Ausgabe 
16.6.1939
 
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eine allgemeine Senkung des Preises zu erzielen

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Bedeutung.

ie sieht es in -er Wirtschaft au«?

Leibesübungen.

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Der rumänische Außenminister G a f e n c u ist am Donnerstagnachmittag an Bord des rumänischen DampfersDacia" in Athen eingetrvffen.

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Das Erste italienische Flottengeschwa. der wird in Begleitung einer Anzahl von U-Booten einer Reihe spanischer und Portugiesin scher ö fen sowie Tanger einen Besuch ab- statten. Dieser Flottenbesuch, der etwa drei Wochen dauern wird, Hot den Charakter einer Uebung und steht somit im Rahmen der normalen Tätigkeit der italienischen Seestreitkräfte.

Wie jetzt bekannt wird, sind dieReue Zür­cher Zeitung" und der BernerBund" in Italien verboten worden. Don italienischer Seite wurde die Berichterstattung der Ausländskorre­spondenten dieser Blätter beanstandet.

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Staatspräsident Lebrunhat von seinem Gnaden­recht Gebrauch gemacht und fczn Helfershelfer des ^Massenmörders Weidmann, Million, begna- d i g t. Die Todesstrafe Millians ist in lebenslängliche Zwangsarbeit umgewlurdeft worden. Million ljat er-

Während die deutsche Erdbeerernte noch nicht eingesetzt hat, gab es zahlreiche und verhält­nismäßig wohlfeile Erdbeeren in den Geschäften zu kaufen, die zumeist bulgarischer Herkunft waren. Erst im Jahre 1934 begann das Bauern- land Bulgarien, Erdbeeren zu exportieren, und zwar führte es damals 13 245 Kilogramm im Werte von 103173 Lewa aus, während es im Vorjahr schon 825 867 Kilogramm im Werte von 10 752 143 Lewa waren. Der wichtigste Abnehmer für diese neu-

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Oie landwirtschaftlichen Genossenschaften im Dienst de« Volkes.

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Mit der Errichtung von Landdienstlagern und -Heimen in Zusammenarbeit mit der Reichsjugend.1 führung seien die Genossenschaften in den Dienst staatlicher und parteiamtlicher Maßnahmen getreten. Die hierfür erforderlichen Mittel müßten allerdings durch den Gesamtorganismus aufgebracht werden. Hinsichtlich des Maschineneinsatzes unter- strich der Redner die allgemein stark beachteten und anerkannten Leistungen der Genossenschaften. Er bemängelte die Tatsache, daß der Gründung von Dreschmaschinengenossenschasten oder dem genossen­schaftlichen Betrieb von Dreschmaschinen zuweilen Schwierigkeiten bereitet würden, anderseits der An­schaffung von Dreschmaschinen durch jeden beteiligten Bauern nichts im Wege stehe. Bei dem heutigen Materialmangel sei eine solche Handhabung

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Die beiden größten deutschen Schiffsreedereien Hapag und Norddeutscher Lloyd haben nunmehr für 1938 ihr« Abschlußergebnisse veröffent­licht. Beide Reedereien haben einen gleich großen Rückgang der Betriebsergebnisse zu verzeichnen, wobei die Abschreibungen vermehrt wurden, und zwar zu dem Zweck, die deutsche Handelsflotte zu erneuern. Die Hamburg-Amerikanische Paketfahrt- AG. hat ein Betriebsergebnis von 32,12 Millionen gegen 36,52 Millionen im Jahre 1937, der Nord- deutsche Lloyd, der vor allem den Passagieroerkehr pflegt ein Ergebnis von 30,15 Millionen gegen 34,55'Millionen im Jahre 1937. Für die Hapag wird neben einem 36 000-Tonner für den Nord­atlantik vor allem das mittlere Frachtschiff zwischen 4000 und 9000 BRT. gebaut werden, wobei auch auf die größere Schnelligkeit der Schiffe Bedacht genommen wird. Dagegen hat der Norddeutsche Lloyd zur Zeit keine" großen Baupläne, da der Geschäftsbericht betont, daß 60 Prozent der Lloyd- flotte jünger als zehn Jahre sind, während bei den übrigen Reedereiflotten, auch des Auslandes, das Verhältnis bedeutend ungünfttger ist. Fast ein Drittel der Welchandelsflotte besteht aus Schiffen, die über 20 Jahre alt sind. Die Neubauten werden von den beiden großen Reedereien selbst finanziert. Wichttg ist die K o st e n f r a g e geworden, die durch die Lohntariferhöhung in der Seeschiffahrt und an» | dere Umstände sich nach oben entwickelte. Zur Lage des Schiffahrtsgeschäfts im allgemeinen sagt der Bericht des Norddeutschen Lloyd:So lange einem freien Wirtschaftsverkehr Deutschlands mit dem Aus­land ständig Hemmungen durch handelspolitische Maßnahmen bereitet und außenpolittsche Spannun­gen zu wirtschaftlichen Wettbewerbsmaßnahmen zum Nachteil der deutschen Schiffahrt benutzt werden, wird mit einer grundlegenden Wandlung nicht zu rechnen sein." Umgekehrt aber führen nach dem Bericht solche Maßi^ihmen zwangsläusig dazu, daß die deutschen Schiffe noch stärker als bisher die von und nach Deutschland gehende La- düng erhalten müssen. Das wäre also so etwas wie die Rückkehr zur Navigattonsakte, die unter Cromwell in England zur Bekämpfung des damals

Ke Krankenpfleg er., -------

stiege ganz allgemein. Sie bringen all die Emrich- !ungen von Staat und Partei zur Wohlfahrt und Vfleqe des Volkes zur lebendigen Erfüllung. Mtt eer Gemeindepflege erstreckt sich das Ausgabengevlet und der Wirkungskreis dieser bevölkerungspolitisch geschulten und erzieherisch wirkenden Frauen m :rster Linie aufs Land. Nach dem Stand vom| April 1939 umfaßt die NS.-Schwesternschaft heute inschließlich der Lernschwestern und Schülerinnen rnmb 11000 Mitglieder. Davon sind 2600 in den : 525 Gemeindepflege st a t i o n e n tätig, Uso in erster Linie auf dem Lande. Bei dem Einsatz nurben besonders diejenigen Gebiete des Reiches iserücksichttgt, die wirtfchafts- und qefundhettspolitisch im dringendsten der Hilfe und Betreuung bedurften, Uso nebes ausgesprochenen

weis der Sachkunde und ihrer persönlichen Zuver-l lässigkeit besonders zugelassen seien. Den so ver-I standenenKundendienst" wolle der Einzelhandel sogar noch ausbauen, damit jeder an der Derbrau­cherfront stehende Kaufmann sich der Derantwor. tuna bewußt sei, die er bei jedem Wort hn Der« kaufsgespräch trage. Die in dem fachlichen Schu­lungsblatt der DAF.Der Deutsche Kaufmann" gestellte Forderung:Behandle deinen Kunden so, wie du von deinem Lieferanten und wie du selb st als Kunde wünsch st behandelt zu werden" solle der kategorische Jmperattv für jeden Kaufmann und Mitarbeiter im Einzelhandel sein.

Alle 50 Kilometer Erfrischung«dienst an der Veichsautobahn.

An den Reichsautobahnstrecken sind in jüngster Zeit die Erfrischungsmöglichkeiten erheblich vermehrt worden. Neben den eigentlichen Ra st an lagen wurden auch die Tankstellen systematisch mit Einrichtungen für Abgabe von Erfrischungen ver­sehen. Der Erfrischungsdienst wird vom Tank­wart mitbesorgt. Es werden Tabak- und Süßwaren geboten, meist aber auch Getränke, besonders M i l ch g e t r ä n k e , für die Gäste bereit gehalten. Heute ist bereits im gesamten Reichsauto­bahnnetz in Abständen von durchschnittlich 50 km eine Erfrischungsmöglichkeit vorhanden, so daß der Benutzer der Reichsautobahn in keinem Falle mehr gezwungen ist, zu den notwendigen Erfrischungs­aufenthalten die Reichsautobahn zu verlassen. In der Regel ist der Erfrischungsbetrieb unmittelbar im Tankgebäude untergebracht, bei einer Anzahl von Tankstätten ist aber auch ein besonderes Er­frischungsgebäude vorhanden.

t e n vor allem die ländlichen Gegenden. Don den drei großen deutschen Schwesternschaften, Reichsbund der Freien Schwestern und Pflegerin­nen, Schwesternschaft des Deutschen Roten Kreuzes und NS.-Schwesternschaft, hat jede ihr besonderes Aufgabengebiet. Die NS.-Schwesternschaft findet ihren Arbeitsbereich in erster Linie in der Gemeinde­pflege. Sie hat darum für das Land und seine Be­wohner erhöhte Bedeutung.

Kundendienst

hinter dem Ladentisch.

Zu dem Appell des Frauenamts der DAF. an alle Hausfrauen, weniger Kundendienst zu ver­langen, wo er nicht angebracht ist, nimmt nunmehr auch der Pressedienst des Einzelhandels von der Wirtschaftsgruppe her Stellung. Auch vom Einzel­handel fei schon darauf hingewiesen worden, daß man heute im Interesse eines besseren Arbeitsein­satzes Uebertreibungen im Zustelldienst eben-- I so ablehnen müsse, wie aus Gründen der Material­ersparnis eine übertriebene Verpackung. Das heiße aber nicht etwa, daß man nun' Lieferungen ins Haus grundsätzlich ab schaffen wolle, denn in manchen Zweigen des Einzelhandels würden sie stets notwendig bleiben. Ueberhaupt richteten sich solche Aeußerungen keineswegs gegen den Kunden­dienst an sich. Im Gegenteil: gerade jetzt sei im Einzelhandel eine lebhafte Diskussion um die vor­bildliche Kundenbedienung in Gang gekommen. Lehrlinge, Kaufmannsgehilfen und Kaufleute sollten aufklären, beraten, helfen und sich bei ihrer Tages­arbeit vor Augen halten, daß sie sich hinter dem Ladentischim Dienst" befänden, und zwar an I einer politischen Aufgabe, zu der sie durch den Nach-

Kleine politische Nachrichten.

Anläßlich der Verkündung,des Gesetzes über die Technische Nothilfe empfing Reichsminister Dr. Frick den Chef des Reichsamtes der Technischen Nothilfe, ^-Gruppenführer Wein re ich, und seinen ständigen Stellvertreter Hampe zum Be- richt über den Ausbau der T. N. zu einer weiteren Verstärkung der Einfatzmöglichkeiten. Der Minister sprach seine Anerkennung über die bisher von der T. N. geleistete Arbett aus, die durch das Gesetz ihre Bestätigung gefunden habe.

Am 15. Juni fand im Reichsministerium für Er­nährung und Landwirtschaft eine Tagung der Leiter und Sachbearbeiter der W a s s e r Wirtschafts­stellen statt. Hauptgegenstand der Tagung war die W a s s e r v o r r a t s w i r t s ch a f t. Bei der starken Anspannung unserer Wirtschaft durch den Vier« jahresplan hat sich die Bereitstellung des erforder­lichen Wassers und seine Verteilung zu einem drin- genden Problem entwickelt. Nach einer eingehenden Aussprache über die bisher gesammelten Erfahrungen wurden die Richtlinien desnächsten Jahres festgelegt.

Der Führer der portugiesischen Staats« j u g end, Staatssekretär Francisco Nobre Guedes, ist zu einem kurzen Aufenthalt in der Reichs- Hauptstadt eingetroffen. Die Mocidade Portu- guesa und die Hitler-Jugend stehen schon seit Jahren in engen freundschaftlichen Beziehungen. Staatssekre, tär Nobre Guedes besuchte verschiedene Einrichtungen der Hitler.Jugend sowie die Reichsakademie für

Dos

Neuses liahpl fl||| rfes

,

Veränderungen

im englischen Kabinett?

London, 15.Juni. (Europapreß.) Größere Ver­änderungen im englischen Kabinett werden von der Äorkshire Post" für Ende Juni vorausgesagt. Lord ^unciman, der Lordpräsident des Geheimen Staatsrates, und Marineminister Lord S t a n - o p e würden aus dem Kabinett a u s f ch e i d e n. Gleichzeitig soll auch der Haupteinpeitscher der Re­gierungsparteien, Hauptmann Margesson, einen bisherigen Posten aufgeben, lieber die Neu­besetzung der Stelle des Haupteinpeitschers äußert ich das Blatt noch nicht. Es wird lediglich mitge- »ilt, Chamberlain hätte noch nicht entschieden, ob r bei dieser Gelegenheit Männer wie Churchill .der Eden wieder ins Kabinett ausnehmen wolle.

0o« neue holländische Militärgeseh.

D e n H a a g, 15. Juni. (DNB.) Die Zweite Kam­mer hat das neue Militärgesetz angenommen, das He Negierung ermächtigt, die Dienstzeit bis : u f zwei Jahre z u erhöhen. Durch einen sozialdemokratischen Zusatzantrag gilt das neue Ge- 7tz bis zum Jahre 194 4. Bon einer Erhöhung les Jnhreskontingents an Rekruten hat He Regierung im Hinblick auf die Erhöhung der j Unkosten abgesehen. Die Dauer der Reserve- libungen wird verdoppelt. In einer Dar- ^gunq der holländischen Rüstungspolittk betonte ZerteKkgungsminister van Dijk, daß durch das eue Gesetz der Schutz der Grenzen in kritischen Seiten wesentlich verbessert werde. Di« Regierung Derbe von der ihr erteilten Ermächtigung nur im Z alle derNot wendigkeit Gebrauch machen.

Japanische Operationen

an der Güdostküsie Schantungs.

stündlich.

Die im Laufe von rund 70 Jahren bis sieben Jahren erreichten Auswandsziffern Handels düngemitteln hätten sich in den letzten sieben Jahren verdoppelt. Die Errich­tung von Lagerräumen für Düngemittel feil sowohl bei den Genossenschaften als auch bei den Bauern erzeuaungs- und wehrpolittsch notwendig. Gerade in wehrwirtschaftlicher Hinsicht komme, wie die Kriegsersahrungen von 19141918, die Ersah- rupgen der Marktordnung und der Erzeugungs­schlacht gelehrt hätten, den Genossenschaften eine überragende Bedeutung zu. Ihre Stärke liege in der reibungslosen Abwicklung solcher Aufträge, der stark dezentralisierten Organisation, der zentralen Zu­sammenfassung der einzelnen Bezirke, der persön­lichen Einsatzbereitschaft und Disziplin der Beteilig­ten und nicht zuletzt der wirtschafllichen Leistungs- fähigkeit. Für die Erfassung der Erzeugnisse und für die Versorgung der Landwirtschaft mit Bedarfs­stoffen bleibe die Genossenschaft als Organisation vor allem der kleinen betriebe von entscheidender

wurde. Daß eine solche deutsche Vergeltungsmaß« nähme Erfolg verspricht, ist klar, da Englands Anteil am Welthandel nur 12 o. H. beträgt, aber 40 v. H. des Welchandels zur See über britische Schiffe gehen. Mit der Subventionierung ihrer Schiffahrtsgesellschaften würden sich also die Natio­nen ins eigene Fleisch schneiden, da dann Deutsch­land z. B eine Art Navigationsakte als Adwehr- maßnahme einführen könnte. Die Neubau- politik ist aus diesen Zwangsgründen für Deutschland wichtig, obgleich die Welttonnage be­deutend größer ist als der Welthandel. Nur ein einziges Mal, während der kurzen Spanne von 1935 bis 1937, rft dieses Mißverhältnis aufgehoben wor­den, weil damals der Welthandel sehr stark wuchs, während die Welttonnage nur sehr geringfügig zu­nahm. In den nachfolgenden Jahren trat das um­gekehrte Verhältnis ein. Immerhin ist die Lage insofern nicht ungünstig, als die Differenzierung der Lage des Frachtengeschäfts zugenommen hat, vor allem durch die infolge der neuen handelspolitischen Formen verursachte Zerspaltung der Handelswege. Während sich die Verschlechterung der politischen Beziehungen Deutschlands zu den USA. ungünftig auswirkte, hat sich der Handel mit Südafrika wesent­lich besser behauptet. Die Stockungen im Ost asten* geschäst, über die besonders England klagt, sind für die beiden deutschen Reedereien kaum zu verspüren gewesen.

In einem Vortrag vor dem Verein Berliner Kauf­leute sprach Staatssekretär Reinhardt über die Finanzierungsaufgaben des Reiches und verwies darauf, daß die Finanzkraft des Reiches ständig steige, daß das Steueraufkommen i. I. 1932 nur 6,6, im Vorjahre bereits 17,7 Milliarden betrug und in diesem Jahre rund 22 Milliarden RM. erreichen wird. Von größter Bedeutung ist dabei die Tatsache, daß das Mehr des Steueraufkommens im Jahr« 1938 nur zu einem kleinen Teil auf die Steuer­erhöhungen des letzten Jahres zurückzuführen ist (Körperschaftssteuer). Die übrigen Steuererhöhun­gen erklären sich dagegen aus dem allgemeinen Aufschwung unserer Volkswirtschaft. Allein die Einkommen st euer erbrachte gegen­über dem Vorjahr 1,3 Milliarden RM. mehr. Die Umsatzsteuer hat sich ebenfalls weiterhin sehr gut entwickelt und gegenüber dem Vorjahr einen Mehrertrag von 603,1 Millionen RM. erbracht. Der stark erhöhte Beitrag aus der Reich sflucht- steuer (plus 261,2 Millionen RM.) hängt mit der verstärkten Auswanderung der Juden zusammen. Das Mehraufkommen an Bier st euer erklärt sich daraus, daß feit dem 1. Oktober 1938 die bisher von den Gemeinden erhobene Biersteuer direkt im die Reichskasse fließt. Bemerkenwert war in der Rede Reinhardts vor allem die Feststellung, daß nach der Einkommensteuer-Neuordnung vom Februar 1938 und der Mehreinkommensteuer nunmehr keine neuen Steuern oder Steuererhöhun­gen notwendig seien. Diese Absage an Steuer­erhöhungen ist vielleicht der Kernpunkt des Vor­trages gewesen, volkswirtschaftlich wichtig bleibt aber vor allem auch die Feststellung, daß die Finan­zierungsaufgaben des Reiches auf sehr graben Wegen verlaufen. Der Ersatz der Reichsanleihen durch die Einführung von Steuergutscheinen bringt dem Reiche eine Zinsersparnis, aber die Ermächtigung zur Aus« gäbe von Steuergutscheinen wird nicht voll ausge­nutzt werden, denn Staatssekretär Reinhardt kün­digt an, die Steuergutscheine II würden ab 1. April 1940 eingestellt ober nur in geringerer als der jetzi­gen Quote von 40 v. H. ausgegeben werden. Dis I Steuergutscheine II, die im 37. Monat bei Steuer­zahlungen in Zahlung gegeben werden können, sind ja tatsächlich nur ein kurzfristiger Überbrückungs­kredit des Reiches, während die Steuergutscheine I wegen der steuerlichen Vorteile auf Jahrzehnte in der Wirtschaft verbleiben. Sie sind einezinslose, ewige Anleihe" und legen der kommenden Genera­tion die finanzielle Last für die staatspolitischen Aufgaben auf, die wir heute vollbringen und deren Erfolg diese kommende Generation erst voll genießen wird.

icbsnährausstellung in beeren, ist Deutschland, das im Vorjahre rund L f.xmirHAofh 98 v.H. der gesamten Produktion aus­genommen hat. Die bulgarischen Erdbeeren werden teils auf dem Luftwege, teils in Kühlwaggons transportiert. Sie sind ein glänzender Beweis da­für, daß dieser Balkanstaat sich wirklich dem beut- scheu Bedürfnis anzupassen versteht.

Schanghai, 15. Juni. (Europapreß.) Zur Un= srstützung der japanischen Operationen im Süden er Provinz Schantung wurden von der japanischen Dlarine an der südöstlichen Küste Schantungs, etwa ,50 Kilometer südlich von Tsingtau, Truppen ^landet Vorher war der^rt von japamschen i 16 9ltn| (DNB.) Auf der Kundgebung

Fliegern heftig bombardiert mo röen. Wn erb lief t L Großdeutschen landwirtschaftlichen Genossen- n dieser Landungsaktion eine Teiloperation schaftstages sprach der Präsident des ^e,i^^sI>ePban- Saumun g de r S ch a n tu n g - P r o n S vonN > ^Lbersührer Arnold W. Trumps. Den zu !»en hier noch stehenden beträchtlichen chinesischen I roentgen produktiven Arbeitskräften auf dem Lande -ruppenmassen. fte^e zuweilen noch ein zu großer, oft unproduktiver

Eine neue Kohlengesellschast ÄSÄ

itt Mitlelchina. nen in der Ernährungs- und Versorgungswirt-

r x schäft werde dazu führen, baß nur noch große,

Schanghai, 15.Juni. (Europapreß.) Zur Aus, leistungsfähige Ersassungszentralen mit weitgchen- eutung der großen Koh le n vor ko m.^,^ Ersassungsnetz und entsprechender Vorrats- m e n vo n H w e i n a n in der mittelchinesischen Pro- Hutung in der Lage sein würden, der künftigen inz Anhwei ist in Schanghai eine neue japa -> Entwicklung Rechnung zu tragen. Die Umsätze ische Gesellschaft gegründet worden An landwirtschaftlichen Genossenschaftssektors seien Ärer Spitze steht ein chinesischer Präsident, nmhrenb 1933 um 5q n. H. auf 46,8 Milliarden RM. im er Generaldirektor ein Japaner ist. Das Aktien- ^re 1937 gestiegen. In der G e 1 d w i r ts ch a f t oapital von 15 Millionen Pen gehört zum größten betrage die Steigerung der Einlagen seit [ Leil Japan, während der kleinere Teil im Besitz von 1932 rund 74 v. H. Dagegen sei die Anzahl der Lktionären ist, die unter japanischer Kontrolle stehen $pars ^d Darlehenskassen in der gleichen Zeit um Sie Kohlenvorkommen von Hwginan werden auf 7 D $ zurückgegangen. In der Waren wirt- ttwa 200 Millionen Tonnen geschätzt. s ch a s t betrug die Steigerung der Umsätze der

-- Bezugs- und Absatzaenossenschaften seit 1933 über , a, z i i 44 v. H., wobei auftällt, daß die Zahl der Bezugs-

Ole Fahrt Der Alten Garoe. I und Abfatzgenossenschaften seit 1933 ebenfalls | . um fast 7 V.H. zurückgegangen ist. Das höhere Detmold, 15. Juni. (DNB.) Am Donnerstag Arbeitsmaß wies Präsident Trumpf burch einen >-eht die Fahrt der Alten Garde durch den Gau Vergleich der Umsatzziffern mit der Zahl der Be- Vestfalen-Nord zum Sennelager, wo eine ^äftigten nach.

iurze militärische Vorführung stattfindet, die bie Präsident Trumpf ging dann auf die Waren- Zerbundenheit von Wehrmacht und Partei beson- rückvergütung ein. Genossenschaften Wirtschaft­ers unterstreicht, lieber Neuhaus fahren die Dm- dadurch beeinflussen zu wollen, daß man ihnen

ibuffe sodann nach Paderborn, wo ein kleiner Im- Warenrückvergütung verbiete, dagegen Kapital-

j jiß auf dem Marktplatz stattfindet. Ueberatt ist die Dividende gestatte, würde sie in einen kapitalistischen Zevölkerung aus ihren Werkstuben, Fabriken unb ^ai)men zwingen, der für sie als Personalvereini- ion den Höfen gekommen, die Belegschaftender gung nid)t gegeben sei. Es handle sich bei dieser Werke haben an den Straßenrändern Ausstellung nachträglichen Auszahlung von Ueberschüssen um genommen und rufen, voran die Jugend, der Alten Leistungen, die die Mitglieder selbst erst ermöglicht 3arbe ihre herzlichen Grüße zu. Man sieht viel hätten. Weder der Preis für die Konsumenten bodenständiges und bodenverbundenes Brauchtum, mürbe burd) die Gewährung ungünstig beeinflußt, >as die Westfalen ihren Gästen besonders in ber nocj. würde burch Wegfall der Warenrückvergütung yorm von Trachten und Volkstänzen während der' Lorbeifahri vermitteln.

Heber Lippespring erreicht die Alte Garde die Srtern-Steine. Dann das Hermanns- Denkmal, das das Andenken an die Schlacht im Teutoburger Walde wachhält. Don D e t m o l d aus öirt) Lemgo aufgesucht. In Bad Salzuflen Die große Rei^,---- ...

'.eschließen den ersten Tag gesellschaftliche Deranstal- Leipzig, der internationale land Wi rt s cha s t- -unaen, die die alten, Kämpfer und die gesamte Be- i i ch e Kongreß in Dresden und der erste wlferunq mit der NSG.Kraft durch Freude" ver- Großdeutsche L a n d w i r t s ch a s t 11 ch e G e n o s - innen. Am Freitag wird die Fahrt durchs Herforder senschaftstag in Wien haben die Haupt- Gebiet nach Gelsenkirchen und in das übrige Ruhr- probleme unserer Landwirtschaftspolitik noch einmal »ebiei führen. ins hellste Licht gerückt. Ä-dem, ch Zauer, ob

v Ä T Städter, ist klargemacht worden, welches die Haupt-

Stapellauf de« schweren Kreuzer« L argen sind, die im Kampf um unsere Nahrungs-

in Mremett freiheit aufgegriffen und niedergerungen werden

m orenien. müssen. Das ist einmal die Enge des deut-

Berlin, IS. Juni «DNS.) Am 1. Juli ISIS fchen Bodens aus dem sich das deustche Bott wird in Bremen auf der IBerft Deutsche Schiff-- «n muß, u^^f^derAnderender und rNaschineubau AG. der schwere Kren) er Landwirtschaft zur Zeit vochanden ist. Die Enge ,L vom Stapel laufen. Der KreuzerL ist einL $ Nahrungsraumes zwingt zu einer intensiven Schwesterschiff des am 19. Januar 1939 auf der des Bodens. Wir wissen, daß Wissenschaft

gleichen werft abgelaufenen schweren Kreuzers ^nd Technik, Chemie und Biologie uns hinreichend S e n b l i h und der fünfte Bau einer Serie Mittel geben, um dem stark ausgenutzten Boden mm 10 OOO-Ionnen-fireujem. neue Nährkräfte zuzuführen. Auch heute noch gibt

M>n 1U uuu 4.onnt:ii « 3 \ Bodenflächen, deren Ertrage durch inten-

e&ttnf 'Irtfire hroere Bearbeitungsweise gesteigert werden konn-

Ju*l| iOu*r* * |ten. Zu den noch nicht voll genutzten Möglichkeiten

der Rationalisierung gehören die Ausdehnung des

Vlv9*^v9U?tojtrU|CI/Q|l» Zwischenfruchtanbaues, die stärkere Anwendung des Handelsdüngers, vor allem in den neu hinzugekom- Als der StellvLrtteter des Führers vor nunmehr Gebieten des Reiches, ferner Leiftungskon-

:i;enau fünf Jahren der wemge Monate zuvor vom ! bäuerliche und betriebliche Schulung und Hauptamt für Volkswirtschaft neugebildeten ^t0'Lgerah;nq uni) schließlich eine weit stärkere Nutzung .lalsozialrstischen Schwesternschaft den NamenN^.- Maschine als Helferin in der Landwirtschaft.

Schwesternschaft" verlieh, wurde damit eine Frauen- Zu ammenhang mit der Leutenot auf dem

Organisation ms Leben gerufen, die sich seitdem> ^ande die infolge des starken Bedarfs der gewerb- mtscheidend bewahrt hat. Durch die NS.- Wirtschaft nicht so bald zu beheben sein dürfte,

Schwesternschaft ist die Aufgabe des Schwestern- gercwe der maschinellen Hilfe auf den Fel- oefens gegenüber der Vergangenheit r re 1, er- un§ in ben Ställen erhöhte Bedeutung zu. Der iii ge r und d e r ant mo r t u n g s oo ll er g ' Dermehrunq der Erzeugung dienen auch die im Dorben, denn den N^.-Schwestern liegt n gerbst vergangenen Jahres erhöhten Schlachtvieh- ob, sondern die..Gemeinde-[^oir Milchpreises im Oktober

1938 und schließlich die Erhöhung der Svmmer- preise für Eier, die gerade jetzt zur Förderung der Geflügelzucht festgesetzt worden ist.