Ausgabe 
15.2.1939
 
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Nr. 59 Erstes Blatt

189. Jahrgang

Mittwoch, 15.Zebruar 1939

Gietzener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhefsen

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Bismarcks Geist - Mahnung und Vermächtnis

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Blohm und Betriebsobmann rmen geheißen wird. Unter den Massen schreitet der Führer die ubordnungen und der vor dein uufmarschierten Ehrenkompanie

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Standarte des Führers hoch. Auf der sieht man Generalfeldmarschall G ö - Stellvertreter des Führers, Reichs-

Da, rot) sein Kampf aber erfolglos blieb, mußte scheitern, weil es ihm am Instrument mangelte, einen solchen Kampf bis zur letzten Konsequenz durchzuführen. Sein Widerstand gegen die politisierende Zentrumspriesterschaft wurde ge­nau so von innen her gelähmt wie sein Ver­such, den Marxismus mit allen Mitteln aus dem deutschen Volke auszurotten. Seine Erkenntnis der Notwendigkeit, durch eine große soziale Ge­setzgebung die rein sozialistischen Probleme von Staats wegen zu lösen, war bewunderungswürdig. Allein, es fehlten alle. Vorstellungen über die Mög­lichkeiten einer auch propagandistisch wirkungsvollen Durchführung und vor allem es fehlte ihm jenes weltanschaulich fundierte Instrument, das einen solchen Kampf allein auf lange Sicht hätte erfolgreich beenden können. So ergab sich die Tat­sache, daß dieser Mann alle staatlichen Probleme seiner Zeit dank seinem Genius und seiner über­ragenden charakterlichen tapferen Haltung mit den damals gegebenen staatlichen Mitteln gelöst hat, daß sein Versuch, die überstaatlichen Gewalten aber mit

den Chef der Luftflotte West, General der Flieger Sperrte, den Kommandierenden General des Luftwaffenkommandos See, General der Flieger Zander

Die Familie von Bismarck ist zahlreich vertreten. Außer der Taufpatin und ihrem Gatten, Vizeadmiral a. D von Löwenfeld, dem Füh­rer der in den Nachknegskämpfen rühmlichst her­vorgetretenen Marcnebrigade Löwenfeld, dem Ge­sandten Fürst von Bismarck und feiner Gat­tin sind die Gräfin von Bismarck (Chorow), die Witwe desG rasen Wilhelm von Bis­marck, des jüngsten Sohnes des Altreichskanz­lers, der Regierungspräsident m Potsdam, Graf Nikolaus von Bismarck (Varzm) und . seiner Gat­tin und Gräfin Kayi'erling, die Schwester des Ge­sandten Fürst von Bismarck, anwesend Auch sieh! man den früheren Sekretär des Altreichskanzlers, den über 80-jährigen Dr C h r y s a n d e r.

Unser linkes Bild zeigt den Augenblick der Taufe. Unmittelbar vor dem Bug auf der Taufkanzel Frau von Loewenfeld. Weiter nach links Generalfeldmarschall Göring, davor (mit Zylinder) Staatsrat Rudolf Blohm. Weiter links Generaladmiral Raeder, der Führer, RubolfHeß.und ganz links Reichssührer jf Himmler, Rechts: Das Schlachtschiff ^Bismarct" gleitet ins Wasser hinab. (Scherl-M.)

behaupteten im Zuge der Zeit oder der Zeit­ereignisse, sondern es war dies das Ergebnis des Wirkens einer gottbegnadeten einmaligen Erschei­nung. Und dieser Kampf um ein neues Deutsches Reich war ein Kampf gegen alle auch nur denk­baren inneren Kräfte und deren Widerstände. Liberale und Demokraten hassen den Jun­ker, Konservative beschwören noch 67 den König, sich von diesem verderblichen Neuerer, Re­volutionär und Vernichter Preußens zu lösen. K i r ch e n p 0 l i t i k e r wittern in ihm die Auf­richtung einer Reichsgewalt, die ihnen verhaßt ist, und bekämpfen ihn deshalb mit verbissener Zähig­keit. Dem Marxismus erscheint er als der Sta­bilisator einer Gesellschaftsordnung, die es am Ende unternimmt, die Sozialprobleme zur Lösung zu bringen, ohne eine Welt in Brand zu stecken' Der Egoismus verbohrter kleiner Dynasten verbindet sich mit den Interessen machtgieriger Länderpolitiker. Der Ehrgeiz zügelloser Parlamentarier mo- bllisiert die Presse und verhetzt das Volk. Intri­gante Frauenzimmer zwingen zu einem nervenoer- brauchenden Kampf gegen höfische Kamarillen. Auf Schritt und Tritt erheben sich die Nullen vor dem einzigen Genius der Zeit. Es ist ein Niesenkampf, den vielleicht nur derjenige er­messen kann, der selbst einer solchen Welt von Widerständen entgegenzutreten gezwungen war.

Was wir nn diesem seltenen Wanne nun be­wundern, ist die ebenso große Einsicht und Weisheit wie die gewaltige Ent- s ch l u h k r a f t, die ihn vor jedem feigen Aus­weichen bewahrte. Dreimal drückte ihm das Pflichtbewußtsein das Schwert in die Hand zur Lösung von Problemen, die seiner heiligsten Ueberzeugung nach durch Majoritätsbeschlüsse nicht gelöst werden konnten. Wofür ihm aber alle Deutschen zu unauslöschlichem Danke ver­pflichtet sind, ist die Wandlung, die dieser Riese an sich selber vornahm. Er Hal durch feine innere Entwicklung vom prenßischen Po­litiker zum deutschen Reichsschmied nicht nur das Reich geschaffen, sondern die Voraussetzungen gegeben für öie Errichtung des Groß-Deutschland. Er Hal aber damit trotz allen Hemmungen auch den Grundstein gelegt für den nationalsoziali­stischen Einheitsstaat, denn er schuf den Anfang der sich dann zwangsläufig fortsetzenden Meber- windung der psychologischen Stammes, und Länder-Vorurteile und Interessen.

Das SchlachtschiffAsmarä" vom Stapel gelaufen

Reichsleiter Fiehler und Grimm. Weiter zahl­reiche Staatssekretäre, Reichsstatthalter und Gau­leiter.

Den Kommandierenden Admiral der Marinesta­tion der Ostsee, Admiral Carls, den Marine- gruppenbefehlshaber, Admiral Albrecht, den Chef des Marinewaffenamtes, Admiral W i tz e l l, den Präsidenten des Wehrmachtsfürsorge- und Versorgungsgerichtes, Admir.al Basti an, den Oberwerckdirektor der Kriegsmarinewerft Wilhelms­haven, Vizeadmiral von N 0 r d e ck, den Befehls­haber der Aufklärungsstreitkräfte, Vizeadmiral D e n s ch , ferner zahlreiche höhere Offiziere der alten Marine, weiter den Oberbefehlshaber der Heeresgruppe IV, General der Artillerie von Reichenau, den Generalinspekteur der Luft­waffe Genräloberst Milch, den Chef der Luftab- wehy General der Flieger S t u m p f f, den Chef der Luftflotte Nord, General der Flieger F e l m y.

ferung die Taufkanzel Ting, den vuuu»»»» u-----?-

Minister Rudolf Heß, den Oberbefehlshaber der Kriegsmarine, Generaladmiral Raeder, den Chef tes Oberkommandos des Heeres, Generaloberst < eitel, Generaloberst 0. B 0 ck als Vertreter des Oberbefehlshabers des Heeres, Reichsstatthalter l-auleiter Kaufmann, Bürgermeister K r 0 g - rann, den Kommandierenden Admiral der Ma­rinestation der Nordsee, Admiral Saalwächter, d n Kommandierenden General des X. Armeekorps, Qieneral der Kavallerie Knochenhauer, den LDmiral der Kriegsmarinedienststelle Hamburg, Üzeadmiral Wolf, ferner den Chef des Kon- sftuktionsamtes der Kriegsmarine, Konteradmiral straßmann, ferner die Taufpatin Frau von Qiömenf elb, den Gesandten Fürst von Bis- ir a r ck und die Betriebsführung der Bauwerft.

'Auf der Ehrentribüne haben sich zahlreiche L itglieder der Reichsführung aus Staat, Partei und Wehrmacht eingefunden. Man sieht die Reichs- !ti i n i ft e r von Ribbentrop, Dr. Frick, Dr. Goeb- Ms, Rust, Dr. Dorpmüller und Dr. Frank, den -ichskührer ff Himmler, die Reichsleiter Ley, Dr. Dietrich, Rosenberg, Bormann, schwarz, von Schirach, Buch. NSFK. - Führer Ejriftianjen, Reichsarbeitsführer Hier!. Die

begrüßt dann die Taufpatin, die Enkelin des Altreichskanzlers Fürst Bismarck, Frau Doro- hee von Löwenfeld, die jüngste Tochter lies Grafen Wilhelm von Bismarck, des Altreichs­kanzlers zweiten Sohnes, und läßt.sich die Direk­toren der Bauwerft und die Offiziere der Bauauf- id)t der Kriegsmarine vorstellen.

Die Ehrengäste.

Führer dann die Taufkanzel betritt. Stürmen des Jubels und der Begei-

Pauli willkom- Jubelsturmen der Front der Ehren- Bug des Schiffes ab Der Führer

Preußens die Grundgedanken eines Volksheeres zu verwirklichen und damit ihm die Wiederherstellung der äußeren Freiheit zu erkämpfen. Die Namen Scharnhorst und G n e i s e n a n sind außerdem in der Geschichte der Marine selbst Zeugen eines ruhmvollen Heldenkampfes geworden.

Vor uns liegt nun der erste Riese eines neuen Geschwaders von 35 000 - Tonnen ° Schlachtschiffen. Der Stapellauf, der sich in wenigen Minuten vollziehen wird, findet statt im neuen Großdeutschen Reich. Nach einem .tiefen Zusammen­bruch und Verfall hat der Nationalsozialismus d'e Nation hochgerissen und zu gewaltigen innen- und außenpolitischen Erfolgen geführt. Ich glaube aber gerade im Zeichen dieser Zeit verpflichtet zu sein, derer in tiefster Dankbarkeit zu gedenken, die durch ihr einstiges Wirken mit die Voraussetzun­gen gegeben haben auch für das heutige grö­ßere Deutschland.

Unter all den Männern, die es beanspruchen kön­nen, ebenfalls Wegbereiter des neuen R eiche s gewesen zu fein, ragt einer in gewaltiger Einsamkeit heraus: Bismarck. Das Leben dieses heroischen Mannes ist die Geschichte eines Zeitalters. In einem Jahr, da sich der Ausklang der Freude über die Erlösung Preußens und Deutsch­lands von schwerstem Joch mit der bangen Sorge der besten Deutschen zu vermischen beginnt über das Ausbleiben der ersehnten Freiheit der Nation in einem nur visionär geahnten neuen Deutschen Reich, wird ein Knabe geboren. 33 Jahre später tritt er als Abgeordneter von Bismarck inmitten einer revolutionär bewegten, im Ziel idealistischen, in den Methoden verworrenen Epoche zum ersten Male in den Gesichtskreis einer auf ihn aufmerksam werdenden Umwelt. Zwei Jahre späler erscheint er in staatlicher Funktion mls Preußischer Gesandter am Bundestag zu Frankfurt. Nach elf Jahren beruft ihn ein charaktervoller König zur Führung Preu­ßens und zur Leitung der auswärtigen Angelegen­heiten. Und nun erfolgt im kurzen Zeitraum von knapp acht Jahren die Erhebung Preußens von der im Schatten habsburgischer Politik liegen­den zweitrangigen Stellung zur Vormacht in Deutschland und endlich als Bekrönung die Gründung eines neuen Deutschen Reiches.

Es lag dies nicht wie spätere Einfaltspinsel

Auf dem Werftgelände.

H a m b u rg, 14. Febr. (DNB.) Es ist kaum ein Jahr vergangen, feit Deutschland größtes Schiff der Arbeit und des Friedens, das KdF.-Sch'ff Robert Ley", in Gegenwart des Führers im Hamburger Hafen vom Stapel gelassen wurde. Heute ist es der 35 000 Tonnen große stählerne Riese unserer Kriegsmarine, dessen Stapellauf den Hamburgern den Besuch des Führers beschert hat. Auf dem Werftgelände von Blohm & Voß herrscht brausendes Leben. Der Anlegepon- ton, über den der Führer mit seiner Begleitung das Gelände der Bauwerft betreten wird, ist um­rahmt von einem Meer von Flaggen und ge­schmückt mit frischem Grün. Wirkungsvollen Aus­bau haben die Taufkanzel, auf der mit der Reichs­und Reichskriegsflagge die Flagge der alten deut­schen Marine im Winde flattert, und die kunstvoll geschmückten Ehrentribünen erhalten Turmhoch ragt der girlanden- und flaggengeschmückte Bug des neuen Schlachtschiffes über das Werftgelände empor.

Eine Ehrenkompanie der Kriegs­marine ist unter klingendem Spiel vor dem Bug des Neubaues aufmarschiert. An der Back- borofeite haben zahlreiche Ehrenabordnungen Auf­stellung genommen. Die Kriegsmarine ist durch Ehrenabordnungen vom PanzerschiffAdmiral Scheer", vom leichten KreuzerNürnberg", von der 4. Torpedobootsflottille sowie von kleineren Einheiten vertreten. Die Ehrenabordnung des Hee­res setzt sich aus den verschiedenen in Hamburg garnifomerten Regimentern zusammen. Die Luft­waffe hat eine Ehrenabordnung des Flakregimen­tes 6 Oßdorf entsandt. Es folgen Ehrenabord­nungen der in Hamburg kommandierten Marine­offiziere, des NS.-Marinebundes und des NS- Reichskriegerbundes. Unter den 300 Angehörigen der alten Marine finden sich auch etwa 40 ehe­malige Mitglieder der Besatzung des Kriegsschiffes, das der Namensoorgänger des heute vom Stapel laufenden Neubaues war. Auf der Steuerbordseite sind die Ehrenformationen aller Gliederungen auf» marschiert

Der Führer fährt zur Werft.

Salut der Kriegsflotte.

Um 12.15 Uhr hat der Führer vom Hotel Atlantik aus die Fahrt zum Hafen und zum Werft- gelänbe angetreten. Die lange Wagenkolonne fähn durch ein ununterbrochenes Spalier aller Wehr­machtsteile und aller Parteiformationen, hinter denen viele Zehntausende freudig bewegter Menschen stehen, die dem Führer ununterbochen zujubeln. Um 12.30 Uhr trifft der Führer an den St. Pauli- Landungsbrücken ein. H'er begibt sich der Führer mit feiner Begleitung auf die Staats- ijachtHamburg", die sogleich die Führer- sstanbarte setzt und Kurs nimmt auf die Linie der Kriegsschiffe. Vor der Kriegsflotte stoppt die Staats- jjacht, und nun grüßt die Kriegsmarine das Staats» überhaupt mit einem Salut von 21 Schüssen Dann «geht die Fahrt des Führers weiter zur Werft von Wlohm & Voß, wo der Führer vom Kommandieren­den Admiral der Marinestation der Nordsee, Admi- sral Saalwächter, dem Flottenchef, Admiral W 0 ehm dem Admiral der Kriegsmarinedienststelle 1 Hamburg, Vizeadmiral Wolf, dem Betriebsführer 1 Äer Werft, Staatsrat Rudolf Blohm, Walther

Die Taufrede des Führers.

Staatsrat Blohm meldet dem Führer den N e u b a u b e s SchlachtschiffesF" fertig äum Stapellauf. Der Führer ergreift jetzt bas Wort, um bem stolzen Schiff bie Worte ber Weihe Zu sprechen. Minutenlange Stürme bes Jubels unb ber Verehrung branben zum Führer empor, bis biefer das Wort nimmt.

Mit dem Tage der Machtübernahme vor sechs Jahren begann bie Wiederaufrichtung ber d e u t f ch e n Wehr m a ch t. Sie ' soll dem Reiche die Sicherheit bes Daseins bieten unb es ber Füh­rung ermöglichen, bie. berechtigten Interessen ber Nation erfolgreich zu vertreten. 2115 schärfstes In­strument bes Krieges soll sie ben Frieden wahrer Gerechtigkeit in ihre Obhut nehmen unb ihn be­schirmen helfen. Gleichlaufend, mit der Aufrichtung des deutschen Heeres, der Schaffung der neuen Luft­waffe erfolgt ber Neubau einer unseren B e b ü r f n i f f e 11 genügenden Kriegs­marine. Das Schicksal ber vor 20 Jahren nach mehr als vierjährigem rithmvollem Kampf ins Meer versenkten Flotte greift uns Deutsche auch heute noch ans Herz. Ihre Wiederauferstehung vertritt daher das nationalsozialistische Deutschland mit be­sonderer Anteilnahme und Liebe.

Die durch die Umstände tragbare und daher auch im deutsch-englischen Flottenoertrag ^zugestandene Beschränkung der Zahl der großen schisse zwingt bei ihrer Namensgebung zu Kompromis­sen zwischen den verständlichen Wünschen, der eige­nen Tradition der Flotte entgegenzukommen, und den Erfordernissen, die sich aus der Stellung der neuen Wehrmacht zum Volk und zum national­sozialistischen Staat ergeben. Es werden daher nur in beschränktem Ausmaß in den Namen der großen Einheiten ber Flotte jene Männer unserer Geschichte ihre Würbigung finben können, bie ihren Leistungen nach ein Anrecht be­saßen, in so gewaltigen Werken nationaler Arbeit und Gesinnung geehrt zu werden, oder die, als schon einmal in deutschen Schiffen verewigt, aus traditio­nellen Gründen ihre Wiederholung verdienen wür­den. So wurden den beiden er st en deutschen Schlachtschiffen der neuen Kriegsmarine die Namen zweier Soldaten gegeben, die es unternom­men hatten, in der Zeit der tiefften Erniedrigung