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Siege zu erkämpfen.
Die 1. Jugend trug ein Rückspiel in Watzenborn- Steinberg aus und konnte das Spiel knapp aber verdient für sich entscheiden. Die Mannschaft trat bis aus Cawein in bester Besetzung an. Die Gießener spielten in der ersten Halbzeit mit dem Wind im Rücken, und konnten das Spiel leicht überlegen
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D en Fußball-Länderkampf Deutsch, land — Italien am 26. März in Florenz leitet der Belgier Lucien Baert, der bereits als Schieds- richter der Begegnung zwischen Deutschland und Jugoslawien am 22. Februar in Berlin vorgesehen war, dann aber absagen mußte.
*
Das zweite Uebungsspiel der Teilnehmer am Frankfurter Fußball-Lehrgang führt am 16. März auf dem Eintracht-Platz folgende Mannschaften zusammen: A-Elf: Deyhle; Müsch, Jmmig; Fend, Heermann, Schädler; Reinhard, Walter, Jo- sedzal, Klingler, Striebinger. 8-Elf: Seifert, W-fo, Künz: Pechan, Piccard, Klees; Frey, Schmitt, Färber, Faust, Gärtner. 1
Nachruf.
Am 15. März 1939 verschied nach kurzem, schweren Leiden mein lieber, treuer Altgeselle, unser lieber Arbeitskamerad
Herr Heinrich Volz
im Alter von 74 Jahren.
In nahezu 55 Jahren hat er drei Generationen des Betriebes seine Treue und Anhänglichkeit bewiesen und war uns stets ein guter Berater und vorbildlicher Mitarbeiter. Sein Name wird mit uns immer verbunden bleiben.
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Henkel sieqt in Bordighera.
Zu einem schönen Siege kam Henner Henkel beim Tennisturnier in Bordighera an der italienischen Riviera. Im Männereinzel schlug er den Italiener Bossi glatt in zwei Sätzen 6:1, 6:0. Bei den Frauen wurde die Amerikanerin Dorothy An- drus überraschend von der Italienerin Peresco mit 6:2, 8:6 ausgeschaltet.
Zuviel Schnee am Arlberg.
Abfahrtsstrecke muhte gesperrt werden.
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Was der Winter bisher schuldig blieb, eine ständige Menge Schnee, das hat er jetzt nachgeholt. Aus St. Anton am Arlberg wird gemeldet, daß sich der Schnee dort zu Bergen türmt und daß St. Christoph nicht weniger als drei Meter Schneehöhe aufzuweisen hat. Das ist das Ergebnis eines eine Woche währenden Schneefalls sowie eines Schneesturmes in der Nacht zum Mittwoch. Eine notwendig gewordene Folge war, daß die für das II. Arlbergrennen um den Pokal des Reichssportführers am kommenden Samstag und Sonntag bereits hergerichtete Strecke gesperrt werden mußte, und zwar wegen Lawinengefahr. Die fast durchweg schon anwesenden Läufer müssen daher zunächst auf eine Fortsetzung des Trainings verzichten. Aus der Lifte der Teilnehmer mußten Peter Jennewein und die Freiburgerin Hildefuse Gärtner leider gestrichen werden. Peter Jennewein, der Bruder des Weltmeisters von Zakopane, erwischte es sehr hart. Er erlitt einen Knöchelbruch mit Bänderriß, und die Freiburgerin brach ein Bein. Die Polen mußten absagen, da sie am gleichen Tage ihre Meisterschaften durchführen. Aus Italien sind die ausgezeichneten Nachwuchsläufer Alvera,
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ZmWeMWle (auch seidene) werden fast wie neu wieder hergestellt. Füßlinge nicht
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und die ersten Sonnenstrahlen den Boden erwärmen, dann aber den Spaten raus und auf. ans Gärtelru Vorher aber wollen wir einmal nachsehen, ob auch die Geräte dafür: Gießkanne, Spaten, Hacke, Pflanzholz usw. noch in Ordnung sind. Wenn nicht, dann sofort zu J. B. Häuser, damit wir sie erneuern und was wir noch nicht besitzen dazuholen können.
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Freitag, den 17. März, 20.30 Uhr ists11
in der Gonng. StaötmNon, Mrstratze 14
Heute nachmittag 4 Uhr entschlief sanft nach kurzem schweren Leiden mein lieber Bruder, unser lieber Schwager und herzensguter Onkel Herr Heinrich Volz Schuhmacher
nach vollendetem 74. Lebensjahre.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Katharine Volz Wwe.
Familie Otto Alt.
Gießen (Krofdorfer Straße 21), 15. März 1939.
Die Beerdigung findet Samstag. 18. März, vormittags 11% Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofs aus statt. 01315
saßen beim Kaffee ... Raus auf den Platz, rein in den Bogel, Klötze weg ... Wir fliegen 2000 Meter hoch — plötzlich sehe ich zwei kleine schwarze Punkte, die rasch größer werden; zwei Franzosen, tiefer als wir. Was nun kommt, ist ein Werk von Minuten. Ich lasse mich senkrecht hinter dem Franzosen hinunterstürzen und sitze ihm schon im Nacken. Mein MG. beginnt sein eintöniges Tack-tack. Es dauert nicht lange, da liegt er auf dem linken Flügel, qualmt und stürzt ab. Trotzdem heißt es aufpassen, man kann nie wissen. — Tatsächlich richtet sich mein Franzose nochmal auf — wieder eine MG.-Garbe, dann stürzt er."
Nach seinem fünften Sieg stürzt er infolge Maschinendefektes ab. Oberschenkel-, Oberkiefer-, Nasenbein-, Schädelbruch, Gehirnerschütterung und Seh- nervenletzung. Drei Monate liegt er, bann flieht er, unausgeheilt, aus dem Lazarett an die Front. Es folgen zwei Monate voller Siege, in mancher Woche drei Abschüsse. Am 10. Oktober 1916 erhält er den „Pour le merite“, eine Woche später wird er Führer der Jagdstaffel 14 in der 7. Armee.
Im Frühjahr 1917 wird ihm das linke Bein durchschossen. Im Tagebuch vermerkt er hierzu, daß nur noch der rechte Arm unverletzt, sonst alle Glieder schon einmal verwundet seien. Am 10. Oktober schon, bei seinem 29. Luftsieg, wird ihm auch der rechte Oberarmknochen durch einen Schuß zersplittert. Die
nicht verhindern. Nach dem Wechsel gelang er Watzenborn-Steinberg, auszugleichen. Die Grün« Weißen schossen aber bald zwei weitere Tore unstellten die alte Tordifferenz wieder her. Der Gast, geber holte noch kurz vor Schluß ein Tor auf.
Die 2. Jugend löste ihre Aufgabe besser als er. wartet. Die Gäste aus Oppenrod waren den kleinen Gießenern körperlich überlegen. Der Gießener Sturm konnte sich besser durchsetzen.
Handball um die Bannmeisterscha
Die Spiele um die Bannmeisterschaft im Handball sind nunmehr soweit gediehen, daß am 26. März mit den Endspielen der Staffelsieger begonnen wer° den kann. Diese Spiele werden in Zwei Gruppen ausgetragen, und zwar Gruppe Gießen und Gruppe Friedberg. Die beiden siegenden Mannschaften die. ser Gruppen kämpfen dann in einem Entscheidungs« spiel um den Bannmeister. Dieses letzte Spiel findet am 21. Mai statt.
Aus dem Kreis Gießen gingen folgende drei Mannschaften als Staffelsieger hervor: Mtv. A-Jgd., 1900 ö-Jgd. und Tv. Holzheim; Kreis Friedberg: Gambach, Pohl-Göns, Gef. 34/116 Friedberg und der noch nicht feststehende Staffelsieger der Staffel 5. Die Spiele der Staffelsieger werden in einem Ein. rundensystem ausgetragen.
Der vergangene Sonntag brachte für die Gruppe Gießen noch die beiden letzten Spiele während die Gruppe Friedberg teilweise noch voll beschäftigt war. Man war hier sogar gezwungen, für kommen- den Samstag und Sonntag noch die restlichen Be. gegnungen anzusetzen, damit ein reibungsloser Ber« lauf der Endspiele gewährleistet ist.
SpDg. 1 900 8-Jgd. — G r o ß e n - B u s eck 11:1 (5:0): Dieses Spiel brachte den 1900er Jungens einen eindeutigen Sieg; man muß allerdings berücksichtigen, daß die Mannschaft mit Spielern der ersten Jugend verstärkt antrat. Trotz der Uederlegen. heit der Platzbesitzer hielt die Busecker Mannschaft bis zum Schluß tapfer aus.
M t v. A-Jgd. — Heuchelheim: Die Man. nerturner blieben diesmal wieder ohne Spiel. Heu» chelheim konnte zur festgesetzten Zeit nicht erscheinen und somit mußte die Platzmannschaft unverrichteter Dinge wieder abziehen.
Kurze Sportnotizen.
Am internationalen Ballon-Wett- fliegen am 14. Mai in Zürich beteiligen sich neben Deutschland auch Belgien, England, Frankreich, Holland, Polen und die Schweiz mit insgesamt 15 Ballons.
Am „Tage der Wehrmacht" gibt es am kommenden Sonntag in Weißenfels einen interessanten Handballkampf. Der MSB. Weißenfels spielt gegen den Deutschen Meister MTSA. Leipzig.
Die Mitglieder der «eiO heWimklvWng SlMendklg werden hiermit zu der Sonntag, 19. März abends 8'. Uhr, auf Burg Staufenberg stattfindenden Hauvtvevsammluns eingeladen. — Tagesordnung: 1. Namensänderung der Bereinigung. 2. Wahl des Vorsitzenden. 3. Lichtbildervortrag von Lorenz- Magdeburg über: „Tas deutsche Bauernhaus". Der Borstand. 'I. Sl.: Gußmann, Vorsitzender.
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diesem II. Arlbergrennen, dem größten alpinen Wettbewerb Großdeutschlands, das wieder die besten Fahrer der Welt am Start vereint. Gemeldet hat die gesamte deutsche Abfahrts- und Torlaufklasfe mit Willy Walch, Josef Jennewein, Christel Cranz, Lisa Resch usw. an der Spitze. Die Rennen nehmen am Samstag mit dem Abfahrtslauf ihren Anfang.
Fußball der Gauliya Hessen.
Hessens neuerFußballmeister wird am Sonntag endgültig ermittelt. Dem SC. 03 Kassel genügt im Lokalkampf gegen BC. Sport schon ein Unentschieden zum Titelgewirm. Nach ihrem Bombensiege gegen Groß- Auheim am vergangenen Sonntag ist aber damit zu rechnen, daß die Elf des SC. 03 beide Punkte an sich reißen wird. Nür im Falle einer Niederlage der 03er würde der Altmeister FC. Hanau 93, der seine Punktekämpfe bereits abgeschlossen hat, durch das bessere Torverhältnis in den Besitz des Titels gelangen. Völlig ungeklärt ist die Abstiegsfrage. Der Tabellenletzte, Kewa Wachenbuchen, wird versuchen, zu Hause dem Spv. Kassel wenigstens einen Punkt abzunehmen, und auch der Dunlop SV. Hanau hofft auf einen Punktgewinn gegen den VfB. Friedberg.
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VfB. R. 1. Jgd. — TD.-Steinberg 4:3 (2:0).
Nachdem die Spiele gegen Ehringshausen gewonnen wurden und eine Formverbesserung eingetreten ist, gelang es auch diesmal wieder, zwei
In der Lutherstadt Wittenberg stand der Leutnant I Rudolf Berthold vor Kriegsanfang im Infanterie- । Regiment Graf Tauentzien. Seine schönste Sonn- 1 tagsbeschäftigung aber war, so berichtet er in seinen ’ Tagebuchblättern, die Geländeübungen mit den : Jungen des Jungdeutschland-Bundes und die Erziehung der Jugend zu Daterlandsverteidigern. Seinen Urlaub verbrachte er mit den Jungen in Zeltlagern und auf Fahrten durch Franken. Dor i allem aber waren seine Jungen stolz auf ihren Leutnant. Als er im Frühjahr 1918 verwundet in seine alte Garnisonstadt zurückkam, hörten die Jungen tagelang begeistert den Erlebnisberichten des berühmten Fliegers zu. „An ihm hing unser aller Her;. Unsere schönsten Jugenderinnerungen haben wir ihm zu verdanken ... Im Kriege hat er uns gezeigt, daß alles, was er uns sagte, nicht bloß leere Worte waren. Seine Jungens werden seinen Namen hochhalten und nie vergessen." So hieß es in einer öffentlichen Kundgebung seiner Jugendgruppe nach seiner Ermordung 1920 durch Harburger Spartakisten.
Berthold war einer der ersten preußischen Offiziere, die sich als Militärflieger meldeten, und sein ganzes Fliegerleben ist in seinem Kriegstagebuch ausgezeichnet. ,
Am 15. August unternimmt er seinen ersten Feind- slug, von dem er mit durchschossenen Tragdecks zurückkehrt, am nächsten Tag muß er zwischen den Fronten notlanden, kann aber die Maschine später noch retten. Wochenlang führt er nur Erkundungsflüge für den Vormarsch aus. Am 9. September kann er eine entscheidende Beobachtung mitteilen: Zwischen der vorgehenden 1. und 2. Armee klafft eine Lücke, in die der Feind einbringt. Seine Meldung rettet zwei Armeen vor der sicheren Vernich- tyng.
Vier Tage später meldet sein Tagebuch: „Vor einer Stunde habe ich das Eiserne Kreuz 2. Klasse bekommen. Außer Exz. von Bülow bin ich also der erste in unserer Armee, der dieses schlichte, ernste Zeichen trägt. Ich kann's noch immer nicht fassen ... Ich habe das Kreuz geküßt — und doch: Ich tat nichts weiter als meine Pflicht. Niemand von meiner Abteilung hat's mir mißgönnt; alle freuen sich und sind mit mir stolz darauf."
Und als er schon drei Wochen später das E. K. 1. Klasse erhält, verzeichnet er dieses Ereignis als den schönsten Tag seines Lebens; sein Bericht darüber endet: „Ich tat doch nur meine Pflicht, die den Menschen zwingt, das Persönliche auszuschalten, wenn das allgemeine Wohl in Frage kommt."
Ost enthalten die Tagebuchblätter bittere Klagen über die schlechte Beschaffenheit und mangelnde Bewaffnung der deutschen Flugzeuge, die den französischen unterlegen sind. Endlich, am 10. August 1915, kann er berichten: „Es kostete einen harten Kampf, dann bekam ich das Großflugzeug, genannt .Großer Kahn', das zwei Motoren mit zusammen 300 PS, Platz für zwei bis drei Beobachter, zwei MG.s und eine Bombenlast von 200 Kilogramm hat. Es war das erste dieser Art, das zur Armee kam."
Einen Monat später stürzt die Maschine bei der Landung ab und muß nach Deutschland zur Reparatur. Seine Beförderung zum Oberleutnant ist ihm nur ein schwacher Trost. Am 6. Oktober werden ihm seine beiden Beobachter von englischen Fliegern erschossen, er selbst kommt unoerwundet davon. Am 2. Februar 1916 glückt ihm sein erster Abschuß: „Das Wetter war heute schlecht; tiefe Wolken, Regen. Um 3 Uhr plötzlich Telephonalarm. Ein französisches Großflugzeug wird über Peronne gemeldet. Wir
rechte Hand ist gelähmt. Dennoch fliegt er weiter, bis ihn im August 1918 beim 43. und 44. Luftsieg das Schicksal ereilt. Zwei englische Maschinen sind besiegt, aber auch Bertholds Maschine ist beschädigt, der Steuerknüppel durchschossen. Mit der linken Hand allein kann er den Fallschirm nicht lösen. Bertholds Maschine schlägt in ein französisches Bauernhaus. Er selbst wird wie durch ein Wunder gerettet, nur eine alte Bruchstelle am Arm ist wieder auf- gebrochen. Wundfieber stellt sich ein. Berthold will weiterfliegen. Man kann ihn kaum im Lazarett halten. Da wird ihm der dienstliche Befehl erteilt, in Lazarettbehandlung zu bleiben.
Nach dem schmachvollen Zusammenbruch des Novembers gründet Berthold im Sommer 1919 das „Fränkische Bauerndetachement Eiserne Schar Berthold", das der Mittelpunkt aller Nationalgesinnten in Franken wurde. Dann kämpfte das Freikorps im Baltikum: im März 1920 wurde es gegen die Harburger Spartakisten eingesetzt. Die Eiserne Schar lag in einer Mädchenschule, wurde sieben Stunden lang von 3000 bewaffneten Spartakisten belagert. Schließlich zwang Munittonsmangel sie zur Kapitulation. Als Hauptmann Berthold ins Freie trat, um die Uebergabeverhandlungen zu führen, stürzten sich die Spartakisten auf ihn, rissen ihn in Fetzen und zertraten ihn mit den Füßen.
Am 24. März 1920, feinem 29. Geburtstag, trugen die Feldwebel der Eisernen Schar seinen Sarg auf den Jnvalidenfriedhof in Berlin. „Erschlagen im Bruderkampf für Deutschlands Freiheit am 15.3. 1930" kündet die Inschrift auf seiner Grabstätte.
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