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GchneeganSzüge über Gießen.
Gestern abend kurz nach Einbruch der Dunkelheit logen mehrere Schwärme von Schneegänsen, aus er Richtung der Sieben Hügel her kommend, kurz intereinander über das Neustädter Feld. An den ufgeregten Schreien der Tiere, dem charakteristi- Hen „Gagagak", das sich nach Gänseart haarscharf on den Trompetenrufen des Kranichs, der ja auch n Keilform zieht, unterscheiden läßt, war deutlich u erkennen, daß es sich um „Schneegänse", also um -aatgänse gehandelt hat. Die Tiere zogen in der ßetzlarer Richtung weiter. In der letzten Woche nd schon mehrfach solche Flüge, -auch von anderen »ugvogelarten, in Oberhessen beobachtet worden.
Abrechnung bei Wehrmachtsbauten.
Fwd. Diel Handwerker haben in den letzten Iahen für die Wehrmacht Bauarbeiten ausgeführt, üs zur endgültigen Prüfung der Abrechnungen urd) die Wehrmacht werden bestimmte Beträge ^nbehalten (Abrechnungsspitzen), die als Sicher-
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Aus der Stadt Gießen.
Annahmeuntersuchung für ^-Äerfügungstruppe und ^-Totenkopfstandarte.
Am Montag, 6. November, 14 Uhr, findet in Dießen, Gartenstraße 1, eine außerordentliche Annahmeuntersuchung für die bewaffneten W= ri»rheiten statt Zu dieser Annahmeuntersuchung haben sich alle Freiwilligen, die sich bisher gemeldet haben, pünktlich einzufinden. Auskunft erteilt die 83.---Standarte, Gießen, Gartenstraße 1.
70 Jahre att.
Am heutigen Freitag kann der Fabrikant Carl Horn, Gießen, Marktstraße 28, seinen 70 Geburtstag begehen. Herr Horn, der von Alten-Buseck bei Gießen gebürtig ist, hat seine kaufmännische Lehrzeit m Friedberg verbracht und war dann in trugen auswärtigen Firmen als kaufmännischer Angestellter und Reisender tätig, bis er Anfang 1900 mit seinem Bruder Wilhelm Horn die Firma Kaeß cm Kreuzplatz käuflich übernahm, die sich noch heute unter der Firma Kaeß Nachf., Inhaber Wilhelm Horn und Sohn, sich besten Rufes erfreut. Nach einem Ausscheiden aus dieser Firma erwarb Herr Horn und Sohn, besten Rufes erfreut Nach röffnete dort ein Konfektions- und Manufaktur- lvarengeschäft en gros & detail. Durch einen Urn- au dieses Anwesens im Jahre 1909 hat' die Markt- siraße ein schöneres Straßenbild erfahren. Ferner rrichtete Herr Horn nach dem Weltkriege in Leihestern eine Weberei, der er heute noch in voller tüstigkeit als Betriebsführer vorsteht Der Jubilar, er vielen gemeinnützigen Vereinen angehört und «in eifriger, jahrzehntelanger Bezieher des „Gieße- er Anzeigers" ist, erfreut sich im Kreise seiner An- ehörigen -bester Gesundheit. Dem Jubilar auch nseren herzlichen Glückwunsch.
Heck für ordnungsmäßige Abrechnung dienen. Durch Abschluß einer Kreditversicherung ist es nunmehr möglich, daß die Handwerksbetriebe in den vollen Besitz der Abrechnüngsbeträge kommen. Die Kosten hierfür find verhältnismäßig gering. Die Kreishand- ^erkerschaften erteilen über das Verfahren nähere
Leichtfertigkeit verursachte das Grohfeuer in Eichelsdorf.
Die Ermittelungen über die Ursache des gestern von uns bereits gemeldeten Großfeuers in E i ch e l s d o'r f bei Schotten haben ergeben, daß der Brand durch grobe Fahrlässigkeit eines Mannes aus Eichelsdorf entstanden ist. Der Mann hatte erheblich über den Durst getrunken und sich dann spät nachts auf den Heimweg gemacht. Dabei kam er an der Scheune des einen Brandge- schädigten vorüber, und er entschloß sich kurzerhand, sich in dieser Scheune zum Schlafen niederzulegen. Er brannte ein Streichholz a n und warf dieses noch brennend au Boden. Hierdurch entstand im Handumdrehen der verhängnisvolle Brand. Der leichtfertige Brandstifter wurde in polizeilichen Gewahrsam genommen und in Nummer Sicher festgesetzt.
Nächtlicher Unfall auf der lieichsautobahn.
+ Steinbach, 13. Okt. Gestern gegen 21 Uhr ereignete sich auf der Reichsautobahn, Kilometer 438, unweit unseres Ortes, ein Unfall. Ein Personenkraftwagen, von einem Manne namens Jung aus dem Saargebiet gesteuert, fuhr in der nächtlichen Dunkelheit gegen einen Last- kraftwagen, der von einem anderen Lastkraftwagen abgeschleppt wurde. Da der zweite Lastkraftwagen kein Schlußlicht hatte, konnte der Fahrer des Personenkraftwagens das Hindernis nicht sehen und fuhr mit ziemlicher Heftigkeit aus. Der Fahrzeuglenker erlitt dabei einen Kieferbruch, sowie verschiedene Fleischverletzungen und mußte in die Chirurgische Klinik nach Gießen gebracht werden. Der Personenkraftwagen wurde schwer beschädigt und mußte abgeschleppt werden.
Mit dem Fahrrad tödlich gestürzt.
* Winnen bei Nordeck (Kreis Marburg), 12. Okt. Auf dem Heimweg von seiner Arbeitsstätte stürzte am Mittwochabend der 68 Jahre alte Holzarbeiter Paul Dörr von hier mit seinem Fahrrad so unglücklich, daß er mit einem schweren Schädel bruch nach Gießen in die Klinik eingeliefert werden mußte. Dort ist er am heutigen Donnerstagnachmittag seinen schweren Verletzungen erlegen.
Schweinemarkt in Butzbach.
* Butzbach, 12. Oktober. Auf dem heutigen Schweinemarkt standen 263 Ferkel zum Verkauf. Es kosteten bis zu 6 Wochen alte Tiere bis 10 RM., 6 bis 8 Wochen alte 10 bis 15 RM., über 8 Wochen alte bis 20 RM. pro Stück. Nach schleppendem Geschäftsverlauf verblieb Ueberstand.
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Die innere Front tut ihre pflicht!
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Deutsche Mnner und Frauen!
Ml der ersten Reichsstrahensammlung für das triegswinterhilfswerk, die von der Deutschen Arbeitsfront durchgeführt wird, wollen wir ebenfalls dem Führer den Dank für feine großen Taten ab- flatten. Als Leitspruch sollen uns dabei die Worte des Führers dienen, die er des öfteren schon ausgesprochen hat:
„Wer sein Volk liebt, beweist es einzig und allein durch die Opfer, die er bereit ist, für dieses Volk zu bringen."
Unsere Parole soll lauten:
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Die innere Front tut ihre Pflicht! heil Hitler! kahenmeier, Backhaus,
Kreisobmann. Kreisleiler.
Leder trägt atu 14./15. Oktober die Buchabzeichen des Kriegs-WHW.
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£ie erste Reichsstraßensammlung des Knegs-Wmter- sifswerkes am 14. und 15. Oktober wird im 3etd)en Wr kleinen Buchabzeichen stehen, dw unter dem Dlotto „Sechs Jahre, in denen der Führer Geschichte Mte" Bild- und Wortdokumente für jedes einzelne der Jahre 1933—1938 darstellen. Die Buchlein werden am Rock und Mantel jedes Deutschen zu finden fein. — (Scherl-Bilderdienst-M.)
Anweisungen für Sammler.
. heute, Freitag, abend, von 19.30 Uhr bis 21 Uhr "tden sich die Sammler an den Geschäftsstellen der ^Ortsgruppen zur Entgegennahme der Buchsen der Abzeichen ein. Lediglich die Angehörigen der Ortsgruppe Gießen-Mitte treffen sich im ,,®urttern= derger Hof". Die Betriebsführer, die sich aus dem ^-reich der Ortsgruppe Gießen-Mitte an der Samm- Iwig beteiligen, finden sich amSamstag, 14. Oktober uber Zeit von 12.30 Uhr bis 14 Uhr zur Entgegen
nähme der Büchsen und der Abzeichen im „Württemberger Hof" ein.
Platzkonzerte zur Sammlung für das Kriegs-MW.
Anläßlich der Sammlung für das Kriegswinterhilfswerk am morgigen Samstag und am Sonntag finden mehrere Platzkonzerte statt. Für diese Darbietungen sind die nachstehenden genannten Plätze bzw- S p i e l f o l g e n beftimmt worden:
Landgraf-Philipp-Platz, Samstag, 14. Oktober, von 15 bis 15.45 Uhr, ausgeführt vom Musikkorps einer Abteilung der Luftwaffe. Leitung: Musikmeister Gör rl ich:
1. „Flitsch-Marsch" von Wagnes. 2. „76er Regiments-Marsch" von Rosenkranz. 3. „Kaiser-Walzer" von Strauß. 4. „Unter dem Grillenbanner", Marsch von Lindemann. 5. „Im Reiche des Indra", Ouvertüre von Linke. 6. „Am Wörthersee" von Koschat. 7. „Soldatenleben", Tongemälde von Keler- Bela. 8. „Wien bleibt Wien", Marsch von Schrammel. 9. „99er Regiments-Marsch" von Hunyacek.
Stadttheater Gießen, Samstag, 14. Oktober, 15 bis 15.45 Uhr, ausgeführt von einer Abteilung der Luftwaffe (Leitung: Musikmeister P f a r r e): 1. „Legion Condor", Marsch, Bögelsack. 2. „Fest-Ouvertüre", Lortzing. 3. „Der verklungene Ton", Sullivan. 4. „Im schönen Tal der Isar", Walzer, Löhr. 5. „Suite Orientale", Popy. 6. „Defilier-Marsch", Faust.
Stadttheater Gießen, Samstag, 14. Oktober, von 16 bis 17 Uhr, ausgeführt vom Musikkorps einer Abteilung der Luftwaffe, Leitung: Musikmeister Görrlich: 1. „Grazer Bummler", Marsch, Sttlp. 2. „Parade-Defiliermarsch", Am- brosch. 3. „Bad'ner Madln", Walzer, Komzak. 4. „Unter der lachenden Sonne", Marsch, Eisele. 5. „Ouvertüre zur Operette Frau Luna", Linke. 6 „94er-Regiments-Marsch", Matthis. 7. „Wiener Melodienstrauß", Potpourri, Kliment. 8. „Hock Heidecksdurg", Marsch, Herzer. 9. „Hessen-Marsch', Pernklau. _
Landgraf-Philipp-Platz, Samstag, 14 Oktober, 16 bis 17 Uhr, ausgefuhrt vom Musik- korps einer Abteilung der Luftwaffe (Leitung: Musikmeister Pfarre): 1. „Heil dir heb Vaterland" Marsch, Sandow. 2. „Bagatelle", Ouvertüre, Rirner. 3. „Slawische Rhapsodie", Friedemann. 4. „Hydropathen", Walzer, Gungl. 5. „Soldatenlieder", Potpourri, Hannemann. 6. „Helenenmarsch", ßübbert. ,
Stadtheater Gießen, Sonntag, 15 Okt. 1939 ab 11 Uhr, ausgeführt von den Musikkorps aweier Abteilungen der Luftwaffe: 1. „Florentiner- Marsch" von Fucik; 2. Ouvertüre zur Operette Rosamunde" von Schubert; 3. „An der schönen blauen Donau" Walzer von Strauß; 4. „Unter uns die Welt" Marsch von Rönnfeldt; 5. „Fest- Ouvertüre" von Lortzing: 6. .Alle Tage ist kein Sonntag" von Cleving; 7. „Für lustige Leut , Potpourri von Komzak; 8. „Deutschmeister-Regi- ments-Marsch" von Jurek; 9. Kaiserjäger-Marsch" 7on Mühlberger; 10. „Geheimnisse der Etsch" Wal- 3er von Carena; 11. „Eine Operettenreise Potpourri von Robrecht; 12. „Deutsche Wacht" Marsch von Gaus; 13. a) „Ramer-Marsch , b) „Radetzky- Marsck" von Strauß Vater; 14. a) „Erzherzog-Karl- Mar ch" von Schneider, b) „Felsenfest fürs Vaterland" Marsch von Wagnes; 15. a) „Pariser Em- auasmarsch", b) „Fliegerfanfare" von Husadel; 16. a)^,Präsentier-Mavsch" von Rath, b) „Alte Kameraden" Marsch von Teike.
Deutschland Hilst sich selbst!
Die große Entscheidung, In der Deutschland sich befindet, nötigt ihm eine umfassende wirtschaftliche Unabhängigkeit auf. Wieder einmal ist Deutschland auf seine eigenen Kräfte angewiesen und muß die natürlichen Reichtümer der Erde, soweit sie ihm fehlen, durch Erfindungen einer genialen Wissen» schäft ersetzen.
Während die Wehrmacht den deutschen Lebensraum schützt, während die Landwirtschaft die deutsche Ernährung sichert, sorgt die deutsche Chemie für die Freiheit von ausländischen Rohstoffen. Ihre Ergeb» nisse, z.B. Inder synthetischen Brennstofferzeugung, der synthetischen Gummigewinnung oder der Her» stellung von Zellwolle, haben uns diese Freiheit bereits in einem Umfange verschafft, wie ihn die deutsche Wirtschaft noch nie gekannt hat.
Auf einem Gebiete besaßen wir seit jeher eine an Qualität und Menge überlegene Leistung: In der Herstellung von Heilmitteln. Hier besteht ein solcher Reichtum an Erfindungen und eine solche Unabhän, gigkcit der Erzeugung, daß keine Blockade uns anzu, tasten vermag. Die Gesundheit des Volkes steht in der sicheren Hut der deutschen Ärzte und der pharmazeutischen Wissenschaft. Ihre Arzneimittel, um die uns die Welt beneidet, Ergebnisse einer allum» fassenden Forschung, werden ohne Beschränkung hergestellt und stehen zum dauernden Einsatz bereit, an der Front und in der Heimat, um die deutsche
Volks- und Wehrkraft zu schützen.
Kein Arzt und kein Patient braucht auf die Arznei» mittel seines Vertrauens zu verzichten. Gesund zu bleiben, gesund zu werden, wenn man es nicht ist, sich widerstandsfähig zu erhalten: Das sind wichtige Gebote der Zeit, die wir durchleben. Denn nur ein Volk, das sich im vollen Besitz seiner Kräfte befindet, vermag die große Entscheidung zu bestehen.
Die deutsche Volksgesundheit ist unabhängig vom Ausland. Sie ist abhängig von der deutschen Wissen» fchast und vom Einsatz aller, die in der deutschen Gesundheitsfront stehen.
ARZNEIMITTEL


