M Kindergruppen des DeuffchenFrauenwerkes
Wir sehen auf dem Bild, wie flinke und geschickte
rand können die schönsten Spiele gemacht werden.
erklärt. So hören schon unsere kleinen Schulkinder
von dem Dierjahresplan und seinen Aus-
etwas
Erfolgreiche Stenographen
Emmerich, Gießen; Minna Sommerlad,
Der Ommbusunfall von Bicken vor Gericht
Gießen; Gießen; Krumm, Bender,
sammentrefien mehrerer widriger Umstände zurück« Zufuhren sei. Daß den Angeklagten dabei ein Der« chulden treffe, habe das Gericht nicht feststellen können.
Wirkungen. Nach getaner Arbeit wird dann wieder zum Spiel übergegangen, und vielleicht bekommen die Mädelchen von ihrer Führung versprochen, auch bald einmal einen fröhlichen kleinen Ausflug machen zu dürfen.
Unendlich vielseitig sind in den Sommermonaten ür die Leiterinnen die Möglichkeiten, ihre Schützlinge zu beschäftigen, denn nun steht ihnen ja die herrlich blühende Natur zur Verfügung. Am Wald-
nicht aufzählbaren Blumen und Gräsern und schwärmenden Bienen und vielen anderen Käfern. Die
der Angeklagte langsam, da die Strecke sehr kurvenreich ist, als plötzlich wieder das Licht versagte. Infolgedessen kam er von der Fahrbahn ab. Wie durch Sachverständige festgestellt wurde, hatte sich ein Stromkabel aus der Klemme gelöst, wodurch der Stromkreis unterbrochen wurde und das Licht verlöschte.
Der Staatsanwalt vertrat in seinem Plädoyer den Standpunkt, daß der Unfall auf ein Verschulden des Angeklagten zurückzuführen sei, weil er sich einer Unterlassung schuldig machte, indem er nicht sofort den Schaden zu beheben suchte. In dieser Unterlassung sei Fahrlässigkeit zu erblicken. Der Staatsanwalt beantragte eine Geldstrafe von 150 Mark.
Die Verteidigung wies darauf hin, daß es dem Angeklagten zweifellos nicht möglich gewesen sei, in der Dunkelheit die Ursache des kurzen Versagens des Scheinwerferlichtes festzustellen. Diese Forderung bedeute ein Ueberspannung der Sorgfaltspflicht des Kraftfahrers.
Das Gericht sprach den Angeklagten wegen Mangel an Beweisen frei. Das Gericht war der Auffassung, daß der Unfall auf ein Zu-
Am frühen Morgen und in tiefer Dunkelheit ereignete sich am 29. Oktober vorigen Jahres in Bicken (Dillkreis) ein schwerer Ommbusunfall. An einem Omnibus einer Kölner Gesellschaft ver- sagte plötzlich das Licht der Scheinwerfer den Dienst, der Fahrzeugführer geriet sofort mit dem Omnibus zu weit links auf die unbefestigte Straße. Der O m - n i b u s neigte sich und st ü r z t e über die Böschung auf die tiefergelegene Dorf- st raße hinab. 25 Arbeiter wurden dabei leicht und 9 schwer verletzt. Tödlich verunglückte niemand. (Ueber den Unfall hatten wir seinerzeit ausführlich berichtet).
Nunmehr fand vor der Großen Strafkammer in Siegen die Verhandlung gegen den Lenker des Omnibusses statt, der sich wegen fahrlässiger Körperverletzung zu verantworten hatte. Bei der Beweisaufnahme ergab sich, daß das Licht der Scheinwerfer bereits beim Anhalten in Niederweidbach für kurze Augenblicke versagte. Der Omnibus- lenker setzte dennoch die Fahrt fort, empfahl aber seinem Kameraden, der einen Reseroeommbus führte, vorauszufahren, da sein Scheinwerferlicht nicht ganz in Ordnung sei. Kurz vor Bicken fuhr
Finger der kleinen Mädelchen der Kindergruppen das Nachlaufen, Kreisspiele, Tänzchen, die Jungen dürfen gesammelte Stanniol ordnen. Diese ernsthafte Arbeit Soldaten spielen und marschieren und richtige Krie- macht ihnen sichtlich Freude. Dabei bekommen sie den gerlieder singen. Und auf dem Wege zum Wald gibt Wert des Stanniols und die Wichtigkeit des Sammelns es so unendlich viel zu sehen: blühende Wiesen mit
Elsbeth Karnbach, Gießen; Walter Sprankel, Grün- berg; Franz Erker, Gießen; Werner Deibel, Gießen; Hedwig Lerch, Alsfeld; Martha Hentschel, Gießen; Else Hormel, Reichsbahn Gießen; Maria Müller, Grünberg; Willi Schäfer, Gießen; Alfred Leyerer, Gießen; Liselotte Hertel, Schotten; Rudol Wagner, Gießen; Heini Zinn, Büdingen; Elisabeth Thome, Gießen; Hilde Menges, Gießen; Willi Arnold, Gießen; Karl Schmidt, Büdingen; Karl Heinz Möller, Gießen; Anni Derzbach, Gießen; Hilde Cloos, Gießen; Hilde Siebert, Gießen; Inge Müller, Gießen; Anneliese Komp, Büdingen; Mar- got Walter, Gießen; Heinrich Grimmelbein, Gießen; Dora Kern, Gießen; Ludwig Hellmold, Gießen; Karl Schieferstein, Gießen; Hildegard Diehl, Bußbach; Karl Walter Kneipp, Alsfeld; Otto Schäfer ITT., Büdingen.
Gut: Heinrich Müller, Schotten; Heinrich Helfrich, Büdingen; Ernst Schumacher, Schotten; Ilse Hofmann. Schotten; Hans-Kurt Wittelsberger, Gienen; Reinhold Textor, Gießen; Hildegard Fiedler, Alsfeld; Hilde Feller, Gießen; Karl Ludwig Zulauf, Gießen; Hilde Graf, Schotten; Gertrud Schwalb, Schotten; Lotte Baustian, Schotten; Heinz Sttauch, Büdingen; Annemarie Raab, Gießen; Helga Heck, Butzbach; Heinrich Jäger, Schotten; Elfriede Müller, Gießen; Gretel Büch, Butzbach; Isolde Büch, Butzbach; Margot Duttine, Butzbach; Hans Brög, Büdingen; Willy Will, Gießen; Karl Möser, Schotten.
Gießen; Wilhelm Böhm, Schotten; Konrad Georg Gießen;
Linden setzen zum Blühen an, und bald wird ihr Duft die Gegend erfüllen. Kennt ihr den wundervollen Duft, ihr Kinderlein? Und wie die Wolken wandern! Welchen Wind haben wir denn heute? Schnell geguckt, ihr Kleinen. So, und heimwärts werdet ihr wohl zeigen, daß ihr alle kleinen Kameraden sein wollt und richtig zusammen marschieren könnt. Und siehe, es hat alles herrlich geklappt! Gfs.
(Aufnahme: Liselotte Purper. — M.)
wisse Vorbildung in der Land- und Hauswirtschaft zu vermitteln und sie für die Aufgaben zu erziehen, die sie später als Hausfrauen und Mütter zu erfüllen haben. Bei minderjährigen Pflichtjahrmädchen, die während der Ableistung des Pflichtjahrs nicht die Wohnung der Eltern teilen, werde in der Regel davon auszugehen sein, daß sie dennoch zum Haushalt der Eltern gehören, weil sie sich mit deren Einwilligung zu Zwecken der Erziehung außerhalb ihrer Wohnung aufhalten. In diesem Falle stehe den Eltern Kinderermäßigung für das minderjährige Pflichtjahrmädchen zu. Dagegen könne Kinderermäßigung für volljährige Pflichtjahrmädchen nicht gewährt werden, weil in der Ableistung des Pflicht- jahres keine Berufsausbildung zu erblicken fei.
nun die Feier des fünfundsechzigjährigen Bestehens der Kriegerkameradschaft Homberg verbunden. Der erste Festtag ist auf den eigentlichen Zweck des Appels ausaerichtet. Der zweite Tag gilt mehr unserer Jugend, die in Spiel und Sport ihre Kräfte messen wird.
Ferrelmarkt in Hungen.
> Hungen, 12.Juni. Der heuttge Ferkelmarkt war mit 197 Ferkeln beschickt. Es kosteten bis zu 6 Wochen alte Ferkel 22 bis 24 RM., 7 Wochen alte Tiere 25 bis 26 RM., 8 bis 9 Wochen alte 27 bis 30 RM., 9 bis 13 Wochen alte 31 bis 35 RM. pro Stück. Das Geschäft verlief mittelmäßig, es verblieb geringer Ueberftand.
Landkreis Gießen.
Ä Albach, 13.Juni. Frau Elisabeths Hardt, geb. Römer, kann am heutigen Dienstag, 13. Juni, ihren 7 2. Geburtstag in guter Gesundheit feiern. Mit ihrem Ehegatten Heinrich Hardt lebt sie im 49. Ehejahr.
chLich, 12. Juni. Die Altersvereinigung des Jahrgangs 18 8 9 trifft Vorbereitungen für ein Treffen der Alterskameraden, das am 29. Juli hier stattfinden soll. Eine große Anzahl der zum Teil weit weg wohnenden Kameraden, u. a. auch viele ehemalige Angehörige des Frankfurter Waisenhauses, die einst als Kinder in Lich aufgezogen wurden, haben ihr Kommen in Aussicht gestellt.
3) Lich, 12. Juni. Wie alljährlich, so unternahm auch am gestrigen Sonntag der Verkehrs - und Derschonerungsverein unter Führung von Lehrer H i l d eine Omnibusfahrt in den Odenwald. Bei prachtvollem Wetter führte der Weg über die Autobahn, die bei Darmstadt verlassen wurde. Nach einer Besichtigung des Glockenspieles im Alten Schloßhof und anderen Sehenswürdigkeiten ging es weiter nach Riedrode. All- seitiae Bewunderung riefen die schmucken Siedlungshäuser hervor, deren Besitzer zum größten Teil ober- hessische Bauernsöhne sind. Tief beeindruckt von dieser dem Nationalsozialismus zu verdankenden Mu- stersiedlting, führte die Fahrt weiter nach Lorsch, dessen Klösterruine ein Besuch abgestattet wurde. Für die Geschichte unserer Stadt ist dieses Kloster von Wichtigkeit gewesen, denn in einer Schenkungsurkunde wurde zum ersten Male der Name Lich erwähnt. Nach einer Frühstückspause in Bensheim ging es durch das schöne Laubertal mit seiner berühmten Steinindustrie nach Lindenfels. Bei prächtigem Sonnenschein und klarem Wetter genossen die Teilnehmer von der Burg einen herrlichen Blick über das Weschnitztal. Nach Durchquerung des Gersprenztales erreichte der Omnibus gegen Mittag Erbach. Reichhaltig waren die Eindrücke, die alle Teilnehmer in dem Museum des Grafen von Erbach (berühmt durch seine Geweihsammlung) sowie in einer Elfenbeinschnitzerei sammeln konnten. Weiter ging es nach Michelstadt mit seinem fast 500- jährigen Rathaus. Nach einem Besuch im Stadion- schwimmbad ging die Fahrt über König, Groß- Umstadt, Dieburg, durch den Kranichsteiner Park nach Langen, wo die Teilnehmer dem modernen Schwimmbad noch einen kurzen Besuch abstatteten. Herrlich war die Fahrt, und alle freuten sich, einem Fleckchen Erde einen Besuch abgestattet zu haben, dessen Bauten und Denkmäler heute noch Zeugnis ablegen von einstiger Größe.
OÖ Eberstadt, 12. Juni. Bei schönstem Wetter unternahmen die fünf oberen Klassen unserer Schule unter Leitung von Lehrer R e u h l einen Ausflug nach dem Strandbad Hillersdach. Die Kinder verbrachten dort schöne Stunden der Erholung.
# Allertshausen, 12. Juni. Die hiesige Kriegerkameradschaft hielt am Sonntag am Schießstand eine Versammlung ab, in der insbesondere über den Besuch des Kriegerfestes in Großen-Linden gesprochen wurde. Eine stattliche Anzahl Kameraden wird daran teilnehmen. Anschließend fanden ein Wertungs- und ein Preis- schießen statt.
Kreis Alsfeld.
* Mücke, 12. Juni. Der Spanienkämpfer, Unteroffizier Karl Jüngst, Sohn des Lehrers a. D. Jüngst, nahm an der Feier der Legion Eondon in Berlin teil. Er erhielt die Medalla de la Campana, mit der alle Kriegsteilnehmer ausgezeichnet wurden. Außerdem erhielt er la Cruz roja del Merito Militär, das nur denen verliehen wurde, die mindestens neun Monate Frontdienst geleistet hatten. Persönlich überreichte ihm noch Generaloberst von Brauchitsch das vom Führer verliehene Spa- nien-kreuz mit Schwertern in Silber für hervorragende Tapferkeit. Karl Jüngst hatte 16 Monate in Spanien gekämpft. Eine große Zahl von Freunden und Bekannten beglückwünschten den freiwilligen Kriegsteilnehmer herzlich bei seinem Eintreffen von Berlin.
-.-Homberg, 12. Juni. Die am Sonntaqnachmit« tag durchgeführte Wanderung des Oberheffischen Ge- birgs- und Heimatvereins ging durch das Heinzen- rot, den Freienmann und über Burg- nach Nieder- Gemünden. Der Weg führte größtenteils durch ' Wald. Der markierte Wanderweg ging anfänglich an meterhohen Grenzsteinen vorbei, die die Zeichen HW und SW trugen (Herrschafts- und Schenckscher- : Wald). Der Waldbenrk Freienmann 1779 hat feinen Namen nach dem Dorfe Frnmnnen, das im nördlichen Teil der Gemarkung Büßfeld lag, und zwar 1 an dem Wege, der von Bleidenrod nach Homberg [ führt. Schon nach kurzer Wanderung kündete Don- ■ nerroöen ein Gewitter ein. Dadurch verlief diese ‘ Wanderung bis zur Ankunft in Nieder-Gemünden unter strömendem Regen. Die Wanderer fanden sich 1 bald damit ab. Die Rückkehr wurde mit der Eisen- bahn angetreten.
1 (D Maulbach, 12. Juni. Am gestrigen Sonn- - tagvormittag verunglückte der Kraftfahrer Gustav 1 Becker von hier auf dem Heimweg von seiner ! Arbeitsstelle kurz vor dem Orte Erbenhausen durch ' Sturz mit dem Motorrad. Der bedauernswerte Mann erlitt dabei schwere Kopfverletzungen i und einen Oberarmbruch. Nach erster ärztlicher t Hilfeleistung mußte er nach Gießen in die Chirur« > gische Klinik ubergeführt werden.
Aus der engeren Heimat.
Kriegerverbandsappell
am 18. und 19. 3uni in Homberg.
—Homberg, 12. Juni. Die Jahre nach 1870/71 wurden vielfach zu Gründungsjahren für viele Kriegeroereinigungen. So wurde auch die Krie- gerkameraofchaft Homberg im Jahre 1873 gegründet und 1874 trat sie §um ersten Male als Kriegerverein Homberg geschlossen auf. Mit dem am nächsten Sonntag und Montag (18. und 19. d. M.) stattfindenden Appell des Ünterverbandes Homberg wird
Einheitlicher Preisaushang in Fremdenzimmern.
Zur weiteren Vereinheitlichung hat der Reichs- Wirtschaftsminister eine Polizeiverordnung über den Preisaushang in Räumen, die der gewerblichen Fremdenbeherberguna dienen, erlassen. Vielfach bestanden schon ortspolizeiliche Vorschriften ähnlichen Inhalts, nunmehr wird ein einheitlicher Preisaushang für Fremdenzimmer in allen Gaststätten vor- aescyrieden. Die Gastwirte haben ferner ein mit den Zimmeraushängen übereinstimmendes Sammelverzeichnis sämtlicher Gastzimmer an sichtbarer Stelle auszuhängen. Auf die Einhaltung der Preisstop- vorschriften wird in der Verordnung besonders hingewiesen. Die Polizeioerordnung tritt am 1. Juli in
Bei dem Leistungsschreiben des Kreisverbandes Gießen der Deutschen Stenographenschaft, das — vgl. unseren gestrigen Tagungsberickt — am Sonntag in Schotten stattfand, wurden folgende Bewertungen der stenographischen Fertigkeit festgestellt (E = Ehrenzeichen):
Schnellschreiben:
Abteilung 60 Silben. Hervorragend: Erna Ostheim, Friedberg; Wolfgang Barthel, Lauter- dach, E. Sehr gut: Heinrich Jäger, Schotten; Lotte Baustian, Schotten; Elisabeth Straub, Schotten. Gut: Elfriede Müller, Gießen; Helga Heck, Butzbach; Inge Müller, Gießen; Marga Mohaupt, Gießen; Gertrud Schwalb, Schotten.
Abteilung 80 Silben. Hervorragend: Hermann Schwalb, Büdingen; Elsbeth Karnbach, Gießen; Heinrich Helfrich, Büdingen; Heinrich Herbst, Büdingen, E; Ilse Hofmann, Schotten; Erich Körber, Gießen; Heinz Brückmann, Gießen; Ernst Schumacher, Schotten; Anna Luise Reibling, Gießen. Sehr gut: Theo Läufer, Schotten; Walter Kauß, Grünberg.
Abteilung 100 Silben. Hervorragend: Anny Schmandt, Gießen, E; Walter Sprankel, Grünberg, Marianne Ommert, Gießen; Werner Deibel, Gießen; Elisabeth Ganß, Gießen; Karl Schmidt, Büdingen; Martha Hentschel, Gießen; Franz Erker, Gießen; Erna Habermehl, Gießen; Hilde Feller, Gießen; Erna Luise Stein, Gießen, E. Sehr gut: Willy Will, Gießen; Karl Möser, Schotten; Heinrich Lepper, Grünberg; Erika Merg, Butzbach; Else Hormel, Gießen, Reichsbahn; Hans-Kurt Wittelsberger, Gießen; Margot Duttine, Butzbach. Gut: Isolde Büch, Butzbach.
Abteilung 120 Silben. Hervorragend: Hildegard Diehl, Butzbach; Karl Haschberger, Butzbach, E; Gretel Büch, Butzbach; Hedwig Lerch, Alsfeld; Wilhelm Böhm, Schotten, E. Sehr gut: Liesel Oehler, Gießen; Heini Zinn, Büdingen, Hildegard Fiedler, Alsfeld; Hans Brög, Büdingen; Alice Jöckel, Grünberg; Maria Müller, Grünberg; Lotte Maintzer, Gießen; Heinrich Hillgärtner, Gießen; Willi Adolph, Gießen. Gut: Elftiede Grandhomme, Schotten; Walter Harnisch, Gießen.
Abteilung 140 Silben. Hervorragend: Hilde Menges, Gießen; Ilse Petri, Gießen, E; Erika Koch, Gießen, E; Marie Gümbel, Gmßen-Linden, E; Karl Breidenbach, Büdingen, E; Alfred Leyerer, Gießen; Rudolf Waaner, Gießen; Otto Schäfer HL, Büdingen; Walter Reuter, Gießen, E; Hilde Graf, Schotten. Sehr gut: Berta Krumm, Grünberg; Emma Glock, Schotten; Elisabeth Thome, Gießen; Waltraut Handstein, Grünberg; Liselotte Herpel, Schotten; Otto Richber, Alsfeld; Heinz Strauch, Büdingen; Adelheid Bosold, Gießen; Marianne Höhne; Gießen; Willi Arnold, Gießen: Richard Arnold, Gießen. Gut: Heinrich Grimmelbein, Gießen; Karl Ludwig Zulauf; Gießen; Willi Schäfer, Gießen.
Abteilung 160 Silben. Hervorragend: Anneliese Komp, Büdingen. Sehr gut: Margot
Walter, Gießen; Karl Wslter Kneipp, Alsfeld; Annemarie Raab, Gießen.
Abteilung 180 Silben. Sehr gut: Toni Bäckel, Friedberg.
Abteilung 2 0 0 Silben. Hervorragend. Hedwig Pfeffer, Gießen, E; Hilde Siebert, Gießen. Sehr gut: Minna Sommerlad, Gießen; Karl Heinz Möller. Gießen; Liesel Bingel, Gießen; Margot Drescher, Gießen; Konrad Georg Emmerich, Gießen. Gut: Anni Derzbach, Gießen; Hilde Cloos, Gießen.
Abteilung 220 Silben. Hervorragend: Dora Kern, Gießen, E.
nichtigschreiben.
Hervorragend: Heinrich Herbst, Büdingen; Heinrich Lepper, Grünberg; Willi Adolph, Gießen; Lotte Maintzer, Gießen; Anni Schmandt, Gießen; Erna Luise Stein, Reichsbahn Gießen; Emma Glak, Schotten; Walter Reuter, Gießen; Adelheid Bosold, Gießen; Marianne Höhne, Gießen; Erika Koch, Gießen; Ilse Petri, Gießen; Richard Arnold,
Anhänger muffen Kennzeichen haben.
Jedes Auto hat sein Nummernschild, sein Kennzeichen, auch jeder Lastwagen. Sinn und Zweck sind bekannt. Das Nummernschild am Lastwagen verliert aber jeden Sinn, wenn an das eigentliche Fahrzeug ein Anhänger gekoppelt ist, der kein Kennzeichen 1 aufweist. Es ist daher verständlich, daß bereits vor i einiger Zeit eine Anordnung ergangen ist, die bestimmt, daß auch Anhänger von Lastwagen das > Kennzeichen des eigentlichen Fahrzeugs tragen < müssen. Allerdings beschränkte sich diese Anordnung zunächst auf neu zugelassene Lastwagen mit Anhängern. Jetzt ist diese Verordnung dahingehend 1 ergänzt worden, daß ab 1. Oktober d. I. alle An- I Hänger von Lastwagen an der Rückseite das Kennzeichen des ziehenden Kraftfahrzeugs führen müssen.
Warnung vor Ftaschenmihbrauch.
Es besteht begründeter Anlaß, darauf hinzuweisen, daß die Abgabe und Aufbewahrung von Giften in Genußmittelflaschen verboten und strafbar ist. Bestimmungen darüber sind in der Polizeiverordnung über den Handel mit Giften vöm 11. Januar 1938 niedergelegt. Sie lauten:
„Es ist verboten. Gifte in Trink- oder Kochgefäßen, oder in solchen Flaschen oder Krügen abzugeben, deren Form oder Bezeichnung die Gefahr einer Verwechslung des Inhalts mit Nahrungs- ober Genußmitteln .herbeizuführen geeignet ist."
Verschiedene Polizeibehörden haben sogar verschärfte Verbotsvarschriften erlassen und Warnungen vor der gewerbsmäßigen Abgabe von gesundheitsschädlichen oder ekelerregenden Flüssigkeiten, wie Benzin, Petroleum, Salmiakgeist, Säuren und Laugen, in Wein- und Bierflaschen sowie Mineral- wasserflaschen ausgesprochen. Flaschenmißbrauch gefährdet Leben und Gesundheit von Menschen und kann gegebenenfalls straf- und zivilrechtlich verfolgt werden. Viele Handwerksbettiebe verbrauchen in großen Mengen insbesondere Säuren und Laugen. Sie sollten besonders auf die Einhaltung der vorerwähnten Vorschriften achten, um damit Unglücksfälle zu vermeiden. Ein Drogist, der sich weigert, Säuren, Laugen und ekelerregende Flüssigkeiten in Wein-, Bier- oder Mineralwasserflaschen abzugeben, erfüllt nicht nur eine selbstverständliche Berufspflicht, sondern auch eine Gesetzespflicht.
S0ZahreTurnvereinl889K1ein-Linden
Am Samstagabend befaßte sich eine Mitgliederversammlung des Turnvereinsl889 Klein- Linden mit der Durchführung des Turn- festes, das am 5. und 6. August aus Anlaß des 50jährigen Bestehens des Vereins gefeiert werden soll. Die einzelnen Ausschüsse wurden zusammengestellt, so daß nun mit den Vorbereitungen begonnen werden kann. Das Amt des Festpräsibenten übernimmt ber beseitige ftettoertretenbe Dereins- führer, Turnkarnerab Wilhelm Germer. Der Samstagabenb bringt einen Festkommers auf bem Festplatz mit ber Ehrung ber brei noch lebenben Gründer. Die Kreisriege ber Turner, die Klein- Lindener Gesangvereine, die Radfahrervereinigung Klein-Linden und die Turnerinnen des festgebenden Vereins werden Mitwirken. Am Sonntagvormittag soll ein örtlicher volkstümlicher Wettkampf aus- getragen werden. Der Sonntagnachmittag bringt einen Festzug. anschließend ein Volksfest auf dem
Festplatz. Dochenmorklpreise
♦ Gießen, 13. Juni. Auf dem heutigen Wocheck- markt kosteten: Markenbutter, kg 1,60 Mark, Matte 25 bis 50 Pf., Käse, das Stück 4 bis 10, Wirsing, % kg 18 bis 25, gelbe Rüben, neue, das . Bündel 12 bis 20, Spinat 18 bis 20, Römischkohl 20, Bohnen, grün, 39 bis 42, Spargel, 1. Sorte 54 bis 55, 2 Sorte 48, 3. Sorte 40, 4. Sorte 20 bis 22, Erbsen 15 bis 28, Tomaten 30 bis 50, Zwiebeln 15 bis 18, Rhabarber 10 bis 16, Kartoffeln, neue, % kg 14 Pf-, alte, kg 5 Pf., 5 kg 45 Pf., 50 kg 3,40 bis 4 Mark, Aepfel, Vt kg 60 Pf., Kirschen 53 bis 65, Stachelbeeren 30 bis 35, Erd- beeren 65 Pf. bis 1,35 Mark, Blumenkohl, das Stuck 10 bis 70 Pf., Salat 8 bis 15, Salatgurken 28 bis 50, Oberkohlrabi 10 bis 20, Lauch 5 bis 10, Rettich, das Bündel 10 bis 20, das Stück 10 bis 20, Radieschen, das Bündel 10 Pf.
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♦♦ Jahrestagung der Gießener Hochschulgesellschaft. Am kommenden Samstag findet die Jahrestagung der Gesellschaft von Freunden und Förderern der Universität Gießen (Gießener Hvchschulgesellschaft) statt. Der Hauptversammlung folgt im Laufe des Nachmittags die Festsitzung ,m Großen Hörsaal, in deren Mittelpunkt ein Vortrag von Professor Dr. Koch vom Kerckhosf-Jnstitut in Bad-Nauheim über das Thema „Neuere Ergebnis e der Kreislaufforschung" fteheh wird.
** Ausflug des Elsenbahnervereins. Unter stärkster Beteiligung seiner Mitglieder unternahm am Sonntag der Eisenbahnerverein Gießen und Umgegend seinen Jahresausflug nach Bad Ems. Der ganze Sonntag war der Besichtigung des weltberühmten Heilbades und seiner Umgebung gewidmet. Man besuchte die Kuranlagen und Heilquellen, gondelte auf der Lahn und stieg zu Fuß oder fuhr mit der Zahnradbahn hinauf auf die Lahnberge In später Abendstunde kamen die Teilnehmer, bochbe- friebigt von den Eindrücken der herrlichen Fahrt, wieder in Gießen an.
Hedwig Pfeffer, Gießen; Margot Drescher, Liesel Bingel. Gießen; Ilse Wurm, Waltraut Handstein, Grünberg; Berta Grünberg; Marie Gümbel, Gießen; Karl Gießen; Karl Haschberger, Butzbach; Karl Breidenbach, Büdingen; Alice Jöckel, Grünberg.
Sehr gut: Elisabeth Ganß, Gießen; Walter Kauß, Grünberg; Heinz Brückmann, Gießen; Erich Körber, Gießen; Hermann Schwalb. Büdingen;


