Ausgabe 
14.1.1939
 
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Samstag, IVSonntag,15. Januar 1939

189. Jahrgang

12 Erstes Biati

Giehener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

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Friede der Gerechtigkeit

R. G. Rom, 13. Januar.

Ordnung ent=

Front der

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-on-

Komitees, das sich zu diesem Zweck nach Syrien begeben hatte, mit dem Groß-Mufti von Jerusalem um folgende Punkte gedreht:

die Palästina-Lösung eine Bedeutung, die weit über den Rahmen Palästinas hinausgeht.

Kairo, 13. Januar. (Europapreß. Funkspruch.) Wie am Freitag aus gut unterrichteter Quelle ver­lautet, haben sich die Beratungen des Arabischen

1. Um die Zusammensetzung der a r a b i s Abordnung Palästinas auf der

Das Schlußkommunique von Rom. Entwicklung der Beziehungen im Geiste der Freundschaft des Paktes vom 16. April 1938".

. 13- 30":. <DNS.> D-r stellt w-rd-n mäste, di-' Abw°hrm-tznahm-n

tnpfing am Are, 0 0 8 l Ungeist ergreift und ihn genau über, i. den ilaliemfdjcn Artikel III dieses Abkommens waren

, die im Kamen etüQten, die unter der Z-rschungs-

Außenminister beider Länder. Gras Liano Lord Halifax, stattgesunden haben, sind . bedeutenderen Fragen des Augenblicks und die Beziehungen zwischen den beiden Imperien geprüft worden. Diese Unterhaltungen waren durch größte Herzlichkeit gekennzeichnet und führten zu einem freimütigen und um­fassenden Meinungsaustausch. 3n gegenseitigem Einvernehmen beschlossen die Staatsmänner, die Beziehungen, die zwischen den beiden Ländern bestehen, in dem freund­schaftlichen Geiste des Paktes vom 16. April letzten Jahres weiter zu entwickeln. Es wurde auch beschlossen, sobald wie möglich die Sonderabkommen abzuschließen, die in

dem genannten Pakt vorgesehen sind. Aus den Unterhaltungen war erneut die Entschlossenheit Italiens und Großbritanniens zu erkennen, eine Politik zu verfolgen, welche in wirksamer Weise zur Aufrechterhaltung des Friedens führt, eine Politik, welcher die Bemühungen der beiden Regierungen gegolten haben und weiterhin gelten werden.'"

Der Popolo d'Jtalia versichert, daß die römische Aussprache nicht mit den üblichen Besuchen und normalen Zusammenkünften zwischen Staatsmän­nern verglichen werden könne. Die Reise Chamber­lains und Lord Halifax' sei nach dem historisch be­deutungsvollen Ereignis der Gründung des italie- Nischen Imperiums erfolgt. Es schließe sich ein Zyklus großer politischer Revi­sionen. England erkenne die Realität des n e u e n I m p e r i u m s, der Realismus Chamber­lains habe das Verdienst gehabt, den italiemschen Sieg nicht als ein Element der Sto­rung zu betrachten, sondern als einen Beitrag des Ausgleichs unter den europäischen Mach­ten. Mittel- und Westeuropa blieben um Ne beiden großen Stellungen des englisch-französischen Bünd­nisses und der Achse RomBerlin ausgerichtet Aber man könne nicht daran vorbeigehen, daß nut der Anerkennung des italienischen Imperiums und mit den Münchener Abmachungen, die die nationale Einheit Großdeutschlands besiegelten, wesent­liche Ergebnisse erzielt worden seren. Diese beiden Ereignisse hätten das alte System von Versailles von Grund auf revi­diert. Sie seien auch eine Bestätigung für Ne gewaltigen Energien gewesen, die die deutsch-italie­nische Achse darstellen.

Vatikan ein Essen gab, an Nm neben dem Kardl- nalstaatssekretär Pacelli zahlreiche kirchliche Wür­denträger teilnahmen. . - v

Spater besichtigten Chamberlain und Lord Hali- fax das englische Institut der Schonen Künste und benutzten dann den sonnigen Tag zu einer Fährt im offenen Wagen durch die Stadt zur Autarkie-Ausstellung des italienischen Bergbaues und der Urbarmachung. Dort hatten sich Parteisekretär Minister St a race und der Unter­staatssekretär für Korporationen, i , zur Füh­rung durch die Aiisstellung emgefunden Nach der Besichtigung des Ausstellung begaben sich die eng­lischen Minister z u m K a p i t o l, wo m den WnE- sülen ein Empfang durch den Gouverneur von Rom erfolgte Dazu hatten sich die staatlichen Würden­träger und führende Persönlichkeiten der italienischen Wirtschaft eingefunden. Den Abschluß des offiziellen Besuchsprogramms bildete eine Abendtafel in der englischen Botschaft beim Quirinal.

In der Nacht zum Samstag wurde über die rö­mischen Besprechungen folgendes Kommu n i g u 6 ausgegeben: .

3n den Unterhaltungen, welche in den letz­ten Tagen zwischen dem Duce und dem briti­schen Premierminister unter Beteiligung der

Ungarns Beitritt zum Antikominternpakt.

Oer Einladung der Antikominternmächte wird die ungarische Regierung Folge leisten

dritte Staaten, die unter der ^er^gungs- arbeit der Bolschewisten leiden oder die sich gegen den Bolschewismus wehren müssen, ein geladen, sich den deutschen und japanischen Abwehnnaßnah- men anzuschließen. Ein Jahr spater am 6 Nasember 1937, trat Italien diesem Abkom­men bei, und fetzt f°>gt^Ungarn wahrend in vielen anderen Ländern, die sich offyiell noch nicht die er Ordnungsfront angeschlossen haben, doch der Kampf gegen den Bolschewismus nut mehr oder minder scharfen Waffen geführt wird. Die Wirksam­keit des weltpolitischen Dreiecks ist inzwischen yer^ vorragend in Erscheinung getreten sie äußerte sich nicht nur in d-r gemeinsamen B-kampsung des roten Imperialismus und der unterirdischen Tätig­keit der kommunistischen Internationale, sondern auch in der kulturellen Aufbauarbeit welche die großen Ordnungsmächte unter sich geleistet haben

In der Tschecho-Slowakei, in Finnland und den baltischen Staaten, in Polen, in Bulgarien in Jugoslawien, in Griechenland, in Rumänien, n der Türkei ist die kommunistische Partei ofsiziell ver­boten, ebenso in den meisten sudamerikamschen

Staaten Auch die weiße Bevölkerung Südafrikas führt einen erfolgreichen Abwehrkampf gegen die Agenten Moskaus. In Frankreich erheben sich ge- rade jetzt viele Stimmen, die das Verbot der unter Moskaus Befehl stehenden Kommune verlangen, aber während in England die Bolschewisten wenm- stens nur im Geheimen wühlen können und Die Öffentlichkeit sie ablehnt, sind in den USA. unter jüdischem Protektorat und dem Regiment Roose­velts diese Wühlratten um so eifriger dabei. Die Fundamente des Staates anzunagen.

Der Nationalsozialismus und der Faschismus waren im Kampf gegen die zerfetzenden internatto- nalen Mächte erstarkt, sie haben, wie auch Japan, nur einen Feind: den Vaterlands-, glaubens- und sittenlosen Bolschewismus, der durch Klassenkamps, Haß und Hetze, durch blutgieriges Wüten und durch die Entfesselung der niedrigsten Instinkte die Mensch­heit in ein ($005 führen will, wahrend Alftuda mit satanischem Grinsen im Hintergrund steht Zen­traleuropa wurde dem Bolschewismus oerscknossen. Nun tritt auch Ungarn in die Reihe der Machte, denen es als antibolschewistischer Staat auf Grund seiner eigenen schmerzlichen Erfahrungen schon längst zugehörte.

(Schluß auf der zweiten Sette.)

In der neuen Reichskanzlei hot der Füh­rer und Reichskanzler am Donnerstag nach einem Empfang der obersten Vertreter Der Weh^ macht, Der Polizei unD Der ReichshauptftaDt auch mit dem Diplomatischen Korps Die traditionellen Neujahrsglückwünsche ausgetauscht. Mit diesem feierlichen Staatsakt wurde das imposante Monu­mentalgebäude, das auf Befehl des Führers nach den Plänen des Generalbauinspektors Professor Speer und unter seiner Leitung anschließend an Die alte Reichskanzlei von Der Wihelmstraße bis zur Hermann-Göring-Straße Die Doßftrahe entlang tu weniger als einem Jahr errichtet wurde, seiner Be­stimmung übergeben, Stein gewordener Ausdruck des politischen Willens der deutschen Nation zu sein. In der glücklichen Verbindung von Repräsentattons- und Arbeitsräumen für das Staatsoberhaupt und den engsten Kreis feiner Mitarbeiter, in Der klaren, großzügigen Linienführung Der Architektur, in Den gewaltigen Ausmaßen Der Jnnenräume, Deren Ein­zelheiten hier gestern ausführlich geschildert wur­den, in Der Echtheit des für ihre Ausstattung ge- wählten kostbaren Materials ausschließlich deutscher Herkunft, in den hier verwandten Werken deutscher Kunst und deutschen Handwerks ist dieser Neubau Der Reichskanzlei schönstes Symbol des Zusammen-

Englands Endziel aus der palästinakonserenz

(Eigener Bericht des Gießener Anzeigers.

Budapest, ------

Autz-umlnist-r Graf Lf-kY cmpf.ng am tag um 13.30 Uhr den deutschen.

unö den japanischen Gesandten, d,c im Namen ihrer Regierungen mitteillen, M die drei Grah- inächtc Kenntnis davon genommen hatten datz die ungarische Regierung bereit sei. dem Untikomintern-Abkommen bei- ?u"e>°n und dah sie beauftragt seien, der an- garischen Regierung die in dem Pa« "gesehene mftteVn AubenmiM» Graf Lfaky teilte mit dah die ungarische Regierung unk Zustimmung des

im lernpatt beizulrelen. ,

Deutschland und Japan am

Als D e u i i cy 2l n t i k o m i n t e r n-

25. November 1936 zuerst «n Staaten von

?b &Ä Ä daß

Mionären B°l!»°wi'mus der vor allem das natm natsoziaristische Deut chttmb "^n

Ö Mächte zu °rga-

Doner Konferenz;-

2. um die arabischen Forderungen, Die auf dieser Konferenz gestellt werden sollen;

3. um die Maßnahmen, die von Den Arabern zu ergreifen sind, falls Die Konferenz zukeinem Ergebnis gelangt.

Gerüchte, die von einer Reise des Groh- Muftis nach Kairo wissen wollen, wo er an­geblich an einer arabischen Konferenz teilnehmen oll werden von gut unterrichteter arabischer Seite dementiert. Die endgültige Zusammensetzung der nach London fahrenden Abordnung der Arader Pa­lästinas ist noch nicht bekannt geworden.

Der Besuch des englischen Ministerpräsidenten Chamberlain und seiner Begleitung bei Papst Pius XI. hat sich am Freitagmittag nach dem vorgesehenen Zeremoniell abgewickett. Cham­berlain begab sich um 11.30 Uhr von der Villa Ma- dama zur englischen Gesandtschaft beim Vatikan. Dort war bereits Lord Halifax eingetroffen, Der vor­her noch in der englischen Botschaft beim Quirinal eine Besprechung mit Den Botschaftern Frankreichs und Amerikas gehabt hatte.

Die englischen Minister und ihre Begleitung be­gaben sich nun in den Vatikan, wo sie von Zahl­reichen Würdenträgern empfangen wurden Auf dem Petersplatz hatte sich eine große Menschenmenge, darunter auch Angehörige-der englischen Kolonie, eingefunden, die den englischen Ministern eine freundliche Kundgebung bereiteten. Nach ihrem Ein­tritt in den Vatikan wurden sie von 300 Seminari­sten der englischen, schottischen und kanadischen Kol­legs begrüßt. Chamberlain und Lord Halftax wur­den Darin vom Papst in seiner Privatbibliothek empfangen. Die Unterredung Dauerte etwa eine halbe Stunde. Darauf ließ sich der Papst-auch Die Begleitung der beiden Minister vorstellen. Anschl e- hend begaben sich die Minister zum Kardinalstaats­sekretär P a c e l l i. Dann erfolgte die Rückkehr in raofnnfrifp beim

Die ! Hangs von Volk und Führung im neu erstandenen Großdeutschen Reich. So wie dieser Bau auf lebe überladene Prachtentfaltung und auf jeden falschen Schein verzichtet, so wie hier ein starker künstle­rischer Wille durch Strenge Der Gliederung, Klar­heit und Schlichtheit der Formen außen wie innen höchste Monumentalität erreicht hat, so wurde die­ser Bau, in dem der Führer das deutsche Volk vor aller Welt Der tritt, Sinnbild der Größe der deut- scheu Nation und architektonischer Ausdruck der Klarheit ihres politischen Wollens.

alästina-Arabern in ihrem Freiheitskampf, der auf der Londoner Konferenz m eine neue pW eten wird, allzusehr den Rücken starken tonnte mal Aegypten gegenwärtig eigene poilri,a)e wünsche in England erfüllt sehen will.

Die Anwesenheit Der arabischen Staaten stzw. ihrer Vertreter in London wird also auf die Palastinadele- (Mion keineswegs radikalisierend, sondern ohne Zweifel mäßigend wirken. Das erkennt man heute auch in gewissen Kreisen u m d e n M , and man fragt sich dort, ob es unter diesen Aspek ten Überhaupt Wert hat, die Verhandlungen m t Tugland aufzunehmen und nach London zu gen , ober ob es nicht vorteilhafter für die Sache Pa lostiuas ist, die Revolution zu verwarfen und das Schwergewicht wieder aus dem Bezirk ~ Handlungen weg in den Kampfbezirk der Berge von Galiläa zu legen. fxr^nfrmferen}

In diesen Wochen vor der Palastmakonferenz W sich der euglisch.franzo . che pensatz in Dorderasien der so al -ift ® «en Ordnung der Mandate, öie man b r verschärft Hot, wieder in charakteristischer Weile ri ) I las ift verständlich, wenn man weiß day ev bie Londoner Konferenz für England nur Et^pp^ auf dem Weg zur Endlosung ist . Sy- lvsung auf den Zusammenschlutz ri e ns, Transjordaniens und gaia* ftinas zu einem I^-^elt Eng- unter englischem Ein f l u ß 9 - land verfolgt also nut Zähigkeit den Per- - Frankreich in Dorderasien nuszusch ancf>ertei 11 fplgung diesesPlanes hat sich Lo n«untfaaft geleistet, das die englisch-fronzosiscy ^scheinen i

m Dorderasien in Äe

läßt. Hat doch der englische Auttlligence es fertig gebracht, einen namhaften synscy P Mit« zu k°uf°n, damit er m London auf

s,

«,

richen-, die sich m der letzten .r^ Staates be-

ind Drusen gebiet^des ü r a r b e i t

merkbar machen, auf en gl « wird, die

urücf. Die in Der Absich betnw Natto- französische Stellung und die erschüttern, um ralregierung m Domasttis zu 'Aschen Plan Snrien rei zu machen pxr oen Der vorderasiattschen ^otallchung. erklärt sich

Aus diesen englischen Machenschaften in

Die Abneigung Frankreichs, noch trgen

Es war daher nicht ohne tiefe innere Beziehung, daß der N e u j a h r s e m p f a n g des Diplo­matischen Korps der erste große Staatsakt war, mit dem Der Neubau der Reichskanzlei seine Pforten öffnete. Der Apostolische Nuntius, Der sich babei als Doyen Des Diplomatischen Korps zum Mittler der Neujahrswünsche Der ausländischen Staatsoberhäupter für Den Führer und das deutsche Volk machte, hat in seiner Ansprache, wie es nicht anders fein konnte, den Blick zurückgelenkt auf Die Tage von Münch en und von Der freudigen Hoff­nung gesprochen, daß die Einführung eine s friedlichen Verfahrens, wie es sich bet Der Münchener Zusammenkunft so wirksam gezeigt habe, das übliche Mittel zur Schlichtung aller inter­nationalen Streitfälle werden möge. Der Führer ist in seiner Antwort den Dingen auf den Grund ge­gangen, wenn er sagte, daß ein solches Verfahren neben Dem Friedenswillen und Dem Derantwor- tungsbewußtseiN Der beteiligten Regierungen vor allem Die weise Einsicht der leitenden Staats- männer voraussetzt, Daß die in Der geschichtlichen Entwicklung und in Den natürlichen Bedürfnissen Der Volker begründeten Notwendigkeiten früher oder später anerkannt werden müssen und nicht etwa gar mit Gewaltmitteln verbaut werden dür­fen. Wenn das deutsche Volk im vergangenen Jahr sein unabdingbares Recht auf Selbstbestiminung verwirklichen konnte, ohne daß auch nur ein Tag Der Frieden Europas unterbrochen wurde so hat Daran Die Tatsache einen bedeutsamen Anteil, Daß Die an Der Münchener Uebereinfunft beteiligten Mächte eben aus ihrer Einsicht Der Rotwendigkeiten Die Folgerungen für ihre politischen Entschlüsse ge- : zogen haben UnD diese Einsicht wird auch in Zu- ; fünft Die wesentlichste Voraussetzung für die fried- i liehe Schlichtung aller internationalen Streitfälle > sein Denn nur ein Friede, Der Den natürlichen 5 und Damit berechtiaten Interessen Der Volker tm : höchstmöglichen Umfange gerecht wird, schafft em gesünderes und glücklicheres Europa.

Diese in Der Neujahrsansprache Des Führers

SK. Kairo, Januar 1939. s palästinensische Fragen einbezogen zu werden.

n..r mnrnWnHfrnnP ist -in nnli-' Muß Doch Paris nach Den gemachten Erfahrungen

ILm W Losung der Palastinafrage U ^n poli- in jeb französisch-englischen Zusammengehen im

tiiier Kampf entbrannt. Der sich in Diesen Tagen 'en ' " lische Absicht befürchten,

oc Der geplanten LonDoner Palastlnako^ Frankreichs nahöstliche Interessen zu schäDigen. Unter stcudia verschärft und trotzDem.er unauffällig bie|ein Gesichtspunkt bekommen Die in Fluß ge- k°mm°n°n Gespräche sowie die Kulis,enkämpse^um

Kr den die arabischen Freischärler in den B-r- des Landes am Jordan Nchren. Die Frage !j«r B-sriedung Palästinas, die man in Son- [' _ wenn die Konferenz zwischen Arabern und a aländern zustande kommt - diskutieren will, (rt-int nur Anstalt für eine Neuord- f na in bm vorderasiatischen Man- » tsaebieten überhaupt. Db in London t.e Äsung der Palästinafrage gefunden wird ter nicht - in jedem Falle scheint man m tz.qland diese Konferenz als 21 n f an g und nicht LS Ende einer Läfung der umstrittenen Frage teufehen. Schon durch die Hinzuziehung d r arabischen Nachbarstaaten hatLon- »IN bekundet, datz die Palästina,rage - abgesehen in ihren weltpolitischen Aspekten im Bezirk r- nahen Ostens über ine Grenzen Palästinas Ijious Bedeutung gefunden hat.

'Diele ^iiniuztehuna, die urfprünglich, auch ara> -tcherseits Äs eine englifche Freundschaftsgeste agenüber der arabischen Welt kommentieri.wurde, H mittlerweile einen anderen (£t)aratter bekommen.

-nn es zeigte sich, datz dieser englische Entschluß, arabischen Staaten an der Losung der Palastma-

e zu interessieren, ein wohl durchdachtes und ra,am vorbereitetes Manöver zur Konsol,- iierunq der englischen Stellung ,n lorderasien darstellt, und datz der Einsatz dr arabischen Nachbarstaaten in erster Lime deo- h ,b erfolgt, um die Wunsche der palas inens,schen Araber Der Revolutionäre gegen GnglanDs Po- M, Den englischen Zielen anzunähern Es zeigt s-h schon heute. Daß sich Der Einfluß Der arobi- foen Regierungen auf Das arabische Komitee für halästtna mäßigenD a u s w i r k t.

Mit SauDisch-Arabien mürbe Die Rich- tng Der englischen Palästinapolitik sorgsam be- rcten währenb Des Aufenthaltes von LorD Ath- l»ne in El RiaD im Frühjahr vergangenen W r g. Emir unD Regierung von Trans , orDa - r i»n sinb feit je als anglophil bekannt, njm. |eilt:iuL m , .. v_.

; r a t wurDe im Augenblick. Da Die Palästina- GefanDtschaft, wo Der englische Gesanbte beim aae in ihre entscheidende Beratungsphase trat, -.....- - -- - hpm ^nrhl'

Dr sich gegen Die Politik Englands verwahrende Mmsterpräsident Madfai Bey sicherlich nicht «ne Nachhilfe Englands gestürzt, und an feine

Iteile trat Nuri Pascha e l Said, dessen de­nk gute Beziehungen zu London seit langem fannt sind. Aegypten ift durch feine Allianz it England zu sehr gebunden, als daß es den ______ a J 1 if._____ her