Ausgabe 
14.2.1939
 
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zum neuen Leben geben.

Es geht um die innere Erneuerung unseres Volkes

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Neue Instruktionen für Berard. 1

Anlrac Spann endet:

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auch in den beiden einzigen größeren Seeschlachten am Skagerrak und bei den Falklandinseln lag Die Kampfentscheidung eindeutig bei den Großkampf­schiffen. Alle übrigen Schiffsarten haben Sonderaus­gaben wie die Aufklärung, den Torpedokampf usw. zu erfüllen, die eine große Geschwindigkeit und andere technische Sonderoorzüge erfordern. Im ent­scheidenden Großkamnf aber, der heutzutage schon auf Entfernungen zwischen 10 und 20 Kilometer von den beiderseitigen Artillerien der Großkampfschifse ausgefochten wird, haben die kleineren Schiffe wegen ihrer artilleristischen Schwäche und ihres mangelnden Panzerschußes nur die Rolle einer Hilfswaffe zu svielen. Darum werden die Großkamvfschifie auch in Zukunft den Kern jeder großen Flotte bilden, auf

Meine deutschen Jungen?

Hoch nie, solange es deutsche Menschen gibt, ist der AppellFreiwillige vor?" vergeblich ge­wesen. Und ich weih, auch bei euch Jugend des Führers ist er nicht vergeblich. (Begeisterte Zu­stimmung.) Ihr seid vom gleichen Blute wie Tausende, Zehntausende, hunderttauseude, die vor euch diesem Huf gefolgt. Ihr seid vom gleichen Blute wie die, die ihm einst folgten: in schwersten Stunden der Nation? Sie folgten ihm ohne Hoffnung auf ein Leben voller Schaffenslust für ihr Volk, sie folgten ihm an­gesichts von Not, Gefahr und Tod? Ihr hin­gegen sollt einsehen: Eure Arbeitskraft und euren Willen, eurem Volk auch im Frieden treu zu dienen, wo es euch am nötigsten braucht? Ihr sollt eingedenk sein derer, die sich meldeten, als das Leben ihres Volkes den Einsaß bis zum Tode verlangte. Ihr sollt eingedenk sein zugleich all derer, die in den Kampfjahren der Bewegung auch freiwillig sich einsetzten mit all ihrem hab und Gut und mehr als dem, sich wiederum eiiv setzten mit dem Leben, auf daß das Leben der Ration gerettet werde. Denkt.vor allem aber auch an den, der selbst als Meldegänger des Welt- krieges sich wieder und wieder freiwillig meldete, her später freiwillig den schweren Weg des unbe­kannten Führers der Nation begann. Der frei­willig sich an die Spitze des Marsches zur Feld- herrnhalle setzte und der wieder und wieder in den verganaenen Jahren aus eigenstem Entfch/lm Entscheidungen auf sich nahm, fast zu ^£6®^ J' tragen für einen einzelnen Menschen. Gebenkl des Führers und daß er euch brauche an der Stelle, an der Not am Manne ist. 3b r werdet dort am unmittelbarsten mitwirken an der Zukunft unseres Volkes. Frohen Mutes möget ihr den Pflug ergreifen, möget ihr säen und ernten, stolz darauf, aus freien Stücken schassen zu kön­nen als ein Teil von Adolf Hitlers Bau­er n h e e r. Freiwillige vor!

Rudolf Heß hat geendet. In brauiender Zmtim mung bezeugen die Jungen und Mädel, daß der Appell verstanden ist. Die Hymnen des deutscher Volkes und das begeisterte Lied der Jugend Adel' Hitlers beschlossen den Abend.

35 000 Angehörige der roten Milizen sind t* Campredon mit ihrem gesamten Kriegs­material nach Frankreich übergetreten. Zu ihn- Unterbringung sind auf französischem Boden F schen Prats de Mollo und Arles-sur-Tech in Eile neue Konzentrationslager gefdin fen worden. Nach einer züsammenfafsenden am lichen Uebersicht sind in den letzten drei insgesamt 350000 spanische 91 üab linge auf französischem Boden angekomm-^ Fünfzigtausend von ihnen wurden duf IN Wunsch nach Nationalspanien bcforp« 1

der Handels- und Zahlungsverkehr zwischen del beiden Staaten für das Jahr 1939 geregelt wird Die beiden Regierungsausschüsse konnten feststellen daß der Handelsverkehr im abgelaufenen Jahr einer besonders befriedigenden Verlaus gc nommen hat und eine erhebliche Steiflr rung aufweist. Da die deutsche und die ita(ienil®; Volkswirtschaft sich in glücklicher Weise ergänzen wird sich diese günstige Entwicklung im laufender Jahr fortsetzen und dazu führen, daß auch auf win schaftlichem Gebiet die Beziehungen zwischen de' beiden Völkern immer enger und fette; j werden. Mussolini hat in Anwesenheit des M .nisters für Devisenbewirtschaftung © u a r n e j dem Leiter der deutschen Wirtschaftsabordnung (eir 1 Genugtuung über den glücklichen Abschluß der Dkl Handlungen zum Ausdruck gebracht.

artiöerie auenerüftet werden.

Wenn nach dem Kriege auf der Flottenkonlerenz von Washington zehn ,.Weltfeierjahre" im G^- kampffchiffsbau eingelegt wurden, dann war das in erster Linie auf die damals in ausländischen Morinefackstreisen vorherrschende Auffassung zurück- zuführen, das Grohkamvfschiff habe heute seine schlochtentscheidende Wirkung verloren. Schön im Weltkriege habe man sich gescheut, diese ungeheuer wertvollen Riesenschiffe in den Kampf einzusetzen, weil bet ihrer verhältnismäßig geringen Zahl der Verlust auch nur eines einzigen eine erhebliche Minderung der Kampfkraft einer Flotte bedeutete

Daran ist gewiß etwas Wahres, aber die daraus zu ziehende Lehre ist nicht der Verzicht auf Karnpf- schiffe überhaupt, sondern auf das Bestreben, in einem einzigen Schiff eine allzu große Gefecht^kraft zusammenfassen zu wollen und dadurch die Größe der Großkampfschiffe ins Ungemefiene zu steigern. Gerade in der Skagerrak-Schlacht haben sich die deutschen Schiffe mit 26 000 Tonnen Wasserverdrän­gung als besonders kampfkräftig erwiesen. Je größer die Schlachtschiffe sind, desto leichter find sie natür­lich auch trotz ihrer heute sehr starken Flakbewaff- nung von Fliegerbomben zu treffen Auch ihre Ver­wundbarkeit durch U-Boot-Torvedos und Minen wird vergrößert.

Das alles spricht für nicht allzu große Kampf­schiffe, keinesfalls aber für ihre Abschaffung über­haupt Niemals hätte Enaland im Weltkriege die Blockade qea*n Deutschland ohn" feine Ueberlegen- Heit an Grohrampsschissen durchführen können, und

Wir wenden uns heule an die Jugend in ihrer Gesamtheit. Wir wenden uns an die Jungen mit starken Herzen, an die Jungen, denen der Nationalsozialismus in Fleisch und Blut übergegangen ist? Ihnen den Jun­gen und jedem einzelnen unter ihnen rufe ich zu: Nicht, was du tun m ö ch t e st, muht du tun, sondern was du tun muht für die Gesamtheit, für dein Volk, das sollst du tun! Die Anforderungen, die auf dem Lande draußen an den einzelnen heute gestellt werden, find höhere. Und gerade deshalb im Vertrauen auf die sittlichen Werke unserer Jugend glaube ich, dah eine Auslese der Jugend frei­willig hinausgeht. Freiwillig hinausgeht im vollen Bewuhlsein der höheren Anforderungen und zugleich im vollen Bewuhlsein der Not­wendigkeit, dah die Arbeit drauhen geleistet werden muh.

Und eines sei sich ein jeder bewußt: Wer dem Lande sich ganz gibt, für den hat das Land seine Gegengabe bereit. Aus der Berührung mit der ewigen Natur strömen starke Kräfte über- den Menschen. Woher nähme der Bauer sonst seine Ruhe, seine Nerven, seine Ausgeglichenheit alles das was den Asphaltmenschen verloren gegangen ist. Warum geht ihr . dennauf Fahrt"?, warum nehmt ihr die Unbequemlichkeiten dabei auf euch? Weil eben dieses unbestimmte Etwas euch hinaus- zieht, weil euer Instinkt euch treibt, eure Kraft zu ergänzen. Klarer, gesünder ist die Luft draußen Tiefer und ruhiger gehen die Atemzüge: nicht nur

bauernführer L.

baldige Wiederherstellung übermitteln.

aus uem ^uiuue qu icvcii; aber wer auch nur vorübergehend auf dem Lande tätig sein wird, wird diese Zeit später immer mit zu der reichsten Periode seines Lebens zählen. Das Herz muß euch dazu treiben, hinauszugehen auf das Land."

Der Reichsführer hh wies auf das von ihm und dem Neichsjugendführer unlängst geschlossene Ab­kommen hin, wonach im Landdienst sich bewäh-. renden Hitlerjungen später im Rahmen des Sied- lungswerkes der ff als ff-Männer die Möglich­keit gegeben werden kann, einmal Wehrbau­er n an Öen deutschen Grenzen zu werd- den. Wie es möglich war, aus den Marxisten einen deutschen Nationalsozialisten zu machen, so wird es dem deutschen Volk unter seinem Führer Adolf Hitler auch möglich sein, durch die Umkehrung der

150 000 wurden vorläufig in innerfranzo s ch e Departements abgeschoben, während Rest noch in der Nähe der Grenze

nischen S ach verständigen durch den Unter­suchungsrichter vernommen. Die Aerzte Sellier,

gebracht ist.

Der französische General Besson, Mitglied Obersten Kriegsrats, wurde vom Kriegsminister - in das Konzentrationslager don g eles entsandt, in dem der größte Teil öer flüchteten Milizen untergebracht ist. Das KN minifterium hat sich zu dieser Maßnahme.we­der aufgetretenen Mängel bei der Unterbrina ; und Verpflegung der Milizen entschlossen. Der * manöant des 17. Armeekorps, General Fago> ; dem das Lager von Argeies untersteht, bat kst öet, vom Dienstag ab werde -die Verpflegung -

der Jugend auch dje anderen Fragen zu losen. Einst weichen wir wieder ein Volk mit vie­len Kinder guten Blutes fein. Einst wird es durch eure Kraft, durch euren Willen und euere Zähigkeit keine Flucht mehr vom Lande in die Stadt, sondern es wird ein bewußtes Sam­meln der besten Jugend aus der Stadt fürs Volk,

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Sie solle nie vergessen, daß ihre Väter einst­mals Bauern gewesen seien.

Der Reichssührer ff und Chef der deutscken polirei Himmler

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des einzelnen, sondern des ganzen Volkes, wenn die Verbundenheit aufrecht erhalten bleibt mit öer Urkraft unseres Sein. Und deshalb nicht nur wegen der materiellen Notwendigkeit, die^ Nahrung zu sichern deshalb ganz besonders sollt ihr, Der junge Nachwuchs, wieder hinaus auss Land uno näher hin zur Natur: es geht um die innere Erneuerung unseres Volkes. _

Es ist zweifellos ein großer Entschluß des ein­zelnen, sein Leben zu gestalten nach dieser Ziel­setzung! Und Achtung, Anerkennung und Ehre ver- bient, wer für dieses Ziel sich W entscheiden die Kraft hat: verdient der Bauernsohn, ver­dient die B a u e r n t 0 ch t e r, die auf der Scholle bleiben, auch wenn im Augenblick lohnendere Arbeit winkt. Achtung und Ehre verdient öer Lanö« arbeitet und d i e Landarbeiter 1 n , Die ihrem Bauern treu bleiben auch wenn ein höhe­rer Verdienst am anderen Ort in Aussicht steht, ver­dient der Junge und das Mädel, die aus der Stadt hinausgehen in ein ihm neues und unge=

Ä'> Zeich? schem» Letzt

ten in die Lust flogen. Ein Beweis, daß für Schlacht­schiffe, die den entscheidenden Feuerkampf zu fuhren haben, im Gegensatz zu Kreuzern und Torpedo­booten die Panzersicherheit und Kampfkraft wichti­ger ist als die Schnelligkeit. Darum ist man heut­zutage von dem Bau von Schlachtkreuzern wieder abgekommen. Uebrigens ist der englische Schlacht­kreuzerH 0 0 d", der bald nach dem Kriege in Dienst gestellt wurde, mit 46000 Tonnen bis heute das größte Schlachtschiff der Welt geblieben.

Durch die Flottenverträge von 1922 in Washing­ton und durch die Londoner Abmachungen von 1930 wurden Zahl, Größe und Bestückung der Groß- kampfschisse öer großen Seemächte beschrankt und damit öer öauernöen Uebertrumpfung einer See­macht öurch eine andere em vorläufiges Ende be­reitet Da aber diese Vertrage seit Japans Rück­tritt von ihnen am 31. Dezember 1936 keine Gültig­keit mehr haben, sind auch die Beschränkungen der Großkampfschifse Höchsttonnage 35 000 Tonnen und Höchstkaliber der Geschütze 35,6 cm - wieder hinfällig geworden, und eine neue Aera des Wett­streits im Großkampfschifssbau hat begonnen Augenblicklich ist die Lage so, daß die im Bau befindlichen Großkampfschifse der größeren -See­

mächte fast durchweg 35 000 Tonnen die geplanten teilweise bis 46 000 Tonnen groß sind. Wahrschein­lich werden die letzteren mit 40.6 - em - Geschützen armiert fein. Auch die Zahl der Groh amps- schisse der einzelnen Flotten ist wieder m starkem Steigen begriffen, wenn sie. auch seit der durch den Washingtoner Vertrag bestimmten Abrüstung noch lange nicht die zahlenmäßige Stärke der größten Seemächte öer Vorkriegszeit - Skagenak kämpften 38 englische gegen 21 deutsche Großkamps­schiffe erreicht haben.

England und bie Vereinigten Staaten besitzen heute je 15 Großkampfschiffe, Japan 9, Frank­reich 7, Italien 4, Sowjetrußland 3. In Deutsch­land sind zwei 26 000 - Tonnen-Schlachtschiffe

Gneisenau" undScharnhorst" in Dienst gestellt,

ein 35 OOO-Tonnen-Schlachtschifff" lauft heute m Hamburg vom Stapel, zwei weitere,G undn , sind im Bau. , , r. v f

Im Bau bzw. geplant sind in England 7, in den Vereinigten Staaten 6, in Japan 4, in Frankreich 4, in Italien 4, in Sowjetrußland 3 Bei diesen Zahlen ist aber zu berücksichtigen, daß die heute im Dienst befindlichen Grohkampfschiffe saft alle dicht anderAltersgrenze stehen und sich daher trotz allerModernisierung" nicht mit Öen neu­zeitlichsten Schlachtschiffen an artilleristischer Kampf­kraft, an Panze^schutz und Geschwindigkeit und vor allem an Stärke der Luftabwehr messen können. Solche ganze neuzeitlichen Schlachtschiffe haben vorerst nur die d e u t s ch e , die italienische und die französische Flotte herausgebracht, während die übri­gen Seemächte ihre Neubauten erst kürzlich auf Stapel gelegt haben, sie also erst in drei bis vier Jahren in Dienst stellen können.

Schlachtschiffe sind das Herz jeder Verteidigung zur See. Diese Ansicht fit Allgemeingut. Darum beeilte man sich bei Ablauf des Washingtoner Flot­tenvertrages, den Schlachtschiffbau nicht nur in die Höhe zu treiben, sondern sich überall mit 35 000-Ton- nen°Schiffen auszustatten. Ein Vergleich die er Schiffe zeigt jedoch, wie schwierig es für den Schiffs­bauer ist, das Höchste aus den 35 000 Tonnen her­auszuholen. Legt man Wert auf hohe Geschwindig­keit, dann muß man die Panzerplatten um etliche Zoll schwächer halten und auch geringere Kaliber einbauen. Wird jedoch auf größte Schiffsgeschütze Wert gelegt, bann bleibt eben nichts anderes übrig, als an ber Geschwinbigkeit zu sparen, wenn man gleichzeitig bei stärkstem Panzerschutz bleiben will. Konnte man einst bie Deckpanzer verhältnismäßig schwach lassen, so ist bas heute angesichts ber Ge­fahren aus ber Luft nicht mehr möglich, folglich erhöht sich bas Gewicht, bas sich bann wieder bet ber Konstruktion unvorteilhaft bemerkbar macht. Welche Hemmnisse für ben Konstrukteur entstehen, zeigt sich an folgenben Vergleichen. Die Ameri­kaner statten ihre 35 OOO-Tonnen-Schlachtschifie mit nöun 40,6-Zentimeter-Geschützen aus. Sie grei­fen bamit zum stärksten Kaliber. Die Lafette eines dieser Geschütze wiegt 1270 Tonnen, jede Granate 907 Kilo. Die Bewaffnung fällt also beim Entwurf dieser Schiffe ungeheuer ins Gewicht. Nimmt man schwerste Artillerie, ihr Unterbau muß natürlich auch bedeutender sein als bei 28- ober 35-Zenti- meter-Geschützen, bann muß an ber Geschwinbig­keit gespart werben. So bringen es bie USA.= Schiffe dieser Gattung nur auf 70 000 ?8. infolge­dessen auch nur auf 27 Seemeilen. Sinkt die Zahl der Geschütze unb der Kaliber, bann kann man die Schnelligkeit erheblich aufpüloern. Frank­reichs 35 000-Tonner sollen mit einer Maschinen­kraft von 160 000 PS unb mit acht 38,1-Zentimeter- Geschützen ausgeftattet werben. Man erwartet baher von ihnen eine Geschwindigkeit von 32 Seemeilen in der Stunde. Die beiden Beispiele lassen die Un­terschiede und auch die Sorgen erkennen, die jede Marineleitung befallen, wenn sie an einen Neubau

wcchntes Dasein. .

Die Pflicht derer draußen aber, zu öenen eine iunäe Generation im Landdienstjahr kommt, ist es. diesen Jungen ihren Entschluß! eich t e r zu machen, sie in ber Umstellung zu unterstützen, nicht Unmögliches zu verlangen kurz, ihnen kamerad­schaftlich zur Seite zu stehen. .Von allen Volks­genossen, von ben Gemeinben, vor allem aber non ber Parteigenossenschaft und ben Dienststellen ber Bewegung erwarte ich, daß sie Sorge tragen für ein gesundes unb wohnliches Un­terkommen ber Landbienstiugend baß sie stets mit Rat unb Tat zur Stelle sind unb Hilfe unb Ab­hilfe schaffen, wo diese von noten.Treue um Treue" muß auch hier bie Losung sein.

Par4 s , 14. Febr. (DNB.) Montagabend hatte Ministerpräsibent Dalabier eine Unterrebung mit Außenminister Bonnet. Havas meint, es scheint so gut wie sicher, baß ber Ministerrat am Dienstag beschließen werbe, Senator B £ r a r b erneut, unb zwar mit offizieller Mission, nach Burgos zu entfenben. Berarb solle mit Franco nicht nur bie Wiederherstellung normaler biplo- matischer Beziehungen zwischen Paris unb Burgos untersuchen, sondern auch noch gewisse handels­politische und wirtschaftliche Pro­bleme anschneiden, die mit den französischen Inter­essen in Zusammenhang stehen. Auch die Anwesen­heit der zahlreichen rotsganischen Flüchtlinge auf französischem Boden werde Berard mit General Franco zu behandeln haben.

Das MMingsproblem.

Neue Konzentrationslager in Frankreich.

vom Rath volles Unterscheibungsver-, , mögen besessen und habe sich nicht in einem I Zustand zeitweiligen Irreseins befun- : den. Die medizinischen Sachverständigen gaben ihr i Endurteil dahin ab, daß Grünspan für ben von ihm : begangenen Morb vom mebizinischen Stanbpunkt aus voll verantwortlich ist.

(künftige Entwicklung de« deulsch- italienilchen Warenaustausche«.

Rom, 13. Febr. (DNB.) Der deutsche und ber | italienische Regierungsausschuß zur Regelung der, deutsch-italienischen Wirtschaftsbeziehungen haben | ihre Tagung abgeschlossen. Außenminister Graf. Lian o'unb Botschafter von Mackensen haben eine Reihe v^n Abkommen unterzeichnet, durch die

Der gfcliwrtreter des MrersI nimmt nun das Wort.In einer Anstrengung , so | erklärt er,wie sie kaum je zuvor in.öer Geschichte eine Nation auf sich genommen hat, stehen wir heute inrnittendes Wiederaufbaues und zugleich inmitten der Sicherung des Er re 1 ch- ten für alle Zukunft. Der Führer hat die Kräfte der Wirtschaft in den vergangenen Jahren auf große Ziele gerichtet und er hat die großen Ziele erreicht. Das Festungswerk im Westen steht! Die Straßen, die wir brauchen, sind da! Die Schlacht­schiffe, die wir zu unserer Sicherung nötig haben, laufen pünktlich vorn Stapel? Flugzeuge, Kanonen, Tanks, Panzerwagen und Maschinengewehre ent­stehen in einer Zahl unb Güte, wie ber Führer es befahl. Es ist gatzz selbstverstänblich, baß bei biefer Rekordleistung auch R e k 0 r d a n s p a n n u n gen nötig sinb. Rekordanspannungen, wie in ber Rü­stungsindustrie, im Straßenbau, im Festungsbau und in vielen anderen Zweigen ber Wirtschaft Ar­beitskräfte zum Einsatz kamen, bie der Land­wirtschaft entzogen wurden und ihr damit fehlen. Wir können das ruhig eingestehen, weil der Anlaß der aufsaugenden Konzentration von Ar­beitskräften ein so erfreulicher ist: eben die Ge­sundung unserer Wirtschaft und ihre Sicherung!

Aber dies entbindet uns nicht von ber Pflicht zu sorgen, baß nun, nachbem ein Teil ber gestellten Aufgaben erfüllt ist, auchdem Lanbe wieber mehr Arbeitskräfte zugeführt werben, vor allem aus bem Nachwuchs, aus ber Ju- genb heraus. Es ist nicht zuletzt bie deutsche Jugenb selbst, bie diese Notwenbigkeit erkannt hat.

Berlin, 13. Febr. (DNB.) Der Berliner Sport­palast erlebte am Montagabend den Anstalt zur ,qeim-aufs.Land"-Akti°n der 5)3. Re>chs,ugendsul)- reroonSch > rach geleitete den St e l loe r tr e- ter des Führers mit bem Relchsfuh r e r jj unter bem braufenben Jubel der Jugend und schal- lenben Fanfarenklängen in ben Saal.Erde schafft bas Neue!" Symbolhaft erschallt bie Hymne nach bem Einmarsch ber Fahnen. Obergebietssuhrer A x- . Hoffelder, ma nn Ijiefe ntubolf ^efe millfommen Seine = bun$ßn bes Bundes .Artam'",

reh Begrußungsworte galten dem Reichsfuhrer t euer Reichsjugendfühker r und Chef der deutschen Polizei, Himmler, > -

dem aktiven Förderer ber HI. und des Land- dienstes, ferner ließ er bem erkrankten Reichs-

Freiwillige vor zum Landdienst der HF.!

Oer Giellverireter des Führers

rüst die deutsche Jugend auf zum Eintritt in Adolf Hitlers Vauernheer.

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Mch u Intim I ieWer I Fen ! I Wen | früfrec I man ir I Henfc ] as Ii J i iny Öi 8^e fafti ]1 Ventil li 65 h in«, t | f taal | as ne Halt, j rän ! ftorifi - chrlir iintnel t>eren i« lasilic chchl-ek ^5 De ajsänge.

herangeht.

Die. beiden bereits im Dienst befindlichen deut­schen 26000-t-SchlachtschiffeGneisenau" unb Scharnbvr st" führen als schwere Artillerie neun 28-cm-Geschütze, ferner zwölf 15-cm-Geschütze, an Flakartillerie vierzehn 10,5-cm-Geschüße unb sech- bernStunb7®a5*nuV'oo,im Stand taLffnbTsSOOO-b Ibem in erster Linie die Seeh'errlchaft und Seegeltung 6<htad)tfd)iffF" wird mit acht 38.<nn.GeschUi,en. > des betreffenden Staates beruht.

zwölf 15-cm-Geschützen und entsprechender Flak- Ma

Aachdrückliche Verwahrung gegen die

Verhaftung deutscher Schriftleiter in pari«.

P a r i s, 13. Febr. (DNB.) Der deutsche Botschafter in Paris hat gegen die Verhaftung deutscher Schrif t 1 eiter und gegen die bei dieser Gelegen­heit vorgenommenen Haussuchungen dem fran­zösischen Außenminister gegenüber nachdrücklich Ver­wahrung eingelegt. Inzwischen ist ein Schriftleiter wieder auf freien Fuß gesetzt worden, während ein anderer, ohne daß die Gründe, die zu dieser Maß­nahme geführt haben, mitgeteilt worden wären, sich noch in Haft befindet. Die französische Regierung hat schnellste Ausklärung zugesagt, die um so notwendiger ist, ass die Art und Weise, wie die französischen Stellen vorgegangen sind, teilweise zu ernstenBea^standungenAnlaß geben mußte.

Grünspan für den Mord voll verantwortlich.

Paris, 14. Febr. (Europapreß.) In der Mord­sache Grünspan wurden am Montag bie medizi -

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Paris, 14. Febr. (Europapreß.) Der Be­setzung des Passes von Ares durch die nationalspaßischen Truppen, des letzten großen Grenzüberganges, der sich noch in ben Händen ber Heuyere unb Genil-Perrin erklärten bem Unter-1 Roten befand, ist am Montag im Lauf« nur roeni-- suchungsrichter, ber Jude Herschel Grünspan habe s a'er Stunden ein n e u e r st a r k e r F l ü ch 11 i n g s- bei der Ermordung des deutschen Gesandtschajtsrats 'ström somjetspanischer Milizen vorausgegangen.

gedachte der ersten Versuche, die Landflucht zu be­kämpfen unb nannte ben vor 10 Jahren verstor­benen Gründer ber Artamanenbewegung, Die Gebauten unb Bestre- ", so fuhr er fort, il a\=x1hat" euer Reichsjugendfühker wieder aufgegriffen

unb im Jahre- 1934 ben Landbienst in eine neue h w 'R p i rti s » größere unb bessere Form gegossen. 1920-21 bin

er bem erkrankten .Ke i d) f e I b ft en Jahr lang Bauernknecht

bie besten Wunsche für feine einem oherbayerischen Bauern gewesen, bem " ich heute noch aus tiefstem Herzen dankbar bin

Dann nahm Reichsjugendführer Baldur von jür diese Zeit auf dem Lande. Es wird nicht allen Scki roch das Wort. Er kennzeichnete die Ziele unter euch be schieden sein, ein ganzes Leben lang hes ß a n tCb i e n ft e 5 der HI. als einer $eme=' auf bem Lanbe zu leben; ohor mor mt-h nur qunq des deutschen Idealismus, einer Bewegung - c

ber 'inneren Umkehr. Im ersten Jahre 1934 hatten nur 500 Jungen im ßanbbienft gearbeitet. Diese Zahl sei im Jahre darauf schon auf 3500 ßanb= bienstier gestiegen; 1936 habe der ßanbbienft 6600 Jugenbliche umfaßt, 1937 mehr als 14 600 und im vergangenen Jahre rund 18000 Jugend­liche, darunter 6500 Mädel. Insgesamt seien also in diesen Jahren 43 000 Jugendliche durch den Landdienst der HI. eingesetzt worden. Besonders stolz sei der Landdienst darauf, daß 2 9 v. H. der Landdienstler des letzten Jahres auf dem Lande geblieben feien, um endgültig einen landwirtschaftlichen Beruf zu . ergreifen oder weiter im Landdienst zu wirken. Die Tätigkeit im Land- , . .. .

bienst werde vollgültig unb für die gesamte Zeit j Herzen, durch die seeelische Umstellung vor allem auf bie B-rufsausbildung aug-r-chn°t, und die wech- ,n,pn-

liehe Jugend habe die Möglichkeit, ihr Pfl'chtfahr im Landdienst der HI. abzuleisten. Nun solle die ganze deutsche Jugend lernen, ihre Ge­danken auf die Arbeit des deutschen Bauern zu rich­ten. Sie müsse sich in Erkenntnis dieser sittlichen Pflicht selbst dazu erziehen, den Blick auf die Aecker und Wiesen, auf ben Boben ber Heimat zu lenken.