Deutsche Aufbauarbeit in Warschau
Die Gtadt seuchenrein. — Oie Ernährung sichergestellt.
XN.
schon
in Kowno ratifiziert.
Oie llmsieblung der Balten-Oeutschen
Reval, 16. Oft. (DRV.) Ueber die Umsiedlung der deutschen Volksgruppe Estlands in das Deutsche Reich haben in Reval Verhandlungen statt- gesunden, die mit der Unterzeichnung eines Protokolls abgeschlossen wurden. Das Protokoll wird von Estland ratifiziert und tritt mit der Mitteilung der Ratifikation an den deutschen Gesandten in Reval, Dr. Frohwein, in Kraft.
Mit dem Dampfer „Scharhörn" traf Sonntag abend die erste Gruppe von Reichsdeutschen aus Lettland in Gotenhafen ein. Im Auftrage vvn Gauleiter Staatssekretär Bohle wurde der Transport durch Vertreter der Auslandsoraa- nisation der NSDAP, willkommen geheißen. Die
Oer Nachschub der Lustwaffe
Dom Einzelteil bis zum fertigen Flugzeug.
Schneelast au verhindern, prüfen die Zivilstellen augenblicklich, wo Sprengungen vorgenommen werden müssen. Das Wohn Problem hat sich vorläufig nur so lösen lassen, daß alle Menschen, die von Haus aus nicht in Warschau ansässig sind, die Stadt verlassen, während die anderen bei Verwandten oder Bekannten enger zusammenrücken.
Die Sicher st ellung der Ernährung wurde auf längere Sicht insofern nicht allzu schwie- rig, als Warschau im Gegensatz zu anderen Weltstädten, die das Markthallengroßhandelssystem haben, auch in normalen Zetten aus einem Umkreis von 30 bis 50 Kilometer versorgt wurde. Die Bauern beginnen bereits wieder zur Stadt zu fahren. Alles andere ist eine Transportfrage, die von der Zunahme des Eisenbahnverkehrs abhängt. Die Stadt hat dafür gesorgt, daß große Kolonnen Arbeitsloser zur Kartoffelernte auf die umliegenden Güter geschickt wurden. Diese Esser ist Warschau los. Und anderseits helfen sie, eines der wichtigsten Grundnabrungs- mittel für den Winter zu sichern. Auch Kohle und Holz sind für die kältere Jahreszeit reichlich vorhanden. Eine dringende Aufgabe ist die schnelle Ersetzung der zersprungenen Fensterscheiben. Für den unmittelbaren Bedarf wurde die neue Mokotower Rennbahn herangezogen, die gewaltige Glasmengen hergibt. Sie reichen für die dringendsten Anforderungen aus.
Breslau, 16. Okt. (DNB.) Die „Deutsche Lodzer Zeitung" bringt eine Unterredung mit dem Reichskommissar für die Stadt Warschau, Oberbürgermeister Dr. Dr. Otto (Düsseldorf). Was ich hier vorgefunden habe, so führte Dr. Otto aus, war vor allem deshalb so schwer, weil wir im Interesse der Bevölkerung bis zum Eintritt des Winters wenigstens die schlimmsten Notstände beseitigt haben müssen. Die militärische Verwaltung hat mit einem Stab von Facharbeitern in mustergültiger Weise die Pionierarbeit geleistet. Das schwierigste Problem war die Wasserversorgung. Der Mangel an Wasser ist schon wegen d«r Seuchengefahr schlimmer als das Fehlen von Licht, Gas und anderen Lebensnotwendigkeiten. Zur Bekämpfung der Seuchengefahr haben die Kriegslazarette die sorgfältigsten Maßnahmen eingeleitet, um ansteckenden Krankheiten durch schärfste bakteriologische Ueberwachung von vornherein vorzubeugen. Auf diese Weise ist es gelungen, Warschau seuchenrein zu erhalten. Hierzu hat namentlich auch die Einrichtung von Zapfstellen für Wasser in der Stadt beigetragen. "
Für wesentliche Bezirke der Stadt ist heute auch die Elektrizitätsversorgung in Ordnung und in bestimmten Vierteln werden die Bewohner in ein bis zwei Wochen sogar Gas haben. Um die Gefahren des Einsturzes beschädigter Häuser, namentlich unter der Einwirkung von Frost und
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nur ungern endgültig verzichte. Der Sejm nahm darauf einstimmig die Rattfizierung des Vertrages vor. Am Montagmittag erfolgte im litauischen Außenministerium der Austausch der Ratifikationsurkunden zwischen dem litauischen Außenminister und dem sowjetrussischen Geschäftsträger. Bereits am Dienstag wird mit der militärischen Besetzung des abgetretenen Gebietes durch Litauen begonnen werden. Der Einmarsch der litauischen Truppen in der Stadt Wilna ist für Mittwoch vorgesehen. In Kowno wird ein Hilfspolizeikorps von etwa 2000 Mann gebildet, das den Ordnungsdienst in der Stadt Wilna und in dem Gebiet übernehmen wird.
SowjelrussischerF'ottenbesuch in Reval
Helsinki, 17. Okt. (Europapreß). Reval steht im Zeichen der sowjetrussischen Flotte, die am i Sonntag unter Führung des Flaggschiffs „Oktober- Revolution" in Reval zu einem Besuch eingelaufen ist. Augenblicklich liegen unter Führung des Kom- i Mandanten der russischen Ostseeflotte. Tributsch, vierzehn russische K r i e gss chiffe vor Reval. Auf Saarenmaa und Läänemaa, wo 20 000
russische Soldaten untergebracht werden, sollen selbständige Polizeiverwaltungen mit starken Polizeitruppen gegründet werden. In Baltischport, einem der aufgrund des estnisch-sowjetischen ______ . Beistandspaktes Sowjetrußland eingeräumten Flöt- öer htaui;d)=!0toidruffiid)c Vertrag t-nstützpunkt« hat d-r Antransport d-r iiBWMtf f > , sowietrussischen Truppen begonnen. Sie
Itt ROttJttO rOLfljieri. sollen in der Stadt und deren Umgebung unter-
16 Okt (Europapreß.) Der litauische gebracht werden. Am Samstag traf ein sowjet-
' । russisches U-Boot-Mutterschiff in Baltischport ein,
dem am Montag sechs U-Boote folgten.
s5m"nahm Utifizi-run- des forojetruffifd>- litauischen Vertrages vor. ^ußenm.n.ster U r b - ins hob hervor, die Sowjetunion hab« die Zu- ücberuna gegeben, daß keine Einmischung In di? inneren Verhältnisse Litauens erlolae Das sei von Stalin nochmals ausdrücklich bekräftigt worden. Die in Artikel 4 des Vertrages enthaltenen Bestimmungen -um Sch u tz d er i« tonischen Grenzen bezeichnete der Außenminister als besonders wichtig. Soweit die Sowiet- Union durch den Vertrag militärische Vorrechte in Litauen erhalten habe, eien diese fest umrissen worden. In der Aussprache erklärte das Sejm-Mitglied Merkys, daß die Militarklauseln des Vertrages nur für die Dauer des gegenwärtigen europäischen K on- sliktes in Kraft bleiben wurden. Das Sejm-Mit- glied Wiklys beutete an, daß in den ?^ieten die nicht Litauen zugesprochen worden seien flefW |e^ litauische Siedlungen lebten, auf bi« Litauen
Liutschlcmd müsse durch eine Kontrolle und strenge Äißnahmen in einen Zu st and ständiger l> n m a cht versetzt werden, greift am Montag im „Mattn" der ehemalige Kriegsminister th brt) dieses Thema wieder auf. Fabry bezieht ft auf die Denkschrift des Marschalls Fach vom 1Ü Januar 1919 und hebt u.a. den Satz hervor: „ton nun an wird der Rhein im Westen die Wtärische Grenze des deutschen Volkes sein mus-
' Fabry schreibt, was im Januar 1919 wahr esen sei, sei es auch im Oktober 1939. Nachdem ri) mit dieser Feststellung bereits bewiesen hat, 5 die Kriegshetzer in den Westdemokratien durch- s Angriffsziele haben und keineswegs aus alischen Gründen den Krieg wollen, läßt er in inen weiteren Ausführungen erkennen, daß auch weitere Agitattonsbehauptung, der Kampf richte nur gegen das nationalsozialistische Regime, »ehelei ist. Fabry wendet sich nämlich ausdruck- dagegen, daß ein Unterschied zwischen Hitler i» Deutschland gemacht werde. Auch der „Jour «hüllt die wahren Absichten der Kriegshetzer, leien Ziel die Vernichtung Deutschlands ist. Der Monalisttsche Abgeordnete von Paris, Laurent, sh:erbt in diesem Blatt: „Wir kämpfen nicht nur <eg e n Hitler, sondern auch gegen utschland." Beide stellten ein und Lasst b e dar. Laurent verlangt, daß die diploma- tij<f>e Aktton und das Vorgehen Frankreichs von Üe«r Erkenntnis beherrscht sein müssen.
Qar i s, 17. Okt. (Europapreß.) Verschiedene «lionalistische Blätter haben in den letzten Tagen ult begonnen, die Kriegsziele der Kriegshetzer lanntzugeben. Nachdem am Samstag die natio» listische „E poqu e" bereits gefordert hatte,
INrdrucks schreibt er im Kopenhagener „Extra- blldet": „Es ist nur wenig Begeisterung ur b Kampfes freude bei den Soldaten zu fpiren. Diese sind sich im klaren darüber, daß sie vir einer schweren und peinlichen Ais gäbe stehen. Es scheint, als gingen die Eng- lirber nach Frankreich mit dem gleichen Gefühl, vi- wenn man zum Zahnarzt muß. Es ist die Kffassung der Soldaten, daß sie vor einer Pflicht Men, die zwar schmerzhaft sein kann, aber nicht rändern ist. Ich konnte überhaupt nichts von der Sigeifterung bemerken, welche die ersten englischen Zuppentransporte während des Weltkrieges aus- z hneten. Ein ganz anderer Geist herrscht vor. Die GOaten geben sich keinerlei Illusionen über Ruhm hi b Romantik des Krieges hin."
pariser Kriegshetzer.
aus klar geordnete Arbeite, und Lagerauf- t e i l u n g sieht. Da sind zuerst einmal die f i x u n d fertigen Flugzeuge, die auf Abruf zu den einzelnen Stellen, die Nachschub notwendig haben, übergeführt werden. Ein Stamm von Flugzeugführern steht für diese Tätigkeit zur Verfügung. Da die deutsche Luftwaffe dank der in keiner Luftflotte der Welk so zielbewußt durchgeführten Typisierung ein sehr einheitliches Flugzeugmaterial besitzt, macht die Lagerhaltung von flugfähigen Maschinen gar keine Schwierigkeiten.
Als nächstes kommen die Ersatzteile dran. Aus den vielen Erfahrungen im Flugdienst weih man natürlich, welche Teile am Flugzeug einem erhöhten Verschleiß oder öfteren Zubruchgehen unterworfen sind. Demnach ist das Ersatzteillager auch ausgestaltet. Um bei Motorenschäden die Flugzeuge nicht allzu lange einsatzbeschränkt zu halten, steht ein großes Motorenlager zur Verfügung. Schadhafte Motoren werden Dann einfach ausgewechselt gegen durchgeprobte und sofort betriebsfähige. Je nach der Wichtigkeit und Schnelle der Ersatzlieferung, werden zum Transport von Flugzeugmotoren mit eigens gebauten Beförderungs- einrichtungen versehene Flugzeuge verwendet. Dies ermöglicht oft, daß bei den Anfordernden keine Betriebsstörungen entstehen, da in wenigen Stunden bereits neue Triebwerke zum Einbau bereit stehen oder sogar schon eingebaut sind.
So geht es noch mit vielen Teilen, die ausgebaut werden müssen und durch neue zu ersetzen sind. Fein säuberlich nach Gattung und Art unterteilt, beherbergt das Riesenlager eine Auswahl. Das Waffenlager spielt dabei eine große Rolle. Auch der Ersatz von Bordausrüstungen, Funkgeräten und Zubehörteilen macht einen großen Teil der Lagerhaltung aus. Selbst das Filmmaterial fehlt nicht.
Die schadhaften Teile wandern natürlich in diese Nachschubstelle, wo sie auf die Möglichkeit der Wiederinstandsetzung und späteren Wiederverwendung hin geprüft werden. In ausgedehnten R e - paraturhallen nehmen sich Fachleute der ein- laufenden Materialien an. Sollte eine Reparatur nicht mehr lohnenswert sein, so werden die Teile in alle erdenklichen Einzelheiten zerlegt und einer Rohstoffrückgewinnung zugesührt. Kein Drähtchen geht hier verloren.
stinden den Krieg. Um den sich in letzter Hunde zeigenden Friedensauswea, der in Paris die Wgeordnetenkreise bereits zu Freudenausbrüchen urb Srtebensfeicrn geführt hatte, endgültig zu ver- fotrren, hat sie ln Paris alle Minen sprin. gin lassen, und unter der Drohung, sie werde dii französische Politik öffentlich desavouiren war «r ihr gelungen, die französische Regierung urnzu- trimmen. Um Frankreich endgültig festzuleaen (dürfe Chamberlain einige Stunden später am Mchmittag des 2. September im Unterhaus' dak dir britische Regierung die Vorschläge Mus- stlinis ab lehne Infolge dieser intransigenten tklischen Haltung sah sich die italienische Regierung Inningen, der Reichsregierung am Abend des 2,September mitteilen zu lassen, daß sie ihre Frie- bßiisinittattve nunmehr als hinfällig ansehe
Daß die Friedensbemühungen Mussolinis burd) England und durch England allein torpediert worden sind, und daß lud) italienifcherseits der von Chamberlain in lypifch englischer Manier versuchten Vernebelung dieses klaren Tatbestandes entgegengetreten wird, ergibt sich aus einer Meldung des „Gior- aale d'Jlalla“ vom 12. Oktober, wo es unter ber Ueberschrift „Line notwendige Richtigstellung aber die Zurückweisung der Vorschläge des Duce“ mit Bezug auf die Lhamberlain-Rede heißt: „hinsichtlich der Initiative Hur Lösung des Konfliktes in den letzten Augustkagen, auf hie sich der britische Premierminister bezogen hat, ist es nötig und angebracht, sestzuslellen, haß es nicht richtig ist, was Chamberlain gesagt hat, daß D e u t s ch l a n d die Vorschläge hes Duce zurückgewiesen habe.“ Diese Bescheinigung der Lhamberlainschen Lügenhaftigkeit pricht für sich selbst und bedarf keines weiteren Kommentars.
man zum Zahnarzt geht"
6ti den englischen Truppen in Frankreich.
Kopenhagen, 17. Okt. (Europapreß.) „Eng- I forte Truvpen gehen an die Front wie man
DNB.......(PK.) Es gibt kenne Einrichtung,
die in ihrem Aufbau so fein gegliedert ist, wie die militärische Organisation. Wohl mit die wichtigste, ja oft entscheidende Aufgabe erfüllt dabei der Nachschub. So wie die personelle Ergänzung der Wehrmachtstärke verbürgt sein muß, bedarf auch die materielle Versorgung einer ständigen Auffrischung. Verschleiß und Verlust an Wasfen und Geräten bedingen schnellste Nachlieferung von Ersatzteilen ober Neuanschaffung.
Für die Luftwaffe gewinnt dieser Nachschub in Krietzszeiten erhöhte Bedeutung. Durch das flie- aertechmsche Personal werden die Flugzeuge in allen Teilen, Geräten und Waffen, in Ausrüstung und Zubehör gewartet und gepflegt. Maschinenschlosser, Metallhandwerker, Maschinenbauer, Elektrotechniker, Feinmechaniker usw. sorgen unermüblid) dafür, daß das Flugmaterial sich in bestem Zustand befindet. Das Bodenpersonal der Luftwaffe, zahlenmäßig der größere Teil der Fliegertruppe, ist sich voll und ganz der bedeutsamen Arbeit bewußt, die es zur Sicherheit des fliegenden Personals, zur Einsatzbereitschaft und damit auch zur Voraussetzung des Erfolges der Besatzung leistet. Ein hohes sachliches Können ze-ichnet unser Bodenpersonal aus. Im Polenfeldzug haben wir zur Genüge mit besonderer Genugtuung seststellen dürfen, daß die Leistungen auf diesem Gebiete alle Erwartungen überstiegen haben.
Aber nicht allein bei der Truppe an der Front, sondern auch in den Horsten und Fliegerschulen beobachtet man immer den Arbeitseifer und die Verantwortung, die das Bodenpersonal beseelt. Es liegt nun einmal in der Tücke des Objektes, in der menschlichen Unvollkommenheit und in der Schicksalsbestimmung begründet, daß Materialschäden, Brüche aller Art und Maschinenverluste entstehen. Hier muh die Organisation des Nachschubs Lücken ausfüllen, und zwar so schnell und so ausreichend, daß der fliegerische Betrieb keine Unterbrechung, Verzögerung ober sogar Einsatzschwäche erteibet. Dafür hat die Luftwaffe Vorsorge getroffen.
Einer unserer Berichterstatter hatte Gelegenheit, Einblick in dieses Nachschubwesen zu tun. Der erste Eindruck, den diese Einrichtung auf den Beobachter macht, ist: man glaubt ein modernes Indu - strieunternehmen vor sich zu haben. Und diese Auffassung wird bestärkt, wenn man die über-
Reue polnische Schandtaten aufgedeckt.
Ein ganzes volksdeutsches Dorf von polnischen Mordbanden seiner Männer beraubt.
Losen, 16. Okt. (DNB.) Jeden Tag werden ^ich die jetzt eingesetzten Suchkolonnen neue 6<s andtaten aufgedeckt, bie polnisches Mordgesindel sn verschleppten Deutschen kurz vor dem Einmar|ch sii deutschen Truppen verübte. Auf einem Zider in ki Nähe von Sompolno in Mittelpolen sand man »i&erum ein Massengrab mit Rentei- ftn von 45 ermordeten Volksdeut - -h e n. Um die Identifizierung zu erschweren, Hatten sie Polen ihre Opfer nicht nur bis 3 u r .** n * len n t l i ch k e i t verstümmelt, sondern ihnen u£) noch die Kleider vom Leibe 9 er 11 • ii, und sie nur notdürftig bekleidet verlcharn. kotzdem gelang es, aus den an anderer Stelle ver- rebenen Dokumenten festzustellen, daß es sich bei ir jetzt Aufgefundenen um deutsche Bauer «ns Sockelstein, Kreis Wreschen, handelt, die «n 9. September den polnischen Henkern zum P er gefallen sind. Ein ganzes Dor f wurde so per Männer beraubt, unter denen sich Fünfzehn *'s Siebenzehnjährige befanden. Die Toten wurden "einer ernsten Feierstunde auf dem Friedhof in Rtrcintoroo beigesetzt. , . m „
Sie List- d-r volksdeutschen Blutopfer m Polen ’t mit den bisher bekannt gewordenen Schand-
Oie sowjetrussisch-finnischen Verhandlungen.
Helsinki, 17. Okt. (Europapreß.) Die finnische Delegation ist zur Rücksprache mit der Regierung aus Moskau wieder in Helsinki eingetroffen. Zum Empfang hatte sich eine tausendköpfige Menschenmenge auf dem Bahnhof eingefunden. Die Abordnung begab sich sofort zur Berichterstattung ins Außenamt, wo sie von Außenminister Erkko empfangen wurde. Um 14 Uhr trat die Regierung zu einer Beratung zusammen. Verlautbarungen über die Verhanblungen in Moskau würben nicht aus- gegeben. Die Pressestelle bes Außenamtes teilt vielmehr mit, daß alle Nachrichten, die in den letzten Tagen burch ausländische Zeitungen und den Rundfunk bezüglich ber sowjetrussischen Forderungen verbreitet worden seien, irreführend wären.
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z^m Zahnarzt geht", oder „Eine schmerz- lii) e Pflicht, die nun ausgeführt werden Mg". Mit diesen Worten charakterisiert der Son- beilorrefponbent der amerikanischen Nachrichtenagentur United Preß, Webb Miller, die Stimmung, dii auf der französischen Seite der Westfront, und m Jll!ar im englischen Lager, herrscht. Webb tjlAller hat als einer der ersten Auslandsjourna- niCII lifien die Erlaubnis erhalten, die englischen Stel- • lungen zu besuchen. Als Zusammenfassung seines
taten noch längst nicht abgeschlossen. Hunderte von Deutschen, die in den Schreckenstagen des September verschleppt wurden, sind allein im Umkreis von Posen noch nicht wieder in ihre Heimatorte z u r ü ck g e k e h r t. Für das ae- samte deutsche Siedlungsgebiet im ehemaliaen Polen ist die genaue Ziffer der ermordeten Deutschen noch gar nicht zu übersehen, obwohl man heute sch"" weiß, daß sie Tausende betragen wird.
»ediert, gestimil । elbungen ?. September er Dieb ine fmß )e trotz bi- Heu polnri nd unb ?: es a u f n* unveW fische W: ’m im i)ten 3nifii sei bis er drüber h anblur: deutschen t
n franzV BoW-f ig am 2.5 erschlag lf i uusbrMi- l'prünM« । ? besont' hen W Reichsregiir litroilligll । gte nach nmenbe ff sei. , Xe engl allen I
Zweigstelle des Rückwandereramtes der AO. In Danzig hat sorgfältige Vorbereitungen für die Betreuung der Reichsdeutschen aus den baltischen Staaten getroffen. Die erste Unterbringung erfolgte in den Hotels von Zoppot und in bereitgestellten Privatquartieren.
Kleine politische Nachrichten.
Der Führer empfing Montagmittag Dr. Sven von H e d i n , den schwedischen Forscher.
Der türkische Außenminister, Saracoglu, wurde am Montag vom sowjetrussischen Regierungs- chef und Außenkommissar Molotow zu einer Besprechung im Kreml empfangen. Damit sind die seit dem 13. Oktober unterbrochenen Verhandlungen wieder ausgenommen. *
Die türkische Kriegsflotte ist vom Marmarameer, wo sie zu Hebungen versammelt war, nach den Meerengen ausgelaufen. Sie hat sich vor Canakale, der nach Westen gerichteten Hauptfestung der Dardanellen, versammelt.
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Das am Sonntag in Neuyork eingetroffene i toll e n i f d) e Schiff „R e x" berichtet, daß es wäh- rend der Ueberfahrt stundenlange Kontrol- l e n durch englische und französische Kriegsschiffe über sich ergehen lassen mußte.
0ie deutsche Dollfamilie.
Der Reichsbuuv der Kinderreichen und seine Aufgaben.
Der neue Reichsbundesleiter des Reichsbundes der Kinderreichen, Dr. Robert Kaiser, äußert sich im „Völkischen Willen" über die Ziele und Auf- ff ab en des Reichsbundes. Die führende Idee ist und bleibt eine Auslese derjenigen Familien aller Volksslbichten, die nicht nur über wertvolle Erbanlagen verfügen, sondern diese auch auf die kommende Generation übertragen. Der Kampf gehe darum, daß die Kinderreichen frage aus der Sphäre der DeMitlei» düng endlich restlos herausgehoben werde, daß sie von allen vermeintlichen Zusammenhängen mit der unerwünschten GroßfamÜie getrennt und als die Lebensfrage unseres Volkes verstanden werde. An den Familien des Reichsbundes solle die gange Volksaemeinschaft erkennen, wie eine deutsche Vollfamilie aussieht. Haltung und Gesinnung fe'ien bei diesem Kampf das Entscheidende. Es werde deshaG auch begrüßt, wenn Ehepaare, denen der Kinderreichtum oder Kinder überhaupt versagt sind, die sich aber zu den völkischen Pflicht- begriffen bekennen, als Förderer in den Reichsbund eintreten. Es gehe durchaus nicht nur um die Forderungsmaßnahmen der Bchörden bei der Arbeit des Bundes, sondern um die Einstellung der ganzen Volksgemeinschaft zur kinderreichen Familie. Gerade in dieser Zeit ruhe auf den kinderreichen Familien eine schwere Sorgenlast. Der Reichsbund wird sich der Familien, deren Ernährer im Felde stehen, be>sonders gewissenhaft annehmen. Die Kinderreichen, die durch ihre Familien mehr als andere den Mut zum Leben bewiesen hätten, Müßten in dieser Zeit ein Bollwerk des Willens zum Siege sein.
Das Heiraten der Soldatey.
Das Oberkommando des Heeres veröffentlicht eine Zusammenstellung der jetzt gültigen wichtigsten Bestimmungen über Heiraten der Soldaten. Während der Dauer des besonderen Einsatzes wild danach für die Erteilung der Heiratserlaubnis folgendes angeotbnet: Heiratserlaubnis ist unter der Voraussetzung der charakterlichen Reife auf Anttag zu erteilen 1. Aktiven Offizieren und Unterofsi'zieren, soweit sie dem Frieden sh eer mit mehr als vierjähriger Dienstverpflichtung angehören, nach einer Dienstzeit von mindestens vier Jahren und ohne Begrenzung des Lebensalters. 2. Offizieren und Unteroffizieren des Beurla übten st andes ohne Dienstzeitbegrenzung und ohne Begrenzung des Lebensalters, letzteren jedoch nur, wenn sie im aktiven WehMenst stehen. 3. Mannschaften, die am 1. Oktober 1937 oder am 1. Oktober 1938 zur Erfüllung der aktiven Dienstpflicht eingetreten sind, nachdem sie bas 2 2. Lebensjahr vollendet haben. 4. Mannschaften, die aus Anlaß des besonderen Einsatzes zum affinen Wehrdienst eingezogen worden sind, sobald sie das 22. Lebensjahr vollendet haben. Beim Dorliegen besonderer Notstände können die Begrenzungen zu 1, 3 und 4 fortfallen. Für den Abstammungsnachweis genügt die eidesstattliche Erklärung der Verlobten, die Abstamnlungsurkunden der Braut sind nachträglich beizubringen.
Keine Mietönderunqen im Kriege.
Nach einem Erlaß des Reichskommissars für die Preisbildung ist über die bis zum 1. September ein gega ngenen Mietzinssenkunas- und -erhöhungsanträge für Wohnräume mit möglichster Beschleunigung zu entscheiden. Die Entscheidung kann jedoch ausgesetzt werden, wenn sie zu ungunften einer Partei ausgehe n würde, die zum Wehrdienst einberufen ist. Alle nach dem 1. September eingegangenen Anträge werden den Antragstellern zurückgege- ben. Der Erlaß sagt, daß den Mietern und Vermietern ausreichende Gelegenheit gegeben war, bei überhöhten ober besonders niedrigen Mieten entsprechende Anträge bei den PreiÄie- Hörden zu stellen. Es fei daher nicht zu billigen, wenn Mieter oder Vermieter, die sich bisher mit dem bestehenden Mietzins zufrieden gegeben haben, in dieser Zeit die Unangemessenheit ihres Mietzinses glauben feststellen zu müssen. Zu bearbeiten sind lediglich Mietzinserhöhungsanträge wegen baulicher Verbesserungen, die unmittelbar nach der Wertverbesserung gestellt werden, und zwar mit Einwilligung des Mieters. Eine weitere Ausnahme wird für solche bei Mieterwechsel gestellte Anträge gemacht, die die Angleichung von Gefälligkeitsmieten zum Gegenstand haben.
Gemeinden legen Kriegschroniken an.
In verschiedenen Gemeinden des Oldenburger Landes ist die Schaffung von „Kriegschroniken" begonnen worden. Sie sollen nach ihrer Ferttgstel- lung ein farbenreiches, an vielen Einzelheiten abgerundetes Bild der großen Zeit ergeben, die wir jetzt erleben. Insbesondere werden alle Kriegsteilnehmer eingetragen. Nach ihrer Heimkehr werden auf Grund ihrer Frontberichte auch die Erlebnisse in großen Zügen in die Chronik übernommen. Einen breiten Raum wird ferner die Durchführung der Ernährungswirtschaft einnehmen. Auch über Verdunkelungsmaßnahmen, über den Einsatz der


