Ausgabe 
14.4.1939
 
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Oie Inanspruchnahme von

Kraftfahrzeugen durch die Wehrmacht

Neue Ausführungsbestimmungen zum Wehrleistungsgeseh.

Aus aller Welt

jler.

.pflegt auf die Füße zu fallen, der

ni dem Leben davon. Wie bedeutungsvoll ist

hier für den Chirurgen, rechtzeitig diese Ver-

' der leswjg.

:e Derhältnn > der Jeck is:Die Sn- n eine M klngsbemh jene haltui'? men öunft durchführu^ EHage gtlN t haben, y

Frage, in die technischen Berufe, in Landwirtschaft, Metallindustrie, Holzgewerbe, Baugewerbe und Bergbau. Der Reichsinnenminister hat die Nach­geordneten Behörden und die Gemeinden ersucht, die Arbeitsämter bei der Durchführung dieser An­weisung mit allen Kräften zu unterstützen. Die für eine Rückführung in ihren früheren Beruf in Frage kommenden Gefolgschaftsmitglieder sind nachdrück­lichst darauf hinzuweisen, daß sie persönliche Wünsche de n st aatspolitischenRotwen- digkeiten unterzuordnen haben. Die Ar­beitsämter sind bemüht, soweit erforderlich, den Dienststellen für die ausgeschiedenen Kräfte einen geeigneten Ersatz zur Einstellung vorzu­schlagen. Der Minister behält sich vor, zu gegebener Zeit über den Stand der Rückführung Bericht ein­zufordern.

Sumb al-Pun ktion, der Wegnahme von ic'eit aus dem Rückenmarkskanal, der ja mit

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NHz. Der Beauftragte für den Vierjahresplan, ninfterpräfibent Generalfeldmarschall Göring, Ial die Arbeitsämter angewiesen, die- jüit.en Kräfte einem zweckvolleren Ar- l e itt s e i n s a tz zuzuführen, die gegenwärtig noch ii berufsfremder Beschäftigung stehen, ibv'yl sie in ihrem erlernten Beruf Trim gen b benötigt werden. Das gilt auch siii die Behörden. Besonders kommt die NüWhrung in sogenannte Mangelberufe in

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c ftäfel enthüllt, die die Jugendburg als :h-enmal der gefallenen Wander- ö: e l kennzeichnet.

hist! i-urückgewiesen werden muß. Für die Jnan- sprucmahme von Kraftfahrzeugen zur Benutzung

yol, ja, W- Meiss chen vorkomme, nie beim Tier, nicht einmal ischasil'- beii mseren Haustieren, daß also diese häufig zu muftergüü.: dek bcchtende Verletzung gewissermaßen ein Tribut i^en Dan! de!; Menschen an die Natur sei für die überstarke jnicf, daß c (Etiiirzflung des Gehirns und für den aufrechten )fen fein und daß darüber hinaus noch der Schädel- n Wohle ck bNÄlhLrst den Menschen unserer Zeit betreffe, wäh- reiyd n den unzählbar Tausenden von Schädelsun- l Ans der Vorzeit nie Spuren dieser Knochenver- iinien hätten festgestellt werden können. 28 v. H. ri m Verkehr Verletzten wiesen Schädelbrüche .ind gar 59 v. H. aller tödlichen Un- II: überhaupt sind auf diese gefährliche Ver-

23el macht und den beteiligten Ministern mit Wir- klliM ab 1. April Ausführungsbestimmungen für die LiWsspruchnahme von Kraftfahrzeugen durch Be- dllisMellen der Wehrmacht und außerhalb der l an. Nehimachi a u f Grunddes W e h r l e i st u n g s- itr Vl®® Ö e 5 und für die Heranziehung von Kr'aft- hr&r* 11 u u f Grund der Notdien st verord- vneßhd) btt nrni h g erlassen. Bei der Inanspruchnahme eines rj Spitzen Mckffahrzeugs zur Verfügung auf Grund .des sollen, 9491 §;|1 des Wehrleistungsgesetzes geht das Kraftfahr- l leinen K z Mz in das Eigentum der Bedarfsstelle über, bei andalen Jhcrfpruchnahme zur Benutzung nicht. Wenn !n drei, bii mich: ausdrücklich die Uebernahme zur Verfügung Partei zwei wkrlmgt wird, liegt nur eine Inanspruchnahme zur )at- Die bit Bie Nutzung vor, wenn auch der Wert des Fahrzeugs onservativtt vMöglich abgeschätzt wird. Sofern nicht die Be- 15 Reststini. d llirf'telle eigene Fahrer stellt, muß ein Fahrer, in ' Die bänii dir Uegel derständige Fahrer des Kraft-

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stug gabber Dktlsssung. Für Hin- und Rückfahrt werden Der- General dt: n g e n gewährt. Diese Vergütung wird nicht

ßüch ber 3- SIBdlt, wenn ein Kraftfahrzeug bei der Meldung ruppe 5 ir *rf0,:iC grobfährlässigen Verschuldens des Leistungs- - prfidngen wegen Betriebs- ober Verkehrsunficher-

sundheit gegenüber vielfach vorhandenen irrigen Auffassungen heraus.

Goethe-Medaille für Geheimrat Karl Diehl.

Der Führer hat bem emeritierten ordentlichen Professor Geheimen Hofrat Dr. Karl Diehl in Freiburg i. Br. aus Anlaß der Vollendung seines 75. Lebensjahres in Anerkennung feiner Verdienste um die deutsche Volkswirtschaft die Goethe-Me­daille für Kunst und Wissenschaft verliehen.

*

Karl Diehl, am 27. März 1864 in Frankfurt a. M. geboren, wurde 1898 Professor in Rostock, ging 1899 nach Königsberg und wirkte von 1908 bis 1934 in Freiburg. Von feinen Arbeiten nennen wir in erster Linie die vierbändigeTheoretische Nationalökono­mie", ferner die Untersuchungen über Proudhon, über Sozialismus, Kommunismus und Anarchismus, über die Diktatur des Proletariats, über Arbeits­intensität und Achtstundentag. Vom nationalsoziali­stischen Standpunkt ist die von Diehl in feinen Vor­trägenDie Kreditwirtschaft" neugeschaffene Klä­rung des Begriffs der Kaufkraft wichtig.

Die Opfer der Kohlenstaubexplosion bei der Deutschen Lrdöl AG.

Die Ko h l e n st a u b e x p l o si o n im Schwelwerk in Regis-Breitingen derDeutschen Erdöl AG." hat bisher 15 Todesopfer gefordert. Don den ver­letzten Arbeitskameraden schweben fünf noch in Lebensgefahr. Gauleiter und Reichsstatthalter Mutfchmann besuchte mit dem Kreisleiter und den Vertretern der DAF. den Betrieb, um sich über alle Einzelheiten des Unglücksfalles, dessen Ursachen noch nicht bekannt sind, zu unterrichten. Anschlie­ßend begab er sich zu den im Krankenhaus liegenden Arbeitskameraden. Reichsorganisationsleiter Dr. Ley stellte einen größeren Betrag zur Unterstützung der Hinterbliebenen sowie der Verletzten und ihrer Angehörigen zur Verfügung. Reichsminister Dr. Goebbels hat aus der StiftungOpfer der Ar­beit" 20 000 RM. als erste Unterstützung angewie­sen. Die Trauerfeier findet am Samstag, 15. April, 10 Uhr im Werk Regis-Breitingen statt. Reichs­organisationsleiter Dr. Ley wird dabei das Wort ergreifen.

Graf Zeppelin" auf einer Lrprobungsfahrk.

Das Luftschiff LZ 130Graf Zeppelin" ist am Donnerstag in Frankfurt zu einer Erprobungs­fahrt aufgeftiegen. Die Führung hat Kapitän Al­bert S a m m t. Das Luftschiff passierte Mainz, Koblenz, Köln, Düsseldorf, Dortmund, Hannover, um dann Kurs auf Hamburg zu nehmen.

Drei Hinrichtungen.

Berlin, 13. April (DNB.) Am 13. April 1939 ist der am 3. März 1912 in Augsburg geborene Matthias Bauer hingerichtet worden, ber vom Sondergericht München wegen Mordes an feiner Ehefrau zum Tode und zum Verlust ber bürgerlichen Ehrenrechte auf Lebenszeit verurteilt worden ist. Am gleichen Tag ist der am 7. April 1900 geborene Johann Gegenf urtner aus München h i n g e r i ch t e t worden, der am 6. März vom Sondergericht München wegen Mordes an feiner Geliebten zum Tode und zum Verlust ber bürgerlichen Ehrenrechte auf Lebenszeit verurteilt morben ist. Schließlich wurde der am 10. Januar 1919 geborene Alfred Kapper aus Graz hin­ge r i ch t e t, ber vom Sondergericht München am 10. März 1939 zum Tode unb zum Verlust ber bürgerlichen Ehrenrechte auf Lebenszeit verurteilt

öi-Mdelbrüche gibt es nur bei Menschen

Blu ber Tagung der deutschen Gesell- s öl i t für Chirurgie in Berlin hielt Professor r (Breslau) einen Vortrag über das Thema de 10T>&\ ck Siichi^d elbruch. In feinen Vorbemerkungen stellte erhältnis fr er fittt, daß ber Bruch bes Schädels nur bei

werden Vergütungssätze bezahlt, die aus Tages- sätzen und Kilometergeldern bestehen. Sie entsprechen ungefähr den bisherigen vorläu­figen Sätzen: Für Krafträder 6 bis 8 Mark, mit Fahrer 16 bis 18 Mark, für Personenkraftwagen 10 bis 21 Mark, mit Fahrer 20 bis 31 Mark, für Lastkraftwagen 14 bis 58 Mark, mit Fahrer 25 bis 69 Mark. Zu diesen Tagessätzen tritt das Kilo­metergeld. Bei Inanspruchnahme für Bedarfs­stellen außerhalb der Wehrmacht find die Sätze etwas geringer. Mit den Sätzen sind alle festen Kasten, ein rfngemeffener Ausgleich für entgangenen Gewinn und ein Zuschlag-für die Abnutzung in­folge Eigenart der Benutzung durch die Wehrmacht ab gegolten. Wenn die Bedarfsstelle normal abge­nutzte Bereifung ergänzen ober erneuern mußte, kann die Vergütung entsprechend gekürzt werden. Für Verluste, Beschädigungen und außergewöhn­liche Abnutzung werden angemessene Ent­schädigungen gewährt, wenn die Entschädi­gungsansprüche 10 v. H. der insgesamt zu zahlen­den Vergütung überfteigen.

Wenn bei Inanspruchnahme von Kraftfahrzeugen durch Wehrmachtstellen die Fahrer auf Grund des Wehrgesetzes einberufen werden, so sind sie Soldaten. Sie erhalten für diese Zeit die Gebühr- niffe auf Grund der Bestimmungen für Hebungen von Wehrpflichtigen des Beurlaubtenstandes und Familienunterstützung. Bei Heranziehung auf Grund ber Notdienstoerordnung erhalten bie Fahrer tarif­mäßigen Lohn und ein Abwefenheitsgeld, das ge­staffelt ist unb für 24 Stunden 6 Mark beträgt. Bei Inanspruchnahme zur Ausführung von Beför­derungen bleiben die Fahrer im Dienst ihres bis­herigen Arbeitgebers. Ihr Lohn ist in den Ver- gütungsfätzen enthalten. Für die Gestellung eines Beifahrers ist außerdem ein Betrag von 9 Mark täglich zu zahlen. Bei einer längeren als einer durchschnittlichen Arbeitszeit von neun Stunden werden Ueberstunden bezahlt.

(§ Ndz Unter Aufhebung der im Herbst ergan- 9! kici Uebergangsregelung hat der Reichsinnenmini- fiiir im Einvernehmen mit dem Oberkommando der

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h nkapsel, ähnlich gebaut fei w i e ein A u t o» if s mit verstärkten Strebepfeilern und daß . )ie- Sluchlinie sich folgerichtig immer an den fchwä- fllfll heim, Stellen findet. Professor Bauer besprach die ( lerWDenen therapeutischen Maßnahmen, bie ber LhWifle zu treffen habe. Unter ihnen räumte er

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[* 3djrfcir'f 50 Jahre Deutscher Priehnih Bund.

b zusa^jriesen Tagen feierte ber Deutsche Bund Hedc^, / ü ar na turgernäfee Lebens- unb Heil- ira< n 4l< (Prießnitz-Bund) in Berlin fein 50jähriges ^Sejchsin. Vertreter aus dem ganzen Reich versam- um nefe Jid) zu einer Feierstunde. Nachdem ber Bun- ^flenb 3U, pfWter die Bedeutung ber Arbeit des Bundes für die ""'lie" lvKsgefundheit umriffen hatte, betonte Haupt- 'tau^^ÄHWiter Wegener die Wertschätzung, die ber für ^erWeene Reichsärzteführer dieser Arbeit zuge- ' ZF ' naM Habe; sein Nachfolger übernehme em kost- Vrlmfl parts ^rbe, dessen Förderung im Hinblick auf die m (Sewt^tt bes Volkes geboten fei. Professor Dr.

' . 3üflf,DrJh Schwarz (Berlin) brad)te in seinem Feft- J3orthip Beoeutung und Wesen ber Naturheilkunbe ' r ^öl^jur.' ^zimschen Wtssenschaft in Vezichrmg. Dabei öfre j Üfl * jtelM «r das naturärztliche Handeln sowie bie $e« ' zrisHl ivn Gesundheit unb Krankheit wie die dar- F friuÄ senden FordLrungen zur Erhaltung der Se­

en Fühm f ijl h zeu g s, einberufen ober herangezogen wer- iU5 3auni[ ö-lkn. Steht ber Fahrer in Wehrüberwachung ober fdtnr er in Wehrüberwachung genommen werden, fei) r rd er auf Grund des Wehrgesetzes ebulrufen. In allen anderen Fällen erfolgt bie |.uu. * Ekiiziehung auf Grund privaten Ver- uppk 3 t 1 o es ober ber Notdienstverordnung. Die Jnan- sziru mahme eines Kraftfahrzeugs auf Grund des § 1( des Wehrleistungsgefetzes, also nur zur Aus- fi ötng von Beförderungen, schließt die Heran- NativW Ziichmg vorhandener Fahrer ein.

D Inanspruchnahme beginnt mit der Meldung d4s 'raftfahrzeugs am Meldeort und endet mit der

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ÄSii. Berufäfrem» Beschäftigte in den tu« 1* :F<hörden sotten zurückqeführt werden.

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5 , le j m: zurückzuführen.Das Tier", so sagte Pro- '9er. :/(i.f ]<ri®Quer,pflegt auf die Füße zu fallen, der ms ritt meist auf den Kopf". Zwei Drittel aller

der "DD?iiei*rtjgen Brüche fanden sich an der Schädelbasis, en urii wenso interessant ist, daß 76 v. H. ber auf [t zur Drot Jol: § Weise zu Schaben gekommenen Männer Ausbildung, ,r nur 24 D. H. Frauen. Am häuftgsten werde

: fort. L -bensalter des 3. bis 5. Jahrzehnts betroffen,

aus den U'Oeck Lfhädelbruch fordert eine hohe Zahl von Opfern. Nach e^Baln 900 Verletzten kommen nur annähernd 'mZuMKdi * """ ' ........

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n großen zu erkennen und bie geeigneten Maßnah- freis etwa e em zu treffen. Professor Bauer machte barauf auf« t Aus ^metraan, baß die Schädelbasis, also der untere Teil

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gen, Lchädelkapsel in Verbindung steht, bie erste

k ®in. In der Aussprache Härte man sehr Gedan ' ^xx^j^ne Meinungen zu dem behandelten Thema. n *!Nachmittagsfitzung galt der Behandlung des

wi.lll, b E» r® Knochenmarkentzündung (Ofteo- ufliP*. ttFnyreltaö), über deren Ursachen und Therapie Lae- ..h ber i, (Königsberg) interessant und ausführlich

Zweitens: Je wertuoller ein Tabak, desto größer ist sein Gehalt an Har­zen und den daran gebundenen Duftstoffen. Der Fachmann fühlt den Harzgehalt an der klebrigen Oberßäche der Blätter.

Der Kenner stellt den Harzgehalt am leichtesten an der Schmiegsam­keit der Tahakfäden fest»

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