Ausgabe 
13.2.1939
 
Einzelbild herunterladen

S.4.-fpor<

SpielausMe im HandbaL

päischen Nation geschlagen.

Erfolgreiches Frankfurter Reitturnier

Jagdspringen und Dressurprüfungen.

die

gab

Neltmeiflerütel für Helmut Lanischner und Christel Cranz

aii!^

°hr

i. Verl.

Welt- euro-

<1

6

irse Halit eine »ine wei- er Kund«

>r. Die l Talz-

Frankfurter SA.-Reiter gewinnen Preis des Gtabschefs.

100 Pferde gesattelt wurden. Hier teilten sich Dftuf." Seyfert (Chemnitz) auf Landsmann und Oberstlt. Frech, v. Broich (Bensheim) auf Wander­falke mit 0 Fehlern mit je 61 Sekunden den ersten Platz.

Toni Bader und Mimi Guagenmoos errangen am Sonntag in Rottach-Cgern die baye­rische Schimeisterschaft in der nordischen Kombina­tion. Hinter Bader (Partenkirchen) kam Springl (Berchtesgaden) auf den zweiten Platz.

Staffel V. ele Gew.

Reit- und Fahrturmers wurde am Sonntagabend gegen Schluß der Veranstaltung mit demPreis von Hessen-Nassau", einem Jagdspringen der Klasse Sb, entschieden. ^-Obersturmführer Seyfert (Chemnitz) kam aus Landsmann zum dritten Sieg des Abends und gewann damit als weitaus er­folgreichster Reiter des Turmers den Ehrenpreis des Reichsstatthalters von Hessen, Gauleiter Sprenger. Von den 22 Teilnehmern nahmen 10 den schwierigen Kurs fehlerfrei und kamen so ins erste Stechen über erhöhte Hindernisse. Hier blieben nur noch ff »Dftuf. Seyfert auf Landsmann, SA.-Sturmhauptführer Fangmann (Saar­brücken) auf Nichthofen und Stabswachtmeister Friedrich (Kav.-Rgt. Cannstatt) auf Karl ohne

3°hih Wie Jben chren- Q9ene wech. >azwi- -lerin» se der 'hrenl schöne

riü in Kraft, ühren, k mit

Fehler. Mit großer Spannung ging es nun in das zweite Stechen. Nichthofen und Karl zogen sich je vier Fehler zu. Landsmann riß das erste Hindernis lütt der Hinterhand, zog sich einen wei­teren Fehler gleich beim zweiten Sprung zu, nahm dann aber den Kurs glatt und wurde so Sieger mit zwei Fehlern.

Die ausgezeichnet unterhaltenen Zuschauer er­freuten zwischen den Wettbewerben wieder die Reiterkunststücke der Kubankosaken und die groß­artige Hengstcschau des Hessischen Landgestüts Darmstadt. Mit einem wirksamen Schlußbild und der Preisverteilung klang das ereignisreick)e Tur­nier aus.'

lchi

Mrt 06316, M

Mit einem Sieg über Polen schloß die deutsche Eishockeymannschaft ihre Spiele bei der Welt- und Europameisterschaft in Basel ab. Nach einem schö­nen Kampf gewannen unsere Vertreter 4:0 (1:0, 3:0, 0:0) und errangen damit den dritten Platz in der Europa- und den fünften Platz in der Meisterschaft. Sie wurden dabei von keiner

Nicht nur, daß das Gießener Lokaltreffen Luft­waffe gegen Mtv. Gießen wegen Unbespielbarkeit des Platzes ausfiel und auf einen späteren Zeitpunkt neu festgesetzt werden mußte, auch eine ganze Reihe fast der größte Teil des gesamten Spiel­programms anderer Treffen fanden begründete Absagen. Dadurch ist nicht nur die mit Spannung erwartete Klärung vor allem in der Staffel IV aus­geblieben, auch die Abwicklung der resllichen Paarun­gen aus der Rückrunde ist wieder einmal ganz emp­findlich gestört worden. Es gibt eine ganze Reihe von Mannschaften, die in der Rückrunde noch kein Spiel ausgetragen haben, obwohl sie bereits seit Anfang Januar läuft.

Staffel IV.

äflbent iar ein über,

ti ganM g ablve!- nge über l nur zu

So er« tz zu den f 138,75, 25) und , Etwas t 120,90 i ) stmr ' j a. a. G ifenburyi !N W 5 (112,50), )estdeut)-bi wiesen dir

!hend ohni :en Reichs- ltbesitz mH ach beiden Anleihen. chschnitM hoesch M ehr nannu ändert mit 17>/r nach-

Die Ereignisse von Zakopane.

aus die Nachricht von der feierlichen Eröffnung der Schi-Weltmeisterschaften 1939.

Deutsche Triumphe im Bbfahrtslauf.

Der erste Wettbewerb der Schi-Weltmeisterschaf- ten 1939 in Zakopane endete mit einem gewal­tigen deutschen Erfolg. Auf der teilweise stark ver- ech'tenStrecke des 2000 Meter hohen Kasprowy erkämpfte sich Helmuth L a n t s ch n e r vor Josef Jennewein den Weltmeistertitel der Männer. Willy Walch wurde hinter dem Schweizer Karl Molitor Vierter, Rudi Cranz belegte den zehnten Platz. Bei den Frauen holte sich Christel Cranz den Titel vor ihren Kameradinnen Lisa Resch und Helga Gödl. Liefet Hoferer stürzte und wurde nur Vierzehnte.

Lanlschner klar überlegen.

Dichter Nebel hüllte den Gipfel des Kasprowy ein, sodaß sich der Start zum Abfahrtslauf ver­zögerte. Die Strecke der Männer war 3600 Meter lang und führte über einen Höhenunterschied von 800 Metern. Sie war nach Ansicht der führenden deutschen Läufer nicht schwer, da sie keine hohen Anforderungen an das technische Können stellte, also eigentlich die alpinen Läufer benachteiligte. Bald brach die Sonne durch, sie konnte aber das völlig vereiste erste Teilstück nicht mehr aufschmel­zen, sodaß mit der Spitzhacke zu Werke gegangen werden mußte. Prächtige Kämpfe spielten sich ab und zeigten die verschiedenen Stilarten und Tem­peramente der Teilnehmer 'auf. Drei Tore unter­banden gefährliche Geschwindigkeiten. Das Rennen bewies die eindeutige Ueberlegenheit der deutschen Spitzenklasse. Der dreifache deutsche Meister Hel­muth Lantschner erzielte mit 3:26,9 Minuten die weitaus beste Zeit. Hervorragend schlug sich der erst 18jährige Josef Jennewein von der Ordensburg Sonthofen, der zum ersten Male in einer so schweren internationalen. Prüfung star­tete und mit knappem Abstand den zweiten Platz belegte, also selbst einen Willy Walch übertraf.

Letzte Wettbewerbe.

Den Beginn der Sonntagabend-Veranstaltung des 6. Fraunkfurter Reit- und Fahrturniers, zu der sich auch eine stattliche Zuschauerschar in der Festhalle" eingefunden hatte, machte ein Zwei- Pferde-Springen der Klasse L um denPreis des Reichsinspekteurs für Reit- und Fahrausbildung". Der ausgezeichnete Reiter ^-Ostuf. Seyfert (Chemnitz) brachte Leonidas und Landsmann bei 0 Fehlern mit der Bestzeit von 90 Sekunden über den Kurs und holte sich damit den wertvollen Ehrenpreis. Ebenfalls ohne Fehler blieben SA.° Stubaf. Jenifch (Stuttgart) mit Hanko-Lausbub, Frl. Weigel (Saarbrücken) mit Schwalbe-Frei­schütz und Oderlt. v. d. Groeben (Bamberg) mit Prinz-Ordensritter. Zu einem weiteren Erfolg kam

»Dftuf. Seyfert in der Eignungsprüfung für Reitpferde, bei der er die KlaffeSchwere Pferde" gewann. Der vorzügliche Lausbub unter Frau Pera G ö m ö r i (Frankfurt) erhielt in der Dres­surprüfung der Klasse S um denPreis des Ober» Präsidenten" abermals die Goldene Schleife.

Der wertvollste Wettbewerb des Frankfurter

Mutig or eini, brachen, Krimi- mbranb Telenen standen heunen- 3Ert der enschast, . konnte, e lang 's zur tun auch

einem mB Men bei»« mit 21* ns unh, wenn wit

Der reichst"

,6 beWj

!hr, M'Z terrn ®or f

das 3* '

Einen breiten Raum nahm am Samstagnachmit­tag beim Frankfurter Reit- und Fahrturnier in der das Jagdspringen der Klasse A um den "Preis der 9. Division" ein, zu dem nicht weniger als 95 Pferde gesattelt wurden. Unter den zahlreichen fehlerfreien Teilnehmern erreichte Lt. Muller (Aschaffenburg) aufRoland" mit 39 Sekunden die beste Zeit. Er kam als einziger unter oie 40-Sekunden-Grenze. Bei den Dressurprüfungen fiel besonders die wundervolle StuteAst-a" des Rittmeisters I. Stüven (Marburg) auf, die die Ab­teilung B desPreises vom Rettershof" gewann. Mit großer Anteilnahme verfolgten die Zuschauer, unter denen die Jugend stark vertreten war, ' Vorführungen der Kuban-Kosaken.

jer auf Figaro, Sturms. Hänelt auf Erlkönig and Oberscharführer Schmidt auf Maus. Sie ge­wann den vom Stabschef der SA., Viktor Lutze, gestifteten Wanderpreis.

Ganz ausgezeichnete Leistungen gab es auch im Jagdspringen der Klasse M um DenPreis der SA.-Gruppe Hessen", zu dem rund 60 Pferde ge- nttelt mürben. SA.-Stubaf. Ienisch (Stuttgart) iuf Diplomat legte gleich zu Beginn einen fehler» Teien Ritt in 55 Sekunden hin, der lange uner­reicht blieb, obwohl ein rundes Dutzend Reiter .hne Fehler über den schwierigen Kurs kam. .Iber ganz zum Schluß wartete SA.-Stbptf. r a n g m a n n (Saarbrücken) auf seinem dewähr- jen Richthofen mit einem glänzenden Ritt auf, ter ebenfalls mit 55 Sekunden gezettet wurde, so irnß es also zwei erste Sieger gab. Hptm. Haug (Darmstadt) auf Gutschnell wurde mit 57 Sekunden dritter vor dem Hpt. Wm. Stö f fle r (Cann- f»tt), der mit' Ironie, Otter und Lindenwirtin k'reimal fehlerlos über die Bahn kam.

Die beiden Schaunummern Kuban-Kosaken vnb Hengst-Schaubild des Hessischen Landgestüts Darmstadt fanden auch am zweiten Abend ti-icber ungeteiltes Interesse.

Das Glücksjagdspringcn.

Am Sonntagnachmittag war das 6. Frankfurter 9*it» und Fahrturnier in d?rFeschalle" recht gut bj sucht. Das Interesse galt diesmal in erster Linie d 'M Glücksjagdspringen der Klasse M um den Breis des -Oberabschnitts Fulda-Werra". Don bat rund 80 Teilnehmern nahmen nur drei alle V Sprünge. Unter ihnen gab die Zeit den Aus« Icllag zugunsten des Oblt. v. Meyer (Darmstadt) r.tf Ave mit 82 Sekunden. Sehr stattlich war auch

Starterfeld zum Jagdspringen der Klasse L wn denPreis vom Hippodrom", zu dem über

aufholen, aber der Vorsprung der Männerturner ist zu groß, als daß es zu einem Ausgleich hätte reichen können. Haas und Lindenstruth können je noch einmal erfolgreich einsenden.

Die erste Jugend des Männerturnvereins holte sich auf dem VfB.-Platze zwei weitere Punkte. Beide Mannschaften waren sich gleichwertig und lieferten sich einen ebenbürtigen Kampf. Nach dem Wechsel ver­lor der Platzverein noch einen Spieler durch Heraus­stellung, so daß schon die zahlenmäßige Unterlegen­heit einen Sieg der Gäste nicht mehr aufhalten konnte. Die Hintermannschaft konnte den Angriffen der Mto.-Stürmer nicht mehr standhalten, so daß das Spiel einen zweistelligen (12:2) Ausgang nahm.

Die zweite Jugend mußte von Klein-Linden wie­der unverrichteter Dinge heimkehren. Die Platz­mannschaft trat nicht an.

Fußball der Gauliga Hessen.

Favorilensiege.

Klare Favoritensiege meldet zur Abwechslung der Gau Hessen, wenn man von dem Wachenbuchener Ergebnis absieht. Hessen Hersfeld ist nicht gewillt, kampflos abzutreten: der VfB. Friedberg gab zwar in Hersfeld einen tapferen Gegner ab, war auch im Feld ziemlich gleichwertig, zumal Hersfeld einige Ersatzkräfte eingestellt hatte, aber letzten Endes siegte der Gastgeber doch verdient mit 3:2 (1:1). Hanau 93 hatte es gegen die vom Abstieg bedrohten Kasseler Kurhessen auch nicht leicht, denn Torhüter 3immer erwies sich wieder als ein Meister seines Fachs. Immerhin konnte er den 2:0° (l:0)»Sieg des Meisters nicht verhindern. Kassel 03 gewann das Lokalspiel gegen den Spielverein sicherer als er­wartet mit 4:1 (2:0), und so wurde dem großen Kampf zwischen Hanau 93 und SC. 03, der am kommenden Sonntag in Hanau steigt, nichts von seinem Reiz genommen. Kewa ließ sich auf eigenem Gelände vom BC. Sport Kassel 1:3 schlagen und verpaßte damit die Gelegenheit, Anschluß an die mittlere Gruppe zu finden.

Aus anderen Gauen:

Gau Bayern: Jahn Regensburg FC. 05 Schweinfurt 3:0; DSV. 1860 München Bayern München 2:3; Spvgg. Fürth VfB. Coburg 4:0.

Gau SÜdweft: Borussia Neunkirchen gegen Eintracht Frankfurt 1:3; FSV. FrankfurtKickers Offenbach (i. O.) 1:8; Wormotia Worms Reichs­bahn Frankfurt 4:0; FK. 03 Pirmasens FV. Saarbrücken 1:0; TSG. 61 Ludwigshafen SV. Wiesbaden 3:2.

Kurze Sportnotizen.

Bei den internationalen deutschen Tischtennis« Mei st erschuften in Branden­burg (Havel) wurden folgende Titelträger ermittelt: Männer-Einzel: Hamr (Tschecho-Slowakei), Männer- Doppel: Hamr - Andreadys, Gemischtes Doppel: Kettner-Hamr (Tschecho-Slowakei), Fraueneinzel: Frl. Pritzi (Wien), Frauen-Doppel: Frl. Pritzi - Bußmann (Wien, Düsseldorf).

Die Schwarzwald -Schimeisterschaft in der alpinen Kombination fiel an Dr. Stober (SZ. Feldberg), der sowohl den Abfahrt- als auch den Torlauf gewann. Die Wettbewerbe litten am Feldberg etwas unter den ungünstigen Schneever­hältnissen.

#

ich 05

»i«<i<

lud'" l,rl*

Alk '1 |f|0

hatte, verzichten. Von den deutschen Teilnehmerin­nen fehlte Hanne Niernberger, die durch eine Grippe an der Reise nach Prag verhindert wurde. Hinter Megan Taylor erwiesen sich vier Läuferin­nen in der Pflicht als ziemlich gleichwertig, so daß die Entscheidung über die endgültige Placierung erst in der Kur fallen wird. Die deutsche Meisterin Ly- dla Deicht hat neben der Engländerin Walker, der für UbA. startenden Ex-Wienerin Hedy Stenuf und der Tschecho-Slowakin Niklova gute Aussichten auf den zweiten Platz.

Entscheidung für Megan Taylor.

Das Ergebnis der Eiskunstlauf-Weltmeisterschaft für Frauen fiel so aus, wie es erwartet wurde. Ein­stimmig setzten die fünf Schiedsrichter die englische Titelverteidigerin Megan Taylor auf den ersten Platz- Sie hatte in Abwesenheit der Europameisterin Cecilia (£ollei)ge keine Gegnerin zu fürchten. Diel knapper fiel die Entscheidung der übrigen Reihen- Jolge aus, besonders die frühere Wienerin Hedy Stenuf (USA.) und die junge Engländerin Daphne Walker lieferten sich einen scharfen Kampf, in dem sich Hedy Stenuf dank ihrer Wiener Schule knapp behauptete. Die Deutsche Meisterin Lydia Beicht belegte den vierten Platz, auch Emmy Puzinger und Martha Musilek waren noch unter den sieben Ersten.

Kanada zum 10. Male Weltmeister.

USA. 4:0 (3:0, 1:0, 0:0) geschlagen.

Auf der Baseler Kunsteisbahn im Margarethen- Park trat Kanada zum zwölften Male zu einem Endspiel um die Weltmeisterschaft im Eishokey an, und wie so oft war USA. der andere Gegner. 15 000 Zuschauer sahen den größten Kampf, den eine kanadische Mannschaft je geliefert und gewon­nen hat. Mit einem völlig verdienten Siege von 4:0 (3:0, 1:0, 0:0) holten die Smoke Eaters Trail die zehnte Weltmeisterschaft für Kanada. Die Ameri­kaner konnten sich damit rein ergebnismäßig nicht über das Niveau der europäischen Spitzenmann­schaften hervorheben, lieferten aber ihr bestes Spiel aus dieser Weltmeisterschaft. Kanada gewann den Kampf nicht wie es wollte, das wäre zu viel gesagt, aber es bestimmte das Spielgeschehen fast während der ganzen 45 Minuten.

Deutschland auf dem fünften Platz.

Beim 6. Frankfurter Reit- und Fahrturnier (, -es am Samstagabend in der fast vollbesetztenFest- iHalle" als wichtigstes Ereignis ein Mannschafts- -Jagdspringen der Klasse L um denPreis des Stabschefs der SA.", das offen war für Angehörige rber Regimenter der Wehrmacht und der Standarten 5der SA. (NSRK.) und jj. Der Kurs wies 12 Hin­dernisse und einen Doppelsprung auf und als Min- üdestzeit wurden 80 Sekunden verlangt. Jede Mann- ssschaft bestand aus drei Reitern. Insgesamt standen Mcht Mannschaften im Wettbewerb. Nach den beiden rersten Umläufen hatte die erste Mannschaft der SA.- IReiterstandarte 49 Frankfurt mit nur vier Fehlern reine überlegene Führung, aber sie schied dann über­raschend aus, da das dritte Pferd dreimal verwei­gerte. So kam die zweite Manschast der Reiter« Standarte 49 Frankfurt Der SA.-Gruppe Hessen mit 16 Fehlern zu einem knappen Sieg vor x>en beiden Mannschaften der Frankfurter Artillerie, toie 19 und 20 Fehler verzeichneten. Die siegreiche Mannschaft bestand aus Oberscharführer Kilbin-

(3:4).

Tu. Dutenhofen To. Grüningen 8:4 (5:1).

To. Holzheim 5./3.-2L 36 Butzbach 9:8 (4:6).

Wie stark heute Garbenheim ist, beweist der klare Sieg, den die Mannschaft auf dem gefürchteten Platz gegen Die Wetzlarer Vorstädter erzielen konnte.

Dutenhofen kam gegen die ersatzgeschwächten Grü- ntnger zu einem glatten Erfolg, der bereits zur Halbzeit sicherstand. Die Gäste leisteten nicht den Widerstand, den man erwartet hatte.

Einen guten Griff hatte Holzheim in einem Freundschaftsspiel getan. Die Butzbacher Soldaten, die bekanntlich mit zu den besten Mannschaften unseres Nachbarkreises zählen, mußten eine, wenn auch knappe, so aber doch verdiente, Niederlage hin­nehmen. Holzheim stellte sich wieder einmal in präch­tiger Form vor.

Der Tv. Heuchelheim wartete vergeblich auf 1860 Marburg.

Handball im Männerturnverein.

rntv. II Luftwaffe II 9:4 (7:1).

Der mit Spannung erwartete Lokalkampf der beiden Mannschaften Der Luftwaffe und des Män­nerturnvereins fiel leider den schlechten Platzver­hältnissen zum Opfer.

Das Spiel der beiden zweiten Mannschaften ge­wannen die Männerturner mit 9:4 Toren. Schon zu Beginn kann Rau auf eine weite Vorlage Den Mtv. in Führung bringeh, und Wiegand erhöht durch einen Wurf aus etwa 25 Meter Entfernung auf 2:0. Ein gutes Durchspiel der Stürmerreihe läßt Weigand das dritte Tor einsenden. Die Flieger verkürzen die Tordifferenz, und Lindenstruth kann in kurzen Abständen das Ergebnis bis zur fialb? zeit aus 7:1 erhöhen. Die zweite Spielhälfte ge­staltete den Kampf uninteressanter, Denn beiden Mannschaften machte der Boden, was Laufen und Ballbehandlung anbelangte, nun noch mehr zu schaffen. Wohl kann die Platzmannschaft drei Tore

len - emo*® tfjsi obtynnr w 4 die eir

AM

der Vierter wurde. Drei Deutsche unter den ersten Vier, das ist gewiß ein stolzer Erfolg! Zwischen die Deutschen schob sich nur der Sieger von Megeve, der Schweizer Molitor, der in Za­kopane vielfach als Der Favorit eingeschätzt wurDe. Walch roieDerum überflügelte Louis 21 g n e I (Frankreich), Vittorio Chieronni (Italien), 1 Maurice Lafforgue (Frankreich), Den besten i Norweger Kristoffer Berg unD Den Kombina- i tionsfieger Der Sportwoche, Hans Hansson (Schweden). Rudi Cranz fuhr zu vorsichtig und langsam, blieb aber mit seiner schwachen Zett noch vor dem Titelverteidiger James Co utt et (Frank­reich), Der sich mit Dem 13. Platz begnügen mußte. Insgesamt starteten 36 Teilnehmer aus 11 Na­tionen.

Christel gleich 14 Sekunden schneller!

Die um 400 Meter kürzere Strecke Der Frauen wurDe von unserer Christel Cranz in Der fabel­haften Zeit von 3:25,4 Minuten Durchjagt. Vierzehn SekunDen mehr belegte Die TiteloerteiDigerin Lisa Resch als Zweite. Ausgezeichnet hielt sich Die an Stelle von.Käte Grasegger gestartete Innsbruckerin Helga GöDl, Die in 3:40,7 noch sichere Dritte wurDe. Fram;oise M a t u s s i e r e (Frankreich) war Die beste NichtDeutsche vor Margrit SchaaD (Schweiz). Hier hätte man eigentlich Die Schweizerin Nini vonArx oDer Die Norwegerin Laila Schou-Nielsen hin­ter Den Deutschen MäDels erwartet. Unsere vierte Vertreterin, Liefet Hoferer-, stürzte unD kam nicht über Den 14. Platz hinaus. Die englische Meisterin Isabel Roe fuhr ein gutes Rennen unD wurDe in 3:50,7 Sechste.

Trotz eines langen unD schwierigen Anmarschweges fanD sich am Ziel auf Der Kalatowy-Alm unter 4000 Zuschauern auch der polnische Staatspräsident Mo sc i ck i ein. Die Läufer unD Läuferinnen wurDen mit großem Beifall empfangen. Der Norweger Per Fossum, Der schon im oberen Teil gestürzt war, fuhr trotz einer Hüstprellung weiter unD stürzte vor Dem Ziel noch einmal, wobei er Den elektrischen Zeitmesser zerstörte. Es mußte also von Hand gestoppt werden^

Eröffnung in strömendem liegen.

Polens Staatspräsident I. Moscicki eröffnete am Samstagmittag im großen Kroki ew-Schistadion von Zakopane Die Weltmeisterschaften, Die zusam­men mit Den 20. polnischen Schi-Meisterschaften ausgetragen werDen. Den Auftakt Der Kämpfe bildet der Abfahrtslauf Der Männer unD Frauen am Sonntag. Die FreuDe über Den letzten Schnee­fall war nur von kurzer Dauer; Denn schon in Der Nacht zum Samstag regnete es in Strömen, unD auch währenD Der Eröffnungsfeier goß es Derart, Daß Die Straßen in kleine Gebirgsbäche verwanDelt wurden. Zum Glück fiel der Nieder­schlag in Den höheren Lagen als Schnee.

Vor etwa 5000 Zuschauern marschierten zunächst die an Den Weltmeisterschaften beteiligten Drei­zehn Nationen ein. Als erste Mannschaft erschien Deutschland mit Oberjäger Günther M e e r g a n s als Fahnenträger, während Polen als Gastgeber Den Beschluß bilDete. Als einzige Uebersee-Nation war KanaDa zur Stelle. Die vor Der Ehrentribüne aufmarschierten polnischen Gebirgsjäger präsentier­ten Das Gewehr, Die neuen FJS.-Fanfaren er­tönten und unter dem Beifall her Zuschauer be­traten StaatspräsiDent Moscicki, her PräsiDent Des polnischen SchiverbanDes Minister Bobokowski unh Der FJS.-PräsiDent Major Oestgaard (Norwegen) Das Stadion. Während sie Die Front abfchritten, wurDe die polnische Nationalhymne gespielt. Mi­nister Bobokowski hielt die Begrüßungsansprache. Er hieß Die Sportler, Die zu Den Schi-Weltmeister­schaften nach Polen gekommen waren, herzlich willkommen. Seine Rede klang aus in einem Hoch auf D«en polnischen StaatspräsiDenten. Major Oest- gaarh dankte in englischer, Deutscher, französischer und polnischer Spratts für Die Uebernahrne und Ausrichtung der Veranstaltung. Er ermahnte die : Teilnehmer zu ritterlichem Kampf. In sein Schi- Heil wurde begeistert eingestimmt.

Sieben Böllerschüsse trugen weit Ins Land hin- :

BasketbaUspiel gegen Paris verschoben

Wie uns der (Bauobmann für Basketball mitteilt kann das Spiel gegenChampionet Sport" Paris' am 19. Februar nicht stattfinden. Infolge her Kar- neoalsoeranstaltungen war es nicht möglich, in Westheutschland einen zweiten Gegner zu finden. Der Reichsfachamtsleiter sah sich daher genötigt, Das opfel abzusetzen. Er wird einen neuen Termin» be­stimmen.

BMW. ohne Start!

Wieder keine Nekordversnche.

Das schlechte Wetter ließ auch am Samstag keine Rekordfahrten auf her neuen Dessauer Strecke zu. Die Bayerischen Motoren-Werke haben, ohne über­haupt aktiv in Die Ereignisse einzugreifen, Die StaDt Der GeschwinDigkeiten bereits verlassen. Auch Hano­mag hat Die Stätte Der RekorDe verlassen, so Daß allein noch MerceDes-Benz bereitsteht, um Die Re- korDsahrten am Montag wieDer aufnehmen zu kön­nen. Günstiges Wetter ist da allerDings Voraus­setzung. Im übrigen sollen Die Versuche am Mittwoch beendet werden.

Deutsche Ringersiege in Göteborg.

Beim Ringerturnier in Göteborg konnten alle Drei Deutschen Vertreter siegreich sein. Der Meister Fer­dinand Schmitz (Köln) legte Den SchweDen Lars AnDersson in 12:50 Minuten auf beiDe Schultern, Friff Weikart (HörDe) besiegte Den SchweDen Ivar Eskengren in 8:37 Minuten entscheiDenD, unD Paul Böhmer (Reichenhall) konnte Den SchweDen Lahrs Hammer in 8:15 Minuten zu BoDen zwingen. Der Deutsche unterlag jeDoch vorher dem Göteborger Olaf Ljungdahl in 6:57 Minuten.

Weltmeisterschaften im Eiskunstlauf der Frauen.

Bereits nach ErleDigung Der Pflicht dürfte Die Entscheidung bei Den Weltmeisterschaften im Eis­kunstläufen der Frauen in Prag gefallen sein. Die Titelverteidigerin Megan Taylor setzte sich im Winterstadion am ersten Tage ganz klar an die Spitze unter Den 14 Bewerberinnen. Zu einem Zweikampf zwischen Den beiDen EnglänDerinnen, Der Europameisterin Cecilia Colledge und Der Welt­meisterin Megan Taylor wird es leiDer nicht kom­men, da Cecilia wegen einer schmerzhaften Sehnen- scheide-Entzündung nicht teilnehmen kann. Im letz­ten Jahr verlor Cecilia Colledge Den Titel an ihre ßanDsmännin, errang durch stark verbessertes Kön­nen in Diesem Jahre Den britischen Titel und Die Europameisterschaft und muß jetzt auf Die Teil- nähme am höchsten Titel, Den sie sicherlich errungen

Spiele

Gew.

Unentsch.

Verl.

Pkte.

Mtv. Gießen

8

7

0

1

14:2

Luftwaffe Gießen

8

6

1

1

13:3

MSV. Barbara

7 .

5

1

1

11:3

Heuchelheim

9

4

0

5

8:10

Spvg. 1900 Gießen

9

3

1

5

7:11

1860 Marburg

8

1

1 -

6

3:13

Ockershausen

7

0

0

7

0:14

Hörnsheim

8

7 0

1

14:2

LützellinDen

5

4 1

0

9:1

Katzenfurt

5

3 0

2

6:4

Garbenheim

7

3 0

4

6:8

W.-NieDergirmes

7

3 0

4

6:6

Wetzlar

7

0 1

6

1:13

Zum Austrag kamen:

Tufpo. V.'Niedergirmcs

Tv. Garbenheim

5:12