Ausgabe 
18.2.1939
 
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Die Eröffnung der internationalen Auiomobilavsffellung

xeuaunq ftieg ba mit von 295,5 Millionen Reichs- ? 1 e,5u_ 1099 m.f 1 R m?iflinrfven Reicks-

öffnen.

Motorisierung mitten im Volk

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haben nunmehr mit den rund volksangehürigen in unserem fo gewaltige Konsum-

duktionen.

Wir Deutsche 80 Millionen Reiche eine

wer- son- nicht Dol- eine Dol-

marf im Jahre 1938. Selbst die Ausfuhr konn­ten mir unter ben schwersten Bedingungen auf das erfolgreichste steigern. Im Jahre 1932 wurden 11000, im Jahre 1938 78116 Kraftwagen insge­samt aus Deutschland ausgeführt. Die Zahl der in der Krafts ahrzeuginbustrie direkt beschäftigten Arbeiter und Anaestellten Hot sich von 33 000 tm Jahre 1932 auf 139 000 im Jahre 1938 erhöht.

kraft in einem einheitlichen Wirt­schaftsgebiet vereint, daß sich daraus eine außerordentliche Verbesserung unserer techni­schen und kaufmännischen Produktionsbedin- gungen ergibt

Dies gilt in erster Linie für die Herstellung von

kraftfahrfreundlich und hat auf zahlrei­chen Gebieten versucht, dieser ihrer Einstellung prak­tische Geltung zu verschaffen. __

2. In der Preisgestaltung ist schon jetzt eine steigende Anpassung erfolgt an die allein in Frage kommenden breiten Käuferschichten mit den dadurch bedingten niederen Einkommens­grenzen. Was auf diesem Gebiet noch zu tun übrig bleibt, will ich am Ende meiner Rede kurz um­reißen.

3. Es war notwendig, das Vertrauen des deut­schen Volkes zum eigenen Kraftwagen zu stei­gern, denn es kann nicht bestritten werden, daß es noch vor wenigen Jahren, wenigstens in gewissen Kreisen, zum guten Ton zu gehören schien, beson­ders auf diesem Gebiet die Erzeugnisse der eigenen Arbeit geringer zu schätzen als fremde Waren. Es ist nicht zu verwundern, wenn unter solchen Um­ständen das Ausland erst recht keinen Anlaß hatte, - den deutschen Kraftwagen seinerseits höher einzu- schätzen. Hier schien mir vor allem der Sport mit seinen allgemein sichtbaren Höchstleistungen ge­eignet zu sein, das nationale und internationale Vertrauen in diese beste Qualitätsarbeit unseres Volkes wieder herzustellen Tatsache ist, daß in we­nigen Jahren die deutschen Svortwagen und Motor­räder den überwältigenden Beweis erbracht haben

führte in seiner Rede aus: Die Internationale Automobil- und Motorrad-Ausstellung, die alljährlich bei beginnendem Frühjahr in Berlin zur Eröffnung kommt, ist bereits ein traditionelles Ereignis in unserem politischen Leben. Aber erst seit der Macht­übernahme durch den Nationalsozialismus steht sie in einer inneren Beziehungzum Volke selbst. Bis dahin stellt sie im wesentlichen nur eine Industrieschau bar, bie lebiglich ben Aussteller und ben Käufer interessierte. Wir leben heute im Zeit­alter ber Technik Das rasende Tempo unseres Jahr­hunderts wirkt sich auf alle Gebiete unseres Lebens aus. Es entsteht damit auch zweifellos die Gefahr, baß die moderne Technik bie Menschen seelenlos macht. Und darum war es eine ber Hauptaufgaben des Nationalsozialismus, die Technik, die von uns nicht verneint ober gar bekämpft, fonbern bewußt de j ah t wirb, innerlich z u beseelen und zu disziplinieren und sie in ben Dienst unseres Volkes und seines hohen Kultur- und Lebensniveaus zu stellen. Es ist einmal in der nationalsozialistischen Publizistik das Wort von ber stählernen R o - m a n t i k unseres Jahrhunderts genräat roorben. Dieses Wort hat heute noch feine volle Bedeutung. Wir leben in einem Zeitalter, bas zugleich romantisch und stählern ist, das seine Gemütstiefe nicht ver­loren, anderseits aber auch in den Ergebnissen der modernen Erfindung und Technik eine neue Ro­mantik entdeckt hat.

hoch sind als in Amerika.

Hier ist der Punkt, wo mit aller Kraft eingesetzt werden muß. Die Automobilindustrie allein kann die Aufgabe nicht bewältigen, auch die Mate­rialerzeuger müssen starke Opfer bringen; bie Typenbeschränkung mit ihrem einheitlichen Massen­bedarf ist ber Weg dazu. Die Erzeugung neuer Werkstoffe ist bei starker Steigerung der Mengen im verflossenen Jahre ungemein ver­vollkommnet und verfeinert worden. Immer weni­ger bedürfen wir auslänbifcher Rohstoffe. Die Her­stellung von synthetischem B e n'z i n ist auf 1,7 Mill. Tonnen gestiegen. Schon wird B u n a qumm i, ber aus Kohle und Kalk entsteht, erheb­lich billiger erzeugt und in solchen Mengen, baß in diesem Jahre sämtliche Personenkraftwagenreifen nicht mehr aus Naturkautschuk, sondern aus dem besseren und zäheren Buna gemacht werden. Ja selbst die Einlagegewebe der Reifen wer­den bald nicht mehr aus Baumwolle, sondern aus der besser wärmeleitenden und darum haltbareren deutschen K u n st s e i d e bestehen.

Reichsminisler Dr. Goebbels

fein wird.

Diese Erschließung setzt allerdings einiges voraus. Es sind jene Forderungen, die ich anfangenb in meiner ersten Ausstellungseröffnung im Jahre 1933 aufstellte und seitdem immer wiederholte. Sie kön­nen schon jetzt als zum Teil erfüllt angesehen ben. Der Kraftwagen ist kein Luxusmittel, bern Gebrauchsartikel. Dies erforbert nur eine psychologisch richtige Einstellung des kes zu ihm, sondern entsprechend dem auch Preisgestaltung, die es der breiten Masse des kes ermöglicht, dieses Verkehrsmittel zu erwerben und sich feiner zu bedienen. Für diese psychologische Umstellung unseres Volkes zum Kraftwagen hin ist in den letzten Jahren unendlich viel getan. Die Füh­rung des Reiches und des Volkes war und ist dies kann wohl von niemanden bestritten werden

Berlin, 17. Sehr. (DülB.) Die feierliche Er- Öffnung der Internationalen Automobil- und Mo­torradausstellung 1939 durch den Führer hat bi Reichshauptstadt zum Schauplatz einer überaus em- drucksvollen Demonstration im Zeichen der unauf­haltsam voranschreitenden M o to r i f i e r u n g Deutschlands werden lassen. Die große Pa- rabeaufftellung ber motorisierten Gliederungen der Partei gab dem Regierungsviertel und dem Westen das charakteristische Gepräge. Die breite Ostwest­achse von den Linden bis hin zum Kauerbamm bot ein ibeales Aufmarschfelb für die 6500 Manner ber Motorsportschulen des NSKK. aus dem ganzen Reich die 9000 Angehörigen der Motorgruppe Berlin und die 2500 Männer ber Motorgruppe Kurmark, zwischen benen sich noch brei Motor­lehrstürme, 7 Musikzüge und Spielmannszuge und 2000 Angehörige ber Berliner Motor-HI. in bas Ehrenspalier einreihten.

Unter dem Jubel ber Massen verließ ber Füh­rer ben Vorgarten der alten Reichskanzlei. Er schritt zunächst in Begleitung von Reichsleiter Korpsführer Hühnlein und Generaloberst Ket­tel die Front des Musikzuges und des Spiel- mannszuges der NSKK.-Motorgruppe Berlin so­wie eines Lehrsturmes des NSKK-Derkehrserzle- hungsdienstes ab. Anschließend begrüßte der Führer bie beuts chen Meisterfahrer. Jedem ein­zelnen drückte der Führer die Hand. Dann begann ber Start zur Autoschau. Balb danach trat ber Führer selbst, in besten Wagen Korpsführer Huhn- lein unb Generaloberst Keitel Platz genommen hatten, die Fahrt durch das Spalier der NSKK. zu dem Ausstellungsgebäude an. Vor den Messe­hallen hatten Ehrenformattonen Aufttellung ge­nommen: eine Ehrenkompanie Wehrmacht, eine Ehrenformatton Leibstandarte ff Adolf Hitler und ein Teil des NEKK.-Lehrsturms Bernd Rofemeyer. Bei seinem Eintreffen am Messedamm wurde der Führer, nachdem er die Fronten der Ehrenforma­ttonen abgeschritten hatte, von Reichsminister Dr. Goebbels und Geheimrat A l l m e r s . dem Präsidenten des Reichsverbandes ber Automobil- inbuftrie, begrüßt und in bie Halle geleitet.

Der Staatsakt würbe eingeleitet durch bie Führer- fanfare unb die Ouvertüre, zuOberon" von Karl Maria von Weber, bie von bem Philharmonischen Orchester unter Leitung von Generalmusikdirektor Elmendorfs gespielt wurde.

Sebeimrat Sill men,

Der Führer spricht.

Nach der mit starkem Beifall aufgenommenen Rede von Reichsminister Dr. Goebbels trat der Führer f e I b ft an das Rednerpult.Zum 7. Male habe ich", so führte er aus,bie Freude, eine Ausstellung zu eröffnen, bie einen Einblick gibt in das Schaffen einer ber bebeutenbften Jnbustrien nicht nur unseres Landes, fonbern eines großen Teiles ber Welt. Seit Gottfried Daimler und Benz ihre ersten Versuche mit selbstbeweglichen Fahrzeugen unternommen haben, sind wenige Jahr­zehnte vergangen. Und doch umschließen sie auf einer Reihe von Gebieten Umwälzungen von früher nicht vorstellbarem Inhalt und Ausmaß. Trotz des so unbestreitbaren Siegeszuges, ben bas Automobil feit langem in ber Welt angetreten hat, liegt auch heute in einer solchen Ausstellung noch bas gleiche Berauschende an Einbrücken unb Wirkung wie vor vielen Jahren. Die Jugend vor allem erliegt diesem Zauder. Sie erlebt den Triumph des Motors mit dem ganzen Temperament ihres noch eindrucks­fähigen Herzens. Für die Katalogbestände ber Aus­stellung ist ihr Interesse vielleicht erschreckend, für die Zukünfte ber Motorisierung aber entscheiden!) Irgendwie nehmen daher jugendliche Völker zum Problem ber Motorisierung eine besonbers be- jahende Stellung ein. Es ist bies auch ein Zeichen der frischen Kraft unseres eigenen Volkes, daß es sich mit richtigem Fanatismus jenen Erfinbungen hingibt, bie unferm heutigen Verkehr bie Grund- laaen und Gestaltung geben.

Die Stellung bes jungen nationalsozialistischen Deutschland zum Problem ber Motorisierung ist bekannt. Das neue Reich hat sofern nach ber Machtübernahme bie praktischen Konsequenzen aus feinen inneren Auftastungen gezogen. Durch die Schaffung des Großdeutschen Reiches ist es uns nicht nur gelungen, das Macht- und damit Kraftbewußtsein des deutschen Vol­kes auf t>as Außerordentlichste zu steigern und es dadurch mit der wichtigsten Voraussetzung zu er­füllen, die gerade zum frischen Anpacken großer Aufgaben erforderlich ist, nein, es stieg damit auch die rein materielle Grundlage für einen weiteren erfolgreichen Ausbau vieler Pro-

Jnsgesamt verzeichnen wir daneben einen gerade­zu phantastisch anmutenden Aufschwung ber beut- 9 < i Tii» 'aiilrtifiinn nnn Kraft-

zugute kommen.

Was ben deutschen Kraftzeugbau selbst an­betrifft, so hat sich hier eine T y p e n v e r r i n g e - r u n g im weitesten Umfange als notwendig er­wiesen. Daneben aber betreibt bie deutsche Auto­mobilindustrie ben weiteren intensiven Ausbau ber Wagen unserer großen Klasse. Die deuftchen Spitzen- fabrikate, bie bei der Machtübernahme durch den Führer auf bem internationalen Markt kaum noch eine Bedeutung besaßen, sind heute wieder weltbe­rühmt. Unsere deutschen Rennwagen konnten wie­der Sieg über Sieg an bie deutschen Fahnen hef­ten. Don zehn internationalenGroßen Preisen" wurden neun auf deutschen Rennwagen gewonnen. Mit einem deuftchen Motorrad wurde zum ersten­mal bie englische Tourist Trophy erobert. Auf beut­schen Motorrädern von deutschen Fahrern wurden die Europameisterschaften 1938 in der 250-ccm» Klasse und in ber 350-ccTwKlasse errungen.

Ader bas nationalsozialistische Regime hat sich nicht damit zufrieden gegeben, die Motorisierung an sich durchzufuhren unb sie dabei zu einem Luxus für die vornehmeren und begüterteren Schichten werden zu lassen. Im Gegenteil, ber Nattonalsozia-

Umftänben möglichen Absatzes. Der Kraftwagen aber wirb in feiner Preisgestaltung überhaupt nur bann weltkonkurrenzfähig fein, wenn bie Möglich­keit eines großen Serienbaues gesichert ist. Dies fetzt unter allen Umständen einen ausrei­chenden eigenen W i r t f ch a f t s r a u m vor­aus. Durch die im Jahre 1938 erfolgte Schaffung Großdeuftch'ands ist in dieser Richtung nun em entscheidender Schritt getan worden. Das deutsche Volk besitzt heute für feine Kraftsahrzeugprodu ktion einen eigenen gewaltigen Binnenab« satzmartt, den restlos zu erschließen auch die kommenden Jahre ohnehin unsere erste Aufgabe

denn je angewiesen.

Diese Besetzung Hainans, bas bem Golf von Tongking vorgelagert ist und daher in bie franzö­sische Interessensphäre hineinragt, ~ schließt bie Blockabe der gesamten chinesischen Küste und unter­bindet damit die Waffenzufuhr von der See aus, die namentlich die Fortführung des Kleinkriegs durch die chinesischen Freischärler in den von japanischen Truppen nur sehr dünn besetzten Gebieten um Kan­ton so lange ermöglicht haben. Tschiangkaischek ist also jetzt, abgesehen von den lanaen und beschwer­lichen Karawanenwegen von Westen her durch die Mongolei und Sinkiang, auf die Zufuhren von 'Französisch-Jndochina und Britisch-Burma ange­wiesen. Von Jünnan, der Hauptstadt der gleich­namigen südwestlichen Provinz Chinas, ist bis nach der durmanischen Stadt Lashio in weniger als einem Jahr eine 1000 Kilometer lange Autostraße gebaut worden, die von Jünnan nach Tschungking, dem Sitz der Regierung Tschiangkaischek, weiterführt und in Lashio Anschluß hat an die Eisenbahn nach Rangoon, dem Haupthafen Britifch-Burmas. Eng­lische und amerikanische Anleihen haben den Chine­sen diesen gewaltigen Straßenbau ermöglicht, an dem 150 000 Arbeiter tätig waren. Diese Autostraße, deren Wert allerdings im Sammer durch die Mon­sunregen erheblich eingeschränkt wird, tritt nun neben die Schmalspurbahn, die von Hanoi, der Hauptstadt Französisch-Tongkinas, nach Jünnan führt. Es sind in jedem Falle für europäische Be­griffe kaum vorstellbare Entfernungen, die die Kriegsmaterialtransporte für Tschiangkaischek zurück-

fr So ist Wupeifu als Bundesgenosse sirr Japan von zweifelhaftem Wert und es scheint daß die Aussicht, auf diesem Wege die Stellung Tschiang aftcheks zu erschüttern und eine verhandlungsbereite Zentral- regierung auf die Beine zu stellen nicht viel großer ist als der völlig mißlungene Versuch, mit Hilfe des ehemaligen Ministerpräsidenten und stellvertretenden Vorsitzenden der Kuomintang W a n g t s ch i n g w e i zu einer Friedensoermittlung zu kommen Wang- ftchingwei war es trotz seines außerordentlichen An- sehens in den Kreisen der Kuomintang nicht gelun- gen, wesentliche Teile der chinesischen Nationalpartei für die Politik einer Verständigung mit Japan zu gewinnen. Er zog es nach feinem Mißerfolg vor, sich nach Hanoi, der Hauptstadt Franzosisch-Tong- kings zu begeben. Tschiangkaischek haben diese Friedensfühler anscheinend keinen Abbruch tun können, ja er konnte seine Stellung eher starken. Denn am gleichen Tage, an dem in Peking die ^Ge­sellschaft für Frieden und nationale Rettung ge- gründet wurde, bestätigte in Tschungking der Doll- zugsausschuß der Kuomintang dem Marschall seine außerordentlichen Vollmachten als Chef ber Regie­rung unb Oberbefehlshaber und lehnte gleichzeitig alle Vorschläge für eine Vereinigung mit der Kom­munistischen Partei ab, um dadurch noch einmal den Anspruch ber Kuomintang auf Alleinherrschaft fest­zustellen. Selbstverständlich bedeutet dieser Beschluß keineswegs eine Absage an Moskau, auf dessen materielle Hilfe ist man vielmehr nach der Besetzung der Insel Hainan durch japanische Truppen stärker

lismus führt den großzügigen Plan> durch, bais ganze deutsche Volk an ber Motorisierung zu beteiligen. Solange bie Technik nur bas Vor­recht ber oberen Zehntausend bleibt, wird sie volks- fremd, ja volksfeindlich sein. In dem Augenblick, m dem das Volk selbst daran teilnimmt, bekommt Die Technik auch einen volksverbundenen und volksver- binbenben Charakter. Es erwies sich deshalb als notwendig, auch für den kleinen Mann einen Wagen zu schaffen, ber für ihn im Kauf und Betrieb erschwinglich ist. Die Straßen, die vorn Volke gebaut und bezahlt werden, sollen auch vom Volke befahren werden können. Aus diesen lieber- legunqen heraus entstand das Projekt des Volkswagens. Er ist auf der Basis auf gebaut daß jeder fleißige deutsche Arbeiter bie Möglichkeit haben muß, einen Volkswagen au erstehen unb m Betrieb zu halten. Das granbiofe Dolkswagenwerk in Fallersleben ist im Aufbau

von ber einzigartigen Güte unserer deutschen Arbeit. Erzeugnissen, deren Preisgestaltung zwangsläufig 4. Es war meine Absicht, der ins Auge gefaxten 1 gebunden ist durch ben Umfang des unter allen Motorisierung jene Straßen zu bayen, bw

Kriegsbebarf Japans, ber bei der Länge ber Kriegs­bauer unb ben Dimensionen bes Kriegsschauplatzes außerordentlich weit gespannt rft.

Wesentlich schwieriger als diese wirtschaftliche Durchdringung und Erschließung ist bie politische Konsolibierung bes besetzten Gebietes. Zwar wurden in Peking und Nanking provisorische Regierungen errichtet und das ganze Land mit einem Retz von politischenBeratern" überzogen, aber daß es immer noch für prominente Chinesen höchst gefayr- lich ftt, ihre Sympathie für Japan oder auch nur für eine Beendigung bes Krieges burch Verständi­gung mit Japan offen zur Schau zu tragen be­weisen bie zahlreichen Morde an solchen Persönlich­keiten, bie im Verdacht stehen, Parteigänger der unter dem Schutz Japans errichteten provisorischen Regierungen zu sein. Trotzdem sind die Bemühun­gen um die Errichtung einer neuen chinesischen Zentralregierung, die die Zusammenarbeit mit Japan zu chrem Programm macht, nicht aufgegeben worben In Peking wurde dieser Tage dieGesell­schaft für Frieden unb nationale Rettung ge- arünbet, bie wohl die Bildung einer solchen für Japan oerhandlungsfähigen Zentralregierung vor- bereiten soll. Sie möchte ben Marschall Wupeifu an bie Spitze einer Befriebungskommifsion stellen, bie in Kaifeng am ©Übufer bes Hoangho, der alten Residenz bes Marschalls, ihren Sitz nehmen soll, um zunächst die im japanischen Etappengebiet noch kämpfenden chinesischen Freischärler zur Waffen streckung zu veranlassen und ^ann zu versuch^, d Kreise um Tschiangkaischek zur Aufgabe des W der- stands und zur Zusammenarbeit nut 2apan zu be wegen. Es rft nicht klar zu ersehen, wie weit Mar­schall Wupeifu mit diesen Plänen innerlich har­monisiert. Er hat einst im chinesischen Bürgerkrieg als stark konservativ eingestellter Gegenspieler der westlich-aufklärerisch ausgerüsteten Kuomintang be* großen Reformators Sunyatfen unb seines Nach folgers Tschiangkaischek eine große Rolle gespielt Aber er ist ein nationalbewußter Chinese so gut wie diese und wird kaum geneigt sein, einer japa- nilch-n Vormundschaft über den Boden zu bereiten. So hat er m einer Erklärung Mar die Ende Dezember von dem Fürsten Konoe aufgestell- ten Friedensbedingungen Japans als Grundlage seiner eigenen Bemühungen um die Wieberherstel- lung des Friedens bezeichnet, aber die freiwillige Waffenstreckung ber chinesischen Freischärler unb bie An gabe bes Wiberstanbes überhaupt nur als Voraussetzung für bie Rückgab eb e r R e g i e rungsgewalt in China an die Chinesen be­zeichnet und an die Uebernahme der ihm ange- fraqenen Mission die Bedingung geknüpft, daß man ihm eine große und schlagkräftige Armee anver-

ber Präsibent bes Reichsverbandes der Automobil­industrie, machte in seiner Begrüßungsansprache olgenbe Ausführungen: Schon in der Rede vom 20. Februar 37 hatte ber Führer in einem einzigen Satz von zwingenber Beweiskraft bie Notwenbig- feit ber T y p e n b e g r e n z u n g betont. Die da­mals gestellte Aufgabe war ebenso g^oh wie schwie- rig, sie hat viel Kopfzerbrechen gemacht und man­cherlei Kämpfe hervorg^rufen. Das Verdienst des Leiters der Wirtschaftsgruppe Fahrzeugindustrie ist es, in zäher, konsequenter Vorarbeit ein Typen­programm aufgestellt zu haben, bas schon eine weit­gehende Verringerung bedeutet. Das endgültige Programm des Generalbevollmächtigten geht noch darüber hinaus. Hatten wir 1937/38 an Personen­wagen 55 Typen, so werden es übers Jahr nur noch 23 sein, an Lastwagen statt 110 14, an Krasrädern statt 150 nur noch 25 Typen. Zahlen reden? Sie zeigen die Sammlung aller Kräfte unb Opferwillig- feit, denn jedes Werk ohne Ausnahme muß starke Opfer bringen und kostspielige Umstellungen vor­nehmen. Aus Opfern aber unb Entsagung wirb Segen erwachsen, nur muß bie Verbraucher­schaft nicht, wie es schon vielfach geschieht, diesen Segen in Erwartung billigerer Preise sofort ein» heimsen wollen. Nichts ist schädlicher und wertver­nichtender in ber Technik als Ueberhastung. Zudem können Vereinfachung und Massenherstellung allem noch keine bedeutenden Preissenkungen bringen, denn zwei Drittel bes Herstellungswertes eines Kraftfahrzeugs entfallen auf bas Material unb nur ein Drittel auf bie Fabrikation. Es ist kein Geheimnis, bah bie Preise des Quali­tätsmaterials bei uns vielfach hoppelt fo

zulegen haben. 3000 Kilometer lang ist ber Landweg nach Westen bis an bie Turkmenisch-sibirische Bahn, ebenso lang ist die Strecke von Rangoon nach Tschungking und 2000 Kilometer die Entfernung von Hanoi nach Tongking. Tschiangkaischek kann sich also über die Bedeutung der ihm gebliebenen Zufahrt­straßen keiner Täuschung hingeben. Nur als dünnes Rinnsal kann auf diesen drei letzten Leb-nslinien ihm Kraft zufließen, aber sie mag bei ber Eigenart der Kriegführung in Ostasien vollauf genügen, Ja­pans Befriedungsaktion immer weiter hinauszu- schieben unb die Kraftreserven des Jnselreichs in un­geahntem Maße in China festzulegen, mag ja die übrigen im pazifischen Raum interessierten Groß­mächte mit ihrer Hilfe für Tschiangkaischek bezwecken.

Fr W. Lange.

In der Landesbauernschaft Sachien fand unter bem Vorsitz bes Präsibenten Marquis d e Do gu 6 (Paris) eine Dorstandssitzuna des In­ternationalen Verbandes der Land­wirtschaft statt, die sich mit ben Vorbereitungen für ben XVIII. Internationalen Landwirtschafts, kongreß vom 6 bis 12. Juni 1939 in Dresden be- faßte. Der deutsche Organisationsausschuß legte ein Programm unb eine Anzahl von Studienreisen vor, die gutgeheißen wurden.

Es bedarf kaum einer Betonung, daß die natto- nalsozialistische Bewegung stärksten Anteil an der Durchführung dieses grandiosen Projektes der Mo­torisierung unseres öffentlichen Lebens yat. Das NSKK hat sich zu einer Riefenbeweming ausge- weitet, bie aus ber motorischen Entwicklung unse­res öffentlichen Leben überhaupt nicht mehr weg- gebacht werden kann. Auch bas Jahr 1938 ver­zeichnete für das NSKK die Einrichtung dreier neuer Motorsportschu 1 en, die intensiv be­triebene weitere Vervollkommnung ber Ausbildung vor allem des motorsportlichen Nachwuchses und die Durchführung zahlreicher NSKK.-Geländefahr­ten, bie besonders in Verbindung mit ber HI. ge­tätigt werden. Wer heute auf bem Wege von ber Reichskanzlei hierher auf ber Ostwestachse bas Ehrenspalier des NSKK. unb bie eindrucksvolle motorisierte Parabeaufttellung seiner Motorsport­schulen, feiner Motorlehrstürme und ber von ihm betreuten Motor-HI. gesehen hat, vermag sich über­haupt erst ein Bild davon zu machen, welche groß­artige Arbeit vom Korps zur Heranbildung des jungen Ersatzes der motorisierten Truppenteile ber Wehrmacht geleistet wirb. Die vor kurzem evgan- gene Verfügung des Führers, mit ber er bas NSKK. zum alleinigen Träger der vor- und nach- militärischen motorischen Wehrertüchtigung macht, bebeutet eine weithin sichtbare Anerkennung feines jahrelangen erfolgreichen Schäftens aus diesem Ge­biete. Damit ist nun im Rohen bas gewaltige Werk der Motorisierung unseres öffentlichen Lebens um­grenzt. Es ist ein stolzes und imponierendes Werk, bas uns zu ben kühnsten Zukunftshoffnungen be­rechtigt. Dafür soll auch bie Internationale Aino- mobil- und Motorradauffstellung 1939 ein beredtes und demonstratives Zeugnis ablegen. Ich bitte Sie nunmehr, mein Führer, diese Ausstellung zu «r-

Sie, mein Führer, waren und sind der Bahn­brecher dieser modernen Entwicklung. Sie haben einmal das Wort geprägt, baß bie Eroberung ber Macht ohne Auto, Flugzeug und Laut precher nicht möglich gewesen märe. Heute nun soll eine /lus» Stellung 'eröffnet werben, bie eine biefer Drei er- rungenschaften unserer mobernen Technik ftajtbar und demonstrativ zur Schau stellt. Wie im Dor- fahr, so sind auch heuer sämtliche 10 yjallen bieie^ Geländes mit über 50 000 Quadratmeter Grund­fläche für die Internationale Automobil- und Motorrad-Ausstellung in Anspruch genommen. Wah­rend im Jahre 1931 nur 295 000 Besucher für diese Ausstellung gezählt werden konnten, verbuchten wir im Jahre 1938 789 000, bas heißt also mit anberdn Worten, baß ber Gebanke ber Motorisierung ün- feres öffentlichen Lebens schon bis in die tief- ft en Dolksmasfen hinein geb rungen ist. Das ist bas Resultat einer weisen unb überlegenen, ganz auf weite Sicht angelegten großzügigen Planung. Sie bezieht sich auf bas gesamte Ge- UII.4U|M|W ............... . ..

biet der Motorisierung unb Technisierung unseres f <en Automobilindustrie. Die Zulassung von Kraft- öffentlichen Lebens. Nur eingeweihte Kreise wissen, ^zeugen erfährt im Jahre 1838 dem Jahre 1937 welche Wiberstände Sie im Jahre 1933 zu über- g^uenüber mieberum eine Steigerung von 9 v. H. winden hatten, ehe Sie zur Verwirklichung des Mhrend im Jahre 1932 unser Gesamtbestand an monumentalen Projektes ber Re'chsauto - Kraftfahrzeugen 1633 000 betrug, beträgt er un bahnen schreiten konnten. Auch barnals rnelbeten ^hre 1938 3364 503. Der Gesamtwert ber Er­lich wie immer bie besserwisfenden In - Aeu<ju-Q von 295,5 Millionen Reichs­te 11 e k t u e 11 e n , bie in ausführlichen Denk- ^at)re auf 1,8 Milliarden Reiche

fchriften barlegten, bah bie Reichsautobahnen erstens - - - * -

zwecklos, zweitens zu teuer und drittens gänzlich unrentabel fein würden. Gegen alle diese Wider­stände haben Sie sich durchgesetzt, unb wir können heute mit Stolz feststellen, baß bie Reichsautobahnen Ihr ureigenstes Werk darstellen. Am 1. Ian 1939 waren nach einer fünfeinhalbjährigen Bauzeit bereits 3056 Kilometer Reichsautobahnen im Verkehr. Die bisher fertigen Strecken anein- andergereiht würden in gerader Linie vom Nord­kap bis an die Adria reichen. Dom 1. Jul, 1937 bis zum 30. Juni 1938 haben insgesamt 660146 Kraftfahrzeuge ausländischer Herkunft die deutschen Grenzen zu vorübergehendem Aufenthalt Überschritten. Deutschland ist damit wiederum trotz aller internationalen Hetze das klassische Reiseland geworden. Denn im Gegensatz $u. vielen anderen Ländern der Erde, die sich' so viel auf ihre innere Freiheit und Ungebundenheit zugute halten, herrscht in Deutschland stetige Ordnung und nationale Disziplin, die nicht dem eigenen Volke, sondern auch der Sicherheit und dem Wohlbesinden jedes in Deutschland zu Gast weilenden Ausländers

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