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iten einen jeder Krieg während seiner Dauer mit sich bringt, memanb un Kriege Wenn d^ SoldÄ
n nnn ofort noch in der Krieaszeit sich voll auswirken an der Front fallt soll sich Memand zu Hause
seiner Pflicht entgehen.
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Oie Beweise für die Vernichtung des zweiten britischen Flugzeugträgers
internationalen Verhandlungen ge° l ö st werden, wobei es völlig klar ist, daß bei diesen Problemen die politischen und die wirtschaft- liehen Auswirkungen wechselseitig bedingt sind. Hier sichert der Frieden den Erfolg der Wirtschaft und die Wirtschaft den Erfolg des Friedens.
gesetzlich festgelegte, aber freiwillige Leistungen für die Kriegsgemeinschaft der Deutschen in/---
dahin nicht bekannten Umfange aufbringen, um auf diese Weise die großen finanziellen Lasten des Staates zu erleichtern. Wir haben bisher noch den individuellen Bedürfnissen und Möglichkeiten einen weiten Spielraum gelassen, aber wir werden von dem Grundsatz nicht abgehen, daß eine staat--
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sofort noch in der Kriegszeit sich voll auslvirken lassen, vielmehr die Lasten soweit als möglich
„Arc Royal" ist weg!
st üblich zutreffend und durchaus korrekt war" und daß an den deutschen Behauptungen kein wahres Wort fei.
Damit war der tatsächliche Sachverhalt glatt auf den Kopf gestellt. Es wurde von Deutschland und auch vom neutralen Ausland aus an den Ersten Lord der britischen Admiralität Winston Churchill, immer wieder die eine Frage gestellt: W o i st die „Arc RoyaI", der modernste Flugzeugträger, den die britische Kriegsmarine besitzt?
Die ganze Angelegenheit wurde zu einer wahren Groteske, als von deutscher Seite mit der Veröffentlichung des Erlebnisberichts des Flugzeugführers geantwortet wurde, der am 26. September den Angriff gegen den britischen Flugzeugträger in der mittleren Nordsee flog. Der Gefreite Franck e, der für seine hervorragende Leistung inzwischen zum Leutnant befördert worden war, schilderte genau den mehrfach wiederholten Anflug, den Abwurf der ersten Bombe, die 20 Meter neben dem Schiff niederfiel, und den der zweiten Bombe, die als Volltreffer steuerbords laß. Die Begleiter des Flugzeugführers schilderten den Feuerschein und die dichten schwarzen Rauchwolken über dem Flugzeugträger.
Diese Mitteilungen wurden auf Geheiß des Lügners Churchill vom Londoner Rundfunk als lächerlich abgetan. Das britische ßügenminifterium suchte sich auf eine sehr üble Weise aus der außerordentlich peinlichen Affäre herauszuziehen. Es erklärte rund heraus, daß man jetzt die ewige Fragerei nach dem vermißten englischen Flugzeugträger satt habe und nicht mehr darauf antworten werde. Zn diesem Falle allerdings hat das britische Lügenministerium seine Rechnung ohne den Wirt, d. h. ohne die deutsche Neugierde gemacht. Wir sind unterdes nicht müde geworden, die Frage nach der „Arc Royal" immer wieder aufs neue aufzuwerfen, und es ist uns mittlerweile gelungen, ganz klare Beweise dafür zusammenzutragen, daß die „Arc Royal" tatsächlich das Schicksal ereilt hat, das die deutschen Berichte dargestellt hatten.
1. Nach einwandfreien Feststellungen ist der modernste britische Flugzeugträger „Arc Royal" nach dem fraglichen 26. September nicht mehr bei dem Kriegsschiffverband gesichtet worden, mit dem sie in der Zelt vor dem 26. September operierte.
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durch die Kriegseinwirkungen nicht gestört wird.
Selbstverständlich muß jeder deutsche Volksgenosse, der nicht ins Feld zieht und nicht für das Vaterland fein Leben zum Einsatz bringt, ein Kriegsopfer bringen. Dies geschieht in Gestalt ft art erhöhter Kriegs steuern und beim Arbeiter im besonderen durch den Verzicht auf ' d i e bisherigen Zuschläge für Mehrarbeitsstunden für die Sonntags-, Feiertags- und Nachtarbeit, deren Aufkommen ebenfalls an den Staat zum Zwecke der Kriegsfinanzierung abgeführt werden. Diese Zuschläge sollen auch nur im Kriege fortfallen und im Frieden wieder gezahlt werden. Sie können daher auch nicht zu Preisfen- Zungen verwendet werden, weil sie ja später wieder echte Kostenelemente werden.
Auf der anderen Seile sollten alle diejenigen, die von diesem Kriegsopfer betroffen werden, stets eingedenk der Tatsache sein, daß der nationalsozialistische Staat die Fürsorge für die Familie der im Felde kämpfenden Volksgenossen in einer so großzügigen Weife geregelt hat, wie dies bisher wohl einzig in der Welt dasteht. Darüber hinaus ist dafür gesorgt, daß auch der Geschäftsmann, der ins Feld zieht, die Gewißheit hat, daß fein Substanzwert erhalten bleibt, und daß der Arbeiter und Angestellte nicht zu befürchten braucht, daß, wenn er aus dem Felde zurückkehrt, ein anderer, der in der Heimat geblieben ist, seinen Arbeitsplatz eingenommen Hal.
Für die Betriebe, die infolge der notwendigen Kriegsumstellungen und der sonstigen Einwirkungen des Krieges in finanzielle Schwierigkeiten kommen, wird durch eine umfassende Kreditaktion gesorgt, die auf Grund einer Solidarhaftung der gesamten Wirtschaft durchgeführt wird. Auch in dieser Hinsicht ist der nationalsozialistische Staat neue Wege gegangen, die dem verpflichtenden Bewußtsein der Volksgemeinschaft entsprechen. Wirft man einen Blick auf die Maßnahmen, die die feindlichen Staaten getroffen haben, um den wirtschaftlichen Folgen des Krieges zu begegnen, so findet man dort allenthalben bereits heutedie schwersten Erschütterungen des Wirtschaftslebens und anderseits derart drakonische Ein- schränkungs- und Einschnürungsmaßnahmen, wie sie in Deutschland unbekannt sind. Bei uns kommt tm übrigen das Vertrauen in die deutsche Staatsführung am deutlichsten dadurch zum Ausdruck, daß unser gesamter Geld- und Kreditapparat reibungslos funktioniert, daß auch der Kapitalmarkt nach vorübergehend leichten Schwankungen sich wieder stabilisiert hat und die Einzahlungen bei den Banken und Sparkassen die Auszahlungen längst schon wieder übersteigen. Hier findet auch die überschüssige Kaufkraft ihre volkswirtschaftlich nutzbringendste und sicherste Anlage, anstatt in unsinnigen Hamsterkäufen sich zu ergießen, die bestimmt einmal erhebliche Verluste bringen werden und im übrigen diejenigen schädigen, die einmal einen echten Bedarf in diesen Dingen haben.
Wir wissen nicht, wie hoch der Finanzbedarf dieses Krieges für Deutschland fein wird. Das deutsche Volk aber wird gemäß der Mahnung des Führers bei der Eröffnung des Kriegs-Wintechilfswevkes
Berlin, 14. Oft. (DNB.) Die britische Admiralität hat am 14. Oktober dem Eingeständnis der Versenkung des Schlachtschiffes „Royal Oak" durch ein deutsches U-Boot die Bemerkung angefügt, daß dies nach der Denfenkung des Flugzeugträgers „Coura- geous" derzweite schwere Verlust sei, der die britische Kriegsmarine treffe. Hier bediente sich der britische Marineminister einer offensichtlichen Lüge, die jetzt endgültig aufgeklärt werden muß.
Am 27. September meldete das OKW., daß am Vortag bei einem deutschen Luftangriff auf schwere britische Seestreitkräfte in der mittleren Nordsee ein britischer Flugzeugträger vernichtet worden sei. Daraufhin, erklärte das britische Marineministerium, daß es keinen Bericht über ein Seegefecht in der Nordsee erhalten habe. Ein solcher Bericht würde eingegangen sein, wenn ein Seegefecht stattgefunden hätte. Als diese Lügenmeldung, die etwas Dementierte, was über- hauptnicht behauptet worden war, sogar in England auf Zweifel stieß, teilte der Erste Lord der Admiralität, der weltbekannte Lügner Winston Churchill, noch am selben Tage im Unterhaus mit, 20 deutsche Flugzeuge hätten in der mittleren Nordsee britische Seestreitkräfte angegriffen, darunter einen Flugzeugträger, verschiedene Kreuzer, Zerstörer und ein Großkampfschiff-Geschwader. Keines der britischen Schiffe sei getroffen worden, und auf englischer Seite habe es auch keine Opfer gegeben. Ein deufiches Seeflugzeug dagegen sei abgeschossen und ein anderes schwer beschädigt worden. Ein weiteres deutsches Flugzeug sei in die See gestürzt und die vierköpsige Besatzung in Gefangenschaft geraten.
Darauf enthielt der Tagesberichtdes OKW. vorn 28. September die kategorische Feststellung, daß bei dem Luftangriff vom 26. September eine deutsche 500-Kilo-Bombe als Volltreffer a u f den englischen Flugzeug - träger fiel. Darüber hinaus wurde bekannt, daß alle an dem deutschen Angriff beteiligten Flugzeuge völlig unvrsehrt zurückgekehrt waren.
Daraufhin wurde noch am Abend des 28. September in London die gänzlich ungewöhnliche amtliche Erklärung ausgegeben, daß der Bericht des Ersten Lords der Admiralität im Unterhaus »chuch-
Wien, 15. Oktober. (DNB.) In Wien wurde die 37. Wiener Internationale Messe als erste Kriegsmesse Großdeutschlands vom Generalbevollmächtigten für die Wirtschaft, Reichswirtschaftsminister und Reichsbankpräsident Funk eröffnet. — Gauleiter Bürckel begrüßte die Ehrengäste, darunter die Vertreter der an der Messe beteiligten Staaten, Minister a. D. Prantsch, Rumänien, Gesandten Cernak (Slowakei) und Nickel (Ungarn) sowie die Generalkonsuln und Konsuln von Belgien, Bulgarien, Dänemark, Estland, Finnland, Italien, Jugoslawien, Luxemburg, Holland, der Schweiz und der Türkei. Bürckel betonte, die Messe sei ein Ausdruck des ehrlichen Wollens Deutschlands, mit allen Völkern wirtschaftlich zusammen- zuarbeiten, soweit sie sich nicht des Krieges gegen Deutschland schuldig machten. Abschließend sprach Reichswirtschaftsminister Funk, Weil Versailles o sagt er dank der genialen Taten Adolf Hitlers zuschanden ging, soll Deutschlands Vernichtung nunmehr in einem zweiten Waffengang versucht werden. Zur „Humanisierung" dieses Vorhabens soll ein B l o ck a d e r i n g um Deutschland dienen, um Deutschlands Güteraustausch möglichst abzudrosseln. Daß bei dieser Gelegenheit notwendigerweise auch das Wirtschaftsleben d^r neutralen Staaten Schaden nehmen muß, bekümmert unsere Gegner nicht. Ja, es ist ihnen dies sogar rin nicht unwillkommener Anlaß, die Völker der nicht- kriegführenden Staaten auch noch für ihre Interessen einsufpannen. Dieser Versuch muß ebenso erfolglos bleiben, wie die Blockade
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Oie deutsche Exportwirtschast wird trotz Krieg und Blockade ihre Auslandsbeziehungen fördern.
Reichswirtschastsminister Funk eröffnet die Wiener Herbstmeffe.
Löhne steigen, die aufgeblähte Kaufkraft stürzt sich au; die Waren. Er erfolgen wilde Preissteigerungen, eine ständig verschärfte Rationierung wird erforderlich, die Finanzierung erfolgt durch Kreditschöpfung und durch die Notenpresse. Diesen Leidensweg ist Deutschland im Weltkrieg und in der Nachknegszit gegangen und es ist selbstverständlich, daß das nationalsozialistische Deutschland diese Methoden a b l e h n t.
Ein anderer Weg ist der deflationistische. Es werden die Steuern so weit erhöht, daß alle über dem Existenzminimum liegenden^ Einkommensteile fortgesteuert werden, Löhne und Preise werden rigoros gesenkt. Diese Methode bringt eine Einschränkung und Schrumpfung des Wirtschaftslebens und der gesamten Lebenshaltung des Volkes. Sie führt zu schweren wirtschaftlichen Erschütterungen, Geld- und Kapitalverlusten und zu einer Illiquidität, die die Leistung der Wirtschaft schwer behindert und im Kriege mit seinem Zwang zu größtmöglicher Leistungssteigerung überhaupt nicht anwendbar erscheint.
Das nalonalsozlalistische Deutschland wird keine derartigen Methoden anwenden und es braucht dies auch nicht. Wir haben vor den Wirtschaften unserer Gegner und auch der meisten neutralen Länder, die durch die Kriegseinwirkungen mehr oder minder schwer betroffen wurden, den Vorteil, daß wir bereits mit einer weitestgehend reglementierten und staatlich gelenkten Wirtschaft in den Krieg hineingegangen sind. Wir haben die Preise und Löhne fest in der Hand und können die Aufträge sowohl wie den Geld- und Kredit- slrom so dirigieren, wie wir es für notwendig halten.
Dabei haben mir keineswegs stur und mechanisch an wirtschaftlichen Bindungen festgehalten. Wo es notwendig und volkswirtschaftlich berechtigt war, haben wir auch Preis- und Lohnerhöhungen zu- gelasfen. Allein im Jahre 1938 hat sich das Ar- beitseinkommen gegenüber dem Vorjahr um 2 5 Milliarden RM. bei den Arbeitern und mehr als eine Milliarde RM. bei den Angestellten^e r- höht, und zwar bei einem Zugang von 977 000 Arbeitern und 209 000 Angestellten. Dabei ist das Einkommen der Arbeiter, die jährlich mehr als 2500 RM. beziehen, allein um 2,3 Milliarden RM. bei einem Zuwachs von 850 000 Beschäftigten g e - stiegen. .
Der Krieg bringt mit feinem gewaltigen Ansteigen der Produktion auf dem Rüstungssektor und bei allen Wirtschaftszweigen, die für den Heeres- bebarf arbeiten, naturgemäß starke Auftriebstendenzen. Die Preis- und Lohnkontrolle muß daher auf diesen Gebieten be - sonders scharf gehandhabt werden und es müssen Löhne, die außer jedem Verhältnis zur Leistung als reine Konjunktur- und Locklöhne aufgrund des Seltenheitswertes des Arbeiters entstanden sind, wieder in eine gerechte und gesunde Relation zu dem gesamten Lohnniveau gebracht und Preise aus dem Rüstungs- sektor, die nicht der schärfften Kalkulation aller Unkostenelemente standhalten, gesenkt werden. Dies muh schon aus kriegspsychologischen Rücksichten geschehen, und um das Entstehen von Kriegsgewinnen von vornherein abzufangen. Aber im allgemeinen werden wir die bisherigen Grund- rinien der deutschen Wirtschaftspolitik beibehal - t e n können und nur schärfer als bisher darau achten müssen, daß die Kontinuität und Stabilität des deutschen Wirtschaftslebens
1 elbft.
Wohl haben sie uns zu Verdunkelungsrnaßnahmen gezwungen, denen beispielsweise auch die Kölner Herbstmesse zum Opfer fiel, dafür strahlt aber das Schaufenster unserer Wiener Messe umso Heller und bemerft den Besuchern, daß wirt- chaftskiche Arbeit in Deutschland noch a e ft e i g e r t wird. Die Bedeutung der Wiener Veranstaltung wird noch dadurch unterstrichen, daß sich Italien, die Slowakei, Ungarn, Bulgarien und die Türkei mit eigenen Sonderschauen beteiligen und der Messe Hierdurch rin imposantes, internationales Gepräge verleihen. Diese Schau ausgesuchter Qualitätserzeugnisse ist gerade in heutiger Kriegszeit eine machtvolle Kundgebung für den friedlichen Aufbauwillen, der alle Staaten des mittel- und südosteuropäischen Raumes beseelt. Daß insbesondere das nationalsozialistische Deutschland vor diesen Gedanken und Gefühlen erfüllt ist, beweist wohl nichts so eindrucksvoll wie der Vorschlag unseres Führers für eine wirtschaftliche Friedenssicherung und eine neue wirtschaftliche Ordnung der Welt, die der Förderung des Wohlstandes der Völker durch wirtschaftliche Zusammenarbeit dienen soll. Gerade diejenigen Wirtschaf tsfragen, die die Wett seit dem Kriege vergeblich zu lösen suchte, nämlich die Währungsfragen und die mit ihr in ursächlichem Zusammenhang stehende Neugestaltung der Welt- märkte können am besten und erfolgreichsten in
Wir haben auch in der Handelspolittk neue Wege beschritten, neu allerdings nur hinsichtlich der Anwendung um zwischenstaatlichen Verkehr, denn die Erkenntnisse, nach denen unser Außenhandel ausgerüstet wurde, entsprechen uralten s o - liden Kaufmannsgrundsätzen. Trotzdem entrüstete man sich in den Ländern, in denen man dank eines großen kolonialen Besitzes und infolge eines enormen Kapitalreichtums noch nach den hergebrachten außenhandelspolitischen Spielregeln arbeiten konnte, darüber, daß wir es überhaupt wagen konnten, als erste zeitgemäße und zweckmäßige Lösungen für die Ueberwm- bung unserer Wirtschaftsnöte zu finden. Das Bessere ist ja immer der Feind des Guten. Multilaterale Handelsverträge, Meistbegünstigung und Freizügigkeit des Zahlungsverkehrs find gewiß hervorragende Instrumente der Förderung des Welthandels. Noch vorteilhafter für die Pflege der Wirtschaftsbeziehungen wäre jedoch nach unbestrittener Meinung aller Völker der Erde eine lange Periode der friedlichen Zusammenarbeit gewesen. Solange man sich skrupellos über diese unbestrittenen Erkenntnisse hinwegsetzt, können und müssen wir ruhig bei unseren sehr umstrittenen Handelsmethoden bleiben. Das bilaterale Vertragssystem Deutschlands ist auf den natürlichen Voraussetzungen der gegenseitigen Bedarfsdeckung und Bedarfsbefriedi. ■gütig aufgebaut und orientiert sich an den wirtschaftlichen Ergänzungsmöglichkriten der vertragschließenden Parteien. Die Vorteile sind beiderseitig. Das ist das Geheimnis dieses Erfolges, den mir vor allem bei der Ausgestaltung unserer Wirtschaftsbeziehungen zum Südosten verzeichnen können, eines Erfolges, den man uns in den Ländern nicht verzeihen kann, die den Welthandel in Erbpacht zu haben glauben.
Es bleibt jedem Lande unbenommen, ähnliche Vereinbarungen zu treffen. Stattdessen überließ man den Wrizenbauer auf dem Balkan dem Spiel des Zufalls oder des Weltmarktes, der den Weizenpreis nach allen möglichen Gesichtspunkten, aber nur nicht nach den Interessen des Balkans reguliert. Am einfachsten wäre es natürlich für die Gegner der deutschen Handelspolittk, sich erst gar nicht mit den Wirtschaftserzeugnissen der Vertrags- länder zu beschweren, die man ja infolge des eigenen kolonialen Besitzes sowieso nur hätte Weiterverkäufen können und gewährte stattdessen lieber hochrentable Kapital anleihen. Politisch gesehen führen solche Anleihen immer zu einer Beeinträchtigung der nationalen Selbständigkeit, wirtschaftlich gesehen haben sie die Schwierigkeiten niemals beseitigt, sondern höchstens vertagt. Deutschlands Schicksal bis 1933 ist ein warnendes Beispiel für solche finanzpolitischen Transaktionen. Die Diktatur des Geldes hat namenloses Elend über viele Völker der Erde gebracht. Es war die Zeit, wo das Geld allein oder fast allein Politik machte.
Das Kernproblem der deutschen Ernährungswirtschaft liegt in dem knapp vorhandenen Nahrungsraum einerseits und in der wachsenden Bevölkerung mit einem hohen Lebensstandard anderseits. Die Erzeugungsschlacht hatte eine Stabilisierung unseres Einfuhrbedarfs zur Folge, so daß wir unseren ausländischen Lieferanten
den Absatz ihrer Erzeugnisse in einer bestimmten: mengen- und wertmäßigen Höhe sogar vertraglich garantieren konnten. Einer Reihe von Agrarländern gelang es, durch eine Anpassung des Cr- zeugungsumfanges an das im voraus bestimmte Ausfuhrvolumen die Weltwirtschaftskrise zu überwinden. Als weitere Folge ergab sich darauf für diese Länder die Möglichkeit, durch Aenderung ihrer Arbeitsmethoden sowie durch eine teilweise Umstellung ihrer Erzeugung vom Getreide- zum lohnenderen Jndustriepflanzenanbau eine größere Rentabilität zu erzielen. Durch diese Wirtschaftsverträge werden wertvolle brachliegende Wirtschaftskräfte mobilisiert. Ihre Erschließung roirli zur Festigung des gesamten Wirtschaftsgefüges beitragen und eine Kaufkraftsteigerung zur Folge haben, die nicht nur die Handelsbeziehungen zu Deutschland, sondern auch zu dritten Ländern befruchten wird.
Verständnisvolle Zusammenarbeit. Steigerung des Außenhandels durch Tausch der beiderseitigen Prodnktions- Überschüsse, das ist Deutschlands handelspolitische Parole. An dieser Politik wird auch der Krieg nichts ändern, ganz im Gegenteil, denn gerade in Kriegszeiten wird sich erwei- fen, daß die vielfälttgen wirtschaftlichen Ve- Ziehungen und die Freundschaftsbande, die uns mit dem Südosten verbinden, auf natürlichen Voraussetzungen beruhen und deswegen von Dauer find. Deutsche Initiative und deutscher Wagemut lassen sich nicht tot- schlagen. Die deutsche Technik und die deutsche Industrie stellen nicht nur unsere eigene Versorgung sicher, sie behalten auch nach wie vor ihre überragende Bedeutung für den wirtschaftlichen Fortschritt in der Welt. Technischer Fortschritt aber ist ein Lebenselement des Außenhandels. Die deutsche Exportwirtschaft wird trotz Krieg und Blockade ihre Auslandsbeziehungen auf- recht erhalten und sorgfältig pflegen. Der Verlust überseeische Absahverbindungen wird zwar Umstellungen und Umlagerungen nötig machen, jedoch keinesfalls unsere Energie lähmen können. Die zum Erstaunen unserer Feinde durch bliharttge militärische und diplomattsche Aktionen in kürzester Zeit erzielte Befriedung des Ost raumes schafft der Wirtschaft unseres Landes und aller übrigen angrenzenden Staaten die Möglichkeit zu einer ungeahnten Kräfteentfaltung.
Ein geruhsames Rentnerleben war dem deutschem Volke noch nie beschieden. Aber auch fatalistisch« Resignation ist noch nie deutsche Art gewesen. Arbeit lautet die Losung des Führers, denn Arbeit ist Reichtum! In dem durch natürliche und schicksalhafte Verbundenheit entstandenen Großwirtschaftsraum Mittel-, Ost- und Süd- Osteuropas findet der deutsche Außenhandel ein ständig an Bedeutung wachsendes Betätigungsfeld«, das den hundertprozentigen Einsatz technischen Erfindungsgeistes, kaufmännischen Wagemutes und deutscher Qualitätsarbeit lohnt.
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2. Trotzdem ist der Verband, mit dem die „Am Royal" bis zum 26. September operierte, auch noH diesem Tage mehrfach festgestellt worden, aber, tvi« gesagt, ohne die „Arc Royal".
3. Zu diesem Verbände, der bis zum 26. Sep» lmber mit der „Arc Royal" fuhr, gehört nunmeh« nach einwandfreiesten Feststellungen feit dem 28. September der britische Flugzeugträger „F u r i o u s“.
4. Zu den Schottland-Streitkräften der Hom« Fleet, von der der erwähnte Verband nur ein Teil! ist, gehörten bis zum 26. September zwei Flugzeugträger. Seit dem 27. September gehört zu dieser Gruppe nur noch ein Flugzeugträger, eben die obengenannte „Furious". Auch ia den benachbarten Gewässern wurde kein weiterer Flugzeugträger nach dem 27. September troß eingehender Nachforschungen festgesiellt.
Es ergeben sich hiermit wiederum nun folgende Fragen:
1. Wenn nach dem 26. September die „An Royal" nirgendwo mehr gesichtet werden tonnte, w o anders kann sie sich befinden als auf beim Grunde der Nordsee?
2. Welche andere Erklärung gäbe es fm die Tatsache, daß die „Arc Royal" nicht mehr m dem Verband feftgefteüt worden ist, mit dem D bis zum 26. September operierte? i
3. Welchen anderen Grund als den bes_ Un' tergangs der „Arc Royal" formte es für dar Tatsache geben, daß die „Arc Royal" durch ofli Flugzeugträger „Furious, ersetzt worden ift’
4. Wo anders kann die britische Admiralität neriorengegangenen zweiten Flugzeugträger o£ Schottlandstreitkräfte der Home Fleet verbergen d-5 in den Wogen des Meeres?
Die Antworten auf alle diese Fragen liegen auf der Hand. Es verhält sich so, wie die deutschen Berichte es dargestellt haben. Es sieht einwandfrei fest, daß die deutsche Erklärung vom 27. September, die die Vernichtung eines brittschen Flugzeugträgers meldete, richtig isi, und daß der Erste Lord der brittschen Admiralität Winston Churchill am gleichen Tage vor dem Unterhaus bewußt gelogen hat.
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