Ausgabe 
14.2.1939
 
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Nr. 58 Erster Blaff

189. Jahrgang

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9tMI* und Verlag: vrühlsche UnkverfllSIrdruckerei 8.Lange k« Sieten. Schristleltung und SeschSftrftelle: Schulftrahe 7

rfiif)e der Umbildung der Regierung in Jugo- | w en gewesen ist, wird es selbstverständlich die

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nccen nehmen vorläufig einen abwartenden

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Oie englische Kriegsmarine.

London, 12. Febr. (Europapreß). Ueber die Kampfstärke der englischen Kriegsmarine berichtet Daily Telegraph", daß die englischen Marine­streitkräfte in Fernost unzureichend sind und noch lange Zeit bleiben werden, bis die Ent­sendung einer Schlachtflotte noch Singapore mög­lich wird. Im Umbauprogramm für veraltete Kreuzer, Zerstörer und anbere Fahrzeuge sind Verzögerungen eingetreten. Materialmäßig sind alle 15 Schlachtschiffe, da sie vor 1919 auf Stapel gelegt wurden, aus ihrer Jugendblüte heraus. Durch umfangreiche Modernisierung sind sie kampf­tüchtiger geworden. Die Aufgabe der Flotte in einem Zukunstskrieg werde dadurch erleichtert, daß für die Handelsschiffahrt eine neue Derteidigungspolitik eingeschlagen wur­de. Kanonen und Schutzvorrichtungen würden in vielen Heimat- und Ueberseehäfen zur Armierung der Handelsdampfer bereitgehalten. 8000 Offiziere der Handelsflotte haben eine militärische Ausbil­dung erhalten.

Das Gesamtbild der» englischen Flotte roirb fol­gendermaßen dargestellt: 15 Schlachtschiffe (drei unter Neberholungs, 15 Panzerkreuzer, 44 kleine

griffenem Schweigen beiwohnte, bereitete dem Füh­rer bei seiner Ankunft und Abfahrt begeisterte Kund­gebungen.

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geigf bas PanzerschiffAdm«iral Scheer" (im Hintergrund) und den Kreuzer Nürnberg" im Hamburger Hafen. (Scherl-Bilderdienst-M.)

nerale und viele Admirale der alten Marine.

Der Führer am Grabe Bismarcks

Friedrichsruh, 13. Febr. (DRV.) Auf der Fahrt nach Hamburg nahm der Führer am Montag in Friedrichsruh Aufenthalt, um amGrabe des Altreichskanzlers Otto von Bis- m a r ck am Bismarckmausoleum einen Lorbeer­kranzniederzulegen. Anschließend weilte der Führer als Gast des Fürsten und der-jFürstin Bis­marck einige Zeit im Schloß Friedrichsruh. Die Bevölkerung von Friedrichsruh und Umgegend, die dem feierlichen Akt der Kranzniederlegung in er-

Sonntag aus Berlin kommend in Belgrad einge- troffen ist. Gincar Markowitsch legte am Montag in die Hände des Ministerpräsidenten den Amtseid ab und hatte mit ihm bann eine längere Unter* rebung, in der er ihm vor allem über seine Bespre­chungen mit reichsdeutschen Persönlichkeiten vor seiner Abreise aus Berlin berichtete.

Tagung des Balkanbundes.

Bukarest, 14. Febr. (Europapreß.) Auf der am 20. Februar in Bukarest zusammentretenden a 9 un g des Balkanbundes sollen fol­gende Punkte zur Verhandlung kommen: 1. Ver­längerung des Balkanpaktes; 2. Die Beziehungen oer Balkanstaaten zu den Nachbarländern, insbeson­dere zu Ungarn; 3. Das Problem der bul- ga r ischen Revisionsansprüche, die nach München wieder in den Vordergrund getreten seien, 4. Prüfung der internationalen Lage, 5. Die wirt­schaftlichen Fragen der Mitgliedstaaten: 6. Formu­lierung einer gemeinsamen Antwort auf die Vor­schläge des norwegischen Außenministers zur Herbei­führung einer allgemeinen Abrüstung; 7. Der Standpunkt der Balkanstaaten gegenüber Ratio- n a l f p a n i e n.

Die deutschen Lebensmittel für Barcelona.

Barcelona, 13. Febr. (DNB.) In Barcelona bildete sich ein Ausschuß, der b i e Verteilung der von Deutschland kommenden Lebensmittel für die Hilfsaktion in Katalonien vornehmen soll. Den Vor­sitz des Ausschusses übernimmt der deutsche Gene­ralkonsul aus Burgos. Ferner ist in ihm ver­treten öer Ortsgruppenleiter in San Sebastian sowie der Provinzial- und Lokaldelegierte des sozialen Hilfswerkes der Falange. Das Hilfswerk Auxilio Social, eine der verdienstvollsten Schöpfungen der Franco-Regierung, wird mit feiner bewährten Organisation die Verteilung der Lebensmittel im einzelnen übernehmen.

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hröpunft ein, scheinen aber bereit zu fein, alle ijtiebungen zu unterstützen, die darauf gerichtet iti, leine für beide Seiten tragbare Verständigung kfcien den Serben und Kroaten zu erreichen. Wie n efaitet, sind die Kroaten bereit, auch die bestehende 2!rffassung anzuerkennen, was sie bisher stets abechnt hatten, als eine Etappe in der Prozedur fifeine Liquidierung der kroatischen Frage.

.3n Rahmen der bestehenben Verfassung kann eine kroatischer Wünsche erfüllt und kroatischer Be- I Nwerden beseitigt werden, so daß auf diese Weise ei in günstige Atmosphäre geschaffen werden kann fifebs endgülttge Lösung dieses schwierigsten innen» P »lliihen Problems von Jugoslawien. Falls die

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Jugoslawiens neue Regierung

Von unserem v. M.-Korrespondenten.

Giganten des Seekrieges.

Von Major a. O. von Keifer

Die Großkampfschiffe verkörpern die Hauptkraft einer Flotte. Vermittels ihrer schweren, und schwersten Artillerie sind sie allen übrigen Schiffstypen bei weitem überlegen; ihr Zweck ist die Niederkämpfung und Vernichtung der feindlichen. Seestreifkräfte. Das erste alsGroßkampfschiff" zu bezeichnende Linienschiff der Welt war die englische D r e a d n o u g h t", die 1905 vom Stapel lief, mit einer Wasserverdrängung von über 18 000 Tonnen und zehn 30,5-cm-Geschützen, einer Seitenpanzerung Don 27,9 cm und einer Deckpanzerung von 7 cm Stärke. Für den weiteren Bau von Großkampf-- schiffen war von nun ab der Wettstreit zwischen Panzerstärke und Durchschlagskraft der Geschosse maßgebend, der zwangsläufig zu immer größerer Ausdehnung der Schiffe führte. Sck)on in der Schlacht vom Skagerrak waren die größten Schlacht­schiffe 33 000 Tonnen groß und mit acht 38-crn- und zwölf 15-cm-Geschützen bestückt.

Innerhalb bes Großkampfschiffstyps bildeten sich vor dem Weltkriege zwei verschiedene Arten heraus, die eigentlichenLinienschiffe" und die Schlachtkreuzer", die aber nicht wie die kleineren Panzerkreuzer zu den Aufklärungsstrett- kräften gehörten, sondern für den entscheidenden Großkampf zusammen mit den Linienschiffen be­stimmt waren, aber vermöge ihrer größeren Geschwindigkeit während der Schlacht schnel­ler hin und her geworfen werden konnten. Die größere Geschwindigkeit der Schlachtkreuzer bedingte aber natürlich einen geringeren Panzer- schütz und eine geringere Bestückung mit schweren Geschützen. In England ging man in der Vernachlässigung des Panzerschutzes für Schlacht­kreuzer, um eine möglichst hohe Geschwindigkeit zu erreichen, so weit, daß in der Skagerrak-Schlacht drei britische Schlachtkreuzer schon nach wenigen gut sitzenden Treffern deutscher 28- und 30,5-cm-Grana-

Belgrad im Februar.

Rücktritt der Regierung Stoiadino- witsch, die über drei Jahre die Geschicke des Landes leitete, und die Bildung der neuen Regie­rung Zwetkowi 1 sch haben wieder einmal klar gum Ausdruck gebracht, daß die kroatische >5 r a a e das Hauptproblem der Innenpolitik von Jugoslawien darstellt und daß alle Politiker, die ver- uchen wollen, diese Frage nicht im Einvernehmen mit den Wünschen der Kroaten zu lösen, an diesem versuch scheitern müssen. Die Wahlen, welche Mini- llerpräsident Stojadinowitsch am 11. Dezember 1938 »urchgeführt hatte, zeigten, daß die kroatische Volks­bewegung, die bei den Wahlen im Mai 1936 den Sturz der damaligen Regierung Jevtitsch versucht affe, während der drei Jahre,der Regierung Sto- 2dlnowitsch nicht abgeflaut, sondern starker geroor- ien ist. Rund 90 v. H. aller Kroaten erklärten sich den Wahlen für diese kroatische Volksbewegung. Als Ministerpräsident Dr. Stojadinowitsch im »ahre 1935 nach dem Sturz der Regierung Jevtttsch uit der Bildung der Regierung betraut wurde, ^trachtete man als eine der Hauptaufgaben seiner Legierung die Verständigung mit den Kroaten. .Or. Stojadinowitsch hatte unbestreitbar gewaltige rfolge auf dem Gebiet der Außenpolitik und der Ärtschaftspolitik; doch die Kluft zwischen der Re- ierung in Belgrad und Öen Kroaten wurde in ge­wisser Hinsicht immer tiefer. Die politische Stärke isr Kroaten nahm eher zu, well sich auch ile oppositionellen Gruppen der Serben mit den iiroaten verbündeten. So geschah es, daß bei den buhlen am 11. Dezember 1938 der Krvatenführer irr. Matsch'ek neben rund 800000 kroatischen ttfimmen auch fast 600 000 serbische erhalten konnte. Ministerpräsident Dr. Stojadinowitsch und ein laeil feiner Regierung stellten sich auf den St and- jinnft, daß die Haltung der Kroaten während der Wahlen ein Betonen oer Autorität des Staates

^Hamburg, 13. Febr. (DNB.) Am Dienstag um 13 Uhr wird auf der Werft von Blohm & Voß in Hamburg das 35 000-Tonnen-Schlacht- schiffF" vom Stapel gelassen. Zu der Feier ist das PanzerschiffAdmiral Scheer" bereits am Sonntagnachmittag im Hamburger Hafen einge­troffen, der KreuzerNürnberg" und die 4. Tor- pedobootsflotttlle vervollständigen mit dem Aviso Grille" das Bild. Pünklich um 16.11 Uhr traf der Sonderzug des Führers auf dem festlich geschmückten Dammtorbahnhof ein. Der Führer verläßt sogleich den Zug und wird, wäh­rend die Mauern des Bahnhofes von den Heil- rufen der Zehntausende erzittern, auf dem Bahn­steig von Reichsstatthalter Gauleiter Kauf­mann, Bürgermeister Krogmann, dem Korn- manbierenöen General des X. 21. Ä., General der Kavallerie Knochenhauer, dem Kommandie­renden Admiral der Marinestatton der Nordsee, Admiral Saalwächter, dem Flottenchef Ad­miral Boehm und vielen anderen empfangen. Unendliche Begeisterungsstürme schlugen dem Fach- rer entgegen, als er das Bahnhofsgebäude verließ und den Kraftwagen zur Fahrt ins HotelAtlan­tik" bestieg. Zwischen lebendigen Mauern der Be­geisterung hindurch ging die Fahrt über den Ste- fansplatz, die Esplanade und die Lombardbrücke. Dor dem HotelAtlantik" drängen sich die Massen besonders dicht am Ufer der Alster. Auf den Bootsstegen, den Dächern der Klubhäuser und in den Bäumen der Uferanlägen haben sich muntere Jungens ein bevorzugtes Plätzchen gesichert. Erst in den späten Abendstunden verläuft sich die Menge.

In Hamburg trafen zahlreiche weitere hervor­ragende Persönlichkeiten ein, vor allem General­feldmarschall Göring, weiter der Stellvertreter des Führers, Reichsminister Rudolf Heß, die Reichsminister Dr. Frick, Dr. G o e b b e l s, R u st, Dr. Frank und Dr. D o r p m ü 11 e r, ferner der Reichsführer ff und Chef der Deuffchen Polizei, H i m m l e r, die Reichsleiter Alfred Rosenberg, Schwarz, von Schirach, Walter Buch, NSFK.-Korpsführer Christiansen, Reichsarbeits- führer Hierl, die Reichsleiter Fiehler und Grimm. Weiter haben ihr Erscheinen angekündigt zahlreiche Reichsstatthalter und Gauleiter. Don führenden Persönlichkeiten der Wehrmacht werden weiter ver­treten sein: der Chef des Oberkommandos der Wehr­macht, Generaloberst Keitel, Staatssekretär Ge­neraloberst Milch, Generaloberst von Bock, der Oberbefehlshaber der Heeresgruppe IV, General der Artillerie von Reichenau, der Chef der Luft­abwehr, General der Flieger Stump ff, sowie die gesamten Kommandierenden Admirale und Ge-

Hoffnungen, die an diese Entwicklung geknüpft wer- den sich verwirklichen sollen, könnte eine Frage, roelcpe zwanzig Jahre die volle innenpolitische Ent­wicklung Jugoslawiens behinderte, von der Tages­ordnung abgesetzt werden. Jugoslawien würde, da- durch innerlich gestärkt, feine Kräfte voll der wirt­schaftlichen und kulturellen Aufwärtsentwicklung widmen tonnen. Der jugoslawische Staat, der schon jetzt em wichtiger Machtfaktor im Südosten ist, wurde aber zweifellos der bedeutendste Staat im Donauraum und dadurch auch der wertvollste Der- bundete und Freund seiner Nachbarn werden.

Stojadmowttsch

tritt hinter hie neue Regierung.

e l g r a b, 13. Febr. (Europapreß.) Der frühere MiNlsterpräsident Stojadinowitsch hat seine vollkommene Uebereinstimmung mit der neuen Re- gierung Zwetkowitsch verkündet. Auf einer Sitzung des Vollzugsausschusses der Jugoslawi­schen Radikalen Vereinigung, der bis­herigen Regierungspartei, an der Stojadinowitsch sowohl wie der neue Ministerpräsident Zwetkowitsch teilnahmen, wurde beschlossen, daß die Jugoslawische Radikale Vereinigung der neuen Regierung i h r e volle Unterstützung verleiht und geschlossen und in vollem Einverständnis ihre Tätig­keit fortsetzt. Daher wird wahrscheinlich schon am Mittwoch die Skupschtina einberufen werden, damit der Skupschtinapräsident gewählt und die Regierungserklärung entgegengenommen werden kann.

Die Regierung hielt am Montag ihre erste Sitzung ab, bei der alle Minister anwesend waren, auch Außenminister Cincar Markowitsch, der am

Kreuzer, 6 Flugzeugmutterschiffe, 166 Zerstörer. 54 U-Boote, 43 Geleit- und Patrouillen schiffe, 42 Minensucher und 16 Motortorpedoboote. I m laufenden Jahr werden in Dienst gestellt; 6 kleine Kreuzer, 16 Torpedobootzerstörer, 8 Ih Boote, 5 Geleitschiffe und 11 Motortorpedoboote. Am nächsten Jahr: 2 Schlachtschiffe, 11 kleine Kreuzer, 4 große Flugzeugmutterschiffe, 8 Zerstö­rer (zrzüglich einer wahrscheinlich demnächst neu im Bauprogramm erscheinenden unbekannten Zahl». 6 U-Boote. Der aktive Mannschaftsbestand wird auf 126 970 Mann veranschlagt, einschließlich der Gliederungen in den Dominions.

Beginn der

amerikanischen Flottenmanöver.

San Juan de Portorico, 13. Febr. (DNB ) Die Hauptmanöver der amerikanischen Kriegsflotte werden im Laufe der Nacht zum Dienstag begin­nen, nachdem sich die angreifende weiße Flotte unter Admiral Kalkfuß wahrend des Taaes von der schwarzen Flotte, die von Admiral B l'o ck geführt wird, zu trennen begann Das Manövergebiet er» streckt sich über einen Raum von 400 Millionen Quadratmeilen von Norfolk (Virginia) bis zur Nord- spitze von Brasilien. Die Bewegunger« der 150 be­teiligten Kriegsschiffe sowie der 600 Flugzeuge wer­ben streng geheimgehalten. Präsident Roose- o e 11 beabsichtigt, sich in den nächsten Tagen an. Bord des KreuzersHouston" zu begeben.

trr :en gewesen ist, wird es selbstverständlich die ! iLDtaufgabe der neuen Regierung sein, eine Ver- I wägung mit den Kroaten zu suchen. In dieser i i;e wird die Regierung nicht nur bei den Slo- iBr. n, den bosnischen Mohammedanern und einem tiliber Serben aus der früheren Regierungspartei Iitirützung finden, sondern auch bei allen 3r .1 p pen ber serbischen Opposition, i- i«ie kroatische Frage als größtes Hindernis der rl-m innenpolitischen Konsolidierung des jugosla- rc»n Königreiches betrachten. Die Bildung der .h?rung Zwetkowitsch stellt daher einen ernsten 2 »li! ich bar, die kroatische Frage zu liquidieren. eb®ttDiri) auch von kroatischer Seite anerkannt. Die

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Heute GiapeUaus des SchlachtschiffesF" Hamburg feiert den Führer.

Gegenüber den Kroaten erfordere, um sie auf diese -»eise zum Nachgeben zu zwingen. Auch Stoja- bnowitsch strebte eine Verständigung mit den koaten an, doch sollten diese vorerst durch strengere ZLhandlung dahin geführt werden, ihre Forderun- gm herabzusetzen. Einen ähnlichen Standpunkt hatte L»ch der Vorgänger des Ministerpräsidenten Stoja- b»owitsch eingenommen und war deshalb gestürzt w 'rden. Die Slowenen und die bosnischen Moham- T: dauer in der Regierung Stojadinowitsch sowie Zwetkowitsch als Führer einer serbischen Gruppe teilten jedoch diesen Standpunkt des Ministerpräsi- bnten nicht und gaben ihre Demission, die dann zl?m Rücktritt der Gesamtregierung führte. Der Re- gmffchaftsrat scheint den Standpunkt derjenigen Sitglieber der Regierung Stojadinowitsch, die durch N Demission den Rücktritt der Regierung hervor- ginrfen hatten, gutgeheißen zu haben und hat Zwet- Ilwitsch mit der Bildung der neuen Regierung be- ItiÜUt.

Das ist die Voraeschichte. Wie daraus ersichtlich, iP'-lie bei dieser Aenderuna die ausschlaggebende Alle die Frage, wie eine Verständigung mit den Sriaten erreicht werden kann. Das bedeutet, daß ß e n p o l i t i s ch und w i r t s ch a f t s p o l i- li ch die neue Regierung den Kurs ber Regierung ^tqadinowitsch ohne irgendwelche Aenderungen o.rtsetzen kann. Der Außenminister der neuen Gierung, der bisherige jugoslawische Gesandte in Al lin, Dr. Alexander Zinzar -Markowitsch, »iD als einer der fähigsten und erfolgreichsten jugo- Lwischen Diplomaten bezeichnet. Als jugoslawischer foranbter in Sofia, Rom und Berlin nahm er teil iiIben wichtigsten Ereignissen der jugoslawischen Iwienpoütit währenb der Regierungszeit Stojadi- Nütsch: der Vorbereitung der Versöhnung zwischen ALslawien und Bulgarien und Jugoslawien und taöien sowie der Ausbreitung und Festigung ber li ischen und wirtschaftlichen Zusammenarbeit sijdjen Deutschland und Jugoslawien. Es ist eine hnnte Tatsache, daß auch Ministerpräsident Dr. ilciadinowitsch außenpolitisch nach den Direktiven ^5 Prinzregenten handelte, der die außen- ckiischen Anschauungen des verstorbenen Königs z.nnber von Jugoslawien vertritt.

£n die kroatische Frage die unmittelbare

Mehener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen