Aus der engeren Heimat
Wirtschaft
Braugetreide in der Marktordnung.
bezahlt werden.
Bbein-Mainiftbe Börse.
Mliagsbörse uneinheitlich.
a) 62 b-is 65 (63 bis 65), b) 55 bis 59 (55 bis 59), c) 45 bis 50 (43 bis 50), d) 30 bis 40 (30 bis 40). Hammel bl) 50 (50), b2) 44 bis 49 (45 bis 49), c) 40 (39 bis 44), Schafe a) 40 bis 42 (40 bis 42), b) 36 bis 39 (34 bis 39), c) 25 bis 32 (22 bis 32). Schweine a) 59 (59), bl) 58 (58), b2) 57 (57), c) 53 (53), d) 50 (50), Sauen gl) 58 (58). Marktoerlauf: Rinder, Kälber und Schweine zugeteilt, Hammel und Schafe mittel.
deutschen Rekord macht der Italiener Pietro Ta- ruffi mit einer „Gilera" Jagd. Er beabsichtigt, ihn auf der Dessauer Rekordstrecke anzugreifen.
456 Stunden im Motorradsattel.
Zwölf Mann starteten auf der Autorennbahn von Linas-Montlhery mit einem 750-ccm-Motorrad von „Gnome et Rhone“ und drehten 19 Tage lang viele Tausende von Runden, nur unterbrochen durch Tanken und Fahrerwechsel. Als sie nach 456 Stunden aufhörten, waren 66 Weltrekorde gebrochen oder zum erstenmal ausgestellt und 50 000 km bewältigt.
Die Franzosen fuhren sehr regelmäßig, 200 Stunden lang hielten sie einen Durchschnitt zwischen 116,7 und 115 km/st nach 312 Stunden und 35 300 km sank er unter 113 km/st. Rach 336 Stunden war die Erde einmal umrundet. Die 456 Stunden schließlich wurden mit einem Mittel von 109,4 km/st zurück- gelegt. Sämtliche Rekorde sind von der FJGM. bereits offiziell anerkannt.
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Vor spannenden Kämpfen bei der Gau-Kurzfirelken-Kanu-Regaiia
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Hans-Rudolf-Grotegut (Paddelsport Kassel) um die Gaumeisterschaft und den im Vorjahre vom Kasseler Kanu-Club gewonnenen Wanderpreis des Gaufachamtes kämpfen.
Um die G a u m e i st e r f ch a f t im Zweier- Kajak und den Wanderpreis der Deutschen Kanufahrer-Vereinigung, Gau XII (Hessen) ringen Josef Steltemeyer/ Karl Haselrneyer (Paddlergilde Hanau), Hans-Rudolf G r o t e g u t / Wilhelm Wagner (Paddlersport Kassel) und Joachim Kaphingst/J. Kobe (Marburger Kanu-Club). Der Titelverteidiger von 1938 (Kasseler Kanu-Club) fehlt am Start.
Fritz Kling (Kanu-Club Wetzlar) wird im Einer-Faltboot (Leistungsklasse II) gegen Rudolf R i x (Paddlergilde Hanau), Karl Esser (Paddlergilde Gießen) und Helmut Jacob (Kanuvereinigung „Hessen" Kassel) den Wanderpreis eines Hanauer Sporthauses wieder für seinen Verein zu gewinnen suchen, während die Paddler- qilbe Gießen diesmal zum Kampf um den von ihr im Vorjahr gestifteten und gewonnenen Wanderpreis im Zweier-Wanderfaltboot (Anfängerklasse) nicht antreten kann. Hier treffen am Sonntag Hermann Koch/ Wilhelm Grebe (Paddelsport Kassel), H. Ruckes/A. Trechs- l e r, Ernst Deibel^ Willi W - l l e r (Wiesecker Kanuclub) und Erich La mm/Kurt Friedrich (Kanu-Club Wetzlar) auseinander.
GA.-Sruppe Heften
mit 300 Wettkämpfern in Berlin.
910®. Vor wenigen Tagen erft hat die Gruppe Hessen ihre Gruppenwettkämps« in Kassel abgeschlossen, und schon heißt es wieder für viele Wettkämpfer der Gruppe sich für die Relchswett- kämpfe in Berlin rüsten, die in der Zeit vom 21. bis 23. Juli zur Durchführung kommen. Immer wieder mußten sich in den Wochen vor Kassel Mannschaften und Einzelkämpfer an vielen Sport-
Rundfunkprogramm
Samstag, 15. Juli.
5 Uhr: Frühmusik. Es spielt der Gaumusikzug Schlesien. 5.50: Bauer, merk auf! 6: Morgenlied, Morgenspruch, Nachrichten, Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. Es spielt die Kapelle Walter Raatzke. 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.25: Deutschland — Kinderland: 1. Und ich will's nicht ... 2. Hast du auch „danke" gesagt? Zwei kleine Plaudereien. 8.40: Froher Klang zur Werkpause. Ausführung: Danziger Landesorchester. 9.30: Nur Frankfurt: Gaunachrichten. 10: Schulfunk. Justus von Liebig. Eine Hörfolge. 11.40: Ruf ins Land. 12: Pon Wien: Mit- tagskonzert I. Ausführung: Die Wiener Symphoniker. 13: Nachrichten. 13.15: Mittagskonzert II. 14: Nachrichten. 14.10: Meisterorchester spielen zum Tanz (I). (Industrie-Schallplatten.) 15: Bilderbuch ber Woche. 15.15: Am Rande des alltäglichen Geschehens. 15.30: Don schönen Blumen und Kräutlein am Wegrand. 16: Nachmittagskonzert. Wir tanzen am Rhein. 18: Und abends, wenn kein Dienst mehr drückt ... Es spiett das Musikkorps des Jnf.- Rets. 75. Einlagen: 1. Artilleristenlatein, 2. Karne- rad wo bist du? 19.15: Tagesspiegel. 19,30. Bühne und Film im Rundfunk. 19.50: Schwimmlanderkampf Deutschland — Ungarn, 1. Tag. 20: Nachrichten. 20.15: Unterhaltungskonzert: 2. Teil: Alte Tanzmusik. 22: Nachrichten. 22.20: Sportnachrichten in Kürze. 22.40 bis 24: Wir bitten zum Tanz.
Briefkasten der Redaktion.
(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)
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Der 34jährige Fräser Heinrich Schäfer aus Hausen glitt bei seiner Arbeit aus, fiel gegen die Leitspindel und zog sich schwere Schnittverletzungen am rechten Unterarm zu. — Mit schweren Quetschungen der linken Hand und der Finger mußte sich der 23jährige Arbeiter Heinrich Gerhard aus Laubach in ärztliche Behandlung begeben. — Beim Kirschenpflücken zog sich der 45 jährige Lehrer Heinrich Weißhaupt in Queckborn durch einen Sturz eine schwere Armverletzung zu. — Der Bahnunterhaltungsarbeiter
§-Laub ach, 13.Juli. Die ordentliche Mitglie- ! eroersammlung der hiesigen B e 3 i r f’s fp a t: = ässe sand im Saale des „Solmser Hofes statt. Der Vorsitzende des Verwaltungsrats, Oberamtsichter Dr. Schmidt, begrüßte zunächst die zahl - eich erschienenen Vertreter der Garantie-Gemeinden. Besonderen Gruß entbot er dem Vertreter des Landratsamts Gießen Landrat Dr. Lotz und dem Sertreter des Hessischen Sparkassen- und Girover- joanbes Bankdirektor Henkel (Darmstadt).
Sodann erstattete der Leiter der Kasse, ^f^aktor Lindenmayer, den Bericht über das 106. Ge- chäftsjahr, das sich'noch besser als die Vorjahre ysinstig entwickelt hatte. Der Gesamtumsatz nut 14 230 042,42 RM. itt um rund 2,5 Millionen hoher als im Vorjahr. Ende 1932 betrug der Gesamtumsatz nur 4 453 310,— RM. Die Umsätze haben sich fett 11933 bis 1938 um mehr als das Dreifache erhöht. Die Einzahlungen im Sparverkehr \be trugen d19 978,42 RM. Sie übersteigen den vorjährigen Betrag um 140 206,72 RM. Die Rückzahlungen sind mit 397 484,37 RM. angegeben. Neu ausgestellt 3>urben im Berichtsjahr 479 Sparbücher: aufgelöst 247: mithin ist eine Erhöhung um 232 auf 3308 Sparbücher zu verzeichnen. Auch der Kleinspar- 3erkehr wurde, wie seither, sorgfältig gepflegt. Die Heimsparbüchsen und der Verkauf von Schulspar- niarfen ergaben den Betrag von 6001,51 RM. Di6 ■eit Jahren ausgegebenen Geschenksparbücher für Neugeborene haben weiter dazu beigetragen, den Sparsinn zu fördern. Der bargeldlose Zahlungsverkehr war auch in dem abgelaufenen Geschäftsjahre wieder äußerst lebhaft. In diesem Geschäftszweig betrug der Umsatz 3 724 933,42 RM. Der Guthaben- Iestand am Jahresende war 204 255,31 RM. Die Darlehensfrage entsprach ungefähr derjenigen des Vorjahres. Allen Darlehensgesuchen konnte, soweit sie den satzungsmäßigen Vorschriften entsprachen und onstige Bedenken nicht vorhanden waren, entsprochen werden. Neu erworben wurden Wertpapiere um Betrage von 63 862,50 RM. Der Bilanzwert des gesamten Wertpapierbestandes beträgt am Jahresende 520 770,— RM. Die fälligen Darlehenszinsen Sind im abgelaufenen Geschäftsjahr durch die weitere Besserung der wirtschaftlichen Lage noch pünktlicher «Hs seither gezahlt worden. Die Rückstände Ende 1938 betrugen nur noch 15 013,64 RM. Die gesetz- lliche Sicherheitsrücklage beträgt nach Zuführung des 'Reingewinnes 1938 insgesamt 117 816,46 RM., die Kursrücklage 9600,— RM. Die durchgefuhrten Revisionen führten zu keinerlei Beanstandungen. In iben Derwaltungsrat wurde Gemeinderechner Wil- ihelm Raab (Trais-Horloff) bestimmt. Auch im Sabre 1939 hat sich ber Geschäftsverkehr erheblich »gesteigert. Die Spareinlagen haben weiter zugenom- nnen, so baß zu hoffen ist, daß das neue Geschäftsjahr eine gute Weiterentwicklung bringt.
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„Silbernes Pferd" des Führers.
Auf der Berliner Hoppegartener Rennbahn steht am kommenden Sonntag das „Silberne Pferd" zur Entscheidung, das zu den ältesten deutschen Rennen zählt. Nach der Neustiftung der Trophäe durch den Führer wurde der Wert des Rennens auf 21 000 Mark erhöht, womit das „Silberne Pferd" "zum wertvollsten deutschen Ausgleichsrennen wurde. Ein Feld erprobter Steher wird sich am 2600-m-Start einfinden, darunter allein drei Vertreter des Gestüts Schlenderhan, nämlich Walzerkönig, Wunderhorn und Marschall Vorwärts.
Angriff auf Hennes Rekord.
Am 28. November 1937 war Henne zu seinen letzten Weltrekordfahrten mit der 500-ccm-BMW. gestartet. In drei denkwürdigen Stunden stellte er auf der Reichsautobahn bei Frankfurt a. M. zwölf neue Weltrekorde auf. Darunter befand sich der absolute Motorrad-Weltrekord mit 279,503 km/st für den fliegenden Kilometer. Auf diesen stolzen
Sranffurfet Schlachkvlehmarkt.
Frankfurt a. M., 13. Juli. Auftrieb: Rinder 997 (gegen 1025 am 6. Juli), darunter 129 (145) Ochsen, 172 (233) Bullen, 487 (461) Kühe, 209 (186) Färsen. Kälber 685 (667), Schafe 208 (105), Schweine 726 (1112). Notiert wurden je 50 Kilogramm Lebendgewicht in RM.: Ochsen a) 43.50 bis 46,50 (44 bis 46,50), b) 40 bis 42,50 (41 bis 42,50), c) 37,50 (36 bis 37,50). Bullen a) 42,50 bis 44,50 (42,50 bis 44,50), b) 40,50 (40 bis 40,50). Kühe a) 41,50 bis 44,50 (42 bis 44,50), b) 38 bis 40,50 (37,50 bis 40,50), c) 28 bis 34,50 (31,50 bis 34,50), d) 20 bis 25 (17 bis 25). Färsen a) 44 bis 45,50 (44 bis 45,50), b) 39 bis 41,50 (39 bis 41,50), c) 36 bis 36,50 (34,50 bis 36,50). Kälber
FWD. Durch eine umfangreiche Anordnung der HV. der deutschen Getreide- und Futtermittelwirtschaft wurde auch der Verkehr mit Braugetreide (Braugersten und Brauweizen) für 1939/40 ähnlich wie bisher geregelt. Als Jndufttiegetreide gelten Gerste, Hafer, Roggen und Weizen zur inbuftriellen Verarbeitung. Jeder Betrieb erhält wieder ein Jahresbezugsrecht. Bezugsscheinpflicht besteht weiter. Direkter Einkauf beim Erzeuger ist nur m dem Umfang gestattet, in dem im Getreidewirtschaftsiahr 1935/36 Jndustriegetreide vom Erzeuger erworben wurde. Die Frist zur Erwerbung von Jndustne- getreide läuft bis 29. Februar 1940. Für Brauzwecke darf nur Sommergerste verkauft und verwendet werden. Die in den einzelnen Preisgebieten feftgelegten Erzeugerhöchstpreise gelten für Lieferungen waggon- frei ab Verladestelle für normale Keimfähigkeit und nicht mehr als 5 v. H. Ausputz. Sonst treten Abschläge von mindestens 45 Pf. je dz in Kraft. Für besondere Ware darf ein Mehrpreis von 70 Pf. für feine und von 1,50 RM. für Ausstichware je dz
Das Abendbörsengeschäft hatte den üblichen kleinen Rahmen. Die Zurückhaltung dauerte unverändert fort. Aufträge lagen fast nach keiner Seite hm vor, 0 daß der Aktienmarkt im ganzen behauptet war, wenngleich eine Reihe von Werten in Anpassung an Berlin weiter nachgab. So u. a. 3^. Farben auf 142 90 (143,25), Mannesmann auf 102,50 (lud), Wl«n-°rk° auf 97 50 (98), Scheideanstalt auf ^5 (205,50), Licht und Kraft auf 128 (12»,M), B-DF» auf 130,50 (130,75), Rhernstahl auf 113,25 (113,50) und Schuckert zum Einh-ttskurs au, (172,50). ci. n cm D Px Häher gefragt wurden Bekula mit 160 50 und MN mit 136,50, außerdem bei unveränderten Kursen Verein. Stahl mit 98,50, Hoesch 405 Demao mit 137, Reichsbank mit 180, Gestühl'mit 123, AEG. mit 110, Metallgesellschaft mit 112 und DDM. mit 167. Renten lagen sehr ruhia 6 v. H. IG. Farben notierten wie mittags mit 118,75, ebenso Reichsbahn-Vorzugsaktien mit 121,75. In St'euergutscheinen bestand eher Abgabeneigung, Serie I 9915 bis 99,25, Serie II Ium 94,55 bis 94,65, Juli' und August behauptet mit 94,30 bis 94M
Xaver Arbringer aus Friedberg glitt bet ; seiner Arbeit aus und schlug mit dem Hinterkopf ! auf eine eiserne Fläche auf. Der bedauernswerte I Mann erlitt eine Gehirnerschütterung. — Die Frau l des Hauptlehrers Emmerich in Atzbach zog । sich beim Stachelbeerpflücken eine Verletzung zu, die sich bald darauf erheblich verschlimmerte und ärztliche Hilfe notwendig machte. — Der 36jährige Blechwalzer Theodor Wack in Frankenbach zog sich bei einem Betriebsunfall eine schwere Ellenbogenverletzung am linken Arm zu. Sämtliche Verunglückte mußten in die Chirurgische Klinik zu Gießen ausgenommen werden.
Landkreis Gießen.
> Reiskirchen, 14. Juli. Gestern abend versammelten sich die hiesigen F r a u e n in den Räumen der K o ch s ch u l e. Im Auftrage der Landesbauernschaft zeigte Fräulein Harter, Gießen, die Süß- mostherftellung von allen Beeren. Sie sprach auch von der Nahrhaftigkeit des Mostes, der hauptsächlich für Kranke zu empfehlen sei. Die Darlegungen wurden mit lebhaftem Interesse ausgenommen. Die Kostproben ließ sich jede gern schmecken.
Aufregende Zigeunerjagd.
Aus dem Arrestlokal entwichen.
Lpd. Groß-Gerau, 13. Juli. Im benachbarten Arbeitsdienstlager Worfelden war ein Einbruch verübt worden. Der Verdacht richtete sich gegen einige Zigeuner, die sich um die Zeit des Einbruchs in der Gegend Herumtrieben. Die Gendarmerie nahm die Suche nach den Dieben auf. Als sie gestellt wurden, flohen sie. Auf dem Feld arbeitende Bauern halfen der Gendarmerie bei der Verfolgung. Die rabiaten Burschen gingen mit dem Messer gegen ihre Verfolger vor. Sie wurden dingfest gemacht und in ein Arrestlokal nach Groß- ■ Gerau gebracht. Obwohl man ihnen alle Gegen- . stände abnahm, gelang es ihnen, nachts durch ein । kleines Fenster, von dem sie das Gitter abschraub- • ten, ins Freie zu entkommen. Ohne Papiere i und barfuß dürften sie allerdings nicht weit - kommen.
Frankfurt a. M., 13. Juli. Dis Börse litt ! weiterhin unter starkem Auftragsmangel, so daß . bei zunehmender Zurückhaltung die Umsatztatigkelt . auf meist nur kleinste Beträge beschränkt blieb.
Am Aktienmarkt war die Entwicklung erneut uneinheitlich, es überwogen jedoch eher Ruck- ( gänge leichten Ausmaßes. Von den Hauptwerken gingen dabei IG. Farben auf 143,50 (144), Hoefch auf 105 (105,50), Vereinigte Stahl auf 98,50 (99) und Gesfürel etwas stärker auf 124 (124,25) zurück. An den übrigen Marktgebieten war die Entwicklung ähnlich. Bei kleinem Umsatz recht fest lagen Verein. Deutsche Metall mit 167 (165,75) und Rut- gersroerfe mit 136,13 (134,50). Reichsbankantelle gewannen 0,25 v. H. auf 180, AEG. mit 110 und Mannesmann mit 103 konnten sich behaupten.
An den festverzinslichen Märkten hielt die Geschäftsstille unverändert an. Kursmäßig ergaben sich weiterhin nur kleinste Abweichungen nach Selben Seiten. Reichsaltbesitz 0,13 v. H. .freundlicher mit 131,75. Steuergutscheine I lagen nut 99,25 behauptet, dagegen kam in Serie II einiges Material heraus. Juni 94,65 (95), Juli und August 94,30 (94,80). Kommunal-Umschuldung mit 93,65 behauptet. Pfandbriefe und Staatsanleihen lagen unverändert, von Liquidationswerten Meininger 101 (101,20). Industrie-Anleihen bröckelten z. T. weiter ab, 5 v.H. Hoesch auf 99,25 (99,65), 5 v.H Mittelstahl auf 99,75 (100). Stadtanleihen meist unverändert, 4,50 v.H. Heidelberg 96,50 (96), Mannheimer 97,65 (97,50). Reichsbahn-Vorzugsaktien noch unverändert 121,90 auf 121,75 ermäßigt
In der zweiten Börsenstunde blieb die Haltung überwiegend schwächer, doch sanden Umsätze kaum mehr statt. Von erst später notierten Papieren ver- loren Scheideanstalt 1,75 v. H. auf 203,50, im übrigen blieben die Rückgänge bei 0,50 bis 1 v. H., höher u. a. BMW. mit 130,75 (130) und nach Pause Feinmech. Jetter mit 97,50 (96,50).
1 Im Freiverkehr ermäßigten sich Dingler : um 1 v.H. auf 101 bis 103. Tagesgeld leicht an- ! ziehend auf 2,50 (2,25) v. H.
\ Abendbörse still.
Die Gau-Kurzstrecken-Kanu-Regatta ist alljährlich das Hauptereignis im Sportbetrieb der Kanuten. Hier treffen, im Gegensatz zur „langen Strecke", die meisten Kämpfer auseinander. Daß die Veran- ftaltung heuer wiederum in Gießen stattiindet, das verdankt unsere Stadt neben den Erfolgen vom Vorjahre vor allem ihrer günstigen Lage im Gau Hessen des NSRL. sowie ihrer schönen Regattastrecke.
Trotzdem am nächsten Sonntag in Frankfurt am Main die „Internationale" im Kanu ausae/ahren wird hat die hiesige Gau-Regatta eine sehr bemerkenswerte und starke Besetzung gefunden. Nicht weniger als 25 Rennen werden über die Strecke geführt. Alle Bootsarten, Kajak, Faltboot und Kanadier, werden vertreten (ein, und alle Klaffen mit Ausnahme der Altersklasse. Nach jahrelanger Pause gehen erstmals auch wieder Frauen an den Start. Äußerdem werden zwischen den Nennen der Gau- Regatta auch noch sechs Rennen der Jugend- Ku r z st r e ck e n - R e ga t t a der Hitler-Jugend- Gebiete 13 und 14 ausgefahren. Insgesamt nehmen 47 Einer-Kajaks und Faltboote, 31 Zweier-Kajaks und Faltboote und 2 Zehner-Kanadier an den Rennen teil mit 129 Fahrern.
Sehr gut besetzt sind die Rennen der Hitler- Jugend und die Anfängerklassen aller Bootsarten. In' den beiden Leistungsklassen trifft eine Reihe altbekannter Kämpen aufeinander, von denen wir nur den ehemaligen Gießener Joachim K a p - h i n g st (Marburger Kanu-Club), Hans-Rudolf Grotegut (Paddelsport Kassel), W. B ruck, Heinz Zanger, Gotchold Stein (Kanu-Club Wetzlar) und Karl Esser (Paddlergilde Gießen) nennen wollen. Esser, der im Vorjahre eine Reihe von Siegen im Faltboot erringen konnte, wird sich am Sonntag erstmals auch im Einer-Kajak De3rnd?G i ner-Kajak (Leistungsklasse I) werden Joachim Kaphingst (Marburger Kanu-Club) Josef Steltemeyer (Paddlergilde Hanau) und
H. L. C. Nach den Bestimmungen des Hessischen Ausführungsgesetzes zum Bürgerlichen Gesetzbuch dürfen Bäume und Sträucher, sofern sie mehr als zwei Meter hoch find, nur in einem Abstand von zwei Meter von der Grenze des Nachbargrundstücks gehalten werden. Aus ihrer Anfrage ist nicht ersichtlich, in welchem Abstand von der Grenze des Nachbargrundstücks der in Frage stehende Baum gepflanzt wurde, so daß diesseits nicht festgestellt werden kann, ob die Anpflanzung an der in Frage stehenden Stelle überhaupt gesetzlich zugelassen war. Wird das Grundstück durch diesen nahe an der Grenze befindlichen Baurn beeinträchtigt, so kann der Eigentümer des Nachbargrundstückes von dem Störer die Beseitigung der Beeinträchtigung verlangen. Wird die Entfernung des das Eigentum des Nachbarn beeinträchtigenden Baumes abgelehnt, so kann dieser gegen den Eigentümer desselben, auch gegen einen Pächter im Wege der Klage gemäß § 1004 BGB. vorgehen.
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„Nur für Rindvieh!"
Es war einmal ein Bauer, der ärgerte (ich mit N-cht darüber, daß (eine schöne grüne Wiese von s rsflüglern zertrampelt wurde. Da kam er auf even Gedanken: er stellte eine Tafel auf. Anstelle
3 „Betreten der Wiese ist bei Strafe verboten!" l Nele die'Aufschrift: „Nur für Rindvieh!" Wer also k n Ochse ober keine Kuh sein wollte, mußte wohl c er übel der Wiese fernbleiben.
Für den Städter hat bas Landleben romantische i üten. Aber über all dieser Romantik, die bei Licht \ sehen schwere Arbeit im Dienste unserer Dolks- Änährung ist, darf nicht vergessen werden, daß eine ’iiefe auf dem Lande kein Lagerplatz, sondern ■Dhrungsgut ist. Gras und Heu ist Viehfutter, das ir seiner Qualität darunter leidet, wenn es zer- hampclt wird. Die Futterfrage aber ist für bie butsche Fleisch- und Fettversorgung von ausschlag- a:benber Bedeutung. Ebenso selbstverständlich ist cs, jiß man nicht in Getreidefelder laufen dar,, um ! lumen zu pflücken. Das Kornfeld ist Nahrung, uib die darf man nicht mit Füßen treten. Wir litten alle, welche großen Anstrengungen das beutle Landvolk macht, um Deutschlands N»ahrung aus i gener Scholle zu sichern. Auch die Ausflügler und terienreifenben müssen Achtung vor biefer Arbeit iben und dürfen sie nicht durch Unverständnis er- öroeren. Wiese und Kornfeld sind keine Tummel- ätze, sondern Land, bas uns heilig (em muß.
Im Anschluß an biefe Ausführungen sprach der Verwaltungsratsvorsitzende Dr. Schmitt über bas landwirtschaftliche Bodenrecht. Landrat Dr. Lotz und Bankdirektor Henkel bemerkten zu dem Geschäftsbericht, daß bie Versammlung mit der Entwicklung ber Kasse und dem Ergebnis aus 1938 sehr zufrieden sein könne. Sie sprachen der gesamten Kassenverwaltung für ihre treuen Dienste den aufrichtigsten Dank aus und wünschten zu dem begonnenen 107. Geschäftsjahr eine weitere gedeihliche Entwicklung der Bezirkssparkasse Laubach. Die Mitgliederversammlung wurde sodann mit einem Sieg- Heil auf den Führer geschlossen.
Drei Verletzte bei einem Verkehrsunfall.
Lpd. Friedberg, 13. Juli. Unterhalb der Bezirkssparkasse Mathilbenstift ereignete sich ein schwerer Derkehrsunfall, bei dem bfei Personen verletzt wurden. Ein Lastkraftwagen fuhr auf ein mit zwei Personen besetztes Motorrad auf und schleifte bas Rab ein Stück mit. Der Lastwagen geriet dabei auf die linke Fahrbahn, fuhr einen aus entgegengesetzter Richtung kommenden Radfahrer um unb landete schließlich an einer Hauswanb. Die beiden Motorradfahrer unb der Radfahrer wurden mit Knochenbrüchen und erheblichen Fleischwunden ins Bürgerhospital üb erführt.
Unfälle auf dem Lande.
Erweiterungsbau der Firma Uinn & Moos in Krofdorf.
* Krofdorf, 14. Juli. In feierlicher Form : Uurbe hier ein Erweiterungsbau der Zigarren- : I tiibrik Rinn & Cloos, Heuchelheim, feiner Bestimmung übergeben, da die bisherigen Räume nicht -ehr den Anforderungen entsprachen. Betriebs- ihrung und Gefolgschaft fanden sich im Hof des Puen Fabrikgebäudes ein. Partei und Gemeinde rnhmen teil.' Der Architekt Köster (Detmold), mch dessen Plänen der Fabrikbau entstand, hielt t-ne kurze Ansprache und überreichte dem Betriebs» ihrer die Schlüssel zu dem neuen Fabrikgebäude, etriebsführer Rinn übernahm die Schlüssel mit Sorten des herzlichen Dankes und würdigte dabei
eichzeitig die Leistung des Architekten um die rstellung des vorbildlichen Neubaues. Sein Dank nff aber auch der Gefolgschaft, die in den bisher t-schränkten räumlichen Versiältnisfen der Firma ke Treue hielt. Er gab dem Wunsche Ausdruck, !rnß auch im neuen Bau ein wahrhaft kameradschaftliches Verhältnis bie Betriebsführung und die Gefolgschaft vereinigen möge. .
Im Saale Bender wurde bann eine karnerad- chaftliche Feier abgehalten, in deren Rahmen »etriebsführer Rinn einen Rückblick auf die Entwicklung des Werkes und insbesondere der Filiale Krofdorf gab. Grüße unb Glückwünsche der Gemeinde überbrachte in Vertretung des Bürgermeisters der Beigeordnete Schleenbecker, für !ie Deutsche Arbeitsfront, Fachgruppe Tabak, sprach ^achgruppenleiter Süß (Bieber) und für die 3 art et gab Schulungsleiter Schmitt feiner ffteube über bie neue, schöne Arbeitsstätte Aus- inuck. „ . ,
Die Feier verlief in schönster Harmonie und bewies nachdrücklich die herzliche Verbundenheit zw^ »ert Betriebsführung und Gefolgschaft, aber auch Aschen Gefolgschaft und Gemeinde. Die Gefolg- chaftsmitglieder ließen es sich angelegen (ein, durch !<sangliche und rezitatorische Vorträge die Feier u verschönen und zu einem Erlebnis zu geftajten. Der kameradschaftliche Abend stellte einen schonen Auftakt für die Arbeit in den neuen Räumen dar. In der Feier nahmen auch sämtliche Handwerker eil, die an der Erstellung des Baues mit ihrer Arbeit beteiligt waren.
Hauptversammlung
der Bezirkssparkasse LauSack.


