Ausgabe 
12.12.1939
 
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Universitäts-Hautklinik einige einführende Worte, Fliegerei von der obersten Führung irnmer m denen er auf die ungeheure Ausbreitung dieser mchr erkannt wurde, erfolgte auch der Ausbau

für

Weihnachtssendungen vor dem 15. Dezember aufgeben!

Das Weihnachtspaket bringt Weihnachtsfreude ins Haus und ins Feld.

Deutsche

Reichspost

Wer sein Weihnachtspaket nicht bis zum 15. Dezember aufliefert, kann auf keinen Fall damit rechnen, daß es rechtzeitig ankommt.

Pakete und Päckchen, besonders Feldpostpäckchen, die rechtzeitig zum Fest vorliegen sollen, müssen aber spätestens bis zum 15. Dezember eingeliefert sein. Denkt daran!

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JXt. 100. Verantwortlich für die Schäden aus der Quelle ist der Eigentümer des Grundstücks, auf dem sich die Quelle befindet. Zwecks Behebung der technischen Schäden wenden Sie sich am besten an das Hessische Hochbauamt in Büdingen, das Ihren Ort zuständig ist.

Rundfunkprogramm

Mittwoch, 13. Dezember.

6 Uhr: Landvolk, merk auf! 6.10: Morgengym­nastik. 6.30: Frühkonzert. 7: Nachrichten. 8: Gym­nastik. 9.10: Kleine Ratschläge für Küche und Haus. 9.30: Musi-k am Vormittag. 10: Frohe Weisen. 11: Konzert. 11.50: Stadt und Land Hand in Hand. 12: Mittagskonzert. 12.30: Nachrichten. 13: Mit­tagskonzert. Das große Orchester des Reichssenders Hamburo. 14: Nachrichten. 14.15: Das Stündchen nach Tisch ... 15.50: Bücher für den Gabentisch. 16: Konzert. 17: Nachrichten. 17.10: Kleines Kon­zert. 18: Was bringen die Theater in unserem Sendegebiet? 18.25: Bilder und Klänge aus Mosel-

Auf dieser Grundlage zog der Redner interessante und lehrreiche Vergleiche über die gegenwärtige Kriegführung in der Luft, in deren bisherigen Ver­lauf bereits aller Welt klar zum Bewußtsein ge­kommen ist, daß das an die englische Adresse ge­richtete Wort des FührersEs gibt keine Inseln mehr" in vollem Ausmaß und in früher nie für möglich gehaltener Weife Geltung erlangt hat. Die Hörer konnten aus den Darlegungen des Vor­tragenden auch die felsenfeste Gewißheit verzeich­nen, daß unsere deutsche Luftwaffe ein außerordent­lich scharfes Schwert in der Hand unserer Führung ist und die Sicherung unseres Volks« und Lebens­raumes unbedingt gewährleistet. Wir haben daher allen Grund, mit guter Zuversicht dem weiteren Verlauf der Dinge entgegenzusehen, und können da­heim im Schutze unserer starken Wehr in Ruhe un­serer Arbeit nachgehen.

Der Vortragende betonte aber auch die Pflichten der Heimat. Dor allem wies er in diesem Zusam­menhang auf die Nachwuchsfrage für unsere Fliege, rei hin, wobei man mit Freude hören konnte, daß in unserer Jugend große Begeisterung für die Luft- waffe und insbesondere für die fliegenden Verbände vorhanden ist, wie sich aus den fortgesetzt sehr star­ken Meldungen von Freiwilligen ergibt. Ebenso er­freulich ist die Kampfmoral unseres Volkes, weil ja alle Volksgenossen genügenden Einblick in die Der- nichtungsplane der Engländer gegen unser ganzes Volk erlangt haben. Weiter erinnerte der Vortra­gende an die wichtigsten Pflichten aller Volksgenossen im Rahmen des Luftschutzes, und schließlich wies er darauf hin, daß der erfreuliche deutsche Fliegergeist heute wieder überall voll zur Wirksamkeit gekommen ist. Mit herzlichen Dankesworten an den Mann, dem allein die nationale deutsche Wiedergeburt und unsere starke deutsche Wehr zu verdanken sind, unfern Führer Adolf Hitler, schloß der Red­ner seine mit großer Begeisterung und dankbarem Beifall aufgenommenen Darlegungen.

Die Vorführung einer Anzahl Lichtbilder aus dem Weltkrieg beschloß den interessanten Abend.

Der Gau Hessen-Nassau der Reichsarbeitsgemein, fchaft für Schadenverhütung hat sein Arbeitsgebiet auf die Verhütung von Schäden an der mensch- lichen Gesundheit ausgedehnt. Zu dem Ringen um die Größe und Freiheit unseres Volkes muß sich die unerbittliche Abwehr aller gegen die seelische Not und die Gesundheit des Menschen gerichteten Angriffe gesellen. Dieser Abwehr dienen die Auf- führungen derDeutschen Bühne für Dolkshygiene" Kassel, die unter der Leitung von Müller- Manger durch Städte und Dörfer wandert, um iit alle Kreise der Bevölkerung Aufklärung m tra­gen. In dem dreiaktigen SchauspielSOS, Schiff- -rruch des Lebens" hat sich der Autor P. O. Bier- mann die nicht leichte Aufgabe gestellt, in volks- lümlicher Weise zum Kampf gegen die Geschlechts- ftan'kheiten aufzumuntern.

Zu der Aufführung, die im Caf6 Leib unter her Leitung von Ortsgruppenleiter Thomas statt- sand, sprach der Oberarzt Dr. Köhler von der

fronten.Das Königsgrab an der Saar." Hörspiel um das Schicksal des Minden Königs von Böhmen und Grafen von Luxemburg. 19: Nach des Tages Arbeit. Es spielt das kleine Orchester des Reichs­senders Berlin. Dazwischen: 19.10: Berichte. 20: Nachrichten. 20.15: Übertragung vom Deutschland­sender. 22: Nachrichten. 24: Nachrichten.

oftmals verschwiegenen und selten rechtzeitig er- kannten Krankheit hinwies, durch die nicht nur riefe Menschen elend. zugrunde gehen, ihre Fami- lien vernichten und Sorge und Not Hervorrufen, onvern durch die auch ein ganz erheblicher Ge° urfenausfall eintritt. Darüber hinaus werden viele chwachsinnige und lebensuntüchtige Menschen ge- jeugt, deren Unterbringung in den Anstalten die Summe vieler Millionen verschlingt.

Das geschickt aufgebaute Schauspiel war gang aus He rhetorische Wirkung abgestellt. Vor dem gespro- denen Wort unb der Hingabe der wenigen Schau- siieler an das Werk traten alle äußeren Umstände zurück. Der Kern der Handlung war der Ablauf eines Fcvwiliendramas eines gutsituierten leichtsinni­gen jungen Menschens, dessen Frau anstatt glück- kche Mutter zu werden, die Sünden ihres Mannes nit dem Leben bezahlen mußte. Die auf dem Hin. trgrund der Handlung sich abzeichnende glückliche khe feines Jugendfreundes unterstrich die Kon­traste zweier Lebenswege und ließ den Zuschauer erschüttert nachdenklich werden. Dieser Jugendfreund, tn Arzt, ist auch der Mttelpunkt des ganzen Ge- shehens und seine Antworten auf die besonders en zweiten Akt in kleinem Kreis an ihn gestellten Fragen waren offene Wahrheiten nicht nur an die jugend, sondern auch an die unter Vorurteilen lebende Clterngenerotton. Don diesem Arzt ging eine Atmosphäre des Vertrauens aus, wie sie im-

Oie Bedeutung -er modernen Luftwaffe

Interessanter Vortrag im Deutschen Volksbildungswerk.

5 bis 8, Grünkohl 15 bis 20, Rosenkohl 32 bis 45, Feldsalat, */io 10 bis 12, Zwiebeln, % kg 10, Meer­rettich 40 bis 60, Schwarzwurzeln 25 bis 35, Kar­toffeln, % kg 4% Rpf., 5 kg 42 Rpf., 50 kg 3,35 bis 3,55 RM., Aepfel, % kg 10 bis 25 Rpf., Birnen 20, Salat, das Stück 5 bs 8, Endivien 5 bis 12, Ober­kohlrabi 6 bis 12, Lauch 5 bis 15, Rettich 5 bis 15, Sellerie 10 bis 40 Rpf.

** D i e Kleiderkarten können auch noch nach dem letzten Ausgabetermin (20. Dezember) ab- geholt werden. Diese Möglichkeit kommt vor allem für solche Personen in Betracht, die im Dezember keine Einkäufe auf die Kleiderkarte mehr vornehmen wollen. In diesem Falle können die Karten noch bis Ende Dezember in Empfang genommen werden.

** CH ristb Lume in der Stadt. Seit einigen Tagen sieht man in Höfen und auf Plätzen unserer Stadt die Tannenbäume stehen, die zum Weihnachtsfest, schön geschmückt, das Zimmer mit ihrem Duft erfüllen sollen. Die Tannenbäume fan­den bereits reaen Absatz, und die Vertäufer hatten nicht viel Mühe damit. Da die Preise entsprechend der Größe festgelegt sind, werden Verkäufer und Käufer schnell handelseinig. Die Verkäufer haben sich eine Stange zugelegt, an der, mit Hilfe von ein geschlagenen Nägeln, die verschiedenen Größen angedeutet sind, und der Verkäufer hält diesen ein­fachen Maßstab vergleichend gegen den Baum. Be- reits gestern in den Mittagsstunden konnte man viele Männer und Frauen auf dem Nachhauseweg sehen, die das Tannenbäumchen unter dem Arm hatten.

Briefkasten der Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)

listtschen Staat der Kleingärtnerbewegung wieder größere Rechte als bisher ein geräumt worden sind und ihr auch Reichskredite zur Verfügung stehen, muß diese Bewegung überall gefördert werden. Nach Anordnungen der Reichsregierung sollen die Kleingärtner im Stadtgebiet liegen und an Stelle größerer Parks angelegt werden. Sie müssen aller- dings intenfto bewirtschaftet und schön und zweck­mäßig angelegt werden. Das Land für diese Gärten muß billig ' ' ~ ~

Das Deutsche Volksbildungswerk in der NSG. Freude" vermittelte am gestrigen Montagabend einer großen Zuhörerschaft in der Neuen Aula der Universität ein besonders bedeut­sames Vortragserlebnis. Den Abend leiteten gute musikalische Darbietungen eines Musikkorps der Luftwaffe ein. Dann stand im Mittelpunkt des Vortragsabends, dem auch der Hoheitsträger im Kreise Wetterau, Kreisleiter Backhaus, und viele Offiziere und Mannschaften unserer Wehrmacht bei­wohnten, die außerordentlich fesselnde, unmittelbar aus dem eigenen Leben und Erleben kommende Schilderung des Dberftieutnants Ritter über die modernen Luftstreitkräfte als aus- schlaggebende Grundlage der Wehr- Politik. Dabei entrollte der Vortragende vor fei. nen mit größter Spannung lauschenden Hörern ein sehr aufschlußreiches und mit vielen Bergt eich sm ög- lichkeiten ausgestattetes Bild von unserer Luftwaffe >rn Weltkrieg 1914/18 und dem Stand unö den Wirkungsmöglichkeiten dieser Waffe im gegenwär- ttgen Kriege.

Zunächst lernte man, als guten Ausgangspunkt für die Beurteilung des Stoffes, in großen Zügen den Stand unserer Militärfliegerei bet Ausbruch des Weltkrieges 1914 und bis in die Jahre 1915 und 1916 hinein kennen. Man hörte davon, wie unsere damaligen Kriegsflieger mit ungeheuerem persönlichen Schneid in ihren ,Kisten" fliegerisch tättg waren, wie sie in diesen Maschinen während der Jahre 1914 und 1915 noch ohne Waffen und Funkanlage flogen, während der Feind damals schon in seinen Flugzeugen Maschinengewehre, zum Teil sogar Kanonen und Funkeinrichtungen einge­baut hatte. Ein anschauliches Bild von einem fran­zösischen Flugzeug der damaligen Zeit machte diese Feststellung tn klarer Weise erkennbar. Trotz dieser technischen Unterlegenheit vollbrachten auch damals schon unsere Kriegsflieger Leistungen, die den Er­gebnissen der feindlichen Fliegerei weit überlegen waren^ Erst später, als die große Bedeutung

dieser Waffe tn stärkerem Maße. Rückschauend konnte man die Feststellung machen, daß die deutsche Fliegerei ihren Aufgaben rm Weltkriege restlos gerecht geworden ist, obwohl sie im Material und in der Bewaffnung nicht so entwickelt worden war, wie es damals schon hätte sein können, daß aber im Verlause des damaligen Krieges das Flug­zeug doch immer mehr eine außerordentlich schnelle technische und waffenmäßige Entwicklung erfahren hat.

Nach kurzer Erwähnung der großen Wandlung, die bereits im Verlaufe des Krieges in Spanien hinsichtlich der Verwendung des Flugzeuges als Auf- klärungs« und Kampfmittel zutage trat, wies der Vortragende in zusammenfassender Schilderung auf die jüngsten Erfahrungen des Feldzuges in Polen hin, wo unsere moderne deutsche Luftwaffe schon nach vier Tagen die gesamte polnische Luftwaffe erledigt hatte. Die Auswertung dieser Erfahrungen in Polen machte der Redner feinen Hörern in auf­schlußreicher Weise deutlich, wobei er auch die in Fachkreisen vielfach erörterte Zerschmetterungs- theorie und die Zermürbungstheorie sowie die prak­tische deutsche Stellungnahme zu diesen Theorien in den Kreis der Bettachtungen einbezog. Aus den fesselnden Darlegungen konnten die Hörer die ge- walttge Bedeutung der modernen Luftwaffe als Aufklärungsinstrument für die Heerführung und als Kampfmittel beim Einsatz zur Niederwerfung des Feindes klar erkennen. Ebenso deutlich ttat dabei zutage, welche große Rolle die Möglichkeiten des mo. fernen Flugzeugs bet den lustpolitischen Erwägun­gen als Instrument aur Ueberbrückung weiter Räume spielen, durch Deren Einwirkung eine in früheren Jahren vollkommen unvorstellbare Schrumpfung des Lebensraumes der Völker unb Staaten herbeigeführt wurde. Aus der Gesamtheit dieser Betrachtungen kristallisierte sich klar heraus, daß die Luftherrschaft die Beherrschung des gesamten feindlichen Lebensraumes also nicht nur den Bereich der kämpfenden Front, sondern auch die Lebensbezirke des Volkes und feiner Wirtschaft und damit aller Kriegsmöglichkeiten in sich schließt.

Wiedereröffnung unserer Llniversitat.

Der Relch-mlnlster für wissen,chafl, (Erüehuna und D-Ik-biidnng gibt b-k-nnl, dah mil Dechnn d» kommenden Trimesters am 8. Januar 1940 auch di- llnlversiläi Gießen ihren Lehr- betrieb roieber aufnimmt.

3m »erlaufe de» kommenden Arbeü-abschnitte- ul,?rC.rAe[^69mUrttoerfl,dt wird auch ein mehr- Wissenschaft Iche Bortragsr-the außerhalb des üb.

.^lefung^etriebs aber im Rahmen der Universität, für Angehörige der Wehrmacht, der Partei und ihrer Gkederungen durchgefühn werden Ferner ist von der Universität beabsichtigt eine Reihe von Abendvorlefungen für Hörer aller Fakul- täten Zu veranstalten, di- auch allen Volksgemssen zugänglich fein sollen. 11

D'- Siebener Bevölkerung wird die Nachricht daß auch unsere Universität ihren Lehrbetrieb nun-' mehr wieder aufnimmt, mit Freude und Genua- tuung begrüßen.

SOS.

Schiffbruch des Lebens*

n und von Generation auf Genera­

tion übergehen. Wie der Kreisgruppenleiter aus- führte, bildet der Reichsbund der Kleingärtner die stete Verbindung zwischen Kleingärtnern und Be- Hörden.

Landesbundleiter Krug erläuterte bann die be­sonderen Anordnungen, die die Reichsregierung zum Schutze und zur Förderung der Kleingärten er­lassen hat. U. a. machte er aus einer der letzten Erlasse aufmerffam, durch den ein Verbot der Kün- M gongen jeglicher Kleingärten ausgesprochen wurde. Eine sichere Grundlage erhält der Kleingärtner allerdings erst durch den Anschluß an den Reichs­bund der Kleingärtner. Der Reichsbund kann auf Grund des Waynsiedlungsg-esetzes die Anlage von Dauer gärten fördern. Der Reichsbund hat größtes Interesse daran, daß solche Daueranlagen geschaffen werden. Das ReichÄrarlehen befragt etwa 550 RM, für einen 400 Quadratmeter großen Garten und zwar etwa 300 RM. für den Erwerb und 250 RM. für die Anlage des Gartens. Die Rückzahlung erfolgt im Laufe von 20 Jahren. Der Landesbund- leiter ging dann auch noch auf die Kleintierzucht ein.

Nach diesen eingehenden Darlegungen wurde der Antrag zur Gründung eines Meingärtnervereins zum Beschluß erhoben und einstimmig gebilligt. Zum DereinSführer wurde CH. Junker ebenso einstimmig bestellt. Der Verein erhält den Namen Kleingärtner-Verein Lahntal Gie­ßen E. $.N

Lieber 33 OOO Sänger in Hessen.

Im Sängergau Hessen-Darmstadt sind rund 33 000 Sänger zusammenaefaßt. Dem Sängergau gehören 1026 Vereine an, die sich auf 714 Vereins­orte verteilen. Durch die Kriegsverhältnisse bedingt, ruht die Vereinsarbeit in etwas mehr als einem halben Hundert der Vereine. In allen anderen Ver­einen vollzieht sich das Vereinsleben in geregelten Bahnen. Die Durchschnittszahl der aktiven Sänger liegt zwischen 30 und 33.

Gießener Dochenmarktpreise.

* Gießen, 12. Dez. Auf dem heutigen Wochen­markt kosteten: Markenbutter, % kg 1,60 RM., Matte 25 Rpf., Käse, das Stück 5 bis 10, aus­ländische Kühlhauseier, Klasse C 105L, Wirsing, V» kg 7 bis 10, Weißkraut 6 bis 7, Rotkraut 8 bis 10, gelbe Rüben 7 bis 10, rote Rüben 9 bis 12, Unterkohlrabi

AheimMainifche »»rfe.

Tendenz: weiter fest.

Frankfurt a. M., 11. Dez. Unter dem Einfluß ber Geld fülle setzten sich weitere Anlagekäufe der Kundschaft sowohl am Aktten-, als auch am Renten- markt fort. Die Börse eröffnete daher auch die neue Woche tn fester Haltung, das Geschäft war allerdings wieder nur wenig belebt, da vielfach kein entspre- chendes Angebot vorhanden mar. Viel Beachtung fand die Münchener Rede des Reichswirtschasts- minifters.

Die zunächst nur in geringer Anzahl vorliegenden Erstkurse am Aktienmarkt wiesen überwiegend Erhöhungen von 0,50 bis 1 v. H. auf. Einzelne Werte stiegen stärker an, so Rhein. Braunkohlen auf 245 (242), Aschaffenburger Zellstoff auf 106,40 (104,75) und Betula, die von chrem Dividenden- abschlag von 6,8 v. H. nahezu die Hälfte aufholten auf 155,25 (159,25). Die führenden Papiere waren wenig verändert: JG.-Farben 163 (162,75), Mannes- mann unv. 108, Verein. Stahl sogar 0,75 v. H. leich­ter mit 100,50. Don Bankaktien befestigten sich Reichsbank auf 180,75 (180) und Bank für Brau- inbuftrie auf 117,50 (116,50).

Am Rentenmarkt lagen Reichsaltbesttz sehr fest mit 138 (137,20). Im Freiverkehr zogen Korn- munal-Umschuldung auf 93,80 (93,65) an, Steuer­gutscheine I wenig verändert. Im übrigen blieben besonders wieder Pfandbriefe, ferner verschiedene Reichsschatzanweisungen gesucht. Liqui-Pfandbriefe wenig verändert, Stadtanleihen vielfach 0,25 bis 0,50 v. H. anziehend, ebenso einzelne Industrie- Obligationen.

Der Freiverkehr lag ruhig. TayesgeD unverändert 2 v. H.

Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blum­schein. Verantwortlich für Politik, Feuilleton und die Bilder: Dr. Fr. W. Lange: für Stadt Gießen, Pro­vinz und Wirtschaft: Ernst Blumschein: für Sport: Heinrich Ludwig Neuner. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei, R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis 2,05 RM. einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzeloerkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr. Zur Zeit ist Preisliste Nr. 5 vom 1. Dezember 1939 gültig.

wer und jederzeit zwischen Arzt und Mensch vor­herrschen muß, wenn unser Volk rechtzeitig vor Schäden an der Gesundheit bewahrt werden soll, tie Handlung selbst war ein eindringlicher Beweis dafür, daß Vorbeugen besser ist als Heilen. Die art aufeinander eingespielte Schar der Künstler überzeugte durch ihre sprachliche und schauspielerische Leistung. Der starke Beifall war reichlich verdient.

Gießener Kleingärinerverein »Lahntal".

Auf Veranlassung des Obst- und Garten- biunereins fand am Sonntag imBurghof" <he Versammlung zum Zwecke der Gründung eines leüngärtneroereins statt. Vereinsführer Junker

tf.es auf die augenblicklichen Verhältnisse hin, die ben Pächtern der Grundstücke erst nach langen Der- hvMungen eine Sicherung, wenn auch nur auf - ihrige Jahre bringen: Das Ziel eines Kleingärtners eftatt N h «ter muß fein, seinen Garten in Erbpacht zu be- 6 ntiffl bannen ober ihn erwerben zu können. Diese Ziele ninbtnrt ; txrben aber im Obst- und Gartenbauverein nicht ivoll H r irreicht werden können, deshalb bleibt nur ein An- a Muß an den Reichsbund deutscher Kleingärtner

ne «rig. Der Kreisgruppenleiter R ü m m I e r, (Nie-

krWöllstadt) vorn Landesbund Hessen-Nassau im jkichsbund der Kleingärtner erläuterte bann Zweck 'ynitf end Ziel der Drganifation. Er sprach sich anerken- «end darüber aus, daß in Gießen Obst- und Gar- tnbauer und die Kleingärtner so einfrächttg zusam- h Ü iwmmrfen. Nachdem aber durch ben natipnalsozia-