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Niederlage war unverdient, da sie durch mehrere

gelöst sein.

Turnerabend in Giesten-Wieseck.

ner, Turnerinnen und Sänger erschienen waren.

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Mondo ml n gibt es auf die Creuzabichnitte der Reldubn* tortn für Kinder bis zu 6 Jahren

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vereinen sind ausgebildete Schießwarte des Deut­schen Schützenverbandes bereit, die Ausbildung zu letten. Kleinkaliberbüchsen stehen in jedem Verein zur Benutzung zur Verfügung. Der Preis für die Munition ist so gering, daß jeder, auch die Jugend, diese Unkosten aufbringen kann. Die Vereine des Deutschen Schützenbundes sind angewiesen, ihre Stände unentgeltlich zur Verfügung zu stellen.

Da der Turnsaal nicht frei ist, kann man sich nicht auf dem Turnboden treffen, sondern muß in Form von geselligen Abenden die Verbindung unterem« ander aufrechterhalten werden. Verschiedene Turner sind zur Wehrmacht eingezogen, die Verbindung mit ihnen ist sofort ausgenommen worden. In der letzten Woche haben die Turnerinnen Pakete für die Soldaten gepackt. Die inzwischen eingegangenen Briese von der Westfront und aus Polen wurden teilweise verlesen. Sie alle zeigen die Verbunden­heit von Front und Heimat. Um den Soldaten untereinander die Verbindung zu erleichtern, wurde an alle ein Verzeichnis sämtlicher Anschriften ge* schickt. , ,.

Die Gesangsabteilung des Turnvereins brachte verschiedene Chöre zum Vortrag, Kameradin Erna Oßwald begleitete die gemeinsam gesungenen Turnerlieder und spielte einige neue Märsche. Schmalfilme über Schwimmen unb RettungsschwlM' men fanden aufmerksame Zuschauer.

Unsere Amateurboxer im ped>

Der Turnverein 1862 Gießen-Wieseck vereinigte dieser Tage seine Mitglieder zu einem turnerischen Zusammensein. Der kleine Saal von Gastwirt Braun war bis auf den letzten Platz besetzt. Vereinsführer

Die deutschen Amateurboxer hatten auf ihrer Jtolienreise kein Glück. Nach ihrer Niederlage beim Länderkampf in Rom verloren sie am Montagabeno auch in Novara gegen eine italienische 6-Staffel mit 7:9 Punkten. Die italienische Mannschaft in Novara

bürgermeisters.

Landkreis Gießen.

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Wochen bei den Verteilern abgegeben worden. Bei der Abnahme muß auch die alte Nährmittelkarte mit vorgelegt werden, da der Verteiler darauf die Bestellung von Reis und Hülsenfrüchten quittiert hat Im übrigen haben sich bei den neuen Karten Veränderungen gegenüber der laufenden Zuteilungs- periode nicht ergeben. Die Zuteilung der gleichfalls schon bestellten Hülsenfrüchte erfolgt erst m der nächsten Kartenperiode ab 15. Januar.

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Stets wird darauf hingewiesen, daß jeder Deutsche schießen lernen muß. Das ist selbstverständlich ge­rade in der heutigen Zeit besonders notwendig. Un­sere Kameraden an der Front können am besten ,.ö ,pUIHlcll. ............... _

erzählen, welche Vorteile ein geübter Schütze gegen- nxir übrigens einer Nationalstaffel nahezu gleich über dem Gegner hat. Nicht im Schützengraben wertig, wurden doch verschiedene Meister und aucy kann diese Schießkenntnis erworben werden, son- Europameister Musina wieder eingesetzt. Die deutsche

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Die neuen Lebensmittelkarten

Sonderzuteilungen und Aenderungen.

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krasse Fehlurteile bedingt war.

Jugendfußhall.

1. Jugend Sporlgemeinde Grohen-Vuseck gegen 1. Jugend Tv. Allendorf (Lahn) 1:2.

Die 1. Jugend Mannschaft des Tv. Allendorf weille zu einem Freundschaftsspiel in Großen-Busecr- Beide Jugendmannschasten zeigten schönes Dp^l. Die Busecker zogen mächtig los, so daß die Gall Hintermannschaft in Bedrängnis kam. Nach 15 Minuten Spielzeit konnten die Busecker m rung gehen. Die Freude war nur kurz, denn burq einen schönen Kombinationszug der Gäste wuroe der Ausgleich hergestellt. Nun kamen die Gäste mey ins Spiel und konnten sogar eine kleine Ueberlegen- heit herausholen, was ihnen dann durch ein Zwc' tes Tor belohnt wurde. Nach Wiederanstoß sttzi sich die Einheimischen sofort in der Hälfte der Aue dörfer fest und ließen sie überhaupt nicht mehr zu Zuge kommen. Es wurde aber zuviel kombiniert, f daß es bei dem Halbzeitergebnis bleiben mutz»-

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Aus der Stadt Gießen.

Gauleiter Sprenger spricht heute abend in Gießen. Ls |ei hier noch einmal an die große öffentliche Kundgebung erinnert, die am heutigen Mitt- woch, um 20.30 Uhr beginnend, in der Aula der Universität von den Ortsgruppen Gießen-Süd und Giehen-Oft gemeinsam veranstaltet wird. Gau­leiter Sprenger wird zu der Versammlung sprechen. Zu der Kundgebung sind nicht nur die Volksgenossen aus dem Bereich der beiden Orts­gruppen eingeladen, sondern auch die Manner und Frauen aus den übrigen Stadtteilen sind willkom­men. Ls wird erwartet, daß aus allen Gießener Familien wenigstens der Ulann oder die Frau er­scheint, um von dem Gauleiter selbst die Parole für unfern weiteren Marsch zu hören. Die Volksgenossen unserer Stadt werden es sich sicherlich angelegen sein lassen, die Versammlung zu einer starken Kund­gebung der Treue zu unserem Führer zu machen.

Rechnen und das Wechnachtssest.

Wenn die Kinder anfangen, auf dem Advents kalender festzustellen, wieoiele lange Tage es noch bis zum Weihnachtsabend sind, dann gehen auch die Erwachsenen zu dem dünner werdenden Kalender­block an der Wand und blättern darin. Oder aber die Männer legen, wenn sie am Schreibtisch sitzen, behutsam die letzten Blätter des Umlegekalenders von der rechten auf die zu ansehnlicher Höhe an­gewachsene linke Seite. Nicht etwa, um die Zahl der Tage bis zum Weihnachtsfest zu zählen, sie wollen vielmehr feststellen, wie die Feiertage m die-

30. März 1925 veröffentlichten der Gründungsaus­schuß und der Finanzausschuß noch einmal einen AuftufFesthalle oder Dolkshalle?" an die Be­völkerung, in dem der Finanzierungsplan in den wesentlichen Einzelheiten und zugleich auch die Ge­danken für die Errichtung einer Volkshalle darge­legt wurden. Der Finanzausschuß rief zur Zeich­nung der Anteilscheine auf und hatte damit einen starken Erfolg. So konnte denn am 22. April 1925 im damaligen Saalbau Sauer, Ecke Neustadt und Oswaldsgarten, in einer Versammlung aller Aus­schüsse für das Kreisturnfest die Erbauung der Volkshalle auf dem Trieb einstimmig beschlossen werden. Aus dem Kreise der Gießener Bevölkerung waren bis zu diesem Zeitpunkt bereits 116000RM. freiwillig als Anteile gezeichnet worden, die Stadt gab 50 000 RM. hinzu, so daß in jener Stunde 166 000 RM. als finanzielle Grundlage zur Ver­fügung standen. Als Träger der Volkshalle wurde sofort ein rechtsfähiger Verein unter dem Namen Volkshalleverein e. 23." gegründet.

Am Montag, 4. Mai 1925, morgens wurde mit den Ausschachtugnsarbeiten für den Bau der Volks­halle begonnen. Die technischen Arbeiten hatten die Architekten Nicolaus, Schmidt und Ha­mann übernommen, im übrigen wirkten alle Gießender Sau firmen an den Dau arbeiten mit, und sie hatten die vertragliche Verpflichtung übernom­men, den Dau fristgerecht zu Beginn des Kre^s- turnfestes fertigzustellen. Am 13. Mai 1925 be- schlo sen die Stadtverordneten in einer Sitzung mit großer Mehrheit den Beitritt der Stadt Gießen zu dem Dolkchalleverein zwecks Erbauung der Volkshalle; nur die sozialdemokratische Fraktion lehnte ab. Gleichzeitig wurde als Beihilfe der Be­ttag von 50 000 RM. bewilligt. In den folgenden

Wochen wurde an dem Dau mit größtem (Äser gearbeitet, wobei alle Männer ihr Bestes gaben. In diesem Zusammenhang sei daraus hingewiestn, daß der damalige Stadtverordnete, Baumeister Heinrich Winn, sowohl bei der ganzen Darbe- reitung des Projekts, als auch bei dessen Durch­führung neben den berufenen Architekten in her­vorragender Weise für das Gelingen des Werkes mit tätig war. Den vereinten Bemühungen gelang es denn auch in der Tat, in nur elfwöchiger Dau- zeit die Volkshalle in ihren ersten wesentlichen Teilen so rechtzeitig fertiggustellen, daß sie bei Be- ginn des Kreis turn festes am 31. Juli 1925 als Stätte großer Gemeinschaftsveranstaltungen zur Verfügung stand. Und diesesfeste Dach über dem Kopfe" war rechtzeitig fertig geworden, denn leider verregnete das damalige Turnfest von Anfang bis Ende vollständig.

Im Laufe der Jahre wurde die Volkshalle von der Stadt, die Besitzer der ausgelosten und rück- zahlbaren Anteile wurde ständig wüter ausgebaut und in ihren Einrichtungen vervollkommnet. Der Volkshalleverein als solcher trat immer mehr in den Hintergrund. Schließlich sah sich Oberbürgermeister Ritter im Januar dieses Jahres veranlaßt, den restlichen Anteilscheinbesitzern die Uebernahme aller Antelle durch die Stadt vorzuschlagen und für Me Hergabe dieser Anteile eine sofort auszahlbare Ab­findung vorzuschlagen. Diesem Angebot entsprachen Vie Besitzer der restlichen Anteile, so daß im ©er­laufe dieses Sommers die Stadt zum alleinigen Besitzer der Dolkshalle geworden ist. Damit fand nun automatisch der Volkshalleverein fern Ende. Er wird in der Geschichte der Stadt Gießen als eine vorbildliche Gemeinschaftstat von Bevölkerung und Stadt einen ehrenvollen Platz behalten. B.

In den letzten Tagen sind allen Haushaltungen die neuen Lebensmittelkarten ausgehändigt worden, die für die Zutellungsperiode vom 18. Dezember bis 14. Januar gelten. Wegen des bevorstehenden Weihnachtsfestes sollen die Bestellscheine schon m Weser Woche bei den Verteilern abaegeben werden, um die Weihnachtswoche zu entlasten. Die Zutei­lungen entsprechen den Ankündigungen, die schon vor einigen Wochen zu Beginn der laufenden Zu­teilungsperiode gemacht worden sind. So erhalten alle Bezugsberechtigten neben den 125 Gramm Fleisch, um die die Fleischration schon das letzte Mal allgemein für eine Zutellungsperiode erhöht worden ist, in der nächsten Woche aus Anlaß des Festes noch eine Sonderzuteilung von 125 Gramm Fleisch. Ferner war für Dezember eine Sonder­zuteilung von Butter in Höhe von 250 Gramm vorgesehen. 125 Gramm davon entfielen schon auf die geltende Kartenperiode, die weiteren 125 Gramm werden auf Grund der neuen Karten in der zwei- ten Dezemberhälfte verteilt. Eine kleine Aenderung hat sich in der Käsezuteilung ergeben. Für die nächsten vier Wochen sind nur drei Rattonen von je 62,5 Gramm vorgesehen, dafür aber für jeden Bezugsberechtigten außerdem 170 Gramm Kondens­milch, für die der Bestellschein mit dem für Käse vereinigt ist. Die Fettkarte für Kinder enthält jetzt auch auf den Abschnitten für die Zuteilung von Kakao und Kunsthonig entsprechende Aufdrucke, da­mit die Abschnitte nicht verwechselt werden können. Schließlich enthält die Nährmittelkarte einen Ab­schnitt für die Zuteilung von 375 Gramm Reis, die ab 18. Dezember erfolgt. Der Bestellschein für die Reiszuteilung ist bekanntlich schon vor einigen

Der Volkshalleverein wird am morgigen Donnerstag zu feiner letzten Generalver­sammlung zufammentreten, um nach der Er­ledigung der Geschäfts- und Rechnungsbe­richte die Auflösung des Vereins zu beschlie­ßen. Da die Anteile an der Volkshalle nun­mehr sämtlich in den Besitz der Stadt Gießen üb er gegangen sind, besteht für den Dolks- halleverein keine Grundlage mehr. Dieser Ab­schluß eines gemeinnützigen Unternehmens veranlaßt uns, noch einmal in kurzen Zügen das Werden und Mitten dieses Vereins m die Erinnerung zurückzurufen.

fern Jahr eigentlich fallen.

Und wie fallen sie? Wir haben 1939 Gluck mit Feiertagen, Glück jedenfalls, wenn wir unter Feier­tag einen solchen verstehen, der sonst ein Wochentag wäre und an dem wir nun nicht zu arbeiten brau­chen. Der Heiligabend ist Sonntag, der erste Feier­tag fällt auf den Montag und der zweite auf den Dienstag. Wir brauchen uns also in diesem Jahr nicht zu beklagen, und wir brauchen es auch in den beiden folgenden nicht xu tun; denn auch 1940 und 1941 gibt es zwei Wochentage als Werhnachts- feiertage. Ausgesprochenes Glück aber haben wir 1942. Da fällt der Heiligabend auf den Donners­tag, der erste Feiertag ist Freitag, der zweite Sams­tag und der dritte, der sonst nicht ganz anerkannt wird, ist Sonntag. Rechnen wir den Heiligabend als halben Feiertag, so sind das dreieinhalb Tage, an denen wir mit unserer Zeit anfangen können, was wir wollen.

Wir haben in diesem Jahr das gleiche Gluck, das wir 1936 und 1931 mit den Feiertagen hatten; auch damals hatten wir drei volle Tage für uns. Und wann wird das wieder der Fall sein? Don 1942 werden elf Jahre vergehen, ehe wir Weihnachten 1953 wieder drei ganze Feiertage vor uns haben. Damit haben wir schon fast für die nächsten zwan­zig Jahre festgestellt, wie die Feiertage fallen. Aber sehen wir weiter: Bis wir ein neues Jahrtausend unserer Zeitrechnung beginnen, wird es in den fol­genden Jahren den Glücksfall mit den drei Feier­tagen geben: 1959, 1964, 1970, 1981, 1992 und 1998. Das mag vorerst genügen. Da kann, wer Lust hat, schon jetzt Pläne machen für die Weihnachtstage kommender Jahrzehnte.

So könnte man Schluß machen mit der Rechnerei, wäre nicht noch eine andere Eigentümlichkeit dabei herausgekommen.Wer nicht gern arbeitet, findet leicht einen Feiertag im Kalender." Das ist alte Spruchweisheit, die ihr Fünkchen Wahrheit ent­hält. Aber unser Kalender läßt keine Verbesserun­gen zu, seine Gesetzmäßigkett in der Verteilung per Festtage auf die Wochentage ist unerschütterlich. Das stellt sich heraus, zählt man die Jahre, die jedesmal zwischen denGlücksjahren" liegen m denen wir drei Feiertage haben. Dabei ergibt sich die immer wiederkehrenoe Zahlenfolge: 5 5

Im Winter 1924/25 war der Gießener Turner- chaft die Aufgabe erwachsen, das 32. Mittelrheini- che Kreisturnfest in Gießen für die Zeit vom 31. Juli bis 4. August vorzubereiten. Dabei machte die Frage der Unterbringung der nach Tausenden zählenden auswärtigen und hiesigen Turner, sowie der übrigen Besucher bei den großen Gememschafts- veranstaltungen besondere Sorge. Nach vorbereiten­den Besprechungen im engeren Kreise fand am 16. Februar 1925, abends, im damaligenPostkeller in der Wagengasse eine Versammlung der Vorstände aller Gießener Vergne statt, auf deren Tagesord­nung die Besprechung über die Errichtung einer ständigen Feschalle auf dem Trieb stand. , Das große Interesse an er

Der Reichsminister für Dolksaufklärung und Pro­paganda teilt mit: In Anbetracht der Kriegszeit wird darum gebeten, in diesem Jahr zu Weih­nachten und Neujahr auf die Versendung von Glückwunschadressen, die nicht ausgesprochenen per­sönlichen Charakter tragen, sämtlich zu verzichten und die dadurch ersparten Mittel dem Kriegs- w interhilfswert zur 23erfügung zu stellen. Oie Aufschrift der Selhpoftfenhunaen.

Obwohl die Angabe einer Postsammelstelle in den Feldpostanschriften am 1. November weggefal­len ist, kommen immer noch zahlreiche Sendungen ein, bei denen diese Aenderung nicht beachtet wird. Es handelt sich dabei um Sendungen wie Zeitungs­streifbänder ustv., deren Aufschrift durch Anschriften­maschinen hergestellt ist. Wenn auch die Angabe einer Postsammelstelle unbeachtet bleibt, so wirkt doch, wie das Reichspostministerium mitteilt, der überflüssige Zusatz störend im Verteildienst. Die Ab­sender sollen daher die Anschriften durch Aenderung der Anschriftenplatten richtigstellen.

Diese Feststellungen mögen als Spielerei erschei­nen, doch sie sind zuverlässig, und nett ist es auf jeden Fall, zu wissen, wenn wir uns wieder aus drei volle Feiertage freuen dürfen, A. N.

Dornotizen.

Tageskalender für Mittwoch.

NSDAP., Ortsgruppen Gießen-Süd und Gießen- Ost: 20.30 Uhr, in der Aula der Universität, Große öffentliche Kundgebung mit Gauleiter Sprenger. Stadttheater: 14.30 bis 17.15 UhrDer gestiefelte Kater"; 19.30 bis 22.15 UhrDie Entführung aus dem Serail". Gloria-Palast (Seltersweg):Irr- tum des Herzens". Lichtspielhaus (Bahnhof- sttaße):Drei blaue Jungs ein blondes Mädel". Oberhessischer Kunstverein: 15 bis 16 Uhr Ausstellung im Turmhaus am Brand.

3. Opfersonntag wieder ein arotzer Erfolg?

Die Listensammlung, die aus Anlaß des 3. Opfer­sonntags für das Kriegswinterhilfswerk durch die NSV. durchgeführt wurde, hat wiederum ein außer- ordentlich günstiges Ergebnis gezeitigt. Es wurden im Kreis Wetterau (einschließlich der Stadt Gießen) rund 36 000 RM. aufgebracht. Die Zahl ist aller- dings noch nicht endgültig, da noch nicht alle Mel­dungen vorliegen. Es ist damit zu rechnen, daß sich das Ergebnis noch um einiges verbessert. Das (Er­gebnis in seiner Gesamtheit liegt aber bereits jetzt oedeutend über den Sammelergebnissen der voraus­gegangenen Opfersonntage.

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Die ersparten Mittel dem Kriegs-Whw.

Eifrige Arbeit am GelterStor.

Die Neugestaltung des Selterstores wird, wie man täglich sehen kann, mit allem Eifer betrieben. Zahlreiche Arbeiter sind dort am Werk. An die ehe- maligen Torhäuschen erinnert nur noch ein großer Steinhaufen, während sich schon die neuen Sttaßen- züge und die neuen Fahrbahnen erkennen lassen. Besonders auf der rechten Seite des Platzes (von Stadtmitte aus gesehen) sind die Arbeiten weit fort­geschritten. Die Bordsteine sind schon gelegt und fallen dcdurch besonders auf, daß abwechselnd Helle und dunkle Steine verlegt worden sind, die ins- besondere in abendlichen und nächtlichen Stunden den Kraftfahrern die Fahrbahngrenzen gut erkennen lassen werden. Auf breitem Bürgersteig vor dem Tapetenhaus Täubert werden schon die Platten ge­legt. Zwischen Bürgersteig und Fahrbahn erkennt man den Radfahrerweg. Für die Fahrbahnen wer­den jetzt die Packlager gelegt. Eine der beiden großen dreieckigen Straßeninseln tritt schon augen­fällig in Erscheinung. Auf der linken Süte des Platzes ist die Aenderung der bisherigen Verhält- nisfe besonders eindrucksvoll zu sehen. Durch die Auffüllung des Schorgrabens, die Beseitigung des zweiten Torhäuschens, Me Einbeziehung des ©ar­tens zwischen dem NSKK.-Heim und den Häusern An der Johanneskirche ist ein großer Platz im Ent- stehen begriffen, der jetzt in seinen Ausmaßen erken­nen läßt, daß sich dort ein großer Parkplatz ergeben wird. Noch sind die Aufschüttungsarbeiten im Gange. Wenn die Arbeit an der Neugestaltung des Platzes in gleichem Umfang und in gleicher Intensität wie bisher fortgesetzt werden kann, dann wird in abseh­barer Zeit das Verkehrsproblem am Selterstor

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dem vorher in der Heimat. Hier vor allem auf Iden Schießständen der Schützenvereine.

Hier ist jedem Deutschen ganz gleich welchen Alters,

große Interesse an dieser Frage wurde durch den überaus starken Besuch der Versammlung doku- menttert. Es wurde besonders darauf hingewiesen, daß man bei früheren Veranstaltungen mtt großen Festzelten keine guten Erfahrungen gemacht hatte, die Kosten für diese Zelte sehr hoch seien und da­durch ein großer Betrag nach auswärts gehe für eine an sich mit vielen Mängeln behaftete Einrich- img. Unter diesen Umständen gewann in der mehr- stündigen Aussprache der Gedanke der Schaffiv einer ständigen Festhalle (wie man sie in jener Dc fammTütig bezeichnete) rasch allenthalben Boden, und das Ergebnis der Versammlung war der cm- stimmige Beschluß der Dereinsvorstände und der übrigen Interessenten, eine ständige Feschalle auf dem Trieb zu errichten und zu diesem Zwecke einen Feschalle-Bauverein zu gründen. Die Stadt­verwaltung ließ durch den damaligen Bürgermeister Krenzien ihre Bereitwilligkeit zur finanziellen Unterstützung erklären, die heimische Industrie und die Geschästswett erklärten sich ebenfalls zur finan­ziellen Mchilse bereit, und auch die Vereine sagten ihre Förderung zu. Damit war der Grundstein für bas neue gemeinnützige Unternehmen gegeben.

Am 19. Februar wurde ein Preisgericht für me einzureichenden Entwürfe gebildet. Werttge Tage später wurde ein Wettbewerb unter den Gießener Architekten zwecks Erlangung von Entwürfen aus- geschrieben. Die Ausschreibung erfolgte imGieße­ner Anzeiger" vom 24. Februar 1925. Ebenso wurde unter Leitung des damaligen Beigeordneten Dr. Seid ein Satzungsentwurf ausgearbeitet, der die organisatorische Grundlage des Vereins werden wollte. Der Plan der Errichtung eines derarttgen großen Gebäudes begegnete im Verlaufe der fol­genden Wochen jedoch auch manchen Widersprüchen in der Bevölkerung. Der weit überwiegende Teil der Gießener Einwohner sympathisierte aber mit dem Projekt, und in den späteren Jahren hat auch die Oppositton aus der Gründer- und Bauzeit der Volkshalle diese Einrichtung öfter gern benutzt und sich von deren Nutzen für die Gesamtheit der Be­völkerung von Gießen und Umgegend überzeugt. Mttlerweile war von Anfang März 1925 ab eine rege Werbetätigkeit für die Zeichnung von Anteil- scheinen in der Gießener Bevölkerung entfaltet wor­den. Ueberall trat große Bereitwilligkeit zur finan­ziellen Forderung des Unternehmens zutage, und so konnte man schon nach wenigen Wochen auf eine i weitgehende finanzielle Fundierung des Untemeh- mens rechnen. ImGießener Anzeiger" vom

Dank der Nuderer von Graudenz.

Die Gießener Nudergesellschaft erhielt gestern vom Graudenzer Ruderverein ein Dank­schreiben für die Stiftung eines Ruderbootes, das die Gießener Rudergesellschaft dem Graudenzer Ru­derverein zur Verfügung stellte. Das Schreiben hat folgenden Wortlaut:Durch unseren Reichsfach­amtsleiter erhielten wir die Nachricht, daß ein von Ihnen zur Verfügung gestelltes Ruderboot für un­seren Verein bestimmt worden ist. Wir danken Ihnen hierdurch herzlichst für diesen Beweis Ihrer kameradschaftlichen Hilfsbereitschaft, die wir nach den Jahren der Unterdrückung und des harten Kampfes für unser Volkstum besonders ttef emp­finden. Wir bitten Sie, versichert zu sein, daß Ihre großzügige Spende dazu beitragen wird, uns Grau­denzer Ruderer mit besonderem Eifer an den Wie­deraufbau einer Pflegestätte unseres Sportes im deutschen Osten Herangehen zu lassen.

Graudenzer Ruderverein."

Kostenlose <5tH»ie6ou6hilhun<i für alle.

Werden und Werk -es Volkshallevereins Gießen

Erinnerungen an -ie Gründungszeit -es Vereins.

z Steinbach, 13. Dez. Am heutigen Tage kann Frau Marie Margarete Horn, geb. Erb,..... .-r » . ~

Witwe des Carl Heinrich Horn L, GastwirtesZur Daupert gab in seiner Begrüßungsansprache Krone", in guter Gesundheit ihren 7 3. Geburts- feiner Freude darüber Ausdruck, daß so viel Tur- tag feiern. Unfern herzlichen Glückwunsch. r?~ T**4 " ar mflrpn

♦♦ Die Geschäfts stunden der Bezirks- #___________v o

stellen des W i r t s ch a f t s a m t e s unserer Gelegenheit geboten, sich zu einem geübten und zu- Stabt sind für die Kleiderkartenausgabe verlässigen Schützen auszubilden. In den Schützen- mit sofortiger Wirkung auf die Zeiten von 8 bis " *"

11.30 Uhr und von 14 bis 17 Uhr festgesetzt worden.

* Dienstjubiläum bei der Stadt Gießen. Auf eine ununterbrochene Dienstzeit von 25 Jahren bei den Stadtwerken kann heute der Angestellte Karl Schwarz zurückblicken. Aus diesem Anlaß wurde der Jubilar in Anerkennung seiner langjährigen treuen Dienste im Kreise der Arbeitskameraden geehrt und erhielt neben einer Treueprämie ein Glückwunschschreiben des Ober-