Einzelbild herunterladen

GLORlfl

Erstaufführung

Heute Montag

von seinem langen Leiden

Gießen, den 14. August 1939.

5543D

..'o *

Frau Anna Engel, geb. Panz

Gießen (Am Sandfeld 11), den 14. August 1939.

03930

LICHTSPIELHAUS

Morgen, Dienstag, am 15. August

Bahnhofstraße

Wiedereröffnung

der neue Willi FOTSt-Film

Ich bin

Londorf, den 13. August 1939.

Sebastian Ott

Ein mitreißender Kriminalfilm mit großer Besetzung

5542 A

Von der Reise zurück

I Verschiedenes

6472V

03927

raschendl RM. 1.85.

5064 D

POLAST

DOPPELHERZ

Ä 3.

(9 3

Die Beerdigung findet am Dienstag, dem 15. August, nachmittags 2 Uhr, auf dem Neuen Friedhof in Gießen statt

Beerdigung: Dienstag, den 15. August, nachmittags 2.45 Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofes aus.

Die Beerdigung findet am Dienstag, dem 15. August, nachmittags 4 Uhr statt.

im Alter von 42 Jahren nach langem schweren Leiden am Sonn­tagmorgen 6.30 Uhr zu sich in die Ewigkeit zu rufen.

Heute verschied nach längerem Leiden meine liebe Frau, unsere liebe Mutter und Großmutter

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Frau S. Henzerling, geb. Bierau.

Salon Höchberger, Abt« ihm<? Parfümerie, am Bahnhoi.

Alleinverkauf für Gießen.

SPIELLEITUNG: AUGUSTO GENINA

Im Beiprogramm: Der AVestwall, ein Filmdokument von den West-Befestigungen. 654oA Täglich 4, 6 und 8.80 Uhr

Haarausfall?

Schoppen? Dann nur die Ottve-Methode! Wirkung über-

AW WUMM WlMU (eidick) zu verl. Kevlerftr. 7 III

Kaufmännisches

Lehrmädel

(auch Lehrling) ober jüngere Anfängerkontoristin gesucht. Schrift!. Angebote unter Nr. 03879 a.d. Gietzener Anzeiger

Das lächelnde Wien, Venedig, die Königin der Adria, Florenz Neapel und das paradiesische Eiland Capri mit der welt­berühmten Blauen Grotte sind die einzelnen Stationen jener glücklichen Fahrt, die ein zartes, blondes Mädchen erträumt und wie im Traum - auch wirklich erlebt

Gott erlöste am Freitag unsern lieben Sohn, Bruder und Onkel

Herrn August Henzerling

Die Doppetherz=Nachhur!

Neu gemonnene Energien roeröen erhalten reines ßlur, stählerne Nerven steigern Schaffenskraft, Lebenßfreuöel

Eine Köstlichkeit, eine Wohltat!

GM.IlMll- AlMMlM verloren.

Gegen oute Be­lohnung abzu- geben out dem Fundbüro. 03928

In tiefer Trauer:

Max Schmiedeknecht und Familie.

Prof. Brüning

verreist

bis 3. September 1939.

Vertreter im Kathol. Schwesternhaus.

Todesanzeige.

Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, meine innigstgeliebte Frau, Tochter, unsere liebe Schwester, Schwägerin und Tante

In tiefer Trauer:

Hans Engel nebst allen Angehörigen.

Frau Frieda Schmiedeknecht

. geborene Nath

im Alter von 66 Jahren.

Dentist Doering

Bleichstrafee 8.

Gallensteine

Rasche Hilfe durch natürliche MittelRavba- nose" und Bulgaraie". Paket 85 Pf.

Kräuterhaus Jung

Gießen. 5074V

Tapetenreste w'e immer lehr günstig im Preis TapelenhausFerdinani1 Kennstiel Sohn Gattensttatze 10 Telefon 3636

mit io De

OTTO TRESSLER / FRITZ ODEMAR / HILDE v. STOLZ / JOSEFINE DORA/A. POINTNER

llllllllllllllllllllllllllllll

Für den Natur­freund !

MMn

Die Lebensgemein­schaft des deutschen Waldes in Bildern

150 Naturaufnahmen aus dem Tier- und Pflanzenleben des hei- matlichen Waldes auf 128 Kupfertiefdruck­tafeln, mit lebendioew und aufschlußreichem Cinführungstext von K.Derhard u.G.Wolff.

Preis RM. 4,80.

(Es lebt und webt in dem Buche, und wer es versteht, mit emp­fänglichen Sinnen die bildgeword. Natur­schönheiten in ficb auf­zunehmen, dem singen u. klingen die Tafeln tausend (Erinnerungen wad) an einstmals leibhaft Erschautes." Reclams Universum Verlangen Sie kostenlos unsere bebilderten

Werbeblätter

Zu beziehen durch jede Buchhandlung!

tzugo Bermühler Verlag

Serlln-Lichterfelde 1IIU111U111UII11111I11III11

Sie berühmte Suppe und der Englische Garten

Oie merkwürdige Laufbahn des Grafen Rumford.

Zu seinem 125. Todestage am 14. August.

Tüchtiger Vertreter für den Besuch der Malermeister in Gießen und Umgebung von Lack- und Farben-Grotzhandlung gesucht.

Herren mit eigenem Wagen be­vorzugt. Grober Kundenstamm vorhanden. Schriftliche Angebote unter 5546D an den Gieb. Anz.

durfte wiederholter dringender Aufforderungen von feiten des Kurfürsten, um Thompson in bayerische Dienste zu ziehen. Die Bemühungen aber lohnten sich. In den löJahren seiner Wirksamkeit in Bayern, wah­rend der Thompson zum Kammerherrn, Staatsrat, General, Minister und Reichsgrafen aufstieg, gab es kaum ein Gebiet der öffentlichen Wohlfahrt, der wirtschaftlichen und militärischen Organisation, in dos er nicht mit ungestümem Temperament und reichem Erfolg eingriff.

Er war der Erste, der eine Verpflichtung des Staates gegenüber den untersten Bevölkerungs­klassen, den Arbeitslosen, Bettlern und Landstrei­chern grundsätzlich verkündete und in die Tat um­setzte.' Das große Arbeitshaus in München sollte eine Musteranstalt für das aanze Land- werden. Am Tage seiner Eröffnung, dem 1. Januar 1790, wurden in München und seiner Umgebung 2600 Bettler und Vagabunden auf gegriffen und mit Ge­walt dem Arbeitshaus zugeführt. Man kann sich denken, welch allgemeines Entsetzen alle Arbeits­scheuen in ganz Bayern erfaßte! Aber das Arbeits­haus bot den Heimatlosen, was sie nie gekannt hatten: Helle warme Wohnräume, gutes Esten und Unterricht in allen möglichen Zweigen des Hand­werkes. Der Minister selbst wachte darüber, daß die Insassen freundlich behandelt wurden, und als er einige Zeit später ernstlich erkrankte, erlebte er es, daß'die Armen der Stadt in langer Prozession zum Dom wallfahrten, um für feine Genesung zu beten.

Auch dem damals noch vielfach verachteten Sol­datenstand wandte Rumford feine Aufmerksamkeit zu .Er sorgte für bessere Kleidung und Unterkunft, menschenwürdige Behandlung der Truppen, ließ den Soldaten, ihren Frauen und Kindern, Unter­richt erteilen, um so den Stand in eine geachtete

die Aufmerksamkeit einer jungen reichen Witwe, die alsbald seine Frau wurde. Der amerikanische Freiheitskrieg wurde entscheidend für fein Schick­sal, indem er ihn seiner Heimat entriß und in die Alte Welt verpflanzte. Er beging nämlich das Ver­brechen, sich für die Sache der amerikanischen Un­abhängigkeit gleichgültig zu zeigen und mußte vor dem Zorn seiner Landsleute zuerst nach Boston und 1776 nach England fliehen. Dort gewann er das Interesse von Lord Germaine, der ihn sogleich in seine Dienste nahm. Drei Jahre nach seiner An­kunft in London war der unbekannte junge Ameri­kaner Unterstaatssekretär und außerdem ein geehrtes Mitglied der Royal Society, dessen praktische An­regungen für Heer und Marine, fonders für das Ar- tilleriewefen, Aufsehen erregten.

Nach dem Rücktritt seines Chefs, Lord Germaine, trat Thompfon in die Armee ein und begab sich nach Amerika, um den Befehl über ein englisches Dragonerregiment zu übernehmen. Aber bei seiner Ankunft fand er den Krieg so gut wie beendet und mußte nach England zuruckkehren. Die Untätigkeit, die seinem Temperament so wenig entsprach, zeitigte in ihm den Wunsch, gegen die Türken zu kämpfen. In Straßburg aber lernte er den Prinzen Maximi­lian von Bayern, damals Feldmarfchall in französi­schen Diensten, kennen, der so entzückt von ihm war, daß er ihn wärmstens an seinen Oheim, den Kurfürsten Karl Theodor, empfahl. Es be-

Mit dem Namen Rumford verbindet der durch­schnittliche Deutsche von heute zunächst und vielfach wohl ausschließlich die Vorstellung einer berühmten Suppe; in München weiß man darüber hinaus auch noch, daß er der Schöpfer des Englischen Gartens ist. Das ganze übrige Leben dieses genialen Amerikaners aber, von dem sich ein großer Teil in Deutschland abspielte, ist nur wenigen gegen­wärtig, und doch ist es eine der interessantesten Er­scheinungen um die Wende des 18. und 19. Jahr­hunderts. Als der 30jährige Benjamin Thomp­son, wie Rumford ursprünglich hieß, im Jahre 1783 den Kanal überquerte, mit der Absicht, seinen Degen dem Kaiser gegen die Türken zur Verfügung zu stellen, beschrieb sein Reisegefährte, der Historiker Gibbon, ihn in einem Briefe alsStaatssekre­tär, Oberst, Admiral und Philosoph Thompson". Er hätte hinzufügen könnenErfinder, Gelehrter, Aben­teurer, Menschenfreund", denn das alles in einer Perfon war der Mann, der als Sohn armer Far­mer in Woburn in Massachusetts geboren war und seine Laufbahn damit beaonnen hatte, in den Stra­ften von Boston Brennholz zu verkaufen, das er mit eigenen Händen im Walde gesammelt und auf dem Rücken in die Stadt geschleppt hatte.

Mit 19 Jahren zog er nach Concord (früher Rum­ford) in New Hampshire und verdiente sich das Geld zum Leben und Studieren durch Unterricht. Der wohlgestaltete, glänzend begabte Jüngling erregte

Zwangsversteigerung

Dienstag, den 15. d. M., nackm» 2 Uhr, sollen im Verkaufslokal Harttnetz, Neuenweg 28, bsw. a» Ort undStelle (Vekanntg.

Lokal) -Wangsw. gegen sorornge Barzahlung versteigert werden. Haus- Laden- u Büromöbel aller Art, Bücher, Anzugsstoff, Laden theken, 1 Schreibmaschine^ vielfältigungsavvarat, Marnei stoffe,!Tevvich, 1 Schaubekalbum mit Briesmarken, 1 Klavier, 1 Harmonika, 1 Schnellwaage.

MWMUUUKMW WERBE DBrühLSOießen

Wir suchen

MWWeM

-um Aufarbelten einer Durch- ichreibebuchhaltung evtl, spät nachmittags oder abends.

Schrift!. Angebote unt. 5549D an d. Gietzener Anzeiger erbet.

Tüchtiges

MW für ganz oder tagsüber in kl. Haushalt gesucht.

Bros. Eger, Wilhelmstr. 24

Verkäufe ""| iSuönjaoen komvl.m.Kasten u. Ernteleitern, sowie 1 fast neuer

Muer preiswert zu ver­kaufen. 03931

Watzenborn- Steinberg,

Gietzener Str. 48

Stellung zu erheben. Seine menschenfreundlichen Bestrebungen veranlaßten ihn auch zur Einführung kräftiger und billiger Nahrungsmittel für die ärmere Bevölkerung, so unter anderem der berühm­ten Suppe, gegen die sich allerdings eine Art von Revolution erhob, als bekannt wurde, daß Kar­toffeln dafür verwendet wurden! Es mar nicht das einzigernal, daß der Graf sich mit Küchenfragen be­schäftigte. Die Nahrungsmittelchemie verdankt ihm eine Reihe epochemachender Entdeckungen, ebenso wie er auf dem Gebiet der Wärmetheorie entschei- dcnde neue Erkenntnisse gewann und sie in Form von neuen Heiz- und Küchengeräten praktisch nutz­bar machte. Das bleibendste Denkmal aber hat Rumford sich in dem herrlichen Englischen Garten geschaffen, zu dem er ein Stück Wald­wildnis in der unmittelbaren Nähe Münchens ver­wandelte.

Schließlich wurde Rumford des Treibens über­drüssig, 1799 reichte er seinen Abschied ein und zog sich nach London, später nach Paris zurück, wo er ganz seinen gelehrten Studien, Erfindungen und Liebhabereien lebte. In Paris heiratete er die Witwe des berühmten, in der Schreckensherrschaft Hingerichteten Chemikers L a v o i f i e r, in bereit Salon, dem letzten der berühmten Salons des acht­zehnten Jahrhunderts, sich die Größen des Napo­leonischen Kaiserreichs trafen. Aber Temperament und Charkter der Gatten harmonierten nicht mit­einander. Nach einigen stürmischen Auseinander­setzungen trennte man sich. Fünf Jahre lebte Graf Rumford noch einsam in seiner Billa in Auteuil, bis sein Diener ihn eines Morgens tot in feinem Laboratorium fand. Trotz feines großen Einkom­mens hinterließ er nur wenig Vermögen. Er hatte, wie ein Nachruf sagte,sein Geld verschwendet, um anderen zu helfen, das ihre zu sparen." W.

Neuzeitlich ein­gerichtetes

Herren- Wnzllniver in guter Lage, Zentralhzg.,evtl. Bad,m. od.ohne Pension sos. ob. spater zu verm. Sehr. Ang. unt. 03912 a.d.G.A.

Verlobungs-Anzeigen bei BrQhl, Schulstr. 7 |Stellenangebote| Keine Zeugnisse in Urschrift lonDern nur Zeugnis- abichft ften Dem Be­werbungsschreiben bei­legen! Lichtbilder undBewerbungsunter- 'igen müssen zur Ber- meibung von Verlusten aus der Rückseite Na­men und Anschrift des

Bewerbers trauen l

Fürgepfl.3-Per- wnenhaushalt ehrl., Hing., sol.

Mädchen dasschoninStel- lung war, per l.Sevt. ob.früh, gesucht. Angeb. mit Zeugnisab­schriften u. Licht­bild an Frau Cläre Schmid,

Frankfurt a.M., Sovhienstr. 8, 1. Stock. [ 5473D

Sauberes

Mita

für einige Stun­den am Nach­mittag f. leichte Hausarbeit ge­sucht. Vorzustel­len An der Jo- hanneskircbe 2.

Ordentliches

Mädchen für leichte Haus­arbeit und Mit­hilfe im Geschäft ver 1. Septem­ber gesucht. 5545D Färberei Croon, Marburger

Straße 40 v.

V erkaufsstellen: Drogerie H.Elges, Seltersw. 66. Ludwigsplatz-Drog. Hans Noll. C. Seibel, Frankfurter Str. 0. WinterhoH, Kreuzplatz 9/10. Drog. Borneraann, Bahnhofstr. 17. Engel-Apotheke, Habrlch, Marktpl Grünberg: Karl Schott u. sämt­liche Filialen. Laubach: Solms- Laubacher Drog. Karl Klein. 272v

Sache für 1. Oktober tüchtigen, gewandten jungen Verkäufer und 1 Lehrling

Ausführliches Angebot mit Licht­bild und Zeugnisabschrift an l5544V Adolf Plack, Gieben Lebensmittel Feinkost.

Kleine Anzeigen im Gießener Anzeiger «erden von Tauiendev beachtet und geleieu [Vermietungen

Schöne,geräum. 5-Zimmer­wohnung

im 1- Stock, nut Bad, sonnige Lage, Universi- tatsviertel, ver 1. Oktober 1939 zu vermieten.

Interessenten wollen sich schrift­lich unter 55481) an die Geschäfts­stelle des Gietz. Anzeig, wenden.

&

Edgar

BorrmannS:

Gießen. Neustadt5-7, Ruf 4165u.4156

03928