SJlxfpoit
16 Zahnen über Zakopane.
Deutschland mit zweitstärkster Mannschaft.
Sechzehn Nationen werden an den Schi-Welt- Meisterschaften teilnehmen, die vom 11. bis 19. Februar in dem polnischen Winterkurort Zakopane stattsinden. Die Teilnehmerzahl wird trotz der Starteinschränkungen sehr groß sein. An der Spitze der Nationen steht selbstverständlich Polen als Ausrichter der Kämpfe mit über 40 Läufern und Läuferinnen. Dann folgt Deutschland mit der zweitstärksten Streitmacht von 36 Männern und Frauen. Norwegen und Finnland stellen je 30, Frankreich und die Schweiz je 20 Teilnehmer.
Die Polen trainieren seit geraumer Zeit bereits an Ort und Stelle. Die Abfahrtsläufer wurden zunächst von dem mehrfachen polnischen Meister Bronislaw Czech trainiert, bis am 1. Januar der Tiroler Franz Z i n g e r l e die Leitung übernahm.
München - Halle - Leipzig - Breslau.
Die Reichsbundpokal-Zwischenrunde am 22. Januar.
Die Fußball-Gaukämpfe um den Reichsbundpokal werden am 22. Januar mit den vier Begegnungen der Zwischenrunde fortgesetzt. Nachdem die Reichssportführung bereits vor einigen Tagen die Paarungen bekanntgab, setzte sie jetzt auch die Austragungsorte und Schiedsrichter für diese Spiele fest. Es ergibt sich folgender Kampfplan:
München: Bayern — Niederrhein.
Halle: Mitte — Württemberg.
Leipzig: Sachsen — Ostpreußen. Breslau: Schlesien — Ostmark.
Fußball der Sauliga Hessen.
Hessen Bad Hersfeld — Sport Kassel FC. Hanau 93 — Kewa Wachenbuchen SC. 03 Kassel — VfB. Friedberg Kurhessen Kassel — Dunlop Hanau.
Nach den neuen Punktverlusten von Hessen Hersfeld und Hanau 93 sind die Dieisterschaftsaussichten des SC. 03 Kassel sehr gestiegen. Am Sonntag sind Aenderungen in der Spitzengruppe kaum zu erwarten, denn alle Meisterschaftsanwärter spielen zu Hause. Hessen Hersfeld müßte dem BC. Sport Kassel klar das Nachsehen geben, ebenso müßte sich der Meister gegen Kewa Wachenbuchen behaupten können. Im letzten Kampf in Friedberg nxir aber nicht nur Hanaus Sturm, sondern auch die Abwehr schwach, und so darf man die Aussichten Wachenbuchens nicht allzu ungünstig beurteilen. — Kassel 03 spielte lange nicht mehr und muß nun zeigen, daß die gute Form auch im neuen Jahr Bestand hat. Die Meisterschaftsaussichten sind für die 03er sehr günstig, aber der im Sturm durch den Eintritt von Möbs sehr stark gewordene VfB. Friedberg wird ein schwerer Prüfstein sein. Immerhin sollten nach Kampf beide Punkte in Kassel bleiben. Dunlop Hanau überraschte zuletzt durch einen eindrucksvollen Erfolg über den Spitzenreiter Hersfeld. Wenn die I Elf auch in Kassel so gut spielt, wird sie erneut bestehen können.
Sie Handball-Zezirksklasse im ASM.-Kreis VDI
Eine Leistungs-Ueberschau.
Die außerhalb des vorgesehenen Programms Netzende Absage aller Pflichtspiele des kommenden Sonntags hat uns veranlaßt, einmal eine kleine Rundfrage zu halten, um festzustellen, wie die Aereine der oberen Klassen ihre zukünftige Arbeit sehen und inwieweit Schwierigkeiten in bezug auf Mannschaftsaufstellungen usw. vorliegen.
Vorweg soll gesagt werden, daß man überall den gleichen Nöten begegnet und daß die Frage des Nachwuchses und des Ausgleichs der zu Arbeitsdienst und Militär eingezogenen Kameraden noch nicht restlos gelöst werden konnte. Glücklich kann sich der Verein preisen» der über einen Stamm alter Spieler verfügt, die jederzeit einsatzbereit sind und die ihn auch in die Lage versetzen, die augenblickliche Krise zu meistern. Am schlimmsten geht es eigenartigerweise den Stadtvereinen. Ein typisches Beispiel dafür bietet der Fall des T v. Wetzlar. Die Mannschaft, die noch im vergangenen Jahre die Gaumeisterschaft in der höchsten Spielklasse erringen konnte, mußte freiwillig absteigen und hat heute selbst in der Bezirksklasse ernste Äbstiegsorgen. Wie vielen Gemeinschaften mag es nicht ebenso gehen? Wir erinnern in dem Zusammenhang auch an den schlechten Start der SpV. 1900 Gießen und schließlich noch an die einstmals so starke Einheit der Marburger.
Wie beurteilen nun die verantwortlichen Männer der Vereine die derzeitige Lage und die Aussichten in Zukunft?
Fangen wir bei dem vorjährigen Staffelsieger, dem To. Lützellinden, an! Die Mannschaft hat zwei ihrer besten Stürmer abgeben müssen. Der Verlust wird sich bei dem vorhandenen Material
zwar ausgleichen lassen; ob man sie allerdings voll ersetzen kann, ist kaum anzunehmen. Allerdings besteht begründete Aussicht, daß ihr Mitwirken doch ermöglicht werden kann. — Die außerdem vorliegenden Abgänge älterer Spieler machen sich ebenfalls bemerkbar. Immerhin hat man sich rechtzeitig für Ersatz gesorgt, so daß die Mannschaft trotzdem noch stark genug ist, um ihre führende Position zu verteidigen.
Hörnsheim spielt mit wenigen Ausnahmen schon seit Jahren imyier in derselben Aufstellung. Es ist bemerkenswert, welch hoher sportlicher Idealismus hier vorherrscht und mit welchem Interesse man bei der Sache ist. Die großen Erfolge, die gerade Lützellinden und Hörnsheim bei allen möglichen Veranstaltungen erringen konnten, haben den guten Ruf begründet. — Die Mannschaft wird dem Tabellenführer einen schweren Kampf liefern.
Einen harten „Daseinskampf" führen die beiden Neulinge K a tz e n f u r t und Garbenheim, die aber gerade während 'der Vorrunde mehr als deutlich unter Beweis stellen konnten, wie stark sie sind und mit welchen Leistungen sie aufzuwarten vermögen.
Unberechenbar ist die Mannschaft des T v. Münchholzhausen. Man sollte annehmen, daß gerade in dieser alten Handballhochburg zumindesten eine spielstarke Einheit zusammenzubringen wäre! Leider ist dem aber nicht so! Die heutige Vertretung ist nur noch ein Abglanz der ehemals siegesgekrönten Elf und wird, wenn sich die alten Kameraden nicht besinnen, auch niemals wieder eine Rolle spielen können. Wo bleibt gerade hier der Nachwuchs?
N i e d e r g i r m e s hat in diesem Jahre Pech. Die
Mannschaft, die fn ihrer alten Aufstellung aber ost genug mit Ersatz antritt, hat in der Vorrunde nur ein Spiel gewinnen können.
In der Staffel IV liegen die Dinge ähnlich. Denn auch hier gibt es Mannschaften, die teilweise recht unglücklich gekämpft haben und die unter diesen Umständen ohne ihr „Zutun" weit abgerutscht sind. Der Rest geht in Ordnung.
Die Spitze hält nach wie vor der M t v. Gieße n, der in diesem Jahre einen ausgezeichneten Start hatte. Allerdings muß man der Mannschaft auch bescheinigen, daß sie in Ordnung ist. Sie wird dank einiger „Neuerwerbungen" auch in Zukunft ihren Mann stellen und sicherlich nur nach Kampf ihre führende Position preisgeben.
Eine sehr starke Elf stellte der Lu f tw affen - sportoerein von Anfang an. Hier werden auch kaum irgendwelche Ersatz-Schwierigkeiten auftreten, nachdem Handball nun einmal das Spiel der Flieger ist. Auch die Tatsache, daß sich inzwischen zwei der besten Spieler in ärztliche Behandlung begeben mußten, wird an der Vormachtstellung kaum etwas ändern. Die Mannschaft hat nach wie vor große Aussichten, Sieger zu werden.
Unberechenbar und auf keinen einheitlichen Nenner zu bringen ist die Mannschaft des MSV. Barbara. Einmal ist die Elf in Hochform und bringt auch den stärksten Gegner zum Straucheln, das andere Mal verläßt eine weit schwächere Mannschaft als Sieger das Feld. Wie man auch immer etwaige Mißerfolge begründen mag; fest steht, daß mehr Selbstvertrauen und mehr Verständnis innerhalb der einzelnen Mannschaftsteile Wandel schaffen könnte.
Im Kommen ist zweifellos wieder 1 9 0 0 Gießen. Die Mannschaft ist mit einer ganzen Reihe neuer Leute durchsetzt und dürfte gerade im rechten Augenblick ihre alte Form wiedergefunden haben. Dieser Formanstieg wird nicht zuletzt auch zu einer weiteren Hebung der Spielkultur in Gießen bei-
Olympia 19101
Olympisches Dorf.
Auch in Helsinki wird, wie schon in Los Angeles und in Berlin, bei den Olympischen Spielen 1940 ein Olympisches Dorf errichtet, in dem alle aktiven Teilnehmer untergebracht werden. Das Dorf liegt in dem schönen Vorstadtgebiet Käpyla in einer Entfernung von drei Kilometer vom Olympischen Stadion. Den Aufbau des Olympia-Dorfes hat die Stadt einer Wahnhausgenossenschaft übertragen, die später die Gebäude an Privatpersonen als Wohnhäuser vermieten wird. Der Bauplan sieht 29 dreistöckige Wohnhäuser für insgesamt 3000 Sportler vor. Außerdem wird noch ein Gasthausgebäude erstellt und das schon fertige Schulgebäude als Verwaltungsstätte Verwendung finden.
Nie Kampfftätten.
Die Uebersicht über die für die Olympischen Spiele in Helsinki benötigten Kampfstätten ist nahezu vollendet. Hauptkampfplatz ist das Olympische Stadion, wo die Eröffnungs- und Schlußfeier, die Wettbewerbe in der Leichtathletik, im Turnen, im Fußball und im Reiten abgewickelt werden. Der Zuschauerraum wird in diesem Jahre auf 63 000 Plätze erweitert. In der unweit des Stadions gelegenen Messehalle werden die, Kämpfe im Ringen, Gewichtheben und Boxen entschieden. Diese Halle bietet 9000 Zuschauern Platz. Die Schützen kämpfen auf der Schießanlage Malmi, die 10 Kilometer von der Stadt entfernt ist. Schauplatz der Dressurprüfungen der Olympischen Spiele ist die R e i t b a h n L a a k s o , die nur knapp einen
tragen, da man mit einigem Jnkerosse den spielen entgegensieht.
Eine untergeordnete Stellung nimmt diesmal der T V. Heuchelheim ein. Es ist nicht zu verstehen daß die Elf, die noch im vergangenen Jahre so er.' folgreich abschneiden konnte, soweit zurückfallen konnte. Nachwuchssorgen und eine zweifellos vor. liegende Ueberalterung dürften die Hauptgründe sein.
Vollständig aus der Reihe tanzen 1 8 60 Marburg und Ockershausen. Beide Mannschaften sind entgegen allen anderslautenden Mitteilungen und Ansichten in ihrer derzeitigen Form nicht bezirksklassereif.
Alles in allem gesehen: es liegt noch viel Arbeit vor dem Fachamt Handball!
Keine Handballspiele am Sonntag.
Das Fachamt Handball im NSRL. teilt mit:
Mit Rücksicht auf das anhaltende schlechte Wetter und die Erfahrungen des letzten Sonntags fallen alle für den 15. d. M. angesetzten Pflichtspiele aus. Ncuansetzung folgt demnächst. Diese Bestimmung gilt, wie ausdrücklich erwähnt werden soll, allerdings nur für den 15 d. M. Die Spiele in Zukunft bleiben, falls keine anderslautenden Anordnungen ergehen, bestehen. A. L u h . Kreisfachwart.
Handball-Saukampf Heffen-Mittelrhein.
Der Gau Hessen bestreitet am kommenden Sonntag in Koblenz einen Freundschaftskampf gegen den Mittelrhein und hat hierzu eine starke Mannschaft aufgestellt, in der sich vor allem der Jnnensturm mit drei ^-Spielern aus Arolsen gut schlagen dürfte. Aber auch die Rheinländer sind bestens gerüstet, so daß ein spannender Kampf zu erwarten ist.
n Vorbereitung.
Kilometer nördlich vom Stadion entfernt liegt. Die Reitbahn Tali in Munkkiniemi, 6 Kilometer von Helsinki, ist der Austragungsort des Geländeritts. Die Tennisplätze in der schönen Villenkolonie Westend, etwa 7 Kilometer westlich von Helsinki, mit sechs Plätzen im Freien und einer Halle für 1000 Zuschauer, sind für die Fechtwettkämpfe vorgesehen. Das Schwimm ft adion ersteht in einer Waldung in der Nähe des Stadions, die Radrennbahn in Käpyla, in der Nähe des Olympischen Dorfes. Die Regattabahn der Ruderer und Kanufahrer liegt in Taivallahti.
500 Fernfprech-Anschlüffe in Helsinki.
Der deutsche Ingenieur W e y g a n d, seinerzeit technischer Berater des Organisationskomitees für die XI. Olympischen Spiele 1936 zu Berlin, ist vom Organisationskomitee für die Spiele in Helsinki gebeten worden, einen Plan über sämtliche Anlagen anzufertigen, die im Stadion und an den übrigen Wettkampfplätzen für die Nachrichtenübermittlung benötigt wurden. Es handelt sich hierbei um die Anlagen für die Rundfunkübertragung und den Fernsprechdienst, sowie um die telegraphischen Anschlüsse. Für den Nachrichtendienst an der Marathonstrecke stellt die finnische Armee eine komplett ausgerüstete Abteilung zur Verfügung. Es roetben aber trotzdem noch 500 Fernsprechanschlüsse für die übrigen Kampfplätze benötigt. 2000 Kilometer Kade/ müssen gelegt werden, um diese Anschlüsse miteinander und mit den Fernsprechämtern der Stadt Helsinki zu verbinden.
21QÄ
500 g 28
500 g 32
Weizengrieß, Type 450 . Graupen Speise-Haferflocken.
Kranzfeigen Feigen, lose ..
.... 500 g 24 500 g 22, 24 .... 500 g 29
Linsen, gut kochend Gelbe Erbsen, mit Schale ... Gelbe Erbsen, ganz, geschält Gelbe Erbsen, halbe, geschält Grüne Erbsen, mit Schale ... Grüne Erbsen, ganz, geschält
Weizenmehl, Type 812
Hergestellt unt. Beimischung v. Ausl.-Weizen, 500 g 22
500 g 28, 34, 38, 44
500 g 35
500 g 40
500 g 35
500 g 35
500 g 36
Besonders zu empfehlen!
Weiße Bohnen, gute Qualität 500 g 20
Eier-Band nudeln, 10 mm, lose 500 g 44
Eier-Bruchmakkaroni 500 g 42
Eier-Bandnudeln, inZeliglaspack., 500g 57, 250 g 29
Hal ler-Ei erbandnud.,Küken'soo-g'Pak. 65,250-g.Pk. 33
Haller-Eierspaghetti „Hausmarke“.. 250-g-Paket 30
Fadennudeln in Cellophan, 250-g-Btl. 28, 125-g-Btl. 15
Rollmops l-Ltr.-D. 74 i/2-Ltr.-D. 46
Bismarckheringe. i-ttr.-D. 73 y2-Ltr.-D. 48
Bratheringe i-Ltr.-Dose 67, 7a-Ltr.-Dose 42, stück 14
Geleeheringe 7,-Liter-Dose 48
Lichtspielhaus
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Heute Donnerstag
Erstaufführung I
am besten mit
WEISSE
ZIEL IN DEN WOLKEN
Beiprogramm - Neueste Tobis-Woche
Täglich 4, 6 und 8.30 , Uhr — Sonntags 3, 5 30 und 8.30 Uhr
Die Presse schreibt: „Eine Handlung von wahrhaft edler Gesinnung, eine Bild-Symphonie v. unvergeßlicher Schönheit
Das in Venedig preisgekrönte Filmwerk von Augusto Genina
Der sensationelle Erfolg von Rom, Paris, London und Berlin
Heute Donnerstag Erstaufführung I
PALAST Giessen
LENY MARENBACH / BRIGITTE HORNEY ALBERT MATTERSTOCK / WERNER FUETTERER / CHRISTIAN KAYSSLER
Spielleitung: Wolfgang Liebeneiner
Das ist wahrhaft ein Spitzenfilm, ein Meisterwerk! Bedeutende Darsteller sind von einem erfolgreichen Filmregisseur hervorragend eingesetzt, und die lebhafte Folge der heiteren und ernsten Szenen verspricht starke Spannung und ein packendes Erlebnis
Ein Film nach unserem Herzen I 212D
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Weber Naturschutz und Naturkunde
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