Ausgabe 
15.2.1939
 
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-er Berliner Beamtenschaft

die

dem

Französische Winkelzüge

DerTemps" droht Italien.

Berlin, 14. Febr. (DNB.) Im Mittelpunkt einer Kundgebung der Berliner Beamtenschaft : im Sportpalast stand eine Rede von Gauleiter Reichs-

scheinungen nicht in den breiten !

Volkes, sondern das; sie in den Kreil

scheiden, ob er auf b i e f e r----

Seite stehen wolle. Da genüge keineLoyalität , und auch daß der Beamte treu zum Staate stehe,

Intellektuelle hätten in solchen Fragen uberh^t nicht mitzureden.

In diesem Zusammenhang legte Dr. Goebbels noch einmal klar und unzweideutig die Gründe dar, die ihm zu seinem scharfen Vorgehen gegen einige fogenanntepolitische Witzemacher" veranlaßt haben. Es gäbe gewisse weltanschauliche Vorstellungen, die jedem Nationalsozia­listen heilig sein müßten und über die man einfach nicht witzeln dürfe. Zu gut kenne der Na-

Das Philharmonische Staatsorchester konzertierte unter Leitung von Staatskapellmeister Dr. Hans Schmidt-Isserstedt. Mehrfach mußte der Führer, den unermüdlichen Rufen der Hamburger Bevöl­kerung folgend, auf denBalkondes Rathauses treten. Ein Sturm der Begeisterung brauste empor, als er schließlich das Wort an die Hamburger rich­tete und seiner Freude darüber Ausdruck gab, der schönen Stadt einen Besuch abstqtten zu können.! Die stürmischen Kundgebungen nehmen kein Ende, bis dann der Führer das Rathaus verläßt, um sich zum Dammtorbahnhof zu begeben. Auf dem Bahn­steig verabschiedet sich der Führer dann von den führenden Männern Hamburgs. Jubelnde Menschen­massen füllen die Bahnsteige und brechen in immer erneute herzliche Kundgebungen aus, bis dann der Sonderzug die Bahnhofshalle verläßt. Bald barguf verläßt auch Generalfeldmarschall Göring, von der Menge lebhaft gefeiert, im Sonderzuge die Hansestadt.

des Nationalsozialismus zur eigenen Sache macht." Voll Ironie wandte sich Dr. Goebbels ge­gen die Meinung, das nationalsozialistische Regime könne wie andere Regime allmählich durch den Be-

Volkswagenwerk

und Stadt des KdZ.-Wagens.

'.Berlin, 14. Febr. (DNB.) Als Gelände für das Volkswagenwerk und die Stadt des KdF.-Wagens sind das Gut Schulenburg-Wolfsburg und dasGutMörfe sowie weitere in bäuerlichem Besitz befindliche Grundstücke in der Nähe von Fal­lersleben, unweit Braunschweigs, bestimmt. Der Ge­neralbauinspektor für die Reichshauptstadt erklärte die beiden Güter zum Bereich im Sinne des Gesetzes über die Neugestaltung deutscher Städte. Auf diesem Gelände entsteht bas große Automobilwerk,

Das Zweite Reich endete, wie er es selber in quälenden Ahnungen kommen sah. Er, dem die deutsche Nation alles verdankte, der nach endlosen Zeiten deutscher Schmach und Schande den Namen unseres Volkes wieder zur höchsten Achtung erhob, der dem Kaiserreich die Macht und Stärke, durch den - kolonialen Besitz weltweite Verbindungen gab, wurde schlecht belohnt. Seine Entfernung aus dem Zimte und die spätere Haltung gewisser politisch feind-

lastungsdruck der Bürokratie mürbe gemacht werden; im übrigen solle man aber nicht Büro­kratie und Ordnung miteinander v e r -

zu ergreifen, wenn Italien nicht nach Beendigung des spanischen Krieges seine Truppen aus Spanien zurückziehen sollte.

3m sechsten Jahre nach der nationalsozialisti- schen Revolution erleben wir heule den Stapel- lanf des drillen nunmehr gröhlen Schlacht- schiffes unserer neuen Flotte. Als Führer des deutschen Volkes und als Kanzler des Reiches kann ich ihm aus unserer Geschichte keinen bes­seren Kamen geben, als den Kamen des Mannes, der als ein wahrer Ritter ohne Furcht und Tadel Schöpfer des Deutschen Reiches war, dessen Wieder­auferstehung aus bitterster Kot und dessen wunderbare Vergrößerung uns die Vorsehung nunmehr gestattet. Deutsche Konstrukteure, 3n- enieure und Werkarbeiter haben den gewaltigen Rumpf dieses stolzen Riesen zur See geschaffen. Mögen sich die deutschen Soldaten und Offiziere, die die Ehre besitzen, dieses Schiff einst zu füh- ren. jederzeit seines Kamensträgers würdig er- weisen!

Möge derGeisl des eisernen Kanz­lers auf sie übergehen, möge er sie begleiten bei all ihren Handlungen auf den glückhaften Fahrten im Frieden, möge er aber, wenn es je notwendig sein sollte, ihnen mahnend voran­leuchten in den Stunden schwerster pftichler- süllung! 2Ult diesem heißem Wunsch begrüßt das deutsche Volk sein neues SchlachtschiffBis­marck".

zu ihm." .

Dr. Goebbels schloß seine Rede mit einem Aufruf zu Aktivismus und Fanatismus:Es ist nicht da­mit getan, daß wir unseren geschworenen Eid auch halten. Das ist etwas Selbstverständliches. Es geht um die innere Gesinnung, um den Fanatis­mus, mit dem man sich dem Regime ganz und gar verschreibt. Jeder einzelne muß bekennen: Dieses Regime ist auch mein Regime, mit dem ich stehe, und wenn es einmal fiele, dann wollte auch ich n\it ihm fallen. Der Nationalsozialismus muß für uns alle die Luft fein, in der allein wir atmen können. Durch den Nationalsozialismus sind wir 'mit dem Volke, dessen treueste Diener wir find, auf das innigste verbunden. Die höchste Parole, die unserem ganzen Volke gegeben wurde, soll auch für den deutschen Beamten Leitsatz seines Lebens und feines Handelns fein. Führer befiehl wir folgen!"

staatlichen Mitteln zu bekämpfen ober gar zu bre­chen, zu keinem Erfolg führen konnte.

Franco fordert Oe-jure Anerkennung

Keine Verquickung mit andern Fragen.

Der nationalsozialistische Veamte gehört mitten ins Volk.

Reichspropagan-amintfter Dr. Goebbels spricht auf einer Gportpalaft-Kundgebung

Paris, 14. Febr. (Europapreß.) Nach -----

Beschluß der französischen Regierung, die Frage der Anerkennung der Regierung des Generals Franco vorläufig in der Schwebe zu lassen und sich zunächst mit einer neuen. Mission des Senators Berard in Burgos zu be-

ft *1. I direkt am Mittellandkanal und unfern dem Schnitt-

punkt zweier Autobahnlinien gelegen. Die Gefolg- /VVl schäft des Dolkswagenwerkes wird den Kern der

Aus tiefstem Herzen stimmen die Zehntausende Stadt des KdF.-Wagens bilden. In ihren Anlagen in das Sieg-Heil des Führers auf das großdeutfckst nach neuzeitlichsten Erfahrungen des Städtebaues Vaterland ein. Der Oberbefehlshaber der Kriegs- und des Werkbaues find Stadt und Werk im Innern marine, Generaladmiral Raeder, faßt bann die ein Musterbeispiel für bas Wollen ber Deutschen Gefühle des ganzen deutschen Volkes in tiefbeweg- Arbeitsfront und der NS.-GemeinschaftKraft durch ten Dankesworten an den Führer zusammen. Mit Freude".

wechseln.Auch die Ordnung hat felbstoerständ- lich ihre Schattenseiten, aber selbst wenn eine über­triebene Ordnung hier und da ausarte, so ist sie immer noch besser, als gar keine Ordnung."

Krisen und Spannungen seien auch in Zukunft möglich. Was diese Zukunft dem einzelnen bringen werde, lasse sich nicht im voraus weissagen.Wenn freilich anderswo davon gesprochen wird, daß fremde Grenzen etwa am Rheine lägen", so rief ... v. r m . Dr. Goebbels aus,so glaube ich, diese Grenzen

Kenntnis der Auswirkung dieser Paragraphen üegßn an unseren Festungsbauten! auf das Volk. j Wenn jemand seine Grenze in unser Land hinein-

Mit beißendem Spott und unerbittlicher Logik, verlegen will, so ist das keine Angelegenheit dekla- rechnete Dr. Goebbels dann mit dem einen Pro- matorischer Phrasen, sondern es ist eine An- i e n t der Nörgler, Miesmacher und gelegenheit der Waffen. Da hat Deutsch-

San Sebastian, 14. Febr (Europapreß). Zu den Meldungen der französischen und englischen Zeitungen, wonach die de-jure-'Anerken­nung der Regierung-Franco durch Lon­don und Paris bevorstehe, enthält sich die natio­nalspanische Presse noch immer jeder Stellung­nahme. Lediglich das Recht Nationalspaniens auf diese Anerkennung wird nachdrücklich hervorge- hoben. Wie unterrichtete Kreise erklären, ist die nationalspanische Regierung angesichts ihrer gro­ßen Erfolge in Katalonien und angesichts des be­vorstehenden Endes des Bürgerkrieges heute nicht mehr gewillt, irgendwelche Beziehun­gen zu anderen Staaten neu aufzunehmen, wenn das nicht auf der Grundlage der de- jure-Anerkennung geschieht. Burgos hat diesen Standpunkt sowohl Frankreich als England mitgeteilt. Die nationalspanische Regierung macht einen klaren Unterschied zwischen der de-jure-An- erfennung und allen anderen zu lösenden Fragen. Sie sieht in der de-jure-Anerkennung die unab­dingbare Grundlage zur Normalisierung der Beziehungen.

Diese Frage darf nach Ansicht der nationalspä- nischen Regierung weder mit der Frage der in Frankreich liegenden spanischen Vermö­genswerte noch mit dem Problem der spani­schen Flüchtlinge verkoppelt werden. Natio­nalspanien macht sein Eigentumsrecht voll geltend, sowohl auf die Goldreserve der Bank von Spanien, die in Frankreich un­tergebracht ist, wie auf alle anderen aus staatli­chem spanischen Besitz stammenden Werte, ferner auf Kriegsmaterial und Kunstschätze. Wie von unterrichteter Seite erklärt wird, erkennt die nationalspanische Regierung nicht an, daß Frankreich die für die Flüchtlinge aufgewendeten Beträge gegen diese Vermögenswerte aufrechnet, da die Ueberführung der roten Armee nach Frank­reich ausschließlich zwischen der rotspanischenRe­gierung" und Frankreich geregelt worden fei, und da die Zivilbevölkerung gegen ihren eige­nen Willen und gegen den Wunsch der natio­nalen Regierung die Grenze überschritten habe.

gnügen, stehen die weitere Entwicklung der Dinge in Spanien und ihre Rückwirkungen auf das Mittel­meerproblem im Vordergrund der Erwägungen.

DasPetit Journal" fragt:Sind wir eigentlich, nach diesem Ministerrat, der als bedeutungsvoll angekündigt wurde, weiterkommen?" und erklärt, der von Daladier und Bonnet ausgegangene Vor­schlag der Anerkennung Francos fei auf den leb­haften Widerstand des Kriegsmarineministers (Tarrn pinchi, des Handelsministers Gentin, des Gesund­heitsministers Rukart und des Unterrichtsministers Jean Zay gestoßen.Journal" bemerkt, bisher hätten die Derschleppungstaktiker inner­halb des Kabinetts in der spanischen Frage den Sieg davongetragen. Als wesentliches Ar­gument habe ihnen der Hinweis darauf gedient, daß die englische Regierung bisher noch keinerlei Beschlüsse über die Anerkennung National­spaniens gefaßt habe.

DerTemps" veröffentlicht einen Leitartikel von ungewöhnlicher Schärfe gegen Italien, der in manchen Punkten an den vor etwa vier Wochen erschienenen fenfatimv-ffcn Artikel des gleichen Blat­tes erinnert, in dem damit gedroht rootbcn war, Frankreich könnte sich gezwungen sehen, Pfänder

Die Auffassung in London.

London, 15. Febr. (Europapreß.) In London wird die Auffassung vertreten, der französische Ka- bmettsbeschluß vom Dienstag'habe die Anerkennung Francos in nächste Nähe gerückt, wenn auch keine endgültige Entscheidung gefallen sei. Die eng­lische Haltung sei mit der französischen identisch. Man laviere lediglich deshalb, um von General Franco Zugeständnisse zu erlangen. Die neuerdings in England .festzustellende Franco- Freundlichkeit macht sich auch in einer scharfen Ablehnung der von gewisser Seite vertretenen po­litischen Auffassung geltend, mit der Anerkennung müsse gewartet werden, bis die französisch- italienische Spannung und damit die Ge­fahr eines Konfliktes im Mittelmeer endgültig bei» gelegt fei.

. DieTimes" schreibt unter der UeberschristAn­erkennung?", man könne die Besetzung Madrids schwerlich zur Vorbedingung für die Anerkennung General Francos machen, da dies den sowjetspani­schen Kommandanten Miaja unweigerlich zur Fort­setzung des Widerstandes zwinge. Auch die Be­dingung, daß alle ausländischen Freiwilligen Na­tionalspanien verlassen müßten, sei sinnlos. Die Forderung, GeneralFranco müsse gegenüber seinen Gegnern Milde walten lassen, sei viel besser durch akkreditierte Botschafter zu erreichen. Zum Schluß schreibt das Blatt:Es ist Zeit, dieses Ka­pitel von Heldentum und Verbrechen zu beenden, um den Wiederaufbau zu beginnen. Hinzu kommt, daß kein anderer Baumei st er im Augenblick in Sicht ist, als General Franco."

Oeutsch-italienisch-portugiesische

Spende für Spanienflüchtlinge.

San S e b a st i a n , J4. Febr> (DNB.) Die Bot­schafter Deutschlands, Italiens und Portugals suchten am Dienstag den Zivilgouver­neur auf und überreichten ihm als gemeinsame Spende 60000 Peseten. Der Betrag ist für Flüchtlinge bestimmt, die aus Rotspanien über die französische Grenze nach Irun kommen. Der Gouver­neur dankte mit bewegten Worten für die großher­zige Spende, die er als neuen Beweis unauslöschlicher Verbundenheit der drei Nationen mit Nationalspa­nien bezeichnete.

Der Schweizer Bundesrat hat beschlossen, die Vertretung der Eidgenossenschaft bei der natio­nalspanischen Regierung in eine Gesandtschaft umzuwandeln und um das Agrement für die Er­nennung eines Gesandten nachzusuchen.

In dem neuen Artikel desTemps" heißt es, du Diplomatie des Grafen Ciano mache mehr als je die in dem italienisch-britischen Abkommen enthal­tene und von Mussolini gegenüber Chamberlain persönlich bestätigte Garantie notwendig, wonach nach der Beendigung des spanischen Krieges das faschistische Italien keine territorialen Vorteile und keine irgendwie gearteten son­stigen Vorrechte in Spanien und in spani­schen "Besitzungen verlangen dürfe. Wenn Italien gegen diese Verpflichtungen verstoße, so heißt es im Temps" weiter, dann würde die Regelung der spanischen Frage aufs äußerste erschwert, uno Frankreich und England würden sich gezwungen sehen, alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen um ihre lebenswichtigen Interessen zu schützen, auf ' sie nicht verzichten könnten und die sie für not- roenoig erachteten, um in aller Sicherheit für den Schutz' ihrer Positionen im westlichen Mittelmeer und ihrer imperialen Verbindungswege zu sorgen.

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m u 5 aber hat in seiner Bewegung und in der vornherein feststand, daß sich Mischen Führung deutschen Volksgemeinschaft die geistigen, weltan- und Volk eine unüberbrückbare Kluft auftue, unb schauttchen und organisatorischen Elemente geschaf- auf der anderen Seited e r D r en er des Vol- fen die geeignet sind, die Reichsfeinde v o n k e s , für den nicht der Staat, sonder d a s V o l k letzt ab und für alle Zukunft zu v er-die Grundlage fernes ganzen Denkens und Han- nickten deins ist. Im nationalsozialistischen Staat sei es

1 ' 'nicht entscheidend, ob der Beamte Jurist, sondern

ob er ein tüchtiger Kerl sei, ob er fein Volk kenne, ob er es verstehe, mit dem Volk umzu- gchen und den Weg zum Volk immer wieder aufs neue zu suchen. Will der Beamte auf national-1 sozialistische Weise fein Amt und seinen Beruf ver-, stehen, \o kommt es nicht nur auf die Kenntnis i der Paragraphen an, sondern vor allem auf die

beispielloser Begeisterung stimmen die Massen in , , , , ,

das Sieg-Heil Generaladmiral Roeders auf den tM SütlUÜF

Vollender deutscher Einigung und dem Schöpfer des w

Großdeutschen Reiches ein. Der Startschuß dröhnt Berlin, 14. Febr. (DNB.) Die Zahl der be- über Helgen und Hafen. Er gibt das Zeichen I schäftigten Arbeiter und Angestellten betrug, wie der Bahnfrei zum Stapellauf! Die Tauf-1 Neichsarbeitsminister berichtet, im Altreich Ende patin, Frau von Löwenfeld, tritt vor unb Hanuar 19,5 Millionen, d. f. rund 8 Millionen spricht die Worte:Auf Befehl des Führers taufe me i) r als zur Zeit der Machtübernahme im Ja- ich dich auf den Namen ,Bismar ck<!" Das Klir- nuar 1933. Im Vergleich zum Januar des vergan- ren bet am Bug zerschellenden Flasche vereinigt sich ^nen Jahres hat die Zahl der Beschäftigten um 1,4 mit den Jubelrufen. Die Haltevorrichtungen lösen Millionen zugenommen. Von den Arbeitskräften, sich; begeistert stimmen alle in das von Staatsrat hfe im vergangenen Jahr neu in die Beschäftigung Blohm aurgebrachte Sieg-Heil auf das neue eingetreten find, war rund die Hälfte vor- SchlachtfchiffBismarck" ein. Erst langsam, dann h e r a l s Arbeitslose bei den Arbeitsämtern schnell unb schneller gleitet der mächtige Schiffs- gemeldet. Die übrigen 700 000 sind zum größten rümpf unter den Klängen der Lieder der Nation in £eif aus den Kreisen gekommen, die bis dahin keine die Fluten der Elbe. Don der Taufkanzel grüßt der Beschäftigung als Arbeiter ober Angestellte aus- Führer das neue Kriegsschiff. Stolz leuchten ber geübt hatten. Es ist also gelungen, eine große Name und dos Wappen des Gründers des Zweiten Zahl neuer Arbeitskräfte zu aeminnen. Reiches vom Bug des Schlachtschiffes. Unter dem Zuwachs von 1,4 Millionen Beschäftigten

Nach der feierlichen Namensgebung verläßt der befinden sich 505 000 Frauen. Auf 100 be- Führer die Taufkanzel und schreitet die Ehrenfor- schästigte Männer kamen im Durchschnitt ber letzten mationen aller Glieberungen der Bewegung ab. Um- Jahre 46 Frauen. Bei dem Zuwachs des Jahre jubelt von ber Begeisterung und der Verehrung 1938 an Arbeitskräften find es dagegen 56 Frauen, aller, verläßt ber Führer dann mit feiner Beglei-1 also 10 mehr. Bei dem herrschenden Focharbeiter- tung das Gelände der Bauwerft, um sich an Bord mangel kam also die Frauenarbeit verstärkt zum der StaatsjachtHamburg" zum AvisoGrille" Einsatz.

zu begeben, wo er bis 14.15 Uhr .verweilte, um da- Qm ^nuar 1939 hat d i e Z a h l d e r B e s ch ä f- rroch die Fahrt zum Rathaus anzutreten. tigten im Gegensatz zu den zum Teil beträcht-

liehen jahreszeitlichen Abnahmen früherer Jahre 3m Hanwulger Amyaus. um 247000 zugenommen. Hinter dem No- - r, nember des vergangenen Jahres bleibt die Zahl der

Der Adolf-Hitter-Platz war von dichten Menschen- Beschäftigten noch um 722 000 zurück, von denen massen besetzt, als der Führer vor dem Rathaus L^r nur runö e.in Fünftel als erwerbslos ange- eintraf unb in Begleitung von Generalfelbmorschott sthen werden kann. Unter denen, die sich nicht ge- Göring, Reichsminrster RudoN Heß unbLeibet haben, befinben sich teils Bauarbeiter, Generalabmiral Raeber von Bürgermeister bic mit dem Wieberbeginn ihrer Arbeit in kurzer Krogmann willkommen geheißen würbe. Vom Zeit rechnen, teils weibliche Arbeitskräfte Abolf-Hitler-Platz herauf brandeten Sturme bes aitg ben Wirtschaftszweigen, deren Beschäftigung Jubels und der Begeisterung, wahrend der Führer Weihnachten und Neujahr zu Ende ging. Dazu ge- durch die hohen Raume bes Rathauses sich zum! hören bie Spielwarenindustrie, die Radioindustrie, Festsaal begab, wo em Imbiß eingenommen wurde |ÖQ5 Bekleidungsgewerbe und der Handel. Die Süß­warenindustrie stellt bereits wieder Arbeitskräfte für das Ostergefchäft ein. Die Zahl der Ar­beitslosen hat im Januar im Altreich um 154 000 abgenommen und betrug Ende Ja­nuar 302 000, d. s. zwei Drittel des Dezernberstonbes. An ber Perrninberung haben bie Außenberufe ben größten Anteil.

Die Regelung des Arbeitseinsatzes.

Berlin, 14. Febr. (DKv.) Um die Vorschriften zur Sicherstellung des Kräflebedarfes für Aufgaben von besonderer staatspolitischer Bedeutung zu ver­einfachen und übersichtlicher zu gestalten, hat der Beauftragte für den Vierjahresplan, INinisterpräsi- dent Generatfeldmarfchall Göring, die bestehenden Verordnungen in einer einheitlichen neuen Verord­nung zusammengefaßt. Gleichzeitig hat er auf Grund der zunehmenden Verknappung an Arbeitskräften die Bindung der Arbeitskräfte an den Ar­beitsplatz fester gestaltet, hierdurch soll der volks­wirtschaftliche und arbeitseinfahmähige Verlust, der sich aus einer großen Fluktuation ergibt, auf ein vernünftiges Waß beschränkt werden. Der Reichs- arbeitsminlster ist deshalb ermächtigt worden, aus besonderen staatspolitischen Gründen die Lösung von Arbeitsv^erhältnissen von der Z u - stimmung des Arbeitsamtes abhängig zu machen. Der Reichsarbeitsminister wird von dieser Ermächtigung für die staatspolitisch bedeutendsten Wirtschaftszweige und Berufe Gebrauch machen.

ewigen Neinsager ab.Es kann keinem lanb aber auch ein Wort mitreben! Ebensowenig Zweifel unterliegen", fo sagte er,baß diese Er- werbe es das deutsche Volk je bulben, baß man

scheinungen nicht in ben breiten Massen unseres irgenbroo ben Versuch mache, dem Reich sein Le-

Volkes, sonbern baß sie in ben Kreisen unseres bensrecht abzufchneiben. Solchen Lagen gegenüber

deutschen Intellektualismus und in ber sogenannten gäbe es in Deutsch! anb nur eine A u f f a s -

besseren G e s e-l l s ch a f i" zu suchen sinb, bie Jung unb nur eineHa11ung. Uebergescheite nicht warm ober kalt, sonbern lau ist unb bie bes-n

halb ausgespuckt werben muß aus unserem Munbe. Sie wissen nicht, wohin sie gehören. Sie sind zu feige, um Bekenntnis für uns abzulegen, aber sie sind auch zu feige, aegeri uns Stellung zu nehmen. Sie find feit jeher fo gewesen. Sie sind immer da­gegen, wenn etwas riskiert wirb, und sie sind im­mer dafür, wenn der Erfolg da ist. Gegen diese Hal­tung protestieren wir! Wir alten National­sozialisten sind es satt, uns dauernd unter die kri-

tijdje Lupe von Nichtskönnern unb Einfaltspinseln, ti°nal,°zialismus aus eigener Erfahrung ^die un> nehmen au lallen terhohlende Macht des polttlschenWitzes , als

Der nationalsozialistische Beamte habe sich zu ent- daß er dem Gegner diese Masse in lassen

- - * - ober auf jener konnte. Begeisterte Kundgebungen unterstrichen Die

....... Worte des Ministers, als er den Schlußstrich zog: ireu zum öiuuieDie Probleme, die heute in Deutschland gelost sei nur selbstverständlich.Wir möchten vielmehr, werden müssen, sind Diel 3 u wichtig uno erfahren unb wissen, daß der deutsche Beamte mit! d t e l z u groß als daß sie in oberflachl cy - verbissenem Fanatismus die Sache des Staates unb seichtem Gejellschaftsgesprach abgetan werden tonn» u ,r 1 "------ ' 7 eigenen Sache ten." _ m ,

Mit schneidenden L-ätzen erledigte dann Dr. Goeb­bels die sogenanntebessere Gesellschaft": Sie nennt sichbessere Gesellschaft"; in Wahrheit ist sie aber die schlechteste Gesellschaft, die man sich überhaupt nur aussuchen kann." Diese Leute, die vom Volk keine Ahnung hätten, besäßen dann noch die Anmaßung, sich ausgerechnet auf das Volk zu berufen. Eine ganz klare unb eindeutige Haltung auch in diesen Fragen sei vom national sozialistischen Beamten zu verlangen. Immer und überall müsse der Beamte dem Volke mit gutem Beispiel vorangehen. Im weite­ren Sinne gehöre er auch zur Führung des Volkes, und deshalb habe er ein Führungs­beispiel zu geben. Vorbild fei auch hier ber Fuh - rer f e l b ft:Er ist zeitlebens mitten im Volke geblieben. Er geht deshalb auch in den entscheidenden Stunden unseres nationalen Lebens immer wieder zum Volke. Deshalb steht das Volk