wertes mit besonderem Interesse schauen.
schen Arbeit, Betriebsführer und Gefolgschaften,
internationale Kundschaft konzentriert sich heute auf Berlin und Wien, ein Beweis dafür, daß die solide,
gez.: Dr. Ley.
euch!
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dem
(Nachdruck verboten.)
Fortsetzung.
jung und alt in Stadt und Land, tretet an und zeigt euch unseren Soldaten würdig? Am kommenden Samstag und Sonntag wird die Heimat ihre Pflicht tun. Vorwärts ihr Werktätigen, ans stolze Werk! Das Kriegswinterhilfswerk ruft
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mundete.
Zwei Schweizer TNilltärflugzeuge zufammengeftoßen.
Bei der Durchführung von Luftkampfübungen stießen zwei Militärflugzeuge in einer höhe von etwa 1OOO Meter zusammen. Während das eine der Flugzeuge mit leichten Beschädigungen normal landen konnte, stürzte das andere Flugzeug a b und begrub den Piloten, der allem Anschein nach schon beim Zusammenstoß das Bewußtsein verloren haben muß, unter sich. Der Pilot, ein Leutnant, wurde tödlich verle ijt
„Sehen Sie, ich habe mir die Sache hin und her überlegt. Kein Objekt für mich. Zu unrentabel."
„Sie werden das bereuen, Herr Leinfelder."
„Meinen Sie?" Leinfelder zuckt leicht gelangweilt
Roman von wallher kloepftr lMtzhl by Jarl Duntfcr Dtrlag' Berlin w 62
aller Welt" zu kontrollieren.
Die finnisch-russische Aussprache in Moskau.
„Wir werden in München etwas finden."
'Za, Maria."
„Bald?"
„Wann du willst, Maria. ..
Wir werden sehr glücklich sein, Franz , träumt sie" laut und streicht mit den Lippen über seine Schläfe hin.
Fünf Tote bei einem Flugzeugunfall in Italien.
Beim Start eines Militärflugzeuges ereignete sich auf dem Flughafen von Torli ein schwerer Unfall. Ein dreimotoriger Apparat prallte gegen einen Neubau, wobei die drei Insassen sowie zwei Bauarbeiter ums Leben kamen.
„Wilhelm Teil" im Posener Opernhaus.
Unter tatkräftiger Förderung des Reichsministeriums für Dolksaufklärung und Propaganda und im engsten Einvernehmen mit dem Stadtkommissar von Posen, Dr. Scheffler, ist es gelungen, eine Aufführung mit Schillers Schauspiel „Wilhelm Tell" im Posener Opernhaus zur Durchführung zu bringen. Außerdem schweben Verhandlungen mit ersten reichsdeutschen Bühnen, um Oper, Operette, Schauspiel und große Konzerte in 'Gastspielen in Posen durchführen zu können. Es ist in absehbarer Zeit mit der laufenden Bespielung der Posener Bühne zu rechnen.
Raubmord an einer Greisin.
Das Polizeipräsidium München teilt mit: Die 71jährige Rentnerin Josefa Wolf aus München wird seit 24. Dezember 1938 vermißt. Die bisherigen Ermittlungen haben ergeben, daß sie in ihrer Wohnung ermordet und die Leiche beseitigt wordep ist. Als Täterin kommt in Betracht Cäcilie Kölbl, geb. Weihmann, geb. am 28. Juli 1892 in Pasing (München). Sie wohnte bei der Wolf und hielt sich auch noch bis Anfang Juni 19-39 in dieser Wohnung auf. Die Barmittel, die Rente und das Sparguthaben der Wolf hat sie sich im Lauf der Zeit angeeignet. Der Aufenthalt der Kölbl ist unbekannt. Bis Ende August 1939 wohnte sie unter falschem Namen in Martinsried bei München. Sie führte bis jetzt die falschen Namen Köppel Anna, Gerbl Anna und Weber. Sie besitzt einen Reisepaß auf den Namen Höß Barbara. Für Angaben aus der Bevölkerung, die zur Ergreifung der gesuchten Kölbl führen, ist eine Belohnung in Höhe von 500 RM. ausgesetzt. Mitteilungen sind erbeten an die nächste Polizei- und Gendarmeriestelle.
Deutsches Weltkriegs-A-Voot gehoben.
Bei Pola an der istrifchen Küste wurde ein im Jahre 1918 gesunkenes deutsches U-Boot gehoben, eines der elf Boote, die am Ende des Weltkrieges von ihren Besatzungen im Adria tischen Meer versenkt wurden, um sie nicht in die Hande des Gegners fallen zu lassen. Das etwa 300 Tonnen große Boot wird abgewrackt und verschrottet werden.
ihr laufe, seine Selbständigkeit beeinträchtigt hen.
dem Reformator und Begründer der deutschen Schriftsprache, Friedrich dem Großen, dem ersten Diener seines Staates, Karl Peters, dem Gründer des deutschen Kolonialreichs und Bismarck, dem Schmied des Deutschen Reiches.
Der Kleidungsbedarf wird gedeckt, aber keine Modetorheiten.
Die Deutsche Arbeitskorrespondenz veröffentlicht eine Unterredung mit dem Leiter des F a ch a m t s Bekleidung und Leder der Deutschen Arbeitsfront über die Lage in der Bekleidungs- und Lederindustrie, aus der sich erneut die Gewißheit ergibt, daß die Einführung der Bezugscheine nichts mit einer Verknappung z u tun hat, daß vielmehr der Bekle'dungsbedarf der Bevölkerung gedeckt wird. Natürlich sind auch diese Industrien stark auf die kriegswichtige Produktion abgestellt. Es wird nur soviel- von der zivilen Kleidung hergestellt, wie zum Verbrauch notwendig ist, während das Schwergewicht der Produktion auf dem Gebiet der Anfertigung von Uniformen und Arbeitskleidung
Das Kriegswmterhilsswerk ruft.
Dr. Leh an die Männer und Frauen der DAF.
Berlin, 12.Oft (DNB.) Heidweiler Dr. Ley. erläßt folgenden Aufruf:
Männer und Frauen der Deutschen Arbeitsfront! Ihr seid auf gerufen, am Samstag und Sonntag, 14. und 15. Oktober, wie alljährlich das Winterhilfswerk zu eröffnen. Damil gebt ihr das Tempo für diese gewaltige G e m e i n f ch a f t s 1 e i st u n g . d e s deutschen Volkes an. Mit Stolz können wir feststellen, daß der Erfolg von Jahr zu Jahr gemach- f e n ist.
Dieses Jahr eröffnen wir nun auf Befehl des Führers das Kriegswinterhilfswerk! Die Aufgaben find großer denn je! Ich weih, daß ihr, Männer und Frauen der Arbeit, eure Pflicht tun werdet. Doch diesmal müssen wir schaffenden Menschen als Vortrupp des Kriegswinter hilf swerkes mehr als unsere Pflicht tun. Unsere Kriegsfeinde und auch die Neutralen, d. h. die gesamte Welt, werden auf den Eröffnungserfolg des Kriegswinterhilfs-
Ein schweres Zugunglück ereignete sich bei Ausflugsort Nikko, 80 Kilometer nördlich Tokio. Die elektrische Bahn stürzte wegen des Versagens der Bremsen in ein 10 Meter tiefer gelegenes Flußtal. Bisher beklagt man 2 0 Tote und 120 Ver-
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„Sie sollten sich das lieber noch einmal überlegen, Herr", sagt der Diener beschwörend.
„Ich kaufe nicht, basta! Was geht das Sie an?"
„Wenn der gnädige Herr droben bis zum Herbst nicht verkauft, gibt es ein Unglück. Dann geht fein Revolver los. Was tue ich dann? Wer nimmt mich alten Kracher? Sie täten ein gutes Werk, Herr."
„Das ist ja die reinste Vergewaltigung hier!"
Breitschwanz, einmal nichts zu fressen; Tutka will dich ganz groß Herausstellen, ich habe chm das ab- geluchst, und es hat mich ein kleines Eckchen gekostet. Sag mal, warum redest du nichts?"
„Schade, du hast dich umsonst bemüht, Tino", erwidert die Fabri mit gesenktem Blick. Sie ist entschlossen, alles so kurz und schmerzlos wie möglich zu machen.. Es ist ein wenig undankbar und herzlos von ihr, aber sie kann es auch nicht ändern.
„Umsonst? Wieso? Was soll das heißen?"
„Ich filme nicht mehr, und im Juli schon gar md)t.,/
„Bist du verrückt?"
„Sieh mal, Tino, wir müssen uns jetzt trennen. Du warst ein lieber Kerl, Tino, und es tut mir leid. Wir wollen es uns nicht schwer machen. Sei mir nicht böse, Tino!" Sie sagt das sehr behutsam, sehr zart und ein bißchen ergriffen. Sie dreht an einem seiner Rockknöpfe und hebt langsam den Kopf.
„So!" kommt es aus Leinfelders Mund. Er hat schiefe Lippen in dieser Minute und ein törichtes Gesicht. Er hat viel von einem Kind, das ratlos ist. Aus also — denkt Leinfelder und hat Bitterkeit auf der Zunge. Aus, ex, schlichter Abschied ... er hat immer gefürchtet, daß es mit Ria nicht lebenslänglich dauern würde. Nun ist es so weit. Ein bißchen früh allerdings. Er lächelt gezwungen: „Wer ist denn der Glückliche, wenn man fragen darf?"
„Severin!" Sie läßt den Rockknopf fahren und sieht Tino voll an. Ach so! Ja, diese Herren Medi- ziner. Es kommt mir ein bißchen plötzlich; entschuldige, Ria". Man merkt ihm an, wie er um Fassung und Manieren bemüht ist. Es steckt viel Tapferkeit in seiner Haltung.
„Armer Tino! Tut es sehr weh?" forscht sie zag- haft. Sie hat Mitleid mit diesem schlaffen, unbeherrschten Gesicht. „Es wird nicht schwer sein, eine bessere als mich zu finden."
„Laß nur. Und glaubst du, daß das mit Severin Bestand hat?"
„Ja. Das glaube ich. Fest glaube ich das, Tino", sagt sie zuversichtlich.
„Ich bezweifle es. Severin ist nicht der rechte Mann für dich, Ria. Wenn dich einer haben will, muß er brutal sein und jeden Tag neu und anders"« erwidert Leinfelder ohne den geringsten Spott.
(Fortsetzung folgt.)
Oie wirischastliche Erschließung Albaniens.
Die Eisen- und Chroinlager decken Italiens Bedarf.
Rom, 11. DK. (DNB.) Das vom Staatssekretär für Albanien, Benini, in einem Bericht an den Duee dargelegte große Programm der wirtschaft- lihen Erschließung Albaniens findet in den römi- ften Blättern stärkste Beachtung. Besonders große Pachtung finden die st arten Erz- und 0 e i« verkommen, so die gewaltigen in nur 30 Meier Kefe angetroffenen Eisen- und Chrom- leger, die Italiens - Bedarf zu einem großen Lil decken, und, was Chrom anbelangt, vollkom- Uün garantieren werden, was bei der Lage Stalins vom kriegswirtschaftlichen Standpunkt aus be- M>ere Beachtung verdient. Hand in Hand mit der Erschließung des Landes gehe der Ausbau des ft samten Verkehrsnetzes. Heute schon sei Mn den geplanten 2000 km Straßen die Hälfte fer- ixgestellt. Dank dem großen italienischen Aufbau-
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saubere und gründliche deutsche Qualitätsarbeit, aber auch die durchdachte Geschmacksrichtung anerkannt wird. Natürlich fehlt es uns an Baumwolle und Wolle und teilweise auch an Häuten, die wir früher aus den Kolonien bezogen haben. Wir kommen in diesem Krieg aber auch ohne diese Stoffe aus, wir werden eben weniger „feine" Stoffe tragen, dafür aber gesund und ausreichend gekleidet gehen.
Der Berufs-Nachwuchs
Der Reichsarbeitsminister gibt die Richtlinien für die Nachwuchslenkung des Schulentlaßjahrgangs 1940 bekannt, wobei unter Wahrung der Gesichtspunkte zur Bekämpfung der Landflucht die Anforderungen der wehrwichtigen Berufe und Betriebe im Vordergrund stehen. Sofern dieser Bedarf gedeckt ist, bleibe dafür zu sorgen, daß die übrigen Berufe Nachwuchs erhalten; ein gänzliches Abstoppen des Nachwuchses für einzelne Berufe sei im Hinblick auf die Zukunft nicht erwünscht. Bei weiblichen Jugendlichen ist darauf zu achten, daß die Arbeiten dem Kräftestand und der Leistungsfähigkeit der Jugendlichen a n g e - paßt und daß sie auch im übrigen für Mädchen dieser Altersgruppe geeignet fein müssen. Schülerinnen höheren Alters sind bevorzugt pflegerischen, sozialen und erzieherischen Berufen zuzuführen. Das P f l i ch t j a h r bleibt in der bisherigen Form aufrechterhalten.
Wegen der gegenwärttgen wirtschaftlichen Umstellungen sind Meldungen von Ausbildungsstellen auch nach den vorgeschriebenen Meldeterminen anzunehmen. Es ist anzustreben, daß die Meldungen bis zum 1. Januar 1940 varliegen. Zwangsmaßnahmen bei der Berufsnachwuchslenkung kommen nach wie vor nicht in Bettacht. Soweit die Jugendlichen noch nicht beraten sind, sind sie klassenweise zu unterrichten. Eignungsuntersuchungen an Jungen sind in wichtigen Fällen durchzuführen, während sie bei Mädchen auf Sonderfälle zu beschränken sind.
Aus aller Wett.
Schweres Zugunglück in Japan.
schimpft Leinfelder empört.
„Ich bin schon still", murmelt der Diener verstört und schließt das Tor auf.
Tolle Wirtschaft bei denen, denkt Leinfelder im Gehen. Ob Ria wohl ein bißchen Sehnsucht nach mir hat? Seit einer Woche hat er sie nicht mehr gesehen; es sind bei schärfster Fahrt immerhin vier Autostunden hierher. Leinfelder gibt seinem Chauf- fer Anweisung, zum Krankenhaus zu steuern. Dort erfährt er, daß Fräulein Fabri sich im Garten aufhalte. Er geht sie suchen, er fühlt sich heute äußerordentlich frisch und elastisch.
„Ach, da bist du ja, Ria! Laß dir das Patscherl küssen. Wie geht es denn meinem Kleinen. Blendend siehst du aus! Deine Rollen haben sie jetzt der Allwein gegeben, dem sanften Schaf. Für diesen Mißgriff könnte ich deinen Regisseur ohrfeigen. Wie kann man so was Temperamentloses als Du- barry nehmen? Aber gräme dich nicht. Ich habe schon vorgebaut. Ende Juli beginnen sie mit den „Wogen des Schicksals". Feine Sache, viel besser als dieser Schmarren mit der Dubarry! Da kannst du wenigstens zeigen, was mit dir los ist. Einmal bist du Herzogin, einmal Hafenmädchen; einmal
die Schulter.
„Ganz wie Sie wollen", erklärt der Konsul leise uttd ein wenig zusammengefallen. Er geleitet den Besuch an die Tür. „Beinholz!! Beinhälzl wird Sie hinauslassen." Das Faktotum erscheint. Er war langjähriger Offiziersbursche und ist jetzt Mädchen für alles, nicht ungeschickt und eine treue Seele. „Führen Sie den Herrn hinunter, Beinhälzl."
„Befehl, Herr Konsul!"
„Sie kaufen das Schloß nicht, Herr?" fragt Sein- hölzl auf der Treppe den Architekten.
„Nein. Mag nicht", entgegnete dieser kurz.
„Sie sollten sich das lieber noch einmal überlegen,
8. Kapitel.
Leinfelder prostet Herrn von Depenau höflich zu. Dann setzt er das Weinglas an den Mund, schmeckt, stutzt, setzt ab und macht ein törichtes Gesicht.
''^as?ift ja gar kein Wein, Herr Konsul. Versuchen Sie selbst."
Tatsächlich. Es scheint Wasser zu sein. Depe- na'u ist angeblich Abstinenzler und bat einen Becher Milch vor sich.
Leinfelder beginnt stürmisch zu lachen. „Die verkehrte Hochzeit zu Kanaan! Aber die Flasche war doch verkorkt, sogar Spinnweben hangen dran. Em Rätsel!"
„Verstehe ich auch nicht", lügt Herr von Depenau verlegen. Er ahnt die Zusammenhänge Vor einigen bohren — es fiel mit irgendwelchen Anleiheabsichten Zusammen -, trug er seinem Faktotum Bem- hälzl auf, die vielen leeren Flaschen im Setter md Wasser zu füllen und zuzukorken, um attenfallftgen Besuchern einen wohlsortierten Weinkeller vorzu- täutoen und damit seinen Kredit zu heben Und Beinhälzl, dieses Rindvieh, hat vorhin eine dieser laichen erwischt. „Pardon, der Schaden wird gleich M°n fein"! lagt her Konsul und steh. auf.
Auch Leinfelder erhebt sich. „Bttte keine Geschichten lieber Herr von Depenau. Ich bin ja Mehlich
• Vi ,..m Trinken hergekommen. Es war sehr ste^ndttch von Ihnen, mich zu bewirten. Sch wolste Ihnen nur mitteilen, daß ich das Schloß nicht
taufe’" wiederholt der Konsul, und man mertt ihm de Enttäuschung deutlich an D.e r (einer Lackschuhe sind stumpf und gesprun- aen^roas bei Lackleder Verfall bedeutet. Auch seine Manschetten sind ausgefranst. Alle in diestm Schloß
angenagt und trägt die Zuge des Rum- auf der Stirn.
liegt. Im übrigen sollen Mängel vermieden, aber auch modische Überspitzungen verhindert werden. Es soll trotzdem den vielfältigen Geschmacksrichtungen Rechnung getragen werden. Interessant ist, ———- ...... -......>>- >->------
daß Paris, als Zentrale der Moden, schon in den j Ich rufe euch auf, Wanner und Frauen der deni- erften Kriegstagen zum Erliegen kam. Die bestens", ~ v
t.mpfer in der Hafeneinfahrt auf Grund lief uü> leck w '7de, so daß seine ganze wertvolle La- fcing auf dem Wasser schwamm. Wir wurden auf de ungeheure Brandgefahr hingewiesen in Ö:r wir uns befanden. Als wir endlich freikamen uar es mit dem Sommerwetter vorbei. In der Nordsee herrschte Herbstwetter und es dauerte meh- rtre Tage, um über die See zu kommen. Diese fleife hat uns alle sehr angegriffen" befremdlich und deraussvldernd Japan verbittet sich das Herumlungern britischer Kriegsschiffe an der japanischen
Küste.
Tokio, 13. Oktober. (DNB -Funkspruch.) Nach- )tm „Nitschi-Nitschi", die Nachricht verbreitet hatte Sch britische Kriegsschiffe in unrnit- tklbarerNähederjapanischenHoheits- ge w ä f f e r aufgetaucht seien und japanische Handelsschiffe angehalten hätten, hat die amtliche britische Bestätigung dieser Meldung in Tokio stärkste Erregung hervorgerufen. Man er» wirtet daher, daß auf die Erklärung des hiesigen britischen Marineattachös eine japanische Ge- g- n e r k l ä r u n g erfolgen werde. Diese lieber» Vlchung japanischer Häfen durch die Engländer sei für Japan in hächstem Maße befremdlich, geradezu herausfordernd sei jedoch die bri- tische Behauptung, daß die britischen Schiffe in der Ahe der japanischen Hoheitsgewäfser nur für bt n „gewöhnlichen P a t r o u i ll e n d i e n st" eingesetzt seien, wie er „ü b e r d re g a n z e W e l t" Krchgeführt werde. Japanische Kxeise erklären zu biefer dreisten Ausrede, daß sich Japan im Ariege mit China befände und daß der Mfenihalt britischer Kriegsschiffe innerhalb der fee- stategisch wichtigen Zone zwischen der japanischen Wd der von Japan blockierten chinesischen Küste licht mit der Erklärung des britischen Marineat- tichäs gerechtfertigt werden könnte, nach der Eng- Icib das Recht in Anspruch nehme, den Seeverkehr
Srnderdelegierte P a a s i k i v i im Moskauer Süßenkommissariat mit Molotow hatte. In diplomatischen Kreisen Moskaus verlautet, daß in bin Verhandlungen mit Finnland sowjetischerseits Anschläge zur Mitwirkung der Sowjetunion an dir Lösung der Aalands-Frage vorge- biacht werten würden. Der Empfang des finnischen Elegierten fei sehr herzlich gewesen. — In Hel- fir.fi ist am Donnerstag ein Jnformationsamt gelttaff en worden, für das von der Regierung 1,3 Millionen Fm. bereitgestellt wurden. Zum Chef der muen Behörde ist Minister T o i v o l a ernannt »»rden. Er empfing die in- und ausländischen Pressevertreter und äußerte sich im großen und «nzen sehr zuversichtlich zur augenblick- !ld)en Lage. Er dementierte die Gerüchte, daß Finnland durch die Moskauer Verhandlungen Ge-
programm sei die Arbeitslosigkeit bereits vollkommen beseitigt worden. So werde der innere Aufschwung Albaniens auch der Schwerindustrie Italiens zahlreiche wichtige Rohstoffe aus nächster Nachbarschaft zukommen lassen.
Wirtschastskrisis in der Ostschweiz.
Mitzstimmung über englische und französische Einfuhrverbote.
Genf, 12.DEL (Europapreß.) In der Schweiz mehren sich die Exportschwierigkeiten, und trotz der allgemeinen Mobilmachung wächst gerade in der Dstschweiz die Arbeitslosigkeit stetig an. So ist zum Beispiel in der St. Gallener Stickerei- industrie in den wenigen Wochen ein alarmierender Beschäftigungsrückgang von neunzig auf bis unter fünfzig Prozent der Produktionskapazität eingetreten. Dieser Produktionsrückgang ist in erster Linie auf die Einfuhrverbote Frankreichs und Englands zurückzuführen, welche fast den gesamten Stickereiexport der Schweiz nach diesen Ländern unterbunden haben. Dieser Beschäftigungsrückgang hat viele Leute auf die Straße gefitzt. Diese für die ostschweizerische Industrie traurige Entwicklung ist noch nicht abzusehen, da alle Anzeichen dafür sprechen, daß auch die Exportmöglichkeiten nach den neutralen Ländern vor allem nach Holland, Belgien, Schweden und Norwegen sich verschlechtern werden. Selbst für das italienische und spanische Geschäft erwartet man kg um eine Verbesserung. Die englischen und ftanzö- sischen Einfuhrverbote haben eine außekordent- liche Verstimmung gegen die Westmächte in den ostschweizerischen Wirtschaftskreisen heroorgeru- fen. So findet man in der schweizerischen Presse nicht selten ausgeführt, daß die Einfuhrverbote, die fast nur schweizerische Produkte träfen, schwer in Übereinstimmung zu bringen seien mit den Versicherungen, der neutrale Handel solle nicht geschädigt werden.
Beisetzung erschlagener Volksdeutscher in Posen.
Posen, 12. Dkt. (DNB.) Auf dem St.-Pcmli- Friedhof fand in Anwesenheit von Vertretern der Wehrmacht und der Partei und unter zahlreicher Teilnahme des Deutschtums von Posen die Bestattungsfeier für 19 von polnischen Mord - banditen erschlagenen Volksdeutschen statt. Wie Tierkadaver, wirr übereinanderliegend, hatte man sie auf einem Acker bei Kutno, wohin sie kurz vor dem Einmarsch der deutschen Truppen verschleppt worden waren, verscharrt gefunden. An der ihnen nun bereiteten Gruft, um die sich mit den anderen Gräbern erschlagener Deutscher ein Ehren Hain schließen soll, spra- chen der Chef der ZiMverwaltung, Senatspräsident Greiser, und eine führende Persönlichkeit der DolkÄdeutschen in der vergangenen Kampf- und Notzeit Posens, Dr. Kurt Lueck. Aus allen Ansprachen klang der Dank für die bis zuletzt bewiesene Vaterland streue und das Gelöbnis, das endlich freie Deutschtum im Osten für alle Zeiten vor fremder Drangsal zu schützen. An dem Gemeinschaftsgrab legten Präsident Greiser, ein Dertteter der Partei, des Militärbefehlshabers und des Stadt- kommisiars von Pofen Kränze nieder.
Postkarten und Briefmarken für das Kriegswinterhilfsmerk.
Neben einem besonderen Satz Marken für das Kriegswinterhilfswerk gibt die Deutsche Reichspost in diesem Winter auch eine Postkartenserie heraus, um weitere Mittel für das Kriegswinter- Hilfswerk zu beschaffen. Der Markensatz umfaßt alle Werte von 3 bis 40 Rps., zu denen Zuschläge von 2 bis 35 Rpf. erhoben werden. Die Marken wurden von dem Kölner Künstter Trier geschaffen und zeigen Schloß Elbogen an der Eger, die Ruine Drachenseis am Rhein, die Kaiserpfalz in GoÄar, den Uhrturm auf dem Grazer Schloßberg, den Römer in Frankfurt/Main, das Landhaus in Klagenfurt, die Ruine Schreckenstein bei Aussig, die Festung Hohensalzburg und den Hohentwiel. Mit der P o st k a r t e n \ e r i e hat die Reichspost sechs großen deutschen Mannern ein Denkmal gesetzt, Heinrich I., der ein großes weites Reich schuf, Ulrich von Hutten, dessen Reden und Taten eine heiße Glut für das Wohl des Vaterlandes kennzeichnet, Martin Luther,
Die Fabri hat schon viele Sorten von Liebe gelobt, träumerische, heftige, verrückte, weniger oep rückte, aber so wie diesmal war es noch nie. öid) tirem Mann an den Hals werfen, um ihn werben - das hat sie noch nie getan. „Du bist ein Teufel, Zmnz! Und raffiniert bist du auch, weißt du das/ Bier Tage läßt du mich hängen und Tee mit dir *rinten! Du bist ein ganz Schlechter! Aber jetzt l'tngft du mich nicht mehr los, ich lass dich keiner orderen, verstehst du? Du! Du! Du!"
Severin wirft sich in dies Neue, in diesen Rausch, iiit einer nie gekannten Leidenschaft. Alles bet hn wächst langsam, aber dauerhaft.
Er ist von Grund aus umgestülpt und verwandt. Sein Aerger, seine Sorgen sind vergessen. Eme Klientin hat sich für 6 Uhr angesagt. Vergessen, tir Vorsitzende des Aerztevereins will im taufe •e> Nachmittags dringend angerufen werden. Ver- Sefen. Eschelbrunn — wo liegt das? Alles ist un- v.chtig und einerlei. Einzig und allein diese Stund Ält, in der man eine sehr junge und aufregende fiau in den Armen hält, die mit fremdem Haar ’c'liebten Unfug treibt. Einen Augenblick erscheint pi korrekte Sabine Lämmermann tn seiner Gnnne- 'ing, erscheint und versinkt wieder Damals war Mfung, und trotzdem nicht so jungenhaft wie heu . Mne herrliche Unordnung ist m einem Kops. Nach
,^filien hat er gewollt, immer schon, viele Jahre Ür durch, aber es war nie Geld da. ^ue Stund
; Maria rft mehr wert als hundert Efialienfahr >tt. Es ist ein ganz großes Gluck da, ein f f3« ft Aß es Glück, und man muß ein bißchen tfurem -aoor haben
-Ich hab' dich lieb. Franz!"
M,Du mttst°das hier aufgeben. Eschelbrunn ist ’ifjerlid)."
»Natürlich, Maria."
kannten n Haebttijl tum Hl unsere V- j der W vorbei; k «erzeig .■ aber ijr SM ' rchrE si<h°^ '
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MieM scher F ' agab*
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Helsinki, 12. Okt. (Europapreß). Unter hin Ueberschrfften berichtet die finnische Presse von frr ersten kurzen Besprechung, die der finnische


