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Die Torpedierung
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Englischer und französischer Aufklärer über dem Rhein-Main-Gebiet abgeschoffen.
ihre Verteidigung gegen U-Boote als ein Wunderwerk angesehen wurde. Die Versenkung beweise den Trugschluß dieses allzusehr zur Schau getragenen Vertrauens. Und vor der kalten Dusche dieses schweren Verlustes begännen sich auch bei jenen gewisse Zweifel zu erheben, die bis jetzt von der englischen Ueberlegenheit zur See absolut überzeugt waren.
tu u n b torpediert.
Neue deutsche Erfolge
Gefangenschaft geriet, wurde sofort nach Gefangennahme in ein Lazarett übergeführt.
NerTagesberichtvomMontag
Berlin, IS.Oktober. (DNB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
Nachdem die Truppenbewegungen zur Besetzung des deutschen Interessengebietes in Polen beendet sind, wird das Oberkommando der Wehrmacht über den Osten nicht mehr berichten.
Im Westen nur geringe Gefechtstätig- keit und schwaches Artillerie-Störungsfeuer. Am Rhein südwestlich von Rastatt wurden die Franzosen durch Hochwasser gezwungen, ein Panzerwerk z u räumen.
In der Luft nur geringe eigene und feindliche Flugtätigkeit in Grenznahe.
wagen werde, seine U-Boote auslaufen zu lassen, sei niemals so eindeutig und rasch dementiert worden, wie durch die völlig unerwartete und totale Versenkung einer der schönsten Einheiten der englischen Flotte, eines jener berühmten zwölf großen Schlachtkreuzer, die die Seefestung bilden, auf die England für seine Verteidigung baut. Die Enttäuschung sei umso größer, als die „Royal Oak" von den Spezialisten vor allem auch inbezug auf
militärische Mitarbeiter der Zeitung „Espana" in Tanger schreibt zur Versenkung der „Royal Oak" noch vor Bekanntwerden der „Repulse"-Torpe- dierung: Wenn britische Kreise versuchen, die Bedeutung des Verlustes eines Schlachtkreuzers der größten Seemacht herabzusetzen, so vergessen sie, daß Englands Lage ungleich schlechter ist als 1914. Damals besaß England 40 moderne Schlachtschiffe und 8 Panzerkreuzer, dagegen jetzt nur 12 Schlachtschiffe. Die deutschen U- Boote des Weltkrieges vermochten keines der großen Schlachtschiffe zu versenken, obwohl sie eine große Anzahl Kreuzer vernichten konnten. Der Nimbus der Unbesiegbarkeit Englands zur See ist dahin."
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fatzung vorhanden. Das Schiff trua außerdem vier Flugzeuge. Dor allem ist die Tatsache bemerkenswert, daß mit der „Repulse" eines der schnellsten Schiffe der britischen Flotte kampfunfähig gemacht wurde, denn dieses Schiff lief 31,5 Seemeilen, während die „Royal Oak" 22 Seemeilen lies. Die „Repulse" gehörte zu den Schiffen, die 1916 vom Stapel gelaufen sind, das Schiff ist durchaus als ejn moderner Schlachtkreuzer anzusprechen und hat zu den kampfstärksten Einheiten der britischen Flotte gehört. Sein Ausfall bedeutet einen der schwersten Verluste, den die britische Seemacht erlitten hat. An weiteren Schlachtkreuzern besitzt England gegenwärtig nur noch die „Renown" und den Schlachtkreuzer ,^) 0 0 d", der mit mehr als 42 000 Tonnen als das größte Kriegsschiff der Welt angesehen werden kann. Die „Repulse" verfügte über eine Wasserverdrängung von 32 000 Tonnen. Das Schiff hatte eine Länge von 229 Meter.
Ueber die Technik des Torpedierens, dem „Royal Oak" und vermutlich auch „Repulse" zum Opfer fielen, weiß die „Frankfurter Zeitung" interessant zu berichten. Sie schreibt, bei einem erfolgreichen Torpedoschuß darf das Ziel nicht von vorn und von hinten angegriffen werden; der Torpedo soll möglichst die Schiffswand in einem rechten Winkel
Jtanf f url a. M., 16. Oktober. (DJIB.) In der Rocht vom Sonntag auf Montag ist im Lufträume Mainz — Frankfurt ein Flugzeug gegen 1 Uhr durch eine Flakbatterie in der Nähe von Frankfurt a. M. abgeschossen worden. Das Flugzeug, ein englischer Bomber vom Typ Whitley II, liegt etwa zwei Kilometer südwestlich Groß-Geraus. Ein Mitglied der Besatzung ist tot, vier andere wurden gefangengenommen.
Bei dem erneuten Versuch eines französischen Aufklärers, am Montagmorgen am Rhein zwischen Biblis und Gerau einzufliegen, wurde er durch eine Flakbatterie mit MG.-Feuer in Gegend Gernsheim a bges chossen, als er die Flak- ballerie mit MG.-Feuer angriff. Das Flugzeug, Typ Potez 63, liegt in der Nähe von Gernsheim. Auch hier sind zwei Mitglieder der Besatzung tot, ein weiteres Mitglied, das verwundet in deutsche
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im Handelskrieg.
Drei feindliche Frachtschiffe b»n insgesamt 26203 Tonnen versenkt.
„Der Nimbus der Unbesiegbarkeit dahin
Madrid, 17. Okt. (DNB. Funkspruch).
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„Eine Katastrophe."
Oie Londoner preste fordert Einzelheiten über die Versenkung
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Deutsche Stukas gegen britische Kreuzer im Firth os Korch. Schwere Treffer auf feindlichen Kreuzern. - Zwei britische Jäger abgeschoffen Flug über die schottische Küste.
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Die Doppeltorpedierung der „Royal O a k" und des Schlachtkreuzers „R e p u l s e" zeigt, daß die U-Boote eine Wende in der Seekrreg- f ü h r u n a erzwingen können. Hier zeigt sich, was die glänzende Initiative eines Kommandanten vermag, denn beide Schiffe find durch ein und dasselbe U-Boot torpediert worden. Es kann nicht der geringste Zweifel darüber bestehen, daß der Verlust des Panzerschiffes Royal Oak und die Beschädigung der „Repulse für die britische Flotte nicht nur einen schweren Verlust bedeuten, sondern auch flottentechnisch eine sehr schwere Niederlage sind. Das geht schon aus der Tatsache her- nnr daß diese Schiffe die schwerste Artillerie hatten, bie ine britische Flotte Überhaupt oufweist. Die „Royal Da k" verfugte über acht 381-cm-Geschütze, zwölf 15'2scnv®efcf)ütje, vrer 102-cm-Geschütze, vier 4,7-cm-Geschutze und über siebzehn Maschinengewehre. Fast ebenso stark war auch die Bestückung des Schlachtkreuzers „R e - v u l s e" Er verfügte über sechs 38,1-cm-Geschutze, nf John 15 2-cm-Geschütze, vier 10,2-cm-Geschutze, vier 4 7-am-Geschütze und weiter über 15.Maschinengewehre und acht Torpedorohre Wahrend die ^nal Oak" 1150 Mann Be atzung zahlte, L-'n der ,Repul,°- fogar 1200 Mann B°-
Amsterdam, 17. Oktober. (DNB.-Funkspruch.) Die starke Beunruhigung und die Nervosität, die die Versenkung der „Royal Oak" in England ausge- löst hat, findet ihren Niederschlag in der Londoner Presse. Was besondere Beunruhigung auslöst, ist die Tatsache, daß die Admiralität noch keine Einzelheiten über die Versenkung veröffentlicht hat, die Oeffentlichkeit also noch völlig im Dunkeln darüber tappt, wie der Verlust ent-
General-Anzeiger für Oberhessen vr«ck und Verlag: vrShlsche NniverfitStrdruckerei R. Lange In Stehen. Schristlettung und Seschäftrftelle: Schulstrahr r
tteffen. Wenn der Winkel spitz ist, besteht die Gefahr, daß der Torpedo abgleitet und damit nicht zur Wirkung kommt. Das Unterseeboot muß also von vornherein in eine ganz bestimmte Angriffsstellung gebracht werden, das ist um so schwerer, als es um mehr als die Hälfte langsamer ist als etwa ein Schlachtschiff. Dann muß der Schuß aber auch besonders genau berechnet werden. Ein Torpedo wird ja nicht abgefeuert wie eine Granate, er ist ein kleines Schiff für sich, das unter Wasser mit einer eigenen Maschine angetrieben wird und infolgedessen nur eine Geschwindigkeit von etwa vierzig Seemeilen in der Stunde erreicht. Das bedeutet aber, daß das angegriffene Schiff feine Lage schon beträchtlich verändert hat, schon um eine gute Strecke weitergefahren ist, ehe der Torpedo seinen Weg zurückgelegt hat. Die wahrscheinliche Positionsänderung des Zieles muß also schon beim Ab feuern des Torpedos genau geschätzt werden, man muß also beim Zielen beträchtlich vorhalten, wenn der Torpedo nicht hinter dem angegriffenen Schiff wirkungslos vorbeifahren soll. Hier den richtigen Entschluß zu treffen, erfordert besonders schießtechnische Fähigkeit und lange Erfahrung.
Die Versenkung der „Royal Oak" darf aber auch als besonderer Erfolg der deutschen Technik angesehen werden. Dieses britische Schlachtschiff hat um 1923 bei feiner Modernisierung auch einen Dorpe d o w u l st erhalten (wie überhaupt die fünf Schiffe dieser Klasse als besonders gut geschützt galten). Torpedowulste sind Hohlräume, die unter der Wasserlinie um den eigentlichen Schiffsrumpf angelegt werden und mit Kohle oder sonstigem Material gestillt sind. Ihr Zweck ist, einen angreifenden Torpedo zur vorzeitigen Detonation zu bringen, bevor er die Wand des eigentlichen Schiffsrumpfes ge- ttoffen hat. In einem solchen Falle wäre die Explosion eines Torpedos ungefährlich, selbst wenn er getroffen hätte. Gegenüber dem deutschen Torpedo war aber auch dieses Hilfsmittel vergeblich.
Räumung -er Nordsee.
Don unserer Berliner Schristleiiung.
Die Torpedierung der großen britischen Schlachtschiffe „Royal Oak" und „Repulse" hat in der ganzen Welt ein für England nicht gerade schmeichelhaftes Aufsehen erregt, besonders jenseits des großen Teiches, wo man in Jdealkonkurrenz zur britischen Flotte steht. Die Meldung der „New Vork Times" aus maßgebenden Kreisen der USA.» Marine, man frage sich dort, ob es England möglich wäre, weiter solche Verluste auszuhalten, ohne die Nordsee räumen zu müssen, wird begleitet von einem Schwarm von Feststellungen, die in London sicherlich sehr unangenehm empfunden werden, weil sie die Vortrefflichkeit der englischen Schiffskonstruktionen bezweifeln.
Im Weltkriege drohte England, genau wie jetzt, mit feiner Home Fleet. Sie war nirgends zum Kampf zu stellen, mit Ausnahme der Schlacht um Skagerrak, wo sie einen solchen Respekt vor der deutschen Marine bekam, daß sie sich in den heimischen Häfen verkroch und nur ihre Minenfelder wirken ließ. Heute aber sind die von Churchill vergeblich geleugneten Erfolge der deutschen U-Boote sehr drastisch. Dazu kommt, daß die deutschen Flugzeuge jeden Winkel der Nordsee ausspähen, die englische Flotte, nachdem die englische Luftwaffe im Seekriege eine geradezu klägliche Rolle gespielt hat. Überall verfolgen und ihre schweren Bomben auf sie abwerfen. In Wirklichkeit haben wir über der Nordsee jetzt die Herrschaft der Lust, wir haben die Geschwader der Home Fleet zurückgetrieben, wobei die Briten unerwartete Verluste erlitten, wir haben England von den Staaten der Nordsee und Ostsee abgesperrt und die britischen Zufuhren an Lebensmitteln, Erzen und Holz aus diesen Ländern unterbunden. Don Norwegen bis an den Kanal ist die weite Nordsee heute für die Briten verloren. Ihre Kriegsmacht zur See hat, dank der deutschen U-Boote und Flugzeuge, schwere Niederlagen und Verluste eingesteckt, die Frage „Flugzeug ober' Kriegsschiff" ist gegen die Auffassung der englischen Admiralität beantwortet worden, die in den Ma- növern der Nachkriegszeit die Ueberlegenheit der großen Schlachtschiffe und Kreuzer nachgewiesen zu haben glaubte. Es war ein fundamentaler Irrtum!
Die schweren Verluste der britischen Home Fleet durch deutsche U-Boote und Flugzeuge sind nicht abzustreiten. Am 18. September meldete nach einem Bericht der englischen Admiralität das deutsche Oberkommando der Wehrmacht den Verlust des englischen Flugzeugträgers „Courageou s". Am 26. September landete der deutsche Flieger Leutnant Francks zwei schwere Bomben auf den englischen
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«folg» höherer Gewalt Zerilsprechanschlüffe mter Sammelnummer 2251 Inschrift für Drcchtnach» lichten: Anzeiger Gießen
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fassen. Das Blatt schreibt weiter, der riesige Verlust an Menschenleben deute darauf hin, daß der Schaden so groß gewesen sei, daß das Schiff schnell gesunken sei. Bisher habe man geglaubt, daß die Bauart großer moderner Kriegsschiffe sie gegen ein sofortiges Sinken selbst bei mehreren Torpedo- treffern schützten. Die Fälle „Courageous" und „Royal Oak" schienen das jedoch zu widerlegen.
Der „Daily Expreß" sagt offen, daß es eine Katastrophe fei und daß man das nicht leugnen solle. England müsse auf schwere Rückschläge in Kriegszeiten vorbereitet fein. Bezeichnend ist der Kommentar der „Time s" zum Verlust der „Royal Oak". Während man früher immer davon gesprochen hatte, daß England die See beherrsche, sagt die „Times" jetzt nüchtern und sachlich: Die Herrschaft auf See wird nicht leicht gewonnen. Wer sich der Waffe der Seemacht bedient, muß bereit sein, den Preis hierfür zu bezahlen und dieser Preis ist ab und zu der Verlust wertvoller Schiffe wie der „Courageous" im vergangenen Monat und der jetzige der „Royal Oak" mit all ihren wertvollen Menschenleben. Der „Daily Herald" gibt offen zu, daß die Versenkung der „Royal Oak" ein schwerer Schlau für ganz England gewesen sei. Man sollte dem Parlament und der Oeffentlichkeit aber einen möglichst genauen Bericht über die Umstände geben, unter denen die „Royal Oak" gesunken sei. Unter
Berlin, 16. Oktober. (DNB.) Am 16. Oktober griffen in der Zeit zwischen 14.30 Uhr und 15.30 Üfc deutsche Bomber englische Kriegs- ijiffe, die im Firth of Forth lagen, an. Zwei britische Kreuzer wurden ooti Bo mb en schweren Kalibers getroffen. Der Angriff fand trotz schweren eng- lifchen Abwehrfeuers statt. Bon den bri- liichen Jagdflugzeugen, die ihrerseits jtm Angriff aufstiegen, wurden durch unseren kUmpfyerband zwei abgeschoffen. Zwei dettsche Flugzeuge werden vermißt.
dazu wird ergänzend gemeldet: Die deutschen Mlschinen, Stukas von großer Angriffs- unb Kampfkraft, starteten am Montag von unsrem Flughafen bei bedecktem Wetter zum Eng- iaistfl'ug. In kürzester Zeit wurde ntit den äußerst Hellen Mafchinen trotz großer Bombenlast die st^rdsee überquert und der Firth of Forth «Picht, vor dem unsere ständig am Feind kiegen- to Aufklärer feindliche Seestreitkräfte tobachtet hatten. Dicht an der Brücke lagen englische Kreuzer einer großen Klasse, ton Typ infolge der großen SturzgeschwindiAeit sichrer Maschinen nicht genau ausgemacht werden konnte. Nahezu sämtliche Maschinen des Verbands kamen zum Wurf auf diese oder andere Einsen, die hier lagen. Die ersten Mafchinen des Verbandes bekamen kaum Feuer, so groß M die Ueberraschung der Engländer, als unsere Mschinen plötzlich auf sie herunterstießen. Schon die zweite deutsche Maschine erzielte Treffer iuf einem englischen Kreuzer, die hohe ^üchsäulen im Gefolge hatten. Auch von den folgenden Mafchinen konnten Treffer beobachtet wer- W. Diese Treffer sind photographisch festgehalten Mlden und können nun von den Engländern nicht m üblich ab geleugnet werden. Mehrere englische Kriegsschiffe wurden erheblich beschädigt.
deutsche Maschinen überflogen dann anschließend iwd) die Küste beiderseits des Firth of Forth irt Edinburgh und flogen zum Teil dabei so Itttrig, daß ihnen von den Landleuten z u - zevinkt wurde. Es setzte von verschiedenen Pakten aus starke Flakabwehr ein. Zwei ^Nische Jäger, die sich an die Verfolgung verdeutschen Maschinen machten, mußten es aller- kiilcs büßen, daß sie an die wendigen und außer - »ckntlich kampfkräftigen Stukas gelangten, die bei if m Angriff eingesetzt wurden. Wie einwandfrei Machtet werden konnte, wurden zwei englische
8er vom Spitfire-Typ abgeschossen. Unfere Hchinen kehrten in den Abendstunden nach teils ^rordentlich großen Flugleistungen zurück. Zwei ksche Flugzeuge werden vermißt.
(Brokmeier.)
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Dis U-Boot, durch welches das britische Schlacht- tyfi „Royal Oak" versenkt wurde, hat den bri- üfon Schlachtkreuzer „Repulse" < „ _
189. Fahrgang Dienstag, 17. Oktober 1959
Gießener Anzeiger
standen ist. Man weiß nicht einmal genau, um welche Zeit das Schiff gesunken ist, man hat bisher angenommen, daß ein so großes Schiff wie die „Royal Oak" das mit Torpedowülsten ausgestattet gewesen sei, ein oder zwei Torpedoschüsse hätte aus halten müssen. Bezeichnend für die Stimmung in der Bevölkerung ist die Tatsache, daß der Daily Herald seinen Bericht überschreibt: D i e Admiralität schweigt 36 Stunden lang.
Die Bestürzung, die das Sinken dieses großen Schlachtschiffes ausgelöst hat, kommt besonders deutlich im „Daily Expreß" zum Ausdruck. Er schreibt, daß man am Sonntag in der Admiralität deswegen lange Konferenzen abgehalten habe. Seit Samstagnachmittag 3 Uhr habe die Admiralität die Oeffentlichkeit nichts weiter wissen lassen, als die Liste derUeberlebenden. Niemand habe die Ueberlebenden der „Royal Oak" sprechen dürfen. Wahrscheinlich habe man gute Gründe für dieses ,
Schweigen. Die Katastrophe der „Royal Oak" habe Umständen müsse eine gerichtliche Nachprüfung er- für die Admiralität eine außerordentlich delikate Lage folgen.
geschaffen. Sie müsse sehr ernste Entschlüssel -------
W | te Schlachtkreuzers „Repulse
il die ' Berlin, 16.Okt. (DNB.) Das Oberkommando fuinflUWehrmacht gibt bekannt:
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Berlin, 16.Oft. (DNB.) In London wird be- JWgeben, daß ein britischer und zwer ^nzösische Handelsdampfer oer- hft wurden. Das englische Schiff „Loch Avon toö Tonnen) wurde im Atlantik versenkt. Wmschaft und Passagiere konnten von der eng- Wen Kriegsmarine gerettet werden. Ferner wurde iei ßranzösische Dampfer „Bretagne" (10100 Wien) versenkt. Die Besatzung wurde bis auf Wann gerettet. Schließlich wurde auch der fran-
Dampfer „Louisiana" (6903 Tonnen) ' tiieiff. Auch hier konnte die Besatzung gerettet v«den.
Bittere Enttäuschung in London.
Italienische Blätter berichten.
JUm, 16. Okt. (DNB.) Die Versenkung der ^rol Oak" hat England, wie der Londoner -uer» der „Popolo di Roma" betont, die aller- iMte Enttäuschung bereitet. Dieser neue und .Zeugende Beweis der gewaltigen Starke der Mshen U-Bootwaffe lasse auch die letzten ^uav Fei jener zuschanden werden, die nut allzu gro- 'Z Cile die englische Herrschaft der Meere m alle hinausposaunten. Die Versicherung der drltt- Admiralität, daß Deutschland nicht mehr


