Heue Dokumente zu Englands Kriegsschuld
von
Oer finnisch-russische Konflikt
Der finnische Korridor.
Das und
Vom am
Friedmann.
Eingelangt Nr. 1280/38 am 15.11. — 17.40.
Berlin, 10. Dez. (DNB.) Der R e i ch s m i n i« st er für Volksaufklärung und Propa» g a n d a erläßt folgenden Aufruf:
Ein guter Freund unserer Soldaten seit Kriegs« beginn und die ständige Brücke von ihnen zur Heimat ist der Rundfunk. Ob in Polen oder im Westwallbunker, auf dem Fliegerhorst oder dem em« samen Vorpostenboot auf hoher See, überall ist es der Wunsch aller Soldaten, einen Rundfunkapparat zu besitzen und durch ihn mit der Heimat verbunden zu sein. In den letzten Wochen sind unseren Sol« baten Zehntausende von Rundfunk- apparaten zur Verfügung gestellt worben. Aber sie alle reichen noch nicht aus, um die zahlreichen Anforderungen an Rundfunkapparaten zu befriedigen. Außerdem gibt es viele Truppenteile int
Zurück an die Abteilung B. Außenministerium Abteilg. B. Absender: ßonboh.
Ausgefertigt: 16.11. —11.20. Eingelangt: 16.11. —11.07.
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Oer Gonniagsberichi des Oberkommandos.
Geringe örtliche Jnfanterie- und Artillerietätigkeit.
Berlin, 10.Dez. (DNA.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
Bei geringer örtlicher Infanterie- und Artillerie- tätigkeit vertief der gestrige Tag ohne besondere Ereignisse.
Der heutige Wehrmachtsbericht.
Zwei britische Tanker mit zusammen 18000 Tonnen versenkt.
Berlin, 11. Dezember. (DNB. Funkspruch.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt.
Zwischen Mosel und Pfälzerwald an einzelnen Stellen der Front geringes Artillerie-Störungsfeuer. 3m übrigen vertief der Tag an der ganzen Westfront ruhig.
Am Westausgang des englischen Kanals wurden z w e i b r i t i s ch e T a n k e r von zusammen 18 000 Tonnen versenkt.
Aeue SchifssverWe aus der Fahrt nach England.
Der rusfische Heeresbericht vom 10. Dezember.
Moskau, 11. Dezember. (DNB. Funkspruch.) Der Heeresbericht des Generalstabes des Militärkreises Leningrad lautet: Am 10. Dezember sind die russischen Truppen in allen Richtungen um 50 km vorgedrungen. 3m Gebiet von Uchta haben die Sowsettruppen die Kuotojgij in Richtung auf Porososero das Dorf 3 o - hosala genommen. Auf der Karelischen Landenge sind die Ortschaften Vobeschena, Kirka in russische Hände gefallen. 3nfolge schlechter Witterung wurden nur Lrkundungsflüge durchgeführt.
Die Ruffen rücken weiter vor.
Moskau, 10. Dez. (DNB.) Der letzte sowjet- russische Heeresbericht über die Kampfhandlungen in Finnland lautet: In Richtung vonMurmansk haben die russischen Truppen im Laufe des 9. Dezember die Widerstandspunkte und -nester des Feindes im Abschnitt südlich von Petsamo auf 50 Kilometer besetzt. Die Säuberung des Hafens von Petsamo von Minen ist abgeschlossen. In Rich- tung von Uchta, Porososero und Petrosawodsk sind bie russischen Truppen 70 bis 80 Kilometer westlich von der Staatsgrenze vorgerückt. Nach Einnahme der Ortschaft Suomusalmi rücken sie weiter vor in Richtung auf Kiwela-Kure (Lastaja). Auf der karelischen Landenge rücken die russischen Truppen, nachdem sie die hauptsächliche Bertei- digungszone ber Finnen im Abschnitt des Flusses Taipleen-Joki burchbrochen haben, im Kampf weiter in Richtung nach K ö k s h o l m vor.
Oer finnische Heeresbericht vom <?onntaa.
konisch unb gegen bas Empire eingestellt. Der Parteiführer in Transvaal, ber frühere Mrmster Kemp, erklärte: „Die Afrikanber w e i g e r n f i ch , Mitläufer bes britifchen Imperialismus zu fein ober an bem britischen Krieg mitzuwirken." Nach ben Parteistatuten soll banach gestrebt werben, bas Ueber- einkommen, bemzufolge bie sübafrikanische Regierung sich verpflichtete, bie Flottenbasi s v o n S r - monstomn zu verteibigen, neu zu überprüfen. Weiter soll für einen unmittelbaren Fri eben gekämpft werben. Auch eine scharfe Zensur bes Filmwesens wirb angestrebt, um ber britischen imperialistischen P r o p a g a n b a ein Enbe zu machen. Die Partei forbert weiter, baß in Zukunft über bie Teilnahme an einem Kriege ab geftimmt werden solle, unb daß hierfür eine Mehrheit von 75 v. h. notwendig sein solle. Der frühere Minister P i r o w
Amsterdam, 10. Dez. (DNB.) Nach einer Reutermeldung ist der 6668 Tonnen große englische Dampfer „Brandon" an ber Westküste (Englante versenkt worden. Durch Funkspruch teilte bas Schiff mit, es sei torpebiert worben. — Der Dampfer „Navasota" wurde torpediert und sank innerhalb acht Minuten. Die Ueberlebenden befanden sich drei Stunden in chren Booten, bevor sie von einem anderen Schiff ausgenommen wurden. — Der britische Tankdampfer „San Alberto" (7400 Tonnen) wurde in der höhe von Landsend an der britischen Südwestküste torpediert. Der belgische Petro- leumdampfer „Alexandre Andre" eilte der „San Alberto" zu Hilfe. — Der dänische Dampfer „Sco- t i a" ist in der Nordsee mit allen 21 Mann seiner Besatzung untergegangen. Das Unglück, das sich am Donnerstag ereignete, wurde der Reederei erst am Samstagmittag bekannt. Die „Scotia", ein Schiff von 1400 Nettoregistertonnen, gehörte zu der Flotte der Gesellschaft der vereinigten Kohlenimporteure Dänemarks. Es wurde nach den bisher vorliegenden Nachrichten durch eine Explosion zerstört. — Ein Dampfer brachte am Samstag 16 Mann der Besatzung des norwegischen Dampfers „Gimle" (1172 Tonnen) aus Arendal nad) Oslo. Wie die Geretteten berichteten, sank die „Gimle" nach einer Explosion am 4. Dezember an der britischen Ost- küste. — Nach einer Reutermeldung ist der 751 Tonnen große britische Dampfer „Corea" an der englischen Ostküste auf eine Mine gelaufen unb gesunken. Sieben Mitglieder der Mannschaft wurden an Land gebracht. Der Kapitän und sieben Mann werden vermißt. — Der holländische Küstendampfer „I m m r i n g h a m" lief in der Nähe der holländi- schen Küste auf eine Mine. Der französische Dampfer „Dinar" sank unmittelbar an der südenglischen Küste. Außerdem ist ber belgische Dampfer „K a - binba" (5200 Bruttoregistertonnen), ber schon vor einigen Tagen an ber englischen Südküste auf einen Felsen aufgelaufen war, durch die Brandung ver- nichtet worden.
Ein britischer Zerstörer beschädigt, ein weiterer versenkt.
lüsten, so daß der Staat mit Subventionen dn« greifen mußte. Die Einfuhr nach Dänemark aus England und zum Teil auch aus den Vereinigten Staaten stockt. Die Preise steigen im Klein, und rin Großhandel ohne Unterbrechung. Die Devisenbestände ber bänischen Nationalbank sind auf einen Bruchteil ihrer Friebenshöhe zusammengeschrumpft und jetzt zeige sich, daß auch der Notenumlauf in der ersten Woche des Monats Dezemder wieder gestiegen ift, und zwar von 518 auf 542 Millionen Kronen. Dies hat zu ernsten Besorgnissen in bänischen Finanz« kreisen Anlaß gegeben. Zum ersten Male bringt ein dänisches Blatt seine Befürchtungen von einer Inflation zum Ausdruck. „Nationaltibente^ schreibt, man könne wohl glauben, daß bie dänische Nationalbank wenig Neigung für eine Inflation > verspüre. Auf der anderen Seite wiesen die außergewöhnlichen Steigerungen im Notenumlauf und die wachsende Devisenschuld Dänemarks darauf hin, daß die Inflation tatsächlich im Anmarsch fei.
landsmarkt fühlbar auswirkten. England sucht seine finanziellen Verluste durch Schiffsversenkungen auf diejenigen Länder abzuwälzen, die keine eigene Flotte besitzen. Schon aus diesem Grunde sah sich die Schweiz gezwungen, mit geeigneten Reedereien neutraler Staaten Verträge abzuschließen, die der Eidgenossenschaft eine bestimmte Menge Schiffsraum zur Verfügung stellen. Die Schiffe, insgesamt 15 mit einer Ladefähigkeit von 115 000 Tonnen, fahren unter der Flagge des Herkunftslandes, erhalten aber an ben Seitenwänten das Schweizer Wappen und die Aufschrift „S w i tz e rlan d". Don diesen Vereinbarungen werden günstige Auswirkungen auf die Preisgestaltung der wichtigsten Ein- fuhraüter erwartet unb eine erfolgreichere Abwehr britischer Uebergriffe. ..
Die englische Gewaltpolitik gegenüber den Neu- ttalen begnügt sich nicht mit einem großangelegten Angriff auf ihre wirtschaftlichen Lebensinteressen. Für bie Schweiz kommt hinzu, daß von ihr ber Verzicht auf die totale, unparteiische Neutralität verlangt wirb. Eine andere Auslegung der handelspolitischen Methoden Englands gegenüber diesem Lande ist nicht möglich. Die Eidgenossenschaft hat allerdings nicht die unangenehmen Erfahrungen vergessen aus der Zeit, da sie am Sanktionskrieg gegen Italien wäyrend des abessinischen Konfliktes teilnehmen mußte. Es ist nicht überflüssig, gerade heute an die Gefahren zu erinnern, die damals die schweizerische Neutralität bedrohten. Im Frühjahr 1938 erfolgte dann die Rückkehr zum altüberlieferten Grundsatz der Nichteinmischung in fr ernte Konflikte. Diese strikte Neutralität mar aber keineswegs solange befristet, als sie mit ben politischen und wirtschaftlichen Machtbestrebungen Großbritanniens übereinstimmt. England, bas angeblich für bie Freiheit unb Unabhängigkeit unterer Völker ins Felb zog, scheut sich nicht, heute auf wirtschaftlichem Gebiet unb morgen vielleicht politisch von ber Schweiz bie Preisgabe eines Grunbsatzes zu fordern, der für den Bestand des Staates entscheidender Bedeutung ist.
Helsinki, 11.Dez. (DNB.-Funkspruch.) finnischen Hauptquartier wurde Sonntag folgender Heeresbericht ausgegeben, der die Lage bis zum 10.12. mittags behandelt:
Armee: Der Feind setzte am 9.12. seine An- griffe am Taipaleenjoki fort. Die Angriffe wurden abgeschlagen. Mit Ausnahme von Petsamo fanden an der ganzen Ostfront hefttge Kämpfe statt.
See: Feindliche Flottenabteilungen beschossen strategisch wichtige Punkte an der finnischen Schären- küste. Die eigene Flakartillerie yat mehrere Male unsere Truppen wirksam unterstützen können.
Luft: Feindliche Luftstreitkräfte bombardierten hangö erfolglos, ebenso am späten Abend Forts
In den russischen und finnischen Heeresberichten pielt die Stadt Petsamo eine große Rolle. Die deutschen Leser werden sich auf dem Atlas bereits nach der Lage dieses Ortes umgesehen und festge- - teilt haben, daß Petsamo in unmittelbarer Nähe der Küste am Ende jenes schmalen Korridors gelegen ist, ber das finnische Kerngebiet mit dem Notdatlantischen Eismeer verbindet. Die wirtschaftliche, verkehrspolitische und strategische Bedeutung dieses Gebietes mit ihrem Hauptort Petsamo ist schon aus dem Kartenbild ohne weiteres ersichtlich. Sie wirb noch deutlicher, wenn man sich der geschichtlichen Vorgänge erinnert, in deren Mittelpunkt Petsamo stand. Als Finnland während des
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NRUMM-MWWWZ freien Hafen von Petsamo gewannen, verwiesen erhalten, wann und durch wen der Apparat abg b sie zugleich die Rusten auf das kältere und entfern- wlrd. Wer schnell spendet, mach^ dam t unseren S tcre Murmansk. Außerdem stellte sich heraus, daß baten noch eine schone Weihnachtsfreute.
in ber Gegend von Petsamo reiche Vorkommen an Zusätzliche Monatsbeihilfe Nickel, an Eisen- unb Kupfererzen vor- .. rtKrtfmtrfen
Händen sind, mit deren Ausbeutung das britische | TUF OIC t VoiLeCnCn.
Kapital in den letzten Jahren schon begonnen hat. Auch ein neuer Verkehrsweg, die sogenannte Eis- m e e r st r a ß e, bie von Petsamo in bas Innere des Landes führt, wurde von den Finnen geschaffen. Aus allen diesen Grünten ist es verständlich, daß die Russen im jetzigen Konflikt eine ihrer militärischen Hauptaufgaben darin, sehen, Petsamo in ihre Hand zu bekommen und damit bie einzige offene See- oerbinbung Finnlands nach bem Westen abzuschnei- den. Ev.
Lonbon, 9. Dez. (Europapreß.) Der britische Zerstörer „I e r s e y" ist burch ein beutsches U-Boot torpebiert unb erheblich beschäbigt worben. Wie bie Abrniralität bekanntgibt, sinb zwei Offiziere unb acht Mann vermißt unb zwölf Mann der Besatzung verletzt. Das Schiff hat einen englischen Hafen erreichen können. Die „Jersey" ist ein Schiff von 1690 Tonnen unb gehörte zu ben modernsten britischen Zerstörern. Sie würbe erst vor acht Monaten in Dienst gestellt. Weiter gibt bie Ab- miralität bekannt, baß es sich bei bem vor etwa brei Wochen burch eine Mine versenkten Zerstörer um bie „Blanche" hantelte. Sie hatte 1360 Tonnen Wasseroerbrängung unb würbe 1931 in Dienst gestellt.
Eine neue empire-feindliche Partei in Südafrika.
Amste rb am, 9. Dez. (DNB.) Wie ber „Tele- graaf" aus Pretoria melbet, haben bie Anhänger hertzogs in Tran-svaal eine eigene Partei unter bem Namen „Die Dolkspartei von Transvaal" gebildet. Die Partei bezeichnet sich als republi-
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Berlin,' 9. Dez. (DNB.) Amtlich wird verlautbart: Die Behauptung der englischen Staatsmänner, daß Großbritannien P o l e n s wegen in den Krieg gezogen sei, ist längst als Lüge entlarvt. Chamberlains ganze vorhergehende Politik der Einkreisung Deutschlands sprach ja deutlich genug dagegen. Denn sie offenbarte, bah England klare A n g r i s f s a b s i ch t e n gegen das Reich hatte und nur auf einen Vorwand wartete, um diese Absichten in die Tat umzusetzen. Die dunklen Pläne Londons reichen aber noch viel weiter zurück als in ben Sommer des Jahres 1939. Sie reiften bereits im Jahre 1938. Als schlagende Beweise hierfür können einige tschechische Geheimdokumente aus dieser Zeit bienen, die in unsere Hände gefallen sind. Sie tun unwiderleglich dar, dast das Kabinett Chamberlain schon damals ganz zielbewußt ben lieber« fall aus Deutschland oorbereüete. In biesem Bericht des tschechischen Gesandten in Paris, Osusky, vom 20. April 1938 an das Außenministerium in Prag heißt es, baß eine Reise bes französischen Ministerpräsidenten Daladier und des ftanzösi- schon Außenministers Bonnet nach London bevorstehe. Heber ben Inhalt der in Aussicht genommenen Besprechungen erfahren wir wörtlich:
„Weiter wird sicherlich über das englisch-französische Abkommen zwischen den General st äben verhandelt werben. Eng- [anb schlägt nämlich eine einheitliche englisch-französische Befehlsgewalt vor, und zwar so baß sie auf bem Festlande ben Franzosen unb zur See ben Engländern anvertraut werden würde. Mit Rücksicht auf den Stand ber französischen Fliegerei wird England sicher vor- chlagen, daß das gemeinsame Kommando über die Flugwaffe gleichfalls beit Engländern anvertraut werden soll."
Geht schon hieraus hervor, wie weit man damals die kriegerischen Abmachungen trieb, so verraten andere Stücke eine geradezu fieberhafte hast der englischen Rüstungen. So die folgenden Dokumente:
^lußenministerium Abteilung B Zurück an Abteilung B
Abgesendet: 1896/38
Expediert: 12.11. —18.00 Ha
Adressat: Gesandtschaft London Eingehändigt: 12.11.1938— 15.12 Zur Kenntnis: All IV.
Die tschechoslowakische Militärverwaltung hat schon vor 14Tagen durch Vermittlung des hiesigen englischen Militärattaches der englischen Regierung ein Der- zeichnis des Rüstungsmaterials vor« gelegt mit dem Ersuchen um Mitteilung, worauf die englische Militärverwaltung reflektiere. Vorläufig ist keine Antwort angelangt. Gleichzeitig verhandeln hier bie Skoda-
Werke über die Lieferung von Artilleriematerial, worüber unser Telegramm vom 24. Oktober hantelt, nach welchem ihr Vertteter Carters aus London am 26. Oktober kommen sollte. Da er bisher nicht gekommen ist, urgieren die Skoda- Werke seine Ankunft zum 16. November. Veranlaßt, daß mit ihm auch ein gut informierter und mit Vollmacht ausgestatteter Vertreter der eng- li schen Militär-Verwaltung entsandt werde.
Ein gemeinsamer Erlaß des Reichsinnen- und des Reichsfinanzministers bringt eine Äerbesterung aus dem Gebiet ter Familienunterstützung, die der evakuierten Bevölkerung zugute kommt. Zum Ausgleich der wirtschaftlichen Nachteile, die die von der Freimachung Betroffenen durch bie Ausgabe ihrer heimischen Haushaltes haben, wirb ihnen neben bem laufenden Familienunterhalt eine zusätzliche laufende Beihilfe gewährt. Sie beträgt monatlich: für das von der Freimachung bt* troffene Familienhaupt 20 RM., für jeden weiterer । von der Freimachung betroffenen familienunterhalts'
gab der Hoffnung Ausdruck, daß sich die neue Partei berechtigten Angehörigen über acht Jahre 10 un$ mit den Nationalisten unter Führung M a l a n s bis zu acht Jahren 8 RM. Die zusätzliche lauft"^ unter bem Namen bie „Nationale Volkspartei" zu - Beihilfe wird auch bann gewährt, wenn babur® (ammentun werbe. bie sonst vorgesehene Einkommenshöchstarenze üben
schritten wird. Wird laufender FamilienunterhM HriCätfforäCtL nicht gewährt, so kann die Beihilfe ganz oder teil' £JUUCU'UIIV yiiicyvfvigtii. weise gezahlt werten, wenn besondere Billigkeit-. Kopenhagen, 10. Dezember. (DNB.) Das grünte es rechtfertigen, z. B. bei niedrigem Arbeit-« neutrale Dänemark hat schon in ben ersten drei einkommen des Familienhauptes. 93on ber tyrei Monaten die Auswirkungen des von England ver- machung bettoffenen Mlnderjähngen, die bis 3^ ursachten Krieges auf den verschiedensten Gebieten Freimachung eine mittlere oder höhere Schule ve« bitter fühlen müssen. Die Zahl ber Arbeits- sucht haben, werden die Kosten ber weiteren Ec« losen z. B. ist um rund 27500 auf 118 000 ge- Ziehung in einer solchen Schule als Beihilfe gs stiegen bei einer Bevölkerungszahl von nicht ein- währt. Befindet sich in der Aufenthaltsgememv mal 4 Millionen. Die landwirtschaftliche keine mittlere oder höhere Schule, so werdenlautzec Ausfuhr nach England — die Hauptein- dem Schulgeld auch die Kosten ter Fahrt zwrsch^ nahmequelle des Landes — arbeitet mit Ver - l Aufenthaltsgemeinde und Schulort gewahrt,
St.
Zur Erledigung: IV
Herr Belisha sendet Donnerstag zwei Fach-! Utlb POllll*
männer für Rüstungswesen nach Prag. Brüssel, 10. Dezember. (Europapreß.) ♦ Verhältnis zwischen den französischen
Si« W« Mn« — W/ Ä' Lischt ist ö" f e r
Inhalt der Telegramme spricht für suh-. a u s g e r ü ft e t als der französische, der zwar sehr Mun^n Eklungen, der denen I . b^roa^et j|t, dem es aber sonst an ben primi-
sich Chamberlain als Friedensfreund hatte feiern I o Tiinnpn tirm Bpilviel an Scblaidecken einem
laffen, faum hatte der britische ulm Mit Ä/m W
sein bekanntes Abkommen mit unserem Führer m J -P bedeutend besser bezahlt als der Tasche bas jede s^Mten^fottte^a sein französischer Kamerad. Wenn Nachrichten von
schen Deutschland und England ausschatten sollte, da ^ ^en aU5 der Gegend der Front richtig sind, bemühte sich sEm judi cher K^e-gsmmstter Hore- Schlägereien zwischen englischen und
Belisha ftfam um das ^sch^ch'sche W affen ^^^sischen Soldaten gegeben, und man hat in arfenal, das gegen Deutschland gebraucht yd^t- man(j.en Gegenden sogar getrennte Restairden sollte. Und wiederum einen Monat r a n 15 für englische und französische Soldaten auf«
26. 11. 1938, meldet der bereits erwähnte tschechische a n1 5 jur «rgnjcge un^i b '
sandte in Paris k°^es Ere^nis neuer eng- entZen^tS ÄT es" fan-
lisch-franzosifcher Desprechungen. „Auf Ersuchen Da &en rtd) 3- P. bebilderte Aufsätze in den Zeitungen, ladiers versprach Chanüierlain bie Frage ter Auf Aufnahme englischer Tommys bei den franst ellung einer Armee, die sich rm Falle I ^aiI'rn zeigten, usw. Jetzt hat man in
eines Krieges auf das Fest la nb b e g e ben o. 1 beliebtesten Gegenden von Paris, auf den sollte, einer Pniftrng zu unterziehen. Es wurde eme ^ainps Elyfees, ein ,^)ome" für die englischen wirksame Zusammenarbeit der ®ene«k 'f
ralstäbe vereinbart. diesem Zwecke kommt ^e Lttsach?, daß England jetzt wieder eine Iah- 2Infanig Dezember Kmgsley Wood ^och P<lris. feiner jungen Leute zum Heeresdienst ein-
2lm 6. Dezember 1938 fchtt^ch berichtet John ^„ogen hat, iift von ben französischen Zeitungen, Masaryk aus Lonbon: „Die Rüstung sahrt jetzt mit I . Weisung von oben her groß aufgemacht wor- beträchtlich vermehrter Schnelligkeit fort, unb bie I ^ber der französische Zettungsleser wird nicht Beratungen der Generalstabe, tes französischen^ und haben, sich daran zu erinnern, daß feine
bes engllscben sind ununtertirochen 'M Gange. All ^eichaltrigen Landsleute schon seit dem ersten Mo- das geschah, bevor sich^ England. für Polen auch ^lmachungstage oder noch früher sich an der Ma- nur un genügten interessiert hatte. All das eitt-1 g^ttinie befinden, und daß wohl kaum jemals sprang dem k (a r en Will e n^zu Angriff I 48jäf)riige Engländer an der Front zu sehen fein auf >D eutfchland. Die Linie der britischen I mprKAn Mrvminente Engländer sind da- Politik lag längst fest. Deutschland sollte vernichtet jn Paris sehr häuftg zu sinden. Dem englischen werden, wett es dank der aemalen Führung Adolf K Z die Truppen an der Front besucht
Hitttrs bie Fesseln von Versailles gesprengt unb bie , haben die Pariser Blätter aufttagsgemäß Rechte einer freien Natton 3urutf:gemon^en batte. ^ilen gewidmet. Zur selben Zeit waren
Die tschechischen Dokumente sind hierfür ein immer ' a[5 |roei englische Minister in Paris
schlagenderer Beweis. I anwesend: ber Blockademinister Croß und Schatz
kanzler Sir John Simon. Beide hatten wichtige Verhandlungen mit ihren französischen Kollegen zu führen, deren Mitwirkung für England immer dringender wird. Schatzkanzler Sir John Simon mußte , sogar über den Rundfunk eine Ansprache halten, auf den Inseln in der Nähe von Bjoko. Unsere um ^en Franzosen die Vorteile des Bündnisses mit eigenen Luftstteitkräfte führten im Laufe des Tages England auseinanderzusetzen.
Erkundungsflüge durch und bombardierten mit ------
Unterstützung unserer Artillerie feindliche Marsch» k i «o Ke
kolonnen, einschließlich einer Tank- und Kraftwagen« !
Abteilung. L .
Ein guter Freund unserer Soldaten und die ständige Brücke zur Heimat.


