SonSismarüziimWMieg
Reibungsloser llebergang von der Friedens- auf die Kriegswirtschaft.
führt hat. Dem Beamten fiel während der Beladung $wl€ltt€ POUtljCPC Jld(pri(PCCtt« der „Sierra Cordoba" mit dem Gepäck der Um-
Der russisch-finnische Konflikt
Brandbombenanschlag auf die „Sierra Cordoba".
Auffällig viel englische „Besucher" in Riga und Reval
Nach dem Rückzug der wesentlichsten Teile der englischen und französischen Truppen- kontingente aus Tientsin und Schang- h a i folgt jetzt die französische Garnison aus H a n - k a u. hundert Mann werden an Bord des Damp-
Oer Wehrmachisbencht vom Oiensiaa.
siedler e i n P a k e t auf, für das sich k e i n E i g e n- t ü m e r meldete. Um aus dem Inhalt des Gepäckstückes möglicherweise einen Anhaltspunkt über den Eigentümer zu erhalten, ließ es der Beamte öffnen. Die Untersuchung des Paketes förderte eine Bombe zutage, die sich als Brandbombe herausstellte. Die lettische Regierung und die lettische Polizei wurden sofort verständigt und haben eine strenge Untersuchung eingeleitet. In diesem Zusammenhang verdient die Tatsache erhöhte Aufmerksamkeit, daß sich gegenwärtig in Riga und Reval, ähnlich wie übrigens im rumänischen Petro- leumgebiet, auffällig viel englische „Besucher" befinden.
Die deutsche Arbeiislosenziffer noch nicht ein Zehntel der englischen
nisie. — Luftstreitkräfte: Im Laufe dell. Dezember beschränkten sich die feindlichen Luftstreitkräfte auf Erkundungsflüge. Hierbei wurden Hyrynsalrni und Inseln im Finnischen Meerbusen bombardiert. Schaden wurde nicht angerichtet. Die finnischen Luftstreitkräfte führten Erkundungsflüge durch und bombardierten und beschossen feindliche Truppenkolonnen sowie Nachschubläger.
Persönlichkeiten, darunter zweier ehemaliger Dra- sidenten von Paraguay und Bolivien, aufgedeckt mit dem Ziel der Aenderung des Regierungs- yftems in fünf südamerikanischen Staaten, darunter in Bolivien, Chile und Argentinien. Don maßgebender Seite wird Stillschweigen bewahrt.
Zahreshaupiversammlung des BDA
Rückblick auf ein Iahr großer vottüpolitischer Erfolge.
Eine neue japanische Flottenbasis.
Rom, 11. Dezember. (Europapreß.) In der das Japanische Meer beherrschenden Bucht von W a k a s a. 465 Meilen südöstlich von Wladiwo» stok, hat Japan die neue Flottenbasis von Maizuru errichtet. Dieser Flottenstützpunkt, dessen Bau vor zwei Jahren begonnen wurde, besitzt modernste Ein
richtungen und ist den größten Stützpunkten des! Riga, 12. Dez. (DNB.) Der deutsche Dampfer Fernen Ostens ebenbürtig. Die neue Flottenbasis „Sierra Cordoba", der über 1200 halten- besitzt nicht nur eine große geschützte Wasserfläche deutsche Rückwanderer aus Riga hatte ab- für die Kriegsflotte, sondern auch ein Arsenal, eine holen sollen, ist im letzten Augenblick einem nie- Werft, Reparaturwerkstätten, Lazarette und meh- derträchtigen Anschlag entgangen. Le- rere Kasernen. Japan besitzt noch drei andere wich- diglich her Aufmerksamkeit eines der ständigen tige Flottenstützpunkte, und zwar bei Y o k o s u k a Ueberwachungsbeamten, die im Hinblick auf zahl- an der Tokio-Bucht der pazifischen Küste, in reiche Anschläge desbritischenJntelligence Kure auf der gleichnamigen Insel im japcmi- Service auf deutsche Seeschiffe in den letzten schen Binnenmeer und bei S a s e h o auf der Insel Jahren jedem deutschen Umsiedlerschiff beigegeben Kiuschiu nicht weit von der Straße von Tsuschima werden, ist es zu verdanken, daß der Anschlag nicht zwischen Japan und Korea. hur Vernichtung von Hunderten Menschenleben ge-
Der russische Heeresbericht vom 12. Dezember.
Moskau, 13. Dez. (DNB. Funtspruch.) Im Laufe des 12. Dezember setzten die sowjetrussischen Truppen in allen Richtungen den Vormarsch fort. In Richtung von Uchta wurde die Ortschaft Maria- lärm, 92 Kilometer westlich von der Staatsgrenze, besetzt. In Richtung von Petrosawodsk wurde die Ortschaft Chrontsilo, am nördlichen Ufer des Ladoga-Sees, besetzt sowie die Station Kompinoja an der Eisenbahnlinie nach Serdobol. Infolge Nebels und dichter Bewölkung fanden keine Kampfhandlungen der Luftwaffe statt«
daß den britischen Zwi-etrachtsäern das deutsche I Schwert mitten ins Herz fährt.
Wenn die englische Admiralität England selbst unter Belagerungsstand erklärt, so besagt das: die deutschen Waffen haben den beabsichtigten Angriff der Briten in eine Verteidigung umgewandelt. Da-1 mit ist auch die sog. freie Schiffahrt nach England —I eine Fiktion, auf der die britischen Politikaster kräftig und mit einer Heuchelzähre für die Neutralen herumritten — endgültig erledigt. Die Insel ist blockiert. Wir und alle Neutralen wissen, daß, wer nach Eng-1 land fährt, die Gewißheit aufbringen muß, gen Himmel zu fliegen. Wir werden diesmal den Briten heimzahlen, was sie uns während des Weltkrieges I und nachher angetan haben. Dessen können sie gewiß fein. E. S.
Neue Gchiffsverluste.
Amsterdam, 13. Dez. (DNB. Funkspruch.) Die holländischen Blätter berichten über die Versenkung des griechischen Dampfers „Garou-I f a H a" (4706 Tonnen). Der Dampfer war auf dem Wege nach Kirkenes in Norwegen, um Eisen-1 erz zu laden. 25 Mitglieder der Besatzung wurden | durch das norwegische (Schiff „Tellus" gerettet. Die vier britischen Schiffe, die — wie bereits gemeldet — längst überfällig sind und deshalb als verloren bezeichnet werden, die „Ashlea" (4222 Tonnen), „Newton Beach" (4651 Tonnen), „Huntsman" (8196 Tonnen) und „Frevanion" (5299 Tonnen), zusammen 22 368 Tonnen, waren alle auf dem Wege vom Kap der guten Hoffnung nach England. Sie müssen im südlichen Teil des Atlantischen Ozeans zum Sinken gebracht worden sein. Der schwedische Dampfer „Toroe" (1400 Tonnen) ist innerhalb der schwedischen Hoheitsaewässer in der Nähe von Falsterbo auf eine Mine gelaufen. Die Besatzung konnte gerettet werden. Die Unglücksstelle befindet sich in dem engen Sund, der die Ostsee mit der Nordsee verbindet unb insbesondere von Dänemark ausgiebig mit Minen gesichert ist.
Englische Aktivität in Bukarests
B u k a r e st, 13. Dez. (Europapreß.) Der rumänische Gesandte in London, Tilea, weilt in Bukarest. Er hatte Besprechungen mit Außenminister Gafencu und dem englischen Gesandten in Bukarest, Sir Reginald Hoare. Hoare selbst hatte eine Besprechung mit Ministerpräsident Tata- r e s c u. Tilea soll noch eine Zusammenkunft mit dem Finanzminister und Nationalbankpräsidenten Constantinescu haben. Wie man hört, steht der Aufenthalt Tileas in Bukarest mit Verhandlungen über Wirtschaftsfragen in Zusammenhang. Man spricht davon, daß England Erdöl und Holz kaufen wolle. Auch wird von der Gründung einer englisch-rumänischen Gesellschaft gesprochen.
Dänemark gegen die Hetzpropaganda der Westmächte.
Den Höhepunkt einer zweitägigen Besichttgungs- sahrt des Generalinspektors Dr. Todt und des Korpsführers Hühnlein, bei der die Einrichtungen der innerhalb der Organisation Todt beim! Westwallbau zum Einsatz gekommenen NSKK.-For-j medianen besichtigt wurden, bildete ein NSKK- Appell im Hamburg (Saar). Er war mit der Verleihung von Schutzwallehrenzeichen an verdiente NSKK.-Männer verbunden.
Erstmals seit Ausbruch der Feindseligkeiten konnte am Sonntag zwischen 22 Uhr und 22.30 Uhr von der Schweizer Grenze aus ein Dorpostengeplänkel zwischen deutschen und französischen Truppen beobachtet werden, in dessen Verlauf von einem zum anderen Ufer Gewehrschüsse gewechselt wurden.
In Mouscron, unweit der belgisch-französischen Grenze in Flandern, wurden am Sonntag zwei Engländer von der belgischen Gendar-
Hangö von russischen Fliegern angegriffen.
Stockholm, 12. Dezember. (DNB.) Aus Helsinki wird bestätigt, daß Hangö am Sonntag zweimal von russischen Flugzeugen angegriffen wurde. Nachrichten über die verursachten Schäden liegen noch nicht vor.
Der finnische Heeresbericht meldete dieser Da^e das Bombardement der Stadt Hangö. Im wesentlichen ist wegen dieser Stadt und der dazugehörigen Landzunge der finnisch-russische Konflikt entstanden, da die Finnen das Moskauer Verlangen nach einer Pachtung der Stadt, des Hafens unb der Landzunge nicht befriedigen wollten. Hangö sebst ist ein kleines Städtchen von etwas über 6000 Einwohner. Meist wird nach alter Ueberlieferung der schwedische Name gebraucht, während der finnische Name H a n f o lautet. Aus der ! Seit, da Finnland eine Provinz Schwedens war, ! stammt auch noch die starke schwedische Minderheit des Landes, die insgesamt ein gutes Zehntel der Bevölkerung ausmacht. Hangö selbst ist zu sech^ Siebenteln seiner Einwohnerzahl von schwedisch sprechenden Staatsbürgern Finnlands bewohnt. Dieser starke schwedische Einschlag schreibt sich daher, weil Hangö Mittel- und Süd-Schweden jel)r nahe liegt. Es befindet sich ungefähr an dem Punkt, wo sich die Ostsee in ihre zwei großen Arme paM« in den 400 Kilometer langen Finnischen und in de" 700 Kilometer langen Bottnischen Meerbusen. Die Stadt hat auch schon früher in der Kriegsgeschichte eine Rolle gespielt, so gewann hier 1714 die russig sehe Flotte die Oberhand über die schwedische t" den Kämpfen Peters des Großen mit Karl XU.
Der finnische Heeresbericht.
Helsinki, 13. Dez. (DNB. Funtspruch.) Der finnische Heeresbericht lautet: Land st reit- kräfte: Auf der Karelischen Landenge griff der Feind am 11. Dezember an mehreren Punkten heftig an. Heftige Kämpfe fanden während des ganzen Tages besonders bei dem Kirchdorf Muola statt. An der Ostfront fanden heftige Kämpfe bei Tolvajärvi statt. In Richtung L o i m o I a hat der Feind, unterstützt von lebhaftem Artilleriefeuer während des ganzen Tages angegriffen. In anderen Orten der Ostgrenze finden weiterhin harte Kämpfe statt.
SeeftreittrSf tt: Keine wesentlichen Eveig-
Berlin, 12. Dezember. (DNB.) Ende Novern- her 1939 wurden bei den großen deutschen Arbeite. Ämtern (ohne Böhmen und Mähren und die neu hinzugekommenen Ostgebiete) 126 000 Arbeitslose gezählt, von denen jedoch nur 1 8 000 voll- einsatzfähigund ausgleichsfähig waren. Zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres betrug die Gesamtzahl der Arbeitslosen noch 461000.
Deutschland hat seit langem feine Zahlen über den Umfang der Arbeitslosigkeit veröffentlicht, weil die Arbe'itslosenzahlen heute Mn zuverlässiger Grad mehr für die Lage des Arbeitseinsatzes sind. Wenn jetzt wieder einmal Zahlen über den Stand 6er ! Arbeitslosigkeit in Deutschland gebracht werben, so sollen sie nur bartun, wi e reibungslos sich der Uebergang von der Friedens- auf die Kriegs-
merie verhaftet. Es handelt sich um zwei englische Soldaten, die sich, wie sie erklärten, „verirrt" hatten.
Die spanische amtliche Nachrichtenagentur meldet aus Gibraltar: Die Batterien von Gibraltar haben auf ein angebliches U-Boot das Feuer eröffnet. Es ist jedoch festgestellt worden, daß es sich dabei um einen Irrtum handelte. Das Geschützfeuer hat die Häuser der Stadt stark erschüttert.
Wie die britische Admiralität mitteilt, verfing sich ein Flugzeug der Marineluftwaffe in die Kabel eines Sperrballons in der Nähe von Southampton und stürzte ab. Die vierköpfige Besatzung i wurde dabei getötet. *
Als Ministerpräsident Menzies am 29. November im australischen Parlament mitteilte, daß die erste Division eines australischen Expeditionskorps Anfang nächsten Jahres zur Verschiffung bereit fein würde, bradjte der Vorsitzende der Arbeiterpartei, C u r t i n , einen Gegenvorschlag ein. Australien, so hieß es hierhin, brauche seine Soldaten zur eigenen Verteidigung und solle daher keine Truppen aus den Äontinent entsenden. Mit ganzen fünf Stimmen Mehrheit nur vermochte Menzies feinen eigenen Antrag durchzu- fetzen. *
Der türkische Staatspräsident Ismet Inönü I besuchte den französischen Botschafter in Ankara und verweilte fast eine Stunde bei ihm.
Wie aus Asuncion (Paraguay) gemeldet wird, haben die Behörden eine Verschwörung hoher
Englands Krieg gegen das durch nottonalsozia- listische Tatkraft unter der genialen Führung Adolf Hitlers aus dem Trümmerhaufen von Versailles entstandene neue Großdeutsche Reich stellt sich als ein Versuch dar, das Rad der Geschichte rückwärts zu drehen bis zu jenem Punkt, wo em Gleich, gewicht der Mächte auf dem europäischen Kontinent es der britischen Politik erlaubte, durch geschicktes Gegeneinanderausspielen der Kontinentalmächte der i u u. jjunutu ^u.ul ~*'**' ~" —vT | unbestrittene Schiedsrichter des Erdteils zu fein,
fers „Yünnan" eingeschlfft. Nur fünfzig werden ^nn England es in Versailles und später ver- zum Schutz der Interessen Frankreichs m $anfau hafte, dem französischen Bundesgenosfen
Zurückbleiben. * rechtzeitig die Zügel anzulegen, so daß Frankreich,
, m Jbem man nur die Rolle des britischen Gendarmen In seinem ersten Konsistorium hat Papst ^m Festland zugedacht hatte, den Engländern, Pius XII. am Montag den Kardinal Laurenzio «2 na$ öem Weltkrieg allzu schnell von der Lauri zum Camerlengo (Kämmerer) der ronu- ungewohnten Rüstungslast wieder befreit hatten, in schen Kirche ernannt. Kardinal Lauri ist 1864 m bem au; Versailles folgenden Jahrzehnt oft recht Rom geboren. Er war Nuntius in Peru und Po- unbequem geworden war, fo tat Frankreich bann len. Gegenwärtig ist er Groß-Pönitentiar. selbst sein Bestes dazu, durch innerpolitische Miß-
wirtschaft feine in Versailles gewonnene äußere politische Stellung zu schwächen, so daß wir heute die französische Politik ganz im britischen Fahr- . wasser sehen. Um so bedrohlicher wurde für den .britischen Grundsatz der balance of powers das Berlin, 12.Dez. (DRV.) Das Oberkommando Wiedererstarken Deutschlands nach der national- der Wehrmacht gibt bekannt: sozialistischen Echebung. Wir wissen aus der Dan-
Är v __ . , , , ar-HHorio Ziger Rede Ribbentrops, daß England schon 1934
Ostwärts der Mosel geringes feindliches Artillerie- hat, die Franzosen zu einem Präventiv-
Storungsfeuer auf das Vorfeld. krieg gegen Deutschland aufzuhetzen, um ein neues
Die Luftwaffe führte Lrknndungsflüge über mächtiges Reich im Herzen Europas schon in seinen Großbritannien durch. Anfängen abzuwürgen. Als die Franzosen sich dazu
“ i nicht stark genug fühlten, tat England alles, um die
Entstehung eines Kontinentalblockes zu verhindern, der durch eine Verständigung zwischen Frankreich, Deutschland und Italien der britischen Schiedsrichterstellung in Europa ein Ende gemacht hätte. Zugleich setzte die britische Einkreisungspolitik gegen Deutschland ein, die freilich durch den Korb, den man sich in Moskau holte, zu einem Mißerfolg wurde. Als England die Revision des Danzig- Korridorproblems durch die deutsche Staatsführung zum Vorwand nahm, um den feit langem geplanten, . £ . zumindest feit München mit aller Kraft vorbereiteten
wirtschaft bei uns vollzogen hat. Darüber hwE Krieg gegen Deutschland vom Zaun zu brechen, zeigst ein Vergleich mit England bas Ende . « e9 daß lediglich Frankreich sich bereit November eine Arbeitslosenzahl von 1,4 Millionen / Hjr Has britische Interesse zu den Waffen zu nannte, welcher Abstand zwischen den beiden '
ßänöem befw ®ort has ’ÄllionTn'ist eine wesentlich andere politische Situation einer Arbeitslosenzisier von 1,4 Mmwnen Menschen, mie Beginn des Weltkrieges, aber die Tendenzen SÄ’ —ch? W Grobsand w't Emzelhei.en der politischen Entwicklung die schließ 80 Mllionen doppelt so viel E i n w ° h n e r mH zum Wettknege m '^rnea
Mt wie T°E^^D^ts»land d^^Recht aus deutschen Geschichtsschreibung, in seinem soeben in UN Nl0«on«ls°MMschen Deutsch and • * , Neuauflage die auch das Ergebnis der neuen
Arbeit verwirklicht ,st, b: Um« Änes ^ch^Wckstchtigt. erschienenen Buche „Bon
,eden Menschen 'm kaprtak.stischei, England uner-1 a r rf 3 u eit t r ic fl" (im In,e,-Verlag iuUt* Izu Leipzig, Preis in Seinen geb. 14,— RM.) auf
Grund des Studiums der amtlichen Dokumentenwerke der Großmächte wie des sonstigen, kaum noch übersehbaren Quellenmaterials darlegt. Brandenburg geht davon aus, daß nach dem Ausscheiden Bismarcks aus dem Amt es zwei Probleme waren, die für den euroväifchen Frieden Gefahrenherde erster Ordnung bildeten: Elsaß-Lothringen und der i Balkan. Bismarcks Nachfolgern ist es nicht gelungen, scken Kameradschaftsopfer in 40 791, o. h. 67 v. H. ihnen von Bismarck hinterlassene Mächtealler Schulen. gruppierung, die beide Gefahrenherde gleichsam ad-
Der Jahresbericht verzeichnet Emzelhetten aus den gedämmt hatte, zu erhalten oder den sich verändern- wichtigsten Arbeitsgebieten und nennt u. a. folgenoe Kßn ^eitverhältnifsen anzupassen. Die Losung des Zahlen: 250 Lehrgänge und ^"^äfchulungen für Nückversicherungsverttages mit Rußland führte Amtsträger und Mitarbeiter des DDA. w Servin- b^n traditionellen Verbündeten Deutschlands in düng mit den zuständigen Partelftellen, 400 Vor- Arme Frankreichs, und späterhin sollte es sich träge an Schulen und Lehrgängen der Partei, Aus- aU£f. Herausstellen, daß Holsteins Glaridenssatz von richtelager der Schulungsreferenten in den Gauver- t>er Unverträglichkeit zwischen Bär und Walfisch bänden, Schulungsfahrten in Volksgruppen, 5000 eine Utopie war. Rußland und England verständig- Versammlungen mit 1,5 Millionen Besuchern. Die sich über eine Abgrenzung ihrer Interessen ht Massenversammlungen mit Volksdeutschen aus Mittelasien so gut wie vorher Frankreich und Eng- Polen seit Kriegsbeginn erbrachten eine bedeutende (anb fiber Afrika. Die deutschen Staatsmänner, die Stärkung der Heimatfront. 21 Ausstellungen wurden wesentlich unter Holsteins Einfluß zu einem veranstaltet und 8 Millionen Plakate und Flugzettel Bündnis mit England in der losen Form, wie man verteilt. Die Rundfunkarbeit beeinflußte bzw. gestal- e5 jn London wünschte, nicht zu entschließen ver- tete 200 volksdeutsche Sendungen. Für die 5 o r • I nwc^ten, sahen in der Mittelstellung zwischen Eng- derung von deutschen Schulen wurdenI janb auf foer einen und Frankreich-Rußland auf der umfangreiche Aufwendungen gemacht, ebenso für andern Deutschlands Stärke. Wilhelm II., dessen po- Volksdeutsche Musiklehrgänge, Stipendien und Heil-1 lttischer Instinkt oft das richtigere Gefühl hatte als Verschickungen. Erwähnenswert sind vor allem die ^ine Ratgeber, setzte sich unermüdlich für das Zu- Hilfeleistungen für die befreiten standekommen eines Kontinentalblocks zwischen Deutschen in Polen, für die Hinterbliebenen Deutschland, Frankreich und Rußland ein. Aber es der Opfer und die Teilnehmer der Verschlepptenzüge, stellte sich immer deutlicher heraus, daß unser Fest- die Hilfe für Volksdeutsche Kriegsgefangene, Laza- halten an Oesterreich, das uns weit mehr, als unser rettbesuche, Versorgung mit Zivilkleidung, Unterstützung der Flüchtlingsheimttansporte und die Listenerfassung der Toten und Vermißten.
Kopenhagen, 11. Dez. (Europavreß.) Gegen die englisch-französische Filmpropaganoa in Dänemark wendet sich das nationale Blatt „Faedrelan- bet". Anlaß zu dieser Kritik ist der seit Wochen in hiesigen Litchspieltheatern laufende französische Film „Gibraltar", der einer Verherrlichung des englischen Secret Service. .__, r. _
aleichkammt. Der Film ist von einer französischen ! Der Jahreshauptversammlung 1939 bes Volks-
Das Blatt meint, dieser Film sei eine „Propaganda !°r Dr, Haushofer, die ^nhe des Stellver für den englifchen Secret Service" und di« dänische treters des Führers und sprach über dl« «rotzen Filmzensur' sollte dieser Tatsache ihre Aufmerksam- Aufgaben des ADA, Der Bundesgeschaftssuhrer reit widmen im Interesse der Wahrung der Mink« prach über tne polkspowsche und voll-, zweiseitigen Neutralität Dänemarks, deutsche Arbeit, Dann gaben Staats ekretar Franz Charakteristisch sei immerhin, daß der „Schurke im Karma,'n, der Führer de- Deutschttun- m der Film weder von einem Engländer, noch von einem Slowakei, I°w>e suhrende Manner deutscher Do,ks- Franzosen gefptett wird", sondern von einem Erni- Kuppen aufschlußreiche Berichte über die Lage der grauten Erich von Sttoheim. Man müsse dagegen ihnen anvertrauten ^E'?^ugEfolgschclft.
protestieren, daß dänische Theater mißbraucht roür- Ew dem Jah re s b ericht 1939 wird besonders den, um für das Militär und den Geheimdienst betont, daß das 59. Arbeitsjahr die Erfüllung groß- einer fremden Macht Propaganda zu machen. Mcr ^olkstumspolitifcher Hoffnungen brachte, an ö , denen der VDA. durch Volkstumserhaltung und
Die Mobilmachungskosten der Schwerz volkstumspolitische Aufklärung vorbereitenden An- teil hatte. Der Bericht verbreitet sich dann über die B e r n, 12. Doz. (Europavreß.) Bei der Beratung Abwicklungsarbetten hinsichtlich der befreiten bzw. des eidgenössischen Voranschlags im Nationalrat er- -urückge-kehrten Volksgruppen in Sudetenland, klärte der Dorstcher des eidgenössischen Finanz- Leschen-Ol a, Memel, Polen, Estland, Lettland usw. Departements, Bundesrat Wetter, daß bis Ende An Stelle dieser erfüllten außenpolitischen Arbeit dieses Jahres die Mobilmachungskosten der Schweiz trltt nlin t>er Aufbau neuer Jnnenarbeit eine halbe Milliarde Franken betragen öen ,um Reich gekommenen Gebieten und die würden. In der ersten Hälfte des Jahres 1940 tjieugrünbung DOn Gauverbänden. Es bestehen würden je nach der Lage weitere 700 Mil- h^e 41 gegenüber 25 im Jahre 1936. Das Jahr (tonen Franken hinzukommen. Es fei mog- 193g -rächte 230 000 neue Mitglieder und 1700 neue lich, daß bis Ende 1940 eine Mobilmachungsschuld (gruppen. Besonders beachtlich ist die starke Er- von 2,5 Milliarden Franken erwachsen werde. Es fassen g der Schuljugend im „Dolksdeut- werde großer Anstrengungen und Opfer bedürfen,1 um das erforderliche Geld aufzubringen.


