Ausgabe 
14.2.1939
 
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Gesunde Wohnungen auch im Mhrgeschoßhaus

gründliche,

Ausnahmen von derLustschuhdienstpflicht

für

unabkömmlich erklärt werden.

Oie belgische Krisis

gesetzt.

1.

2.

bare Gefahren für den Menschen schaffen.

lierungskrise ausgebrochen ist, würde

frischer, reiner Jitem

e und Ab. eue um

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2Bic ftcf) die maßgebenden Stellen im Reichsar- beltsministerium neuzeitliche Wohnungen, insbeson­dere die billigen Dolkswohnungen, in der Praxis aus­geführt denken, ergibt sich aus einer Stellungnahme d.'s Abteilungsdirigenten, Ministerialrat Professor Dr. Schmidt, die eine eindeutige Absage an die lieb­lose Mietkaserne und den früheren Bauliberalismus bedeutet. Die Frage lautet, wie trotz der für gering bemittelte Kreise im Interesse einer erträg­lichen Miete gebotenen Beschränkung im Ko­sten auf wand der Wohnungsbau neben dem in erster Linie fördernswerten Flachbau auch im M-ehraefchoßhaus doch in einer für die Volksgesundheit wertvollen Art durchgeführt wer­den kann. Die wesentliche Voraussetzung für gesün­deres Wohnen, die in die Wege geleitete Auflocke­rung unserer Großstädte, werde vor allem auch er­zwungen durch eine BegrenzungderGeschoh- zahl in neu zu ^bauenden Wohnhäusern. Hier gelte der Kampf der Bodenspekulation, die zur Er­zielung einer hohen Rente eine Steigerung der, Ge­schoßzahl erstrebe. Das Höchstmaß, über das nur unter besonderen städtebaulichen Voraussetzungen hinausgegangen werden dürfe, müsse das drei­geschossige Wohnhaus sein, das also aus

fönen, die wegen Krankheit zum Luftschutz- dienst dauernd ungeeignet sind.

die Verpflichtung zur unschädlichen Be­seitigung gefallener Tiere in Tier­körperbeseitigungsanstalten überall dort, wo nicht infolge der Unzulänglichkeit des Geländes (wie z. B. Hochgebirge, Inseln usw.) dies unmög­lich ist:

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Der wichtigste Inhalt dieses neuen Reichsgesetzes ist:

Aus aller Wett.

Wieder ein Autofallenräuber zum Tode verurteilt.

K ö n i g s b e r g, 13. Febr. (DRB.) In Riesenburg (Westpreußen) begann die Verhandlung des Elbinger Sondergerichts gegen den 19jährigen Walther Po r sch aus Gunthen. Die Anklage warf Porsch das Stellen einer Autofalle, Transportgefähr­dung sowie versuchten Mord vor. Der Ange­klagte hatte in der Nacht zum 1. Februar auf der Straße RiesenburgMarienburg mit einer Eisen­karre und Strauchwerk eine"Autofalle gestellt, weiter durch Heranwälzen eines fast vier Zentner schweren Betonklotzes auf die Schienen der Eisenbahn Men­schenleben und Transportmaterial gefährdet. Er hatte die Absicht, Menschen zu töten, um diese dann zu berauben. Durch die umsichtige Arbeit des Ma­rienburger Bahnschutzes konnte der Angeklagte er­kannt und verhaftet werden. Glücklicherweise kam es auch nicht zu dem beabsichtigten Unglück.

Bei weniger glücklichen Umständen wäre unüber­sehbares Unheil angerichtet worden. Die Autofalle war raffiniert gestellt, und das Eisenbahnattentat hätte zur Entgleisung eines Personenzuges geführt, wenn nicht zufällig der Betonblock noch neu, also verhältnismäßig weich gewesen wäre. So zerschnitt der Zug den Block, ohne ernste Beschädigungen da­vonzutragen. Porsch wurde wegen Verbrechens des Straßenraubes mittels Autofalle und versuchten Mordes zum Tode, wegen Verbrechens der Eisen­bahntransportgefährdung in besonders schwerem

die Bestellung von öffentlichen Körper­schaften zu Trägern der Aufgabe der Tier- förperbefeitigung;

3. die Aufhebung der Abdeckereibe-

Besonders schwierig sei die Abgrenzung bei Personen, bei denen nach den gesetzlichen Vor­schriften die Heranziehung zur ' Luftschutzdienst- pflicht mit ihren Berufspflichten gegen­über der Volksgemeinschaft, besonders im öf­fentlichen Dienst, nicht vereinbar ist. Um jeden unerwünschten Mißbrauch zu verhüten, sei die Entscheidung in diesen Fällen der Kreis- und nicht der Ortspolizeibehörde übertragen. Im öf­fentlichen Dienst sei der zuständige Behördenleiter vorher zu beteiligen. Führer der NSDAP, und ihrer Gliederungen feien auf Grund des Runderlasses des Reichsministers der Luft­fahrt vom 29. Dezember 1937 nur im Einverneh­men mit dem Leiter ihrer Dienststelle zur Luft­schutzdienstpflicht heranzuziehen, sofern sie haupt­amtlich beschäftigt sind. Darüber hinaus bedürfe die Heranziehung bestimmter Führergrade des Ein­vernehmens mit ihrem unmittelbaren Vorgesetzten. Weiter sei zu prüfen, ob die P f li ch t e n' e i n e r kinderreichen Mutter unter die erwähn» ten Berufspflichten zu rechnen sind. Obwohl man diese Vorfrage wohl bejahen müsse, dürfte der Fall selten praktisch werden, da nur bann auf kinderreiche Mütter zurückzugreifen fei, wann an­dere Kräfte einfach nicht zur Verfügung ständen. In solchen Ausnahmefällen müsse natürlich für Betreuung der Kinder gesorgt werden. Schließlich weist der Bürgermeister noch daraus hin, daß iu ganz besonders drinalichen Fällen bei den zuständigen Wehrersatzbehörden auch beantragt werden könne, daß Wehrpflichtige für wich­tige Poften des Luftschutzes freigegeben und

Wirtschaftlich gesehen stellen die Körper gefal­lener Tiere wertvolle Rohstoffquellen dar, aus denen außer Häuten, Haaren, Borsten, Klauen, Hufen und Hörnern Futtermittel mit ho­hem Eiweißgehalt und Fett für industrielle Zwecke bei sachgemäßer Verarbeitung gewonnen werden können. Eine hygienisch und 'zugleich wirtschaftlich möglichst vollkommene d. h. unschädliche Beseiti­gung und Verwertung gefallener und totgeborener Tiere, also ein einheitliches und gut ge­ordnetes Abdeckereiwesen ift auch eine im Rahmen des Dierjahresplanes wichtige Auf­gabe.

Durch das von der Reichsregierung am 1. Fe­bruar 1939 erlassene Tierkörperbeseiti- gungsgesetz ist die Grundlage zur Lösung die­ser doppelten Aufgabe geschaffen worden. Wäh­rend das frühere Gesetz zur Beseitigung von Tier­kadavern vom Jahre 1911 alle nur denkbaren

.iciische Position des Deutschtums, die auf eine sausende lange Geschichte zurückblicken könne, miehr in aller Stille durch diese Methode liqui- 'Tiu zu wollen, daß man aus Gründen der wirt- ;iflid)en und sozialen Existenzunmöglichkeit das

<ebene Deutschtum zur Optierung für sl Deutsche Reich im Sinne des Optionsvertrages i [wijie.

Neuordnung des Abdeckereiwesens

Sachgemäße Bewirtschaftung wertvoller Rohstoffquellen.

schonende Reinigung, verhindert den Ansatz von Zahnstein.

r e d) t i g u n g e n, jahrhundertalter Privilegien, die jegliche Ordnung und Neuregelung bisher unmöglich machten;

4. bie Anordnung von Verfahren zur Tierkörperbeseitigung, die gleichzeitig h y - gienischen und wirtschaftlichen Zwecken dienen;

5. die allmähliche Schaffung eines über das Reichsgebiet verteilten Netzes von Tierkörper­beseitigungsanstalten, die unter möglichst v oll- stä n d i g e r Erfassung der anfallenden Tierkörper in technisch gut ausgebauten Ein­richtungen wertvolle Erzeugnisse für die deut­sche Wirtschaft gewinnen. Hierfür sollen öf­fentliche Mittel eingesetzt werden.

Vorläufig erstreckt sich die Wirksamkeit dieses Gesetzes nur auf das Altreich, da in der Ostmark wie im Sudefengau noch eingehende Vorarbeiten notwendig find. Der Reichsminister des Innern hat mit der Durchführung dieses Gesetzes einen wesent­lichen Beitrag zur Erfüllung des'Vierjahresplanes übernommen.

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einem Erd- und zwei Obergeschossen besteht. Weiter müsse die Zahl der Wohnungen, die in j-eöem Stockwerk an eine Treppe gelegt wer­den, begrenzt werden. Als Höchstmaß mußten hier­für drei Wohnungen gelten. Der sog. Zweispän- nertys) sei noch besser. Die Grundrißanord­nung müsse so sein, daß reine Nordwohnun­gen vermieden werden. Die' sich hiernach er­gebende Zahl von drei mal drei, also zusammen neun Wohnungen in einem Wohnhaus, sollte im allgemeinen als Höch st grenze gelten, Damit gesundheitliche Gefahren und Belästigungen durch zu große Häufung von Wohnungen in einem Hause vermieden werden. Weiter müsse erstrebt wer­den, möglichst vielen Bewohnern.von Mehrgeschoß- wohnungen in nicht allzu großer Entfernung einen Kleingarten zu geben. Selbstverständlich ver­diene aus gesundheitlichen Gründen auch das Eigenheim starke Förderung. Die Frage des Bade- oder D u s ch r a u m s für die Kleinwoh­nung sei sehr wichtig und werde daher im Laufe der nächsten Zeit eine Klärung erfahren. Endlich be­tont der Referent, daß, soweit irgendmöglich jede S t o ck w e r k s w o h n u n g einen Austritt ins Freie erhalten soll.'

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Die reichsgesetzliche Luftschutzdienstpflicht, wie sie jetzt in fast allen großen Staaten zum Schutze von Leben und Eigentum der Zivilbevölkerung besteht ober erstrebt wird, muß naturgemäß auch Aus­nahmen zulassen. Andererseits darf durch die Ausnahmegewährung natürlich der richtige Ab­lauf des Luftschutzes nicht leiden. Bei einer Erläu­terung der maßgebenden Bestimmungen führt Bürgermeister Dr. Knöpp in der NS.-Gemeinde, dem Zentralblatt der NSDAP, für Gemeindepo­litik, aus, es fei oft für den Bürgermeister als Ortspolizeibehörde sehr schwer, bei den flüssig gehaltenen Abgrenzungen zu unterscheiden, wo die berechtigten Befreiungsgründe aufhören und wo Drückebergerei und mangelnder Wille zur Volks­gemeinschaft anfangen. Amtsträgertätigkeit im Reichsluftschutzbund könne nicht im Wege der Heranziehung zur Luftschutzdienstpflicht erzwungen werden. Die Tätigkeit als Amtsträger bis zum Blockwart hin fei und bleibe eine durchaus freiwillige und entspreche in ihrer opfer­bereiten Einstellung als Gefolgsmann des Führers und unermüdlicher Propagandist für das national­sozialistische Gedankengut dem SA.-Geist. Es sei aber festzuhalten, daß der Luftschutzwart nicht Amtsträger des Bundes ift, sondern eine auf Grund der Luftschutzdienstpflicht bestellte Person, deren Tätigkeit öffentlich-rechtlicher Na- t u r ist. Eine der häufigsten Erscheinungen sei der Antrag auf Befreiung von der Luftschutzdienst­pflicht wegen zu hohen Alters. Da es keine festgesetzte Altersgrenze gebe, müsse in jedem einzelnen Fall entschieden werden, unb zwar nach genauer Untersuchung der Verhältnisse, wobei man regelmäßig eine ärztliche Bescheini­gung verlangen müsse, baß tatsächlich ein Dauer« zustanb vorliegt. Sinngemäß gelte bies für Per-

Sigers ordnungsgemäß funktionieren. Um der Disziplinlosigkeit unter den Milizen zu steuern, sinb Dtfe, wie das Innenministerium noch bekannt gibt, irren früheren Vorgesetzten wieder unterstellt wor- Än. Man hofft, dadurch auch bie Lebensmittelver- >: ilung unb bie Durchführung ber notwendigen Überarbeiten erleichtern zu können.

Der rote Terror in Madrid.

Bilbao, 13. Febr. (DNB.) Madrid steht im pichen des neuen wahnsinnigen Befehls ber bol- jmewistischen Verbrecher, Wiberstanb bis zum setzten zu leisten. Tausenbe von Plakaten unb ,'lugzetteln forbern die Bevölkerung einschl. der ('rauen unb Kinber auf, aktiv an ber Verteibigung -seiltralspaniens mitzuwirken. Kriegswichtige Fa- irifen arbeiten 12ftünbig ohne Pause unb Schicht- aschsel. Bisher würben 15 000 Frauen zu Zwangsarbeiten gepreßt. Um Protest- Pimbgebungen zu vechinbern, wirb von ber Tscheka Öü brutalste Gewaltherrschaft ausgeübt. Diese bol- st ewistische Verbrechergruppe steht unter ber Auf- Eiht eines Spezialisten für Torturen, Mr aus Barcelona mit dem Flugzeug eingetroffen f Ferner würben sechsKriegsgerichte" inb acht Felbgerichte " eingesetzt.

DerMilitärgouverneur" von Mabrib,General" Vurtinez C a b r e r a , orbnete die rücksichtslose <e uberung aller führenben Posten in der Polizei M im Heer an. Jetzt werben auch bie Kriegs- »i r 1 e tz t e n mobilisiert, um roicber für ben Fiontdienst ober für bie Kriegsinbustrie eingesetzt 3U werben. Die Lebensmittelrationen für bie Zioil- bcölkerung wurden weiterhin gekürzt, um Reserven 311 schaffen, bie in befonberen festungsartigen Lagern tuter stärkster Bewachung für ben Fall ber Ein- Mfung Mabribs konzentriert werben. Infolge ber Überernährung nimmt bie Sterblichkeit, besonbers tuter ben Kinbern, erschreckenb zu.

Chamberlain zur Frage der Anerkennung Francos.

London, 13. Febr. (Europapreß.) Die Frage de Anerkennung General'Francos als Oberhaupt eher rechtmäßigen spanischen Regierung würbe am 9bntag im Unterhaus als erster Punkt ber Tages- ormung behanbelt. Die Vertreter ber Opposition, ro Attlee unb Arthur Henberson, richteten an Chamberlain die Frage, ob er eine Garantie dafür gexn könne, daß die englische Regierung in Anbe- tricht der geänderten militärischen Lage in Spa- nin nicht daran denke, bie nationalspanische Dfyjierung weber de facto noch de jure anzuerken- hl. Chamberlain erklärte, es sei ihm u n m ö g = I iy, eine berartige Versicherung zu einer Zeit atiigeben, in ber sich bie Lage in Spanien schnell inoere. Henderson wollte baraufhin wissen, ob das Uraerhaus vor einer Anerkennung General Fran­co: befragt werben würde. Chamberlain ant- üntete hierauf kurz:Die Regierung muß Ticjfür bie Verantwortung übernehmen." Die Aus- !pi che über biefen Punkt würbe stellenweise so l)ep:g, baß ein Vertreter ber Opposition schließlich bei Antrag aus Vertagung stellte.. Unter bem Bei- jal ber konservativen Abgeorbneten weigerte | hi jedoch ber Sprecher des Hauses, dem tinrrag zu entsprechen, so daß die Erörterung der Epnienfrage mit dem Ablauf der Fragezeit be- jnh-t wurde.

mirb. Weiter wird gefordeist, daß das Recht der kulturellen Autonomie für die Flamen zur Wirk­lichkeit werde unb Flamen sowohl als aud) Wallo­nen keine gegenseitige Einmischung in ihre kulturel­len Angelegenheiten mehr gestattet wirb. Die Erklä­rung wurde von dem Kammerpräsibenten und Bür­germeister von Antwerpen, Huysmann, unb bem Staatsminister Cauwclaert zusammen mit sechs anberen Parlamentariern unterzeichnet.

Reichsbankpräsideni Funk

Nachfolger Schachts in der BIZ.

Basel, 13..Febr. (DNB.) Auf der Monats­sitzung des Verwaltungsrates der Bank für inter­nationalen Zahlungsausgleich gab Präsident Sir Otto Niemeyer davon Kenntnis, daß nach bem Rücktritt von Reichsbankpräsibent Dr. Schacht den Statuten gemäß Reichswirtschaftsminister unb Reichsbankpräsibent Funkex offico Mitglieb des Board geworden ist. Reichsbankpräsident Dr Funk brachte bereits in einem mit der BIZ. ge­führten Briefwechsel zurv Ausdruck, daß die Be­ziehungen der Reichsbank zur internationalen Zah­lungsbank in der bisherigen Weise fort«

Kulturautonomie der Flamen.

Süffel, 13. Febr. Europapreß.) Der frühere

Tonische Parlamentarier der Katholischen und )N,^E^zialistischen Partei haben in dem erwähnten stieg611.! MPlinst die Ernennung des Dr. Martens zum igek M.M«d ber Flämischen Akabemie als eineflä - iftte $40 !n * S e Sache" bezeichnet, welche das Flamen- " W 1 tuj®in seiner Gesamtheit angehe. Sie erklären sich

gesetzt und, wenn möglich, noch vertieft werden sollen. Da ber neue Reichsbankpräsibent infolge feines großen Aufgabenkreises in Berlin festgehalten wirb, war die Teilnahme bes Vizepräsibenten ber Reichsbank Staatssekretär Brinkmann, an ber Sitzung angetünbigt. In letzter Minute mußte aber bringender Geschäfte wegen eine Absage erfolgen.

Den ausgeschiebenen beutschen Verwaltungsrats- mitgliebern Dr. Schacht unb Generalbirektor Reufch bankte Präsibent Niemeyer für die wäh­rend einer Reihe von Jahren geleistete wertvolle Mitarbeit und für das Interesse, das sie den Be­strebungen unb Zwecken ber BIZ. stets wibmeten. Die Ernennung bes Nachfolgers für Generalbirektor Neu sch dürfte vis zur nächsten Sitzung erfolgt sein. Die deutsche Vertretung in ber Sitzung übte Ban­kier von'Schröber aus.

Dem Bericht über bie Geschäftsentwicklung im verflossenen Monat ist zu entnehmen, daß bie Ge­schäftslage stabil geblieben ist. Die Geschäfte ber Dank in Golb waren etwas geringer als im Vor­monat. Die kommerziellen Krebite im Interesse des Exports, wie sie z. B. der Tschecho-Slowakei ge­währt worben sind, konnten auf einige weitere Länder ausgedehnt werden.

t>rei li ki gerne infamen Front energisch eA.c 5*'yp" Grunde läßt sich nach dem WD.;S der Dinge, der sich am besten aus einem in ,.eben AliDirpen erlassenen Manifest der Flamen ablesen i-N bi^ B. licht eher auf eine Klärung hoffen, bevor nicht ,lrfro ulten Sprachenstreit den Flamen Garan- en uoF.heiljmr bie Erfüllung ihrer Forberungen gegeben mfen3^to:lrn sind, die ihnen theoretisch bereits längst zu- geiflirioen wurden.

ift ,emer ^eiamryeit angeye. tote ernaren pcy Arten der Beseitigung von Tierkadavern gestattete

p« Kartens solidarisch unb verlangen, baß durch unb bie hierfür erforberlidje Durchführung dem er W V ^uhre 1936 von beiben Kammern gebilligte Landesrecht überließ, sodaß die bestehenden An- König unterzeichnete Amnestie nun lagen vielfach weder den notwendigen hygienischen ^eral ö0*; kN'Vi unter bie Vergangenheit ein Strich gemach' Anforberungen genügten, nock) bie für die Wirt-

Gefallene unb totgeborene Tiere müssen mög -! schäft wertvollen Probukte erfaßten unb entspre- lich st rasch sachgemäß beseitigt werben. > chend auswerteten, ist nunmehr einheitliches Ihre Beseitigung kann baher nicht dem freien Er- R e ch t für bas gesamte Reichsgebiet messen bes Tierbesitzers überlassen' bleiben, da - ' durch diese Tierkörper bie .Gesunbheit unserer hei­mischen Tierbestänbe wie bie bes Menschen gefähr­det werben kann. Schaffen sie boch bie Möglich­keit zur Uebertragung von Tierseuchen unb zur Verbreitung tierischer Schmarotzer. Auch

Wetterbericht

Die Zufuhr kühlerer Luftmassen hat zu ethcr Be­ruhigung ber Wetterlage auf bem Festlanbe geführt, womit Aufheiterung unb in ber Nacht zum Dienstag leichte Fröste oerbunben waren. Da weiterhin Stö­rungen von Norbwesten her auf bas Festlanb vor­bringen, ist Bestänbigkeit für längere Zeit nicht wahrscheinlich.

Vorhersage für Mittwoch: Anfangs noch heiter, zunehmenbe Bewölkung unb Unbeftänbigfeit, nachts Frost, Tagestemperaturen über 0 Grab, west­liche Winbe.

Vorhersage für Donnerstag : Unbestän- big mit kürzeren Nieberschlägen.

Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blum« schein Verantwortlich für Politik unb für bie Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für ben übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für ben Inhalt ber An- zeigen: Theobor Kümmel. D. 21.1. 39: 10 896. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsbruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit ber Illu­strierten 15 Pf mehr Einzeloerkaufspreis 10 Pf unb Samstags 15 Pf., mit ber Illustrierten 5 Pf. mehr. Zur Zeit ist Preisliste Nr 4 vom L September 1937 gültig.

und enbeit ® u ö r .

(borbnung, J chi-ars Bemühungen gescheitert.Um die schluß d«

!ei|= er* im lauf" aud) «f » i»

Die Lage des Oeuischiums in der Tscheche!.

P rag, 14. Febr. (DNB.) Irn Klub der Deut-- V Nationalsozialistischen Abgeordneten unb Se- ütircn gab der Vorsitzenbe Abg. Kunbt einen 3: ocht über bie Lage bes Deutschtums in ber A'cho-Slowakei. Er verwies darauf, daß es ein Irrum wäre, anzunehmen, daß es den Deutschen <\\® ginge als vor dem 1. Oktober 1938. Zwar *ie gewisse frühere offensichtliche Methoden be- M^rs auf dem Gebiete des polizeilichen unb nächtlichen Vorgehens weggefallen. Auch sei lai in manchen Fragen von Aeußerlichkeiten ent- egukommender geworben, z. B. in Bezug auf as Tragen des Hakenkreuzes unb bie Verwen- lin ber Hakenkreuzfahne. Doch ist in Bezug auf e arktische Rechtsstellung ber Deutschen noch keine «sintliche Besserung eingetreten.

E herrsche auf tschechischer SeUe bie Einstel- tnc den neuen Staat nur als nationalen t at ber Tschechen zu betrachten, aus bem 0; 1 verbliebene Deutschtum zwar nicht mit Ge- 1(1 aber auf kaltem Wege herausge- rciin gt werden solle. Sb scheine man die alte

M )i'fi)e Ministerpräsident Iaspar, den König ____ u_. 41vl Ul ~

Nk L ?«d mit ber Neubildung der Regierung beauf-! kann fahrlässige unb mißbräuchliche Verwendung

O te 1. hat den König von dem F e h l s ch l a g seiner von gefallenen Tieren, die z. B. an Milzbrand,

w -0 Wungen unterrichten müssen. Jaspar war bei Rotz ober Paratyphus erkrankt waren ober Tri-

ftn Vorhaben von ber falschen Voraussetzung chinen ober Finnen enthielten, erhebliche unmittel- »Zangen, Dr. Martens, um beswillen bie bare Gefahren für ben Menschen schaffen.

Pf1 Mangen,

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treten. 3U al- Ni^glieb der Flämischen Llkademie zurücktreten. eIn $0? I arischen ist jedoch aus dem Problem Martens ,>r-Tech v-age ber flämischen kulturellen A u - lager t n 1. m i e geworben, für bereu Verwirklichung sich passende dirfilmischen Politiker aller Schattierungen jetzt in I $ rttlTinomornrnm»» einsetzen. Aus

^t sich nach bem gegenwärtigen

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Falle unb Tateinheit mit versuchtem Morb zu zwölf Jahren Zuchthaus verurteilt, weiter zu lebensläng­lichem Ehrverlust und zur Tragung ber Kosten bes Verfahrens. Zuläfsigeit ber Polizeiaufsicht würbe ebenfalls ausgesprochen.

Durch Rafcfenapparaf aus Seenot gerettet.

Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiff­brüchiger melbet: Von dem gestrandeten Dampfer Eduard Geiß", Kapitän Joerg, wurden sieben Mann der Besatzung durck) den Raketenapparot der Station Kolberg-Ost gerettet. Der Dampfer befand sich auf der Reise von Kolberg nach Stolp- münbe. Bei diesigem Wetter war der Dampfer bei Boltenhagen gestrandet. Die Rettungsmann­schaft ber Deutschen Gesellschaft zur 'Rettung Schiffbrüchger brachte ben Raketenapparat zur Unfallstelle. Bereits mit bem ersten Schuß würbe bie Leinenverbindung mit dem Schiff hergestellt. Bei Süd-West-Sturm, Stärke 8, unb grober See wurden sieben ber noch an Borb befinblichen Per­sonen mit der Hosenboje von dem 200 Meter ent­fernt liegenden Schiff gerettet. Käpitän, Erster Offizier unb Erster Ingenieur blieben vorläufig an Borb, da mit Besserung bes Wetters zu rechnen

Weitere deutsche Todesopfer beim Erdbeben in Chile.

Wie der Leitung ber Auslanbsorganifation mit­geteilt wirb, sind bei ber Erdbebenkata­strophe in Chile außer ben bisher Genannten leider noch sechs weitere beutsche Tobesopfer zu beklagen. Bei den in ber Stabt Chillan ums . fieben gekommenen Personen handelt es sich um: 'Rolf Möller, Luis Keresturi, bie aus fia Paz ftammenbe Frau Schütt, Herr Doyens und zwei Kinber des Ehepaars Nikolaus Nett im Alter von 12 unb 15 Jahren. >

Fünf Tote bei einem Eisenbahnunglück in Südafrika.

Sn der Kap-Provinz (Südafrika) ift in der Nähe von Daljosephap zwischen Paar! und Wellington em Personenzug entgleist. Nach den letz­ten Meldungen sind dabei fünf Fahrgäste getötet unb sieben schwer verletzt worden. Paar! be- findet sich 50 Meilen von Kapstadt entfernt.

53 Todesopfer des Eisenbahnunglücks in Katalonien.

Die Zahl ber Tobesopfer bei bem schweren Eisenbahnunglück von Las Planas in Kata­lonien, bei bem, wie gemelbet, zwei Züge in voller Fahrt aufetnanderstießelf, hat sich, wie Havas aus Barcelona meldet, auf 53 erhöht, nachbem inzwi­schen zahlreiche Schwerverletzte gestorben sinb.

Kleine politische Nachrichten.

Stabschef Lutze ist in Begleitung vom General- stabschef ber faschistischen Miliz, General Russo, nach seiner Rückkehr aus Tripolis von Rom nach V e n e b i g abgeflogen unb wirb am Dienstag von dort aus im Flugzeug nach Berlin zurückkehren.

*

Die Bestattung von Papst Pius XI. in ber Peterskirche wirb auf Beschluß bes Karbi- nalskollegiums am Dienstag, um 16 Uhr, unter Ausschluß der Öffentlichkeit vor sich gehen. Das Konklave zur Wahl bes Nachfolgers wirb nicht vor bem 26. Februar unb nickst sväter als am 1. März zufammentreten.