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bildet nach wie vor aus in allen Klassen
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werden durch' Vorbemerkungen anatomischer und physiologischer Art eingeleitet, die dem Verständnis der folgenden klinischen Ausführungen dienen. Eine kurze Beschreibung der pathologisch-anatomischen Krankheitsgrundlagen schließt sich an. Durch ein ausführliches Sachverzeichnis wird die Be-
Frau K. Decker, Witwe, Waldenburg i Schlesien, Lützowplatz 1, schreibt uns am 11.3.1938: „Seit 15 Jahren fast litt ich an Glieder- reißen. Nachts fürchtete ich mich schon ins Bett zu gehen, ich foimte nicht liegen und nicht gehen. Es kam so weit, daß ich meme Arbeit ' • y.L XL — YXATTC*
sere Zeit hat.
— Sternbuchlein193 9. Mit Sternschau im Herbst 1938. Von Robert H e n s e l i n g. 100 S. Mit 70 Bildern und Sternkarten. Kartoniert 1L0 Mark. 1938. Franckh'sche Derlagshandlung, Stuttgart — (415) — Seit 28 Jahren erscheint dieses Büchlein. So anspruchslos und billig es ist, so vollgepfropft ist es mit Wissen über alles, was man von Sonne, Mond und Sternen wissen möchte. Die Übersicht' lichen Sternkarten, die Erklärungen für den Stand der Sterne, die Sonnen-, Mond- und Planeten- tafeln, die Angaben über Finsternisse und Stern- schnuppen, die anschaulichen Bilder, verständliche Erklärungen und übersichtliche Tabellen machen dos Büchlein zu einem nützlichen Berater und Führer.
wieder.
„Och, das sagen sie doch alle, ich meine, alle Leute sagen das."
'„Tja, und nun", frage ich, „warum bist du denn wiedergekommen aus der Stadt? Warum arbeitest du denn jetzt schon seit zwei Monaten auf dem Hof?"
Mein junger Freund weiß erst nicht recht, was er antworten soll, kommt dann aber doch mit der Spracl^e heraus: „Ich mag da nichts mehr von hören und seh'n. Das ist doch nichts für mich. Ich sollte den ganzen Tag an einer Maschine stehen und immer alle halbe Minute einen Hebel herumdrehen. Den ganzen Tag und die ganzen Wochen sollte ich das immer machen. Und da bin ich einfach weggelaufen. Und nun will ich immer auf dem Lande
bleiben. Meine Vorfahren haben hier ihr Brot gehabt, und dann werde ich hier auch wohl nicht verhungern. Und wenn ich auf dem Hof arbeite, dann kann ich auch mal'n Vogel zwitschern hören, oder n Hasen laufen seh'n, sowas gibt's in der ©tobt überhaupt nicht! Die Leut' in der Stadt sind halt ihr Leben gewöhnt und ich meines. Da soll jeder bei seiner Arbeit bleiben." —*
lieber einen ähnlichen Fall ließe sich ebenfalls berichten. Ein 19jähriges Mädchen, das vor einem Jahr auch „unbedingt in die Stadt mußte" — da ist die Arbeit viel feiner und leichter — kam ebenfalls zurück und sagte: „Na, das Leben in der Stadt ist ja recht schön, aber auf die Dauer habe ich das doch nicht aushalten können: so ohne Wald und Wiesen und all' das!"
Wie diese Einzelfälle beweisen, stimmt die Be- hauptung, daß Landarbeit minderwertig sei, nicht. Es handelt sich lediglich um eine sehr bequeme, aber sehr faule Ausrede. Wie mancher gesunde Mensch vom Lande betrügt sich heute mit dieser Ausrede, um seinen Entschluß, vom Lande weggegangen zu sein, in fünf oder in zehn Jahren einmal bitter zu
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Prächtig sieht er aus! - Kennen Sie ihn? Der Eisvogel ist Mittelpunkt des neuen Tier-Romans:
nicht mehr machen konnte. Ich hatte furchtbare Schmerzen. . Mein Leiden wurde als Ischias festgestellt und als
raschen Ueberblick über das Gesamtgebiet der inneren Medizin ermöglichen. Aus dem umfangreichen Gebiet wurde nur das f""
_ Gerhard Storz: Das Drama Friedrich Schillers. 288 Seiten, 8 Bilder. Ganzleinen RM.5,40. Sozietäts-Verlag, Frankfurt am Main. — (410) — Begeisterung für das große Kunstwerk, das in Schillers Dramen enthalten ist, hat Sprache und Haltung des Buches bestimmt, rc- —!ll Dt-rsfändnis der einiel-
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Seit 15 Jahren an Gliederreißen gelitten. .Ich hatte ttie gedacht, daß ich die Schmerzen Je verlieren würde.«
Ehrenvolle Arbeit im Dienste des Volkes
Landarbeit - minderwertige Arbeit?
NSG. Ist es nötig, diese Frage überhaupt zu stellen? Wir befinden uns doch immerhin fast sechs Jahre im Dritten Reich," und da soll es noch Arbeit geben, die minderwertig ist? Bei allem Suchen nach den Gründen für die Landflucht, tritt uns als ein Grund immer wieder die Ausrede entgegen, daß Landarbeit minderwertige Arbeit sei. Und um eine Ausrede handelt es sich hier, wie folgender Fall beweist
*
Mir am Tisch gegenüber sitzt ein 17jähriger junger Mensch. Etwa 1,80 Meter groß,, „hatt'n Buckel wie'n Scheunentor un'n paar Händ' — wo die hinhau'n, da wächst kein Gras mehr", blaue Augen, Helles Haar, kurz, ein Kerl, an dem man seine Freude haben kann. Sein Vater ist Landarbeiter auf einem großen Hof, sein Großvater stand früher an derselben Stelle und sein Urgroßvater auch schon.
Ich lege ihm die Frage vor: „Warum bist du vor drei Jahren in die Stadt gegangen, um dort Fabrikarbeiter zu werden? Warum bist du nicht, wie dein Vater und dein Großvater llnd dein Urgroßvater schon, auf den Hof gegangen, um später einmal Landarbeiter auf einer gesunden Anteilswirtschaft zu sein?"
Rach einigem Drucksen meinte er: „Tja, td) glaubte, die Arbeit in der Stadt wäre feiner und leichter. Mich hier immer beim Bauern herumzuquälen, dazu hatte ich damals keine Lust. Die Arbeit auf dem Lande wird ja doch von allen Leuten nicht so recht für voll angesehen."
„Wer sagt das denn, daß die Arbeit auf dem Lande minderwertig zu bezeichnen ist?" frage ich
Obstbäume u. Beerensträucher v Gemüse - Wiesen - Blumen frühere
und größere Ernten
nen Dramen führen. Im Mittelpunkt steht allem das Werk als Bau und Körper. Ganz von selbst ergeben sich die Stationen der dichterischen Entwicklung: Die Urform des Dramas, die Begegnung mit dem Zeittheater, der Durchgang, das reife Werk, der Stll uni) die Krönung im letzten Werk, Wilhelm Tell". Die innere Gestalt des Dichters wird so in dem Buche mit umschrieben. Weil es nicht einzelne bestimmte Resultate biographischer oder literarhistorischer Art bieten will, sondern Die Durchsicht durch ein Ganzes ist, wendet es sich nicht an die gelehrten Fachleute, sondern an die Jugend, die Schiller lesen will, und an den gebieten Laien, der wieder Zutritt zu ihm sucht.
chronisch bezeichnet. Ich habe alles versucht, konnte aber nichts finden, was " mir die Schmerzen vertrieb. Durch eine ! Apotheke wurde ich auf Togal aufmerk- ; sam und mit großem Vertrauen kaufte sich es mir. Es dauerte ja lange, ehe es anschlug, denn meine Leiden waren zu tief gewurzelt. Aber als ich das 3. große Glas fast verbraucht hatte, wurde ich Hilfe gewahr. Nun, nachdem ich 12 große Gläser verbraucht habe, kann ich wieder ohne Schmerzen schlafen und mit unendlichem Dank berichte ich Ihnen die|es. Ich vrn nun 70 Jayre alt und hatte nie gedacht, daß ich ine Schmerzen je verlieren würde."
Die Erfahrungen anderer sind wertvoll! Der Bericht von Frau Becker ist einer von vielen, der uns unaufgefordert aus Dankbarkeit zugegangen ift. In der Tat hat Togal Unzähligen bei Rheuma, Gicht Ischias, Hexenschuß, Nerven- und Kopfschmerzen s«wie Erkältungskrankheiten, Grippe und Influenza rasche Hilfe gebracht. Es hat keine schädlichen Nebenerscheinungen und die hervorragende Wirkung des Togal wurde von Aerzten und Kliniken feit Jahr^i bestätigt. Haben auch Sie Vertrauen und machen Sie noch heute einen Versuch — aber nehmen Sie nur Togal! Sn allen Apo« theken erhältlich. RM. 1.24.
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— Chemische Fundgrube. Don Dr. Her. mann R ö m p p. Eine Auslese von über 250 unbekannten chemischen Patenten und Erfindungen aus allen Ländern. 193 Seiten. Leinen 4,20 Mark. Franckh'sche Derlagshandlung, Stuttgart. — (416) — Ein leidenschaftlicher Chemiker und gewandter Plauderer hat aus Zehntausenden von chemischen Paters ten aller Erdteile 250 der interessantesten (und auch von Nichtchemikern verwendbaren) ausgewahlt und in gedrängter Fassung mit eigenen Erläuterungen wiedergegeben. Er zeigt in anschaulicher Darstellung den Werdegang und die Eigenart chemischer Erzeugnisse, die uns auf Schritt und Tritt begegnen, 3^gt neue Gebiete, auf denen auch nut einfachsten Mitteln wertvolle Erfindungen gemacht werden, gibt Richtlinien, wie man Patente erwirbt und fuhrt uns gleichzeitig durch das modernste Patentschrifttum und -recht der ganzen Welt.
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mehr wurden auf den Ausgleichsfonds nach der alten Goldbewertung 200 Millionen Pfund übertragen, nach der neuen — je 140 Shilling je Unze Gold — aber 350 Millionen Pfund Diese riesenhafte Uebertragung, so erwartete man, werde der Baissespekulation gegen das Pfund ein Ende bereiten und das Pfund stabil halten, während alle Welt an ein langsames Abgleiten glaubte und noch zum Teil glaubt. Der Währungsausgleichsfonds verfügte Ende September noch über 152 Millionen
foau wird tünftia der Adefa übertragen, die Be- zchu'ngen zur Wirtschaffsgruppe Bekleidungsindu- firie werden erheblich ausgestaltet und die Kredit- unb Finanzierungsorganisationen weiter ausgebaut Herben.
Die Schwierigkeiten in Der deutschen Kaffee- Versorgung kommen davon her, daß einmal I? ehr Kaffee getrunken wird und anderer- stits die Zufuhrmöglichkeiten eine Zeit lang gebosselt waren, weil unser Hauptlieferant B r a s i - [i e n aussetzte. Die Meinung, in Deutschland würde prozentual am meisten Kaffee getrunken, ist zwar urig, denn in der Statistik liegen die Vereinigten Staaten, die skandinavischen Länder und Holland t»r uns, aber wir trinken immerhin erheblich mehr Kaffee als Frankreich und England. Im letzten Jahr sieg Der Deutsche Verbrauch infolge Des besseren Verdienstes der Massen und des Schwindens ter Arbeitslosigkeit um volle 50 v. H. Dazu linken wir nur b e st e Qualität. Unser Kaffee-
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__ Professor D r. D r. W. Weddigen: Allgemeine F i n a n z w i s f e n s ch a f t. In Leinenband RM. 3,50. Verlag von Quelle und Meyer in Leipzig. — (382) — Das Buch entwickelt die Grundbegriffe, Grundlagen und Grundsätze Der öffentlichen Einnahmen- und Ausgabenwirtschaft. Es will den Studenten mit der Ordnung der Finanzwirtschaft und Den verschiedenen gorinen der Gebühren, Beiträge und Steuern ver-! physikalischen
— Organische Chemie. Von Dr..K. Freudenberg, Professor an der Universität Heidelberg. 239 Seiten. Seinen 5 Mark. Verlag von Quelle & Meyer in Leipzig. — (381) — Der Heidelberger Ordinarius gibt hier eine Einführung in Die organische Chemie, Die nach Stoffordnung und Stofs- gestaltung besondere Wege geht. Ihr Ziel ist es, das gesamte Gebiet unserem heutigen Wissen entsprechend übersichtlich darzustellen und vor allem die Zusammenhänge hervorzuheben. Ein allgemeiner Teil beschäftigt sich mit den Eigenschaften des Kohlenstoffes, die ihn zum Ausgangselement für die organische Chemie werden ließen, und gibt Auskunft über Wesen und Abgrenzung der Moleküle. Der Hauptteil behandett die wichtigsten organischen Stoff- qruppen. Sie führt im Verein mit einer sinngemäßen Zusammenfassung der Formeln am ehesten zu einem ursächlichen Verstehen. Daneben kommt es dem Verfasser darauf an, Dem Leser klarzumachen, welche Bedeutung die chemische Forschung für un«
Pfund Gold, aber die Angrifte Der JBaiffefpeMafton zwangen zu verlustreichem Eingreifen, so daß nach einer Angabe des „Economist" der Fonds auf 80 Millionen Pfund zusammengeschmolzen war. Jetzt dürfte er sich auf mindestens 430 Millionen Pfund belaufen, aber die erwartete Wirkung blieb zunächst aus bis sich ab Mittwoch eine Befestigung Des Pf unDes gegenüber dem Dollar durchsetzen konnte.
bereuen.
Der Abschluß eines Landarbeitslehrvertrages gibt jedem heute Die Möglichkeit, sich auch lehrmäßia eine GrunDlage für das Leben zu schaffen Das Dritte Reich wird dafür sorgen, daß eines Tages Die sog. „Existenzfrage" noch weitgehender gesichert sein wird, als das heute schon Der Fall ist. Es wird einmal die Zeit kommen, da muß aus jedem deutschen Erbhof Der „Zweite Erbhof" heroorwachsen. Deutschland wird einmal tausende bauernfähige Menschen brauchen, Damit seine blute- und ernährungsmäßige GrunDlage für ewig gesichert bleibt.
Wir Dürfen daher das GereDe der Minderwertigkeit der Landarbeit nicht mehr dulden. Bauer, du hast mit gutem Beispiel voranzugehen. Du Darfst deine zweiten und dritten Söhne nicht mehr in Die StaDt geben. Bäuerin, du darfst Deiner Tochter nicht ;utu xuo , -----■
mehr einen „Beamten" wünschen, du mußt sie auf über 200 Zeichnungen und Skizzen im Text. Kar- einen Hof geben, damit sie gleich dir einmal eine toniert RM. 3,20, Leinen RM. 4,20 Franckh iche tüchtige Bäuerin wird. Das gute Beispiel muß und Verlagshandlung, Stuttgart. — (379) — Mit wird bewirken, daß auch die Kinder des Land- Sachkenntnis und Geschick sind hier Die wichtigsten arbeiters und Heuerlings wieder auf dem Lands bleiben. Auch das hilft mit, Kräftemangel auf dem Bauernhof zu beseitigen und die Landflucht zu
Die Geschichte eines Eisvogels von Kurl Knaak
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Nur wenigen Naturfreunden ist es vergönnt, den Eisvogel - diesen prächtigen, gefiederten Fischer - in der Natur au beobachten. Der Verfasser hat ihn in seinem Daseinskampi, bei der Fischiagd, im Spiel triebhaften Lebens und bei der Aufzucht der Jungen belauscht und läßt UNS in unterhaltsamer und anschaulicher Sprache dieses ganzen bunten Vogel« lebens teilhaftig werden.
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»Darf betrug im letzten Jahr 174 Millionen Kilo- 1 ramm, wovon Brasilien rund die Hälfte, näm- ch 87 Millionen deckte. Der zweite Kaffeelieferant • Deutschlands ist Kolumbien. Deutschland kaufte
Jahr 1936 rund 500 000 Sack Kaffee von Brasi- Jcn, dagegen 1937 bereits 700 000 Sack. Im No- lember 1938 ist der deutsche Kaffeebedarf gewaltig csstiegen. Während sonst rund 200 000 Sack Kaffee L Monat verzollt wurden, waren es im November 30 0001 Nun kam während der Krisenmonate des Trigen Jahres Die Furcht Der Brasilianer , vor chweren Ausfuhr-Verlusten im Kriegsfälle. Die lusfuhr wurde daher abgedrosselt, während mir auf Standpunkt stehen, daß wir die Einfuhr nicht inbeDingt lebensnotwendiger Genußmittel nur mit eutschen Waren und nicht mit den sehr knapp infallenden Devisen bezahlen können. Für Kolumbien ' elten die gleichen Voraussetzungen. Erfreulicherweise at sich Brasilien bereiterklärt, in Handelsvertrags- irerhandlungen mit Deutschland einzutreten, während bisher immer Die Furcht vor Dem Augenrollen Uncle 5am5 Brasilien abschreckte. Der Verkehr mit Brassen ist wieDer in Gang gekommen, aber wir wer- kn wohl Damit rechnen müssen, Daß wir gegenüber km erhöhten Verbrauch von 1938 gegenüber Den Vorjahren etwas weniger Kaffee trinken, statt z.B. iier Tassen nur Drei Tassen. Die Kaffeezuteilung ist ^her auch auf 75 v. H. Des sonstigen Verbrauchs kontingentiert worDen.
Die wirtschaftliche Erstarkung Der Achsenmächte Deutschland und Italien durch ^ie Arbeit und durch Die Kraft Des Bodens im Gegensatz zu den Kapitalsmächten und Dem Kreditwesen Der Internationale, ist eine Tatsache, der Die iberalistischen Mächte ohnmächtig gegenuderstehen. Vergeblich ist chr Unkenruf gewesen, Die Autarkie führe zur Verarmung, vergeblich war das ver- seaene Geschrei Der interessierten GelDkreise, die Nationalwirtschaften, Die sich auf Die natürlichen Kräfte ihres Landes stützten, würden verdorren. Das natürliche System des Wirtschaftsaustausches b&ginnt über das rein händlerische Prinzip den Sieg davonzutragen. Italien geht, wie auch Deutschland, Daran, seine Bodenschätze zu entwickeln, um sich von der Einfuhr solcher Rohstoffe nach Möglichkeit unabhängig zu machen. Das ist das ganze Geheimnis Der Autarkie! Wenn es a B 1935 nur 990 000 Tonnen Kohle gewann, 1937 aber bereits 2 024 000 Tonnen, unD wenn im gleichen Zeitraum Die Eisenerzeugung von 561000 Tonnen auf 1 016 000 Tonnen stieg, Dann biente diese Mehrproduktion dem Abbau der ge- walttgen Einfuhrüberschüsse Des Jahres 1937. Wir haben selten zwei Wirtschaftsräume, die sich so glücklich ergänzen wie der deutsche und der italienische Bereich. Italien gibt uns vor allem Gemüse nnd Obst, während wir Kohlen, Maschinen und Apparate, Holz und Zellulose liefern. In der italienischen Ein- und Ausfuhr steht Deutschland weitaus an erster Stelle. So betrug in Den ersten zehn Monaten des Jahres 1938, für Die 3iffern vorliegen, Die Einfuhr Italiens aus DeutschlanD 2515 Millionen Lire, Dann kamen Die USA in weitem Abstand mit 1110, Enaland mit 573 und Frankreich gar mit nur 200 Millionen Lire Lei der Ausfuhr zeigte sich dasselbe Bild.
England ist in die Zwangslage versetzt worden, fein Pfund zu verteidigen. Zunächst wurden der Terminhandel in Gold und Die Bevorschussung von Goldkäufen durch Banken verboten, dann wurde Ende 1938 das Verbot der Kam alaus- fuhr erlassen, und schließlich wurden 4 Milliarden Reichsmark in Gold von der Währungsbank Der Bank von England, auf den Währungsausgleichsfonds übertragen. Seit September 1931, als das Pfund sich vom Golde löste, erwarb die Lanc von England 190,5 Millionen Pfund in Gold zum alten Goldpreis von 85 Shilling je Unze.^cmu
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