Ausgabe 
11.10.1939
 
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238 Erstes Matt

189. Jahrgang

Mittwoch, 11. Oktober 1939

Wagen: Die Illustrierte

Siebener Familienblätter Heimat im Bild - Die Scholle

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Erfolgreicher Lustangriff auf britische Geestreitkraste.

Sechs schwere Treffer auf englische Kreuzer

DRV. Berlin, 10. Oft (OKW.) Am 9. Oft erfolgte ein überraschender Bombenangriff auf englische Seestreitkräfte vor der Westküste Norwegens. Die deutschen Angriffsver­bände erzielten u.a. sechs besonders schwere Treffer auf englische Kreuzer, die durch Explosionen und Rauchentwicklung an Bord weit­hin ein Zeichen de6 deutschen Erfolges waren. Zwei der deutschen Angriffsflugzeuge mutzten a u f dänischem Hoheitsgebiet noHanben. Die Besatzungen sind unversehrt.

'traut M ,nd den von Sowjetruhland vorgeschlagenen Be- ichm- Ufagungen zuzustimmen.

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Moskau, 11. Oktober (DNB.-Fmikspruch.) Die lungen zwischen der Sowjetunion ad Litauen, die vom 3. bis 10. Oktober ge­litten, sind heute Nacht zum Abschlutz ebracht worden. Sie endeten mit der Ueber- ;cbe der Stadt und des Gebietes von Dilna an Litauen und mit der Unter- eichnung eines Beistandpaktes nach

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Anschrift für Drahtnach- ritzten: Anzeiger Gießen

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Das Winterhilfswerk, das inzwifchi sozialen Vorbild für die ganze Welt v gibt uns die Gelegenheit, nicht nur der kämpfen-

Oie deutsche Volksgemeinschaft stärker denn je

Oer Führer eröffnet das Kriegswinterhilfswerk 1939/40.

Unerschütterliche Entschlossenheit

Oie Führerrede im Echo der italienischen presse.

Britische Seeräuberei auch in ostasiatischen Gewässern

Zahlreiche japanische Handelsschiffe angchalten.

Tokio, 11. Oktober. (DNB.-Funkspruch^ Die ZeitungNitschi-Niffchi" meldet, daß britische Kriegsschiffe wiederholt in der Nähe der japanischen Küste erschienen seien und japanische S) a n =

Der Anlaß war die E r ö f f schen Kriegswinterhilfswe"rks 1939/40. Und es war kein zufälliger Anlaß. Denn bekannt­lich hat eine mißgünstige Feindwelt, die ehrlichen offenen Kampf militärisch nicht besiegen konnte, immer wieder versucht, die innere Front in Deutschland aufzurollen und die ein»

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Deuffchland Wirklichkeit geworden ist. Es hat eine Gesamtleistung von 535,3 Millionen aufzuweisen gegenüber 417,1 Millionen im vorangegangenen Jahre. Damit ergibt sich ein Gesamtertrag sämt­licher Winterhilfswerke von fast 2,5 Milliarden, die damit in sechs Jahren vom deutschen Volk zur Linderung der Wintersnot freiwillig aufgebracht worden sind.

Allerdings hat sich im Laufe dieser Jahre ein grundsätzlicher Wandel in der Verteilung der Er­

trägnisse des Winterhilfswerkes als notwendig unv zweckmäßig erwiesen. Die ersten Winterhilfswerke, unter den besonders schwierigen Verhältnissen der damaligen Uebergangszeit durchgeführt, waren im wesentlichen ein Kampf gegen die materielle Not eines großen Teiles unseres Volkes. Heute ist das WHW. im wesentlichen darauf ausgerichtet und dazu bestimmt, der Not vorzubeugen. Wir haben im vergangenen Winterhilfswerk Sachspen­den in Höhe von 270 Millionen NM. gegen 287 Millionen im vorangegangenen Winterhilfswerk aufzuweisen. Für soziale Maßnahmen vorbeugen­den Charakters wurden demgegenüber aus Mitteln des Winterhilfswerkes im vergangenen Jahr 265,3 Millionen aufgebracht gegen nur 113,7 Millionen im Jahr vorher. Im einzelnen wurden für das HilfswerkM utter und Kind" 179,5 Millio­nen gegen 78,5 Millionen im Vorjahr aufgewendet, dazu für den Reichsmütterdienst 9 Millio­nen, für die Gesundheitsfürsorge 16,5 Mil­lionen, für das Rote Kreuz 3 Millionen, für die Sommer arbeit der H I. 2,5 Millionen, für die Hitler-Freiplatzspende 1,5 Millionen und für sonstige vorbeugende soziale Zwecke etwa 5 Millionen. Auf dem Gebiete der natio­nalen Fürsorge hat das Winterhilfswerk im vergangenen Jahr besonders große Leistungen auf- zuweisen. Für das Sudetenland allein wur­den 42,75 Millionen und für das Protektorat Böhmen und Mähren 5,5 Millionen ausge­worfen.

Charakteristisch ist die allmählich absinkende Zahl der Betreuten des WHW., die von 253 Be­treuten auf 1000 Einwohner im Jahre 1933/34 auf 104 Betreute auf 1000 Einwohner im Jahre 1938/39 gefallen ist, wobei man noch den starken Zuwachs

Werkes des deutschen Volkes 1939/40 wird in der Schweiz und in den internationalen Kreisen Genfs bereits lebhaft kommentiert. Besonders beachtet wurde die Entschlossenheit des Führers, mit der er erklärte, jede Herausforderung an­zunehmen, aber ebenso bereit zu sein, die Kampfhandlungen einzustellen, wenn ein gerech­ter Friede gewährleistet werde. Internationale Beobachter, die noch aus der letzten Rede, wenn auch mit Mühe, eine Schwäche Deutschlands her­auszulesen versuchten, geben heute zu, daß die Worte, die der Führer am Dienstag gesprochen habe, keinen Zweifel mehr' aufkommen lassen könnten, daß Hitler nicht aus Schwäche, son­dern aus der immer bekundeten Friedens­liebe zu einer Verständigung bereit sei. Seine gestrige Erklärungdes eisernen Willens des Kampfes bis zum letzten, wenn ein solcher dem deutschen Volke aufgezwungen werden würde", zeige, daß das Großdeutsche Reich sich stark ge­nug fühle, den Fehdehandschuh mit Zuversicht aufzunehmen, wenn er ihm von London aus zuge­worfen werde. Man erklärt, daß die Versicherung des Führers:Wir können jetzt nicht mehr tun als abwarten, was man uns von feiten der Gegner an­bietet", London und Paris in eine sehr unange­nehme Situation brächte, da diese Worte bewiesen, daß die Entscheidung über Krieg und Frieden und damit auch die Verantwortung für einen Weltkonflikt an der Themse liege.

Rom, 11. Oki. (DNB. Funkspruch.) Die Führer­rede bei der Eröffnung des Kriegs-Winterhilfswer­kes wird von der italienischen Presse als Beweis für die Friedenspolitik, gleichzeitig aber auch für die Entschlossenheit des deutschen Volkes bewertet, den Kampf, falls er ihm auf gezwungen werden sollte, bis ans Ende durchzuführen.P o p o l o di Roma" betont, daß der Führer diesen unerschüt­terlichen Willen Deutschlands unmißverständlich zum Ausdruck gebracht habe. Deutschland wolle un­gestört in seinem Lebensraum leben und an den Gütern der Erde in dem Ausmaß teilnehmen, das ihm zustehe, erklärt derCorriere della Sera" in Mailand.Popolo d' Italia" schreibt: Adolf Hitler habe seinen Standpunkt in unmißverständlicher Klarheit wiederholt. Der Füh­rer habe den festen und unerschütterlichen Willen Deutschlands klar unterstrichen, alle Kräfte zu konzentrieren, um den Kampf bis aufs äußerste z u führen, wenn sich die Friedenspolitik Deutschlands als vergeblich erweisen sollte, erklärt dieS t a m p a". DieGaze11a bei Popolo" stellt angesichts der klaren Haltung Deutschlands noch einmal die Frage, was denn nun eigentlich die englisch-französischen Kri e gs zi el e seien.

Der erste Eindruck in Genf.

Genf, 11. Oft. (Europapreß.) Die Rede Adolf Hitlers aus Anlaß der Eröffnung des Winterhilfs-

Ammehr ist durch den li taui\d)=\orojetrufi tfd)en Witandspakt ein altes Unrecht w i e der ;.p filiitl g cmadjt worden. Die ehemals polnische -fo BvLodschaft Wilna zählt rund eine Million Ein- DOn ' rmbier auf 28 000 Quadratkilometer. Die Hauptstadt ffllilna hat rund 200 000 Einwohner, von denen ZeE zimftel Juden sind. Sie ist Mittelpunkt einer Wi Metall-, Woll- und Lederwirffchaft und eines Wien Holz- und Getreidehandels. Sie ist ferner Sitz W-4 tfawr Universität, mehrerer Bibliotheken, je eines n M Mimisch-katholischen und eines orthodoxen Erz- toiii* IWS- ,

nieten freiwilligen el, ferinnen des WHW.

KÄeqswintechilfswerk 1939/40." In großen weißen Lettern mahnt diese Inschrift non der Stirn­seite der Kundgebungsstätte. Darunter grüßt auf weißem Sockel ein mächtiger Hoheitsaüler. um- uahmt non einer mit Goldbändern und Tannengir­landen bekränzten filbergrauen Tuchbsfpannung. Leuchtend erhebt sich davon das Rot der tzakem kreuzbannsr ab. Auf der Ehrentribüne haben sich zahlreiche Mitglieder der Reichsreglerung sowte an- bere führende Persönlichkeiten des Staates, der Partei und ihrer Gliederungen, der Wehrmacht und des WHW. eingefunden

Bald nach dem Einmarsch der Fahnen und Stan­darten dringen oon draußen brausende Jubelrufe in den Saal. Der Führer erscheint, tn ferner Begleitung der Stellvertreter des Füh­rers Reichsminister Rudolf Heß Rerchsm,Ulster Dr. Goebbels, der Reichsbeauftragte für das WkiW Reichshauptamtsleiter Hilgeufeldt, der Stellvertretende Gauleiter Staatsrat Gor- lißer sowie die Adjutanten des Führers Durch ein Meer des Jubels und der Begeisterung schreitet der Führer. Erst nach Minuten -erKmgtder Sturm der Freude Mit dem Gruß an den Führer eröffnet

zelnen Schichten unseres Volkes gegeneinander aus­zuspielen. Wir wissen alle, daß ihnen das auch vor zwei Jahrzehnten noch gelungen ist, als Deutsch- band ein Klassenstaat war, als die Parteien, Kon­fessionen, Berufe und Wirtschaftsgruppen sich um die Führung im Staate zankten. Wir wissen auch, daß diese innere Uneinigkeit, die noch unendlich verschlimmert wurde, durch das jüdische Gift, die Schuld an dem Zusammenbruch von 1918 und an den nachfolgenden Jahren der deutschen Verelen- duna getragen hat. Die einfachste menschlichste Ver­nunft lehrt uns daher, daß wir aus der Erkenntnis der Ursachen unseres damaligen Unglücks die Fol­gerungen ziehen und nicht noch einmal jenen verhängnisvollen moralischen Zwiespalt zwi­schen Front und Heimat dulden. Die Heimat, die im Weltkrieg versagt hat, wird sich diesmal der Front und ihrer Helden würdig erweisen. Das ist unser aller Wille und Entschluß. Wir wollen uns nicht beschämen lassen von jenen Männern im grauen Rock, die da draußen täglich ihr Leben ein« setzen und die in Polen einen der glänzendsten Siege unserer Geschichte erfochten haben.

haben Ungarn und Rumänien dank süd­slawischer Vermittlung ihre gegenseitiaen militäri­schen Vorbereitungen weitgehend abgebaut und die Truppenverstärkungen von der Grenze zurückbe­ordert. Das gleiche kann noch nicht von dem Ver­hältnis zwischen Sofia und Bukarest ge­sagt werden; die bulgarische Presse hat ihre For­derung auf Rückgabe der Süd-Dobrudscha ange­meldet.

Lettische Wirtschastsdelegation fährt nach MoSka«.

Unlösbare Gemeinschaft

Die nationalsozialistische Weltanschauung ist aus dem Erlebnis des Krieges hervorgegangen, sie wird sich daher auch im Kriege bewähren. In einer Stunde, da die Westmächte noch nicht kundgetan hatten, ob sie den verbrecherischen Absichten einiger Kriegstreiber folgen und sich in eine unabsehbare Katastrophe stürzen wollen oder ob sie bereit sind, den von Adolf Hitler gewiesenen Weg zum euro­päischen Frieden zu beschreiten, in einer Stunde auch, da das britische Lügenministerium durch ein verzweifeltes Manöver noch einmal versucht hat, mit Hilfe des Secret Service unsinnige Gerüchte aus­zustreuen und damit die Weltmeinung in Verwir- rung zu bringen, in einer solchen Stunde rief der Führer seinem Volke das Wort von der Be­währung des Nationalsozialismus im Kriege zu.

der stellvertretende Gauleiter Görl'itzer die Kund­gebung. Dann nimmt Reichsminister Dr. Goeb­bels das Wort zu dem großen Rechenschaftsbericht des Winterhilfswerks 1938/39.

Dr. Goebbels spricht.

Zum siebten Male, so sagt Dr. Goebbels in seiner Ansprache, eröffnet heute der' Führer das Winter­hilfswerk des deutschen Volkes. Es unterscheidet sich diesmal grundsätzlich von allen ihm vorangegange­nen Winterhilsswerken. Der Krieg stellt nicht nur die kämpfende Front, sondern auch die kämp­fende Heimat vor zwingende Pflich­ten. Das deutsche Volk ist bereit, diese Pflichten gern und freudig zu erfüllen, da es weiß, daß es in diesem Kriege um seine nationale und soziale Existenz kämpft. Die Heimat aber will sich in diesem Existenzkampf nicht von der Truppe beschämen lassen. Das deutsche Volk hat in den vergangenen Friedensjahren mehr als einmal unter Beweis gestellt, daß es bereit ist, für feine nationale Gemeinschaft jedes Opfer auf sich zu nehmen. Vor allem das letzte Winterhilfswerk stellte einen schlagenden Beweis für den Sozialis-

ben Truppe und den gemarterten Volksdeutschen in Polen einen kleinen Teil unseres Dankes abzu­statten, sondern auch den Feinden zu zeigen, daß sie auf Granit beißen, wenn sie die innere Verfassung / des neuen Reiches, wenn sie die deutsche Volksge­meinschaft anzutasten wagen. Die Gegner sollen vielmehr erfahren, daß die nationalsozialistische Ge- meinschast, die nun auch die Ostmärker, die Sude­tendeutschen, die Danziger, die Posener, die West­preußen und damit alle Stämme deutschen Blutes umfaßt, aus der jetzigen Prüfung noch härter und stärker heroorgehen wird, als sie es vorhin schon war. Welcher Opferbereitschaft und welcher sozialisti- chen Leistungen diese Volksgemeinschaft fähig ist, las hat uns Reichsminister Dr. Goebbels ge- agt, als er den Rechenschaftsbericht für das ver­gangene Winterhilfswerk mit feinen unübertroffe­nen Millionenziffern ablegte. Im Kampf um Deutschlands nationale und soziale Existenz wird uns das vorjährige WHW. ein Ansporn sein, alle früheren Leistungen zu übertreffen und uns der Größe der Zeit ebenbürtig zu zeigen. H. Evers.

Riga, 11. Oft. (DNB. Funkspruch.) Die lettische Wirtschaftsdelegation wird heute zwecks Abschluß eines neuen Handelsvertrages nach Mos­kau abreifen. Sie steht unter Führung des ~ deuten der Handels- und Jndustriekammer, zins.

Berlin, 10. Oktober. (DNB.) Im Berliner Sportpalast, der traditionellen Versammlungsstätte der nationalsozialistischen Bewegung, eröffnete der Führer am Dienstagnachmittag das Kriegswinter­hilfswerk 1939/40. Das riesige Oval des Sport­palastes bietet das von manchen historischen Kund- qebungen her bekannte eindrucksvolle Bild. Jeder nur verfügbare Platz ist besetzt. Schulter an Schul­ter neben den politischen Leitern, neben den Man­nern der SA. und ff die Amtsträger sowie die ...... ehrenamtlichen Helfer und Hel-

Beistandspakt SowjetunionLitauen

Llebergabe der Stadt und des Gebietes von Wilna an die Litauer.

Die Verhandlungen zwischen Sowjet-Rußand und A. Lflauen, die mit dem Abschluß des Beistandspaktes ZlW{t sind, haben zur Uebergäbe des G e - filiete 5 von Wilna an Litauen geführt. ^Ina war das wichtigste Streitobjekt zwischen Litauen und Polen. Es'war die Hauptstadt des ern'' oiten litauischen Staates, dessen Fürstengeschlecht unter Jagiello 1386 durch Heirat die polnische- gstrone erlangte. Von da ab hat Wilna mit dem rigen litauischen Gebiet alle Schicksale des pol- scheu Staates geteilt, freilich ohne daß jemals der irtt nationale' Gegensatz zwischen Litauern und _M ausgeräumt worden märe. Wilna war der , mimische, politische und geistige Mittelpunkt Li- .. u'.,r tihrtis und so war es selbstverständlich, daß bei der LL fi! Errichtung eines unabhängigen litauischen wu3li dieser Wilna zu seiner Hauptstadt machte. J'S I nach dem Abzug der deutschen Okkupations- 8 M .i aus Wilna belebten im Avril 1919 d i e

>0 6J le» Muster der mit Estland und Lettland abge- ? bis Li, Menen Verträge.

An den Verhandlungen nahmen teil: Von foro- ssifcher Seite. Stalin, der Regierungschef

Monats-Vezugspreir:

M 4 Beilagen RM.1.95 Ohne Illustrierte e 1.80 < stellgebühr . . , -.25 LLch bei Nichterscheinen ron einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt

Zernsprechanschlüffe unter Sammelnummer 2251

.i aus Wilna besetzten im April 1919 d i e Molen die Stadt. Im Juli 1920, während des riGsch-polnischen Krieges, schloß Litauen mit Mos- .. Wu (inen Vertrag, der Wilna und sein Gebiet den Litauern zusprach. Aber das Kriegsglück schlug für W W Polen um und durch einen Handstreich des pol- Mri; ttljchn Generals Zeligowfki setzten diese sich vlSM tih Df tob er 1920 m den Besitz Wilnas. Der Völ- Ulfbunb, dessen Entscheidung an gerufen wurde, ver­ätzte auch bei der Lösung dieses Problems. Die ti!M schoben immer mehr Truppen nach Wilna hiflm und im März 1922 wurde Wilna auch offi- W mit Polen vereinigt, freilich ohne daß Litauen j.Mls diese widerrechtliche Okkupation gebilligt

Außenkommissar Molotow, der stellver- Auhenkommissar p o t e m k i n und sowjetrussische Geschäftsträger in ftorono »sdnjakow; von litauischer Seite der Autzen- U r b s y s, der stellvertretende litauische slerpräsident B i z a u s ka s, der Armeegeneral aslikis und der litauische Gesandte in Mos- Natkevicius. Der litauische Vizeminisler- k Bizauskas und General Rastikis, die zur attung über die Moskauer Verhandlun- |jm nach kowno gekommen waren, waren mit «inan Sonderflugzeug wieder nach Moskau zurück- ickehrt, nachdem die litauische Regierung beschlos- sni hatte, das Abkommen in dem von Sowjetruh- Wchü linb vorgeschlagenen Rahmen zu ratifizieren

A.». Zwischen sind aber neue Verhandlungen Mos- tM mit Finnland aktuell geworden. Der bis- $ h^chl finnische Gesandte in Stockholm, P a a f i - 6Ju(ä ist in Moskau eingetroffen. Die finnische

SM* unterstreicht mit Nachdruck den Wert, den Ht Land feinerunbedingten Neutral!- £ t1?1" im Rahmen der neutralen Gruppe der nor- W? r W Länder beilegt. Immerhin scheint es bemer- Wurert, daß das Blatt der finnischen Rechtspartei b'^Mükt:Alle Vorkehrungen, durch die die Be- BtlNgen zwischen Finnland und der Sowjetunion Msö r Grundlage gegenseitigen Vertrauens aufge- M werden können, müssen selbstverständlich mit Liichicdenheit begrüßt werden, vor allem unter den . durch den Krieg geschaffenen Verhältnissen,

^'isbeionbere auf dem Gebiete des Außenhandels W sich wohl die Möglichkeit, einen erhöhten

Ä <6 Wbmaustausch zu schaffen." , . f

lW Mißlich der letzten Handelsvertragsverhandlun- >ro» rl'L W zwischen Finnland und Moskau im vorigen Sßjitter haben die Sowjets auf vier f i n n i f che

>ß ^?.Iel n oon insgesamt rund 48 Quabratfilomekr jTirfk; Mcirtsläche Anspielungen gemacht. Diese vier Jn- sind von ungefähr dreitausend Menschen, meis Wchm, bewohnt. Einige von ihnen wurden auf des russisch-finnischen Vertrages von Dorpat

WtA Ms Jahre 1920 demilitarisiert. Die Wp We dieser Inseln, Hoglund liegt m der tfiA pj^bes finnischen Meerbusens, bart am. 60. -

etwa 170 Kilometer in der Luftlinie von Wcrab entfernt. h

J>'- 9egen|eitige Bedingtheit des Raumes an der .. <A und am Schwarzen Meere wird g-genwart g f-hr deutlich. Jnfold- des Wrederelntntts Rußland in dis eigentliche euroxarfche Politik

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General-Anzeiger für Oberhessen BMW

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vruck und Verlag: vrShlsche llnrverfitStrdnlckerel «.Lange ta Sieben. Schristleitung und Geschäftsstelle: rchulftratze 7 Mengenabschlüsse^StaMS

delsschiffe angehalten hätten. Bisher feien Fälle in der Nähe von Formosa und kürz­lich sogar bei Nagasaki zu verzeichnen gewe­sen. Im letzteren Falle handele es sich um die wichtige Schiffahrtslinie von Japan nach China, sodaß die brttischen Aktionen a l s Bedrohung gegen Japan auf gefaßt werden müßten. Ende September sei ein britischer Kreuzer in der Nähe der Insel Schikoku, An­fang Oktober zwischen Formosa und Japan und am 7. Oktober an der südjapanischen Küste beobachtet worden. Alle Berichte stammten von japanischen Handelsdampfern in japanischen Gewässern. Die japanische Flotte fei natürlich über das Erscheinen )er britischen Kriegsschiffe in japanischen Gewässern tarf befremdet und das japanische Volk halbe ür solche Vorgehen kein Verständnis.