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NSG. In ' Zusammenarbeit mit dem Hilfswerk Blutter und Kind" der NSV. richtet die Abteilung

geschafft.

Bücheriisch.

Als Sonderdruck ausBericht der Ober«

Aus aller Welt

gesehen.

Der Täler ermittelt

In Neuenhain bei Königstein im Taunus war, wie gemeldet, ein75jährigerMann beim Ueber- schreiten seines Hofes durch einenSchußtod- l i ch v e r l e tz t worden. Als Täter wurde der Nach­bar des Erschossenen, ein 57jähriger Mann ernut«

Die zur Einlösung am 1. Oktober 1939 gezogenen Auslosungsrechte der Anleiheablösungsschuld des Deutschen Reiches werden bereits vor d CKXf,:*'' keitstermin, und zwar am 16. August 1939,

Abzug eines zum jeweiligen Reichsbankdiskontsatz zu berechnenden Diskonts, frei von Provision, an­gekauft. Der Ankauf der Auslosungsscheine erfolgt durch die Reichsbankanstalten. Die Inhaber der Aus« losungsscheine, die vor dem 1. Oktober 1939 in den Besitz des Einlösungsbetrages gelangen wollen, kön­nen schon jetzt ihre Stücke der nächstgelegenen Reichs­bankanstalt zum Ankauf übergeben. Die Auszahlung des Einlösungsbetrages, unter Abzug des Diskonts, erfolgt nach Prüfung der Stücke ab 16. August 1939. Der Ankauf der ausgelosten Schuldbuchforderungen erfolgt zu denselben Bedingungen durch die Reichs- schuldenoerwaltung.

Bestandsaufnahme im Wald.

intensiver durchgeführt werden.

Abkauf gezogener Auslosungsrechte der Anleiheablöfungsschuld des Deutschen Reiches vor dem Fälligkeitstermin.

Der Reichsforstmeister hat die Vorarbeiten für die Degetationskartierung des Reiches ange­ordnet. Diese Bestandsaufnahme soll die forstliche Standortkartierung ergänzen und zusammen mit dieser Grundlagen für die forstliche Planung und Betriebsführung liefern. Mit der Durchführung der vorbereitenden Arbeiten werden vorerst die Forst- einrichtungsämter Kassel, Frankfurt (Oder) und Allenstein beauftragt. Die Arbeitsstelle Kassel erhalt chren Dienstwohnsitz in Hannover und wird zur Zentralstelle für Degetationskartierung entwickelt. Diese Zentralstelle hat die wissenschaftliche Leitung und Auswertung der gesamten vorbereiten­den Arbeiten für die Degetationskartierung des Reichs und sonstige zentrale Auswertungen sowie - - ' i>ie

Vom Starkstrom getötet.

Die Frau des Bürgermeisters in Rot bei Heidel­berg, die mit ihrem Töchterchen in ihrem Gar- t e n mit dem A n k e r f e i t einer 5000 Volk starken Hochspannung in Berührung kam, wurde durch den Starkstrom getötet. Das Kind wurde mit schweren Verbrennungen in die Heidelberger Klinik

spielt.

Gustaf Grundgens dreht einen heiteren Film!

Sie Terra bereitet einen FilmZwei Wel­ten" vor, der unter der Spielleitung von Gustas Gründgens entstehen wird. Die Hauptrollen werden mit jungen, unbekannten Darstellern besetzt. Sein Thema nimmt dieser Film aus der Gegen- wart, wie aus einer alten, untergehenden Welt eine neue steigt und wie das Lichte und Heitere ein bestimmender Zug dieser unserer Zeit ist. Fernab von üblicher Filmkomik und durchschnittlichem eitu- ationshumor wird Gustaf Gründgens einen wahr- haft heiteren Film drehen. Wir dürfen uns auf etwas Ungewöhnliches freuen.

Das Autobusunglück auf der Großglocknerstraße.

Bei der Untersuchung über das Autobusunglück vom 18. Juni auf der Großglocknerstraße, das eine Reihe von Todesopfern gefordert hat, war festgestellt worden, daß beispielloser Leicht- sinninderWartungdesKraftwagens, der schon bei der Abfahrt von Wien schwere Ge­brechen aufwies, das Unglück verursacht hat. Der Fahrunternehmer Zuklin war noch in Heiligen- blut in Haft genommen worden. Nun wurde hn Auftrag des Landgerichts Klagenfurt auch der bei Zuklin beschäftigte Karl Wieden verhaftet. Wieden hatte als letzter den Unglücksautobus durch-

Förderung des Theaterbesuchs

Wehrmacht und Reichsarbeitsdienst.

Der Deutsche Gemeindetag hat, um aich künftig mit geringeren Zuschüssen hohe Kunst ir den zahlreichen gemeindlichen Theatern Hirten zu können, eine stärkere Zusammenarbeit üler örtlichen Stellen zur Vermeidung eines Usbermaßes an Veranstaltungen vor- g-'chlagen. Man will dadurch verhindern, daß künst­le isch weniger wertvolle Veranstaltungen Über­wegen könnten. Gleichzeitig geht es um eine stärkere Heranziehung der Jugend urb eine wirksamere Theaterwerbung Überhaupt. Auf Grund der Richtlinien, die das KUturamt der Reichsjugendführung im September ji38 zur reichseinheitlichen Bildung der Veranstal- tmgsringe der HI. erlassen hat und die die Bil­dung von Veranstaltungsringen in allen Gemeinden nrt mehr als 5000 Einwohnern oorsehen, konnten in vergangenen Winter rund 250 000 2un- a»n und Mädel als Teilnehmer gewonnen norden. Zur Förderung des Theaterbesuchs der An- Ailjörigen der Wehrmacht und des Reich s- arbeitsbienftes find zwischen dem Ober- klmmando der Wehrmacht, der Reichsleitung des MD. und dem Reichsorganisationsleiter Dr. Ley Stereinbarungen getroffen worden, Die ^reizett- gftaltung und Theaterbesuch eng verknüpfen.

Sie billige Vimamn-Wohnung wirb gesörderi.

ZO Austausch-Lager des RS.-Lehrerbundes.

Aufbauend auf den Erfahrungen der letzten Jahre Ährt die Reichswaltung des NS.-Lehrerbnndes in «en kommenden Wochen in allen Gauen Drohdeutschlands 70 Austauschlager für Trzieher und Erzieherinnen durch. In jeweils :L4täaidPn 9rFif*niHon fnff in dielen Lagern ein

saiuiu ucs cX- Tu-

hem Fällig- die Bearbeitung einheitlicher

1939, unter > praktische Durchführung im ganzen Reich.

Oie Hausgehilfinnensrage.

Rangfolge der Haushaltungen für Zuweisung von Hausgehilfinnen.

nehmen. . .

Stelnzeitfunde in Sudschweden.

Dieser Tage hat man in Südschweden zwei archäo­logische Funde gemacht, die besonders darum inter­essant sind, weil sie beweisen, daß dieses urgerma­nische Land schon vor vielen tausend Jahren eine hohe Kultur befaß. Der erste Fund wurde bei der Stadt Falken berg, sogar innerhalb der Bannmeile, gemacht. Man fand bei Ausgrabungen, die wegen eines großen Neubaues vorgenommen wurden, einen Bauplatz aus der Steinzeit mit vielen Werkzeugen, Küchengeräten Knochen von Haustieren ufm. Die Werkzeuge und

Mutter und Kind" der NSV. richtet die Abteilung Hilfsdienst der Gaufrauenschaftsleitung Hessen- Nassau in einigen Kreisen unseres Gaues wandernde Säuglingsberatungsstunden in den Orten ein, in denen keine regelmäßigen Beratungsstunden ftatb inden. Die Säuglingsfürsorge soll auf diese Weise

beschäftigungslos lasse oder veranlasse, die von ihnen gern getane hauswirtschaftliche Arbeit mit einer anderen, ihnen viel weniger liegenden auszuwech-

Sodann erklärt das Blatt der DAF., daß nur derjenige Haushalt Bedarf und Anspruch auf eine Hausgehilfin hat, dessen Arbeitsanfall großer ist als das Leistungsvermögen der Hausstau. Diese Vor­aussetzungen träfen zu auf folgende Arten von Haushalten: 1. auf den kinderreichen Haus­halt 2 auf Hausgehalte mit Hausfrauen, die im Unternehmen ihrer Ehemänner mit tätig sind ober selbst berufstätig fein müssen ober an die ganz besondere gesell- scha tliche Ansprüche gestellt werden, 3. auf Haushalte, in denen nach dem Einkommensteuer' gesetz vom 27. Februar 1939 die Beschäftigung einer Hausgehilfin zwangsläufig ist, z. B. bei alten Leuten, Krankheit ufm.

Die praktische Durchführung einer Emfatzlenkung nach solchen Gesichtspunkten müsse durchaus möglich sein. Erste Voraussetzung wäre allerdings das Verschwinden sämtlicher Lockangebote, damit nicht weiterhin bedenkenlose, wirtschaftlich bessergeftellte Hausfrauen einer kinderreichen Mut­ter die Hausgehilfin fortlocken könnten. Tatsache fei aber auch, daß immer wieder junge Mädchen durch falsche Behandlung von der hauswlrtschaftlichen Tätigkeit abgeschreckt würden. Die Hausfrau habe die Pflicht, die Hausgehilfin wie einen wirk­lichen Mitarbeiter und Hausgenossen zu behandeln. Die zuständigen Stellen wurden zu prüfen haben, inwieweit der Hausgehilfinnenmangel durch äußere Maßnahmen einer planvollen Einsatz­lenkung bewältigt werden könne.

Stockholm, 11. Juli. (DNB.) Am zweiten Tag iss internationalen Kongresses für Bohnungswesen und Städtebau sprach ter Präsident des Reichsverbandes des deutschen gemeinnützigen Wohnungs- r e s e n s Dr. B r e ch t. Neben der Förderung durch tos Reich, die Länder und die Gemeinden, so sagte r u. a., seien gemeinnützig arbeitende Organisatio- r=n erforderlich, die in Deutschland in den vier- tnufenb gemeinnützigen Wohnungs- internehmen vorhanden seien. Der National- f'.zialismus habe diese Unternehmen einbeitlich in <mer Organisation zusammengefaßt. Dieser Tatsache 'n es mit zu verdanken, daß in Deutschland der i rbeiterwohnstättenbau so gute Erfolge auszuwei- habe. Das gemeinnützige Wohnungswesen habe . 7)38 rund 113 000 Wohnungen fertiggestellt und H7 000 zu bauen begonnen. Von den fertiggestellten Wohnungen seien 100 000 A r be i t e r w o h,n st ä t- i»e n unib innerhalb dieser eine große Zahl iür Kinderreiche, Frontkämpfer und lianbarbeiter.

Auftakt zu den Reichswettkämpfen der SA.

Berlin, 11. Juli. (DNB.) Die Reichswett - !ampfe der SA., die zum dritten Male als llusscheidungskampfe der wehrhaften Mannschaft :>om 21. bis 23. Juli in der Reichshauptstadt ad- tollen werden, werden im Zeichen des Auftrages tehen, mit dem der Führer die SA. dazu besttmmte, üie vor- und nachmilitärische Wehrerziehung m übernehmen. Nachdem bereits als Sonderforma- rionen die Nachrichteneinheiten der SA. . nd die SA.-Reiter ihre ersten Wettkämpfe imrchgeführt haben, werden am Donnerstag iiie Reichswettkämpfe offiziell ihren Anfang nehmen. Der Beginn der Kämpfe steht im Zeichen des Gedenkens an die Gefallenen. A m Grabe o rst Wessels und am Ehrenmal werden l»er Stabschef und die Oberbefehlshaber der drei Wehrmachtsteile sowie der Chef des Oberkomman- iios der Wehrmacht Kränze niederlegen. In Er­widerung des Besuches der SA.-Reiterführer, die i-n Januar an den Reiterkämpfen in Rom teilnah­men, werden zehn Offiziere der fuschisti- ch e n Miliz Mit ihren Pferden zu den Äeiterwettkämpfen der SA. nach Berlin kom­men.

NSLB., die in diesem Jahre unter dem Zeichen des Walles im Westen steht, behandelt werden. Der Reichsschulungswalter, Reichshaupt­stellenleiter Wolf, stellt den Lagerleitern und Lagerleiterinnen die Aufgabe, den Teilnehmern aus den Begriffen Raum, Volk und Kultur den Gedanken der Reichs einheit zu vermit­teln. Die Lager werden mit einer einheitlichen Flaggenhiffung eröffnet, bei der umrahmt von der KantateVolk ohne Grenzen" von Gerhard Schumann eine Botschaft des Reichswalters des NSLB., Gauleiter Weichtier, zur Vorlesung gelangt.

Wandernde Säuglings-Beralungs- stunden im (Sau Sessen-Nasiau.

Berlin 11. Juli. (DNB.) Für 150 000 billige Mietwohnungen (Dolkswohnungen) hat der Reichs- beitsmini ter seit einigen Jahren laufend Reichs- rnttel zur Verfügung gestellt. Bisher sind für über ij,0 000 solcher Wohnungen Reichsdarlehen bewu- !t worden. Um diese Maßnahme weiterhin tat- luistrg M fordern und ihre Durchführung möglichst m erleichtern und zu verbessern, sind die Gvund- foe neu gestaltet worden. In Zukunft ist die lierraumwohnung als Norma lw oh- kling für eine Familie von drei und rehr Kindern vorgeschen. Um den höheren Zuukosten Rechnung zu tragen, ist die bisher 5000 £arf betragende Grenze der Herstellungskosten r-nmehr auf 6000 Mark ohne Grund und toben und feine Ausschließung erhöht wor- fcn, wenn mehr als di e Hälfte der Woh­nungen eines Bauvorhabens Vierraum- rohnungen sind. 2m übrigen kann die Be­erbe höhere Herstellungskosten zulassen, soweit die torhältnisse es erfordern. Das Reichsdarlehen be­tagt in der Regel 1500 Mark je Wohnung. Für Rerraumwohnungen können bis zu 2000 Mark ?»eichsbarlehen bewilligt werden. Die Miete soll t (ht mehr als ein Fünftel des durchschnittlichen U.eineinkommens betragen und, da die Dolkswoh- ung als Arbeiterwohnftätte Grundsteuerbeihilfe ge- reßt, 40 Mark monatlich nicht über­schreiten. Um eine möglichst niedrige Miete zu I c zielen, kann der Zinssatz für die Reichsdarlehen ran 3 v. H. bis auf 1 v.H. ermäßigt werden. Die ! eichsdarlehen wurden bisher den Gemeinden .»währt; diese konnten sie an Wohnungsunterneh- -ien weitergeben. Zur Entlastung der Gemeinden jönnen die Reichsmittel künftig unmittelbar len Wohnungsuntenehmungen selbst, in erster Linie .rmeinnützigen, gewährt werden.

Erfolge des deutschen Arbeiier- wohnstäitenbaus.

Trauerfeier für Fliegerhauptmann Wille.

Brüssel, 11. Juli. (DNB.) Für den deutschen FUegerhauptmann Wille, der bei dem internatio­nalen Fliegertreffen den Fliegertod gefunden hat, wurde auf dem belgischen Militärflugplatz Cvere eine Trauerfeier abgehalten. Die Leiche des Offi­ziers war in einer würdig geschmückten Flugzeug" Halle auf der die Reichsfahne und die belgische Na- 'i onalflagge halbmast wehten, aufgebahrt. OsslZlere der belgischen Luftwaffe hielten die Ehrenwache. Der Sarg war eingerahmt von Kranzspenden des Königs der Belgier und des Generalfeldmarschalls Göring. Der König hatte seinen Flügeladjutanten entsandt. Die belgifoe Armee war durch den Landesverteidi­gungsminister Generalleutnant Denis, den Chef des Generalstabes Generalleutnant van den Bergen, die belgische Luftwaffe durch mchrere Generale vertreten. Ferner sah man neben dem deutschen Botschafter in Brüssel zahlreiche Vertre­ter des Diplomatischen Korps, so u.a. den ita­lienischen und den französischen Botschafter, ferner viele Militär- und Luftattaches. Landesverteidi­gungsminister Denis brachte in einer Ansprache tzas Mitgefühl der belgischen Wehrmacht an dem Verlust, der die deutsche Luftwaffe betroffen hat, zum Ausdruck und betonte, daß Hauptmann Wille im Dienste für die Ehre seines Vaterlandes sein Leben hingegeben habe. Generaloberst Milch dankte dem König für seine Anteilnahme, sodann dem Minister und den Befehlshabern der Luft­waffe für ihr kameradschaftliches Gedenken und ihre freundschaftliche Haltung. Anschließend wurde die Leiche des Fliegerhauptmanns Wille durch eine Maschine der deutschen Luftwaffe n a ch D e u t s ch - land übergeführt. Zwei Ketten Jagdflugzeuge der belgischen Luftwaffe gaben über belgischem Gebiet dem deutschen Offizier das Ehrengeleit. Em bel­gischer Offizier wird als Vertreter der belgischen Luftwaffe an der Beisetzung in Deutschland teil-

hessischen Gesellschaft für Natur- und Heilkunde zu Gießen, Band (1938)", Naturwissenschaftliche Abtei­lung, erschien im Verlage der von Münchowschen Universitätsdruckerei Otto Kindt G. m. b. H., Gießen 1938, eine Liste her Veröffentlichungen aus dem Zoologischen Institut Gie­ßen in den Jahren 1 9 2 6 1938, zu« sammengestellt von E. Kessel. Während diese Liste sich in erster Linie, wenn nicht ausschließlich, an den Fachgelehrten wendet und rein wissenschaft­lichen Zwecken dient, gibt die anschließende Be­ttachtung von W. E. A n k e l ein Laienbrevier da- zu und berichtet in anregender, durchaus allgemein­verständlicher Weiseüber Sinn und Be­deutung wissenschaftlicher zoolo­gischer Arbeit"; sie sollte gerade außerhalb der zoologischen Fachwissenschaft mit Interesse und Nutzen zur Kenntnis genommen werden. Veröffent­lichungen dieser Art scheinen erfreulich geeignet, allerlei Mißverständnisse zu beseitigen und das Ver­hältnis zwischen Volk und Wissenschaft vertrauter zu machen. "tn.

Schlank werden, schlank bleiben auf natürlichem Wege ohne Entbehrungen. Eine prakttsche Anleitung nach neuesten Erfahrungen für jedes Mädchen, jede Frau und jeden Mann. Von A. Glucker Mit 70 Bildern. Kartoniert 1,80 RM. 11. bis 15. Tausend. Im Süddeutschen Derlagshaus G.m. b. H., Stuttgart-^.(162 c)

Sebastian Kneipp.Meine Wasser« k u r. Durch mehr als 40 Jahre erprobt und ge­schrieben zur Heilung der Krankheiten und Erhal- tung der Gesundheit. Herausgegeben und neubear­beitet von Dr. med. Christian Fey. 581.600 Tau­send. 352 Seiten. 11 Taseln mit 22 neuen Abbil­dungen. In Seinen 2,85 RM. (Verlag Kösel-Pustet, München.) Kneipp will selbsttättges Mitwirken am Wohlergehen des Leibes und der Seele schon in gesunden und erst recht in kranken Tagen. Die Wasseranwendungen", die heute jeder mit dem Na­menKneipp" verbindet, sind dabei nur ein Teil seiner umfassenden Lebenslehre, die auf eine gesunde und einfache Lebensführung abzielt, und dabei vor allem die Heilkräfte der Natur berückstchttgt wissen will Das vorliegende Werk enthält deshalb nicht nur ausführliche Anleitungen für den Gebrauch der Kneippschen Abhärtungs- und Waffermittel, sondern auch eine Beschreibung derdem Wasser von innen heilsam entgegenwirkenden Hilfsmittel" als da sind Tinkturen, Teesorten, Pulver, Oele. In einem dritten - TeilKrankheiten" bekommt der Leser aus der Dar­bietung einer großen Reihe von Behandlungsbei- ' spielen Einblick in die mit einfachsten Mitteln erziel­ten Heilerfolge.

Riesiger Waldbrand In USA.

Im Nationalpark in den Schwarzen Bergen in Süddakota im Nordwesten der Vereinigten (Staaten wütet ein riesiger Waldbrand, dem bereits 10 000 Morgen Wald zum Opfer gefallen sind. Meh­rere Dörfer sind eingeäschert worden. Das Feuer, das sich infolge der starken Hitze der ganze Mittelwesten verzeichnet 45 Grad Celsius im Schat­ten und der der furchtbaren Dürre rasend schnell ausbreitet, wird immer wieder von neuem durch tarfe Winde an gef arfjt. Die Forstbehörden )aben 3500 Mann zur Bekämpfung aufgeboten. Flugzeuge, die dabei zahllose neue Brandherde fest­stellten, warnten die Einwohner.

vier Todesopfer eines Vergwerksunglücks in Toskana.

Bei einer Explosion im Braunkohlenberg­werk Carpineta in Toskana wurden sechs Arbeiter verschüttet. Vier von ihnen waren auf der Stelle tot. Zwei weitere erlitten schwere Verletzungen. Das Unglück ereignete sich etwa 800 m von der Eingangsstelle des Hauptstollens. Hilfs­expeditionen wurden ausgerüstet, um den Verun­glückten in dem Stollen, in denen auch das elek­trische Licht versagte, Hilfe zu bringen.

Kraftwagen stürzt ins Meer.

Im Dubliner Hafen (Irland) stürzte ein Kraftwagen, in dem sich ein Elternpaar mit zwei Kindern befand, die Kaimauer hin­unter und versank im Wasser. Den herbeigeeilten Hilfsmannschaften gelang es nicht mehr, die Insassen zu retten. Es wird angenommen, daß der Lenker des Kraftwagens zu nahe an die Ufermauer heran- gefahren war, um seinen Kindern die im Hafen liegenden Schisse zu zeigen.

Das fachliche Schulungsblatt der DAF.Der deutsche Haushalt" macht den Vorschlag, durch eine Lenkung des Arbeitsein­satzes eine Rangfolge der Haushaltungen für die Zuweisung von Hausgehilfinnen sicherzustellen. Zunächst wird begrübt, daß durch Gerichtsurteile Gefängnisstrafen gegen einige Hausgehilfinnen ausgesprochen wurden, me die Konjunktur vor allem dadurch ausnutzten, daß sie in verantwortungsloser Weise Mütter und Haus­frauen fristlos im Stich ließsn. Mit einem Hinweis auf die finngemäß gleiche Anord­nung eines Reichstteuhänders wird erklärt, daß gegen Angehörige des Hausaehilfe-nstandes, die sich in einer solchen Weise vergehen, nicht scharf genug oorqegangen werden könne. Im übrien werden je­doch die allgemein gegen den Hausgehilfenstand ge­richteten Vorwürfe zurückgewiesen. Insbesondere wird als falsch bezeichnet, daß die Hausgehilsen keine Lust hätten, zu Kindern zu gehen. Das sei für den allgemeinen Berufsstand nicht rich­tig. Die Kinderliebe der Hausgehilfinnen wurde je­doch gefordert werden, wenn alle Hausfrauen ihre Kindererziehung darauf einrichteten, dich die Hau^ gehilfinnen sich am Umgang mit den Kindern auch wirklich freuen konnten.

Tatsache sei ferner, daß ttotz des ausgesprochenen Mangels an Hausgehilfinnen nach Aussage der Statistik noch rund 11 000 arbeitslose Hausgehilfinnen vorhanden feien. Es han­dele sich in der Mehrzahl um fog. ä 11 e r e Haus­gehilfinnen, etwa von 35 Jahren an aufwärts. Gerade Hausgehilfinnen dieses Alters aber verfüg­ten über besondere Erfahrungen und zweifellos auch über besondere B er u f s ° treue Die Frage sei, warum man sie dennoch

gewissen Geschmack verfertigt worden. Man berech­net, daß die Funde aus der Zeit von etwa 6000 Jahren vor der Zeitrechnung stammen; sie waren somit älter als die Pyrami-en in Aegyp­ten. An einem anderen südschwedischen Ort fand man ein Frauenskelett, dessen Alter man auf Grund bei ihr gefundener Schmucksachen auf etwa 4000 Jahre schätzt. Die Ausgrabungen werden fortgesetzt.

Die Ziehung der 3. Klasse in der Reichslotterie.

In der 3. Klasse der ersten Deutschen Reichs­lotterie wurden drei Gewinne von je 100 000 Mark gezogen. Die drei Gewinne fielen auf die Losnummer 117 229. Die Lose werden in der ersten Abteilung in Vierteln, in der zweiten und dritten Abteilung in Achteln gespielt. Ferner wurden drei Gewinne von je 500 0 0 Mark gezogen. Die drei Gewinne fielen auf die Losnummer 62 342. Die Lose der Glücksnummer werden in allen drei Abteilungen in Achteln ge-

Wetterberickt

Bei schwacher Luftbewegung liegt Mitteleuropa im Bereich einer leichten und ziemlich kühlen Luft- mässe, die zu stärkerer Bewolkuntz Anlaß gibt. Da die vom Meer kommende Luftsttomung anhält, ist eine Aenderung des bewölkten und leicht unbestän­digen Wetters nicht zu erwarten.

Vorhersage für Donnerstag: Ver­änderliche Bewölkung und nach Norden zu auch zeitweilig Niederschläge. Temperaturen wenig ge­ändert, westliche Winde. ... _ s

Lufttemperaturen am 11. Juli: mittags 16,5 Grad Celsius, abends 14 Grad; am 12. Juli: morgens 11,1 Grad. Maximum 18 Grad, Minimum heute nacht 8 6 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am l'l.Juli: abends 19,2 Grad; am 12. Juli: morgens 15,4 Grad. Sonnenscheindauer 6,1 Stunden.

Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blum­schein. Verantwortlich für Politik und die Bilder: Dr. Fr.W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thynot (beurlaubt), i. V.: Dr. Fr. W. Lange; für Stadt Gießen Provinz und Wirtschaft: Ernst Blumschem; für Sport: Heinrich Ludwig Neuner. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der An­zeigen: Theodor Kümmel. D. 21. VI. 1939: über 9000. Druck und Verlag: Brühlfche Universitätsdruckerei, R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugs- preis 2,05 RM. einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. EinzelverkMifs- preis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Jllu- ftrierten 5 Pf. mehr. Zur Zeit ist Preisliste Nr. 4 vom 1. September 1937 gültig.

Gesunde^Zähne - gesunder-Körper! Chlorodont