge beseitigten. In diesem Sinne haben wir für die Zukunft nicht nur das Recht, sondern auch die Pflicht, unsere neuen Erkenntnisse auf dem Gebiete der Rassen- und Seelenkunde, der Geschichtswissenschaft, wie überhaupt auf allen Ge­bieten der Geisteswissenschaften vor der immer wie­der versuchten Einengung durch abstrakte Dogmen weiterhin zu bewahren.

Wir alle sind unendlich stolz darauf, daß die deutsche Wissenschaft durch Jahrzehnte und Jahr­hunderte hindurch an der Spitze in dieser Welt ge­standen hat. Wir aber sind entgegen dem Geschrei unserer haßerfüllten Gegner ebenso davon überzeugt, daß sie auch und erst recht im nationalsozialistischen Großdeutschland die Führung behalten wird, denn noch nie hat das Bewußtsein unserer Sendung auf dem Gebiete der Forschung so gesunde, lebendige und tiefe Wurzeln geschlagen in den Herzen von Hoch­schullehrern, Studierenden und auch im Herzen der gesamten Volksgemeinschaft, wie in dem Zeitalter, das mit dem Führer begann.

So bin ich davon überzeugt, daß wir im kleinen Rahmen unserer Universitas die kulturellen Auf­gaben im Dienst an Volk und Vaterland am besten erfüllen können, je mehr wir uns bemühen, dem Vorbild des Führers zu folgen, d. h. gute National­sozialisten zu sein. Um so leichter wird es uns auf diese Weise gelingen, die höhere Zweckbestimmung unseres Staates zu erkennen und vor allem den

jungen Nachwuchs, den uns die Nation anvertraut, in der Gemeinschaft des großdeutschen Volkes zu festigen, ihn stolz und selbstbewußt zu machen und ihm die Achtung zu lehren vor den Ahnen und den wahrhaft großen kulturellen Schöpfungen des deut­schen Menschen in der Vergangenheit.

Wir wollen uns der Größe unserer Zeit würdig erweisen und in diesem Sinne unsere zukünftigen Aufgaben erfüllen, wenn sich die Tore unserer Universität wieder öffnen werden und die junge Mannschaft wieder einzieht, nachdem sie ebenso wie von jeher die deutschen Studenten Beweise ihrer Einsatzbereitschaft und ihrer Bewährung er­bracht haben.

In diesem Sinne eilen heute unsere Gedanken voll Stolz zu unseren tapferen Soldaten, die in treuer Pflichterfüllung für eine heilige und gerechte Sache angetreten sind und kämpfen.

Mit unendlichem Stolz aber erfüllt uns das Be­wußtsein, daß uns allen vorangeht der Manu, der als genialer Staatsmann und Soldat die deutsche Nation wieder erweckte und zum Schöpfer Groß­deutschlands wurde, von dem wir wissen, daß er ein Zeitalter abzulösen vermochte, und von dem wir heute bereits ahnen, daß er dermaleinst nicht nur als der Retter Deutschlands, sondern auch als der Retter der europäischen Kultur und vielleicht auch der weißen Rasse überhaupt für alle Zeiten in die Geschichte eingehen wird.

Begeistert stimmte die Festversammlung in den vom neuen Rektor ausgebrachten Gruß an den Führer ein. Der gemeinsame Gesang der Lieder der Nation und der Auszug der Fahnen beschlossen die Feier.

Man kann ohne Uebertreibung sagen, daß dies­mal alle Voraussagen glatt auf den Kopf gestellt wurden. Wenn allein vier Mannschaften, denen man auf Grund ihrer bereits gezeigten Leistungen Gewinnchancen eingeräumt hatte, teilweise sogar auf eigenem Platz verlieren, dann kann man wohl kaum noch von einem normalen Zustand sprechen. War es nun das Wetter oder die in schlechter Ver­fassung befindlichen Plätze, die hier wirkungsvoll in Erscheinung traten? Vielleicht ist es aber auch aus vorgekommene Unterschätzungen der jeweiligen Gegner zurückzuführen. So leistete sich beispiels­weise Lützellinden den Scherz, sein Spiel mit acht Mann zu beginnen und dem Gegner einen klaren Vorsprung zu überlassen, der dann nicht mehr auf- geholt werden konnte. Bei Hörnsheim stellten sich Mängel ein und auch Hochelheim war nicht in ge­wohnter Verfassung.

Die Ergebnisse:

Hochelheim Dornholzhausen 6:7 (3:2) Lützellinden Holzheim 8:9 (0:5) Münchholzhausen Hörnsheim 5:4 (2:1) W.-Niedergirmes Atzbach 10:3 (6:1)

** Volksbildungswerk. In der gestrigen Dornotiz über die Eröffnung der Arbeit des Volks­bildungswerkes ist bei der Angabe des Datums ein Irrtum unterlaufen. Die Eröffnung findet am morgigen Donnerstag, 19. Oktober, im Großen Hör­saal der Universität mit dem Vortrag von Dr. F a l k e - Göttingen (Thema:Das war Polen!") statt.

Strafkammer Gießen.

Der I. Ph. D. in Hochweisel war der schweren Körperverletzung und der Nötigung beschuldigt. Es wurde ihm zur Last gelegt, am 21. Januar in Hoch­weisel seinen Bruder mit einem Knüppel und mit einer Pistole, aus der er geschossen habe, geschlagen und ihn auch getroffen zu haben. Während der Miß­handlung habe er, um für sich einen Vermögens­vorteil zu erreichen, seinen Bruder aufgefordert, er solle ihm Aecker herausgeben. Ausgangspunkt des Bruderstreites war die Teilung des elterlichen Ver­mögens. Der Angeklagte bestritt jegliche Schuld.

Der Vertreter der Anklage beantragte wegen schwerer Körperverletzung und räuberischer Erpres­sung eine Gefängnisstrafe von zwei Jahren, ihm aber wegen seines hartnäckigen Leugnens die fast achtmonatige Untersuchungshaft nicht anzurechnen.

Der Verteidiger vertrat den Standpunkt, daß eine räuberische' Erpressung nicht nachgewiesen sei, und beantragte im Falle seiner Verurteilung wegen der Körperverletzung die Untersuchungshaft voll anzurechnen.

Der Angeklagte wurde wegen räuberischer Er­pressung in Tateinheit mit gefährlicher Körper­verletzung und eines Verstoßes gegen das Waffen- gefetz zu einer Gefängnisstrafe von einem Jahr und sechs Monaten verurteilt.

Dutenhofen Garbenheim 10:14

Mtv. Gießen Heuchelheim kpf. für Mtv.

Die Hochelheimer hatten ihren Gegner fichMch unterschätzt und waren dadurch trotz einer knappen Halbzeitführung schon von vornherein im Nachteil. Dornholzhausen dem fast nur Jugendliche zur Verfügung stehen spielte unbekümmert und ge­wann, wie es wollte.

Lützellinden hätte sein Spiel niemals zu verlieren brauchen, wenn seine Mannen nicht das schlechte Wetter scheuen würden. So nur ist es zu verstehen, daß die Elf unvollständig antrat und dem Gegner dadurch eine billige Halbzeltführung überließ, die er dann auch nicht mehr ab gab.

In Münchholzhausen kam ein spannendes Spiel zustande, in dem beide Parteien gleichgroße Chan­cen hatten. Wenn Hörnsheim verlor, so ist es ein­mal einer guten Portion Pech und zum anderen auch dem Fehlen eines zweckmäßigen Zusammen­spieles zuzuschreiben. Auf der anderen Seite ließ sich Münchholzhausen recht gut an, sodaß der Sieg nicht ganz unverdient war.

Nächster Sonntag ist Opfersonntag.

Oer Aau Hessen-Nassau eine einzige Opfergemeinschaff.

NSG. Am kommenden Sonntag ist Opfersonn­tag. Er ist im Kriegswinterhilfswerk an Stelle des Eintopfsonntags getreten. Wenn wir an diesem Tage unsere Spenden geben, so ist es nicht mehr allein die besondere Pflicht des Eintopfessens, das diesen Tag als gemeinsam zu behandelnden Opfersonn­tag kennzeichnet Eintopf wird in diesen Kriegs­zeiten häufiger als sonst gegessen, sondern auch die Pflicht zur Besinnung und zur gemeinsamen Opferbereitschaft des deutschen Volkes, die alle Spender im Geiste mit denjenigen verbindet, die durch ihre Opferbereitschaft an der Front für den Schutz der Heimat und Deutschlands Größe kämpfen.

Alle Deutschen haben sich zu einer großen Ge­meinschaft zusammengefunden. Die seelischen Kräfte

Drei Iugendmannschasten von 1900 im Kampf.

1900 1. 3gb. Nieder-Iloisladl 7:0 (4:0).

Nach der Niederlage des vorigen Sonntags in Heuchelheim konnte nun 1900 wieder mit einem hohen Siege heimkehren. Nach 10 Minuten Spiel­zeit nahmen die Blau-Weißen das Spiel in die Hand. Dank der guten Zusammenarbeit des Stur­mes konnten innerhalb von 15 Minuten drei Tore geschossen werden. Kurz vor Halbzeit konnte 1900 auf 4:0 erhöhen. In der zweiten Halbzeit machten die Platzherren verzweifelte Anstrengungen, um doch wenigstens einen Gegentreffer buchen zu kön­nen. 1900 zeigte nun besseres Zusammenspiel, das ihnen noch drei Treffer einbrachte. Die Mannschaft spielte in folgender Aufstellung: Schmitz, Neuling, Bötz, Schöncke, Heeg, Dahmer, Schmück, Tesdorps, Weniger Deeg, Borschel.

Handball-Lleberraschuligen im Kreis Gießen.

des Nationalsozialismus sind es, die uns alle zu einer großen Familie 'zusammenwachsen lassen, in deren Bewußtsein das Brauchtum der großen Feiertage des neuen Deutschen Reiches, wozu auch der Opfersonntag des Kriegswinterhilfswerkes ge­hört, eingeschmolzen wurde. Diese Feiertage sind Bekenntnisse zur schicksalverbundenen Gemeinschaft, die gekrönt werden durch Opfer und Spenden, wie sie die Geschichte anderer Völker noch nicht auf­zuweisen hat.

Der Gau Hessen-Nassau wird am Opfersonntag eine einzige Opfergemeinschaft sein, die sich ihrer Pflichten in der Heimat bewußt ist und sie erfüllt. Das Ergebnis muß wieder ein schlagender Beweis für die Einsatzbereitschaft der Bevölkerung im Rhein-Main-Gebiet für Führer und Volk sein.

1900 2.3gb. Großen-Linden 1.3gb. 0:1 (0:0).

Die Jugend mußte eine Niederlage gegen die spielstarke 1. Jugend hinnehmen. Die erste Halbzeit verlief torlos. Erst in der zweiten Halbzeit konnte der Gegner zum Siegestreffer kommen.

1900 2. 3gb. Krofdorf 1. 3gb. 1:4 (1:1).

Da die 3. Jugend von 1900 auf dem eigenen Platze nicht antrat, mußte die 2. Jugend nochmals gegen eine spielstarke Mannschaft antreten. Die erste Halbzeit konnte 1900 noch standhalten, aber in der zweiten Spielhälfte mußten sie sich geschlagen bekennen.

Lollar 3gb. Allendorf cub. C. 3gb. 5:1 (1:1).

Einen eindeutigen Sieg erkämpfte sich die Lol- larer Jugend gegen ihren Gegner aus Allendorf. Wenn in' der ersten Halbzeit der Kampf noch aus­geglichen war und Lollar erst kurz vor der Pause ausgleichen konnte, so war die Platzelf in der zwei­ten Spielhälfte doch die technisch bessere Mannschaft

Wetzlar-Niedergirmes überraschte nach der an* genehmen Seite.

Das Spiel Dutenhofen gegen Garbenheim wirb wahrscheinlich nicht gewertet werden können, weiß der angesetzte Schiedsrichter ausblieb. Das Ergeb, nis zeigt immerhin, daß sich das Kräfteverhältnis etwas verlagert hat.

Zugendhandball bei 1900.

1900 1. 3gd. Tv. Grotzen-Dufeck 1.3gb. 12:5 (6:2).

Beide Mannschaften traten ziemlich komplett an-. Nach anfänglich verteiltem Spiel gelang es dem Rechtsaußen Freitag mit schönem Drehschuß 1900 in Führung zu bringen. Nach und nach gestalteten die Blau-Weißen das Spiel überlegen. Engel (2), Freitag (2), Schneuker (1), Korell (4), Reitz (3) schossen die Tore. Doch auch die Gäste blieben nicht untätig. Mit ihrem flinken Sturm brachten sic die ausgezeichnete Hintermannschaft der Gießen» schwer in Druck. Ihre Angriffe wurden dann auch mit 5 schönen Treffern belohnt.

7Ntv. 3gb. 1900 2. 3gb. 9:5 (6:1).

Die junge Elf von 1900 fand sich in der erften Hälfte nicht recht zusammen und geriet ziemlich in Rückstand. In der zweiten Halbzeit dagegen kamen sie mehr und mehr auf, konnten aber an dem ver­dienten Sieg der Mtver nichts mehr ändern.

Wirtschaft.

Gießener Schlachtviehmarkt.

Zu dem gestrigen Gießener Schlachtviehmarkt (Schlachtviehverteilungsmarkt) in der Viehversteiae« runashalle RheiwMain in Gießen wurden 1 Bulle, 46 153 Schweine, 3 Schafe aufgetrieben.

Preise: Bullen 43,5, Kälber 45 bis 65, Schafe 21 bis 38 Rpf. je Vr kg Lebendgewicht. Für Schweina wurden je kg Lebendgewicht folgende Preise be« zahlt: Klasse a (150 kg und mehr) 1,10, bl (135 bis 149,5 kg) 1,10, b2 (120 bis 134,5 kg) 1,10, c (1001 bis 119,5 kg) 1,08, df (unter 100 kg) 1,02, gL (fette Specksauen) 1,10, i (Altschneider) 1,10, g2 (an« dere Sauen) und h (Eber) 1,06 RM. MarktverlaufL alles ausverkauft.

Am 4. Dezember Viehzählung.

Arn 4. Dezember findet eine allgemeine Vieh­zählung statt. Damit ist eine Ermittlung der in beiB vorhergehenden Monaten September, Oktober uni, November 1939 lebend ober tot geborenen Kälber, sowie der nichtbeschauten Schlachtungen in der Ost­mark, im Reichsgau Sudetenland und im Memel- land zu verbinden.

Mein-Mainische Börse.

2Mllagsbörse: Aktien gehalten.

Frankfurt a. M., 17.DEL Während sich im festverzinslichen Werten etwas mehr Anlagetätig" feit erhielt und auch die Umsätze etwas lebhafter' waren, lag die Börse am Aktienmarkt weiter­hin äußerst still, aber kursmäßig ohne besondere Veränderungen. Die Gesamthaltung blieb trotz der kleinen Aufträge und dementsprechenden geringen: Geschäftstätigkeit widerstandsfähig. Bei den zu­nächst in nur geringer Anzahl notierten Papieren: gingen die beiderseitigen Veränderungen kaum über 0,25 bis 0,50 v. H. hinaus. IG. Farben gaben 0,401 v. H. nach auf 156,40. Von Montanwerten gewan­nen Hoesch und Deutsche Erdöl je 0,25 v. H. auf 105,25 bzw. 128,50, Vereinigte Stahl 0,13 v. auf 90,50. Sonst setzten u. a. RWE. mit unverän­dert 111,50, VDM. mit unverändert 140, Mans­feld er mit unverändert 149, BMW. mit 136,50' (136), Rheinmetall mit 110,25 (110,50), Hanfwerke; Füssen mit 131,90 (132) und AG. für Verkehr mit: 103,50 (102,50) ein.

Am Rentenmarkt blieb die Tendenz fest. Reichsaltbesitz waren 0,40 v. H. höher mit 134,131 gesucht, Reichsbahn-Vorzugsaktien gewannen 0,40« v. H. auf 123,25. Nachfrage verblieb nach verschie­denen Reichsschatzanweifungen und Industrie" Obligationen, ebenso gestaltete sich der Absatz am: Pfandbriefmarkt weiterhin befriedigend. Von Stadt­anleihen gaben Mainzer nach Pause 1,25 v. H. nach- auf 93, von Industrie-Anleihen 4,50 v. H. Main« Kraft erneut 1 v. H. gedrückt auf 93, aber 5 v. H» Mittelstahl 100,65 (100,25). Liquidations-Pfand' triefe durchweg unverändert.

Auch in der zweiten Börsenstunde war das Ge»- schäft sehr klein, so daß weitere Notierungen faunu erfolgten. Bei den erst jetzt notierten Werten er­gaben sich vielfach Abweichungen über 0,25 bi;. 0,50 v. H. Rheinstahl 127,13 (126), Buderus 92 (91),. AEG. 114 (114), andererseits Siemens 200 (201,25),. Scheideanstalt 206 (207), Ilse Bergbau etwa 177' (180).

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 17. Oft Auftrieb: Kälber' 679 (gegen 714 am 10.10.), Härnrnel und Schaf« 377 (300), Schweine 1118 (2158). Notiert wurden: je 50 Kilogramm Lebendgewicht in RM: Kälber: a) 62 bis 65 (62 bis 65), b) 55 bis 59 (55 bis 59),. c) 45 bis 50 (46 bis 50), d) 30 bis 40 (30 bis 40);: Härnrnel a2) 49 bis 50 (49 bis 50), b2) 44 bis 481 (44 bis 47), c) 42 (). Schafe a) 40 bis 42 (42),. b) 35 bis 38 (39), c) 15 bis 32 (32). Schweine a) 56 (61), bl) 56 (60), b2) 56 (59), c) 55 (55), d) 52 (52), Sauen gl) 56 (60). Marktverkauf: Käl­ber, Härnrnel, Schafe und Schweine 311 geteilt

Wärt Das nicht etwas für Sie?

Natürlich und außerdem winken ja auch zahlreiche andere große, mittlere und kleinere Gewinne.

Obei 100 Millionen Neichomark

werden ausgespielt. Im günstigsten falle l§ 2, III der amtlichen Spielbedingungen) ge­winnen Sie 3 Millionen THath. Jnsgefamt ver­teilen sich 480000 Gewinne und 3 Prämien im Gesamtbeträge von HTT1 102899760.in 5 Klassen auf 1200 000 Lose, sille Gewinne sind

einkommensteuerfrei. Die Ziehung zur ersten Klasse beginnt am 7. TIod. 1939. Derlangen Sie deshalb Ihr Las und den amtlichen Gewinn­plan bei der nächsten Staatlichen Lotterie- kinnahme. Pur HUI 3. kostet ein flchtellos, nur UM 6. ein Diertellos je Klasse. Denken Sie aber daran:

flut rechtzeitig vor Ziehung bezahlt» Lose begründen Sewinnonspruch.

IDeutfcIu Rdchslottme

2.Deutscho RoichsloNorie

Otöfitc Gewinne

Fünfte Klosse

3 500000 ^Millionen

420

4000

150* 10000

330» 5000

1500000 1650000

1680000 2700000

3600000

900. 3000 1800. 2000 5100. 1000 12000. 500

3.500000 IrMllionen 3 300000 900000 3.200000 600000 6.100000 600000 12.50000 600000 15.40000 600000 21.30000 630000 39.20000 780000

5100000 _________ 6000000

24000. 300 7200000

315198.15047279700

Geste Moste

Zweite Moste

5. 100 000 300 000

3. 50000150000

3. 25000 75000 6. 10000 60000 12. 5000 60000 15. 4000 60000 30. 3000 90000 45. 2000 90000 90. 1000 90000

3°. 100 000300000 3. 50000 150000 3 . 25000 7 5 0 00 6. 10000 6 0 0 00 12. 5000 60000 15 . 4000 6 0 0 0 0 30. 3000 90000 45. 2000 90000 90. 1000 90000

Dritte Moste

Vierte Klosse

3.100'000300*000

3. 50000 150000

3. 25000 75000

6. 10000 60000

12. 5000 60000

15. 4000 60000

30. 3000 90000

- 45. 2000 90000

90. 1000 90000

r.ioo*ooo30dö00 3.50000150000 3. 25000 75000 6. 10000 60000 12. 5000 60000 15. 4000 60000 30. 3000 90000 45 . 2000 90 000 90. 1000 90000

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