Ausgabe 
12.7.1939
 
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Jmtner neue Forderungen Moskaus

Sofia, 11. Juli. (Curopapreß.) Der bulgarische

botschafters in China seit November 1937 inne.

Die Silberpoliiik der USA.

ms Staatspartei für eine Alls- Sruaxeunmutt erftbiff

gnbenpotrht nnd) fozialwirtfchaftlichen Gesichts- zehn bis fünfzehn Z e r fl B r < »unftcn etnfriff. Tri r> q hpr fn;. T._v .. 1 I0cU'\O c l |l U [ I

e von 23 000 Tonnen,

Der neuseeländische Minister für Forstwesen, Sied­lung und Reiseverkehr, F. Langstone, weilt auf Einladung des Reichsforstmeisters vom 11. bis 14. Juli d. I. in den Wäldern Württembergs, um dort die Hauptholzarten Deutschlands und beson­ders markante Punkte des Landes Württemberg kennenzulernen.

. , er von 1700 Tonnen

joun ozeangangige Unterseeboote von 1090 Tonnen. Auch die Modernisierung der drei

punkten eintritt. Trips, der Gouverneur der Nie­derländischen Bank, steht auf der Seite Colijns.

1913 bzw. 1916 gebauten SchlachtschiffeQueen Elizabeth",Vakant" undRenowe" soll bald ab- geschlosien sein. Die beiden ersten Schiffe haben 31100 und das letzte 32 000 Tonnen.

Zwei weitere 45 OOO-Tsnn-n- Schlachtfchiffe für die LlSA.-Marine.

Neuyork, 11.Juli. (Curopapreß.) Noch einer! Meldung derNew York Times" beabsichtigt das Marlnemimsterium der Vereinigten Staaten die Kiellegung von zwei weiteren 45 000 Tonnen-Schlachtschiffen, von deren Typ bereits zwei im Bau sind. Die Mittel für diese Schiffs-Neubauten sollen bereits in der nächsten Sitzungs-Periode angefordert werden. Die Bau- kosten für jedes Schiff sind mit 100 Millionen Dollar veranschlagt.New York Times" erklärt, die beiden Schiffe würden nach den gleichen Plänen wie die jetzt in Bau befindlichen Schiffe gebaut werden.

Kjoffeitvanoff wieder in Sofia.

Ltm Roosevelts Kriegseinmischungsvorlage. Die Entscheidung bis Januar verschoben.

rungsumbildung direkt betroffen wird.

Chauvinismus und wachsende Panik in Polen.

Warschau, 12. Juli (DNB. Funkspruch.) Trotz aller Mahnungen der Presse nimmt der durch die Kriegspsychose entstandene Hartgeldmangel immer stärkere Formen an. Es ist unmöglich, Ein­käufe zu machen, weil kein Kaufmann in der Lage ist, auch nur auf einen 2O-Zloty-Schein herauszu­geben. Expreß Poranny warnt noch einmal ein­dringlich vor einer Desorganisierung des Wirt­schaftslebens. Alle Versuche, eine Panik zu erzeu­gen und die internationale Lage auszunutzen, wür­den bestraft. Allerdings muß man zugeben, daß die polnische Regierung selbst alles tut, um die Kriegs­psychose und Panikstimmung der Bevölkerung noch zu steigern. So ist angeordnet worden, daß sich alle Männer vom Jahrgang 1918 bis zum 50. Le­bensjahr, die ihrer militärischen Dienstpflicht nicht nachgekommen sind, erneut einer zusätzlichen! Musterung unterziehen müßten. Der polnische Chauvinismus zeigt sich auch weiterhin hoch er- freut über den englischen Blanko­wechsel für Warschau und gebärdet sich infolge­dessen noch anmaßender als zuvor. Der Dobry Wieczor" erklärt großspurig, die Rede Chamberlains sei noch eineWarnung" an die Adresse Deutschlands gewesen. Deutschland könne noch sein Verhältnis Polen gegenüber revidieren. Goniec" ist der Meinung, daß die Erklärungen Chamberlains d i eDa nziger Epoche" end- l i ch liquidiert hätten (!). Polen begrüße die I Verpflichtungen Englands gegenüber Warschau mit größter Freude und Genugtuung.

Graf Cianos Besuch in Spanien.

Nach Pariser Meldungen haben die Sowjets den vorherigen Abschluß von Militärabkom« men mit Polen, Rumänien und der Türkei gefordert. Es hat den Anschein, als ob die französische und die englische Regierung auch auf diese neue Forderung eingehen werden. Der offi- SiösePetit Parisien" meldet, daß ein hoher fran- zösischer Generalstäbler in Kürze nach Moskau reisen werde, um mit btin sowjetrussischen Generalstab in dieser Frage die Fühlung aufzunehmen. Das gut unterrichtete .^Journal" berichtet, daß sich Außen­minister Bonnet im Ministerrat für die Fort­setzung der Verhandlungen mit Moskau eingesetzt! habe. Auck London teile die Ansicht Bonnets, daß man sich durch die Moskauer Forderungen nicht entmutigen lassen dürfe. Das Blatt betont jedoch gleichzeitig, daß die neuen sowjetrussischen For­derungen von gewissen Staaten schwerlich ge- billigt werden könnten.

W a s h i n g t o n, 11. Juli. (DNB.) Der außen- politische Ausschuß des Senats hat be- schloffen, die Entscheidung über die Kriegs ein- rnischungsvorlage Roosevelts bis Januar 1940 z u verschieben. Der Beschluß wird von der amerikanischen Presse als empfindliche >Nied erläge des Präsidenten bezeichnet. Roosevelts Anhänger denken jedoch nicht daran, den Kampf aufzugeben und suchen nach neuen Wegen, um die von ihnen gewünschte Revision der Neutrali­tätsakte herbeizuführen. Außenminister Hüll, der nach dem Dertagungsbescbluß mit Roosevelt konfe­rierte, erklärte, die Interessen des Friedens verlang­ten die Annahme der Grundsätze feines Program­mes. Der demokrattsche Fraktivnsführer Senator B a r k e l y sagte sogar, er werde gegebenenfalls im Plenum einen Antrag einbringen lassen, der bei ent­sprechender Stimmenmehrheit dem Ausschuß die Befugnisse zur Beratung der Neuttalitätsakte n e h- men und dadurch eine Debatte des Senats­plenums über die gewünschte Revision ermöglichen würde. Einige Kongreßmitglieder sprachen bereits von einer Einberufung einer Sondersitzung des Kongresses, doch erklärte Senator Pittmann, daß eine Sondersitzung nur im Falle eines Kriegsaus- bruches einberufen würde.

Neuerung im deutsch-schweizerischen Reiseverkehr.

®osn eueReiseoerkehrsabkommenmit Deutschland, das eine Anlage des Verrechnungs­abkommens bildet, enthält die Neuerung, daß die deutschen Reisenden, die in der Schweiz Privat­quartier beziehen, die für ihren Aufenthalt be« nötigten Beträge nicht mehr wie bisher durch Ver­mittlung der deutschen Verrechnungsstellen über­wiesen erhalten, sondern gleich wie die Hotelgäste vonbendeutschenAbgabestellenReise- kreditdokumente ausgehändigt erhalten, die in j der Schweiz zum Bezüge von Bargeld und Sach gutschein en berechtigen. Diese Gut- cheme können sie bei den schweizerischen Einlass- tellen gegen Nachweis des Bezuges von Prioatquar- her und des Verbrauches mbaretnlöfen,unb Zwar gestaffelt in bestimmten Raten.

Kleine politische Nachrichten.

ff-Obergnippenfüfjrer Lorenz besichtigte unter Führung seines Hauptreferenten für das Einwande-1 rungsroefen und Leiters der Beratungsstelle für Ein-1 Wanderer, -Hauptsturmführer Dr. Luig, das! Du rchgangslager Rummelsburg, ff» Obergruppenführer Lorenz versicherte den Eimvan-l berern, daß das Mutterland alles tun werde, um I seinen Rückkehrern die Eingewöhnung in die alte | Heimat leicht zu machen.

In einem Vortrage vor den deutschen Lehrern verlangte Generalmajor Brand, der Inspekteur der Kriegsschulen des Heeres ift wie schon von uns berichtet, daß die Lehrerschaft in allen Ileilen des Unterrichts den Westwall in eine Beziehung zu dem jeweiligen Thema des Unterrichts fetze. Es leuchtet ein, daß in der Geo­graphie, in der Geschichte, im deutschen Sprach- unterricht und auch in den naturwissenschaftlichen Fächern solche Beziehungen zwischen Unterrichts- I thema und dem Westwall vorhanden sind. Die Hervorhebung der Beziehungen ist alles andere als etwa ein schulfremdes oder künstliches Element.

IJm Gegenteil, es wäre manchmal zu wünschen, daß sich der Unterricht, von der Volksschule angefan- Igen bis zur Hochschule, an einzelnen Problemen dahin orientiert, die unterscheidenden Merkmale des Wissensstoffes klarer herauszuarbeiten. Es heißt, die Beständigkeit und Allgemeinheit des Geschichtsunter­richts nicht, preisgeben, wenn die Rolle, die der Kampf um den Rhein gespielt hat, in den ein­zelnen Zeiträumen so klar heraustritt, daß der Schuler den Kampf um den Rhein als eine zu- sammenhängende Tatsache empfindet. Damit ist aber die Reichweite des Aufttags nicht erschöpft, den Generalmajor Brand von den Schulen erfüllt sehen möchte. Er fordert, daß die Schulen in der deutschen Jugend die Bereitschaft hera^ bilden, den Westwall sinnvoll und tapfer zu­gleich zu verteidigen. Dieser Gedanken- gang berührt nun nicht allein die wissensmäßige Gestaltung des Unterrichtes, sondern das Wesen WL Erziehung schlechthin. Denn dieser zluftrag geht letzlich auf die Ueberwindung des Zwiespalts von Wissen und Willen. Das Ideal ist die gegenseitige Ergänzung von Wissen und Willen; schlimm wird es, wenn Wissen und Willen auseinanberftreben, weil die Volks- führung nicht verstanden hat, die Gemeinsamkeit von Wissen und Willen zur natürlichen Selbstoer- ständlichkeit zu machen. Die Führung Großdeutsch- 1 lands verbürgt diese Gemeinsamkeit: sie in ständiger Bemühung an den einzelnen Schüler mit aller Ein­dringlichkeit heranzutragen, ist Ausgabe der Er­zieherschaft.

Europa es sich gestatten, diese Bedrohung außer acht zu lassen und die Dinge treiben zu lasten? So zu handeln wäre gleichbedeutend mit der Her­beiführung und der Beschleunigung der Kata- sttophe..." Der südafrikanische Staatsmann Gene- Irak Smuts wiederum, der im Empire ein großes Ansehen genießt, schrieb erst am 22. Mai 1939 in einem Brief an Lloyd George, daß er die Grenzen l Polens, wie sie in dem Friedensvertrag provisorisch festgelegt find, einer Revision unter- lziehen und die Grenzen der freien Stadt Dan­zig enger ziehen würde, anstatt sie unter die Ober- ! Herrlichkeit Polens zu stellen. Schließlich noch die I Meinung des bekannten englischen Publizisten Gardiner, der bereits im Jahre 1933 im Star" darauf hinwies, daß Danzig, besten Bevöl­kerung zu 96 Prozent deutsch sei, eine Lostrennung von Deutschland nicht gewünscht habe. Es bestehe, so sagte Gardiner, solange die Gefahr einer Explosion im Korridor, bis das Unrecht, das man in Versailles begangen habe, rückgängig ge­macht werde. Bis dahin bleibe Danzig und der 'Korridor eine Gefahr für den Weltfrieden. Was sich Herr Chamberlain hier von feinen eigenen Landsleuten ins Stammbuch schreiben lassen muß, beleuchtet eindeutig den wahren Zweck der jetzigen englischen Danzig-Propaganda. Sie dient in der Tat, wie Gardiner schreibt, nur dazu, die Gefahr für den Weltfrieden und das Unrecht von Versailles aufrechtzuerhalten. H. Ev.

Japanische Erfolge an der mongolisch-mandschurischen Front. Tokio, 12. Juli. (DNB. Funkspruch. Dftaften- dienst.) Das Hauptquartier der Kwantung- Armee gibt über die schweren Kämpfe zwischen japanisch-mandschurischen Truppen und Streitkräften der äußeren Mongolei, die durch sowjetrussische Ein'- hetten verstärkt waren, einen ausführlichen Bericht. Danach ist es den Japanern gelungen, die sowjet- mongolischen Truppen vernichtend zu sch la- g e n und sie über den die Grenze bildenden Kalka- Fluß zu drängen. Nachdem sowjetmongolische Streit- krafte mandschurisches Gebiet besetzt hatten, seien die Japaner am 21. Juli zur Offensive übergegangen. Die Kwantung-Armee habe dabei große Erfolge er» rungen. In den Frontberichten werden die Schmie-! rigkeiten der Kämpfe hervorgehoben. Es herrschte erst eine Hitze von 50 Grad Celsius, und die Wasserversorgung und der Verpsle- gungsnachschub waren s e h r s ch w i e r i g. Die sowjetischen Verluste sollen 1500 Tote betragen haben. Mehrere Hundert wurden gefangen genom­men. 520 Flugzeuge wurden abgeschossen, gegen 300 Tanks wurden zerstört.

«über den Danziger Hafen... Außerdem hat Polen selbst den Beweis geliefert, daß für fein wirtschaftliches Wohlergehen der Danziger Hasen nicht notwendig war, denn es hat in einer Entfernung von wenigen Kilometern einen anderen Hafen gebaut..." Der bekannte englische Historiker W. H. D a w s o n, der zur Sach­verständigenkommission Lloyd Georges in Versailles gehörte, wird noch deutlicher. Er schrieb 1933: fteine Tatsache des gegenwärtigen europäischen Lebens bietet eine so entfte und sichere Bedrohung des Friedens wie der Korridor, der Deutsch­land in zwei Teile spaltet und Danzig, eine der deutschesten Städte, vom Daterlande trennt. Kann

inmeier außergewöhnlichen Zeit an den Grund- satzcn konservativer Finanzpolitik festgehalten wer- sein den muß, oder ob eine sozialwirtschaftliche Aus- ' gabenpolitik.befolgt werden kann. Der Standpunkt einer strengen konservativen Finanzpolitik wird vom bisherigen Ministerpräsidenten Colijn und der Antirevolutionären Partei vertteten, während die Römisch-Katholische Staatspartei für eine Aus-

I Chamberlain ins Stammbuch

Der brittfche Premierminister Chamberlain hat sich bemüßigt gefühlt, eine Erklärung über Danzig I abzugeben, die inhaltlich nichts Neues brachte, I aber von allen Seiten als eine Bestärkung der pol, nifchen Ansprüche aufgefaßt worden ist. Um zu be­weisen, daß die deutsche Stadt Danzia nicht zum Reiche zurückkehren dürfe, hat sich Chamberlain einer Reihe von oberfaulen Argumenten bedient, unter denen vor allem die Behauptung unser Interesse erweckt, daßder augenblickliche Zustand nicht von Grund auf ungerecht oder unlogisch" fei. Die Eng­länder lieben es, die Dinge nicht eindeutig beim Namen zu nennen, sondern im politischen Zwielicht zu arbeiten. So gibt auch Chamberlain indirekt zu, daß in Danzig redjtsmibrige Verhältnisse vorliegen, die veroesserungsbedürfti g sind, und scheut sich trotzdem nicht, die Danziger Frage zu einem Probefall feiner Einkreisungspolitik und damit der englischen Kriegsbereitschaft zu machen. Anderseits sucht Chamberlain den Eindruck zu er­wecken, daß die Versailler Lösung trotz allem im Grunde gerecht gewesen sei, weil sie ein lebenswich, tiges Interesse für Polen darstelle. Die englische Pro­paganda hat sich hier in ihrer eigenen Schlinge ge­fangen. Denn es ist noch nicht lange her, daß in der britischen Publizistik ganz allgemein auf die U n

Barcelona, 11. Juli. (DNB.) Graf Diano reiste am Dienstag hn Auto mit Innenminister Serano Suner nach Tarragona. Alle Ortschaf­ten, die passiert wurden, waren festlich geschmückt. Die Ortsgruppen der Falange bildeten Spalier, und Zehntausende brachten dem italienischen Gast be­geisterte Huldigungen dar. In Tarragona legte, w

©raf Liano am Gefallenendenkmal einen Kranz 0 r f ' 1L $uIl (Curopapreß.) Mit der

nieder und wohnte der Parade der Garnison bei -?e9runbung, daß die Silberkäufe der Der- Bei Enthüllung der der Stadt von Mussolini ae= eini9ien Staaten im Auslande lediglich ein Mittel schenkten Ka i s e r - A u g u stu s - S t a t u e er- Beeinflussung der chinesischen und mexikanischen innerte Innenminister Suner an die alte Verbun- Politik bildeten, wendet sich dieNew York Times" denheit der beiden romanischen Völker. Graf Ciano Fortsetzung dieser Silberkäufe. Wenn die

brachte in seiner Dankesrede zum Ausdruck daß die « diese Länder China und Mexiko beein- begeisterte spanische Jugend die beste Garantie für IJ^ffen wollen, so sollen sie lieber offen und ehrlich öie große Zukunft des Landes fei. Der italienische l^nen, finanzielle Unter st ützung zukom- Außenmimster kehrte am Abend wieder nach Bar- Iaffen' anstatt krumme Wege zu gehen. Die c do na zurück. Am Mittwochoormittag reift @raf reini9ten Staaten hätten jedenfalls keinerlei

Ciano nach Vitoria weiter, wo er mit Außen- Verwendung für das sich immer mehr anhäu- mmister G r a f I o r d a n a Zusammentreffen wird ELr ausländische Silber, dessen Anfall eine der Von Vitoria werden sich die Minister nach San Maßnahmen der Rooseoeltschen Außenpolitik dar- Sebastian begeben, wo bereits der Cau» ^^ Abschließend fordert das Blatt die sofortige dillo eingetroffen ist. Annahme der von Senator Townsend fDeiaware)

im Kongreß eingebrachten Vorlage zur Unter«

Schwierige Regierungsbildung bindung weiterer Silbe rkäufe im Aus- ». , 7 0>- neuen 8mh.»-n

Den Haag, 11. Juk. (Curopapreß.) Die 23er-

Handlungen Dr. Koo lens zur Bildung einer l>«r SNgUscheN KnegSMÜNNe.

(äfjen konserooti^FinanzpoAik' s-Lchotten m"r'-1 Die ©Äertängunt bfegt fen Schiften 35 000 Tonnen. Hinzukommen, eben­falls noch vor Ende des Jahres, fünf Kreu - 3 er,Fidschi",Nigeria",Mauritius",Trini­dad. und .Kenia", von je 8000 Tonnen, sieben Heine Kreuzer von 5460 Tonnen, vier

Wie die Moskauer Blätter berichten, verunglückte der Sowjetboftchafter in China, Luganez Or e l f k i, bei einem Autounfall in der Nähe der Stadt Kutais --------------r~r..MV ..., (Georgien), wo er sich zur Kur aufhielt, tödlich. Ministerpräsident K o f f e i w a n o f s ist von feiner Luganez Orelski, der ursprünglich der militärischen Berliner Reise wieder in Sofia eingetroffen. Auf dem I Laufbahn entstammte, hatte den Posten des Sowjet- Bahnhof wurde dem Ministerpräsidenten ein beson-1 botschafters in China feit November 1937 inne, bers herzlicher Empfang bereitet. Aus dem Bahnsteig ~ « K zsl <

waren amtliche Mitglieder der Regierung, der beut- Def Westwall ttt Ott <3t6u,t* iche Geschäftsträger von Bülow, ber italienische Ge-1 fanbte, der jugoslawische Geschäftsträger, zahlreiche Mitglieder der Sobranje sowie der ständischen Or- gantfationen anwesend. Vor dem Bahnhos hatte eine Ehrenkompanie der gegenwärtig in Sofia weilenden jugoslawischen Sokols und der bulgarischen Wehr- fportorganifation Junak mit Fahnen und Musik Aus­stellung genommen. Eine große Menschenmenge brachte dem Ministerpräsidenten begeisterte Kund- gebungen dar. Kjosseiwanoff begab sich sofort in das Schloß, too er von König Boris in längerer Audienz empfangen wurde.

schweren 220-mm-Geschütze, Typ Skoda, zusammen mit den 75-mm-Geschützen, das Gerippe der polni­schen Artillerie, auf deren Ausbildung von jeher besonderer Wert gelegt worden ist. ,

Gewisse Schwierigkeiten hatten die Polen noch London, 11. Juli. (Curopapreß.) Der Außen- mit ihrer Lustwaffe. An leistungsfähigen politische Ausschuß des englischen Kabinetts trat Kampfflugzeugen, vom Typ PZL 24 und 38, hat es in der Amtswohnung des Ministerpräsidenten zu- zwar auch in der Vergangenheit nicht gefehlt, wohl sammen. Gutem Vernehmen nach befdyäftigte sich aber an Bombenflugzeugen, von welchen der Ausschuß mit dem in der Nacht zum Montag nur eine verhältnismäßig geringe Zahl vorhanden in London eingetroffenen Bericht des englischen gewesen ist. Seit zwei Jahren haben die Polen daher Botschafters in Moskau, Sir William Se e ds, ihr ganzes Augenmerk darauf gerichtet, schwere über seine letzten Unterredungen mit Molotow. Bombenflugzeuge zu bauen, so daß Polen nunmehr 3n Einklang mit der französischen Haltung wird Über eine größere Zahl von Bombern verfügt, die nun London dem Botschafter neue Anw ei- bei einer Traglast von 2600 Kilo und einer Stun- Hungen zukommen lassen. DieYorkshire Polt" dengeschwindigkeit von 420 Kilometer einen Aktions- schreibt:Die russische Regierung schlug vor, daß radius bis zu 1400 Kilometer haben. Die Zahl der die Umbildung des Regierungs- verfügbaren Maschinen erster Linie beläuft sich auf fpftems einer Nation als Aggression rund 1000. Infolge ber geographischen Lage bes b.etrachtet werden soll, falls eine solche Um« Landes wäre die polnische Luftwaffe zweifellos Bildung auf Druck von außen her er­dazuberufen, irn Ernstfälle eine hervorragende Rolle folgt." Das Blatt sagt:England und Frankreich zu spielen. Ob sie dazu imstande sein wird, ist frei- haben einen Gegenvorschlag gemacht, der lich eine andere Frage. Das ist den Polen auch darauf hinausläuft, daß die Verpflichtung, einer durchaus bewußt, deshalb machen sie auf diesem Aggression Widerstand zu leisten, nicht in Gebiet besondere Anstrengungen. Kraft treten soll, ehe nicht einer ber brei

Was ist schließlich nach über basS r i e q 5 J? e r:tLaA 5 rnc r .England Frankreich und

pale nli al" Polens zu sagen? Man versteht dar. Sowi-trußland) von einer solchen Regie- unter den industriellen Rüstungsstand eines Landes, M

bzw. seine Fähigkeit, das Heer im Kriegsfall selbst Xxh«

mit Waffen, mit Rohstoffen, mit Munition und▼lUT Vvlll rflr

Brennstoff zu versorgen. In dieser Hinsicht steht das 1

rcSlSE einer neuen Zentralregierung in China

biet der oberen Weichsel eine bodenständige Kriegs- Q n 1« e, f- c.x

Industrie auszubauen, aber erstens ist diese Industrie 12.Juli (Europapreß.) Der von Ge-

noch längst nicht in der Lag-, eine moderne Armee ? ausaeboatet- ruhere

mit allem Erforderlichen zu versehen, und zweitens ?? Zentralen Politischen Ausschu, es liegt sie nunmehr in bedenklicher Nähe der sloma- Wan g - Ts ch r n g - w e l, ist tm

kisch-n Grenze. Das Gleiche gilt von der schlesischen erneut eine führende Rolle zu übernehmen

Bergwerksindustrie, soweit sie in polnischem Besitz er sich m der letzten Woche publiztstisch

ist. Diese könnte von einem einbrechenden Gegner <,^1? " Vertreter einer Berstand>gung betätigt hat, verhältnismäßig leicht abgeschnitten und Polen da- K?11* er siUsimehr auch die Unterstützung der verschie- mit eines überaus wichtigen Rohstoftgebiets beraubt 4 1 n c f1 f <f) 6 n 5 r n e u e r u n g s r e g i e werden, was sich insofern verhängnisvoll auswirken gefunden. Auf dieser gegenwärtig in

müßte, als auch die polnische Erdöl-Jnbusttie in den tau stattftndenden gemeinsamen Konferenz

Karpathen nicht in ber Lage wäre, bie Bedürfnisie dieseprovisorischen Regierungen" Wang-

MrS,""Ud| "rnä

mnu mm M ° S k a u. s i s ch e N 3 e n t r a I r e g i r u n g führen werbe,

N°l nn?Pn%Tennmmento7nmTn f?Bo1en ^[^n ^tonSfin9.;ReSiernng den offenen Kamps GuÄe m^ ge7^e^nsaV'^L Meldungen spre-^n

regelmäßige Zufuhr an Rohstoffen! Kun d^bunge 7 u n ter denChinefen

Moskau nnte^ Dolen E Die englischen Firmen in Tientsin klagen sehr über

4>orgei)cn ganz zu schweigen. D. S. l ihre Leichter von dem gegenüberliegenden Flußufer

an den sog. Britischen Bund zur Entladung zu be­ordern, da die japanischen Hafenbehörden ihre Fluß­aufsicht verstärkt hatten. Wie aus Schaughai gemel- bet wird, hat nach den Angriffen chinesischer Kund- geber aus englisches Eigentum in Tsingtau und dem Hilferuf des dortigen englischen Konsuls die China- Station der englischen Flotte am Dienstag das Ge-1

Haltbarkeit und Gefährlichkeit der Grenzziehung im Weichselgebiet hingewiesen wurde. Aus der Fülle der krittschen englischen Aeußerungen wollen wir nur einige herausgreifen.

Da schreibt beispielsweise Lyon in seinem 1930 erschienenen BuchThe Fruits of Folly:Tatsäch- lettschift .Lowstost" (990 Tonnen) nach Tsingtau lich bedarf Polen weder eines freien beordert. Man erwartet die Enftendung weiterer Zugangs zur See noch der Kontrolle Knegsschifte aus dem englischen Stützpunkt Wei-1 - ~

hai-wer, wo sich der englische Geschwaderchef Ad- mival Sir Percy Noble, zur Zeit mit seinem Flaggschiff, dem Kreuzer ,Kent" aufhält.