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Berlin, 17. Ott. (DNB.-Iunkspruch.)
Das
fliege
durch Alakfeuer und Jagdflieger.
wehr
Southampton
und „Cdinburg".
Die Art des Angriffs wiederum richtet sich Haupt«
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.Southampton" und „Edinburgh" von deutschen Bomben getroffen. — (Scherl-Bilderdienst-M.)
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erstenmal in der Kriegsgeschichte ist ein
Im Laufe des 16. Oktober räumten ranzöfischen Truppen den größten des von ihnen bisher besetzten deutschen
Bei der lleberwachung des deutschen Luftraumes wurden gestern fünf feindliche Flugzeuge, darunter zwei englische, abgesch offen.
Nach Meldung des deutschen U-Bootkommandanten fanden die Torpedierungen des Schlachtschiffes „Royal Oak" und des Schlachtschiffes „R e - pulse" in der Bucht von Scapa Flow statt.
Der Handelskrieg in Nord- und Ostsee zeitigte in der letzten Woche wirksame Ergebnisse. Im A l l a n t i k find nach englischen Quellen allein zwischen dem 13. und 15.Oktober sieben Dampfer mit 54396 Tonnen versenkt worden, darunter der größte französische Tankdampfer „Emile Miguel".
bietes im Vorfeld unserer Befestigungen und gehen an und über die Grenze zurück.
Die englischen Seestreitkräfte wurden gestern erneut und mit Erfolg angegriffen. Zwei von den im Firth of Forth liegenden englischen Kriegsschiffen erhielten Bombentreffer chwersten Kalibers. Diese Erfolge konnten erzielt werden trotz hefttgster feindlicher Gegen-
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iet seien, den gegenwärtigen Konflikt zu verbrei» tern, statt die Idee einer Konferenz zur Beratung des Friedens aufzugreifen. Es sei und bleibe natürlich, daß Italien für eine Regelung der offenen Fragen durch Verhandlungen eintrete.
klärung je zwei bis oier^B o r d f l u g z e u g e, die im allgemeinen mittels Schleuder vom Schiff aus starten. Es finden durchweg Seeflugzeuge Verwendung, also Flugzeuge, die von der Schleuder aus ihren Weg in die Lüfte nehmen können und auf dem Wasser niederzugehen vermögen. Die Einholung geschieht mit Hilfe eines Heißkranes.
Die Angriffswaffen der Flugzeugträger sind die Flugzeuge. Eine Gruppe oder auch schon eine Staffel Bomber oder Torpedoflugzeuge ist für einen Kriegsschiffsverband ein sehr beachtlicher Gegner. Es ist sehr fraglich, ob Flugabwehrgeschütze imstande sind, z. B. eine größere Anzahl plötzlich aus großer Höhe in rasendem Sturzflug herniederstoßender Bombenflugzeuge mit Erfolg abzuwehren, zumal die Angreifer in unregelmäßigen Höhenabständen voneinander auf ihr Ziel zu- steuern. Außerordentlich schwer ist es allerdings
um eine Richtigstellung dieser Meldung zu erzwin» gen. Das Lügenministerium hatte sich bereiterkläri, einen Vertreter von Hentzen zu empfangen. Alk dieser dann erschien, wurde er gar nicht erst in der Haus hineingelassen, sondern mit den dreistesten Vorwänden abgespeist, so daß die Firma, die oif Anständigkeit wesentlich mehr Wert legt als ein englischer Minister, ihre Richtigstellung direkt d<r Oeffentlichkeit übergab. So ist wieder einmal eise Unwahrheit dieses ebenso einfallsarmen wie schäm«
losen englischen Lügenministeriums einwandstei vtt aller Welt als solche aufgedeckt worden.
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„Englands Vorherrschaft in den nördlichen Meeren gebrochen."
Starker Eindruck der Angriffskrast der deutschen Ll-Boote und Flugzeuge in Italien.
Oer Heeresbericht vom Dienstag.
Oie Franzosen gehen zurück. - Fünf feindliche Flugzeuge abzeschoffen. Oer Angriff im Firth of Forth. - Erfolgreicher Handelskrieg.
Kamps zwischen Flugzeugen und Kriegsschiffen auf hoher See
Oie Technik des Bombenwurfs auf schwimmende Ziele.
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Zum ......
Luftangriff a u f einen manövrieren
den Flottenverband unternommen worden. Deutsche Flugzeuge haben englische Seestreitkräfte — Schlachtschiffe, Flugzeugträger, Kreuzer und Zerstörer — in der mittleren Nordsee angegriffen und mit Bomben belegt. Der Angriff war ein durchschlagender Erfolg für die deutsche Luftwaffe. Ein englischer Flugzeugträger wurde zerstört und ein Scylacytschisf durch mehrere Treffer schwer beschädigt. Während die Engländer bei ihrem Anfang September durchgeführten erfolglosen Luftangriff auf deutsche Kriegshäfen mehr als die Hälfte ihrer eingesetzten Flugzeuge verloren, ist es den deutschen Luststreitkräften gelungen, von ihrem erfolgreichen Unternehmen gegen die englischen Seestreitkräfte unversehrt zurückzukehren. Zum erstenmal hat sich in der Praxis ein Kampf zwischen Flugzeugen und Kriegsschiffen auf hoher See abgespielt. In diesem Zusammenhang ist es interessant, etwas über den Einsatz der Luftwaffe im Seekriege und über die Wirkung von Bomben auf Kriegsschiffe zu erfahren.
Die zahlreichen Flugzeuge der Seeluftstreit- kräfte der großen Mächte finden sowohl an den Küsten als auch auf Schiffen Verwendung. Fast alle Großkampfschiffe und modernen Kreuzer führen heute jür Artilleriebeobachtung und Auf
gelang, in dem ihnen bekannten Inselgewirr der | Bucht dem tapferen deutschen U-Boot den Rückweg abzuschneiden und es zu zerstören. Was vor allem j der Verlust des Schlachtkreuzers „R e p u l s e" für England bedeutet, das geht aus der ungewöhnlichen Wertschätzung hervor, die man im Sommer dieses Jahres dem Schlachtschiff zuteil werden ließ. Als damals der englische König seine Reise nach Kanada antreten wollte, war zunächst die „Repulse" für die ehrenvolle Aufgabe als Königsschiff ausersehen und bereits mit allen prunkvollen Einrichtungen für den
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näheren Umständen des Unglücks fragte, hat jetzt das Deutsche Oberkommando befriedigt. Churchill aber steht ebenso hilflos wie ganz Britannien vor der Frage: Wenn unsere Flotte in Scapa Flow nicht sicher ist, wo — um Himmelswillen — ist sie denn überhaupt noch sicher? Mit dieser Frage sind Wert und Prestige der englischen Flottenmacht, ist die englische Seeherrschaft ernstlich erschüttert. Die erfolgreichen deutschen Luftangriffe auf den Firth of Forth haben ja gezeigt, daß auch an diesem Platz die englischen Kriegsschiffe keine ruhige Minute mehr haben. Wann also wird sich Churchill endlich entschließen, die Nordsee zu räumen und den kostbarsten Besitz seines Volkes, die Flotte, nach überseeischen Häfen
wenige hundert Meter an das zu bombardierende Ziel herangebracht werden. Die Auslösung btr Bomben erfolgt im Sturzflug. Die im 700=Äilw« meter-Tempo herniederstoßenden Flugzeuge ein-tr Staffel z. B. würden auf ein Kriegsschiff einen wahren Bombenregen herunterprasseln lassen. 2>it Angriffsart kann aber selbstverständlich nur mit sehr fest gebauten, einmotorigen Zweisitzern aus» geführt werden. Bei einem Großbombenflu-g- zeug, das außer der Besatzung und mehreren Maschinengewehren eine gewaltige Menge an Brennstoff, Oel, MG.-Munition und schweren Bonn« den schleppen muß, können die Piloten nicht t*e Sturzflugtaktik der kleinen im allgemeinen mit mittlerer Abwurfmunition versehenen Zweisitzer an? wenden; denn die Riesenvögel sind für derartig präzise Sturzflüge zu schwerfällig und auch nich fest genug, um solche Gewaltprüfungen ohne Flugs!« bruch zu überstehen. Der Großbomber wird daher seine Wurfgeschosse aus dem normalen H o r i z o n t a l f l u g auf das Kriegsschiff fentyt Dabei wird er versuchen, in eine möglichst niedrig und Erfolg versprechende Bomben-Mwurfhöhe gn gelangen.
Es ist selbstverständlich, daß mit der Hohem« Zunahme die Treffaussichten für Bomben ad« nehmen. Bei 4000 Meter Abwurfhöhe aus de n Horizontalflug muß man bereits mit einer gewissen Streuung des Bombenwurfs rechnen. Ein eng begrenztes Ziel ist schon aus mittleren Höhen niätt leicht zu treffen. Schwierig für den Erfolg ist wenn das anzugreifende Ziel — z. B. Schiffe - sich in schneller Bewegung befindet und 1*2 Bomben aus Abwurfhöhe von 3000 bis 4000 Metern, bei vielleicht noch ungünstiger Witterung, ihr Äiirl erreichen sollen. Bei dieser Betrachtung muß alletr« dings die gewaltige Wirkung einer neuzeitlichen Sprengbombe erwähnt werden. Schon eine M Kilogramm-Bombe ist imstande, ein Unterseeboot zum Sinken zu bringen. Für die Vernichtung eimti Zerstörers würde man Bomben von etwa Drei« fachem Gewicht benötigen. Einem leichten Kreuz'» kann die 300-Kilogramm-Bombe den Untergang bereiten. Für schwere Kreuzer würde wohl die 5N Kilogramm-Bombe die geeignetste sein. Zur 2«i' kämpfung von Großkampfschiffen hält man soguk noch weit schwerere Bomben bereit.
Schwere Sprengbomben brauchen gar nicht Schiff direkt zu treffen, um es zu vernichten. D1» Angreifer ist auch zufrieden, wenn sie es nicht Direl treffen. Das klingt ungläubig, ist aber — zuminWi in bezug auf die großen Schiffe — berechtigt flp lagt. Durch direkten Treffer kann ein ungepanzerl'is Kriegsschiff, eventuell noch ein leichter geschützt:» Kreuzer versenkt werden, jedoch nicht eiin Schlachtschiff; denn schwere Sprengbombe vermögen wohl die Deckaufbauten der Großtarup' schiffe mehr oder minder zu zerstören, nicht dagegen die starken Panzerdecks dieser Schiffe zu durch schlagen. Schlägt eine derartige Bombe in uiy mittelbarer Nähe eines Schiffes ein, i» zerstört sie bei der Detonation unter Wassel mit Splittern und ungeheurem Wasserdruck den unäi« ren, nicht gepanzerten bzw. nur schwach geschützt«^ Schiffskörper und kann dadurch das Schm
Berlin, 17. Okt. (DNB.) Das Londoner Liigm Ministerium bleibt seinen Methoden treu und fährt fort — mangels Siegesmeldungen der „Grach Fleet" — schamlose Verdächtigungen gegenüber füh. renden deutschen Persönlichkeiten zr? verbreiten. 2)e neueste Platte dieser selbst in England kaum ernft« genommenen Institution erzählte ein Märchen von englischen B u t t e r s e n d u n g e n an eine Anzahl führender Nationalso. zi al ist en. Eine Firma Hentzen in Bradford soll regelmäßig diese dicken englischen Butterpakeie nach Deutschland geschickt haben. Es lohnt sich kauni, auf dieses lächerliche Erzeugnis einer verdorbenen Phantasie einzugehen, wenn nicht bei dieser Gelegenheit wieder einmal eine riesige Blamage des Londoner Lügenministeriums offenbar geworden wäre. Während der englische Kabinetts« rat sich nicht scheute, die unerhörten Verdächtigungen aufzugreifen, um sie zum Gegenstand einer „amtlichen Untersuchung über den morc*
zum Kentern bringen. ,
Deutschland als stärkste Luftmacht der Welt befi-5’ auch eine entsprechende Luftstreitmacht Zm See. Seine Küsten sind mit zahlreichen Sei« fliegerhorsten versehen, deren Fampffräjti^ Maschinen in Derbindüng mit unserer Kriegsflotte eine ungemein scharfe und wirkungsvolle Waffe o>is Seekrieges verkörpern. Daneben müssen aber am die vielen Fliegerhorste in Nähe der See genau t werden, auf deren Plätzen stets eine große Anzcw' schneller Land-Bomber bereit steht, um gegebene^ falls sofort gegen, einen Feind zur See eingreil« zu können. Daß die deutschen Schlachtschiffe uiro Kreuzer Bordflugzeuge führen, ist stündlich, und daß der erste große deutsche 51 ® zeugträger nach seiner oevorstehenden Dolm duna ein weiteres Glied in unserer militarW Kraft zur See darstellen wird, ist eine uns mit Stolz und der Gewißheit der Unüberw®^ ' *..... Kuö»
auch für die Angreifer, bewegte, eng begrenzte Ziele — wie Schiffe es sind — erfolgreich mit Bomben zu belegen. Witterungsverhältnisse, Flughöhe und -geschwindigkeit des angreifenden Bombenflugzeugs, die Verfassung seiner Besatzung, die Größe und Sichtbarkeit des Zieles, alles das sind Faktoren, die für den Erfolg eines Bombenwurfs von entscheidender Bedeutung sind. Auch hängt viel von der Art des Angriffs ab. Ein Sturzangriff wird sich. „
anders auswirken als ein Horizontalangrifst barfeit erfüllt.
Aufenthalt des Monarchen ausgestattet. Aber dann bekam man es plötzlich mit der Angst zu tun. Allenthalben forderte man, daß sich „Repulse" nicht von den heimischen Küsten entfernen dürfe, denn es sei das einzige Schiff, das die englische Seeherrschaft in der Nordsee garantieren könne. Nun, dieses Schiff i st nicht mehr. Es nützte ihm nichts, daß sich der König seinerzeit mit einem geraubten deutschen Passagierdampfer zur Ueberfahrt nach Kanada begnügen mußte.
Angesichts des unschätzbaren Wertes, den „Repulse" für das englische Ansehen repräsentierte, hat Winston Churchill versucht, zuerst die Nachricht von der Torpedierung dieses Schiffes zu unterdrücken. Welch lächerliches und kurzsichtiges Unterfangen! Welch erbärmliches Vergnügen, das sich Churchill daraus machte, den zeitlichen Vorsprung von ein paar Stunden, den die englische Nachrichtengebung vor der deutschen natürlicherweise hatte, auszunutzen, um dem englischen Volk die Zerstörung der „Repulse" zu verschweigen und ihm Phantasiemel- dungen über den Untergang des angreifenden beut- schen U-Bootes vorzusetzen. Inzwischen ist die deutsche U-Bootbesatzung, die selbstverständlich in der Nähe der englischen Küste keine Funknachricht senden konnte, um sich nicht zu verraten, frisch und munter in ihrem Heimathafen angekommen, wo sie mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet und von Großadmiral Raeder begrüßt wurde.
Der Mann, der das deutsche U-Boot führte, ist Kapitänleutnant Prien. Sein Vorstoß in den Hafen von Scapa Flow gehört zu den kühnsten und kaltblütigsten Taten, welche die Seekriegsgeschichte kennt. Das dankbare deutsche Volk wird seinen Namen, der nunmehr in den Ruhmesblättern der Natton verewigt ist, nie vergessen. Es ist stolz auf diesen Mann und auf die deutsche Kriegsmarine, die sich ihrer Weltkriegstradition würdig erwiesen hat. Jene unbesiegte deutsche Flotte, die sich am ersten Tag von Scapa Flow, am 21. Juni 1919, durch den kühnen Versenkungsbefehl des Admirals von Reuter dem feindlichen Zugriff entzog und mit wehender Kriegsflagge unterging, hat in Der nationalsozialistischen Kriegsmarine des Großdeutschen Reiches eine würdige Nachfolgerin gefunden.
H. Ev.
Englands Lebenshaltungskosten steigen.
London, 17. Oktober. (Europapreß.) Bereits in den ersten sechs Wochen des Krieges sind die Kosten der Lebenshaltung in England um zehn vom Hundert gestiegen. In der Oeffentlichkeit hat diese Verteuerung des täglichen Lebens Beunruhigung hervorgerufen, und man fragt sich, ob die Preise weiterhin in diesem Tempo in die Höhe klettern werden. Für die Teuerung gibt es vor allem zwei Gründe. Einmal ist dies die starke Abhängigkeit Englands von der Einfuhr. Infolge der gleich nach Kriegsausbruch ein- fetzenden Pfund-Entwertung- (gegenüber dem Dollar um 14 v. H.) und dann auch der hohen Kriegsrisikoprämien und Frachtkosten sind die Preise aller eingeführten Waren gestiegen. Bei den Lebensrnitteln beträgt die Steigerung sogar 12 v. H. Der zweite Grund sind die inflationistischen Einflüsse der riesigen Kriegsausgaben. Die bedrohlichste Folge der Preissteigerung sind die bereits verschiedentlich vorgetragenen Forderungen der Arbeiterschaft auf Lohnerhöhungen. Bisher sind es nur die Bergarbeiter und die Eisenbahner. Aber die anderen Industrien werden nicht lange auf sich warten lassen.
Römischer Bericht aus Porte und London.
Rom, 17. Okt. (Europapreß). Sehr wesentlich ab gekühlt zeigen sich, wie die Londoner und Pariser Korrespondenten der italienischen Presse berichten, die noch vor kurzem vor Kriegsbegeisterung und Dernichtungswillen gegenüber Deutschland rotglühenden Gemüter in Paris und London. Man spreche nicht mehr von Ro#itulation, von einem totalitären Sieg, von der Vernichtung des Nationalsozialismus. Heute würden sich England und Frankreich schon mit weit weniger begnügen, doch dies einzugestehen, fürchten sich die Regierenden in beiden Ländern. Sie fürchten die einflußreichen jüdischen Kliquen, die diesen Krieg gewollt haben und nun alles daran setzen, um eine rasche Beendigung zu verhindern. Doch das Fortdauern der gegenwärtigen Kriegslage, bemerkt „Regime Fascista", werde die Bevölkerung beider Weststaaten entnerven und chr Vertrauen zu den Regierungschefs werde schwinden. Daß die Gegenströmungen in England wach sind, beweist eine Meldung des „Tevere", die besagt, das bereits 300 Anfragen im Unterhaus angemeldet worden seien, die die Regierung zu beantworten haben werde.
Wie die Berichte aus London erkennen lassen, ist eine beginnende Polemik der englischen Presse gegen die Haltung Italiens zu vermerken. Italien werde beschuldigt, daß es eine Führerrolle in dem neutralen Block der Donau - und Balkan st aaten erstrebe mit in der Friedens- frage Deutschland gleichgerichteten Zielen. In Rom heißt es Dagegen, Italien fahre in seiner Politik der Konsolldierung Osteuropas
Rom, 18. Okt. (DNB. Funkspruch.) Der deutsche Sufi angriff auf den Firth of Forth, wo nicht weniger als drei englische Kriegsschiffe von deutschen Bomben getroffen wurden, findet in der italienischen Presse starke Beachtung. Das Vorgehen der deutschen Luftgescbwader sei, wie der Londoner Vertreter des Messaggero unterstreicht, um so kühner, als es am he II e n Tag erfolgte und erneut die nunmehr auch in England klar erkannte Schlagkraft der deutschen Kriegsflugzeuge beweise. Die bisher versenkten Schiffe seien bereits ein recht deutlicher Beweis gewesen, während der Luftangriff auf den Firth of Forth zugleich gezeigt habe, mit welchem Mut und mit welcher Entschlossenheit die deutsche Luftwaffe, ihre Ziele anzugreifen und zu erreichen wisse.
Stärksten Eindruck hat auch die Torpedierung der „Repulse" ausgelöst. Auch bei dieser Gelegenheit hat die britische Admiralität, wie „Messaggero" betont, offenbar versucht, die schweren Verluste der Marine wenigstens teilweise zu verheimlichen. Dies sei nur ein neuer Beweis für die auf Lüge basierende Taktik, die bereits bei der
Versenkung des zweiten britischen Flugzeugträgers angewandt worden sei. Der große Doppelerfolg des deutschen U-Bootes bestätige die gewaltige Angriffskraft der deutschen U-Bootwaffe, die Tapferkeit der deutschen Matrosen, ihren Mut und ihren Angriffsgeist sowie auch die materielle Ueberlegenheit. Der Erfolg diene aber vor allem auch dazu, einen Eindruck zu verstärken, der sich seit einigen Tagen in ganz Europa und in der Welt und auch in Fachkreisen Bahn breche, daß nämlich die deutsche Flotte ttotz der anerkannten zahlenmäßigen Ueberlegenhett der englischen Marine in der Lage sei, chr erfolgreich entgegenzutreten. Bisher hätten nur Kriegsmarine und Luftwaffe Deutschlands Erfolge zu verzeichnen, so wie die Versenkung der „Royal Oak" und der beiden Flugzeugträger „Courageous" und „Arc Royal", sowie jetzt noch die Torpedierung der „Repulse". Deshalb erscheine auch die Behauptung von der verminderten Schlagkraft der englischen Kriegsmarine und vor allem von der gebrochenen Vorherrschaft in den nördlichen Meeren durchaus berechtigt.
sächlich nach dem Typ der zum Angriff bestimmten । Flugzeuge. Besonders konstruierte S t u r z k a m p i, i flugzeuye, also Maschinen von hoher Bai«!., festigkeit können ihr Ziel im Sturzflug, Groh, iSi-8 bombe r z. B. dagegen nur im Horizontal- ob<r nmtl „gedrückten" — d. h. geneigten Flug angreifen. äißunt
Die Sturzflugtaktik stellt an die Besatzung «im 21 des Flugzeugs sehr hohe Anforderungen. Auch bas iitnen. Fluggerät wird Dabei aufs äußerste beanspruch!, iiionbei Durch diese Taktik kann aber ein Flugzeug bis aif
lischeu Tiefstand des Gegners" zu machen, stellte sich »hN durch eine Erklärung der Firma Hentzen Heft Die hundertprozentige Verlogenheit des London« hW । Lügenministeriums auch in diesem Falle heran;. llriW Die Firma Hentzen teilte nämlich klar und eindeutig sie mit, daß sie niemals an bekannte Persönlichke? jßt si" ten des nationalsozialistischen Deutschlands Butt« ! Las versandt habe. Um D
Es ist für die gemeine Arbeitsweise des Lügen« g^iinb minifteriums kennzeichnend, daß sich Die Firma erst 1?“ an Die Oeffentlichkeit und Die Presse wenden mußt?,
Oie englischen Butterpakete, ß
Ein neuer Reinfall des Londoner Lügenministeriums.
fort, die durch die Einigung Ungarns und Rurnä- extremsten Richtungen bestimmt, die darauf gench- niens Fortschritte aufzuweisen habe. Der Wunsch n^pnmrirhnen Konttikt xu uerbret-
Italiens sei es. Den Frieden zu retten, wo er noch zu retten fei. Leider werde die Haltung jener Mächte, von denen das Schicksal eines großen Tei- des europäischen Kontinents abhänge, von Den
zu führen?
Was Den Tag von Scapa Flow besonders
schmerzlich für England macht, ist Darüber hinaus Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: die Tatsache, daß hier gleich zwei schwimmende Festungen trotz allermodernsten Torpedoschutzes außer Gefecht gesetzt wurden und daß es dem Schwarm Der englischen Abwehrschiffe nicht einmal
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