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Jammer.

bann mit

von

Dom 24. bis 26. Juni findet in Hannover

der

etwas milder.

Vorhersage zufuhr aus West Witterung.

ihn schon.

Als 1797 die Franzosen gegen bas Jnntal an­rückten, wurde Speckbacher durch seine Wild- schützenabenteuer überall im Land berühmt zum Organisator der Landesschützen bestimmt. Kewer kannte wie er die Schliche und Stege in den Ber­gen, die Schlupfwinkel und Fallen und die Pfade über die steilen, schmalen Joche. Wenige Tage spä­ter schwammen Bretter mit Fähnchen in den Stru­deln der Flüsse, und die Bauern schütteten Tierblut

in die Gebirgsbäche, damit ihr Wasser sich rot färbte. Und auf den Bergspitzen brannten die Kreidefeuer.

Speckbacher tauchte überall auf, wo die Kämpfe am gefährlichsten waren. Er schnitt sich den Bart und seine flotten Dackenlöckchen ab und schlich nachts in bas von den Franzosen besetzte Kufstein, um es

Italien einen zehntäaigen Besuch abstatteten, kehrten wieder nach Deutschland zurück.

Paris zur Verfügung gestellt.

Kunst und Wissenschaft.

Tag der deutschen Wissenschaft in Hannover.

für Freitag: Bei Luft- Fortdauer der unbeständigen

am 13. Juni: mittags 14 Grad

Iolkstum werde erhalten und der Volkstumanspruch ^gründet, wenn ewige kulturelle Besitztümer diesen Anspruch auf die Dauer aufrechterhalten. So stehe : iefe Gaukulturwoche 1939 unter der ParoleD a n-

i g ist deutsch, und Danzig will zu Deutschland!"

Der Reichsgau.

Durchführungsverordnung zum Ostmarl- und Gudetengaugesetz.

Das war der Feuerteufel.

Josef Gpeckbacher, Andreas Hofers berühmtester Mitkämpfer im Tiroler Freiheitskriege.

Lufttemperaturen _

Celsius, abends 9,2 Grad: am 14. Juni: morgens 7,9 Grad. Maximum 14,6 Grad, Minimum heute nacht 4,3 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 13. Juni: abends 18,5 Grad: am 14. Juni: morgens 14,4 Grad, e= Soyyenscheindauer 7,7 Stunde

Luis Trenkers nächster Film heißtDer Feuerteufel". Er spielt zur Zeit der Tiroler Freiheitskriege. Im Mittelpunkt steht die Figur Josef Speckbachers, des Mitkämpfers Andreas Hofers. Von diesem Spackbacher soll hier die Rede fein.

liche Geschäftsführer Ministerialrat Dr. Ziegler. Der Ehrenausschuß genehmigte an Unterstützungen, die sich auf 2019 Gesuche verteilen, den Betrag von 349 720 Mark. 789 Gesuche mußten abgelehnt wer­den, ba die Voraussetzungen für eine Unterstützung

er erholte sich langsam.

Er wurde Straßenkehrer und Gelegenheitsarbei- ter, um das Notwendigste zum Leben zu haben. An seinem Dialekt erkannten die Leute ihn wohl als Tiroler, aber keiner ahnte, daß er der mutigste und von den Soldaten Napoleons gehaßteste Frei­heitskämpfer war, der ununterbrochen die Glut gegen sie geschürt hatte, bis sie zu Hunderten die Jagd auf ihn begannen. Einmal hielt ihn ein durch­reisender Engländer an: Er habe non den damals noch wenig bekannten Kletterkünsten der Tiroler ge­hört und er wolle nun gern wissen, ob Speckbacher gegen eine dicke Belohnung von außen am Turm des Stefansdoms bis hinauf zur letzten Kreuzblume klettern könne. Speckbacher lachte, bas könnte er schon. Er hatte dringend Geld nötig. Geleitet vom sensationslüsternen, atemlosen Staunen halb Wiens klomm er hinauf. Der Engländer war begeistert und bot ihm einen langfristigen Artistenvertrag mit höch­ster Gage für London an. Speckbacher schüttelte den Kops. Er mußte zurück nach Tirol.

Nach der Völkerschlacht bei Leipzig löste sich auch von den süddeutschen Ländern der Druck der Fremd- Herrschaft. Speckbacher kam wieder auf seinen Hof. Er ging hinter dem Pflug über die kargen abschüs- figen Felder, er schnitt bas Heu auf den Almen und fuhr im Winter das Holz zu Tal. Er beanspruchte weder Ruhm noch Lohn. Es genügte ihm, daß das Land frei war. Die Jahre der brutalen Verfolgung hatten feine eiserne Gesundheit zerstört. Kurze Zeit später starb er.

Die Tiroler setzten feinen Leichnam neben dem Andreas Hofers in der Hofkirche zu Innsbruck bei. Josef Speckbacher ist noch heute der berühmteste Mann Tirols. An langen Winterabenden sitzen die Bauern an den Herdfeuern auf den kleinen ent­legenen Almenhöfen und auf den Holzbänken ge­mütlicher Wirtshäuser zusammen, sie hören auf das Orgeln des Schneesturms draußen und saugen an ihren krummen Pfeifen und erzählen die Geschichten vom Feuerteufel. G. W.

Spitzel. Sie umstellten bas Haus. Speckbacher lud sich einen der Hörn erschüttert, die in der Diele stan­den, auf den Rücken, so daß sein Gesicht nicht zu scheu war, und ging. Er müsse Holz für die Ein­quartierung holen, sagt er, und der Speckbacher läge oben in einer

Wieder irrte er tagelang durch die Einsamkeit der Berge. Er wagte es nicht, sich seinen besten Freun­den zu zeigen. Sie wurden alle überwacht. Zudem hatte die französische Generalität auf seinen Kopf

Dom dänischen Iuristenbund gemachte Vorschlag,, »ine Internationale Juristenvereini- zung zu gründen, erneuert worden. Reichsminister Dr. Frank gab feiner Meinung dahin Ausdruck, daß eine solche Gründung für die kulturelle Zusammen­arbeit zwischen den Völkern von Bedeutung fein würde und versprach, im Rahmen des national-! ozialistischen Rechtswahrerbundes diese Bestrebun­gen nach Kräften zu fördern.

Nie Not der deutschen Volks­gruppe in polen.

Warschau, 13. Juni. (DNB.) Der deutsche Senator Hasbach überreichte dem polnischen Ministerpräsidenten General Skladkowski eine Denkschrift über die Lage der deutschen Volksgruppe n Polen. Die Denkschrift enthält eine Aufzählung von Einzelfällen deutschfeindlicher Aus- chreitungen und der an Angehörigen der Deutschen Volksgruppe von verhetzten polnischen Elementen verübten Gewalttätigkeiten. Mein die Aufzählung der ernsthafteren Uebergriffe, mter denen die Deutschen in Polen seit Monaten tu leiden haben, nimmt einen Raum von über

rationsfälen wird ieweils immer nur ein Kranker operiert. Eine Radio-Grammophonanlage an jedem Operationstisch lenkt den Kranken bei Operationen mit örtlicher Betäubung durch Musik ab ober schlä­fert ihn bei Narkose unmerklich ein.

Grundsteinlegung für die neue Reichsanstatt für Holzforschung in Eberswalde.

In Eberswalde wurde auf Grund der kürzlich getroffenen Vereinbarungen die Forstliche Hochschule durch das Reichsministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung übernom­men. Ferner wurde für die neue Reichsan­ftalt für Holzforschung der Grundstein ge­legt. Den Abschluß des Tages bildete die Schlüssel-- übergade für das Institut für Waldsamen­kunde und For st Pflanzenzucht. Bei dem Festakt sprachen Generalforstmeister Alpers, der Chef des Amtes Wissenschaft im Reichsministerium für Wissenschaft und Volksbildung, Professor Mentzel, und der Rektor der Hochschule Professor Hilf.

Die neue Musikhochschule in Salzburg.

In Salzburg wurde die Erhebung des Mozar­teums zur Musikhochschule vollzogen. Reichsminister Rust erklärte u. a., die äußere Rang- erhöhung sei nicht nur eine Anerkennung für die Pflegestätte der Kunst in Salzburg, sondern auch eine Anerkennung der hohen Musikkultur der deut­schen Ostmark im ganzen. Generalintendant Clemens Krauß übernahm die Hochschule mit dem Ver­sprechen, die jungen Musiker, die durch diese Schule gehen, mit nationalsozialistischem Leistungswillen zu erfüllen.

Wetterbericht

Die Ausbreitung arktischer Meereskaltluft hat weitere Fortschritte gemacht und bereits über Frank­reich hinweg zum Mittelmeer übergegriffen. Wäh­rend sich am Mittwoch über der östlichen Reichs- Hälfte und im Alpengebiet noch immer ausgedehnte Aufgleitniederschläge fortsetzen, herrscht bei uns im Bereich der Kaltluft, die im Durchschnitt die Tempe­raturen etwa 6 Grad unter dem fahreszeittichen Durchschnitt hält, wechselhaftes Wetter mit Neigung zu meist schauerartigen Niederschlägen. Die Ent­wicklung neuer Störungen im Raume IslandEng­land laßt das Aufkommen beständigen Wetters noch nicht erwarten. Die Temperaturen steigen wieder langsam an.

Vorhersage für Donnerstag: Verän­derlich, doch zeitweilig stärker bewölkt und vieler­orts auch Regen, bei lebhaften Winden aus Westen

Tag der deutschen Wissenschaft statt. Die Veranstaltung knüpft an die repräsentativen wissenschaftlichen Veranstaltungen der letzten Jahre, insbesondere die Jubiläumsfeiern der Universitäten Heidelberg, Göttingen und Köln an unt) soll vor der Oeffentlichkeit Aufgabe und Leistung der deutschen Wissenschaft aufzeigen. In diesem Jahre wird vor allem Aufgabe und Leistung der deutschen Wissenschaft für die Durchführung des Dierjahresplans herausgestellt werden Der Tag der deutschen Wissenschaft wird von Reichsleiter Rosenberg eröffnet. Am 25. Juni wird eine Kundgebung durchgeführt, in der Reichsminister Rust sprechen wird. Die Veranstaltungen am 26. Juni werden das erfolgreiche Wirken des Reichs­forschungsrats der Oeffentlichkeit kundtun. Die fest­liche Sitzung wird vom Präsidenten des Reichs- forschungsrafs und Chef des Heereswaffenamts, General der Artillerie Profesior Dr. Becker, er­öffnet.

Vorbildliche Neugestaltung der Heidelberger Kliniken.

Sogleich nach dem Umbruch gingen Reich, Staat und Stadt Heidelberg daran, den Neubau der Klinikstadt auf der Nordseite des Neckars ein­zuleiten, um die notwendige bauliche Neugestaltung der Heidelberger Kliniken durchzuführen. Als erste ist die neue Chirurgische Klinik entstanden, die ge­legentlich der Hochschulwoche Anfang Juli einge- weiht wird. Im nächsten Jahr soll dann die Frauen­klinik vollendet werden. Die jetzt serttggestellte Klinik entspricht allen modernen Ansprüchen. Die Kran­kenzimmer sind sämtliche nach Süden gelegen und öffnen sich auf große Liegeterrassen. Die deutsche bil­dende Kunst hat Gelegenheit erhallen, Plastiken, Fresken und Wandgemälde anzubringen. Helle Ta­gesräume dienen der Bequemlichkeit der nicht bett­lägerig Kranken. An jedem Bett sind Kopfhörer an­gebracht, in den Räumen für die Leichtkranken Laut­sprecher, die auch die Durchführung der täglichen Morgengymnastik erleichtern. In einer Wandelhalle können auch Konzerte gegeben werden. Jedes Bett ist durch einen Handgriff leicht in einen Wagen au Gummirädery zu verwandeln. In den sieben Ope-

Der schweizerische Ständerat genehmigte einstim­mig die Staatsrechnuna für 1938. Bundesrat Wet­ter bezifferte den Fehlbetrag im Staats­haushalt einschließlich der außerordentlichen Kosten für die Landesverteidigung und die Sanie­rung der Pensionskasse auf 4V- Milliarden Franken.

*

In Marseille ist der Sultan von Marokko zu einem fünfwöchigen Erholungsaufenthalt in Frankreich eingetroffen. Die französische Regierung hat dem Sultan das Schloß Champs in der Nähe

Er lebte zu der Zett, da es in Tirol noch Bären gab, und Speckbacher war in den Bergen am Kar- wende! der gefürchtetfte Wildschütze. Die Leute er­zählten von ihm, er habe einmal durch eine Ladehemmung seines Stutzens dazu gezwungen einen der Petze ohne einen Kratzer auf der Haut mit der bloßen Hand umgelegt. Ein andermal wurde der gefürchteteSpoa" in einer abgelegenen Almhütte von drei Jägern gestellt. Er kochte gerade fein Abendessen, als sie anflopften. Den ersten über­goß er mit heißem Fett, dem zweiten rammelte er die Teigschüssel über den Kopf und der dritte erhielt einen schädelbrechenden Hieb mit der Bratpfanne. Und Speckbacher lief lachend davon. Mich fängt keiner, soll er gerufen haben. Kurz darauf hängte er die Büchse an den Nagel. Er wurde Bauer in Rinn. Ein zierliches, blondes Tirolermädel hatte

die höchste Belohnung ausgesetzt, und wenn irgend- ein Schuft aus den Dörfern ihn sah, war er ver- loren. Beim Durchqueren eines eifiaen Wildbachs wurde er von den Wirbeln mitgerissen und gegen einen übergebrochenen Baumstamm geschleudert. Er brach sich Den Knöchel und fühlte, daß seine Hüfte zerschmettert war. Er wußte, daß er nun sterben mußte. Und die Franzosen waren noch immer im Land.

Im letzten Augenblick fand ihn fein Knecht, der ihm nachgegangen war. Er holte Hilfe, und drei Getreue schleppten den ohnmächtigen Speckbacher in einer stockfinsteren, schneedurchtriebenen Sturmnacht durch die feindlichen Postenketten vom Berg hin­unter auf seinen Hof. Nicht einmal seine Frau er­fuhr, daß er wieder da war. So hoben im Kuh- tall eine Grube aus, legten den Feuerteufel hinein, verdeckten das Loch mit Brettern und Dung und ließen nur einen kleinen Luftschacht frei. Sie wag­ten es nicht, einen Arzt zu holen, und mir nachts konnte ihm Essen gebracht werden. Und stündlich horte Speckbacher in nächster Nähe die Schritte und halblauten Unterhaltungen der patrouillierenden Posten, die ihn fangen sollten, sobald er sich zu Hause sehen ließe. Sechs Wochen blieb Speckdacker in der verjauchten Grube liegen, bis ihm die Klei­der vom Leibe faulten und der Brand in die Wun­den trat. Dann brachten sie ihn nach Wien, und

70 Schreibmaschinenseiten ein.

Die ständigen Schwierigkeiten und Repressalien, t»enen die volksdeutsche Presse in Ostober- chlesien von polnischen Behörden unterworfen wird, Zerstörten sich. Nachdem Beschlagnahmen und Schi­kanen nicht das Ziel erreicht haben, die Zeitungen im Erscheinen zu verhindern, gehen die Polen nun- «ehr darauf aus, die täglichen Nachrichten- lieferungen aus dem Reich auszuschalten. Ab­gesehen davon, daß Beamte der polnischen Grenz­kontrolle sich das Amt eines Zensors anmaßen und Teile des reichsdeutschen Nachrichtenmaterials be- eits an der Grenze beschlagnahmen, glaubt «an nun, durch Entziehung der Grenz­arten für den kleinen Grenzverkehr die Volks­deutsche Presse mundtot machen zu können. So muß JdeKattowitzer Zeitung" ihren Lesern mitteilen, 4aß ihrem Boten, der das Nachrichtenmaterial von Jeuthen nach Kattowitz bringen sollte, durch die pol­nische Grenzkonttolle die Derkehrskarte abgenommen »orden ist, und daß auf diese Weise der Teil des ___ ____ ____v ..

ktuellen Nachrichtenmaterials unveröffentlicht blei- an allen Ecken in Brand zu stecken. Als die Poften

"en mußte. ihn anriefen, ging er in der Dunkelheit auf alle

v- Biere nieder und bellte ihnen als harmloser Hof-

XjdtlXlQÖ ©CftCbt tll VtUtjU)* Hund feine ergrimmte Antwort zu. Innerhalb von n ' I Äerzehn Tagen drängten die Tiroler Jäger und

Danzig, 13. Juni. (DNB.) Gauleiter Forster Bauern drei Armeekorps die Soldaten von vier röffnete die Gaukulturwoche in Danzig mit der Königen und einem Kaiser aus dem Land. AusstellungKunst der Hansestädte" In späteren Kämpfen am Kniepaß wurde Speck- on Danziger Stadtmuseum. Sie wird unter der bachers kleiner Trupp umzingelt. Die Feinde rissen Schirmherrschaft von Reichsminister Dr. G o e b - ihm das Gewehr aus der Hand. Mit bloßen Fäu- )»e l s als Wanderausstellung die an ihr beteiligten ft-en hämmerte er sich zwischen den Bajonetten durch Naue und die großen Städte des Großdeutschen Rei- in die schützende Nacht und brach in einem entlege­nes besuchen. Die in den Kreuzgewölben des allen nen Wald zusammen. Ein Kolbenstoß in die Nie- Danziger Museums untergebrachte Ausstellung gibt ren hatte ihn außer Gefecht gesetzt. Mit furchtbaren inen Ueberblick über die Malerei in den Gauen Schmerzen schleppte er sich fliehend über die unweg- Oanzig und Ostpreußen, Pommern und Mecklen- samsten Felspfade und Derbarg sich auf den höch- 'urg, 'Schleswig-Holstein und Hamburg. Gauleiter sten, einsamsten Almen. Aber Schmerzen und Hun- Forster wies in seiner Eröffnungsrede darauf hin, aer treiben ihn wieder hinunter auf einen der Verg­ Danzig gerade in dieser Zeit die Aufgabe habe, Höfe. Die Franzosen erfuhren es sofort durch ihre !»as kulturelle Schaffen der Stadt in den Vorder­grund zu stellen: denn die Kultur allein gebe iner Stadt und einem Land das Gesicht. Das

Aus aller Wett.

Hauptversammlung des Deutschen Alpenvereins in Graz.

Die Grazer Alpenvereins-Tagung vorn 28. bis 30. Juli wird durch einen Empfang auf dem Schloßberg eingeleitet. Die Sitzung des Hauptaus- fchufses findet im Rathaus statt, die Festversamm­lung im Stefaniensaal, der 1200 Personen faßt. Im Zusammenhang mit der Alpenvereins-Tagung fin­den die Jahresversammlungen der Hilfsvereine Verein zum Schutz der Alpenpflanzen und -Tiere", Verein der Freunde des alpinen Museums", sowie Verein der Freunde der Alpenvereinsbücherei" tatt. Außer Führungen und Besichtigungen, sowie kleineren Ausflügen in die nähere Umgebung sind eine große Zahl von Autobusfahrten, Ausflügen, owie Bergfahrten in der grünen Steiermark aus­geschrieben. In Graz wird auch Gelegenheit zum Besuch der AusstellungenDer Freiheitskampf der Steiermark" undSteiermark Land und Leute" gegeben sein.

Wettersturz im Allgäu.

Ein neuerlicher empfindlicher Wettersturz brachte in der Nacht zum Dienstag starken S chn e e f a l l im Allgäu. Die Berge sind bis 1200 Meter herunter in ein Winterkleid gehüllt. Die Niederschläge dauern an. In Kempten zeigte das Thermometer Dienstag früh nur 6 Grad Wärme. Während es im Tal feit 12 Stunden regnet, schneit es in den höheren Lagen.

Anhaltende Trockenheit in USA.

In den Vereinigten Staaten herrscht seit Wochen eine außerordentliche Trockenheit. Fast den ganzen Mai hindurch ist kein nennenswerter Regen gefallen. Wenn das warme und trockene Wetter anhält, dürfte die Ernte dieses Jahres sehr schlecht ausfallen. In den amerikanischen Großstädten be­ginnt sich bereits ein gewisser Wassermangel bemerk­bar zu machen. Besonders empfindlich macht sich die Wasserknappheit auf Long Island und New Jersey fühlbar.

Waldbrand in Lettland.

Ein großer Waldbrand vernichtete nördlich von Riga bei Zarnikau 300 Hektar Wald. Mehrere von dem Flammenmeer bedrohte Bauernhöfe konn­ten nur mit Mühe gerettet werden. Das Feuer ist vermutlich durch Unvorsichtigkeit von Waldarbeitern entstanden.

Sechs Todesopfer eines Grubenunglücks in Castrop-Rauxel.

Auf der ZecheErin" in Castrop-Rauxel sind im FlözDickebank" durch Zubruchgehen eines Streb- teils von etwa 20 Meter ein Steiger und fünf Bergknappen verschüttet worden. Die Verschütteten konnten nur noch t o t geborgen werden.

Fünf Todesopfer eines Aukounglückes.

Bei Marburg an der Drau (Jugoslawien) stürzten von einem mit 55 Personen überfüllten Lastwagen 20 Personen während der Fahrt auf die Straße, weil ein Seitenbrett brach. Unglücklicherweise kam in diesem Augenblck aus der Gegenrichtung ein Per- fonenauto, das direkt in den Haufen der gestürzten Menschen hineinfuhr. Von den zahlreichen Schwer­verletzten sind bis jetzt fünf Personen g e - ft o r b e n.

Großes Schadenfeuer in Polen.

Eine große Holzbearbeitungsfabrik in Wolhynien (Südostpolen) wurde von einer Feuersbrunst heimgesucht. Außer sämtlichen Maschinen fielen den Flammen auch größere Holzvorräte zum Opfer. Vier Treibstoffbehälter mit 300 000 Litern Benzin und Erdöl explodierten. Durch eine riesige Stichflamme würbe in der Nähe ein Wald in Brand gesetzt. Die Feuerwehren mußten sich darauf be­schränken, eine weitere Ausdehnung des Brandes zu verhüten. Der angerichtete Schaden ist sehr groß.

Der durch das Ostmarkgesetz gefchaftene neue

Gebiets- und Verwaltungstyp des,-...,--- ----------

Reichsqaues wirb in seiner Struktur und Be- nicht gegeben waren. Unter den Gesuchstellern deren , eutunq weiter bekannt aus der soeben ergangenen Antrag bewilligt wurde, befanden sich rund IVw .. Verordnung zur Durchführung des Ostmärkge- Familien die bereits erneut von der Stiftung zu- cfees. Daraus ergibt sich, daß der Reichs statt- fatzl'ch bedacht worden stnd. Die Summe der bis- -a.'ter der in der Stufe des Reichsgoues unter her ausgezahlten Unterstützungen erreicht damit den :<er Dienstaufsicht des Reichsinnenministers nach den Betrag von rund 6 schlichen Weisungen der Reichminister die staatliche mark.- Der Ehrenausschuß befaßte sich Verwaltung als Reichsverwaltung führt, a u ch dem Umbau des vom Verein fur Fenenkolomen La n d e s p o l i z e i b e h o r d e ist und, soweit nicht und vpei ung armer Schulkinder e. D Stettin der usdrücklich etwas anderes beftimmt wird, zu- Stiftung für Opfer der Arbeit geschenkten K' u d e r- : leich höhere Verwaltungsbehörde. Helmes in Dievenow (Ostsee). Es wurde befchlos- Die zuständigen Obersten Reichsbehörden können im jen, das Heim nach modernen Grundsätzen auszw Einvernehmen mit dem Reichsinnenmimster a nord-gestalten f°?af5 bei Offenhaltung

-.en, daß ein Reichsstatthalter bestimmte Vermal- im Wmter die Möglichkeit der Unterbringung von umgsaufgaben auch für den Bereich rneh-1400 Kindern im Jahre gegeben sein wird.

erer Reichsgaue wahmirnrnt, oder daß meh- f 4*

seren Reichsstatthaltern ein und derselbe OlPWM-INgeMeur AHterverg

S a ch b e a r b e i t e r für besttrnrnte Sachgebiete zur i nun,, tinrmiHnn

Verfügung steht. Den Zeitpunkt der Angliederung ®e <Jr3' (DNB.) Gestern vormittag !ser Landesbauernschaften an die Reichs- mußte bei Angermünde em P^atf^ug eine i-atthalter bestimmt der Reichsinnenminister im Em- Notlandung vornehmen. wobei das Mugz. 9 3 ^mehmen mit dem Stellvertreter des Führers. Die Bruch ging Bon den zwei SnMf«« würbe einer iffentlichen Aufgaben, die der Reichsgau als Selbst- le'cht verletzt, wahrend der anbere, Direk or Frrtz -erwaltungskorperfchaft unter eigener 23erantn>or J 21 d) t e r b e r g, der .^un^rs Flugz^ig. un -jung zu erfüllen hat, können freiwillig übernommen torenwerke AG., so schwer verletzt wurde daß er

zu allen wichtigen Maßnahmen, msb-sandere - n t w ut-un^b^S fit? moderne

E ®rIa& i)er Langstreckenflugzeuge und der Benzinflugmotore für

9t*p;sich große N°i8

oCn I ° n Luftwaffe gestellten 'Ausgaben zu

roerben. I

Zur Kreisverwaltung wird besttmmt daß (tttt Staatsbesuch

ein Landrat für einen oder mehrere Nachbarkreise .

einzelne Verwaltungsausgaben gegebenenfalls mit- (Scnertil StOttfl)# 10 Jtotn. «ilebigen öder daß gemeinsame Sachbearbeiter meh-

»ren Landräten zur Verfügung gestellt werden R o m , 13. Juni. (Europopreß.) Der spanyche Re- rönncn. Die Kreisräte werden vom Gauleiter gierungschef General Franco wird Ende S e p - ftr sechs Jahre berufen. Sie bekleiden ein Ehren- fernher, wie die italienischen Blätter aus Buraos amt und werben ähnlich behandelt wie die Gau- melden, einen Staatsbesuch in der italienischen :äte. Hauptstadt abstatten. Bei dieser Gelegenheit werden,

fl/uuU wie es weiter heißt, wichtige Besprechungen zur Ole Gtlftung für Opfer der Arvelt. weiteren Befestigung des italienisch-spanischen

Berlin, 13. Juni. Im Reichsministerium für Freundschaftsbandes erwartet.

Kleine politische Nachrichten.

®rU5ri6n Br. 'emU ®org Die Amlschess und Gebietsführ-r der 5)3, di-

nm Stauß, MdR., zu feiner Sommersitzuna zusam- auf Einladung des .P°rteyekretms^t^ace unter Uen. Den Geschäftsbericht erstattete der ehrenamt-l Führung des Stabsführers. Hartmann Lauterbacher