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399. Laubacher Ausschuß

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Gießen (Wetzsteingasse 19), den 13. Juni 1939.

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, schluckt Jie verbrennenden Strahlen und läßt die bräunenden durch!

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Heute früh wurde meine liebe Frau, meine unvergeßliche Tochter, unsere Schwester, Schwiegertochter, Schwägerin und Tante

Die Beerdigung findet am Freitag, dem 16. Juni, nachmittags 2% Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt.

Kleine Vorlesung über Sonnenstrahlen

Einem Teil der heutigen Ausgabe liegt ein Werbeblatt d^Fa.Krüuter- Haus Jung, Mäusburg 13 bei.

Hauptschristleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschrlftleiters: Ernst Blum, schein. Verantwortlich für Politik und die Buder:. Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für Stadt Gießen, Provinz und Wirtschaft: Ernst Blumschein; für Sport: Heinrich Ludwig Neuner. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D.A.V.1939: 9133 Druck und Verlag: Brühlsche Unwersttats­druckerei, R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Ps. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr. Zur Zelt ift Preis­liste Nr. 4 vom 1. September 1937 gültig.

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Die Beerdigung findet am Freitag, dem 16. Juni, 14 Uhr, auf dem Neuen Friedhof sfatt

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Alle, die gerne braun werden und einen Sonnenbrand vermeiden wollen, müssen wissen:

Sonnenstrahlen sind in ihrer Wirkung auf die Haut verschieden. Es gibt Strahlen, die die Haut verbrennen, während an­dere Strahlen die Haut nur bräunen.

Wer also unbekümmert in der Sonne liegen will, der sollte sich mit NIVEA- LI LT RA-OL einreiben, denn:

iifrnQE DRUCKSACHEN WEnDC. Brühl. Gießen

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Rudolf Schickedanz Marie Küspert Witwe,

Milch- und Fahrkuh frischmelkend, zu verkaufen. 02966 Alten-Buscck, Schwarztorweg 2

Frau Käthe Schickedanz geb. Küspert nach kurzem, schwerem Krankenlager von ihrem Leiden erlöst

ßen, bei dem sich ein heftiger Kampf um die höchste Rinqzahl entwickelte. Den Hammel errang Karl Pitz, die Hammelgabe Wilhelm D e s ch. Der Gabenstand war mit vielen wertvollen und prak­tischen Geschenken ausgestattet, und der Elfer der Schutzen konnte reich belohnt werden. Der gestrige Dienstag brachte dann noch einen Schweine- und Krämermarkt.

VollMeuanne WiW und auch die

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Donnerstag, öen 15.3unl 1939, nachmittags 2Uhr, versteigere ich an Ctt und Stelle (Bekanntgabe erfolgt im Berfteigerungslokal Neuenweg 18 dahier) zwangs­weise gegen Barzahlung:

1 Personenwagen, Chaiselongues, Vertikos, Diplomat-Schreibtische, 2 elektr. Kühlschränke, 150 Flaschen Weißwein, 50 Bände Romane, 1 Partie Briefpapier, Schreib­maschinen, Klaviere, Stoffsessel, Diwans, Kautsch, Kredenz, Näh­maschinen, 1 Motorrad, 1 Bild, 1 Gasherd, 1 Kupferkessckl. [4273D

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Gerichtsvollzieher in Gießen Ludwigstraße 33 I. Telefon 3239.

Nach langem, schwerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden entschlief heute früh mein lieber, guter Mann, der treusorgende Vater seines Kindes, unser lieber Sohn, Bruder und Schwiegersohn

Heinrich Abel

* Laubach, 14. Juni. Unsere Stadt beging wie­der einmal Tage einer traditionellen Festlichkeit. Zum 399. Male wurde derLaubacher Ausschuß" gefeiert. Die Bevölkerung der Stadt nahm selbst­verständlichen regen Anteil, darüber hinaus waren aber viele Gäste aus weitem Umkreis erschienen.

Das Fest fand feinen Auftakt am Sonntagnach- Mittag. Der Festnachmittag wurde zunächst etwas beeinträchtigt durch das Gewitter, daß in den frühen Nachmittagsstunden niedergegangen war, dann aber fanden sich auf dem Festplatz unter den Linden viele Gäste ein.

Den offiziellen Auftakt fand derLaubacher Aus­schuß" am Abend. Die Hauptführer marschierten mit Musik zur Wohnung des Ausschußhauptmanns Karl Rühl. Nach einem Ständchen des Musikver­eins Laubach begrüßte der neue Adjutant der Aus- schußgesellschaft, 'Kopp, den Ausschußhauptmann. In kurzen Worten dankte der Ausschußhauptmann für das Ständchen und die Begrüßung und betonte,

Rest: Bergschenke GroLLschattig. Garten,Terrassen rwn A KT r-w Neuzeitliche

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Dienstag* Mittwoch

Samstag u. Sonntag, 8 Uhr

daß es für ihn selbstverständlich sei, das Ausschuß- fest würdig auszurüsten. Der erste Tag des Festes klang aus mit Musik, Tanz und Unterhaltung auf derHelle". Im Verlauf der ganzen Nacht wurden dann an jedem Haus Ständchen gespielt.-

Der Ausschußmontag (der Hauptfesttag) brachte das Wecken durch den Spielmannszug, das Früh­stück der Hauptführer bei Hauptmann Rühl und die Aufstellung der Sektionen durch Adjutant Kopp auf dem Marktplatz. Inzwischen war Be­such aus Gießen erschienen. Landrat Dr. Lotz nahm mit der Gefolgschaft des Landratsamtes Gelegenheit, den Laubacher Ausschuß kennenzulernen. Im weite­ren Verlauf des Vormittags wurden dann von der ersten Sektion die alten Stadtfahnen aus dem Rat­haus geholt, und schließlich marschierte der statt­liche Festzug, an dem etwa 800 Personen teilnah- men, in den Schloßhof. Die Musik spielte der gräf= üchen Familie ein Ständchen, und anschließend dankte der Ausschußhauptmann dem Grafen Georg

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Unser lieber, treusorgender Vater, Schwiegervater, Groß­vater und Onkel

Wilhelm Ude

ist am Sonntagfrüh im Alter von 71 Jahren nach kurzem Krankenlager von uns gegangen.

Die trauernden Hinterbliebenen:

Willi Ude und Frau Karl Ude und Frau Fritz Krüger und Frau Paula, geb. Ude August Balser und Frau Thekla, geb. Ude und 4 Enkelkinder

Gießen, St. Joachimsthal (Sudetengau), Maumke b. Meggen, Bad Wildungen, Sachsenhausen/Waldeck, 14. Juni 1939. Auf Wunsch des Verstorbenen fand die Trauerfeier in aller Stille statt.

Friedrich für den auch in diesem Jahre gestifteten Hammel und her Gräfin für. das Kleid als Ham­melsgabe. Gleichzeitig lud der Hauptmann die graf- lich- Familie zum AusschußM em. Abschliehend wies der Hauptmann darauf hin, daß im nächsten Jahr das Fest in besonders angelegtem Rahmen stattftnden werden, da im nächstem Jahre der Aus­schuß auf ein 400 jähriges Bestehen zuruck- blicken könne. Graf Solms sagte für die Emladung herzlichen Dank und gab dem Wunsche Ausdruck, daß das Fest in schönem Gememschaftsgelste verlau­sen möge. Das Fest möge auch ein Ausdruck deut­schen Wehrwillens sein. Die Ansprache klang aus im Dank an den Führer Adolf Hitler der Deutsch- land wieder groß und stark gemacht hat. Sodann wurde der Marsch durch die Straßen Laubachs fort­gesetzt, der mit einem Vorbeimarsch am Ausschutz­hauptmann seinen Abschluß fand. Anschließend gab der Hauptmann die Einteilung für das «chiehen bekannt. Bevor der Festzug aufgelöst wurde über­reichte der Hauptmann des Vorjahres, Glasermei- ster Hertel, dem diesjährigen Hauptmann me Gedenkmünze.

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