Aus der engeren Heimat
Landkreis Gietzen.
ratsmitglied Rudolf Krafft.
Die diesige
fin Wint^vergnügen. Dietwart Dr. Ernst M le r hielt die Begrüßungsansprache. Vorführur
Mi
eine
» und nachher N/VEA ‘
Dann wird man Ihren Händen die Tagesarbeit nicht ansehen. Mit Nivea-Creme gepflegte Haut wird widerstandsfähig u. geschmeidig.
des Ailantus-Spinners, das in Europa gezüchtet worden war, vorgelegt. Man setzte die exotischen
agende dir auch noi) irrten eine auf eine ib beseitig loß führte ! big An- rutumla uj bie Sor«
bis 3,75 Mark, Aepfel, kg 40 Pf., Nüsse 40 bis 45, Blumenkohl, das Stück 20 bis 40, Salat 15 bis 25, Endivien 10 bis 25, Lauch 5 bis 12, Rettich 5 bis 15, Sellerie 10 bis 40 Pf.
>e.
uns ßh Borchen ö einmal Qs Mär. .^t ihre -mes her °r, bet ■ Ballett: Q! r, ber geistreiche von bem tunbe bes
Ballett nautischen em ersten
den Züchtern so viel Geld kostete, daß man in Paris eine staatliche Kommission zur Untersuchung der Krankheit einsetzte. Dem Leiter dieser Kommission, Professor Guerin-Meneville, sandte die Universität Turin ihre Ailantus-Spinner, von denen man wußte, daß sie in den Gärten Chinas und Japans auf Götterbäumen vorkommen, Götterbäume gibt es aber auch in Mittel- und Südeuropa.
Lebenszeit: 8 bis 15 Tage.
Der französische Gelehrte begann die Ailantus- Spinner zu züchten. Er machte sich zunächst gründlich vertraut mit den Lebensgewohnheiten seiner Pfleglinge: Ende Juni oder Anfang Juli schlüpfen die „Chysaliden", die Halbschlafenden Puppen aller Schmetterlinge, aus den Kokons, die den Winter über an den Aesten der Götterbäume gehangen sind. Die Schmetterlinge, die wiederum aus den Puppen schlüpfen, leben ihr Schmetterlingsdasein kurz — nur acht bis fünfzehn Tage. In dieser kurzen Zeitspanne muß das Männchen das Weibchen finden — der Instinkt treibt es über gewaltige Entfernungen zu ihm. Wenn das Weibchen befruchtet ist, legt es seine Eier — 200 bis 250 an der Zahl — und klebt sie an die Innenseite der Götterbaumblätter, wenn Götterbäume in der Nähe sind, in der Gefangenschaft auch an Holz oder an die Aeste irgendwelcher anderer Bäume. Nach zwei Wochen kriechen die Raupen aus, die erst weißlich und später schwärzlich sind, und nur 3 bis 4 mm lang werden. Sie führen das gefräßige Dasein aller Raupen: einen Monat lang tun sie nichts anderes als fressen, fressen, fressen — Götterbaumblätter ohne Unterbrechung. Wenn sie genug aefressen haben, spinnen sie mit ihren stark ausgebildeten Spinndrüsen die Kokons, die den Winter über an den Zweigen hängen, und aus denen im Frühsommer die „Chrysaliden" ausschlüpfen — womit das Ganze wieder von neuem beginnt.
Oer Ailantus-Spinner gerät in Vergessenheit.
überaus zähen Fäden ausziehen ließ — eben den Fäden, ohne die man nicht angeln kann, und die so wichtig für den Chirurgen sind: den Fäden, die Millionen von Menschen das Leben gerettet haben, und an denen Spanien „im Frieden" Hunderttausende von Peseten verdient hat.
Nun gibt es ja auch außerhalb von Murcia Seidenraupenzucht, und die Seidenindustrien Asiens, in China, Japan und in Indien sind viel bedeutender. Man sollte daher meinen, daß man bie Catgut- Fäden ohne weiteres von dort beziehen könnte — aber das ist nicht so. Erstens ist man in diesen Industrien gänzlich darauf eingestellt, die Raupen ihre Kokons ausspinnen zu lassen. Und zweitens fehlen dort die geschulten Arbeiter, die die zähe Sekretmasse zu den dünnen Fäden ausziehen könnten. Murcia hat die Tradition, die eben kein anderes Land hat.
CWferbäume bevorzuat.
Trotzdem wird ein wahrscheinlich wirklich vollwertiger Ersatz für den Ausfall kommen — aber von ganz anderer Seite. Es gibt nämlich neben dem Seidenspinner — „Bombyx mori“ — noch einen anderen Schmetterling, der kostbare Fäden spinnt. Dieser Schmetterling ist ein Nachtfalter, der für die Wissenschaft den aristokratischen Namen Attacus cinthia Drury 1773 führt, aber auch A i l a n t u s - Schwärmer genannt wird, weil er immer in der Nähe der unangenehm scharf riechenden Götterbäume lAilantus) zu finden ist. .. „
Der Ailantus-Schwärmer ist kein „Europäer . Seine tropische Abkunft ist schon äußerlich ihm anzumerken, denn seine Flüaelspannweite ist 15 cm — fo groß sind die europäischen Schmetterlinge nicht. Auf sehr seltsame Art ist er in Europa heimisch geworden.
Dor etrpa 80 Jahren sandte ein Missionar namens Fantoni der Universität Turin Kokons des Ailan- tus-Spinners aus China. Gerade zu dieser Zeit herrschte unter den Seidenzüchtern Europas große Verzweiflung. Die Seidenspinner waren plötzlich von einer geheimnisvollen Seuche befallen worden, die
Spf.
5* S«bit ebenen H Bet. d>- ifo. >a"9 i» ■■.«H leit ail’
Professor G u 6 ri n - M 6 n e v ill e hatte glückliche Hand. Es gelang ihm, seine Raupen zum Verspinnen und die Puppen zum Ausschlüvien zu bringen, und am 5. Juli 1858 wurde der Akademie der Wissenschaften feierlich das erste Weibchen
Ein Nachtfalter mach! Karriere.
Nie der spanische Bolschewismus Fischer schädigt und Operationen gefährdet.
Interpress Copyright*25erid)f von p. (JariM (Paris).
Schmetterlinge erst int Bois de Boulogne aus, bann in ber französischen Provinz, in Sübengland würben sie von einer Laby in ihrem Park gezüchtet —, und heute gibt es fast überall in Europa, wo bas Klima nicht zu kalt ist, Ailantus-Spinner.
Guerin°M6neville erklärte vor ben Gelehrten der Akademie der Wissenschaften, baß Frankreich burch ben Nachtfalter noch viel Gelb verbienen werde. Aber gerade, als die Zuchtversuche Erfolg hatten, die geheimnisvolle Seuche unter den Seidenspinnern ebenso plötzlich verschwand, wie sie gekommen war, interessierte man sich außerhalb der Kreise von Schmetterlingssammlern nicht weiter für den Ailantus-Spinner.
Der Ailantus-Spinner kommt wieder zu Ehren.
Nun scheint es, daß er wieder in Ehren eingesetzt werden soll. Als infolge der langen Dauer des spanischen Bürgerkrieges das unentbehrliche richtige „Vorfach" der Angler und, schlimmer noch, die zähen chirurgischen Fäden knapp zu werden begannen, erinnerte man sich in Frankreich an bie guten Spinn- Eigenschaften des Ailantus-Schwärmers. Mit den' Methoden der modernen Wissenschaft ist man bereits daran gegangen, wieder seine Züchtung aufzunehmen. Man hat herausgefunden, daß man durch künstliche Temperaturerhöhung imstande ist, im Laufe eines Jahres zwei, drei und mehr Generationen von Schmetterlingen und damit von Raupen zu erhalten. Was nun die Eigenschaften ber Ailantus-Kokons betrifft: wenn bie Kokons chemisch behanbelt werben — so wie man bie Raupen bes echten Seibenspinners in Essig legt — bekommt man einen wasserhellen, zähen unb fast unzerreißbaren Faben, ber nach ben Versicherungen ber Pariser Gelehrten ein ganz vorzügliches „Catgut" für bie Chirurgie unb ein „Dorfach" für bie Anglerei abgibt unb babei nicht schwierig zu behanbeln ist. Die Experimente finb noch nicht ganz abgeschlossen. Aber höchstwahrscheinlich wird ber Catgut-Ersatz trotz feiner fast vollkommenen Gleichwertigkeit sogar billiger herzustellen sein als das eigentliche Murcia-Catgut. Denn bie Zucht bes Ailantus-Schwärmers ist billiger als die des Seidenspinners Bombyx mori. Die Seidenspinnerraupen sind so empfindlich, daß ein kühler Luftzug sie tötet, aber die Ailantus-Spinner sind recht robust, und Götterbäume sind ein beliebter Gartenschmuck — es besteht kein Hindernis, mit der neuen Industrie zu beginnen.
> Saubringen, 15. Febr. Der Gesang- erein „Sängerlust" veranstaltete ein Könnet für das Wrnterhilfswerk. Dereinsfüh- er Opper hielt die Begrüßungsansprache Schö- :e unb gut vorgetragene Chöre unb ein Theater- ück unterhielten ausgezeichnet. Den Mitwirkenben mrbe reicher Beifall zuteil. — Die Laienhel- e r i n n e n veranstalteten zu Abschluß ihres Aus- ilbungskurses einen Gemeinschaftsabenb. Oebichtvorträge und schöne alte Volkstänze trugen ur Unterhaltung bei. Bürgermeister Deines nb Kursusleiter Dr. Zecher ermahnten die Lai- chelferinnen zu weiterer Arbeit. Die Familie >r. B a l s e r machte sich um das Gelingen des benbs sehr verdient. Gemeinsame Kaffeetafel de- hloß die Zusammenkunft.
# Mainzlar, 15. Febr. Zur Zeit wird in ?r neuen Schule ein Lehrgang für Lu ftschutz- aienh elfer unter Leitung von Sanitäter Dietz wchgeführt. — Bei Gastwirt Müller wurde ein hrreicher Film über die Bekämpfung des Kartoffelkäfers gezeigt. — Der hiesige Turnverein veranstaltete im Saale von Müller ' _ • - - - - -Nül-
Kreis Alsfeld.
—.— Homberg, 15. Febr. Der am 15. Februar 1862 zu Wieseck (bei Gießen) geborene Revierförster a. D. Theodor Kümmel vollendete bei bester Gesundheit sein 7 7. Lebensjahr. Er war früher in Maulbach stationiert, verlebt jedoch seinen Lebensabend in unferm schönen Homberg. — In der Gastwirtschaft Lud. Helm fand dieser Tage der Generalappell der Kameradschaft Homberg des NS.-Reichskriegerbundes statt. Der Kamerabsckaftsführer Karl C h r i st gedachte der im abgelaufenen Dereinsjahr verstorbenen drei Kameraden Wilh. Pfalzgraf III., Lud. Kaus unb K. Pfeil I. Die bereits geprüfte Rechnung für bas Jahr 1938 würbe burch ben Rechner Wilhelm Seitz vorgetragen: es würbe ihm Entlastung erteilt. Der Kamerabschaftsführer unb der Propaganda
Freiwillige Feuerwehr hielt im Gasthaus „Zum Löwen" ihre Generalversammlung ab. Wehrführer Debus gedachte einleitend ber im vergangenen Jahre verstorbenen Kameraben. Kassenwart Hitze! erstattete den Kassenbericht, ber einen stattlichen Ueberschuß aufwies. Nach ber Erörterung verschiedener Tagesfragen sprach Bürgermeister Metzger in grunbsätzlichen Ausführungen über die Aufgaben der Feuerlöschpolizei im Dritten Reich.
Kreis Büdingen.
(D Schotten, 15. Febr. Das seltene Vorkommnis, daß innerhalb des kurzen Zeitraumes von nur 14 Tagen zwei Paare ihre goldene Hochzeit feiern konnten, hat sich in unserer Stadt ereignet. Ihr 50jähriges Ehejubiläum begingen Schuhmacher Christian Kirchner und Ehefrau Katharina, geb. Lauster, unb Metzger Jakob Bing unb Ehefrau Elisabeths, geb. Repp. Die beiben Jubelpaare, bie sich noch ausgezeichneter Gesunbheit erfreuen, waren Gegenstanb zahlreicher Ehrungen, unter benen hervorgehoben seien die von der Kanzlei des Führers, von ber Hessischen ßanbesregierung, von ber Evangelischen Landeskirche Nassau-Hessen unb von ber Stabt Schotten. — Die Leibgar - bisten-Kamerabschaft Schotten im Ira- bitionsverband bes ehemaligen Leibgarbe-Jnfanterie- Regiments (1. Großh. Hessisches) Nr. 115 hatte bei Kamerad Spamer („Zum Adler") ihren diesjährigen General-Mitglieberappell. Kamerabschaftsführer Kamerad Widmann erstattete nach Worten der Begrüßung den Jahresbericht für 1938 unb gebachte babei auch ber Großtaten des Führers, bie durch die Eingliederung ber Ostmark unb bes Subetengaues Großbeutschland geschaffen haben. Er berichtete weiter, baß bie Kameradschaft z. Z. 39 Mitglieder zählt, unb daß bie Einglieberung der alten Leibgarbisten in ben NS.-Reichskriegerbund erfolgt ist. Ehrende Worte dankbaren Gedenkens wurden ben im Jahre 1938 verstorbenen Kameraben Karl Seitz (Schotten) und Friedrich Wilhelm Weber (Eichelsachsen) gewidmet. Schriftführer Kam. Fritzges berichtete über bie Mitglieberapvelle bes vergangenen Jahres, ber Rechner Kam. Bing erstattete ben Rechnungsbericht, worauf ihm nach Prüfung ber Rechnung burch bie Kameraben Heinrich Hofmann III. unb Julius Meibt Entlastung erteilt unb ber Dank ber Kamerabschaft ausgesprochen würbe. Im weiteren Verlaufe ber Verhanblungen würbe beschloßen, zum diesjährigen Traditions-Verbandstag (Bundestag) in Darmstadt am 12. März Kam. Bing abzuordnen, da der Kamerabschaftsführer bienstlich verhindert ist, daran teilzunehmen.
ch Bobenhausen I, 15. Febr. Ein seit Jahren stilliegenber Sandsteinbruch wurde wieder in Betrieb genommen. Nach ber Beseitigung von Schutt fand sich einwanbfreier Sanbstein vor. Das Baugeschäft G e m m e r - Lißberg hat mit einer An
wart G. ßangftroff sprachen bann in ihren Jahresberichten von ben großen politischen Ereignissen bes vorigen Jahres. 15 neue Kameraden konnten als Mitglieder aufgenommen werben. Eine Schützengruppe wurde gebilbet. In den Wintermonaten wirb bas Zimmerschießen eifrig gepflegt, ebenso wirb das Kleinkalibersch-ießen weiter geförbert werden. Durch Sammlung von Altmaterial konnte die Kameradschaft den stattlichen Betrag von 25 RM. ber NSV. überweisen. Die Uebernahme des jeden Jahres ftattfinbenben Generalappells bes Unterverb and es Homberg nach hier ist für ben Monat Juli 1939 vorgesehen. — Dieser Tage fand im Saal bes „Frankfurter Hof" eine außerorbent- lich gut besuchte Pflichtoersammlung mit einer Filmvorführung über ben Kartoffelkäfer statt. Ortsbauernführer Gaub leitete bie Versammlung. Dipl.-ßanbwiri Maurer sprach eingehenb über die Schädlichkeit bes Käfers, über die Möglichkeiten und die Notwendigkeit ber systematischen Bekämpfung unb gab alle einschlägige Aufklärung. Die Ausführungen bes Vortragenden wurden durch Filmbilder anschaulich unterstützt.
c^ M a u l b a ch, 15. Febr. Im Saal des Gastwirts Stroh fand, veranstaltet von ber NS.- Gemeirisch a f t „K r a f t b u r ch F r e u b e" ein T Heater- Gastspiel statt. Zur Aufführung gelangte das Lustspiel „Der Frontgockel". Die Aufführung fand starken Beifall. Am Nachmittag würben für bie Amber „Schneewittchen" gezeigt. Die Vorstellungen waren gut besucht.
Kreis Wehlar.
* Salzböden, 15. Febr. Das Ehepaar Johannes Peter unb Margarete, geb. Laucht, bie — wie schon von uns berichtet — am 12. Febr. das seltene Fest ber eisernen Hochzeit begingen, erhielt auch vom Führer ein herzliches Glückwunschschreiben. Ministerpräsident General- feldmarschall Göring hatte bem Jubelpaar mit einem Glückwunschschreiben auch ein Ehrengeschenk zugehen lassen.
0 Dutenhofen, 15. Februar. Die hiesige NS. - Kriegerkamerabschaft veranstaltete im Saal „Zum Abler" ein Ehrenschießen zu Gunsten bes W i n t e rh i l f s w e r k e s. Es mürbe mit Saalmunition auf Ehren- unb 12er- Ringscheiben geschossen. Die Beteiligung am Schießen war sehr gut. Dem WHW. konnte ein stattlicher Betrag überwiesen werben.
T Waldgirmes, 15. Februar. Unsere älteren ßehrer Kraft unb Schrupp erhielten bas Treubien st-Ehren Zeichen inGolb. Obwohl beide die Altersgrenze überschritten haben, versehen sie auf Wunsch ber Behörbe noch weiter ihren Dienst.
Fahl Arbeitern bereits die Arbeit aufgenomme,n. — Bei ben hier im Gang befinblichen Feldbereinigungsarbeiten wurde ein gut und leicht brechbarer geschlossener Basalt vorgefunden. Es handelt sich um erstklassiges Material. An verschiedenen Stellen angelegte Profillöcher ergaben das gleiche Material. Die neue Bruchstelle befindet sich nur eine Wegstunde von ber Bahnstation Ranstabt entfernt.
(Nachdruck verboten.)
Eine Forelle schwimmt davon.
£s gibt Dinge, die einfach nicht vorkommen dürfen. k diesen gehört z. B., wenn eine Forelle, die nach hr gern Warten endlich angebissen hat, fröhlich Lieder davonschwimmt, weil bie Angelschnur reißt. Zli«r es gibt Ernsteres: Es kann geschehen, baß nach einer unruhigen Nacht die Operationsnaht eines sirch Operierten platzt, weil ber Seibenfaden reißt, nü bem ber Chirurg die Wunde vernäht hat. Seit einigen Monaten kommt es immer häufiger vor, daß Menden Anglern die schönsten Fische samt der äugel vor ber Nase wegschwimmen, unb daß — Herüber wirklich nicht zu scherzen ist — ber Erfolg loit Operationen ernstlich gefährbet wird, wietl bie sonst so verläßlichen Dernähungsfäben ihre Verlaß- Weit anscheinenb verloren haben. Besteht zwischen in Tragikomöbie eines ärgerlichen Anglers unb der Lüklichen Tragöbie, bie sich in manchem Kranken- bat s abspielt, ein Zusammenhang? Die feinen, bum »er unb doch starken gäben, mit benen ber Chirurg en» Wunbe näht, unb bie die Bezeichnungen ril de Florence, Silkworm ober Catgut führen, stammen eii! ber Provinz Murcia in Spanien. Das zähe, un|Ed)tbare Enbe ber Angelschnur, .das Vorfach , toe bie Forelle abreißt, stammt gleichfalls aus ber ?r»vinz Murcia in Spanien. Das ist ber Zufammen- forq In Murcia wütet ber Bolschewismus, -bie Sllworm.gnbuftrie ist fo gut wie zufommen- ,brocken, der Erport zerstört Die kunstseid-n-n giften, die man als Ersatz erhält, taugen nichts. Sie sti! nicht haltbar.
Seidenraupen in Essig.
3ie ©eibeninbuftrie von Murcia, mit ber es vor- siu ig so gut wie vorbei ist, war etwas mehr Eigen- imliches: in ben Fabriken wurden die Seidenraupen, 6ror sie ihre Kokons zu spinnen begannen, in Essig gl-sgt. Dadurch verwandelte sich das Seidensekret tm Wir ern ber Raupe in eine weiche, amorphe Masse, drjsich zu 30 bis 60 cm langen, völlig farblosen unb
egrüßungsansprache. Vorführungen i*r Turner (Barrenturnen, Bodenübungen usw.) nb ein Theaterstück sowie Verlosung unb Tanz röten ben Abenb aus. Am Nachmittag des gleichen
lTi>W der Deut> 9en Mitt. MM wung in «rin Den J der Ge. deren & fei. hech Anhänge: m anww Ingen, efundheit- ier Knch lamit fei« ii Als k rannte k äuterte! rrlich dr t, in ik , Auch babei, ty n verD. )abe, nch be unb w
i kann, i Waffe ö | vir bie U?
Sie B. Unfall Dt . ;ng von I: i eld hatte r sich auf e handln'
>g", W’ mar stift • nslos rem W-
ie iahr?"
Also doch ' Wahrftz versucht'- - wer J oöhnten v wich ni^' ainrnen. t mal dann alauben, ■ helfen- . .daß er daN« A n bis
**8 3 Jahre alt. Die Rentnerin Frau Elise Müller, Schottstraße 5, kann am morgigen Freitag, 17. Februar, in guter Frische unb Gesundheit ihren 83. Geburtstag feiern. Der Jubilarin, einer langjährigen treuen Bezieherin bes Gießener Anzeigers, auch unseren herzlichen Glückwunsch.
** Gewerbe- unb Hunbesteuer-Rück- stäube müssen umgehenb an bie Stabtkasse gezahlt werben, falls Versäumniszuschläge unb Beitreibungskosten erspart werben sollen.
** Schaufen st er eingeschlagen. In ber vergangenen Nacht, gegen 3 Uhr, hat ein bis jetzt noch unbekannter Täter in einem Schuhhaus an ber Marktstraße eine große Schaufensterscheibe eingeschlagen. Die Scheibe ging völlig in Trümmer. Schuhe aus ber Auslage würben nicht entroenbet ba ber Geschäftsführer burch ben ßärm geweckt worben war unb schnell an ben Tatort eilte. Die Polizei nahm sofort bie notwendigen Ermittlungen auf.
(Baub hielt eine kurze Ansprache. Der Abend in seiner Gesamtheit nahm einen wohlgelungenen Verlauf. ,
> Saasen, 15. Febr. Die hiesige NS.- Krie - gerkameradschaft hielt im Gasthaus „Zum goldenen Löwen" ihren Jahresschlußappell ab. Kamerabschaftsführer Wilhelm Starck I. sprach von ber regen Tätigkeit innerhalb ber Kamerabschaft im vergangenen Jahre unb wies auf bie großen politischen Ereignisse ber vergangenen Monate hin. Rechner H e 11 e r i ch erstattete ben Kassenbericht, ber sehr günstig lautete. Kamerabschaftsführer unb Kassenwart würben entlastet. Allen Helfern würbe Dank gesagt. Im weiteren Verlaufe ber Versammlung würbe angeregt, ben Schießsport mehr als bisher zu förbern. — Zugunsten bes Winterhilfswerks sang ber hiesige Gesangverein „Eintracht" auf ben Plätzen im Orte einige ßieber, bie in ihrer guten Miebergabe von eifriger Schulung zeugten. Dem WHW. konnte ein stattlicher Betrag abgeführt werben.
ch Göbelnrods 15. Febr. Der hiesige Obst- unb Gartenbauverein hielt feine Jahreshauptversammlung ab. Vereinsführer K. Weber erstattete ben Tätigkeitsbericht und gab ben Arbeitsplan für 1939 bekannt. Es wurde angeregt, alle kranken Bäume zu beseitigen unb bie ordnungsgemäße Spritzung burchzuführen. Die Kasse des Vereins wurde geprüft und ber Rechner entlastet. Eine Verlosung zweckmäßiger Haus- unb Küchengeräte beschloß den Abend. — Die N S.- Kriegerkameradschaft hielt ebenfalls ihre Jahresschlußoersammlung ab. Kameradschaftsfüh- rcr Weber begrüßte bie Kameraben. Die Kasse wurde in bester Ordnung befunden. Kam.Kratz- Freienfeen hielt anschließenb einen Vortrag über seine Erlebnisse bei der Skagerrakschlacht unb im U-Bootkrieg.
Hl Leihgestern , 15. Febr. Der hiesige Turnverein hielt im Saale des „ßöwen" fein Winter- nergnügen ab. Nach ber Begrüßung durch den Vereinsführer wurden turnerische Hebungen an ben Geräten gezeigt. Ein Theaterstück erntete oerbienten Beifall. Tanz zu guter Musik schloß sich an.
"Y Watzenborn-Steinberg, 15. Febr. Der hiesige Gesangverein „S ä n a e r kr a n z"' veranstaltete in ber Volkshalle sein Wintervergnügen. Der Verein, unter ßeitung feines Dirigenten Robert Häuser, unterhielt die Besucher mit gut gebrachten Chören und ßiebern, bie reichen Beifall fnrtben. Den instrumentalen Teil bestritt die Kapelle Schleuse. Im ßaufe des Abenbs ehrte Vereinsführer Schmitt für 40jährige aktive Sängertätigkeit Heinrich Burger unb ßubroig Schmitt unb überreichte jebem ein Geschenk. Sangerkreis- führer Müller überreichte seitens bes Gaues XII bie Ehrennabel. Ferner würben bie Sänger Karl Harnisch und Karl Häuser für 25jährige Sängertätigkeit mit Ehrenurkunbe unb Ehrennabel bes Vereins ausgezeichnet. Die Mitglieber Heinrich ß e i d)t, ßubmig Degen unb Heinrich Hammel würben aus Anlaß ihrer 25iährigen Zugehörigkeit zum Verein mit je einer Ehren-Urkunbe bebacht.
Inges fanb auch eine Theatervorstellung für bie linder statt, ferner wurden den Kindern turnerische Übungen gezeigt.
0O Beuern, 15. Febr. Die hiesige N S. - Lriegerkameradschaft veranstaltete im Enal von Dietrich ein sehr gut besuchtes Mili- tirkonzert, das vom Musikkorps des JR. 116 oisgeführt wurde. Nach der Fahneneinbringung yurbe zunächst der Gefallenen gedacht. Kamerabschaftsführer ßehrer Müller hieß die zahlreichen Zuhörer, insbesondere bas Musikkorps, herzlich will- frnimen. Die vierstündige Musikfolge brachte aus» zeichnete Militär- unb schöne Konzertmusik. Maness Soldatenlied wurde gemeinsam gesungen.
■<£ Reiskirchen, 15. Febr. Der hiesige Turnverein „Gut Heil" hielt im Saal „Zum Hirsch" einen Iferbeabenb ab. Vereinsführer Jünger begrüßte bi» Kameraden und zahlreiche Gäste. Der Verlauf bes Wenbs brachte eine unterhaltsame Folge von turne- pschen Darbietungen. Kameraden ber Kreisriege P gten ihr Können am Pferd, am Barren, in Frei- ülungen unb am Reck; bie Sportdienstgruppe bes Jungvolkes wartete mit Hebungen im Bodenturnen ur b mit Freiübungen auf. Schließlich würben von bim Turnern auch noch einige Pyramiden gestritt 2* Vorführungen sanden verdienten starken Beifall, freisfachamtsleiter Daupert sprach in grundsätz- Jiften Darlegungen von der Bedeutung des NSRß. wb forberte zu aktiver Beteiligung an ben Turnst. oben auf. Da der Verein auf ein 30jähriges Be- stchen zurückblicken konnte, hielt der Vereinsführer Mckschau auf die Geschichte bes Vereins, schilberte >bi? Entwicklung des Vereins und ehrte gleichzeitig bit noch lebenden Gründer. Auch Ehrenvereinsführer
dL
tragende über die verschiedensten Verwendungsmög- lichketten des Masters, vor allem über die Anwendung von kalten und heißen Wickeln mit ben für die speziellen Erkrankungen zusätzlich anzuwenden- den Pflanzenkräuter.
Im zweiten Teil des Abends gab sie bann praktische Beispiele für bie Anlegung ber Wickel und die Vornahme der Armbäder unb Güsse sowie über mancherlei für ben gesunden und kranken Menschen wertvolle Handgriffe.
Der Vorsitzende des Ortsvereins, Bademeister Wagner, sprach der Rednerin den Dank der Ver- ammlung aus.
(Siebener lvochenmarktpreije.
* Gießen, 16. Febr. Auf dem heutigen Wochen- uartt kosteten: Markenbutter, % kg 1,60 Mark, Matte 20 bis 25 Pf., Käse, das Stück 4 bis 10, Wirsing, % kg 15 bis 17, Weißkraut 11 bis 13, Rot« Iraut 13 bis 15, gelbe Rüben 12 bis 14, rote Rüben 0 bis 12, Spinat 25 bis 35, Unterkohlrabi 9 bis 10, Kosenkohl 40 bis 45 Pf., Feldsalat 1,10 Mark, 1ko 10 •is 15 Pf., Tomaten, % kg 40 bis 45, Zwiebeln 15, Meerrettich 35 bis 70, Schwarzwurzeln 20 bis 40, Kartoffeln, kg 5 Pf., 5 kg 43 Pf., 50 kg 3,35
Ein flott gespieltes Singspiel füllte ben restlichen Teil bes Abenbs aus.
oo ßangsborf, 15. Febr. Die Ortsgruppe Hungen der NSDAP, veranstaltete hier im „Deutschen Haus" einen 23 o 11 s g e m e t n • schastsabend unter dem ßeitwort „Freut euch des Lebens". Die Jungstammspielschar brachte etliche Bühnenstücke zu Gehör, die allgmeinen Beifall fanden. Als erstes ging „Die Tragödie um einen Hund" als ein tolles Spiel über die Bretter. Dann folgte „Der Kuhhandel", ober „Die Dummen werden nicht alle". Zuletzt wurde ein Blachetta- spiel in einem Aufzug geboten: „Da geht er hin, ba geht er her". Selbstverständlich folgte diesen Darbietungen noch froher Tanz.
(^Obbornhofen, 15. Febr. Der hiesige O b st- bauoerein hielt in der Wirtschaft H. Groß I. seine Generalversammlung ab. Vereinsführer Hch. Block begrüßte bie Mitglieber. Rechner Groß erstattete ben Kassenbericht, für ben ihm Entlastung zuteil würbe. Es würbe beschlossen, auch in biesem Winter bie Spritzung wieder burchzuführen. Im abgelaufenen Jahre war ein Süßmostapparat beschafft worben. Eine rege Aussprache über Obstbaumpflege schloß sich an. Acht Obstbäume, vom Kreisobstbau- oerbanb gestiftet, würben verlost.
Kreis Friedberg.
A Münzend erg, 15. Febr. Dieser Tage fanb hier eine Gemeinderatssitzung statt. Bürgermeister Metzger umriß dabei die Pflichten des Gemeinderats im Nationalsozialistischen Staat unb verpflichtete fobann bas neue Gemeinbe-


