Ausgabe 
14.1.1939
 
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Ltngarns Beitritt zum Antikominternpakt

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gestaltung der Welt.

E.S.

izulassen, kam es auf der oppositionelle? stürmischen Kundgebungen. Dabei ftmtf Li M.

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Dr. Fr. W. Langg.

englische Regierung

General Franco oi

Starker Eindruck in Paris

Pa r i s , 14. Jan. (DNB. Funkspruch.) Die ßb

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(Aortsehung von der ersten Seite.)

Für das zerstückelte, auf ein Drittel seines Ge­bietes zurückgeworfene Rumpf-Ungarn mußte es sich besonders verhängnisvoll auswirken, daß feine Nachkriegsexistenz gleich mit einer mehr­monatigen Herrschaft des jüdisch geleiteten Bol­schewismus begann. Am 19. November 1918 erschien der in Moskau von der Tscheka ausgebildete Jude Aaron Kohn, der sich Bela Kun nannte, in Budapest. Seine Tätigkeit begann sofort mit

gehe. Die von den Soldaten Francos in den letz- ten Tagen eroberten Stellungen ließen keinen Zweifel über den Ausgang der Operationen. Die

stellten TageszeitungCuvantul", eines Sprach­rohrs der Eisernen Garde. Seine neuerliche Unter­bringung in einem Konzentrationslager erfolgte mit der Begründung, daß er fein Versprechen nicht ge­halten habe und wieder in unerlaubtem Sinne po­litisch tätig gewesen sei.

und der Minister für Oberungarn Iaroß, kein« Neigung zeigten, sich mit Sztranyaosky in eine Alk spräche einzulassen, kam es auf der oppositionelle? Seite zu v

3m Palazzo Venezia zeigte der Duce Chamberlain seine interessante Waffensammlung.

(Associated-Preß-M.)

Ein Führer der Eisernen Garde wieder verhaktet.

or « 131 ',an- lCuropapreß.) Großes

Aussehen hat in der rumänischen Öffentlichkeit die erneute Verhaftung des U n i v e r s i t ä t s , Professors Nae Jonescu erregt Jonescu war einer der geistigen Führer der Eisernen Garde und hatte sich längere Zeit in Haft befunden. Vor einigen Wochen war er auf freien Fuß gesetzt wor- den, nachdem er in einer schriftlichen Erklärung sich angeblichreumutig" von der Eisernen Garde ab- gewandt und der rumänischen Regierung seine Treue versichert hatte. Jonescu war Herausgeber der von der Regierung im Frühling 1938 einge-

Das KabinettZmredy und dieOppositio,

Tumultszenen im ungarischen Abgeordnetenhaus.

sterpräsident Jrnredy in Erkenntnis der jüdisch-b^' schewistischen Gefahr diese Widerstände schließe zu beseitigen verstehen wird. Die Bereitschaft, j Partner in der Antikominternfront einzutreten, der Beweis dafür, daß aus dem Kampf eines des gegen Bolschewismus und Judentum sich na) einiger Zeit von selbst die Einreihung in die groj der großen Ordnungsmächte ergibt. Wir begrüß« den neuen Bundesgenossen im Kampf um die

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ter dötgetragen worden. Eine große Anzahl von Dörfern östlich von Falset wurde besetzt. Die natio­nalen Truppen stehen an diesem Frontabschnitt in direkter Luftlinie nurnodj 12 Kilometer vom Meer entfernt. In den Abendstunden des Frei­tags standen die nationalen Truppen bereits un­mittelbar vor den letzten Befeftigungslinien der Stadt Valis, die in Nordosten, Norden und We­sten bereits eingeschlossen ist und deren Fall am Samstag zu erwarten ist. Im Nordabschnitt eroberte die Maestrazgo-Armee den Ort O s s o an der Straße ArtesaCervera. Die nördlich davon vorstoßende Kolonne des Generals Munoz Grande kam bis in die Nähe des Ortes Pons, an der Hauptstraße Leridafranzösische Grenze, ein wichtiger Knoten­punkt am Segre nordöstlich von Artesa. Um den ' konzentrischen Angriff auf Tarragona zu stören, ver­sucht die bolschewistifche Heeretzleitung an anderen Fronten verzweifelte Vorstöße. An der Madrider Front hat der Feind am Freitagvormittag Angriffe unternommen, wurde jedoch zurückgeschlagen. Ebenso wurden zahlreiche heftige Angriffe an der Estrema­dura-Front abgewiesen.

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Gegenliebe bei der einheimischen Bevölkerung fvM Die einzelnen Regierungen sind deshalb bemüht, den jüdischen Zustrom in di e Landwirtschaft abzuleiten. So beabsichtigt Paraguay künftig von jeder einwandernden jüdischen Person über 14 Jahre 1000 Goldpesos zu erheben, die nur zu- rückerstattet werden, wenn der betreffende das Land endgültig wieder verlassen ober von ihnen eine dreijährige Beschäftigung in der Landwirtschaft in Paraguay nachgewiesen wird. Die Zahl der jüdischen Einwanderungs­anträge in Paraguay beläuft sich augenblicklich aur rund 5000. In Argentinien geben sich die Juden, alle Mühe, einen Boykott gegen die totalitären Staaten anzuzetteln. Aber der erst unlängst gebil­deten A b w e h r f r o n t gegen diese Machenschaf­ten haben sich jetzt weitere L0 Großfirmen ange- schlosfen.

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berte schreibt, di- siegreiche nIwn°listi,che Dtfenftoe si-r^de ('3en eine dem°r°li-

beweise, daß Katalonien der Atem aus- ''er-nde Wirkung haben werde.

Nach -em Fall Tortosas.

Konzentrisches Dorrücken der nationalen Truppen auf Tarraaona

Paris, 13. Jan. (Europapreß.) Die national­spanischen Truppen haben am Freitagmittaa einen wichtigen Erfolg errungen. Die bereits seit Beginn des Sommers hart umkämpfte Stadt T o r t o \ a an der Ebro-Mündung ist gefallen. Damit ist die katalanische Front auch in ihrem äußersten südlichen Zipfel, in dem die nationalen Truppen während ber neuen Offensive noch nicht angegriffen hatten, in Bewegung gekommen. Zugleich ist ber nationale Angriff aufder Stra" ~

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Paris, 13. Jan. (Europapreß.) DasJournal" meldet aus Perpignan, der Negrin-Ausfchuß habe beschlossen, erneut nach Valencia zu fliehen. Lediglich Negrin selbst und der Außen- Kommissar Alvarez del Vayo würden noch in Bar­celona bleiben. Alle übrigen Mitglieder des Negrin- Ausschusses würden sich, wahrscheinlich im Flug- 3cug, nach Valencia begeben. Die sowjetspanischen Milizen, die Tortosa geräumt hätten, würden in aller Eile den Rückzug nach Tarragona antreten. Das ganze Gebiet zwischen Tortosa und der Straße von GandesaFalset nach Tarragona solle g e* u m t »erben. In einem Umkreis von etwa 20 bis 30 Kilometer vor Tarragona sollen bedeutende Befestigungsanlagen in aller Eile ausgebaut rooP Öen fein. Sämtliche in dieser Gegend noch verfüg­baren sowjetspanischen Streitkräfte sollen in diesen Kampfabschnitt geworfen werden, um die Einnahme von Tarragona zu verhindern, da der Fall dieser

Parlament und Presse der Vereinigten Staaten. Die Erhaltung des Status quo von Versailles würde eine Verewigung des Unrechtes bedeutet haben, die den unterdrückten Völkern angetan wurde. Und wie das ostafrikanische Imperium erkämpft werden mußte gegen alle die Kräfte, die sich zur Unter­drückung der natürlichen Lebensinteressen der durch den Faschismus zum Bewußtsein seines Rechts ge­langten italienischen Nation im Genfer Sanktions­feldzug gufammengefunben hatten, wie das Groß- deutsche Reich unter dem Wehegeschrei ewiger Nei­der deutscher Größe und gegen die politischen Ränkeschmiede errichtet wurde, für die ein starkes Deutschland gleichbedeutend ist mit dem Verlust ihrer sich angemaßten Rolle als Schiedsrichter der Welt, so wird auch die Aufrichtung eines wahren M i 11 e l m e e r f r i e d e n s, auf den die englisch- italienischen Trinksprüche in Rom anspielten, die gleichen Feinde haben, die sich schon immer einer ©efurtöung Europas durch eine gerechte Neuord­nung entgegengestemmt haben.

England hat an der Herstellung eines solchen wahren Miltelmeerfriedens kaum ein geringeres Interesse als Italien. Wenn das Mittelmeer als Verbindungsweg des Britischen Reiches für England nach wie vor lebenswichtige Bedeutung hat, so ist es für Italien der ßebensraüm, den es sich Mit allen Mitteln erhalten und sichern muß. Es kann nicht zulassen, daß die dynamischen Kräfte seines jungen, emporstrebenden Imperiums eingepfercht werden durch das starre Festhalten an einem Status quo, ber durch dieneue Realität" der italienischen Großmacht überholt ist. England hat in dem inzwischen in Kraft getretenen Oster- abfommen mit Italien dieser neuen Lage Rechnung getragen. In den römischen Gesprächen wird sich ergeben haben, daß es Grundlage und Ausgangs­punkt weiterer Zusammenarbeit sein kann, die auf die Lösung der noch offen gebliebenen großen Pro­bleme im Mittelmeerraum hinzielt. Wenn es heute auch vielleicht noch nicht an der Zeit ist, konkrete Ergebnisse einer solchen Zusammenarbeit zu erwar­ten, wenn die britischen Zeitungen aus Rom be­richten, daß dortkeinerlei neue Verpflichtungen, Abmachungen oder Vereinbarungen erbeten ober eingegangen würden", so ist es doch wesentlich, daß die vertrauensvolle Atmosphäre es den leitenden Staatsmännern beider Nationen erlaubte,einander ihre beiderseitige Haltung klarzumachen". Der Weg zum Frieden und zum völligen Begreifen der neuen Realitäten, so äußert sichJl Lavoro Fascista" hoffnungsvoll, könne langsam und schwierig sein, aber wenn darauf Männer von der großen mora­lischen Gestalt des englischen Ministerpräsidenten hinsteuerten, so könne man das Vertrauen haben, daß das Ziel nicht unerreichbar sei.

Mit Frankreich, dem andern Gesprächs­partner über einenFrieden der Gerechtigkeit" im Mittelmeer, konnte bisher die Atmosphäre noch nicht hergestellt werden, die eine vertrauensvolle Aus-

und in Afrika wiederhergestellten Freundschaft bei­der Nationen sprach, so erklärte Ministerpräsident Chamberlain, daß seine Politik auf die gerechte und friedliche Lösung der internationalen Schwierigkeiten auf dem Verhandlungswege ge­richtet sei und daß die für England wie Italien vitale Wichtigkeit ber Belange im Mittelmeer keiner­lei Konfliktsgrund mit sich brächten. In beiden Trink­sprüchen tritt die neue konstruktive europäische Frie­denspolitik wieder in Erscheinung, die in den Monaten nach München zeitweise verdrängt zu sein schien von jenem alten unheilvollen Geist von Ver­sailles, der in der starren Erhaltung des Status quo die beste Friedenssicherung sah und meinte, die jungen nationalen Kräfte der Entwicklung zu einer neuen auf einer gerechten Abgrenzung ber natürlichen Interessen ber Völker sich aufbauenden Friedensordnung mit allen Mitteln der Gewalt vor- zeittg abwürgen' zu können. Denn nichts anderes verbarg sich ja hinter dem Feldzug der englischen Opposittonellen gegen die Münchener Politik Cham­berlains, und nichts anderes bedeutet auch die Hetzkampagne der jüdischen Kreise um Roosevelt in

ebenso sehr ein notwendiger Bestandteil eines auf Gerechtigkeit fußenden Mittelmeerfriedens, wie die durch den Faschismus reorganisierte italienische Großmacht. Bei der Hartnäckigkeit, mit der man in Paris und London vor ber auf einen Endsieg Francos hinsteuernden Entwicklung in Spanien die Augen verschließt, statt aus der Einsicht der natür­lichen Lebensrechte des spanischen Volkes die not­wendigen politischen Folgerungen zu ziehen, ist es höchst wahrscheinlich, daß auch das nationale Spa­nien ohne, ja gegen Frankreich und England zu einerneuen Realität" im Mittelmeerraum werden

Die nationalspanische Regierung hat erklärt, daß verzweifelten Maßnahmen Barcelonas, wie die Mo- Wirtscha^tsverireters^^ ih^^Gmehmi^na^" erteilen bllisierung mehrerer Klassen, die ^öildung von Mi-werde, bevor der betreffende Staat einen diplo- l5cn 8ur Aufrechterhaltung der Ordnung usw. be-!mattschen Vertreter nach Burgos entsandt hat.

spräche erlauben würde. Die Korsika- und Tunis­reise des französischen Ministerpräsidenten, die in Italien nach den vielfachen Zwischenfällen, die vor­hergegangen waren, sehr kühl aufgenommen worden ift, hat eher die beiderseitige Abneigung verstärkt, einen ersten Schritt zu tun, um zusammenzukommen. Italien hat das Laval-Abkommen vom Januar 1935, öa es von Frankreich nicht erfüllt worden ift, auf» gehoben. Es ist also Frankreichs Sache, erneut die Initiative zu ergreifen, um festzustellen, wie es sei­nen in dem Londoner Abkommen von 1915 vor Eintritt Italiens in den Weltkrieg den Italienern gemachten Versprechungen nachkommen kann. Eine englische Vermittlung, sollte sie von Chamberlain überhaupt beabsichtigt gewesen fein, hat man in Paris nicht gewünscht. Es bleibt also die direkte Aussprache, die ja auch, wenn auch das englisch- italienische Gespräch den Franzosen den Weg ge­ebnet haben mag, wie alle großen politischen Ak­tionen ber letzten Jahre schlagend bewiesen haben, die einzige Methode ist, die Erfolg verspricht. Daß freilich Frankreichs Außenminister unter dem (Sin- orurf der letzten großen Erfolge General Francos in Katalonien offenbar auf Drängen der Marxisten sich veranlaßt gesehen hat, 45 000 Tonnen Mehl an bie Bolschewisten in Spanien zu liefern und um jebe Kritik von vornherein abzuschneiden, diese offen» sichtliche Einmischung alshumanitäre @efteJ zu deklarieren sucht, wird natürlich ein neuer Stein des Anstoßes auf dem Weg nach Rom fein. Ist es doch kaum noch verständlich, daß Frankreich und unter dem fortwährenden Bohren der Oppositton auch die englische Regieruna sich immer noch weigern, dem General Franco die Rechte einer kriegführenden Aacht zu gewähren, die der nattonalspanischen Flotte die Blockade Valencias und Barcelonas und damit höchstwahrscheinlich die schnelle Beendigung des Bürgerkrieges erlauben würden. Auch dieser Punkt wird ja in Rom zur Sprache gekommen sein aber es scheint, daß auch hierin oorerft keine Aende- rung in der Haltung Englands zu erwarten ist, so wenig die englische Linke ttotz aller Hilfsstellungen noch hoffen kann, daß ihre bolschewisttschen Freunde in Spanien sich gegen den Ansturm Francos zu halten vermögen. England war ebenso wie Frank- reich immer nur ber Freund eines schwachen, an« lehnungsbebürftigen Spaniens. Es könnte immer­hin sein, daß der Wunsch, diesen höchst bequemen Zustand möglichst zu konservieren, die beiden Mächte verleitet, allzu lange das Gebot der Stunde zu ver­kennen. Ein nationales Spanien, das seine natür­lichen Lebenskräfte frei zu entfalten vermag, ist

E. P. Budapest, 13. Januar.

Nachdem sich zwischen Regierung und Opposition die Fronten klar abgezeichnet haben, kam es im Abgeordnetenhaus am Freitag zu einer bewegten Szene, die schließlich dazu führte, daß die Sitzung längere Zeit nicht fortgesetzt werden fonnte, wobei es fast den Anschein hat, als ob die Opposition jede weitere parlamentarische Arbeit unmöglich machen wollte. Die tieferen Ursachen liegen offensichtlich in der unversönlichen Einstellung der Oppositton gegen­über dem Kabinett Jrnredy, dem sie vorwirft, vorzeitig Wahlen ausfchreiben zu wol­len. Auch sind auf oppositioneller Seite in der letzten Zeit Erscheinungen zutage getreten, die auf eine Mißbilligung gewisser außenpolitischer Richtlinien der Regierung hinzudeuten scheinen, und die auch schon zu Schritten zur Einberufung des Auswärti­gen Ausschusses des Abgeordnetenhauses geführt haben.

In dieser Stimmung ergriff zu Beginn der Sitzung des Abgeordnetenhauses am Freitag der Führer der aus der Regierungspartei ausgetretenen Gruppe, Alexander Sztranyavfky, vor der Tagesordnung das Wort und verwahrte sich gegen die von einem Obergespan (Landrat) in seiner Komitatsversammlung wie auch von dem rechts- natiorralen OrganUj Magyarsag" erhobene Be­schuldigung, die Abgetrennten der Regierungspartei seien Judensöldlin ge. Der Redner forderte die sofortige Absetzung des Obergespans und die Maß­regelung desUj Magyarsag". Er versuchte schließ­lich, der Regierung die Verantwortung für die ge­spannte innerpolittsche Atmosphäre zuzuschieben.

Da die beiden anwesenden Mitglieder des Kabi­netts, Finanzminister Remenyi-Schneller

die Kommunisten, ferner erging ein Freimaurer­gesetz mit der Auflösung der Logen, ein Gesetz über die Wehrerziehung der Jugend (1921) und schließlich die Gründung ber ungarischen Rassen­schutzpartei durch Gömbös.

Wie in zahlreichen anderen Ländern, hatten auch die ungarischen Behörden ständig mit der Beseiti­gung kommunistischer Widerstanosnester, geheimer Zellen und sonstiger bolschewistischer Reorganisations- Versuche zu tun. Eine neue Belebung des Kampfes gegen den Bolschewismus entstand dann durch den Abschluß des sowjetrussisch-tschechischen Bündnisses vom 16. Mai 1936. Im Herbst desselben Jahres ging eine größere Streikwelle durch Ungarn. Immer dringender wurde von nationaler Seite die Bil­dung einer anttbolschewisttschen Front gefordert, während gleichzeitig eine ganze Anzahl rechtsradi­kaler Verbände mit antikommunistischer Tendenz entstanden. Schon in den Jahren 1926, 1931 und 1932 hatte man umfangreiche Kommunistenverhaf­tungen vornehmen und große Prozesse gegen rote Verschwörungen durchführen müssen. Kein Geringe­rer als der energische Gömbös wurde am 30. Sep­tember 1932 Ministerpräsident und nahm den Kampf gegen den Bolschewismus tatkräftig auf. Gömbös war es auch, der am 28. Mai 1935 das seherische

unö Reichskanzlers zum Ausdruck gekommenen Ge­danken haben selbstverständlich ihre volle Bedeu­tung auch für die aktuellen und höchst brennenden Probleme der Gegenwart. Es ist daher auch nicht von ungefähr, daß die gleichen Gedanken auch in Öen Trinksprüchen anklangen, die bei dem Besuch der brittschen Minister in Rom zwischen dem Duce und Chamberlain gewechselt wurden. Wenn Musso­lini von der auf eine neue Verständigungsbasis und im Rahmen der neuen Realität im Mittelmeer

Präsidenten Jrnredy eingeleiteten neuenB ewe- g u n g des Ungarischen Lebens" ist, im Mittelpunkt der opposittonellen Angriffe. Da ein; 5 Fortsetzung der Aussprache in dem tobenden Lärm L nicht möglich war, mußte die Sitzung a uf geho. L ben werden; doch setzten sich die persönlichen 2Iu$: J( einandersetzungen zwischen Minister Jaroß und ben ft Führern der Opposition, besonders dem ehemalige? i. Ministerpräsidenten Graf Beth 1 en und dem 1

Jüdische Boykotthetze in Südamerika fehlgeschlagen.

Buenos Aires, 13. Jan. (DNB.) Südame­rika wird immer mehr das Hauptziel der jüdischen Einwanderung. Allein in Bolivien liegen 6000 Zulassungsanträge vor. Die Juden versuchen dabei besonders krampfhaft im Handel, für den sich ja feit jeher die jüdische Rasse in erster Liniein­teressiert", Fuß zu fassen, was allerdings wenig

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[ ausgiebiger unterirdischer und öffentlicher Hetze, , wofür aus Moskauer Mitteln eine Druckerei ge- , kaust wurde. Als Bela Kun mit feinen bezahlten , Kreaturen zu blutigen UeberfäUen überging, wurde er von der Polizei verhaftet. Die damalige Regie­rung Karolyi hatte weder die Macht noch den Willen, gegen den knallroten Marxismus aufzu- treten. Sie schickte einen jüdischen Funktionär zu Bela Kun ins Gefängnis und verhandelte mit ihm. Der Tschekist wurde unter ausdrücklicher Miß­billigung des Vorgehens der Polizei durch die Re­gierung freigelassen, erhielt darauf aus Moskau nicht weniger als 12 Millionen Rubel und begann sofort die Vorbereitungen zum roten Umsturz.

Am 31. März 1919 begann in Ungarn, vor allem in Budapest, unter Bela Kun und seinen jüdischen Kumpanen eine Schreckensherrschaft, die über vier Monate, und zwar 133 Tage lang, dau­erte. Nach gerichtlicher Feststellung wunden in dieser Zeit 602 Morde von den jüdisch-bolschewistischen Verbrechern begangen; einer dieser Massenmörder, der Jude Isidor Bergfeld, verbrannte 60 feiner Opfer im Backofen einer roten Kaserne. Als nun gleichzeitig die Rumänen und die Tsche­chen von zwei Seiten auf Budapest losmarschier­ten und die Aufrufe der roten Regierung vcm ihren Anhängern mit Massendesertionen beantwortet wur­den, floh der Jude Bela Kun in einem Sonderzug. Nun begann der Feldzug der kleinen nationalen Armee, die sich unter dem Admiral Horthy ge­sammelt hatte. Am 16 November 1919, ein Jahr nach der Ankunft Bela Kuns in Budapest, hielt Horchy, der spätere Reichsverweser, unter dem Jubel der Bevölkerung seinen Einzug in die be­freite Hauptstadt.

Die bolschewistische Schreckensherrschaft hat in Ungarn einen ähnlichen Chok hinterlassen wie seiner­zeit der Geiselmord in München für Bayern. Es ent­stand damals die Bewegung derErwa­chenden Ungar n", deren bedeutendster Führer der spätere Ministerpäsident Gömbös war. Die Bewegung richtete sich in erster Linie gegen den von Juden geleiteten und getragenen Bolschewismus. Gleichzeitig entstand die MODE., derLandes­verband der ungarischen Wehrkraft, ferner der OrdenK a m e r ad s ch a f t s b u n d Weißes Haus" sowie die persönliche Gründung des Reichsverwesers, der Orden derVite s", zu dem in erster Linie verdienstvolle Frontkämpfer und solche Männer gehören, die sich im Kampf gegen den Bolschewismus in Ungarn besonders verdient gemacht haben. Die Mitglieder des Ordens werden vom Reichsverweser selbst durch Ritterschlag ernannt.

Ungarn hat auf Grund feiner langjährigen Er­fahrungen mit dem Bolschewismus seinerzeit als er- ter Staat einen numerus clausus für Juden an Hochschulen eingeführt. 1920 bereits erfolgte dann die Veröffentlichung eines strengen Gesetzes gegen

Führer der Agraropposition, Tibor Eckhardt, weiter fort.

Die Sitzung wurde am Nachmittag wieder aufot- nommen. Der Innenminister kündigte an, daß er den Obergespan des Komitats Bekes zur Bericht, erftattung zu sich gebeten fjabe, um zu untersuchen, ob die von der Opposition beanstandeten Worte von dem Obergespan tatsächlich gebraucht wurden. Dann ging das Abgeordnetenhaus in größter Erregung auseinander.

Das RegierungsblattEsti Ujsag" stellt fest, bit Oppositton habe schon seit Tagen diesen Obstruktionsputsch vorbereitet gehabt Sie sei mit allen Dtttteln bestrebt, die Regierung Jrnredy in der parlamentarischen Arbeit Schwie­rigkeiten zu bereiten. Das Blatt spricht sich in ener­gischen Worten gegen diese Methoden der Opposition aus, die nur den Zweck verfolgten, das Parlament zum Schauplatz parteipolitischer und persönlicher Jntrigenkämpse zu machen.

[tätigten nur den Eindruck des bevorstehenden Zu« sammenbruches. Francos Truppen würden in Ka­talonien siegen, wie sie in der Baskischen Provinz triumphiert hätten, und bald werde das national! Spanien der einzige Nachbar Frankreichs von Tu« rin bis Port Bou am Mittelmeer sein. Trotzdem sei Frankreich, außer der Sowjetunion und Finnland, das einzige europäische Land, das kernen diplomatischen Vertreter in Burgos besitze. Es sei aber ein unhaltbarer Zu- stand, daß Frankreich mit einem seiner größten Nachbarn nur schlechte Beziehungen unterhalte.

Varcelona-Au-schutz flieht nach Valencia.

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Wort sprach:Es wird einmal der Tag Ponw. an dem das große Verdienst Deutschlands J erkannt werden wird, den Bolschewismus aus Welt ausgeschaltet zu haben."

Auch die nachfolgenden Regierungen wandten fu. in zunehmendem Maße gegen die jüdisch-bolsche^' stisehen Bestrebungen in Ungarn. In neuester hat die Regierung Jrnredy sich zu einem etapp^' weisen planmäßigen Vorgehen gegen den jüdisch,,. Bolschewismus entschlossen, wie Die ungarischen dengesetze vom März und Dezember vergangen,/ Jahres zeigen. Es ist nicht zu verkennen, daß di, Regierung Jrnredy dabei auf einen zähen Wider stand in gewissen jüdisch durchsetzten Kreisen Hochfinanz, des Adels und auch des Groharundbb sitzes stößt. Man darf wohl annehmen, daß