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Das Fachami Turnen für das Vundesfest gerüstet
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39:28 (19:17). Rangfolge: Bad Homburg: 2. Poliziespv. Treysa; 4. VfL. Marburg.
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käuflich sind. Die Hausfrauen haben dieses Jahr reiche Mengen von Frühobst verarbeitet und so ihre Wintervorräte wieder aufgefüllt. Auch für die kom- mende Mirabellen- und Spät-Zwetschenernte ist mit größeren Haushaltekäufen zu rechnen, wenn auch die Konservenindustrie dann wieder reichlicher als zur Zeit beliefert werden muß. Hierfür kamen auch schon Aprikosen, Pfirsiche aus südlichen Ländern zur Ablieferung.
Die Gemüsemärkte weisen auch im August eine vorherrschende Beschickung mit Massenge> müse wie Weißkohl, Wirsing usw. auf. Dagegen ist Kopfsalat nach Aberntung der späten Pflanzung knapp. Die Auswahl reicht aber doch für die man' nigfaltigsten Wünsche der Hausfrau aus.
Die F l e i s ch v e r s o r g u n g hat sich in Hessen» Nassau kaum gebessert, wenn auch die Rinderauh triebe, mit wenigen Ausnahmen, die Kontingentszahlen erreichen und Kälber zahlenmäßig sogar stark vertreten sind. Dagegen ist eine vorübergehende Verminderung der Schlachtschweine eingetreten. Danach muß' sich die Versorgung der Verarbeiter richten und die Verbraucher müssen sich in vollem Verständnis mit manchem Ausgleich vertraut machen, zumal Gefrierfleisch nur in Sonderfällen zur Verfügung steht. Aber die Seefischanlieserungen sind um so reicher und vermögen am ehe» sten die Lücken zu schließen.
Milch und Butter wird aus eigener Erzev- gung im bisherigen Umfange angeliefert. Der Frischmilchbedarf ging aber während der Ferien zurück. Auch in Käse sind die gelegentlich mangelnden Sorten wieder besser vertreten. Unvermindert gilt liefern die Molkereien Quark und Sauermilchkaft an allen Plätzen an.
Die häufigen Regenfälle erschweren zwar die Einbringung der Getreideernte, aber die Landwirte bemühen sich unter Einsatz aller Hilfskräfte und Maschinen die wenigen trocknen Tage und Stunden auszunutzen, so daß bisher in Hessen- Nassau noch keine größeren Verluste an der mengen» wie gütemäßig guten Getreideernte zu befürchten sind. Aus Oberhessen wurden schon Roggen und Weizen an die Mühlen verladen, die vorläufig trotz der starken Bevorratung das neue Korn gerne aufnehmen. Aber die Hauptmenge wird in den nächsten Wochen auf Lager genommen werden müssen, wie auch den Mühlen bereits eine erweiterte Einlagerungspflicht erteilt wurde. Braugerste wird ebenfalls überall geerntet und gedroschen, aber vorerst kam es zu einzelnen Verladungen an die kaufbereite Industrie. Weizenmehl wurde in der neuen Type von dem Großhandel lebhaft und vom Bäcker im Rahmen seines Bedarfs gekauft. Bald wird auch die Hausfrau das neue Weizenmehl kennenlernen, bei dessen Verbackung sich eine reichliche Verwendung von Treibmitteln, wie Hefe, bewährt hat. Roggenmehl wird in großem Umfange aus Norddeutschland besonders für die Beimischung von den Mühlen bezogen.
In Futtermitteln können alle Ansprüche aus Zuteilungen, wie aus dem freien Angebot, erledigt werden. Die Kleintierhalter können jetzt wieder Gerste, Mais, Kartoffelflocken sowie die bewährten Mischungen beziehen. Neue Kartoffeln werden jetzt in ganz Hessen-Nassau geerntet, |o daß der Versand nach dem Rheinland und Westfalen ausgenommen werden konnte.
Nicht weniger günstig ist die Belieferung der Ob st Märkte, wo jetzt hauptsächlich Früh- zwetschen, Pfirsiche, Aprikosen, Aepfel und Birnen
Zufriedenstellender Stand der Jeldfrüchte.
mit 98,10—98,13 (98,05) genannt.
Frankfurter Getreidebörse.
148,25, Verein. Stahl, die zunächst auf 96,40 nach 96,13 erholt waren, auf etwa 96 usw. Bei den später notierten Werten zeigten sich Schwankungen von 0,50—1,50 v. H., wobei Rückgänge überwogen.
Der Fr ei verkehr war sehr ruhig. Tagesgeld wurde auf 2,50 (2,75) o. H.
Abendbörse zurückhaltend.
An der Abendbörse herrschte weitgehendste Zurückhaltung. Am Aktienmarkt bröckelten die Kurse vielfach weiter ab, obwohl es sich fast ausschließlich um nominelle Angleichungen an den matten Berliner Schluß handelte, der indessen kaum mehr unterschritten wurde. Etwas Geschäft hatten Deutsche Erdöl mit 117,75 (118,40) und IG. Farben mit 147,25 (147,75). Von Maschinenaktien gingen Demag auf 139 (140,25) und Rheinmetall auf 115 (116) zurück, MAN. waren zu unv. 143 angeboten, während Eßlinger mit 107 und Moenus mit 116,50 behauptet blieben. Am Montanmarkt ermäßigten sich Buderus auf 94,50 (95), Mannesmann auf 102,50 (103) und Der. Stahl auf 96,13 (96,40), außerdem gab Gesfürel auf 125,50 (126) nach, während Adlerwerke 0,25 v. H. höher mit 97,50 gefragt wurden. Gut gehalten waren u. a. AEG. mit 110, Metallgesellschaft mit 110,50, Scheideanstalt mit 205, BMW. mit 132,75, Bemberg mit 129 und VDM. mit 170. Am Rentenmarkt gingen 4,50 v. H. Mainkraft mit unv. 93,50 um, 6 o. H. IG. Farben bröckelten auf 120 (120,25) ab, Reichsbahn-DA. unv. 122,75. Steuergutscheine waren ohne Geschäft, Serie I wurden in den Abschnitten Januar—März
Zahlung erhielten, wenn sie einen bestimmten Betrag ihrem demnächst vorsprechenden Angestellten aushändigten. Als dieser „Angestellte" erscheint dann eines Tages Wittrock und versucht, das Geld von den Leuten zu erlangen.
Beim Brunnenbau tödlich verunglückt.
Lpd. Sprendlingen bei Offenbach, 13. Aug. Beim Bau eines neuen Brunnens verunglückte der 33jährige Bohrmeister Friedrich Wilhelm Z i m m e r von Egelsbach tödlich. Der Bohrmeister befand sich zu Stanzarbeiten ungefähr in einer Tiefe von 15 Meter. Beim Hochziehen des drei Meter langen Stampsrohres stürzte infolge Drahtseilbruchs der
Dorst und Möll nicht mit von der Partie sein. In großer Form war der noch jugendliche Kurt G e m - m e r. Er startete im 1500-m-Lauf der Leistungsklasse I und erzielte auf der verhältnismäßig weichen Bahn seine persönliche Bestzeit von 4:20 Minuten. Sieger wurde der frühere deutsche Meister und Rekordinhaber über 10 km, Haag von der GfL. Darmstadt, der 4:17 Minuten lief, und Zweiter Höhn vom MSV. Hanau mit 4:18,9 Minuten. Dritter wurde Gemmer, der andere bekannte Läufer hinter sich ließ. Auch Schmuck schnitt gut ab, indem er in dem 9 Mann starken Feld der 400-m-Läuser, als Vierter einkommend, persönliche Bestzeit mit 55:3 Sekunden lief. Schwarz startete ebenfalls als Jugendlicher im Hochsprung der Leistungsklasse II, wurde aber nur Fünfter mit 1,60 m. lieber 3000 m starteten Heller und Koch, die aber in dem 19 Mann starken Feld nur den 8. und 9. Platz belegen konnten. Wettich und Frl. Ludwig und auch Frl. Diehl, die jeweils im 100-m-Lauf starteten, mußten sich der starken Konkurrenz schon in den Vorläufen beugen.
„FC.Teutonia"Wahenborn-Gteinberg
Teutonia Watzenborn-Steinberg — FC. Ober- Schmitten 8:2 (4:1).
Auf dem Sportplatz an der Neumühle trafen sich beide Mannschaften zu einem Freundschaftskampf. Es handelte sich um ein richtiges Sommerspiel. Die lange Pause hat doch mehr auf die Spieler eingewirkt, als vorauszusehen war. Die Gäste ließen von dem ihnen eigenen Kampfgeist sehr viel vermissen. Gemessen an den sonstigen Leistungen enttäuschte die Elf. Die Teutonen nutzten das. Spiel ■ in der Hauptsache als Probespiel für die Nachwuchsspieler und es hat sich bewiesen, daß in den unteren Mannschaften Leute sind, die die besten Voraussetzungen mitbringen, einmal etatsmäßiger Ligaspieler zu werden. Diese Tatsache ist die erfreuliche Bilanz des gestrigen Spnntags.
Vom Spielverlauf selbst wäre nicht viel zu sagen. Steinberg beherrschte von Anfang an das Spielgeschehen. Schmitt erfreute die Anhänger durch äußerst scharfe Torschüsse. So konnte er fünfmal den gegnerischen Torhüter schlagen. Den Rest besorgten Fett und W. Häuser. Die Kombination wollte nicht immer recht klappen, aber man muß berücksichtigen, daß im Sturm drei Nachwuchsspieler ihre Feuertaufe zu bestehen hatten. Aber in der zweiten Hälfte ging es dann besser und manchmal lief eine schöne Kombination über das halbe Spielfeld. das an die Glanzzeit der Teutonen erinnerte. Hoffentlich finden die Teutonen recht bald wieder zu ihrer alten Form zurück. — Folgende Spieler bestritten den Kampf: Happel, K. Jung II (nach der Pause K. Schmandt), Buß, H. Schmandt, Hederich, Hirz, Wehrum, W. Häuser, Schmitt, K. Häuser, Fett.
Fußball im Tv. 1889 Klein-Linden.
Klein-Linden I — Cid) I 2:2 (0:0).
Zu diesem Freundschaftsspiel, dem ersten nach der Sommerpause, trat Lich mit einem Ersatzmann an, Klein-Linden mit vier aus der Jugendmannschaft, die sich aber alle Mühe gaben, es den Aktiven gleich zu tun. Beide Mannschaften waren gleich stark und begannen das Spiel in sehr schnellem Tempo und mit starkem kämpferischen Einsatz.
Der ersten Halbzeit nach zu urteilen, hätte man fast glauben können, das schöne Spiel ging torlos aus, da beide Hintermannschaften alle Angriffe der Stürmer vereitelten. Gegen Mitte der zweiten Halbzeit konnte Klein-Lindens Mittelläufer eine Vorlage von links, unhaltbar für den Torwart der Gäste, zum ersten Tor verwandeln. Lich verschärfte nun das Tempo noch mehr, konnte fünf Minuten später ausgleichen und wenig später mit 2:1 in Führung gehen. In den letzten Minuten zogen die Gastgeber noch einmal alle Register und konnten durch ihren flinken Halblinken den Ausgleich erzwingen.
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nier, das unter Leitung des Kreisbaskettballobman- nes Kraufch steht, und das schon am Samstag beginnt, wird den Reigen der Spiele ergänzen und sicherlich dieser Sportart weitere Freunde zuführen. Man weiß, welch großen Aufschwung gerade Basketball in unserem Kreis genommen hat und wie das Interesse zusehends gestiegen ist. Es wäre deshalb fehl am Platze gewesen, hätte men den Basketballern keine Spielgelegenheit gegeben. Daß ausgezeichneter Sport geboten wird, und daß man das Spiel in Vollendung sehen kann, dafür sorgen auch hier die teilnehmenden Spitzenmannschaften und die dadurch hervorgerufene Konkurrenz.
Kurze Sportnotizen.
Weltmeister van Vliet (Holland) traf auf der Kopenhagener Radrennbahn erneut auf den
allgemeinen gut.
Mein-Mainische Börse.
rNillagsbörse weiter uneinheitlich.
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USA. kommt mit starker Mannschaft.
Olympia-Beauftragter in Garmisch.
Das amerikanische Olympische Komitee hat als erstes einen Beauftragten nach Garmisch-Partenkirchen entsandt, um an Ort und Stelle die Unter« kunfts-, Verpflegungs- und sportlichen Fragen mit dem Organisationskomitee für die V. Olympischen Winterspiele 1940 klären zu lassen. Mit dieser Aufgabe wurde John Fox betraut, der schon zum fünften Male in Deutschland weilt und in Garmisch-Partenkirchen bei den olympischen Bobrennen 1936 und bei den Weltmeisterschaften 1938 startete. Fox berichtete u. a., daß die Vereinigten Staaten mit einer außerordentlich starken Mannschaft nach Garmisch-Partenkirchen kommen und an sämtlichen Wettbewerben der Olympischen Win- terfpiele teilnehmen werden.
Oie Ergebnisse des Gauspieltags in Marburg.
Faustball, Männer (Gaumeisterschaft): Tv. 1846 Gießen — To. Wasenberg 36:36 (19:13); CT. Hessen-Preußen — Tv. Wasenberg 39:25 (20:15); CT. Hessen-Preußen Kassel — Tv. 1846 Gießen 31:22 (12:13). Entscheidungsspiel: Tv. 1846 Gießen gegen To. Wasenberg 51:29 (31:14). Rangfolge: i. CT. Hessen-Preußen Kassel (Gaumeister; 2. Tv. 1846 Gießen; 3. To. Wasenberg.
Korbball, Frauen: Tgm. Hanau — Tuspo Kassel-Wilhelmshöhe. 4:3; CT. Hessen-Preußen Kas- fel — Tv. Bad Ems 7:1; Tuspo Kassel-Wilhelms- höhe — Tv. Bad Ems 6:3; CT. Hessen-Preußen Kassel — Tgm. Hanau 7:2; Tgm. Hanau — Tv. Bad Ems 6:2; CT. Hessen-Preußen Kassel — Tuspo Kassel-Wilhelmshöhe 10:5. Rangfolge: 1. CT. Hessen-Preußen Kassel 6 Punkte (Gaumeister); 2. Tgm. Hanau, 4 Punkte; 3. Tuspo. Kassel-Wil- hetmshöhe 2 Punkte; 4. Tv. Bad Ems 0 P.
Faust ball, Altersklasse I. Gruppe A: 1. Polizeispv. Hanau 6 P.; 2. VfL. Marburg 4 P.; 3. ACT. Kassel 2 P.; 4. Tv. Mühlen (Lahn) 0 P. Gruppe B: 1. Tgm. Bad Homburg 6 P.; 2. Tuspo Treysa 4 P.; 3. To. Korbach 2 P.; 4. Tv. Wetzlar 0 P. Zwischenrunde: Tgm. Bad Homburg — VfL.Marburg 39:25 (18:13); Pol.-Spv. Hanau — Tuspo Treysa 23:19 (11:10). Endrunde: Tgm. Bad Homburg — Pol.-Spv. Hanau 28:26 (15:19); Tuspo Treysa — VfL. Marburg
1. (Gausieger) Tgm. Hanau; 3. Tuspo
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eiserne Koloß in den Schacht und zerschmetterte dem Brunnenmeister den Kopf, so daß der Tod auf der Stelle eintrat.
Bauern!
Großdeulschland braucht zur Sicherung seiner Freiheit dringend eine Steigerung der Fetterzeugung. Steigert deshalb jetzt beträchtlich den Oel- fruchtanbau, ohne die Viehwirtschaft zu vernachlässigen. Die neuen erhöhten Oelsaatpreise sichern Euch die Wirtschaftlichkeit des Anbaues. Jetzt ist es Zeit, Raps und Rübsen zu bestellen. Laßt Euch dabei vom Reichsnährstand beraten!
Nachdem die Meldungen für das Bundesfest ein- gegangen und die Richtlinien für die Durchführung f eftgelegt sind, hat nun das Fachamt Turnen seine umfangreichen Vorarbeiten beendet. Die Wettkampfkarten für die etwa 250 gemeldeten Turner und Turnerinnen sind den Vereinen zugegangen, die etwa 70 Kampfrichter und Riegenführer sind eingeteilt, sodaß eine reibungslose Abwicklung der Wettkämpfe gewährleistet ist. Die Turner führen in 10 Riegen unter Leitung von Kreisfachwart D a u - pert, unterstützt von den Obmännern Karl Reuter und Karl Bett in, einen Zwölfkampf in der Ober-, Mittel- und Unterstufe und einen Zehnkampf in der Oberstufe durch. Zu diesen Kämpfen haben die besten und bewährten Kräfte des Kreises gemeldet, sodaß besonders in der Oberstufe schöne Leistungen zu sehen sein werden.
Die Turnerinnen treten in 6 Riegen zu ihrem Achtkampf in der Ober- und Unterstufe an, der sich unter der bewährten Leitung von Kreisfrauenturn- inart Heinrich Schneider, dem H. Jansen als Obmann zugeteilt ist, glatt und reibungslos abwickeln wird. Der für die Jugend vorgesehene Achtkampf konnte nicht durchgeführt werden. Dafür werden unsere jugendlichen Turner und Turnerinnen im Dreikampf des Fachamts Leichtathletik starten.
Die Turner und Turnerinnen beteiligen sich aber nicht nur als Wettkämpfer am ersten' Bundesfest, sondern tragen auch zu der Fest- und Feiergestaltung am Samstagabend bei. oo werden am Festabend im Festzelt Turnerinnen aus verschiedenen Vereinen mit ihren Vorführungen nicht nur die Zuschauer erfreuen, sondern auch einen Einblick in die Vielgestaltigkeit des Frauenturnens geben. Die Kreisriege wird, verstärkt durch die guten Turner der Oberstufe, Spitzenleistungen au Barren und Reck zeigen.
Auch am Sonntag ist dem Fachamt Turnen beim Vereinsriegenturnen, an dem sich etwa
Fwd. Der Wechsel von Regentagen und trockenen, heiteren Tagen im Juli war der Entwicklung der Feldfrüchte förderlich. Wenn auch die Reife etwas verzögert wurde, ließ diese Witterung das Getreide doch zur vollen Entwicklung kommen. Notreife, wie ie vielfach in dieser Zeit gerade auf Roggenböden eintritt, ist in diesem Jahre kaum zu verzeichnen.
Der Stand der übrigen Kultur- und Fruchtarten ist nach dem Urteil der amtlichen Berichterstatter ebenfalls zufriedenstellend. Allgemein ist der Stand besser als im Vormonat. Die Hackfrüchte, vor allem Kartoffeln, Futterrüben und Zuckerrüben, stehen erheblich besser als in Durchschnittsjahren und lassen unter der Voraussetzung, daß die Witterungsverhältnisse bis zur Ernte günstig bleiben, auch in diesem Jahre wieder recht gute Erträge erwarten. Der Stand der Hülsenfrüchte hat ich nur wenig verändert, er ist in den meisten Gebieten besser als mittel. Infolge der ausreichenden Niederschläge im Juli ist auch bei den Grün- utterpflanzen eine Verbesserung eingetreten. Der Stand der Wiesen und Luzerne ist im Reichsdurchschnitt durchaus befriedigend, bei Klee und Viehweiden sind jedoch die Dürreschäden des Juni bzw. die Auswinterungsschäden noch nicht ganz überwunden. Das trifft namentlich für Nord- und Westdeutschland zu. In den südlichen Gebieten des Reiches ist der Stand von Klee und Viehweiden
Leichtathletik der Sp.-Bg. 1900/
Steines in Diez erfolgreich.
Am Sonntag veranstaltete der VfB.-Reichsbahn Diez a. d. Lahn feine 12. Dranienfampffpiele, die wieder eine ausgezeichnete Besetzung gefunden hatten. Die Spielvereinigung war durch Steines im Stabhochsprung und durch Jäger im 3000-m-Lauf vertreten. In dem starken Läuferfeld vermochte sich Jäger nicht durchzusetzen. Dagegen machte Steines feine Sache recht gut und verbesserte seine Leistung von den Kreismeisterschaften auf 3,20 m, womit er den 3. Platz belegte. Noch zwei weitere Springer — Ackermann (Darmstadt) und Hardt (Bonn) — kamen über diese Höhe, mußten sich aber mit dem 4. bzw. 5. Platz begnügen. Sieger wurde der begabte Scherra vom Deutschen Sportklub Düsseldorf, mit 3,62 m vor Denker (DfB.-R. Diez) mit 3,40 m.
Oer BfB.-Reichsbahn bei den nationalen Oranienkampfspielen inOiez
An den am Sonntag ausgetragenen Oranienkampfspielen in Diez beteiligte sich auch eine kleine Abordnung des DfB.-R. Leider konnten Dr. Luh,
Belgier Scherens. Nach zwei Niederlagen gelang dem Weltmeister endlich ^wieder ein Sieg. (
Tödlich verunglückt ist Jan Bugatti, ein Sohn des bekannten elsässischen Automobil-Kon- : strukteurs. Er wollte auf einer Landstraße (!) einen neuen Rennwagen ausprobieren und fuhr beim Ucberholen eines Radfahrers im 200-Kilometer- Tempo gegen einen Baum.
Weltrekordmann Harbig (Dresden) ging am Montagabend in Karlsruhe beim Abend- svortfest des MTV. an den Start. Er siegte über 400 Meter in 48,3 Sekunden überlegen vor den Berliner Fliegern Giesen und Brandscheit, lieber 100 und 200 Meter siegte Scheuring (Ottenau) in 10,9 und 22.0 Sekunden.
Der landwirtschaftliche Marktbeobachter
Oie Versorgungslage am Wochenanfang.
notierten nur Felten mit 137,65 (138,50), ebenso fehlte es an den übrigen Marktgebieten an Erstnotierungen.
Am Renten markt wies das Geschäft keine Besserung auf. Boy Auslosungsanleihen verbesserten sich Reichsaltbesitz auf 132,20 (132,13) und Dekosama I auf 137,25 (137). Von Industrie-Obligationen blieben 4,50 v. H. Werte angeboten, wobei meist Rückgänge von 0,25—0,50 v. H. eintraten; nach zewitägiger Pause verloren Voigt & Haeffner 1 v. H. auf 93. Liquidationspfandbriefe gingen teilweise 0,13 v. H. zurück, Rheinische um 20 Pfg. auf 101. Stagtspapiere und Stadtanleihen blieben behauptet, ebenso Gold Pfandbriefe. Im Verkehr von Bank zu Bank hatten Steuergutscheine I bei unv. 98,05 größeres Geschäft.
In der zweiten Börsenstunde war der Aktienmarkt vorwiegend schwächer. In den Hauptwer- ten kam Angebot kleinen Umfanges heraus, für das sich nur geringe Aufnahmelust zeigte, so daß die Kurse etwa 0,50—1 v. H. zurückfielen. U. a. AEG. auf 110 nach 111, IG Färb" . auf 147,75 nach
Frankfurt a. M., 14. Aug. Es notierten (Ge treibe je Tonne, alles übrige je 100 kg) in RM.: Weizen W 9 195, W 11 197, W 12 198, W 13 Htm
199 W 16 202, W 18 204, W 19 206, W 20 208, «
Roggen R 11 181, R 12 182, R 14 184, R 15 185,
R 16 187, R 17 188, R 18 189, R 19 191 Groß- |
Handelspreise der Mühlen der genannten Preisge- '' biete; Futtergerste —, Futterhaser —, Weizenmehl ■
Type 812 W 13 bis W 20 einschl. Kreis Alzey f
30,05, W 20 Kreis Worms 30,40, do. Type 630 W 13 bis W 20 einschl. Kreis Alzey 31,20, W 20 Kreis Worms 31,55, do. Type 1600 W 13 dis
20 Vereine beteiligen, Gelegenheit gegeben, von der Vielseitigkeit der Leibesübungen, die das Fachamt pflegt, dem Zuschauer ein anschauliches Bild zu vermitteln. Nicht zuletzt werden die Korbballspiele die Zuschauer fesseln, die unter Leitung von Kr eis - obrnann Dr. Pfeffer den Sieger aus 6 Mannschaften feststellen. Däs Fachamt hofft, für das schöne Spiel, das in diesem Jahre wieder eingeführt wurde, weitere Freunde und Förderer zu werben.
Mit den allgemeinen Freiübungen der Turnerinnen findet die vielgestaltige Beteiligung des Fachamtes Turnen an dem festlichen Geschehen ihren Abschluß.
Oer Eprelerdreikampf in Grünberg.
Soweit sich bis jetzt schon übersehen läßt, ist das Meldeergebnis zu dem für Grünberg ausgeschriebenen Spielerdreikampf recht ansprechend, so daß mit einer Rekordbeteiligung gerechnet werden kann. Interessant ist, daß besonders die kleinen Vereine die Möglichkeit ausgenutzt haben und sich zum Wettkampf stellen werden. Entscheidend wird diesmal im Gegensatz zu anderen Disziplinen nicht sein, wer die ersten Sieger stellt; viel wichtiger ist vielmehr der gute Durchschnitt und der dadurch nähergerückte Sieg im Mannschaftskampf. Gerade deshalb aber, weil jede Mannschaft nur aus vier Teilnehmern zu bestehen braucht, und weil die Leistungen der Besten gewertet werden, besteht immerhin die Möglichkeit, daß auch der kleinste Verein in vorderster Front dieses wertvollen Kampfes enden wird. — Wer noch nicht gemeldet hat, sollte das umgehend nachholen; die Sache wird allen große Freude bereiten, zumal die topieler die Absicht haben, dem Bundesfest mit das äußere Gepräge zu geben.
Auch ein Basketball-Turnier.
Zum erstenmal wird im Rahmen der Grün- berger Tage auch Basketball vorgezeigt. Ein Tur-
Frankfurt a. M., 14. August. Die hatte auch zu Beginn der neuen Woche nur kleines Geschäft, und am Aktienmarkt blieb die Kursgestattung unregelmäßig, wobei die durchschnittlichen Abweichungen etwa 0,25—0,75 v. H. betrugen. Die Grundtendenz schien jedoch etwas freundlicher. Von chemischen Papieren gaben I. G. Farben ihren 0,75 v. H. Schlußgewinn vom Samstag wieder ab auf 148,25, ebenso ermäßigten sich Rütgerswerke auf 139,25 (140), während Scheide- anftalt im gleichen Ausmaß erhöht waren auf 205. Bemerkenswert fqft lagen von Maschinenwerten Demag mit 140,25 (138), ferner zogen Rheinmetall auf 116 (115,25) und BMW. auf 132,75 (132) an. Von Bergbauaktien bröckelten Verein. Stahl auf 96,13 (96,75) ab, dagegen gewannen Hoesch 0,25 v. H. auf 105,75, Buderus 0,50 v. H. auf 95 und Deutscher Eisenhandel 1,25 v. H. auf 138,25, Mannesmann unv. 103. Fester lagen außerdem Schifffahrtswerte bei Erhöhungen bis zu 1,50 v. H. Elektroaktien wurden vernachlässigt, vorläufig
W 20 einschl. Kreis Alzey 23,05, W 20 Kreis Worms 23,55; Roggenmehl Type 997 R 12 22,45, R 15 22,80, R 16 22,95, R 18 23,30, R 19 23,50 alles zuzüglich 0,50 RM. Frächtausgleich; Weizen- i futtermehl W 19 13,60, Weizenvollkleie W 19 11,60, Weizenkleie W 13 10,75, W 16 10,90, W 18 11,00, W 19 11,10, W 20 11,20 Mühlenfestpreis ab Mühlen station; Roggenfuttermehl R 18 12,90, loggen« vollkleie R 18 10,90, Roggenkleie R 12 9,95, 9? 15 10,15, R 16 10,25, R 18 10,40, R 19 10,50 Mühlen- feftpreis ab Mühlenstation; Treber —, Wiesenheu, handelsüblich 5,00 bis 5,20, da. gut, gesund, trocken, 5,60 bis 6,00; Ackerheu, gut, gesund, trocken 6,00 bis 6,30; Kleeheu handelsüblich 6,00 bis 6,40, do. gut, gesund, trocken 6,40 bis 6,80; Luzerneheu, handelsüblich 6,60 bis 7,00, do. gut, gesund, trocken 7,00 bis 7,50; Weizenstroh, bindfadengepreßt ober gebündelt (alte Ernte) 2,50, Roggenstroh, do. 2,70, ' Hafer- und Gerstestroh, do. 2,30 bis 2,40 Erzeugerpreis ab Erzeuger-Verladestation.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 15. August. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 800 , Kälber, 90 Hämmel, 70 Schafe, 3520 Schweine. Es kosteten: Kälber 30 bis 65 RM., Hämmel 35 bis 50, Schafe, 25 bis 42, Schweine 53 bis 62 RM. — i Marktverkauf: Kälber und Schweine zugeteilt; Schafe I und Hämmel flott
Sprechstunden der Redaktion.
11.30 bis 12.30 Uhr, 16 bis 17 Uhr. Samstagnach» mittag geschloffen.


