Ausgabe 
16.5.1939
 
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(Schluß folgt.)

Kleine politische Nachrichten

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und die fletb-rote Packung mit der SoSenschössel

Achten Sie auf den Nomen MAGGI

Aginn des Jahres 1938 ein Angriff weit über­legener roter Kräfte los. Teruel fiel und es bestand H* Gefahr, daß die Anschlußftonten aufgerollt Mrden. Auch in dieser schwierigen Lage zeigte sich wieder Francos Führergabe. Blitzschnell warf er

Im Rahmen der chilfsaktion für Spa­nien sind wiederum 2800 Sack Speisekartof« fein mit dem DampferPalos" für Madrid und 4500 Sack Speisekartoffeln mit dem DampferCa­stellon" für Cartagena am 6. Mai d. I. verladen worden.

Der deutsch-enMch-frauzöslsche Ausschuß des I n- ternationalen Kriegsgräberfürsorge Verbandes trat in London zusammen. A

einem einheitlichen Verbände zustandegekommen war, sprach auf dem 73. Genossenschaftstag der Präsident des Verbandes, Reichshauptamtsleiter Dr. von Renteien. Staat und Wirtschaft, so führte Dr. von Renteln aus, bejahen keineswegs nur den Großbetrieb als einzig einsetzbare Betriebsform.

der Sitzung nahm außer dem Botschafter von D i r k s e n , Vizeadmiral von Trotha, teil. Der Herzog von Gloucester empfing als Präsi­dent des Ausschusses die deutschen und französischen Mitglieder des Verbandes. Bei einem Eßen zu Ehren der ausländischen Gäste vertrat der Erste Lord der Admiralität, Lord C Hatfield, die bri­tische Regierung.

Der Führer hat dem Geheimen Regierungs« rat Profesor Dr. Friedrich Karl Kleine aus An­laß der Vollendung feines 70. Lebensjahres den A d l e r f ch i l d des Deutschen Reiches mit der Wid­mungDem verdienstvollen Forscher und Tropen- ar^r verliehen.

Letzte Nachrichten.

England und das japanische Dorgehen in Südchina.

Hongkong, 15. Mai. (Europapreß.) Der Oberkommandierende der britischen Lhinaflotte, Ad­miral Sir Percy Noble, hat auf dem 9000-Ton- nen-KreuzerBirmingham" eine Fahrt in Richtung A m o y angetreten. Man mißt ihr angesichts der vor einigen Tügen erfolgten Besetzung der internationalen Niederlassung von Amoy auf der Insel Kulangsu durch die Japaner besondere Bedeutung bei. Gleichzeitig wird bekannt, daß sich drei weitere britische Kreuzer zu einer derüblichen Fahrten" von Hongkong aus ebenfalls in nördlicher Richtung in See begeben haben. Die englische Regierung hot durch ihren Botschafter in Tokio, Sir Robert Craigie, geaen die Landung japanischer Truppen auf der Insel Ku­langsu/ der internationalen Niederlassung von Amoy, Protest erheben lassen. Am Montag legten die Japaner der Verwaltung der Internatio­nalen Konzession von Kulangsu eine Reihe von Forderungen vor. Darunter befindet sich das Verlangen auf Verhaftung sämtlicher ja­panfeindlicher Elemente, ferner Rücktritt des englischen Vorsitzenden der Konzessionsverwal­tung und des englischen Polizeichefs. Ferner Er­höhung der japanischen Vertretung im Stadtrat von drei aus fünf Mitglieder. Dadurch würde der Stadtrat eine japanische Mehrheit erhalten.

Genossenschaft würde eine Gefahr für die Handwerk- gebracht, liche Wirtschaft mit sich bringen, da die Handwerk-1 diplomen bedacht.

eines unabhängigen Lu ft f a h rtm i n i st e r i ums unter der Leitung von Oberst Lindbergh plane. Die Vereinigten Staaten sind die einzige Groß­macht, deren Luftwaffe nicht selbständig organisiert ist, sondern dem Kriegs- bzw. dem Marineministe­rium untersteht.

Aus aller Wett.

lag des Deutschen Handwerks" in Frankfurt a. 21L

Der diesjährigelag des Deutschen Hand­werk", der vom 19. bis 21. Mai in Frankfurt durchgeführt wird, sieht zum erstenmal Vertreter aus der Ostmark, dem Sudetengau, dem Memelgebiet und Danzig. Reichsorganisationsleiter Dr. L e y wird den Handwerkstag mit der Eröffnung der Ausstel­lung der Arbeiten der Reichssieger und der Ehrung der Reichssieger einleiten. Aus dem ganzen Reich werden Handwerker nach Frankfurt kommen; man rechnet mit mindestens 20 000 Teilnehmern.

Einweihung deutscher Kriegerehrenmate in Oberitalien.

In Quero, Feltro und Tolmein (Oberitalien) wer­den vom 25. bis 27. Mai Heldenehrenmale für die deutschen Gefallenen desWelt- krieges durch den Bundesführer des Dolksbun-

- ctßb»noch, phodeKfcAek!

Das Reichsführerlager der HZ.

Die Einheit der Erziehung. Eine Arbeitsgemeinschaft der HZ.-Lehrer.

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ter ernannte er den Inspekteur der Adolf-Hitler- Schulen, Gebietsführer Petter.

Dem guten Verhältnis zwischen HI. und Wehrmacht, das heute zu einer idealen Arbeits- aemeinschaft geführt hat, widmete der Reichsjugend­führer längere Ausführungen, in deren Verlauf er besonders dem Generalobersten Keitel Dank sagte. Eindringlich wiederholte Baldur von Schirach seinen schon zu Beginn des Jahres ausgesprochenen Appell an das Führerkorps, alle Maßnahmen zur Gesunderhaltung der deutschen Ju­gend zu ergreifen. Die erste Aufklärungsbroschüre gegen Mißbrauch des Nikotins sei bereits in einer Auflage von 1,4 Millionen in der Jugend verbreitet worden, weitere Auflagen würden folgen. Gegen die Zahnschäden werde eine Auf­klärungsbroschüre in einer Auflage von zwei Mil­lionen demnächst Verbreitung finden.

Baldur von Schirach sprach zum Schluß von sei­ner er st en Begegnung mit dem Führer. Es ist nun 15 Jahre her, und ich stand in einem Alter, in dem unsere Hitleriungen heute sind, vor dem Tor eines Hauses Po st en, in dem

Ein neues großes Abendblatt ist in Paris er­schienen, das sichCinq heure" nennt. Das Blatt willdie Stimme des nattonalen Frankreichs fest, aber ohne Uebertreibung" zur Geltung bringen. Der Direktor des Blattes soll der Parti National Social, einer Rechtsgruppe unter Führung Tait- ttngers, nahestehen. *

Der Fehlbetrag des amerikanischen Bundeshaushaltes überschritt sechs Wochen vor Ende des Haushaltsjahres den Rekordbetrag von drei Milliarden Dollar. Fast das Dreifache des vorjährigen Defizits um die gleiche Zeit. Ins­gesamt betragen die Bundesschulden 40,2 Milliar­den Dollar.

World Telegram" verzeichnet ein Gerücht, wo­nach die amerikanische Regierung die Einrichtung

Insbesondere wolle der Vier fahr es plan keine so­ziale Umschichtung im deutschen Volke, die deutsche Wirtschaft sei vielmehr nach wie vor auf eine gesunde Mischung kleiner, mittlerer und größe­rer Betriebe angewiesen. Aufgabe der gewerblichen Genossenschaften sei es daher, diese kleinen und mittleren Existenzen in Handel und Handwerk zur Wahrung der Selbständigkeit des deutschen Volkes in ihrer Leistungsfähigkeit zu heben. Wenn es das Verdienst der gewerblichen Genossenschaften in der Vergangenheit gewesen sei, zahllose Handels, und Handwerksbetriebe über Notzeiten himveggerettet zu haben, so bestehe die praktische Aufgabe der Ge­genwart darin, durch Förderung der Einzelbetriebe die Leistungssteigerung der Gesamtwirtschast zu er- reid>en. Die Warenrückvergütung neben der Kavital- dividende sei als eine typisch genossenschaftliche Form der Gewinnausschüttung beizubehalten. Selbstverständlich komme eine Ausschüttung nur an

Mitglieder in Frage.

Bezüglich derhandwerklichenGenosfen- schäften betonte Dr. von Renteln die Notwen­digkeit engster Verbindung zu den Gliederungen des Reichsstandes des Deutschen Handwerks. Die Auf­hebung der Personal-Union zwischen dem jeweiligen Leiter der Innung und dem Verwaltungsorgan der

lehrte nach Deutschland eingeladen. Ms Grundlage für die Sprach- und Kulturarbeit im Ausland sei in München das Goethe-Institut der Deutschen Aka- demie gegründet worden, das Hilfsmittel für den Deutsch-Unterricht an Ausländer herausgebe. Die ZeitschriftDeutsch-Unterricht im Auslande" gehe regelmäßig an 14 000 ausländische Deutschlehrer in der ganzen Welt. Um den Gedanken der deutschen Akademie in alle Kreise des Volkes zu tragen, feien in den verschiedensten Städten des Reiches Orts­gruppen und Freundeskreise gegründet worden. Zur Auszeichnung hervorragender Leistungen wurden zwei Preise in Höhe von je 3000 RM. gestiftet: für deutschkundliche Forschung und für die wissen- fchaftliche Förderung zwischenoölkischer Geistesbe- Ziehungen, der mit der Verleihung der HumboDt- Medaille verbunden ist. Die Preise werden zum ersten Male im Herbst 1939 verliehen. Ferner wurden drei Preise für mechodische und sprach- kundliche Arbeiten auf dem Gebiete des Deutsch- Unterrichts für Ausländer gestiftet.

Oie Reichsmusiktage in Düsseldorf.

Die Darbietungen der Reichsmusiktage 1939 in Düsseldorf wurden mit dem ersten zeit­genössischen Sinfoniekonzert eingeleitet. In Gegen­wart der Altmeister Richard Strauß und Paul Grüner errang dasKonzertsür Orchester (Nr. 2, Werk 36) von Max Trapp einen durch­schlagenden Erfolg. Starken Widerhall fand auch die vielstimmig verzweigte Komposition für Streich­orchesterMalinconia" von dem jungen Ostmärker Theodor Berger. Vertreter der nachromantischen Stilrichtung Paul I u o n gab mit feinem klang­vollen Violinkonzert dem hervorragenden Geiger Max Strub Gelegenheit zur breiten Entfaltung.

Der zweite Tag gehörte vornehmlich der Volks­musik. 40 Landschaftsleiter des Reichsverbandes für Volksmusik, der 12 000 Laienkapellen umfaßt, fanden sich zusammen. Durch Gemeinde- und Stadt­kapellen, von Werks- und Werkscharorchestern solle die Musikpflege in kleinen Orten und ländlichen Bezirken und in den Betriebsgemeinschaften durch Laien und ehemalige Berufsmusiker vorangetrieben werden.

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Mai. (DNB.) In Weimar, der! 80 Jahren der erste Zusammen- chluß der damals (1859) bestehenden 111 Dorschuß­vereine nach Schulze-Delitzschen Grundsätzen zu

Weimar, 15. Mai. (DNB.) In Weimar, derllichen Genossenschaften Jnsttumente der Handwerks- Stadt, in der vor 80 Jahren der erste Zusammen- Politik, d. h. Mittel zum Zweck und nicht Selbst- ' ........zweck seien. Zur Frage der Auflösung von Ein­

kaufsgenossenschaften betonte Dr. v. Ren­teln, der Reichswirtschaftsminister habe chm selbst versichert, daß er die Einkaufsgenossenschaften im In- tereffe von Handwerk und Handel erhalten zu sehen wünsche. Die genossenschaftlichen Dolksbanken werden auch nach dem neuen Finanzplan des Rei­ches die Finanzierung der öffentlichen Aufträge für das Handwerk und das Kleingewerbe unvermindert fortsetzen, ohne Rücksicht darauf, daß die Bezahlung nunmehr zu drei Fünftel in bar, zu je einem Fünf­tel in Steuergutscheinen I und Steuergutscheinen II erfolge. Die Einlagen von 1300 berichtenden Volks­banken im Altreich find von Oktober 1937 bis zum Februar dieses Jahres um rd. 480 auf 2100 Mill. Mark gestiegen. Die Bar-, Diskont- und Lombard­reserven zuzüglich der Bankguthaben der Dolksban­ken stellen sich zur Zeit auf rd. 900 Mill. Mark. Die Liquidität der Dolksbanken genügt also prak­tisch allen Anforderungen, die sich etwa aus einer verstärkten Kreditnachfrage infolge des Steuergut­scheinverfahrens ergeben könnten. In Zukunft wird kein Kreditantrag aus Handwerk und Einzelhandel mehr abgelehnt werden, ehe nicht die gutachtliche Aeußeruiw des zuständigen Reichshandwerkmeisters oder der Treuhandstelle des Einzelhandels im Ein­verständnis mit dem Kreditnehmer einaeholt ist. Präsident Dr. v. Renteln befaßte sich abschließend noch mit der Nachwuchs frage und teilte mit, daß der, Deutsche Genosienschaftsverband nun die deutsche Genofsenschaftsschule errichten werde. Die Teilnahme am yerftungsFampf der deut­schen Betriebe habe zwei Genossenschaften die Aus­zeichnung als nationalso^ialistlfcher Musterbettieb ' gebracht; eine große Anzahl wurden mit Gau-

Oer 73. Genoffenschaststag in:

des deutsche Kriegsgräberfürsorge feierlich einge- weiht. An den Feierlichkeiten nehmen namhafte Ver­treter der Partei, des Staates und der Wehrmacht aus Deutschland und Italien teil. Die Ehrenmale wurden in den Jahren 1936 bis 1939 vom Volks- bund deutsche Kriegsgräberfürsorge erbaut.

Internationale Studentenspiele in Wien.

Der Reichsstudentenführer Dr. Scheel hat für den 20. bis 27. August die studentische Jugend der Welt zu den Studentenspielen nach Wien aeladen. Da eine Reihe kampfstärkster Nattonen bereits ihre Zusage gegeben hat und da Deutsch­lands Studenten die Vorbereitungen mit größter Sorgfalt treffen, werden die Spiele in Wien im Verhältnis au den bisherigen Studentenspielen eine gesteigerte sportliche und kulturelle Bedeutung er­langen. Darüber hinaus wird erstrebt, daß mög» liehst viele Studenten der europäischen und außer­europäischen Länder als Gäste ihrer deutschen Kameraden die Stadt Wien und ihre herrliche Umgebung kennenlernen.

Wetterbericht

Durch das Eingreifen der von Finnland her auf das Festland vorgestoßenen Störung hat sich bei uns wieder unbeständiges Wetter eingestellt. Eine durchgreifende Besserung ist vorerst auch noch nicht au erwarten, wenn auch mit gelegentlichen Auf­heiterungen zu rechnen ist.

Vorhersage für Mittwoch: Veränderlich mit zeitweiliger Aufheiterung, doch noch unbeständig und zu weiteren teilweise gewittrigen Niederschlägen geneigt, mittags Temperaturen etwa zwischen 10 bis 15 Grad, veränderliche, zeitweise auffrtschende Winde.

Vorhersage für Donnerstag: Wechsel­haft und zu einzelnen Niederschlägen geneigt.

Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blum­schein. Verantwortlich für Politik und die Bilder: Dr. Fr.W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für Stadt Gießen, Provinz und Wirtschaft: Ernst Blumschein; für Sport: Heinrich Ludwig Neuner. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. IV. 39: 9530. Druck und Verlag: Brühlsche Unioersitäts- druckerei, R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr. Zur Zeit ist Preis- liste Nr. 4 vom 1. September 1937 gültig.

erste Festsitzung der Deutschen Akademie in München unter chrem neuen Pra- fbtnten Liürwig Siebert gestaltete sich $u verstünde, in der der bayerische Ministerpräsident V Aufgaben und Ziele der Akademie urnnß. Als vihtiaftes Merkmal bezeichnete er neben der wissen- östlichen Forschung die Wege der prakttschen Kulturarbeit. Im Brennpunkt der wissenschaftlichen Forschung stehe die Geschichte der deutschen Sprache, der hervorragende deutsche Gelehrte tmtar« leiteten. Eine ebenfalls umfassende Arbeit sei das Handbuch der deutschen Geschichte. Die Akademie Itge auch Wert auf enge Verbindung zur Natur- mffenschaft, Technik und Wirtschaft. So fei em -aadbuch in Vorbereitung, das die Führer der Ätschen Technik und Wirtschaft behandeln werde. 51 einem großen Werk werde die Agrarverfassung kr deutschen Auslandssiedlungen untersucht, uno in einer gemeinsamen mit dem Deuten ^u^^ l«ndsinstttut heraus gegebenen Reihe "Die deutsche Leistung in der Welt" würden die Zeugnisse beut« Ihm Kulturschaffens im Ausland gesammelt., Jöic Chemie betrachte es als eine ihrer wichtigsten Ugaben, die kulturellen Beziehungen zu anderen Nkern zu pflegen.Sie hübe Länderausschusse ge- ssindet, in denen bedeutende Gelehrte und Kunstter Kitteten feien. Es würden auch ausländische Ee-

Braunschweig, 15. Mai. (DNB.) In einem gewaltigen Zeltbau vor Braunschweig fand die Er­öffnungskundgebung des 4. Reichsführerlagers der HI. statt, auf der der Reichsjugendführer erklärte, am Anfang der Bewegung und am Anfang des na­tionalsozialistischen Reiches stand die erziehe­rische lat, jo wie an der Spitze der Bewegung und an der Spitze eine erzieherische Per­sönlichkeit steht. Erzieherische Tätigkeit war die Voraussetzung für den Aufstieg der Partei, erziehe­rische Arbeit war die Voraussetzung für die Macht, die Größe, die Wehrhaftigkeit und Herrlichkeit des Reiches.Wir sind durch die Erziehung eine G e - meinfchaft geworden, und wir sind es gewor­den, damit wir durch die Gemeinschaft wieder er­zieherisch tätig sein können. Wenn der Führer ge­rade in diesem großen und entscheidenden Jahre die allgemeine Dienstpflicht seiner Jugend in unserer Gemeinschaft proklamierte, bann brachte er damit seinen Willen zum Ausdruck, die erzieherische Auf­gabe unverändert groß betrachtet zu sehen."

Baldur von Schirach erinnerte an Goethes Wort, daß alle Erziehung auf Ehrfurcht begrün­det fein müsse. Der Reichsjugendführer sprach dann von der Notwendigkeit einer Einheit d e r Er­ziehung, die heute zwar noch nicht bestehe, die aber in Zukunft zu erwarten fei. Baldur von

mt Kraftwagen starke Kräfte an die bedrohte Gelle, aber nicht nur, um das Loch zu stopfen und die augenblickliche Gefahr zu beseitigen, son- twn, um mit Clausewitz zu sprechen,das blitzende . Vageltungsschwert" niedersaufen zu lassen. In eorem groß angelegten Gegenangriff sollten die Riten von den beherrschenden Höhen nördlich Te- . rlil geworfen werden, um hier eine Basis für den gbrrbsichtigten V or stv ß zur Küste zwischen Tor-

Berkehrsdiszipttn auch für Fußgänger.

Anläßlich der neuen GeschwindiAkeitsbegrenzung für Kraftfahrzeuge wendet sich Korpsführer Hühn­lein in der ZeitschriftNSKK.-Mann" an alle Verkehrsteilnehmer mit beachtlichen Ermahnungen. M ersten Grundsatz fordert der Korpsführer u n - bedingte Derkehrsdisziplin. Das Korps sildst habe einen aroßen Teil feiner Arbeit darauf Mw end et, einen Stamm disziplinierter Kraftfahrer zu schaffen, die beispielgebend auf alle anderen Wir­ker sollen. Der NSKK.-Verkehrserziehungsdienft fjahe im Einvernehmen mit der Polizei auch die Ehulung der nichtkraftfahrenden El r aßenbenutzer in die Hand genommen.

NSKK.-Derkehrshilfsdienst werde, ständig wei­ter fortschreitend, über 80 000 Straßen ausgedehnt. W nn vom Kraftfahrer äußerste Verkehrsdiszivlin geordert werde, so dürften die anderen Straßen- rrutzer nicht glauben, daß sie sich disziplinlos ver­hüten könnten. Der Fahrdamm z.B. fei kein TP mmelplatz für Fußgänger. Von den 23erfebrsunfällen der letzten drei Jahre seien 72 000 burd) Radfahrer und 64000durchFußänger verursacht worden. Wenn die Fußgänger beim Uib erq ueren einer belebten Straße 'm Zukunft ebenfalls etwas schneller gehen wollten, nachdem andererseits die Kraftfahrer nün die Geschwindigkeit senken müssen, könnte, so meint bei Korpsführer, eigentlich eine Hauptgefahren- quelle ausgeschaltet werden. Für den Radfah­rer sei d i e St r a ß e k e i n e V a r i e t e - B ü h ne, oif| der er seine Fertigkeit als Kunstfahrer oder Schlangenmensch produzieren könne. Auch der Rad- sihrer habe sich in die Derkehrsdisziplin einzuord- M, und ebenso müsse natürlich der Fuhrwerks- ftnfer dieses Gebot beachten. Don den Männern ds NSKK. und des DDAC., die etwa eine Million Srvstfahrer darstellen, verlangt der Korpsführer peinliche Einhaltung der Neuordnuna und eiserne lvelbstdisziplin als selbstverständliche Pflichterfüllung.

Kunst und Wiffenschnst.

Aufgaben und Ziele der Deutschen Akademie.

Wte Frankreich, das seegewaltige England und i):5 an Menschenmassen unerschöpfliche Sowjetruß- knb gegen ihn standen. Eine weniger energische P»rsönlichkeit wäre durch die wachsenden politischen Urib militärischen Schwierigkeiten niedergedrückt und in ihrer Tatkraft gelähmt worden. Er ließ sich nicht piugen, blieb allen auf einen Kompromißfrieden >jilenden Einflüsterungen gegenüber taub und ver­jagte unbeirrbar fein Ziel: die völlige Nieder- Mtfung des Gegners. Auf ihn passen wahrlich die Sorte von Clausewitz:Fest im Dertrauen auf sein friferes inneres Wissen muß der Führer dastehen «e der Fels, an dem die Welle sich bricht".

Auch Franco sind, wie fast jedem Feldherrn, Kckschläge nicht erspart geblieben. Ein tiefer Ein­bruch der Roten an der Madrid-Front bei Brunete Amte nur schwer durch eilig hineingeworfene Aäfte aus anderen Frontteilen, deren Besetzung ddurch bis zum Zerreißen verdünnt werden mußte, ^geglichen werden. An der Aragon-Front Wr bei der ersten Offensive der Nationalen bei fan Städtchen Temel ein tiefer Keil in die roten (Stellungen hineingetrieben worden, der in beiden Flanken durch günstige überhöhende Stellungen der Roten bedroht war. Geg^n diesen Keil brach zu

Schirach wandte sich energisch gegen alles Gerede Unkundiger über das Verhältnis zwischen Lehrern und Jugendführern, sprach den in der HI. _ , tätigen Lehrern, die hier als Jugendführer damit wirken, seinen herzlichsten Dank für ihre Treue aus | diese

unser Führer in einer mitteldeutschen Stadt wohnte. Ich habe meine Aufgabe immer so aufge­faßt wie in jener ersten Stunde unserer Begeg- nung.^Jch habe damals an seinem Tor Wache ge­standen, und ich will, solange ich die Ehre habe, diese Jugend zu führen, immer am Tor zur Fühmng dieses Reiches Wache stehen, damit nur diejenigen Menschen unserer Nation in diese Führung unseres Volkes hineinwachsen, die und verkündete die Gründung der Ä r b e i t s g e -! wert und würdig sind." meinfchaft der HI.-Lehrer. Zu ihrem Lei-1

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tz der Do-itoa und Valencia zu schaffen und so die roten lgspoliti' Mrmeen in zwei Teile zu zerreißen. Dieser Plan nxr wohl der genialste von allen Operationsent- ölrfen Francos. Glückte er, fo trug er den Keim xim Endsiege in sich, denn ein in zwei Teile ge­spaltenes rotes Heer mußte der Einheitlichkeit der Frhrung entbehren, doppelt gefährlich für die rote Gute, deren Führung an sich trotz des unleugbaren Gifchicks des Generals Miaja der Kraft und Ein- hetlichkeit entbehrte, da sich in sie nicht nur die jpmischen politischen Gewalthaber, sondern auch ausländische, besonders sowjetrusstsche Einflüsse ein-