Ausgabe 
13.3.1939
 
Einzelbild herunterladen

Nr. bl Erstes Matt

189. Jahrgang

Montag, 13. März 1939

Erlchemr täglich, außer Sonntags und Feiertags Beilagen: Die Illustrierte Giestener Familienblätter Heimat im Bild - Die Scholle

Monatrvezugspretr:

Mit 4 Beilagen RM. 1.95 Ohne Illustrierte , 1.80 Zustellgebühr -.25 Auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt

Zeritsprechanschlüffe unter Sammelnummer 2251 Anschrift für Drahtnach» richten: Lnzeiger Siehe» povschecktonto:

Zrantfurt am Main 11686

Gichemr Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

Druck und Verlag: vrühlst'/e Untverfitätsörucferei R. Lauge in Stehen. Zchristleitung und Geschäftsstelle: Zchulftrahe 7

Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis8'/,Uhr des Vormittags

Grundpreise für 1 mm höhe

für Anzeigen von 22 mm Breite 7 Rpf., für Text- anzeigen von 70mm Brette 50Rpf.,Platzvorschrift nach oorh.Dereinbg.25°/ mehr.

Ermäßigte Grundpreise:

Stellen-, Vereins», gemein» nützige Anzeigen sowie ein­spaltige Gelegenheitsanzei» gen 5 Rpf..Familienanzei» gen, Bäder», Unterrichts» u. behördliche Anzeigen 6Rpf. Mengenabschlüsse Staffel B

Heimkehr der Ostmark.

So sehr hat die Tatsache, daß das Großdeutschland Adolf Hitlers ein Volk von 80 Millionen ist, von unserem ganzen Denken bereits Besitz ergriffen, daß wir im ersten Augenblick die Frage stellen: Ist es wirklich erst ein Jahr her, daß die Ostmark vom Führer heimgeholt worden ist ins Reich, liegt das nicht schon viel länger zurück?" Nein, in diesen Tagen jährt sich zum ersten Male diese Entscheidung, die die Erfüllung eines heißen Wunsches von sechs­einhalb Millionen deutschen Brüdern bringen sollte.

Die letzten vier Wochen, die diesem Sieg des Rechts vorangingen, die Zeit zwischen der Berchtesgadener Besprechung und dem Telegramm Seyß-Jnguarts, in dem um die baldmöglichste Entsendung deutscher Truppen gebeten wurde, sollten noch einmal an die deutschen Menschen in Oesterreich, die sich trotz Not und Verfolgung unbeirrt zu dem Großdeutsch­land Adolf Hitlers bekannten, die schärfsten An­forderungen stellen. Schuschnigg war dies wurde nur zu schnell offensichtlich keineswegs entschlossen, sein dem Führer gegebenes Wort zu halten und den Nationalsozialisten in Oesterreich das ihnen zu- kommende Recht zuteil werden zu lassen. Seine Taktik zielte dahin, unter Einsatz der ihm zur Ver­fügung stehenden Machtmittel die von Tag zu Tag unhaltbarer werdende Stellung der Regierung zu behaupten und den Willen des Volkes weiterhin mit Füßen zu treten.

Schuschnigg wußte, daß das Volk nahezu hundert­prozentig gegen ihn stand. In diesen Wochen, da sich die Dinge immer stärker zuspitzten, zeigten ihm die überall spontan stattfindenden Massenkund­gebungen, daß das Volk Oesterreichs seine Ent­scheidung bereits längst gefällt hatte. Und diese Entscheidung hieß: Heim ins Reich, heim zu Adolf Hitler. Kein Tag verging, an dem nicht aus allen Teilen des Landes neue Kundgebungen gemeldet wurden. Hier waren es 5000 und 10000, dort sogar 4000fr, die in endlosen Zügen durch die Städte marschierten und auf gewaltigen Kundgebungen unter flatternden Hakenkreuzfahnen ihr deutsches Bekenntnis ablegten. Es waren und diese Tatsache zeigte Schuschnigg besonders deutlich, wie die Ent­wicklung verlief nicht nur die als nationalsozialistisch Verdächtigen", die sich zusammenscharten, nein, Beamte und Angestellte des Staates und Tausende und Abertausende von Arbeitern marschierten in Reih und Glied. Und die örtlichen Sicherheitsorgane wagten immer weniger einzuschreiten, ja sympathi­sierten immer mehr mit dem erwachenden Volk der Ostmark.

Was half es, daß hier und da noch einige Kämpfer eingesperrt wurden, was nützte es, wenn man bei­spielsweise in Graz 2000 Schüler sestsetzte, weil sie gegen die Entlassung eines nationalen Lehrers pro­testierten ! Dieses System, das jahrelang der Welt weisgemacht hatte, daß es den Willen des Volkes repräsentierte, sah, daß ihm die Macht von Taz zu Tag mehr aus den Händen rann. Und da holte es zu einem letzten Schlag aus, von dem es sich Rettung versprach: eine Volksabstimmung, auf nur drei Tage befristet, wurde angesetzt. Jedem Wahlschwindel war Tür und Tor geöffnet.

Und wie um die Schande vollzumachen, mobilisierte das System das rote Untermenschentum, das die ihm gebotene Gelegenheit nur zu gern aufgriff und, mit Waffen des Staates ausgerüstet, eine Treibjagd auf alles, was sich 'zum Deutschtum bekannte, begann. MitHeil Moskau"- undHeil Schuschnigg"-Rufen rasten Lastwagenkolonnen durch die Straßen, ein Regen von Flugblättern, in denen es von wüsten Beschimpfungen des Führers nur so strotzte, ergoß sich über die Menge, deren Empörung so bis zur Siedehitze gesteigert wurde.

Damit standen die Dinge auf des Messers «Schneide. Die Gefahr eines furchtbaren Blutbades war in unmittelbarste Nähe gerückt. Jeder Tag, ja jede Stunde konnte ein namenloses Unheil über das geknechtete Volk der Ostmark bringen. In dieser Stunde gelang es dem energischen Einsatz Seyß- Jnquarts und Gleise-Horstenaus, den Verräter Schuschnigg zum Rücktritt zu bewegen. Seyß-Jnquart wurde mit der Bundeskanzlerschaft betraut, womit faktisch die Macht in die Hand der Nationalsozialisten gelangt war.

In den Abendstunden des 11. März 1938 richtete Seyß-Jnquart an den Führer das bekannte Tele­gramm, in dem er die deutsche Regierung um die Entsendung deutscher Truppen bat. Und dann wickelten sich die Dinge mit Blitzesschnelle ab. Unter dem Jubel einer vor Glück und Freude trunkenen Menge hielt der Führer an der Spitze seiner Truppen Einzug in die Ostmark, in das Land, in dem er selbst geboten ist. Ohne einen Schuß vollzog sich die Besetzung des ganzen Landes. Das österreichische Bundesheer unterstellte sich in treuem Gedenken an die Waftenbrüderichaft des Großen Krieges sofort den reichsdeuftchen Truppen Es wurde so recht offen­bar, daß die Wehrmacht der Ostmark innerlich gesund geblieben war. D^r Jubel eines erlösten Volkes begleitete die Divisionen der deutschen Armeen und die Über das Land hinwegbrauienden Einheiten der Luftwaffe von Stadt zu Stadt, von Dorf zu Dorf.

Und nun folgten die Ereignisse Schlag auf Schlag: Oesterreich wurde ein Land des Deutschen Reiches, das österreichifche Bundesgeletz wurde deutsches Reichsgewtz, das Bundesheer Bestandteil der deutschen Wehrmacht ufw. Die Proklamation des Führers, daß ben Millionen Deutschen in Oesterreich die Hilfe des Reiches zur Verfügung gestellt werde, zeigte den befreiten Brüdern, daß nun auch bei ihnen das Aufbauwerk in Angriff genommen werden tollte. Was in dem einen Jahr, da die Ostmark zum Reich gehört, gerade auf bieiem Gebiet bereits ge­leistet worben ist, davon hat der Reichskommissar Gauleiter Bürckel kürzlich in einer Unterredung einen kleinen Ausschnitt gegeben.

Großdeuischland ehrt seine Helden.

Der Staatsakt am Heldengedenktag und Tag der Wehrfreiheit. Deutschland sichert seine Freiheit mit aller Kraft.

Berlin, 12. März. (DNB.) Zum ersten Male eierte am heutigen Sonntag Deutschland Groß­deutschland den H e l d e n g e d e n k t a g zusam­men mit dem Tag der Wehrfreiheit. Dieser Tag ist nicht nur ein Tag der Trauer, sondern der Erinnerung an die Opferbereitschaft der Gefallenen des Weltkrieges und des deutschen Freiheitskampfes, der Erinnerung auch an die Wiedererringung der Wehrfreiheit, und er ist gleichzeitig der erste Jahres­tag der Vollendung des Großdeutschen Reiches.

Vollstock wehten in allen Gauen die Fahnen des nationalsozialistischen Reiches. In allen Städten anden Feiern statt, deren Träger in den Garni- onen die Wehrmacht, in den übrigen Orten die Partei waren. Im Mittelpunkt stand die Feier m der Reichshauptstadt, die in dem bereits traditionell gewordenen Rahmen in Form eines Staats­aktes in der Staatsoper sich abspielte. Die Straßen Unter den Linden war trotz des ungünstigen Wetters bereits in den Morgenstunden von einer unübersehbaren Menschenmenge angefüllt, die Zeuge der Anfahrt des Führers und des militärischen Schauspiels sein wollte.

Der große Zuschauerraum war bis auf den letz­ten Platz besetzt. Das diplomatische Korps war fast vollzählig erschienen. Neben den Botschaftern, Ge- andten und Geschäftsträgern sah man alle Militär-, Marine- und Luftattaches der fremden Mächte. Neben den hohen Offizieren der Wehrmacht, des na­tionalsozialistischen Deutschlands nahmen zahlreiche Offiziere des alten Heeres und der alten Marine an der Feierstunde teil. Staat und Partei waren durch ihre führenden Männer, Reichsminister und Reichs­leiter, Staatssekretäre, Reichsstatthalter und Gau­leiter, sowie die Führer aller Parteigliederungen vertreten.

Eine weihevolle Stimmung lag über dem Haus, die durch gedämpftes Licht und Blumenkränze noch verstärkt wurde. Ehrfurchtsvoll und schweigend grüßten bic Anwesenden den Führer, der von Generaladmiral Dr. h. c. Raeder am Hauptportal der Staatsoper begrüßt worden war, beim Betreten der Loge. In der nächsten Reihe der Führerloge nahmen zu beiden Seiten des Führers Platz der Oberbefehlshaber der Kriegsmarine Generaladmiral Dr. h. c. Raeder , der Oberbefehlshaber des Hee­res Generaloberst von Brauchst sch, als Ver­treter des Oberbefehlshabers der Luftwaffe General der Flieger S t u m p f f imb der Chef des Ober­kommandos der Wehrmacht Generaloberst Keitel. Weiter bemerkte man in der Führerloge fast alle Reichsminister und Reichsleiter, zahlreiche hohe Offi­ziere, den Leiter der Nationalsozialistischen Kriegs- opferversorgung Oberlindober, den Führer des NS.- Neichskriegerbundes Generalmajor a. D. Reinhard und den Leiter des Bundes Deutsche Kriegsgräber­fürsorge Dr. Eulen.

Während das Orchester der Staatsoper Berlin unter der Stabführung von Staatskapellmeister Schüler mit dem Trauermarsch aus WagnersGöt­terdämmerung" die Weihestunde einleitete, ging der Vorhang hoch.

Auf der Bühne, auf deren Hintergrund ein gro­ßes Eisernes Kreuz angebracht mar. hatte die Fah­nenkompanie der Wehrmacht Aufstellung genom­men: 29 Fahnen der alten Armee, drei Fahnen der alten Marine, drei neue Fahnen der drei Wehr- machtstcile und sieben weitere Fahnen der Luft­waffe, zusammen 42 Fahnen.

Nach dem Berklingen des Trauermarsches folgte die Gedenkrede des Oberbefehlshabers der Kriegs­marine,

Generaladmiral Sr.ll.c.Raeder:

Mein Führer?

Kameraden!

Deutsche Männer und Frauen!

Als am Heldengedenktag vor vier Jahren um die Mittagstunde die Flaggen des Dritten Reiches überall an den Masten in die Höhe stiegen, war es ein Zeichen erhebender Freude, die das ganze Volk beseelte. Eine der Grundlagen deutscher Mannes­ehre, ein Sinnbild der Freiheit und ein Wahr­zeichen des Selbstbestimmungsrechtes war der Na­tion vom Führer wiedergegeben:

die Wehrfreiheil!

Sie sicherte von nun ab jedem wehrfähigen und wehrwürdigen Manne das Recht, mit der Waffe

in der Hand für den Schutz der Heimat einzutreten. Eine der unerfreulichsten Fesseln des Versailler Dik­tats war gesprengt, der Weg für die Entfaltung unserer Kräfte unseres bislang geknebelten Volkes war angebahnt und die Hoffnung auf eine glück­lichere, weil gesicherte Zukunft war eingekehrt. Ein neuer Abschnitt deutscher Geschichte hatte begonnen.

Heute, vier Jahre später, sehen wir auf einen Weg zurück, dessen Meilensteine wahrlich einmalige Zeugen in der Geschichte des Reiches find. Was damals in der Brust des einzelnen nur Hoffnung oder Ahnusig fein konnte, was aber vor uns schon durch Jahrhunderte Traum und Sehnsucht so vieler

f

W

tl't Wr

f?

ff .

/V'A***

/

V' IC 1

f

wyx "c-

Generaladmiral Dr. tt. c, Naeder bei feiner Rede. (Aufnahme: Scherl.)

Deutscher gewesen war, es ist Wirklichkeit gewor­den:

Grohdeulschland!

In einer für den Beobachter draußen fast un­heimlich anmutenden Entwicklung, in Wahrheit aber erkämpft mit einer unerschütterlichen Glaubenskraft und einem siegesgewissen Einsatzwillen ohnegleichen hat der Führer den Brüdern und Schwestern in der Ostmark und im Sudetenland den Weg in die Heimat geöffnet, in dem Bewußtsein seines guten Rechts und gestützt auf die Waffen, die er der deut­schen Wehrmacht seit jenem Tage wieder in die Hand gegeben hatte.

So fügt sich sinnvoll in den Ablauf dieses Tages, daß heute nicht die Trauer um einmal Ver­lorenes, sondern der Stolz auf ewig Gewon­nenes den äußeren Rahmen gibt. Die heute von der Höhe der Masten wehenden Flaggen und Fah­nen find uns ein Zeichen, daß das Vermächtnis unserer Toten erfüllt ist.

Die, die im Glauben an Deutschlands Größe u?r Leben Hingaben, sei es im Jubel und in der gren­zenlosen Begeisterung des Jahres 1914, oder in der harten und verbissenen Entschlossenheit des Jahres 1918, sie würden nicht verstehen,.wenn wir, die wir ihr Vermächtnis durch lange, dunkle Jahre in treuen Händen hielten, heute am Tage der Erfüllung nur der Trailer Raum geben wurden. Wir sehen in unseren Gefallenen jene tragende geistige Kraft, die, über das Grab hinaus, wirksam den ersten trotzigen Glauben an eine neue Zukunft in der Nation Wurzel schlagen ließ, ein Abbild des Frontkämpfers im letzten Kriegsjahr und damit ein Vorbild an kämpferischem Mut und letztem Einsatz. Diese Kraft war es, die die Männer trug, die berufen waren, ein neues Reich aus dem Erlebnis der Frontkameradschaft zu formen und in der neuen großdeutschen Volksgemeinschaft unverbrüchlich zu fügen. Sie trug über alle Schmach und Zeiten der Nachkriegszeit hinweg den Sieg davon! Einen leuchtenden Sieg! Und diesem Siege geben wir in der Verschmelzung des Gedenkens an unsere Helden mit dem Gedanken an unsere neue fjcrrlidfc Wehrmacht Ausdruck.

Wir vergessen damit nicht den Opfertod unserer gefallenen Väter und Brüder. Gerade weit auf ihm unser Großdeutschland gegründet ist, gedenken mir ihrer mit unauslöschlicher Dankbarkeit. Wo auch im­mer der deutsche Soldat stand und kämpfte, auf dem Lande, zur See, im Luftraum über allen Fron­ten, immer stand er der Uebermacht gegen­über. Stets wurde die bessere Leistung von ihm gefordert, die ihm auferlegten Entbehrungen und Strapazen erreichten ein übermenschliches Maß.

Er trug diese Last unerschüttert im Glauben an sich selbst und Deutschlands Größe und im Bewußtsein seiner Verantwortung vor der Hei­mat, als deren Schuh und Schirm er sich fühlte. Er blutete, er starb. Und er hat doch gesiegt!

Wenn die deutsche Wehrmacht und mit ihr das ganze deutsche Volk seine siegreichen Führer im Kriege ehrt, und wenn gerade am heutigen Tage die Namen des verewigten Generalfeldmarschalls von Hindenburg, der Generale Luden - d o r f f und Conrad von Hohendorfs, oder der Admirale Scheer und Graf Spee und des größten aller Fliegerführer, des Rittmeisters von Richthofen, in achtungsvollem Gedenken in aller Munde sind, so sind sie uns bereits zum Symbol geworden. In ihnen liegt beschlossen der Gedanke an die Millionen unbekannter und unge­nannter Toten, die der große Krieg uns absor- derte, damit das Volk lebe und das Reich bestehe.

Zu diesen Namen tritt nun auch der eines Man­nes, der wohl die Heimkehr der Ostmark noch mit- erlebte, aber nicht mehr Zeuge sein konnte, rote der Führer auch seiner sudetendeutschen Heimat die Frei­heit eroberte, der Name des Generals Krau ß. Mit ihm ist ein echter Deutscher und großer Heerführer dahingegangen, dessen Leben, Wollen und Denken stets dem großen Reich der Deutschen galt.

Mit dem Gedenken an unsere Toten verbindet sich das Gefühl für das Leid der Hinterbliebenen und Waisen und das Los derKriegsbeschädigten, das immer wieder an jene große Zeit mahnt, und deren Schicksal zu lindern einfache Dankespflicht ist. Sie wird von der Kriegsopferversorgung in vorbildlicher Weise er­füllt, während der Volkshund Deutsche Kriegsgräber- fürforge seit nunmehr 20 Jahren durch würdige Gestaltung und Pflege der Kriegergräberstätten den Dank des deutschen Volkes an seine gefallenen Hel­den in großzügiger Weise abzutragen hilft.

Ueber die Grenzen des Reiches hinweg gilt unser Denken aber auch den gefallenen Soldaten der Na­tionen, die in treuer Waffenbrüderschaft an unserer Seite stritten. Wir zählen heute in ihren Reihen auch einen der Großen feines Landes: Kemal Atatürk. In seiner Persönlichkeit ver­einigte sich für uns der große Feldherr und Waffen- gefährte mit dem heroischen Volksführer und genia­len Staatsschöpfer. Sein stolzes Führertum ist Vor­bild. Sein Name ist Geschichte.

Wenn uns für unsere früheren Verbündeten Ge­fühle der Dankbarkeit erfüllen, so wollen wir auch den Mut und die Tapferkeit jener Männer nicht vergessen, die uns ritterliche Gegner waren und die Erfüllung ihrer Soldatenpflicht gegen ihr Land mit dem Tode besiegelten

l Soldaten fast aller Nationen der Erde haben auf