Ausgabe 
13.4.1939
 
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Wirtschaft.

Gießener Schlachtviehmarkt.

Zum gestrigen Gießener Schlachtviehmarkt Schlachtoiehoerteilungsmarkt in der Viehver­steigerungshalle Rhein-Main Gießen wurden 11 Ochsen, 6 Bullen, 26 Kühe, 15 Färsen, 101 Kälber, 208 Schweine aufgetrieben.

Preise: Ochsen 40 bis 45,5 Npf., Bullen 39 bis 43,5 Rpf., Kühe 24 bis 42 Rpf., Färsen 36 bis 44,5 Rpf., Kälber 30 bis 65 Npf. je Pfund Lebend­gewicht. Für Schweine wurden je Kilogramm fol­gende Preise bezahlt: Klasse a (150 Kilogramm und mehr) 1,15 RM., b 1 (135 bis 149,5 Kilogramm) 1,13 RM., b2 (120 bis 134,5 Kilogramm) 1,11 RM., c (100 bis 119,5 Kilogramm) 1,03 RM., d bis l (unter 100 Kilogramm) 0,97 NM., g 1 (fette Speck- sauen) 1,13 NM., i (Altschneider) 1,11 NM., g2 (andere Sauen) und h (Eber) 1,01 RM.

Marktverlauf: Großvieh und Schweine zugeteilt, 4m allgemeinen lebhaft.

Rhein-Mainische Börse.

Alittagsbörse freundlicher Grnndton.

Frankfurt a. M., 12. April. Noch dem über­wiegend schwächeren Beginn des Vortages zeigte sich am Mittwoch ein freundlicherer Grundton. Es lagen allerdings nur wenige Kundenaufträge vor, so daß die Anfangskurse nur vereinzelt nennens­wertere Besserungen erfuhren. Lediglich Conti- Gummi, die in den letzten Tagen stärker gestiegen waren, kamen heute mit AP. 216 gegenüber der Abendbörse um 1,50 v. H. schwächer zur ersten No­tiz, sonst gewannen am Aktienmarkt von Mon­tanwerten Mannesmann 0,75 v. §). (111,50 nach 110,75), von Maschinenwerten Daimler 138,50 nach 137,50, Demag 147,75 nach 147, Rheinmetall 132 nach 131,50, während Moenus unverändert mit 125 genannt wurden. Von Zementwerten konnten Heidel­

berger Zement 1,25 v. H. auf 155,75 anzichcn. Auch Aschaffenburger Zellstoff gewannen 0,75 v. H. Elek­trowerte nicht ganz einheitlich, Gesfürel noch 0,25 v. H. schwächer und 135,75, AEG., die in den letz­ten Tagen stärker eingebüßt hatten, erholten sich um 0,75 v.H. auf 115,75. Von den sonstigen Werten waren Reichsbank 0,25 v. H. gebessert, auch IG.- Farben lagen 0,40 v. H. erholt und 150.

Am Rentenmarkt hörte man die Atlbesitz- anlcihe kaum verändert, auch die späten Schuld­bücher wurden im nichtamtlichen Verkehr etwa zum letzten Kurs, allerdings nur knapp gehalten, ge­nannt. Farbenbonds bewegten sich im Rahmen der Schlußnotiz der Abendbörse. Kommunalumschuldung eine Kleinigkeit abgeschwächt und 93,50. Etwas Ge­schäft war in Pfandbriefen und Kommunalobliga­tionen zu letzten Kursen, Rhein. Hyp. Liqu. wurden mit 101,25 nach 101,20 ein Kleines höher gehandelt.

Im Verlause ergaben sich nach Erledigung der Aufträge meist wieder Abschwächungen, die am A k - t i e n m a r k t jedoch kaum über 1 v. H. hinaus- gingen. Farben verloren 1,25 v. H., Scheideanstalt nach der letzttägigen Steigerung nur noch 210 nach 212,50 bezahlt, BDM. gaben bei etwas Umsatz 1,50 v. H. nach auf 176, von Montanwerten verloren bei Umsätzen Hoesch 0,50 v. H., Buderus mit 104,65 zirka 0,40 v. H., Rheinstahl lagen bei 136,50 und zuletzt 136 nur knapp behauptet. Ver. Stahl unver­ändert 104,75. Interesse bestand für Bemberg, die bis 0,50 v. H. höher bezahlt wurden. Von sonstigen Werten waren noch Eßl. Masch. 0,50 v. H. gebessert mit 112. Reichsbahnvorzüge gut gehalten, 124,25.

Im Freiverkehr ergab sich bei kleinem Geschäft keine wesentliche Veränderung, Dingler zirka 108,25, Rastatt Waggon 0,50 v. H. höher ge­sucht, Growag zirka 85 etwas schwächer, ebenso Ufa­film zirka 79,50. Von Stadtanleihen war etwas Geschäft in Darmstädter Anleihen, wobei die 28er Emission um 0,25 v. H. auf 96,90 nachgab, auch Mainz 28 mit 96,90 (97,25) leicht rückläufig. Tages­geld unverändert 2,25 v. H.

Abendbörse fast gcschäftslos.

Die Frankfurter Abendbörse stand im Zeichen gro­ßer Geschäftsstille. Es lagen nur wenig Aufträge vor, und die Kursveränderungen hielten sich in engstem Rahmen. Ueberwiegend ergaben sich noch kleine Ab­schwächungen, die aber kaum 1 v. H. erreichtem Am Aktienmarkt waren noch Bemberg mit 134,75 ca. 0,25 v. H. höher, auch Westdeutsche Kaufhof 0,50 v. H. gebessert. Sonst ergaben sich, wie erwähnt, meist Kursabschläge oder letzte Kurse, so kamen Berger Tiefbau mit 145,75 (146), Rheinstahl mit 135,75 nach 136, Buderus mit 104 nach 104,65, Erdöl mit 126,50 nach 127,13 zur Notiz. Unver­ändert lagen Adler mit 108, Daimler mit unv. 137,75. JG.-Farben konnten sich leicht erholen auf 149 nach 148,50. Laurahütte hörte man mit 12,75 nach 13,50 und von Kolonialwerten Neuguinea mit 197 G nach 200. Nichtamtlich hörte man Kommu­nalumschuldung zum letzten Kurs von 93,55. Von Industrieobligationen wurden Farbenbonds nicht notiert, 5 v. H. Mitleid. Stahl waren mit 100 nach 100,25 gefragt.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 12. April. Es notierten (Ge­treide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in Mark: Weizen W9 212, WH 214, W12 215, W 13 216, W 16 219, W 18 221, W 19 223, W 20 225, Roggen R11 198, R 12 199, R 14 201, R15 202, R16 204, R 17 205, N 18 206, R 19 208 Groß­handelspreise der Mühlen der genannten Preisge­biete; Futterqerfte und Futterhafer nicht notiert; Weizenmehl Type 812 W 13 29,85, W 16 29,85, W 18 29,85, W 19 29,85, Kreis Alzey W 20 29,85, Kreis Worms W 20 30,20, Roggenmehl Type 997 N 12 22,45, R15 22,80, R 16 22,95, R 18 23,30, R19 23,50 plus 50 Pf. Frachtausgleich; Weizen- futtermehl 13,60; Welzenkleie W13 10,75, W16 10,90, W18 11,, W19 11,10, W 20 11,20 Müh­lenfestpreis ab Mühlenstation; Roggenfuttermehl R19 12,50, Roqqenvollkleie R19 11,; Roggen­kleie R 12 9,95, R 15 10,15, R 16 10,25, R 18 10,40,

R 19 10,50 Mühleniestpreis ab Mühlenstation; Treber nicht notiert; Wiesenheu, handelsüblich, ge­sund, trocken, mit Besatz (bis ein Drittel) an minder­wertigen Gräsern 5,40, dto. gut, gesund, trocken, mit unerheblichem Besatz (bis etwa ein Zehntel) an min­derwertigen Gräsern 6,40, Kleeheu 7,40 bis 7,80, Luzerneheu, bindfadengepreßt und gebündelt 7,80 bis 8,20, Weizenstroh ^,80, Roggenstroh 3,00, Hafer- und Gerstestroh 2,60 bis 2,70 Erzeugerpreis ab Er­zeuger-Verladestation. Tendenz: ruhig.

Frankfurter Schtachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 12. April. Auftrieb: Kälber, 826 (1216), Schafe 100 (182), Schweine 3752 (5400). Marktverlauf: Kälber und Schweine zugeteilt, Ham­mel und Schafe mittel. Es notierten je 50 Kilo­gramm Lebendgewicht in Mark: Kälber a) 62 bis

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65 (62 bis 65), b) 56 bis 59 (55 bis 59), c) 45 bis 50 (45 bis 50), d) 30 bis 40 (35 bis 40); Läm­mer und Hämmel bl) 49 bis 50 (48 dis 50), b2) 44 bis 47 (42 bis 44), c) 30 bis 37 (38 bis 40). Schafe a) 40 bis 42 (40 bis 42), b) 34 bis 39 (35 bis 39), c) 20 bis 32 (20 bis 25); Schweine a) 58,50 (58,50), bl) 57,50 (57,50), b2) 56,50 (56,50), c) 52,50 (52,50), d) 49,50 (49,50), gl) Sauen 57,50 (57,50).

Frankfurt a. M., 13. April. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage. Vorauftrieb: 1323 Rinder (252 Ochsen, 204 Bullen, 631 Kühe, 236 Färsen), 311 Kälber, 48 Schafe, 450 Schweine. Es kosteten: Ochsen 40 bis 46,50 Mark, Bullen 36,50 bis 44,50, Kühe 18 bis 44,50, Färsen 35 bis 45,50, Kälber 30 bis 65, Hämmel 35 bis 50, Schafe 25 bis 42, Schweine "49,50 bis 58,50 Mark. Marktverlauf: Kälber, Großvieh und Schweine zu- geteilt, Hämmel und Schafe mittel.

Gustav Walter

Rolf Dickore

Die Beisetzung hat in der Stille stattgefunden.

z. Z. Butzbach, Am Bollwerk, 8. April 1939

2663D

26640

Oberforstmeister Karl Schneider

im 78. Lebensjahre.

Die trauernden Hinterbliebenen.

Grünberg, den 12. April 1939.

26750

'/, Dose -.75 RM /, Dose 1.40 RM

in einfacher Höbe der Grundmenge.

2687

CDDC DRUCKSACHEN Brühl. Oieaen

Lang-Göns, Gro&en-Linden, Milwaukee (USA.), den 13. April 1939.

Die Beerdigung findet Freitag, den 14. April, nachmittags 2 Uhr statt.

26850

'l'elephou 3650.

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Plötzlich und unerwartet im Alter von 24 Jahren starb den Fliegertod mein lieber Sohn, unser guter Bruder und Schwager, der

Am Abend des Ostersonntags wurde mein lieber, guter Mann

im 77. Lebensjahre durch einen sanften Tod von seinem Leiden erlöst.

Gießen, 13. April 1939.

Schillerstraße 17

Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, am 12. April, abends 8.30 Uhr unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwägerin und Tante

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Die trauernden Hinterbliebenen:

Familie Julius Keßler Familie Willi Keßler.

Elli Dickore, geb. Beckmann

Friedrich Karl Dickore

Hauptmann im Zerstörer-GeschwaderHorst Wessel'

Irmgard Dickore, geb. Luft

Geert Dickore, Fähnrich im Pionier-Btl. 49

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Im Namen aller Hinterbliebenen:

Frau Auguste Walter, geb. Schüßler.

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Edgar

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Gießen, Neustadt5-7, Ruf 4165 u. 4156

Oberleutnant

im Kampfgeschwader Nr. 15 5

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Nach Gottes unerforschlichem Ratschluß verschied heute

nacht nach kurzer Krankheit mein lieber Mann, unser

guter Bruder, Schwager und Onkel

Die Beerdigung findet Freitag, den 14. April, nachmittags

3 Uhr statt.

und zur *

StraothuIaMpflege^