Ausgabe 
11.10.1939
 
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B.

ie der Naturforschers in Halle ernannt.

h rickhaltlofer Pflichterfüllung bei Wmd und Wet-

Wirtschaft

Gießener Schlachtviehmarkt.

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1,VJ JVJJU Marktverlauf: Alles ausverkaust.

Heim

DD ihnhof.

Bornotizen.

Tageskalender für Mittwoch.

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Oer Selbstversorger in der Lebensmittelbewirtschastung

tadttheater: 19.80 bis 22.15 Uhr ,Die Freier". ):Robert Koch" :Unsterblicher Wal-

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nera nlassen, uunru uiqe ounoer ourch mehr- röstices Sitzen in völliger Dunkelheit endlich zur Misicht und Vorsicht gebracht werden Wer sich die- 'Inannehmlichkeit nicht aussetzen will, vermeide von jetzt ab das gedankenlose Einschalten von in d e n Räumen, die nach außen hin nicht nkelt sind.

hbltbar und deutlich so gekennzeichnet ist, daß jipe Verwechslung ausgeschlossen ist. Es ist dringend e iorderlich, die volle Anschrift des Empfängers mit . Mgobe des Bestimmungsbahnhofs in die Packstücke

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oui) f- Keine Zigarrenautomaten mehr.

tot** in in» * n e*#i . ®iHc'

nesmann mit 100,50 (101) zur Notiz. Nach Pause büßten Der. Deutsche Metall 4,50 v. H em aus 155

Am Rentenmarkt setzte sich m Pfandbriefen unö Konsolidierungsanleihen etwas Nachfrage iort, zu größeren Abschlüssen kam es aber nicht auch die übrigen Gebiete hatten wenig Geschäft bei kaum veränderten Kursen Don Auslosungsanle - den Reichsaltbesitz weiter erhöht auf 133,40 (133,25), ferner Dekosama 1 aus 137,40 (137,25) Llgui- Pfandbriefe waren zum Teil noch etwas hoher, ebenso verschiedene Industrie-Obligationen. staats- und Stadtanleihen blieben unverändert, desgleichen Goldpfandbriefe Im Freiverkehr waren Steuer­gutscheine I bei wenig veränderten Kursen geftagt

Fm Derlause blieb das Geschäft klein, die Kurse waren auf kleine Käufe teilweise etwas erhott Mannesmann 101 nach 100,50, Daimler 112^65 nach 112,40, Aschaffenburger Zellstott 89 nach 87 90, Feldmühle Papier 100 nach 99,75 Auch bei den nöter notierten Werten überwogen kleine Stei- aerungen, fest waren Kaufhof mit 80,25 (77.50), ferner Moenus Maschinen mit 111 (109,50), anher« fS Serte 87,50 (89) und BMW 137

Fm 0s? reiverkehr lagen Verein. Fränk. Schuh mit 65 im Angebot. Tagesgeld unv 2 v. H

frankfurter Sd)lad)toiehmarft

Frankfurt a. M., 10. Okt Auftrieb: Kälbe 714 (gegen 752 am 3. Oft), ^ämmel und Scha 300 (88) Schweine 2158 (1559). Notiert wurden 50 Kiloaramm Lebendgewicht in RM.: Kalber a 62 Ms 65 ?62 bis 65) b) 55 bis 59 (55 bis 59), 46 big 50 (43 bis 50), d) 30 bis 40 (30 bis 40). fiämmei%2) 49 bi. 50 (49 b>» 50). M) 44 bi. 47. ?46 bis 47). Schafe a) 42 (42), b) 39 (35 bis 39), c) 32 (20 bis 32) Schweine a) 61 (61), bl) 60 (60), (59) c 55 (55), d) 52 (52), Sauen gl) 60 (60) Marktverkauf: Kälber, Hammel, Schafe und Schweine zugeteik

^hein Mainische Dörie.

Aktien uneinheitlich.

Frankfurt a. M., 10. Okt. An der Dorfe, ins- Ordere am Aktienmarkt, berichte wett täeribe Zurückhaltung. Die geringen Kundschafts Niitiage betrafen beide Richtungen, io B ^ttgestaltung stark vom Zufall abhang 9 'e ^einheitlich war. Im allgemeinen ergaben sich lbr nur geringfügige Veränderungen. Bem W fest eröffneten 2IS®. mit 115 (113,25), w Stilftoffroerten Waldhof mit 104,65 (103, tob Afchalfcnburger im -,l«tch-n Ausmaß zuruck [itgen auf 87,90 und Feldmuhle 1,25 o ft. etn ijten auf 99.75. IG-Farben setzten 0,50« i'«c mit 157,50 ein, Sch-ideansta t mit unm iH. Van Maschinenwerten stellten sich Dcnml

112,40 und Rheinmetall mit 112.25 6 3 0,25 ö.h leichter Von Bergwerkswerten kamen zu- nur Verein. Stahl mit 93 (92,65) und V an-

sird, müssen die Schaufenster und -abenturen völlig abgeblendet sein!

Lin ernstes Wort an dieMinutenknipjer".

A gibt immer noch manche Leute, die am Abend mir auf einen kleinen Augenblick" das Licht in W Zimmer einschalten, das noch nicht abge- le bei ist. Derartige leichtfertige Menschen ge- brden durch ihre unverantwortliche Handlung als nutenknipser" die Gesamtheit der Stadt in b m Maße. Um auch diese gedankenlosen Men- e wirksam an ihre Pflicht gegenüber der Ge- I schast zu erinnern, trägt sich die Polizei mit Absicht, in Zukunft für die Wohnungen solcher utenfninfer' beim Elektrizitätswerk d i e z e i t ° lige Sperrung des Stromes zu , damit diese Sünder durch meh'

ter ungeachtet des wirtschaftlichen Risikos vom frühen Morgen bis zum späten Abend unsere Er­zeugung nicht nur erhalten, sondern im Laufe der Jahre in mühsamer Arbeit noch gesteigert hätte. Sein Erfolg wird deutlich durch einen Vergleich z. B. bei den Brotgetteide-Ernten (Roggen und Weizen) der Jahre 1932 und 1938. Sie beweisen, daß im Jahre 1938 - 2,75 dz (14 v. H.) je ha mehr an Brotgetreide erzeugt wurde, als im Jahre 1932. Ebenso hat die Gesamterzeugung der deutschen Landwirtschaft im Altteiche seit 1932 um fast 20 v. H. zugenommen.

Daß äußerste Sparsamkeit heute ein dringendes Gebot der Stunde ist, weiß der Bauer um so besser da er sich des hohen Wertes der von ihm erzeugten Nahrungsgüter voll bewußt ist. Aufgabe des städtischen Verbrauchers ist es daher, Schulter an Schulter mit dem Bauern die Sicherung unserer Nahrungsfreiheit durch sparsame Verwertuna und geschickte Leitung der Verbrauchsgüter zu erhöhen.

WG.Es ist für uns Selbstversorger eine e-rlöiwerständlichkeit, sich rückhaltslos den Grund- V ßen der Bezugsscheinpflicht anzupassen und vor aiem bei Fleisch und Fett größte Sparsamkeit raltm zu lassen und den Verbrauch einzuschrän- f!n* Mit diesem Bekenntnis kennzeichnet der Ä eichsobmann des Reichsnährstandes, Bauer B e h- nns, die Pflicht des Landvolkes in der heutigen lrnchrungswirtfchaft. Der deutsche Bauer wird ousgefordert, alles zu tun, um die Ernährung des Sbltts nicht nur sicherzustellen, sondern auch im 2!eizehr seiner Erzeugnisse dem Verbraucher durch Sparsamkeit mit gutem Beispiel voranzugehen.

- - , Gesetzlich festqelegt wird diese Forderung m einem W w2 (rlah des Reichsbauernführers D a r r 6 und dessen ;5e 5)üchfuhrungsverordnungen, die den Selbstoersor- >a5 cn!w Durchschnitt dem Schwerarbeiter gleichstel- lltN M Dies mit vollem Recht! Denn wie wäre es mit E rchrer Ernährung bestellt, wenn nicht der Bauer rtefl"*6 * " - - -y* ' - r- -1 <vn:^.s

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** Derkehrsunfall. Am gestrigen Dienstag gegen 16 Uhr ereignete sich in der Ludwigstraße Ecke Bleichstraße ein Zusammenstoß zweier Per­sonenkraftwagen. Von den Insassen der Wagen wurde einer zum Glück nur leicht oerletzt, die übrigen blieben unversehrt Durch den Zusammen­prall der Wagen wurde auch em radfahrender Junge zur Seite geschleudert, glücklicherweise blieb er aber unverletzt. Ein Kraftwagen wurde erheblich beschädigt.

Vom Motorrad ungefähre n.Aus der Sttaße GießenSteinbach, unweit der Waldkaserne ereignete sich heute morgen kurz nach 6 Uhr ein Derkehrsunfall. Der Milchhändler Reu schling aus Steinbach, der mit seinem Fahrrad unterwegs war, wurde von einem Motorradfahrer angefahren "und stürzte dabei so schwer, daß er mit erheblichen Kopfverletzungen, mutmaßlich mit einem Schädel­bruch in die Chirurgische Klinik eingebracht werden mußte. Die Ursache des Unfalles ist noch nicht völ­lig geklärt. Die polizeilichen Ermittlungen sind im Gange.

Strafkammer Gießen.

Der A. B. in B. war angeklagt, in den Jahren 1936 bis 1939 in Bingenheim an Kindern unter 14 Jahren unzüchtige Handlungen vorgenommen zu haben. Dem Antrag des Anklagevertreters ent­sprechend wurde der in vollem Umfange geständige Angeklagte zu einer Ges amtzuchth aus- str'afe von zwei Jahren und sechs Mo­naten, unter Anrechnung der Untersuchungshaft von fünf Monaten und 15 Tagen, verurteilt. Strafmildernd wurde das reumütige Geständnis berücksichtigt, straferschwerend dagegen, daß der An­geklagte die strafbaren Handlungen als Erzieher begangen hat.

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ub ' W^vrryeurer: iu.ou dis zz.i b V11 Hloria-Palast (Seltersweg) Lichtspielhaus (Bahnhofstraße):

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eleuJ Sladtthealer Gießen.

iber br, Heute abend werdenDie Freier", Lustspiel von r ist t ttichendorff, die bei ihrer Erstaufführung einen gro- M. «,Mn! Erfolg erlebten, zum erstenmal wiederholt, 'unlt Spielleitung: Hans Geißler. Musikalische Leitung: klichord Voeck. Tanz: Thea Maaß. Bühnenbilder:

, Jbrl Löffler. Die Vorstellung findet gleichzeitig als )retL S! Vorstellung der Mittwoch-Miete statt. Beginn 19.30 Uhr. Ende gegen 22.15 Uhr.

Don der Universität Gießen.

imetzj $on der Pressestelle der Ludwigs-Universität Gie- möeli bal ssrn wird uns mitgeteilt:

Dir ordentliche Professor für Geographie an un= !1 boitt' fsser Universität Dr. Fritz Klute wurde zum Mit- W j|ieb der Kaiser!. Leopold.-Carolin. Deutschen Aka-

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halb im Ladengeschäft im Stückverkauf abgesetzt werden, wenn die Hauptzollämter den Tabakwaren­einzelhändlern auf Antrag diesen Verkauf gestattet haben. Zigaretten können nach wie vor durch Auto­maten verkauft werden. Der Reichsfinanzminister hat sich in einem Erlaß damit einverstanden erklärt, daß zum Ausgleich zwischen Packungspreis einschl. Kriegszuschlag und 'Geldernwurf eine Rückgabe von Bargeld, die Beilage von Briefmarken oder ande­ren Beigaben erfolgt Auf keinen Fall darf aber durch die Beigabe die Packung selbst verletzt werden

3 & jährige Lehrzeit

für weitere Handwerksberufe.

Der Reichswirtschaftsminlster hat sich durch Er­laß vom 14. September 1939 damit einverstanden erklärt, daß auch die nachstehenden Handwerks­berufe eine 3'/2jährige Lehrzeit anwenden: Mecha­niker, Feinmechaniker, Elektromaschinenbauer, Ma­schinenbauer, Krastfahrzeughandwerker, Modell­bauer, Chirurgieinstrumentenmacher, Galvaniseure, Zahntechniker Ferner ist durch die unter dem 18. September 1939 erfolgte Genehmigung der fach­lichen Vorschriften zur Regelung des Lehrlings­wesens im Jnftallateurhandwerk für die zusätzliche Ausbildung eines Jnstallateurlehrlings in der Bau­klempnerei eine zusätzliche halbjährige Lehrzeit im Anschluß an die dreijährige Jnstallctteurlehre ge­stattet worden

, -um- mm gestrigen Gießener Schlachtmehmarkt H, M ishochtoiehvcrteilungsmarkt) in der Viehverste g

iWchalle Rhein-Main in Gießen wurden 1 Och>e.

Lite 10 Kühe. 6 Färsen. 106 Kalber. 131 «M Moeine und 40 Schafe aufgetrieben^ O ü-eife: Ochsen 44 Rpf.. Bullen 43 Rps. Kuh- 32 l.i',k 43,5 Rps.. Färsen 38,5 bis 44L Rpf. Kalber M<W fiStis 65 Rpf., Schafe 20 bis 48 Rpf I- >4 Kilo 6* l!elmbgeroid)t Für Schweine mürben ic Sitogramm Ö , Eichgewicht folgende Preise bezahlt: Kaffe -

Il»kg unb mehr) 1,20 RM. Klasse bl <135 bis "2: *.5 kg) 1,18 RM., Klasse b2 (120. bis 134,5 kg) IM RM. Klasse c (100 bis 119.5kg) RM., rflid tlofie df (unter 100 kg) 102 RM., Klasse g k S- 'lütt Specksauen) 1,18 RM., Klasse i Mtschneider)

V" 1.16 RM. Klasse g (andere Sauen) und b (Eber)

618 !,« RM.

Deutliche Bezeichnung

»oir Reisegepäck und Expreßgut.

Um bei der starken Belastung der Reichsbahn, iiisbtsondere bei der Verdunkelung, die sichere Be- fiirbtrung von Gepäck und Expreßgut zu gewähr- bijten, müssen die Sendungen vorschriftsmäßig ge» kiinzeichnet sein. Verschleppungen und verspätete äbsieferung werden vermieden, wenn jedes Stück

Da der Zigarrenverkauf im Einzelhandel auf Stück für jeden Kauf begrenzt worden ist, ist es n ßabtr« Mi mehr möglich, Zigarren durch Automaten ab- m. 3nc z^geden. Die bei den Zigarrenhändlern vorhande- htn Hs Bestände an Automatenpackungen dürfen des-

75000 60000 6000O

Fp 100000 3GÖÖ00 3p 50000 150000

3p 25000 6 p 10000 12p 50Q0

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2.Doutscho Nolchslotterio

Größte Gewinne

Fünfte Klasse

Geste Klasse

Zweite Masse

3, 25000

6p 10000

3 p 100 000 300 0Ö0 3p 50000 150000

5000

4000

3000

2000

1000

75000 60000 60000

60000

90000

90000

90000

3p 25000

6p 10000

5000

4000

3000

2000

1000

75000

60000

60000

60000 90000 90000

90000

12p 15p 30p 45 p

90 p

12p

15p

30 p

45p

90 p

Fp 100 000 300 000

3. 50000 150000

Prfeir. 101 Ul

3,500000 ÜMMionen

Dritte Klasse Vierte Klasse

3100000 3 00 000

3» 50000 150000

3 . 25000 7 5 0 00

6» 10000 6 0 0 00

60 0M

3,500000 liUmiltonen 3 300000 900000 3.200000 600000 6.100000 600000 12.50000 600000 15.40000 600000 21 30000 630000 39.20000 780000 150. 10000 1500000 330. 5000 1650000 - 4000 isjeooo _____k.

Das ist die

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480.000 Gewinne TTlehr alsl 0 0 liltlh ontn TUnfk! Z ITliUiemen-ßewinn im günstigsten jall

Sichern Sic sieh fos unb

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pm 7. Hooehiber 1939 beginnt die Ziehung der ersten ftiasse der 2. Veukschen Heichslotterie. Heben außerorbentlieh hohen Gewinnen bis zu 5 Millionen Reichsmark im günstigsten Lalle (§ 2, III der amtlichen Spielbedingungen) zeigt der amtliche Gewinnplan zahlreiche mittlere und kleinere Gewinne, sa daß ein besonders glück­liches Verhältnis der Gewinnmöglichheiten ge­geben ist. Insgesamt werden auf 1 200000 Lose in 5 Massen 480000 Gewinne und 3 Prämien im

Gesamtbettage von HTT1 10289976Ö.6» vusgk» spielt. Rlle Gewinne sind einkommensteuerfrei.

Ein flditdloe kostet nur VM eia viertellos nur NM 6^ je klosset

Sie erhallen Lose zur 2. Deutschen Heidislotterie und den amtlichen Gewinnplan bei allen Staat­lichen Lotterie-Einnahmen. VieHachfrageist groß sorgen Sie deshalb bald dafür,daß Sie dabei sind". Sie müssen das rechtzeitig tun, denn:

Tlur rechtzeitig uor Ziehung bCEahltefofe begründen ßewinnanfprueh

Spielen Sie mit!

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H1T15.- RITl6r Rmi2.- RIR24.- RM4L- RM72.-

1/4 fos

1/ß fos

Dopptl- fos

Dreifaches fos