Mütterehrungen in den Gießener Ortsgruppen
Am morgigen Sonntag veranstalten die Orts-
Lebensmittel
Gramm
Gramm
Brot
od.375gMehl
125 g Quarg
e 21
I
r
5
Weihnachts-Inseln.
atten
md!-
Schwerarbeiter
Gramm
625
325
125
Schwerstarbeiter
Gramm
bis 3 Jahre Gramm
375
375
Normalverbraucher
Gramm
375
250
•) Siehe Fußnote
Zucker Eier..
625
250
250
62,5
62,5 oder
2900 und 500 g Brot
em len ten
m n
hen, der :hen aus
3900 und 500 g Brot
1100 oder
600 g Brot u. 375 g Mehl
1100 oder
600 g Brot u. 375 g Mehl
Kinder
3—6 Jahre 16—14 Jahre
2400 oder 1900 g Brot u. 375 g Mehl
1125
250
380
125
62,5 oder
125 g Quarg
62,5 oder
125 g Quarg % Liter
1325
250
505
437,5
62,5 oder
125 g Quarg
bezeichneten Abschnitt , 50 g Brot
100 od. 40g Zucker 250 nach Aufruf
inef
Jettes
10
100 ob. 40 g Zucker 250 nach Aufruf
200 od. 40 g Zucker 250 nach Aufruf
100 ob. 40g Zucker 250 nach Aufruf
100 ob. 40g Zucker 250 nach Aufruf
100 ob. 40g Zucker 250 nach Aufruf
■
alte, heute ablaufende Nährmittelkarte notiert wor- den sind; die heute ablaufende Nährmittelkurte ist zwecks Abholung dieser Sonderzuteilung aufzuheben und mitzubringen.
Die neue Nahrm-ittelkarte beginnt mit der Hälfte ihrer Abschnitte am 18.12. Gültigkeit zu erlangen, die andere Hälfte der Abschnitte gilt ab 1. Januar 1940. Die Zuteilungen sind auf der Nährmittelkarte ersichtlich.
62,5 oder
125 g Quarg % Liter
62,5 oder
125 g Quarg % Liter
Fleisch ob. Fleischwar. Butter.............
Margarine od. Oel... Schmalz ob. Speck... Käse..............
llhW!
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nehmen unsere Mütter für die Säuglings- und Kleinkinder««-, rung mit Vorliebe Mondamin, Das ihnen ja schon vom Gebrauch <n der Küche her vertraut ist.
MONDAMIN
, Audi der Arzt empfiehlt e» gern, ereil es gut und preiswert Ist,
Ai. Sv, °ckich, ??• ?! htti
Aus der Stadt Gießen
Erwartungsfreude.
Die Lehensmittelzuteilung
vom 18. bis 25. Dezember 1939.
schlacht in der Waldschlucht als Pfeile zu benutzen. Ach, ihr Flug war schnell, himmelan zogen sie, dis Pseile; surrend pfiff die Luft durch den bunten Federschmuck am Ende. Eine unmeßbare Geschwindigkeit schienen sie zu haben. Das jede Begebenheit übersteigernde Knabengehirn hatte sich beim Pfeilschießen keine Gedanken gemacht, wie lange das Schilfrohr wachsen mußte, um die Größe des ge- fiederten Pfeiles zu erreichen. Knabe, der du dieses lieft, rechne nun du aus, was ich damals versäumt habe! Wie lange braucht das Rohr, um 50 Zenti- meter, die Länge des Pfeils, zu werden, wenn es in der Sekunde eine Wachstumsgeschwindigkeit von 0,0005 Zentimeter fyat?
Unser neuer Roman.
.Nachdem wir in der gestrigen Ausgabe unseres Dttes den Abdruck des Romans „Inkognito" m Meta Brix zu Ende geführt haben, beginnen oir in der heutigen Nummer des Gießener An- «tgers mit einem neuen großen Romanwerk, von «n wir uns einen nicht geringeren Erfolg in allen Leerschichten in Stadt und Land versprechen dürfen.
„Der rechte Mann für Birkenhof",
M Frida Nettelbeck, erzählt schlicht und Mrm mit einem leisen Anklang von Humor von ta alten Tante Klarissa und ihrer Nichte Anne, de beide sich mit ganzem Herzen ihrem schönen rouerngut verschrieben haben und nun, wo mit i!rn die Familie zu erlöschen droht, nach einem ritten Herrn für Birkenhof suchen. Eine Seereise viid für die junge Anne zu einem entscheidenden O^bnis, und zugleich wird sie eine Fahrt ins Ack, denn sie findet wirklich den rechten Herrn str Birkenhof, wenn es auch ein anderer ist, als di? Tante Klarissa gedacht hatte. Das ist sehr hübsch Uiii liebevoll geschildert, so daß wir gewiß sein wen, allen unseren Leserinnen und Lesern eine Mst unterhaltsame und von Fortsetzung zu Fort- Wng mit freudiger Erwartung begrüßte Lektüre pi'steten.
Margarete Gleiß, Läufertsröderweg 43; Anna Gensheimer, Läufertsröderweg 22; Elisabeth a Habicht, Schützenstraße 13; Else Herbert, Aster- weg 48; Marie Koch, Weserstraße 20; Dorothea Krämer, Friedrichstraße 1; Margarete Linde, Neuenbäue 7; Elisabeth Lehrmund, Schottstraße 9; Katharina Leutheuser, Asterweg 25; Elisabeth Magel, Alter Krofdorfer Weg 3; Margarete Preiß, Wetzlarer Weg 80; Katharina Ries, Läufertsröder- weg 63; Elise Sauer, Bahnhofstraße 30; Marie Schmidt, Wetzsteingasse 32; Emilie Schäfer, Wiener Weg 44; Helene Schupp, Sonnenstraße 13; Marie Schenck, Gnauchstraße 36; Marie Staubach, Crednerstraße 34; Wilhelmine Weskamp, Liebig- straße 70; Elfriede Wagner, Ebelstraße 30.
II. Stufe.
Marie Althaus, Läufertsröderweg 15; Elisabeth Dalser, Bergstraße 9; Johanna Böhling, Kirchenplatz 11; Dora Bergener, Läufertsröderweg 5- Elisabeth Belloff, Sonnenstraße 13; Frieda Claus', Läufertsröderweg 4; Frieda Dörr, Alter Krofdorfer Weg 9; Anna Darre, Seltersweg 87; Bernhardine Engelbach, Weserstraße 27; Marta Fischer, Marburger Straße 34; Hedwig Frank, Alter Krofdorfer Weg 11; Marie Göbel, Landgraf-Philipp-Platz 5; Johanna Gries, Sandgasse 33; Anna Henn, Hinter der Westanlage 11; Anna Jlgner, Bleichstraße 44; Johanna Keil, Läufertsröderweg 23; Luise Klinkel' Muhlstraße 10; Gertrud Krug, Bahnhofstraße 24; Johanna Kämper, Schillerstraße 9; Eva Knipp Krofdorfer Straße 46; Wilhelmine Linn, Walltor-
Für den Dersorgungsabschnitt vom 18.12.1939 bis 14.1.1940 werden an alle Dersorgungsberech- tigten noch je 170 Gramm Kondensmilch, ferner für Kinder bis zu 14 Jahren Kun st Honig und Kakaopulver, für Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren außerdem noch 100 Gramm Marmelade verteilt. Diese Zuteilungen finden auf Grund der Reichsfett karte statt. Ferner werden in dieser Zuteilungsperiode noch 375 ©ramm Reis je Person ausgegeben, die bereits auf die
)U erkennen, daß der Fluß eine stetige und ewige Bewegung hat. In jeder Sekunde legt die Strömung einen Meter zurück, einen herrlichen Meter, einen Reisemeter, einen Wandermeter, gegen schwimmendes Flößholz anklatschend, Brückenpfeiler benetzend und an schwarzgeteerten Schiffswänden leckend.
Der Kork des Anglers tanzt auf diesem Meter, das vom Windstoß losgerissene Blatt der Erle wird von ihm fortgetragen, der fingerlange Weißfisch schnalzt daraus und fällt wieder in ihn zurück, der vom Knaben geworfene Stein zieht eine schmale, jähe Furche hindurch, das scheue Wasserhuhn schwimmt darauf, das Ruder des Paddelbootes taucht hinein, ein Sonnenfleck blüht glitzernd auf dem flüssigen Schild und lockt den surrenden und schnellen Pfeil der Libelle an.
Und in einem Meter Wasser schwimmen viele Bilder; es ist eine Erzählung, die fein Ende nimmt, die seit tausend Jahren redet und fließt und noch in vielen tausend Jahren reden und fließen wird. Nehmen wir an, es ist Mainwasser, das wir betrachten. E i n Meter Mainwasser hat die Silhouette einer alten Mauerwehr widergespiegelt, die Zinne eines Tores aus der Bauernkriegszeit zeichnete sich darin ab, der Schatten eines Brückenheiligen wurde mitgenommen, die schwarzen Bleikugeln eines Netzes klatschten hinein ... Auch das sehnsüchtige Gesicht des Betrachters am Ufergeländer, der feine Gedanken und Träume mit auf die Reise schickt, hängt in diesem Meter Wasser und reist nun fort zum Meer, zum großen Meer.
Wachstum eines Pilzes.
Ist das eine Geschwindigkeit: 0,008 Zentimeter in der Sekunde zu wachsen? Das ist feinste und bedachtsamste Langsamkeit, unscheinbar und kaum dem Auge gewahr. Betrachter Mensch kniet sich auf die nadelbesäte, nach Harz, Holz und Moos duftende Walderde, wo ein kleiner Riß klafft und wo der feuchte und hellbraune Hut eines Pilzes sich soeben Luft gemacht hat. Was ist bei diesem unmittelbaren Blick in die Schöpfung zu sehen? Nun, kaum etwas, der Pilz regt sich nicht, nur der Wipfelwald über dir rauscht seinen Gesang, der mit ferner Meerbrandung Aehnlichkeit hat. Doch auf dem Erdboden ist Stille, vollkommene Stille, es sei denn, der längliche und räuberische Laufkäfer, der lateinische Carabus, hastet vorüber; oder die kriegerische und starke Waldameise stöchert mit großen Fühlern durch das gezackte Mooskraut. Da endlich ereignet sich etwas Elementares, eine Winzigkeit ereignet sich, eiy einziges
Geschehen in einer Sekunde.
Von Anion Schnack.
Schneeflocke in ruhiger Luft.
U grüße die kleine Schneeflocke, di« gemächlich l? Erde niedersegelt. Der ganze Himmel ist van suen grauen und undurchdringlichen Wolkengebälk । Mpt, aus dem das Millionenheer der leichten und Men Winterfedern niederrieselt. Vielleicht ist die Schneeflocke, der ich meine besondere Aufmerk- Weit widme, vor vielen Jahrhunderten dem grase Dichter Li-Tai-Po in China auf die offene : Wschale gefallen und auf der Haut zergangen, ... iN Vorgang, der ihm tröstende und weise Verse ibk die Vergänglichkeit eingegeben hatte. Er, der W Dichter, hat dabei gefragt, woher die Flocke ■■Mimen ist. Auch ich frage, was die Schneeflocke IJJ’tiDar. Eine Träne, die in den Staub fiel? Ein ■ wh tropf en von einem in der Schlacht gefallenen .«hten? Eine Tauperle, die am Sommermorgen JMield) der Lilie geglänzt hat? Oder war sie ein •£ber Labung, die ein gelb geränderter Vogel- fallen ließ, als er in das Wasser des ; 'Mkrnbrunnentroges ein- und austauschte?
. Verwandlungen gehen langsam vor sich, Jahre Mm dabei verrinnen und zu Jahrhunderten wer» :;}■ ^nd in jeder Gestalt und Form ist die vorher- kMde Art enthalten, Wasser, Blut, Tränen, Wunb Salz bilden eine einzige Verschwisterung; IW'Ue Flocke war vielleicht schon viele Male zum <Wkrel gestiegen als Nebel, Dunst und Brodern u-^riieder vom Himmel auf die Erde gefallen als rW, Hagelschloße oder Graupelkorn, und nun K W sie auf ihrer ewig währenden Wanderung £?P?m grauen Gewölbe eines Wintertages als Die Flocke schwebt langsam, fast feierlich auf meine von Linien zerschnittene Hand- I.Jfy ... 0,2 Meter fällt sie in der Sekunde. Das n: ,;*re fast allzu nüchterne Feststellung für die 'sllhkeit und Anmut einer Flocke; eine kurze j?. IrPinne und ein kleiner Weg, und doch kann in Zeitspanne das Herz des Betrachters er- Wn und zu schlagen aufhören.
Fluß im Rlederungsgebiel.
। großartig dahinwallende Erzählung, lang- gemächlich strömend, ist das Band eines Niederungsgebiet; zuweilen macht das tut!' Eindruck stillzustehen, nur an un- bann und wann aufkochenden Wirbeln ist
Sandkorn hat sich gelöst und ist vom kleinen Hügel des Pilzes gekollert, weil er sich in feinem Drang 3um Licht wieder etwas gereckt hat; es ist ein ganz dünner, riefelnder Laut, der gegen ein dünnes Zweiglein schlägt. Und das, dieses Rollen und Knistern des Sandkornes, war die Geschwindigkeit 0,008.
Wachstum des Schilfrohrs.
„Seufzend flüstert im Winde das Rohr" ... (Rohr aus der humanistischen Knabenzeit: arundo, Calamus ober canna); brauchbarste Pflanze im Hel- den- und Tunichtgutleben eines sieben- bis vierzehnjährigen Knaben, rauschender und klirrender Schlupfwinkel, in den das Boot gesteuert wurde, um unbeobachtet vorn lauernden Fischer die Barsche zu stechen, die an den Rohrschäften schillerten; und die Weißfische zu angeln, die wie blitzende Messerschneiden aussahen. Der Wurzelkloben vorn Rohr- schaft wurde in langer Geduldsarbeit zur verbotenen Tabakspfeife ausgehöhlt; die Wassernymphen und Nixen kämmten, wenn das Mondlicht über bem Fluß zitterte, schimmernde Fischschuppenhaare, der Teichrohrsänger lärmte über seinem Nest, Wunderbau zwischen drei schwankenden Rohrsten- geln. Wohin ist der blaue und selige Flußsommer, ja der abenteuerreiche blaue Knabensommer mit feinen Torheiten, Verfponnenheiten, Streichen, mit feinen Einsamkeiten und nassen Kleidern? Flöten wurden aus dem Rohr geschnitten; oh welch' eine feine stoffliche Haut hatte das ausgeschnittene Rohr, das Lieblingsinstrument der griechischen Sagenhir- ten. denen der Weinschlauch um die Schultern hing; ich machte die falschgestimmte und bäuerische Flöte des zottigen Naturgottes Pan nach, sieben Rohr- ftücke-, eines länger als das andere, grob und unbeholfen nebeneinandergeklebt, mit gestohlenem Bienenwachs verbunden und gehalten. Hat die Rohrflöte gesungen? Kläglich tönte sie, schrill und eintönig, quäkend und zitternd, wie die Flöte des unglücklichen Marsyas, der ob feiner Prahlerei ge- schunden wurde, weil er besser blasen wollte als her goldgelockte Apollo auf feinem süß singenden Instrument.
gruppen der Partei in unserer Stadt schlichte Feiern der Mütterehrung. Bei diesen Feiern werden den Muttern die Ehrenkreuze überreicht. Die Ortsgruppe Gießen-Nord hält ihre Feier um 14.30 Uhr im „Aquarim", die Ortsgruppe Gieß en-Mitte um 15 Uhr im „Württemberger Hof", die Ortsgruppe G i e ß e n- S ü d um 10.30 Uhr im Saale öer „Stadt Wetzlar" ab. In der Ortsgruppe Gieße n - O st, in der' gegenwärtig nur verhältnismäßig mcnige Mütter mit Ehrenkreuzen bedacht werden, wird der Ortsgruppenleiter die Mütterehrenkreuze leweils m der Wohnung der Mütter überreichen
Im Stadtteil Gießen-Wiefeck sind diesmal keine Mutter mit dem Mutterkreuz zu bedenken.
Folgende Mütter sind mit t^m „Ehren kreuz Der Deutschen Mutter" beliehen worden:
Gießen.
I. Stufe:
m^ouna Baunach, Kirchen platz 2; Karoline weae43.^anÄe 7; N>e Balser, ßäufertsröber meg 43, Marie Baumann, Lindengasse 18; Minna TMwI' beV Schießgärten 14; Karoline Dehus, Krofdorfer Straße 14; Karoline Engert, Brandgasse 3; Luise Gelsebach, Am Sandfeld 27;
Merkwürdigerweise ist Weihnachten, das Fest der Feste, bet den geographischen Benennungen auf der Landkarte recht stiefmütterlich behandelt worden. Außer eimaen Ortsnamen gibt es nur drei Inseln in den verschiedenen Weltteilen, die auf diesen yiamen getauft sind. Die kleinste und am wenigsten bekannte liegt gerade gegenüber dem Kap Breton. Wichtiger ist die zweite Weihnachts-Insel, die jedoch auch nur 108 Quadratkilometer groß ist und nicht mehr als 700 Einwohner hat. Es ist ein Fleckchen Land im Indischen Ozean, einige 100 Kilometer südlich von Java, das sich aus Meerestiefen von 2000 Metern terrassenförmig bis zu einer Höhe von 350 Meter aufbaut und mit dichtem Wald bedeckt ist; sie enthält viel phosphorsauren Kalk und phosphor- saure Tonerde und liefert Dünger. Die größte und bekannteste der drei Weihnachtsinseln liegt mitten im Stillen Ozean, etwa 2 Grad nördlich vom Aequator und gehört zu der Gruppe der Fanmng- mseln. Diese Laguneninsel von 607 Quadratkilometern Fläche, die am 25. Dezember 1777 von Cock entdeckt wurde, ist trotz ihrer guten Häfen und obwohl man sie schon lange kennt, fast völlig unbewohnt. Das Land ist unfruchtbar, die Küste bietet rnien wildzerklüfteten und zerrissenen Anblick, das Meer ist ringsherum sehr tief, und so macht dieses Weihnachtseiland ganz im Gegensatz zu seinem Namen einen recht unwirtlichen Eindruck. Im Jahre 1888 nahmen die Engländer die Insel in Besitz und legten eine Niederlassung an. Sie fanden bas Ländchen von Vögeln bevölkert, die so zahm waren, daß sie durch nichts zum Fortfliegen bewegt werben konnten. Tauben ließen sich wie Schmetterlinge mit
6 der Brotzu teil ung für Kinder über 6 Jahre besteht folgende Anordnung: Kinder von 6 hren erhalten pro Woche 1700g Brot oder 1200g Brot und 375 g Mehl Kinder üb er 1 0 Satire
gelten als Normalverbraucher, d. h. sie erhalten wöchentlich 2400 g Brot oder 1900 g Bwt und 375 g Mehl
l straße 65; Elisabeth Lotz, Asterweg 22; Margarets i Leß, Rittergasfe 10; Katharina Mittendorf, Aulweg - 28; Marie Möller, Am Riegelpfad 56; Maria i Meier, Läufertsröderweg 65; Anna Müller, Aster-. , weg 16; Christine Narz, Katharinengasse 12; EÜ- : sabeth Ockel, Lindenplatz 1; Anna Maria Rull- 1 wann, Rodheimer Straße 58; Anna Emilie Sack, Leimenka>uterweg 19; Anna Silbernagel, Sonnen- straße 14; Marie Schmidt, Rodheimer Straße 40; Elisabeth Schmidt, Sandfeld 15; Emilie Schmidt, Leimkauterweg 41; Elsbeth Schmitt, Läuferts- röberweg 67; Elisabeth Schöning, Steinstraße 70; Katharine Scheer, Sonnenstraße 3; Elisabeth Schäfer, Hillebranbstraße 14; Käthe Steller, An ber Kläranlage 62; Margarete Weber, Am Riegelpfad 20; Maria Westbrock, Läufertsröderweg 13; 'Marin Wilhelm, Schottstraße 37; Auguste Wagner, Glaub, rechtstraße 10.
III. Stufe.
Regine Arnold, Wetzlarer Wea 11; Johanna Alt- baus, Kaiserallee 9; Lina Albach, Krofdorfer Straße 13; Wilhelmine Althaus, An der Kläranlage 82; Friederike Becker, Katharinengasse 18; Eli- beth Beck, Lahnstraße 15; Johanna Böhling, Sonnenstraße 3; Martha Brakhahn, Bruchstraße 30; Mathilde Becker, Läufertsröderweg 8; Elisabeth Bachmann, Läufertsröderweg 9; Elise Berk, Ste- phanstraße 41; Henriette Boller, Frankfurter Straße 58; Sophie Dülfer, Neustadt 40; Paula Elrich, Mühlstraße 3; Marie Fritzius, Frankfurter Straße 136; Maris Fuchs, Schützenstraße 10; Hedwig Feuster, Läufertsröderweg 29; Paula Franste, Asterweg 68; Philippine Fölsing, Schwarzlach. weg 37; Karoline Günter, Kleine Müblgasse 8; Käthe Goß, Läufertsröderweg 25; Else Gregorius, Steinstraße 78; Lina Heimer, Hindenburgwall 10; Emilie Hofmann, Stephanstraße 49; Ottilie Her- ter, Läufertsröderweg 55; Amalie Hilz, Ludwig- straße 29; Elsbeth Edle von Jaschke, Klinikftraße 28; Augnste Junk, Kaiserallee 50; Mathilde Koch, Sei- Abweg 63; Margarete Luise Kuhn, Kirchenplatz 12; Elotilde Kühne, Aulweg 44; Annemarie Keiner, Glaubrechtstraße 9; Elsiabeth Krausmüller, Läu- sertsröderweg 31; Emilie Keil, Läufertsröderweg 26; Emma Krug, Buchnerstraße 2; Maria Knothe, ©roher Stemweg 4; Luise Kaufmann, Fröbelstraße 26; Anna Kaiser, Marburger Straße 36; Maria Lang, Buchnerstraße 1; Emilie Lange, Bahnhofstraße 24; Elisabeth Leipold, Asterweg 48; Lina Lotz, Lud- Wkgsplatz 15; Katharine Müller, Bahnhofstraße 54; Elisabeth Müller, Hessenstraße 2; Helene Müller, Wernerwall 49; Elisabetha Möhl, Läufertsröderweg 47; Emilie Martin, Werrastraße 9; Katharine Möll, Anneröber Weg 8; Emmy Niederhausen, Bahnhofstraße 49; Anna Nuhn, Läuferts- roderweg 20; Lukretia Opalka, Gartenstraße 26; Caroline Oberlies, Leimenkauterweq 31; Katharine Philipp, Krofdorfer Straße 24; Lina Pfaff, Läu-
v , ob.375gMehl sowie für jeden mit a u. b
Es läßt sich nicht leugnen: der schöne
d-r W°-chnachtsp°°si- wird im mefSXn t-sttmmt durch die Vorfreude die ihr.L r.-n Glanz bereits verbreitet, wenn das "
einiger Ferne ist. Schon die ersten Anieicben^o'? Weihnacht,ichen Geschehens genüU, uÄ ®X Merfl£rf.martUn9 w°chsurr-f-n. das immer wieder neue Nahrung zu stnden weist. Ein Blick in weihnachtlich ausgesbattetes Schaufenster 6 ™ B. i-gnung mit einem paketbeladenen Passanten fk reifen mitunter aus. um die (Ermartunqsfr^e Bieter neu zu entfachen, die dann die alltäattchen „■•■v »| -tunden in prachtvoller Weise verschönt ® » ! I Aus den Lichtzauber, den die Geschastsstraben in g, | >-n Abendstunden in früheren Jahren um die Weih" sJal6i : lachtszeit auvstvahlten, haben wir diesmal ver- Sr««!. , ichtm muffen. Aber die Verdunklung vermag nickst M ji| h« Erwartung-steude zu trüben, ja, vielleicht wistd dD -raxe 6,e Dunkelheit zu einem Element, das die freute um fo mehr weckt. Der ganze romantisckie weihnachtlichen Erlebens ergibt sich dA, :u5 ^."rgang, daß mitten in tiefer Dunkelheit la-..Helle Licht erstrahlt. Und wenn es sich dabe 'wachst auch nur um einen chmbolifchen Vorgang AU ' ?"telt. der im Glanz der Adventskerzen sichtbaren II '.usdruck hübet, fo spuren wir dabei immer wieder r he tiefe Bedeutung des Geschehens
Mit innigen Gefühlen grüßen wir deshalb auch V H Abgesandten des deutschen Waldes, wenn wir
k cn einem Verkaufsftand für Wechnachtsbäume vor-
\ / immergrüne Tannenbaum, der zum
I V ftst des Lichtes geschmückt in unserer Stube steht H k gewi sermaßen das Unterpfand unseres Glaubens < n b'ie sieghafte Kraft des Lichtes und zugleich das AfÄ khmblld unserer germanischen Wälder, in denen drsere Vorfahren dereinst zur Zeit der Winterson- \ renwende gleichfalls der Wiederkchr des Lichtes
'ZZ/n, ^ldigten. Der Gruß an die in irgendeinem Hoß
ßiwkel stehenden Weihnachtsbäume gehört darum ptwendigerweise zur Stimmung froher Erwar- |ng, die uns jetzt beschert wird.
reinste Erwartungsfreude lebt freilich in der Hnderwelt. Sie zu beobachten und zu nähren, zählt j den schönsten Erlebnissen, die der Erwachsene V) bereiten kann. In der stillen Stube daheim ter auf einem Gang durch die Geschäfte vermag » Zeuge dieses Kinderglücks zu werden, das ihn » die alten Zeiten erinnert, wo er selber noch als feiner Bub bzw. als kleines Mädel von der großen »Weit des Weihnachtstages träumte. Und dieses Ktgenießen und Nachempfinden kindlichen Froh- Kkens weitet die schönen Freuden der Erwartung, itt denen uns die letzten Tage vor dem Fest so IMUlken. H. W. Sch. '
Und eingedenk des lateinisch-n Unterrichts, der den Plinius durchpaukte: „Die Völker des Morgenlandes führen ihre Kriege mit Rohren, indem sie an diese durch ihre Widerhaken gefährliche Spitzen befestigten", und eingedenk ber Jnbianerschmöker, Labsal an regnerischen Nachtnittagen, ja eingebenk dieser daumenbeschmutzten Hefte, die knallige und bifl? baffen^hrfh-^er ^nabe iuuhwh. -Ltiuuen ließen P0) wie Schmetterlinge mit bie besten Rohrschaste ab, um sie bej der Indianer-teinem Netz, ja sogar mit dex Hand sangen. CK,
Vollmilch.......... i/2~£iter, “
nur für werdende u. stillende Mütter, Wöchnerinnen für die Dauer von 6 Wochen, ferner für besondere Berufe
Marmelade


