Aus -er engeren Heimat
SJl.-tfpott
Mr-Ägend-Aegatta aus der Lahn
ten nes mit des frei
epicl schlug dann die Bannauswahl des Ban- 88 die Mannschaft des Bannes 98 und war so- in der Vorschlußrunde spielfrei. Die Mannschaft Bannes 115 (Darmstadt) war in der Borrunde und warf in der Zwischenrunde den Bann 118
c. Flensungen, 15. Juni. Die hiesige NS. - Frauenschaft hielt am Sonntagabend im Saale des Gastwirts Rudolf Reitz ihren Pflichtabend ab. Die Zellen Flensungen und Merlau waren erschienen, um den Dortrag der zur Zeit hier weilenden Frau Anna Wiesinger aus Znaim über die zwanzig-
(Aufnahme: Sommer, Watzenborn-Steinberg.)
auf den Schlachtfeldern des großen Völkerringens. Der alte Herr diente bei dem Infanterie-Regiment 116 und ist Altveteran von 1866 und 1870/71. Vier Jahre lang gehörte er dem Regiment als Musiker an. Als alter Soldat steht er auch in den Reihen des NS.-Reichskriegerbundes und verfolgt unser großes Zeitgeschehen noch mit lebhaftem Anteil. Herr Schäfer erfreut sich noch guter geistiger und körperlicher Frische, so daß man ihm fast täglich auf seinen ausgedehnten Spaziergängen begegnen kann. Eine gute Zigarre raucht er noch ebenso gern, wie er sein Heimatblatt, den Gießener Anzeiger, liest, den er schon Jahrzehnte lang bezieht. Dem Jubilar bringen auch wir unsere herzlichen Glückwünsche dar.
Abschluß des Laubacher Ausschußfestes
* Laubach, 16. Juni. Der Hauptfesttag des 3 9 9. L a u b a ch e r A u s s ch u ß - F e st e s brachte in den Abendstunden das Ständchen und die Ehrung für den Hammelschützen, den Bäckermeister Pitz. Feierlich wurde ihm der Hammel überreicht. Metzgermeister Desch erhielt die Hammelsgabe. Mit Musik zog man dann zum Schloßhof, wo Graf Solms-Laubach dem siegreichen Schützen die Hammelschützen-Denkmünze überreichte. Dann marschierte der Zug zur Wohnung des Ausschußhauptmanns, wo durch den vorsährigen Hauptmann dem Hauptmann des diesjährigen Festes Dank für Miihe und Aufwand gesagt wurde. Hauptmann Rühl dankte seinen Mitarbeitern. Der restliche Teil des Abends verging mit Volksbelustigungen und Tanz auf dem Festplatz.
Der dritte Ausschußtag brachte den Schweine- und Krämermarkt. Der Schweinemarkt hatte einen Auftrieb von 106 Ferkeln zu verzeichnen. Die Preise betrugen — entsprechend dem Alter der Tiere — 30 bis 40 Mark. Es verblieb ein kleiner
Hinter dem Gleiberg versteckt sich die Sonne und schickt die letzten Strahlen über das Wasser. Da ist die Zeit, in der die Jungen von der HI. geradewegs an die Lahn radeln. Das Trikot wird über- gestreift, die langen Ruder geschultert, und dann geht es im Gänsemarsch an das Wasser und in den schnittigen Achter.
Das Kommando des kleinen Steuermann ertönt. Sauber und gleichmäßig greifen die Blätter ins Wasser und treiben das Boot vorwärts. Jede Minute ist jetzt für das Training kostbar, denn die HJ- Regatta steht vor der Tür und der Ehrgeiz ist groß. Die Hitlerjungen des Ruderklubs „Hassia" wollen die Kameraden von der Rudergesellschast 1877 schlagen und umgekehrt. Eine unangenehme Sache, daß eine von diesen beiden Mannschaften mm verlieren soll!
Es sind Jungen jeden Alters, größere und klei-
Frauenschaftsleiterin Münch behandelte anschließend noch Geschäftliches und gab ihrer Freude Ausdruck über die Anwesenheit der beiden Gäste, denen sie für ihre Darlegungen dankte. Ortsgruppenleiter Münch gedachte noch der Volksgenossen in der Ostmark sowie im Sudetenland. Bereichert wurde der Abend noch durch Gesangsvorträge und Musikstücke der BDM.^Mädel Hildgard Reitz und Ernestine Schumann.
herzlich Glück zu seinem Geburtstag.
<$ Holzheim, 16. Juni. Am heutigen Freitag, 16. Juni, kann die Witwe Katharina Jung, geb.
das war das Mittelmeer. Den Glanz Aegyptens, Griechenlands und Roms hat es aufsteigen und vergehen sehen, und an seinen Ufern künden nur noch stolze Bauwerke von vergangener Größe. Und heute ist es wiederum Mittelpunkt des politischen Geschehens. Gerhard Venzmer versteht es, in dev Form einer Reise, von Venedig ausgehend übev Dalmatien, Griechenland und Konstantinopel, Syrien und Aegypten, Nordafrika und Sizilien, ge* chichtliche Vergangenheit hervorzuzaübern und mo« >erne politische Probleme eindringlich zu gestalten. Viele Aufnahmen machen das Bild, das er von den Ländern und seinen Menschen gibt, lebendig.
— Zygmunt Nowakowski: I ch und meine B r ü d e r. Geschichte einer Kindheit. Broschiert 3,60 RM., Ganzleinen 4,80 RM. Propyläen- Verlag, Berlin. — (71) — Nowakowski ist der beliebteste Feuilletonist Polens. In seinem Buch, das um die Jahrhundertwende im damals österreichischen Krakau spielt, schildert er seine Jugenderinnerung bis etwa zum 10. Lebensjahr. Dies geschieht mit einer echten ^Kenntnis der Knabenpsyche, wie sie nur der große Kinderfreund und Erzieher hat. Alle Erlebnisse — Lustiges und Ernstes — erscheinen so, wie sie sich der Perspektive des Knaben dasstellen. Darin liegt der besondere Reiz des Buches. Ein gütiger Humor liegt über diesen lustigen Streichen und Knabengeschichten und den wehmütigen Erlebnissen.
— Auguste Supper: „D a s Mädchen Peter und der Fremde. Volksausgabe. In Seinen geb. 2,85 RM. C. Bertelsmann, Verlag, Gütersloh. — (102) — Peter ist und bleibt eine richtige Evastochter, und es kommt binnen dreier heiterer Frühlingstage trotz der Hosen zu einem herzerfrischenden happy end. Herzerfrischend ist das ganze Buch. Ein Roman für besinnliche Stunden, und doch so kurzweilig. Dazu ein wenig Romantck und viel fröhliche Weisheit, die aus der Gestalt des lebensklugen Großvaters spricht. So wird das Buch Alten und Jungen viel Freude machen.
— Prof. August Bier: Die Seele. Zweite Auflage. 172 Seiten. Geh. NM. 5,80, Lwd. RM.7. I. F. Lehmann Verlag, München, Berlin 1939. — (147) — Der weltberühmte Forscher und Arzt hat sich nach einer 40jährigen erfolgreichen Tätigkeit in die Stille zurückgezogen, um sich biologischen Studien zu widmen. Die Frucht dieser Muße ist das vorliegende Buch. Seine persönliche Eigenart erhält das Buch vor allem durch die tiefe Naturliebe des Verfassers. Auch in der Geschichte der Philosophie und der Medizin hat er mit heißem Bemühen 9*’ sucht, um Antwort auf die Rätsel des Lebens .zu finden. Führer sind ihm vor allem die beiden großen Denker der Antike: Heraklit und Hippokrates. Jedem Arzt, der sich ernstlich mit den Lebensfragen beschäftigt, und der feine Berufsarbeit in den großen Zusammenhang des geiftigen Lebens stellen will, wird das Buch ein Führer zur vertieften Erkenntnis der Natur und der eigenen Aufgaben । werden.
hören. Ferner sprach noch der hier in Ferien weilende Blockleiter Otto Gretsch aus Salzburg. Die
(Worms) aus dem Rennen; in der Vorschlußrunde gewann die Mannschaft gegen 81/186 mit 12:4. Der Sieger aus diesem sonntäglichen Spiel nimmt als Vertreter des Gebietes 13 an den weiteren Spielen zur Deutschen Jugendmeisterschaft teil, die in Chemnitz ausgetragen werden.
Oie Mannschaften
fürdaS^ußball-Meisterschasts-Endspiel
Das Rätselraten um die Aufstellung der Mannschaft von Admira Wien für das Endspiel um die Deutsche Fußballmeisterschaft am kommenden Sonntag im Berliner Olympischen Stadion gegen
Erste Zusagen für Garmisch.
Bereits gelegentlich des Kongresses des Internationalen Olympischen Komitees in London sind Deutschland Zusagen für die 5. Olympischen Winterspiele in Garmisch-Partenkirchen vom 3. bis zum 11. Februar 1940 gemacht worden. An europäiscl>en Nationen beteiligen sich bisher Italien, England, Ungarn und Bulgarien. Von außereuropäischen Ländern haben bis jetzt USA. und Kanada ihre Teilnahme zugesagt.
Um die Gebietsmeisterschast der HZ. im Handball.
Endspiel in Friedberg: Bann 88 — Bann 115.
Das Spiel um den Gebietssieger der Handball- Jugendmeisterschaft innerhalb des Gebietes 13 wird am kommenden Sonntag in dem Bereich des Bannes 116 ausgetragen. Dieser Endkampf, an dem die Mannschaften der Banne 88 (Wetzlar) und 115 lDarmstadt) beteiligt sind, steigt in Friedberg. — Die Mannschaft unseres Bannes mußte schon in der Vorrunde gegen den Bann 88 ausscheiden; im zwei-
nere, kräftigere und schlankere da. Sonne, Licht und Wasser glänzen aus ihren Gesichtern. Wenn sie im Boot sitzen, dann wird es ernst, bann heißt es arbeiten und aufpassen. Dann sehen sie nicht mehr, wie die kleinen Uferhäuschen sich so schön im Wasser spiegeln; die Leute, die in den Gärten kurz von ihrer Arbeit aufschauen und ihnen nachsehen, insMessieren sie nicht, sie denken nur an die Ruderei und ans Gewinnen.
Die Menschen am Ufer kennen schon „ihre" Mannschaften, tippen schon auf den Sieg der einen oder anderen. Mancher von ihnen denkt vielleicht ein paar Jährchen zurück. Wenn man doch dabei sein könnte! Ihr alle könnt dabei fein! Beweist am kommenden Sonntagnachmittag beim Rennen euer Interesse und eure Dankbarkeit den Jungen gegenüber durch euer Erscheinen. Sie werden es euch durch einen rassigen und spannenden Kampf danken!
Unfälle auf dem Lande.
Das zweijährige Kind des Schuhmachermeisters Sommer in Watzenborn-Steinberg erlitt durch Ausgleiten einen Bruch des rechten Unterschenkels. — Bei einem unglücklichen Sturz von einem Stuhl erlitt das dreijährige Söhnchen Roland des Schlossers Bier in Lollar ebenfalls einen Unterschenkelbruch. — Der Elektrotechniker August Volk in Großen-Linden zog sich beim Auseinandernehmen einer Maschine eine schwere Verletzung der linken Hand zu. — Der 76jährige Landwirt ' Heinrich Weisel in M u s ch e n h e i m wurde bei der Arbeit von einem Rind zu Boden geworfen und erlitt dabei eine erhebliche Kniegelenkverletzung. — Beim Ankurbeln einer Maschine zog sich der Arbeiter Friedrich Schmidt in Hochelheim durch Zurückschlagen einer Stange erhebliche innere Brustverletzungen zu. — Der 14jährige Lehrling Heinz Pfeiffer in Launsbach erlitt beim Sturz von einem Fahrrad einen Bruch des
90 Jahre alt
* Watzenborn-Steinberg, 16. Juni. Am kommenden Sonntag, 18. Juni, feiert Herr Johannes Schäfer seinen 9 0. Geburtstag un Kreise von 3 Kindern, 17 Enkeln und 3 Urenkeln. Zwei seiner Töchter sind gestorben, zwei Söhne blieben
herzlich zum Geburtstag.
Z Lich, 16. Juni. Der hiesige Frauenchor unter Leitung von Frl. Jäger, die das kulturelle Schaffen in unserer Stadt schon durch manche Darbietungen bereicherte, trat am gestrigen Donnerstagabend im Lichtspielhaus wieder einmal an die Öffentlichkeit. Unter dem Motto „Blumen in der Musik" stand der volkstümliche Liederabend, ^amtliche Lieder des Chors oder dessen Solistinnen, Frau Wagner, Frau Volz, Geschwister Junker, handelten von den Blumen des Frühlings, des Sommers und des Herbstes. Besondere Erwähnung dürfte das bekannte ^chumannsche Chorwerk „Der Rose Pilgerfahrt" verdienen, von dem die bekanntesten Stellen vom Vortrag gelangten. Nicht gesungene Stellen wurden von Herrn Fischer eindrucksvoll vorgetragen. Klaviervorträge von Frl. Freitag (Gießen), Frl. Lizius, Frl. Röhm und Frl.'Zimmer sorgten für reichhaltige Abwechslung. Es war ein genußreicher Abend, der vor allem im Zeichen der großen Komponisten Brahms, Schubert, Schumann, Grieg und Tschaikowsky stand und immer wieder reichen Beifall hervorrief.
Kreis Bübingen.
§ Schotten, 15.Juni. In einer Parteiver- s a m m l u n g hielt Ortsfchulungswalter Heil einen Vortrag über Englands Einkreisungspolitik. Studienrat' Dr. Flohr hatte in Hamburg die Rückkehr der Legion Condor miterlebt und zeigte in einem interessanten Lichtbildervortrag schöne Ausnahmen aus der Welthafenstadt und dem Empfang der Legion. — Der Turn- und Gesangverein hielt gestern seine gut besuchte Jahreshauptversammlung 'ab. Nach Begrüßung durch den Vorsitzenden Gr'andhomme wurde der Bericht über die Tätigkeit der Turn- und Gesangsabteilung erstattet, der von regem Leben innerhalb des Vereins zeugte. Die Jahresrechnung wurde oorgetragen, die günstig ab- schloß. Der Turnverein betreibt die Wirtschaft in der Halle in eigner Regie. Vorn 22. bis 24. Juli findet in Schotten das große Kreisturnfest statt, dessen nähere Ausgestaltung besprochen wurde. Die Ausschüsse sind gebildet und befinden sich an der Arbeit.
Kreis Alsfeld.
Schalke 04 ist beendet. Der rechte Läufer Urbanek, den der Neichsfachamtsleiter begnadigte, kann also mitspielen. Als Ersatz für Platzer kommt nur, wie das Training ergab, Buchberger in Frage, der allerdings drei Monate nicht mehr gespielt hat, da er bei den Soldaten weilt. Den Platz von Schall in der Verteidigung nimmt der Allroundspieler Han- reitcr ein, dessen Schnelligkeit und sicheres Spielver- ständnis die ruhige Kampfesweise von Marischka wirkungsvoll ergänzen dürsten. Die Admira tritt also gegen die Knappen mit folgender Mannschaft an:
Tor: Buchberger;Derteidigung: Hanreiter, Marischka; Läuferreihe: Urbanek, Klacl, Mir- schitzka; Sturm: Vogl, Hahnemann, Steiber, Dur- spekt, Schilling.
Schalke mit stärkster Elf.
Mit Freude und Genugtuung konnte die Vereinsführung von S ch a l k e 0 4 feststellen, daß die Knappen die beiden schweren Kämpfe gegen den Dresdner SC. ohne Verletzungen überstanden haben. Der Altmeister kann also den Kampf gegen die Wiener mit stärkster Ausstelluna aufnehmen. Es spielen:
T o r : > Klodt; Verteidigung: Bornemann, Schweisfurth; Läuferreihe: Gellesch, Tibulski, Berg; Sturm: Eppenhoff, Szepon, Kalwitzki, Ku- zorra, Urban.
Ueber die Höhen des Schwarzwalds.
Thierbach
gewann die 13. Etappe der Deutschlandfahrt.
Die ^rchwarzwald-Etappe von Singen über Furt- mangen, Schramberg, Freudenstadt und Altensteig nach dem 251,3 Kilonieter entfernten Stuttgart, wo die Dentschlandfährer ihren dritten Ruhetag auf der 5000-Kilometer-Fahrt verbringen, brachte wiederum keine entscheidende Wendung im Gesamtstand. Um- benhauer als Träger des gelben Trikots befindet sich offenbar in solch glänzender Verfassung, daß es seinen schärfsten Rivalen Scheller, Zimmermann und Oubron bisher nicht gelang, die Position des Nürnbergers zu erschüttern. Etappensieger der „Dreizehnten" wurde der Dresdner Oskar 'Thierbach
Ohly, in geistiger und körperlicher Frischs ihren 7 5. Geburtstag feiern. Die bocf)betagte rau ist noch sehr rüstig und bemüht sich noch täglich m ihrem Kolonialwarengeschäft um die Kundschaft. Zum diesjährigen Muttertag erfuhr sie die tfreuöe der Auszeichnung mit dem Ehrenkreuz der deutschen Mutter. Seit langer Zeit ist die Jubilarin Bezieherin des Gießener Anzeigers. Wir beglückwünschen sie
durch einen klugen Alleinvorstoß in dem Stuttgarter Vorort Vaihingen, 5 Kilometer vor dem Ziel. Er fuhr noch über eine halbe Minute Vorsprung herauf und brachte sich damit auch in den Besitz einer Son? derprämie.
Handball-Pokalkämpfe im NSNL., Kreis Gießen.
Es ist bekannt, daß alle Neuerungen ihre Anfangsschwierigkeiten haben. So war es auch bei den erstmals durchgeführten Pokalspielen des Fachamtes Handball. Es gab manches, was den reibungslosen Ablauf hinderte und wodurch sich die ursprünglich vorgesehene Abwicklung verzögerte. Immerhin gelang es aber doch, den Anschluß zu behalten und die Spiele zu fördern, so daß am 25. d. M. die Vorschlußrunde gestartet werden kann.
Am Mittwoch dieser Woche standen sich in der zweiten Zwischenrunde die Mannschaften von W e tz- lar - Niedergirmes und Garbenheim gegenüber. Trotzdem die Platzbesitzer in stärkster Aufstellung antraten, gelang es Garbenheim einen sicheren 13:7-(8:4-)Sieg zu erringen und sich damit für die Vorschlußrunde zu qualifizieren. Das Spiel war zeitweilig sehr hart, litt allerdings auch unter den außerordentlich schlechten Platzverhältnissen (hohes Gras).
Am kommenden Sonntag stehen sich in Heuchel-- heim ebenfalls im Rahmen der 2. Zwischenrunde To. Heuchelheim und Tv. Lützellindett gegenüber. Die Gäste müssen mit mehrfachem Ersatz antreten und dürften unter diesen Umständen einen sehr schweren Stand haben. Es ist keineswegs zu jagen, ob sie gewinnen. Sie werden allerdings alle$ daransetzen, um zusammen mit Garbenheim den Vorschlußrundenkampf bestreiten zu können.
Zum Freundschaftsspiel treffen sich Münchholz? hausen und Garbenheim. Die Gäste können ihrs komplette Einheit nicht zur Verfügung stellen, weil allein 4 Spieler in der Bannmannschaft stehen. Immerhin sollte es Dank des zur Verfügung stehenden Ersatzes gelingen, ein ehrenvolles Ergebnis zu er? erzielen. Vor dem Spiel der Aktiven stehen sich diü beiberfeitigen Jugendmannschaften gegenüber.
Ueberftanb.
Der Nachmittag brachte einen Kinde r f e st - zug, der ein freundliches Bild bot. An der Spitze wurde, ganz wie bei den Alten, ein Junghammel mitgeführt. Den Abschluß des Zuges bilbeten die Knaben, die mit Luftgewehren um den Hammel schießen sollten. Siegreicher Schütze war Georg Rühl, den zweiten Preis, einen Hasen, errang Heinz Poth. Während die Knaben schossen, würben auf der „Hülle" allerlei Kinderspiele veranstaltet, an denen sich die Jugend mit Begeisterung beteiligte. Tanz und Volksbelustigungen beschlossen den letzten Tag des überaus harmonisch verlaufenen 399. Ausschusses.
Schulen sammeln Heilpflanzen.
= Butzbach, 16. Juni. Eine gestern hier statt- gefunbene Tagung bes NS.-Lehrerbunbes befaßte sich mit dem Thema „Schule und Heilpflanzensammlung". Es sprachen dazu Kreisschulrat K 81 h (Frieb- berg), Gausachbearbeiter der RfH. (Reichsarbeitsgemeinschaft für Heilpflanzenkunde unb Heilpflanzensammlung), Apotheker Ripperger (Höchst am Main) unb Kreissachbearbeiter der RfH. unb Kreisbeauftragter für Naturschutz Lehrer Ohwald (Bad-Nauheim). Die Erzieherschaft zeigt allenthalben ihre Einsatzbereitschaft im Dienste der wirtschafts- unb gesundheitspolitisch so wichtigen Aufgabe der Heilpflanzenbeschaffung. Zahlreiche Schulen des Kreises Friedberg haben die Arbeit bereits aufgenommen. Zur Zeit werben vorwiegend Kamillen „geerntet", die in diesem Jahre, sehr zum Leidwesen des Bauern, in der Wctterau verhältnismäßig zahlreich auftreten.
Oie Elektrizitäts-Leitung berührt.
Noch gut abgegangen.
△ Schotten, 15. Juni. In einem hiesigen Gasthaus kam eine Angestellte im Keller mit der elektrischen Leitung in Berührung, so daß sie an der Leitung hängen blieb. Sie rief um Hilfe. Der herbeieilende Besitzer st e 111 c sofort bie Leitung ab und befreite das Mädchen, das schon besinnungslos war. Sofort wurden Wiederbelebungsversuche angestellt, die erfreulicherweise zum Erfolg führten. Der Vorfall mag zur Warnung und Belehrung, wie in derartigen Fällen zu verfahren ist, dienen.
Büchertisch.
— Max Reisch: Transasien. 23 000 Kilo^ rneter mit 32 PS von Palästina bis China. 200 Seiten mit 90 Rolleiflex^Ausnahmen (auf Agfq photographiert) und 7 Karten. Geheftet 6,80 Mark, in Seinen gebunden 7,50 Mark. Verlag F. A. Brock- Haus, Leipzig. — (127) — Zwei junge Wiener sind mit erstaunlichem Optimismus auf eine Kraftwagen- reife gegangen, bie über 18 Monate dauern unb ihnen bie stärksten Hinberniffe in ben Weg legen ollte. Aber jugendlicher Mut unb wissenschaftlicher Forscherbrang, bazu deutsche Zähigkeit unb ein guter deutscher Motor blieben siegreich über Sand- unb Lavawüsten, über Schlamm, Morast unb bie stoische Ruhe der Asiaten. Die beiben jungen Leute querten mit ihrem kleinen Wagen von Palästina aus über Iran die afghanischen Berge und stießen dann über den Khaibar-Paß nach Indien und Burma vor, uni von dort durch die Schanstaaten, Siam und Tong- fing nach Südchina und weiter nach Schanghai zN „fahren". Die erste Durchquerung Hinterindiens unb Südchinas im Kraftwagen, hier waren noch keine Vorgänger, deren Spuren man folgen konnte. Alfü eine sportliche Erstleistung! Im Grunde genommen, )iente bas forsche Unternehmen Wirtschaftsgeographie chen Zielen, die in dem Buch bescheiden aber nur gestreift werden. Der Verfasser will nicht „seriös" wirken, sondern für Kraftfahrer und Abenteuerlustige einen frischen und frohen Bericht seines Unternehmens geben. Frank und frei plauscht er sich vom Herzen, was er gesehen hat.
— Gerhard Venzmer: Das Meer der Geschichte. Eine Fahrt zu den Küsten des Mittelmeeres. Mit 24 Kunstdrucktafeln. Franckh'sche Verlagshandlung, Stuttgart. In Seinen gebunden RM. 3,60. — (12) — Mittelpunkt der „Alten Welt",
linken Oberarmes und eine Schulterverletzuna. Die Verunglückten wurden in die Chirurgische Klinik in Gießen aufgenommen.
Erhöhung der Erzeugerpreise für Eier.
Durch Anordnung der Hauptvereinigung der deutschen Eierwirtschaft sind die Erzeuaerpreise für Eier nach Sommer- und Winterpreis festgelegt worden. Für Hessen-Nassau gilt danach als Sommerpreis bis zum 15. November der Preis von 1,56 RM. je Kilogramm ab Hof des Erzeugers, die Großverteiler- uerlaufspreife find dementsprechend um 2 Rps. je Stück erhöht worden. Die dadurch eintretende Erhöhung der Preise für den Verbraucher macht 1% Rps. je Stück aus. Die Preise dürfen weder unterboten, noch überschritten werden.
Schweinemarkk in Butzbach.
* Butzbach, 15. Juni. Auf dem heutigen Schweinemarkt standen 231 Ferkel zum Verkauf. Es kosteten bis 6 Wochen alte Tiere 25 bis 29 Mark, 6 bis 8 Wochen alte 30 bis 35 Mark, 8 bis 10 Wochen alte 35 bis 40 Mark, ältere Tiere 43 Mark pro Stück. Der Handel verlief flott, es wurde ausverkauft.
Landkreis Gietzen.
= Steinbach, 15. Juni. Heute wurde hier eine Suchaktion gegen den Kartoffelkäfer durchgeführt. Es war ortsüblich durch die Ortsschelle bekanntgegeben, daß jeder Haushalt einen Erwachsenen zum Suchen zu stellen habe. Um 7 Uhr wurde zum Suchen aufgebrochen. Glücklicherweise verlies die Aktion r e s u l t a t l o s. — Da im Dorfe selbst kein Fall von Maul- und Klauenseuche fest- gestellt wurde und die Schafherde außerhalb interniert ist, dürfen die Dorfbewohner wieder ihre Kühe zum Fahren benutzen, was der Heuernte, die schon weit fortgeschritten ist, sehr zustatten kam.
5 Steinbach, 16. Juni. Schreinermeister Ernst Philipp Nicolaus kann am morgigen 17. Juni seinen 7 0. Geburtstag feiern. Der Jubilar erfreut sich einer guten Gesundheit, kann noch die Sandwirtschaft besorgen und hilft im Geschäft seines Sohnes und Nachfolgers im Schreinerhandwerk. Herr Nicolaus erfreut sich als aufrichtiger deutscher Mann der Achtung und Siebe feiner Mitbürger; viele Jahre war er Beigeordneter und vorher Mitglied des Gemeinderates. Er stammt, wie alle Nicolaus in Steinbach, van jenem ersten Daniel Nicol ab, der um die Wende des 18. Jahrhunderts als Jäger auf dem Schiffenberg bei dem Teutsch-Ritter- ordensmeister auftaucht und dann als herrschaftlicher Förster in Steinbach wohnte. Eine stattliche Anzahl von „Fernen Waldförstern" sind dieser yrau Zinna imiqinger aus ^nuim uuei uiv Familie entsprossen; auch die Nicolaus in Gießen > jährige Unterdrückung durch die Tschechen^ mit anzu- stammen von jenem Daniel Nicol ab. Dem Jubilar unseren herzlichen Glückwunsch!
8. Sang-Gons, 16. Juni. Am 18. Juni kann unser Mitbürger Konrad Johannes B r ü ck e l, Schmittgrabenstraße, in großer körperlicher und geistiger Frische seinen 8 2. Geburtstag feiern. Der alte Herr ist noch so rüstig, daß er alle Arbeiten in der Sandwirtschaft ausführen kann. Wir wünschen
* <


