Ausgabe 
16.3.1939
 
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Das Gebiet der ehemaligen Tschecho-Slowakei.

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Das Schicksal der Karpatho-Llkraine.

Ein ungarisches Ultimatum von Woloschin abgelehnt.

Budapest, 15. März. (Europapreß.) Der un» garische Außenminister Graf Csaky hat am Mitt- wochmittag an den karpatho-ukrainischen Minister- Präsidenten Woloschin die Aufforderung gerich­tet. zur Verhinderung überflüssigen Blutvergießens die von ihm ausgeübte Macht dem Kom- mandanten der in die Karpatho-Ukraine einmar­schierenden ungarischen Truppen zu übergeben. Die Antwort Woloschins wurde für spätestens 20 Uhr erbeten. Woloschin hat auf die Aufforderung der ungarischen Regierung geantwortet, daß drei seiner Vertrauensmänner sich auf dem Wege nach Budapest befänden. Er bitte die ungarische Regierung, die militärischen Operationen in Der Karpatho-Ukraine unverzüglich einz.ustel - l e n. Außenminister Graf C s a k y ließ daraufhin Woloschin wissen, daß seine Abordnung in Budapest mit der bekannten ungarischen Gastfreundschaft aus­

genommen werden würde, daß es aber ihm, Csaky, unmöglich sei, die militärischen Opera­tionen aufzuhalten, da diese bereits an verschiedenen Stellen zu weit vürgeschritten seien. Er, Csaky, hosse, daß Woloschin als Priester seinen ganzen Einfluß in der Karpatho-Ukraine geltend machen werde, damit unnützes Blutvergie­ßen vermieden werde.

Die Verhandlungen mit dem karpatho-ukrainischen Militärkommandanten General P r ch a l a sind noch im Gange. Diese hindern jedoch die ungarischen Truppen nicht an dem weiteren vlanmäßi- gen Aufmarsch. Dieser geht in Der Weise vor sich, daß vor allem die strategisch wichtigen Punkte besetzt werden. Bis Mittwochabend haben die ungarischen Truppen mehr als hundert Ortschaften besetzt. Von der karpatho-ukrainischen Regierung wurde die Mobilisierung von drei Jahr­

gängen für die Verstärkung der karpatho-ukrai­nischen Truppen angeordnet. Mittwochvormittag sind 2 0 0 0 8 l C -- Leute aus Chust an die Front abgegangen. Der tschechische Militär­bezirkskommandant des Kreises Chust weigerte sich, die Waffen des dort stationierten tschechischen Mili­tärs zu übergeben. Die karpatho-ukrainische Regie­rung ist unter allen Umständen gewillt, die tsche­chischen Truppen zu entwaffnen und die Waffen an die mobilisierten heimischen Jahrgänge zu geben. Von der Front wird gemeldet, daß die Kämpfe mit den ein gedrungenen ungarischen Abteilungen andauern. Nach ungarischen Be­richten geht der Vormarsch der ungarischen Truppen unter ungünstigen Wetter- und Berkehrsbedingungen vor sich. Es rücken vier Kolonnen in den vier großen Vertikaltälern der Karpatho-Ukraine vor. Im allgemeinen wurde am Mittwoch in diesen vier Haupttälern ein Marsch von je zehn bis zwanzig Kilometer zurückgelegt. Der Vormarsch vollzog sich bisher ohne jeden ernsten Widerstand. Allerdings wird das Tempo dadurch verlangsamt, daß die ukrainischen 810 Leute die Verkehrswege und die Brücken beschädigen.

Erste englische Stellungnahme abwartend.

Lord Halifax und Ehamberlain nehmen im britischen Parlament das Wort.

London, 15. März. (DNB.) Im Oberhause gab Außenminister Lord Halifax eine Darstellung der Vorgänge in der Tschecho-Slowakei; er sagte, Hitler habe die Erklärung des Staatspräsidenten Hacha angenommen, der zufolge das tschechische Volk und Land in die Hände des Deutschen Reiches gelegt werden. Hitler habe seinen Entschluß zum Ausdruck gebracht, daß er dem tschechischen Staat eine auto­nome Entwicklung garantieren wolle, und zwar ge­mäß seinem besonderen nationalen Charakter. Die Besetzung Böhmens und Mährens durch deutsche Streitkräfte habe um 6 Uhr morgens begonnen. Das tschechische Volk sei von der Regierung angewiesen worden, keinerlei Widerstand zu leisten; Hitler habe die deutschen Truppen angewiesen, sich nicht als 'Feinde, sondern als Vertreter der deutschen Reichs- iregterung anzusehen, um eine angemessene Ordnung «wieder herzustellen. Endgültige Berichte über die Karpatho-Ukraine lägen hingegen noch nicht vor.

Was die f i n a n z i e l l e H i l f e für die Tschecho­slowakei anbetrifft, so sei die Bank von England ungewiesen worden, keinerlei Zahlungen Lis auf weiteres mehr aus diesem Fonds zu leisten, insgesamt seien von den 10 Millionen Pfund 6,5 nicht in Anspruch genommen wor- Den. Weiter erklärte Halifax, daß angesichts der allgemeinen Lage in Europa der gegenwärtige Augenblick für die Reise des Handels - Ministers Stanley nach Berlin als ^icht geeignet angesehen werde. Die Reise fei daher vertagt worden, und die deutsche Re­gierung sei entsprechend unterrichtet worden.

Zum Schluß erklärte Lord Halifax, man solle mit seinem endgültigen Urteil warten, bis alle Einzelheiten bekannt seien. Er wolle keinerlei Vorwürfe eines Vertrauensbruches k rheben. Was jetzt vorgehe, fei von der britischen Regierung im Münchener Abkommen in keiner Welse beabsichtigt gewesen. Soweit er wisse, habe foie deutsche Regierung ohne Mitteilung an die ü brigen Signatarmächte von München ihre Truppen .aber die festgelegten Grenzen hinaus gesandt. Ob­wohl man behaupten könne, daß das, was sich ureianet habe, mit Zustimmung d e r tsche- -hischen Regierung erfolgt sei, könne er es botf) nicht als in Uebereinftimmung mit dem Geiste 'es Münchener Abkommens stehend ansehen. Bisher abe das Reich feine Aktionen damit verteidigt, tiafo es lediglich benachbartes deutsches Volkstum 'ingliebere. Nunmehr habe Deutschland ein Gebiet militärisch besetzt, das von einem Volke bewohnt |üi, mit dem es in keinerlei völkischer Verbindung siehe. Diese Ereignisse müßten daher eine Ursache ter Störung in der internationalen Lage darstellen. Eie müßten das Vertrauen erschüttern, was um so tedauerlicher sei, als dieses begonnen habe, sich »ieber zu beleben. Das müsse die Aussichten c u f konkrete Maßnahmen beein» trächtigen, die zum allgemeinen Besten sein rürben. Falls ein Wechsel in der Lage eintrete, b ie sie jetzt erscheine,so müßten diese Maßnahmen r ertflgt werden. _____

Premierminister Chamberlain

erklärte gleichzeitig im Unterhaus, er könne nicht glauben, daß das, was sich jetzt ereignet habe, von irgendeinem der Signatarmächte in München seiner­zeit ins Auge gefaßt worden wäre. Damals habe er es für feine Pflicht gehalten, alles in seiner Macht Stehende zu tun, um Mittel zu finden, einen Krieg zu vermeiden. Deshalb habe er den Weg der Vermittlung eingeschla- gen. Wenn man an die Alternative denke, zweifle er nicht, daß der Kurs, den er eingeschlaqen habe, der richtige gewesen sei. Er glaube, daß das die Ansicht der weiten Mehrheit der Welt sei. (Regie­rungsbeifall.) Der Staat, von dem man gehofft habe, daß er nach dem Münchener Abkommen eine neue und sichere Laufbahn beginnen werde, sei nun­mehr auseinandergefallen. Nun werde uns häufig der Vorwurf des Treubruches gemacht. Dieser Vorwurf scheine jedoch nicht begründet. Was erfolgt sei, sei m i t Z u st i m m u n g d e r t s ch e ch o°

slowakischen Regierung erfolgt. Allerdings könne er die Art und Weise, in der die Aendcrung herbeigeführt worden fei, nicht als in Uebereinftim- mung mit dem Geiste des Münchener Abkommens ansehen. Er bebaue re, was sich gegenwärtig ereig­net habe.Aber laßt uns deswegen", so schloß der Premier,nicht von unserem Kurs abweichen. Laßt uns daran erinnern, daß der Kurs der Völker der Welt noch immer a u f den Frieden ge­richtet ist und darauf, daß eine Atmosphäre des Verstehens und des j^u te n Willens zurückkehrt, die so oft gestört worden ist. Das Ziel der Regierung hat jetzt und immer darin bestanden, die Methden der Erörterung zu den Methoden einer friedlichen Regelung von Streitig­keiten zu machen. Obwohl wir Rückschläge und Ent­täuschungen von Zeit zu Zeit erleiden mögen, ist das Ziel, an das wir denken, von zu großer Bedeu­tung für das Glück der Menschheit, als daß wir es leicht beiseite tun könnten. (Lauter Beifall auf den Regierungsbänken.)

Britische Pressestimmen.

London, 16. März. (DNB. Funkspruch.) In den maßgebenden Zeitungen wird auf die Unter­hauserklärung Chamberlains verwiesen, daß Eng­land wegen der Besetzung Böhmens und Mährens nicht von seinem Kurs abweichen wolle und daß der Wunsch der Völker der Welt noch immer auf den Frieden gerichtet sei und darauf, daß eine At­mosphäre des guten Willens und des Verstehens ^urückkehre. DieTime s" meint, man könne für das deutsche Vorgehen einegewisse Entschuldigung" in den Fehlern finden, die die Alliierten in der Vergangenheit gemacht hätten, und man müsse dem deutschen Vorgehen daher einegewisse Berechti­gung' zusprechen. Man müsse zugeben, daß der Vertrag von Versailles oder zumindest die Art und Weise seiner Anwendung für ständige Notwendig­keiten in Mitteleuropa keine Antwort geliefert und keine endgültige Lösung gebracht habe. Der Wieder­aufstieg Deutschlands habe gezeigt, daß Gewalt nicht über eine Idee triumphieren könne.

Daily Expreß stellt fest, daß die Aufteilung der Tschecho-Slowakei die britische Regierung von der Notwendigkeit befreie, eine Garantie für die Grenzen dieses Landes zu übernehmen. Man hätte eine solche Garantie niemals ins Auge fassen sollen. Chamberlain und seine Mitarbeiter würden alles tun, um die Sache des Friedens zu fördern. Die Politik der militärischen und diplomatischen Stär­kung Englands werde fortgesetzt und beschleunigt. Allerdings findet der Vorschlag Edens, eine alle Parteien umschließende Regierung zu brltftn, im Ministerrat nicht viel Anklang. Auch in führen­den Labourkreisen werde er mißbilligt.

Daily Mail (Rotherme) sagt, England habe keinen Grund, Vorwürfe zu erheben. Die endgültige Zersplitterung der Tschecho-Slowakei sei auf deren innere Zerrissenheit, nicht aber auf einen Angriff

von außen her zurückzuführen. Die englische Garan­tie für ihre Grenzen werde damit hinfällig. Eden plane ein Militärbündnis der demokratischen Natio­nen. Aber schon der Versuch sei fehlge- schlagen. Der konservative Daily Telegraph und die Oppvsitionsblätter Daily Herold (mar­xistisch) und News C h r o n i c I e (liberal) ergehen sich in kurzsichtigen Angriffen gegen Deutschland, die jeder Sachlichkeit entbehren.

Unangebrachte Vorwürfe.

Berlin, 15. März. (DNB.) Die Darstellung der Vorgänge in der ehemaligen Tschecho-Slowakei, die 'der englische Ministerpräsident Chamberlain im Unterhaus und Lord Halifax im Oberhaus gegeben haben, zeigen, so schreibt derDeutsche Dienst", daß sich die englische Regierung der Logik der Ereignisse und Entwicklungen nicht ent­ziehen kann. Vor allem wird der Tatsache des aus­drücklichen tschechischen Einverständnis­ses volles Gewicht beigelegt.

Die ruhige Haltung der beiden Minister und die kühle Distanz zu den Ereignissen wird jedoch be­gleitet von einer Kritik an den Methoden. Man hat in London den Rückfall der Tsche­chen in die Benesch-Methoden offenbar vollkommen vergessen. Diese Methoden waren es, die die Slowakei zu einer endgültigen Loslösung von dem Prager Tschechenstaat veran­laßten. Und diese Methoden brachten die im ehe­maligen tschechischen Staatsgebiet lebenden Deutschen aufs neue in allerhöchste Gefahr.

Wenn Chamberlain und Lord Halifax in ihren Reden von einer Verletzung des Seift es von München sprachen, so konnte dieser Vor­wurf ausschließlich an die tschechische

Adresse gerichtet werden. Durch die Schuld von Prag war eine Lage herbeigeführt worden, die eine klare Entscheidung und rasches Handeln gebieterisch forderte. Nur so konnte eine Lösung gefunden und überflüssiges Blutvergießen verhindert werden. Und schließlich befindet sich die zwischen Berlin und Prag vereinbarte Losung in Uebereinftimmung mit der <schechischen Auffassung, wie sie von Dr. Hacha vertreten worden ist. Darüber hinaus hat der tschechische Nationalrat im Prager Sender in der historischen Nacht in einem Aufruf an das tschechische Volk sich zu der historischen Lebensgemeinschaft in dem gemeinsamen Raum mit Großdeutschland be­kannt und dadurch ebenfalls seinen Willen zue Lösung der Krise im Sinne des Berliner Abkom­mens Ausdruck gegeben.

Wenig Verständnis in Paris.

Paris, 16. März. (DNB. Funkspruch.) Das ein­zige Gesprächsthema in den Pariser Zeitungen ist die Stellung von Böhmen und Mähren unter den Schutz des Deutschen Reiches. Die Blätter enthalten zwar die üblichen ablehnenden Stellungnahmen ge­genüber dem notwendigen deutschen Vorgehen, je­doch hat man den Eindruck, daß man in Paris die ganze Größe und Folgerichtigkeit der geschichtlichen Ereignisse noch nicht richtig einzuschätzen vermag. So findet man statt einer sachlichen Würdigung der Ereignisse im wesentlichen eine Fülle von Phrasen, in denen die politische Kurzsichtigkeit der Leitartik­ler und eine gewisse reaktionäreEntrüstung" über das deutsche Vorgehen zum Ausdruck kommen. Da­neben bringen die typischen Hetzblätter natürlich wieder allerlei Vermutungen und Kombinationen über angebliche deutsche Pläne. Aus fast allen Aeußerungen spricht im übrigen d i e Erbitte­rung und Enttäuschung über den Verlust des Hauptstützpunktes des französischen Einkreisunas- systems gegen Deutschland, wie ihn der Benesch- Staat im Herzen Mitteleuropas darstellte.

Englands endgültige Vorschläge für Palästina.

Wenig Hoffnung auf Annahme durch Araber oder Juden.

London, 16. März. (DNB. Funkspruch.) Der jü­dischen und arabischen Abordnung zur Palastina-Kon- ferenz wurden am Mittwochabend die endgül­tigen britischen Vorschläge zur Lösung der Palästina-Frage vorgelegt. Der Plan der briti­schen Regierung sieht nach Mitteilungen von arabi­scher Seite vor, daß nach einer gewissen Ueberoangs? zeit Palästina ein unabhängiger Staat werden soll. Für die Uebergangszeit ist keine be­stimmte Zeitdauer in Aussicht genommen; sie soll aber von derguten Zusammenarbeit zischen Juden und Arabern" abhängig ge­macht werden. Der Plan sieht weiter vor, daß Die gesamte jüdische Einwanderung in den nächsten fünf Jahren auf insgesamt 75000 be­grenzt werden soll. Der jüdische Bevölkerungs­anteil in Palästina soll somit auf ein Drittel der Bevölkerung festgesetzt werden. Landver- käufe an Juden sollen in gewissen Gebieten verboten, in anderen beschränkt und in gewissen Ge­bieten erlaubt sein. Juden und Araber sollen Ver­treter zu einem Beirat ernennen. Der Exekutiv- ausschuß soll aus vier Arabern und zwei Juden bestehen. In Der Uebergangszeit soll jedoch der Ober­kommissar ein absolutes Vetorecht erhalten D.ie Wahl des Beirats soll nach Möglichkeit bereits in zwei Jahren stattfinden.

DieTimes" schreibt, daß wenig Hoffnung auf Annahme durch die Araber oder Juden bestehe. Daily Telegraph" will sogar berichten können, daß beide Abordnungen sich bereits entschlossen hätten, die Vorschläge der britischen Regierung abzuleh- n e n. Man nehme an, daß die Konferenz Anfang nächster Woche abgeschlossen werde und daß die britische Regierung die Lösung der Palästina- Frage auf der Grundlage der von ihr bargelegten Vorschläge vorwärts treiben wolle. Großbritannien sei entschlossen, zum frühest möglichen Zeitpunkt z u handeln. Die Juden, so schreibt dieTimes", wiesen die britischen Vorschläge als weitere Ver­handlungsgrundlage vor allem wegen der geringen jnndifchen Einwanderungsquote zurück, während die Araber keinem Plane zustimmen wollten, der den Zeitpunkt ihrer Unabhängigkeit von der jüdischen Mitarbeit abhängig mache, die so argumentierten die Araber absichtlich von den Juden verweigert werden könnte.

Schnelle Justiz bei der Wehrmacht.

Berlin, 14. März. (DNB/) Das Reichskriegs­gericht hat in feiner Sitzung vom 13. März den Schützen Otto Vogl aus Wien wegen Verbrechens gegen das Gesetz gegen den Straßenraub mittels Autofallen zum Tode, wegen Vorbereitung zum Hochverrat und wegen Fah­nenflucht zu einer Gesamtstrafe von drei Jahren Zuchthaus sowie den damit verbundenen Neben­strafen verurteilt. Vogl war Mitte Februar 1939 unter Mitnahme einer Dienstpistole und einer Mappe mit Aufzeichnungen hochverräterischen In­halts fahnenflüchtig geworden. Er hatte vor, sich ins Ausland durchzuschlagen, um dort im Sinne feiner staatsfeindlichen Einstellung politischen Anschluß zu suchen. Da er ohne Mittel war, zwang er einen Krastdroschkensührer mit vorgehaltener Pistole, ihn in Richtung der Reichsgrenze zu fahren. Nach kur­zer Fahrstrecke gelang es der Geistesgegenwart des Krastdroschkenführers, aus dem Wagen zu springen. Der Tat folgte die sofortige und gerechte Sühne. Wenige Tage nach Bekanntwerden beim Reichs­gericht wurde der Verbrecher zum Tode verurteilt.

CUuegend und gehaltuM

Quarh-fircm mit früchtcn

1/2 l milch, 75 g (3 gehäufte Eßl) Zucker. 250 ß Quark (Topfen). 2-3 Eßl Milck.

1 Pächch. Dr.Octher Puböingpulo. Oanille-Gefchma*. einige Tropfen Dr. Oetker Backöl jitrone.

6 Eßl LDaffcr jum flnrühren. 1 Ei. 500 g rohes oder eingemachtes Ob|L

man bringt die Milch mit dem Zucker jum fachen, nimmt fie von der Kochstelle, gibt das mit Eigelb und U)affet verquirlte Puddingpulver unter Rühren hinein und läßt noch einige Male aufhochen. Das ju steifem Schnee gefchlagcne Eiweiß rührt man noch dem fachen unter den noch heißen Pudding. Dec Quark (Topfen) wird durch ein feines Sieb gestrichen, mit der Milch glatt gerührt und mit dem Backöl gewürzt, dann gibt man den Pudding eßlöffelweise darunter. Die stückte legt mqn in eine Glosfchale oder in kleine Gläfer, füllt den Krem darüber und läßt ihn erhalten

Da Quark leicht säuert, muß die Speise frisch gegessen werden. Kitt» aueschnsidEn!

mit

Dr.Oetker-

Puddingpuluer