Ausgabe 
11.8.1939
 
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Edelweißabzeichen für unsere Gebirgstruppe

Gießen m

94,5

Börse

Elf Jahre alter Rekord unterboten

v. 5).

Rhein-Mainische Börse.

Mittagsbörse Aktien uneinheitlich.

In einer Sitzung der Kreisfachwarte des NS.- Reichsbundes für Leibesübungen, die gestern abend imBayerischen Hof" stattfand, wurde durch Kreis- sportwart Mohr ein umfasselider Ueberblick über das bevorstehende Bundesfest des Kreises VIII im NSRL. gegeben, das am 19. und 20. August in Grünberg stattfindet. Mit besonderer Freude nahm man davon Kenntnis, daß für die Wettkämpfe, die mit dem Bundesfest verbunden sein werden, sehr viele Meldungen eingegangen sind. Da die verschiedensten Fachämter aktiv an der Veranstaltung beteiligt sind, rechnet man mit insgesamt über 1300 Wettkämpfern. Allein für den volkstümlichen Dreikampf liegen 800 Meldungen vor. Für das Schwimmen wurden 100, für das Radfahren ebenfalls 100, für das Schießen 250 und für die Schwerathletik 50 Meldungen ab­gegeben. Die große Zahl der Teilnehmer an den Wettkämpfen stellt außerordentliche organisatorische Anforderungen. Trotz alledem hofft man, daß die Wettkämpfe am Sonntagmittag abgeschlossen sein können. Mit besonderer Freude nahmen die Kreis­sachwarte davon Kenntnis, daß die Hitler-Jugend und BDM. mit insgesamt 400 Kameraden und Ka­meradinnen vertreten sein werden.

NSG. Im Rahmen einer Beratung mit den Ratsherren der Stadt Frankfurt a. M. wurde am Donnerstagnachmittag im Römer der neue Frankfurter Stadtbaurat Arntz von Gauleiter Sprenger in sein Amt ein- gesührt. Dabei machte der Gauleiter grund­legende Ausführungen über die bauliche G e st a l t u n g von 'Frankfurt a. M., die einer Gauhauptstadt würdig sein müsse.

Seit längerer Zeit war Frankfurt ohne einen Stadtbaurat. Auf Vorschlag von Gauleiter Sprenger als Beauftragter der Partei wurde nunmehr der Stadtbaurat Arntz aus Köln zum Stadtbaurat der Gauhauptstadt ernannt. Die Einführung des neuen Stadtbaurats nahm Gauleiter Sprenger am Don­nerstagnachmittag vor einer Beratung der Rats- Herren vor.

In seinen Ausführungen ging der Gauleiter zunächst auf die Gemeindeordnung ein, die bestimmt, daß bei Ernennung und Abberufung von führenden Männern in der Verwaltung die Partei bestimmend eingeschaltet werden muß. Der Gauleiter wies hier­bei u. a. darauf hin, daß er für eine Reihe von Stödten, und besonders für Frankfurt a. M-, Die Entscheidungen sich selbst vorbehalten und nicht da­mit untere Parteidienststellen beauftragt habe. Er werde sie erst dann damit beauftragen, wenn der Reichsgau erklärt ist. Jetzt und später sei aber im­mer bei der Ernennung von leitenden Beamten zu prüfen, ob sie bewährte Nationalsozialisten sind, um im Auftrage des Führers handeln zu können

Der Gauleiter betonte dann die Verantwortlichkeit des Amtes eines Baurates in einer so wichtigen Stadt wie Frankfurt a. M., die den bedingungslosen

der Marburger für die kommenden Punktkämpfe einzuspielen. Es ist kein Geheimnis mehr, daß die Grün-Weißen von jetzt an auf die guten Spieler der Luftwaffe verzichten müssen, da die Flieger einen Luftwaffensportverein ins Leben gerufen haben. Die Grün-Weißen haben aber genügend Spielermaterial, um auch ohne Soldaten eine starke Mannschaft zu stellen, die mit zu den besten dieser Gruppe zählen wird. Die Marburger, die von ihrem alten Kämpen Heinz Fischer trainiert werden, schla­gen eine scharfe Klinge und beim Vorspiel mußten sich die Grün-Weißen knapp geschlagen bekennen. Die Gäste haben ihre Mannschaft durch Jugend­spieler stark verjüngt und konnten am letzten Sonn­tag anläßlich des Kreisschiedsrichtertages in Mar­burg ihr Können unter Beweis stellen und ge­wannen gegen ihren Rivalen Hartenrod sicher. Don den alten Spielern ist außer Fischer noch Schuppert, Rueff und Weigand dabei, die jungen Kräfte fügen sich gut in die Mannschaft ein und versprechen eine

große Verstärkung.

Die Grün-Weißen werden voraussichtlich mit fol­gender Mannschaft antreten: Gottschalk (Benner), Mühl, Kramer (Leutheuser), Kraft, W. Leutheuser, Lehrmund, Schlitz, Godglück, Heß, Koch Mattern. Diese Elf sollte stark genug sein, den Marburgern einen Sieg schwer werden zu lassen, man wird daher auf dem Waldsportplatz mit einem spannen­den Kampf zu rechnen haben.

berget Schwimmbad. Die Schwerathleten werden im Festzelt auf dem Podium ihre Kämpfe austra­gen. Die Radfahrer starten zu einem 50-Kilometer- Rennen der Jugendlichen und zu einem 100-Kilo- meter-Straßenrennen der Aktiven. Die Strecke führt von Grünberg über Reiskirchen mach Gießen, von Gießen nach Lich und über Münster nach Grünberg zurück. Die Jugendlichen fahren die Strecke einmal.

v. H. gewannen auf 148,65. Zellstoffwerte waren erneut angeboten, Aschaffenburger 86,65 (88), Wald­hof 107,75 (108,50). Vorwiegend nur knapp gehalten lagen Montanwerte, Hoesch 105,40 (105,65), Klöck­ner 114,13 (115), Verein. Stahl 97,25 (97,50), da­gegen Mannesmann 103,25 (103,13). Matt tendier­ten Schiffahrts- und Verkehrswerte, Hapag 44 (45), Nordd. Lloyd 46 (47,75), AG. für Verkehr 107,50 (109,50). Im übrigen kamen vorerst noch AEG. mit 112,50 (112,75), Gessürel mit unverändert 125,50, Rheinmetall mit 115,75 (116), Heidelberger Zement unverändert 142,50 und Reichsbank mit 179,75 (179,50) zur Notiz.

Renten lagen nach wie vor äußerst ruhig und im ganzen wenig verändert. Dekosama I zogen 0,25 v. H. an auf 136,75, während Serie II 0,25 v H. abbröckelten auf 155,40. In Pfandbriefen über­wog bei unveränderten Kursen leichtes Angebot. Liguidationspfandbriese bröckelten zum Teil 0,13 v. H. ab. Stadtanleihen lagen unverändert, Indu­strie-Obligationen schwankten bis 0,25 v. H., 5 v. H. Eisenbahn-Rentenbank 0.50 v. H. schwächer mit 96. Im Freiverkehr gaben Kommunal-Umschuldung auf 93 (93,13) nach, Steuergutscheine lagen im außer­börslichen Verkehr behauptet.

An den Aktienmärkten blieb es im Ver­laufe äußerst ruhig, die Kurse tagen mangels wei­terer Aufträge behauptet. Weiter fest aber IG. Far­ben mit 149 50 nach 148,65. Die erst später notierten Papiere wichen 0,50 bis 1 v. H. ab, während West­deutsche Kaufhof 1,25 v. H. verloren auf 95,50.

Im Freiverkebr blieb es sehr still. Tagesgeld unverändert 2,25 v. H.

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Abendbörse behauptet.

An der Abendbörse war die Gesamthaltung trotz fortdauernder Zurückhaltung und demzufolge nur kleinem Geschäft gut behauptet. Die Kurse entroll» kelten sich am Aktienmarkt uneinheitlich, wo­bei die Schwankungen kaum mehr als 0,25 bis 0,75 v. H. ausmachten und sich ziemlich ausglichen. IG. Farben gaben von ihrem hohen Mittagskurs 0,50 v. H. ab auf 149, ferner waren AEG. mit 112,13 (112,50), Scheideanstalt mit 205 (205,25), Demag mit 138 (138,50), Adlerwerke mit 99,50 (99,7b), Buderus mit 94,25 (94,50) und Rheinmetall mit 115 (115,75) nur knapp gehalten. Anderseits ^san-

Kopfkohl im Vordergrund.

Der Gemüsemarkt weist jetzt eine der Jcchreszeii entsprechende außerordentlich reichliche Beschickung aus. Vor allen Dingen steht Frühweißkohl in aus« gezeichneter Beschaffenheit und in großen Mengen zur Verfügung, daß die Unterbringung nicht imme möglich ist. Es wäre daher wünschenswert, wenn die Verbraucher in stärkerem Maße auf WeißkoY zurückgreifen würden. In ebenfalls überreichliche Mengen wird der Markt mit Wirsing- und Rotkoy beliefert, die gleichfalls mehr Beachtung verdienen- Die Belieferung mit Blumenkohl ist ausreichend vi reichlich. Bei Karotten ist gleichfalls ein f/ärrere Verbrauch erforderlich. Einen Anstieg weisen o Zufuhren von grünen Bohnen auf, so daß 0 Märkte in vollem Umfange des Bedarfes verfeye waren. Eine kusreichende Beschickung war auch D Kopfsalat zu beobachten. Salatgurken wurden t genügenden Mengen angeliefert. Günstige LJ kaufsmöglichkeiten bieten sich jetzt ferner bei beln, da die Eigenernte an Frühzwiebeln in volle Gange ist und außerdem auch ausländische Zwieo zur Verfügung stehen.

nen Ilse Genuß 1 v. H. auf 134, Harpener nach Pause 1,25 v.H. auf 130,75, MAN. 50 v.H. auf 142,50, Gessürel 0,50 v. H. auf 126, ferner BMW., Holz­mann und Licht und Kraft je 0,25 v. H. Verein. Stahl mit 97,50, Mannesmann mit 103,13, Rhein» stahl mit 124,75 und Hoesch mit 105,40 blieben behauptet. Von Renten bröckelten 6 v. H. IG. Far­ben auf 120 (120,13) ab, Reichsbahn-VA. notierten unverändert 122,65. Steuergutscheine I hatten bei unveränderten Kursen kleines Geschäft.

Freitag, 11. August, fällt die Abendbörse aus Anlaß der Kundgebung der Wirtschaftskammer Hessen aus.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 10. Aug. Auftrieb: Rinder 828 (gegen 918 am 3.8.), darunter 112 (117) Ochsen, 109 (163) Bullen, 420 (456) Kühe, 187 (182) Fär­sen. Kälber 627 (582), Schafe und Härnmel 92 (113), Schweine 800 (1122). Notiert wurden je 50 Kilogramm Lebendgewicht in RM.: Ochsen a) 44,50 bis 46,50 (45,50 bis 46,50), b) 40 dis 42,50 (42,50), c) 36,50 bis 37,50 (37,50). Bullen a) 43 bis 44,50 (43,50 bis 44,50), b) 40,50 (39,50 bis 40,50). Kühe a) 41,50 bis 44,50 (43 bis 44,50), b) 39 bis 40,50 (39 bis 40,50), c) 30 bis 34,50 (30 bis 34,50), d) 21 bis 25 (18 bis 25). Färsen a) 44 bis 45,50 (45 bis 45,50), b) 40 bis 41,50 (41,50), c) 36,50 (34 bis 36,50). Kälber andere a) 63 bis 65 (62 bis 65), b) 55 bis 59 (55 bis 59), c) 45 bis 50 (47 bis 50 , d) 30 bis 40 (30 bis 40). Härnmel al) 51 (-4 bl) 49 bis 50 (49 bis 50), b2) 43 bis 46 (43 bis 44), c) 40 (38 bis 42). Schafe a) 42 (42), b) 34 bis 39), c) 20 bis 32 (25 bis 32). Schweine a) 62 (62), bl) 61 (61), b2> 60 (60), c) 56 (56), d) 53 (53). Sauen gl) 61 (61). Marktverkauf: Rinder, KiM und Schweine zugeteilt, Härnmel und Schafe mitt*

Oie Strecke

für dos Gießener Rundflreckenrennen.

Das am kommenden Sonntagvormittag statt­findende Gießener Nundstreckenrennen, das auf der Rundstrecke WilhelmstraßeAulw'gRiegelpfad Ludwigstraße durchgeführt wird, wird in drei Klassen gestartet werden. Zuerst gehen die Fahrer der S-Klasse, das sind die Nachwuchsfahrer unserer deutschen Amateure, an den Start. Diese Fahrer haben die Rundstrecke 30maI = 45 km zu durch­fahren. Im Anschluß daran wird das Rennen der 'Geschäftsradfahrer und dieses wiederum in zwei Klassen, für Fahrer unter 18 Jahren und über 18 Jahre, und zwar auf Geschäfts- und Tourenrädern, gestartet. Hier müssen die Teil­nehmer unter 18 Jahren die Strecke fünfmal und diejenigen über 18 Jahre zehnmal bewältigen. Zum Schlüsse startet dann die A= und 8-Klasse, wo die deutsche Amateur-Spitzenklasse am Start sein wird. Diese Fahrer fahren die Runde 50mal 75 Kilometer.

VfB. Reichsbahn Gießen.

Dfv.-Reichsbahn Gießen IVfL. 1860 Marburg I.

Den ersten Spielsonntag des neuen Spieljahres benutzt die Mannschaft des VfB.-Reichsbahn, sich durch ein Freundschaftsspiel gegen die bekannte Els

Die Mannschaft des Luftwaffen-Sportvereins (von links nach rechts): Ahrens, Giesen, Hähne! und Strasen, konnte den feit elf Jahren be­stehenden Rekord in der 4X400-m-Stasfel mit 3:16,8 unterbieten. (Schirner-M.)

Feierstunde am Samstag.

Nachdem bereits am Samstagnachmittag die ersten Hebungen für die Mehrkämpfe bestritten werden, findet am Abend eine Feierstunde statt, in der Kreisleiter Backhaus oder ein Vertreter des Kreis­leiters sprechen wird. Kreisführer Dr. Schäfer wird dann das Fest als Leiter der gesamten Ver­anstaltung übernehmen. In dieser Feierstunde, die durch den Kreisdietwart Dr. Römer gestaltet wird, wirken auch Politische Leiter, SA., NSKK., HI. und Kameraden im NSRL. mit. Dieser ernsten Einstim­mung folgt dann eine Reihe von Vorführungen, die allen Teilnehmern an diesem Festabend schon eine eindringliche Ueberschau über die Arbeit in den ver­schiedenen Fachämtern geben wird. So ist u. a. vor­gesehen, daß die Kreisriege der Geräteturner am Reck und am Barren ihr Können zeigt, die Turne­rinnen des Mtv. Gießen werden mit schönen Hüps- übungen aufwarten, die Turnerinnen des Turnver­eins Heuchelheim werden chorische Gymnastik zeigen, und die Turnerinnen von Wieseck werden mit ihren harmonischen Tänzen zu begeistern wissen. Auch der Turnverein Wetzlar wird zur Verschönerung des Abends beitragen. Die Radfahrer werden durch ein Einer-Kunstfahren und außerdem durch einen Vierer- Einradreigen der Kameraden aus Großen-Linden die Aufmerksamkeit in Anspruch zu nehmen wissen.

Oer Festsonntag.

Der Festsonntag wird zu sehr früher Stunde, be­reits um 5.30 Uhr, das Wecken bringen und um 7 Uhr werden die Wettkämpfer bereits auf den Kampfstätten antreten. Während auf dem Haupt- kampfplah die Mehrkämpfe ausgetragen werden, beginnen auch die Schützen auf den Schießständen und, ebenfalls sehr frühzeitig, die Schwimmer mit ihren WMämjiscn im herrlichen gelegenen Grün-

Fr a n k f u r t a. M., 10. Aug. An der herrschte weitgehendste Zurückhaltung. Die Auf­tragserteilung der Kundschaft blieb klein und zu­fällig, so daß sich die Kurse am Aktienmarkt weiterhin uneinheitlich entwickelten und teilweise verhältnismäßig starke Abweichungen aufwiesen. Bemerkenswert fest blieben IG.. Farben, die 1,40

Das Vundessest in Grimberg.

Das Programm liegt fest. - 1300 Wettkämpfer beteiligt.

die Aktiven zweimal.

Großer Aufmarsch.

Den Höhepunkt des Haupttages des Bundesfestes in Grünberg wird ein festlicher Aufmarsch darstellen, an dem sich restlos alle diejenigen beteiligen werden, die sich der Sache des Reichsbundes für Leibes­übungen unmittelbar verbunden fühlen. Die Partei und Gliederungen werden ebenfalls teilnehmen, dem Aufmarsch zu einer erweiterten Bedeutung verhelfen und damit ihre Verbundenheit mit dem NS-Reichs- bund für Leibesübungen zum Ausdruck bringen. Am Aufmarsch werden neben dem Kreisführer, feinen

Einsatz eines Mannes verlangt, Mfen Senf m unb Handeln von der nationalsozialistischen Weltanschau­ung bestimmt sein muß. Für die Gauhauptstadt sei eine schöpferische Kraft notwendig, die dem natto- nalsozialistischen Bauproaramm gewachsen ist. Wir Nationalsozialisten, so fuhr der Gauleiter fort, wur­den in einer Großstadt nicht eine willkürliche und regellose Zusammenballung der Hausermassen, son­dern einen planvoll eingeleiteten und gesund wach­senden Organismus sehen. Es müsse also eine ein­heitliche Stadtbaukunst am Werke sein, ob es sich nun um Siedlungen, neue Straßen, öffent­liche Bauten oder Grünanlagen handelt. Der ver­antwortliche Leiter des städtischen Bauwesens müsse daher alle Forderungen und Notwendigkeiten des Lebens der Stadt kennen. Der Gauleiter zeigte dann die großen Probleme auf, die verwirklicht werden sollen und an deren Lösung man bereits herange- qangen ist. Die Auflockerung der Altstadt sei im Gange, die Neugestaltung der M a i n- u f er stehe in naher Zukunft. Der Gauleiter unter­strich dann die Notwendigkeit, der Schaffung von Parkplätzen und Großgaragen. Diese Pläne müßten sofort in Angriff genommen werden. Man dürfe hier nicht warten bis der KdF.-Wagen im Verkehr ist. _ ...

Zum Schluß hob der Gauleiter hervor, daß für Stadtbaurat Arntz alle Voraussetzungen zu einer erfolgreichen und produktiven Arbeiten gegeben sind. Unter diesen Umständen müsse es ihm gelingen, Frankfurt a. M. in der äußeren Gestaltung die Form zu geben, die allein ihr als Gauhauptstadt würdig ist.

Anschließend nahm der Oberbürgermeister die Ver­pflichtung des neuen Stadtbaurates vor.

Buderus'sche Eisenwerke, Wehlar.

Fwd. Auf Antrag eines Bankenkonsortiums un­ter Führung der Mitteldeutschen Creditbank, Nie­derlassung der Commerz- und Privatbank, Frank- urt a. M., sind dieser Tage die restlichen 6 Mil­lionen RM. Aktien der AG. Buderussche Eisen­werke, Wetzlar, zur Notierung an der Frankfurter Börse, und soeben auch an der Berliner Börse, zu­gelassen worden, so daß jetzt das gesamte AK. von 26 Millionen RM. notiert wird. Laut dem beige­gebenen Prospekt chnd in den restlichen 6 Millionen NM. Aktien 4,31 Mill. RM. Aktien enthalten, die den Restbetrag des bei der Goldmarkumstellung ge­mäß §31 Abs. 2 der Durchführungsverordnung zum Goldbilanzierungsgesetz vom 28. März 1924 be­handelten Aktienbetrages darstellten. Der in Gold­mark umgerechnete, eingezahlten Nennbetrag dieser Aktien beträgt 65 446 GM. In der Bilanz sind diese Aktien alsAusgleichsposten wegen Dorrats­aktien" mit 3,39 Mill. RM. aktiviert.

Dem Prospekt liegt der Jahresabschluß für 1938 zugrunde. In den Jahren 1934 und 1935 wurden jeweils 4 v. H. und in den letzten drei Jahren je­weils 5 v. H. Dividende ausgeschüttet. Die Gesamt­umsätze für die letzten drei Jahre werden wie folgt beziffert: 1936 = 56,34, 1937 = 60,98 und 1938 -- 58,29 Mill. RM., wobei im letzten Jahr infolge der Herstellungsbeschränkung im Bauguß ein Umsatz­rückgang um fast 4,5 v. H. eintrat. Bereits im letz­ten Bericht und auch jetzt im Prospekt wird mitge­teilt, daß der Umsatzrückgang des Vorjahres völlig ausgeglichen werden konnte und daß die Gesellschaft in das neue Jahr mit einem großen Auftragsbe­stand eingetreten fei. Der Bedarf bleibt weiterhin lebhaft, so daß die Beschäftigungsaussichten der 10 376 Mann betragenden Gefolgschaft günstig be­urteilt werden könnten. Letzter Frankfurter Kurs

werden sich Radballkämpfe liefern, und der Nach, wuchs der Radfahrer wird mit einem Kunstfahren in Erscheinung treten. Leichtathletische Kampfe. Staffeln, Freiübungen der Turnerinnen usw. wer­den den Nachmittag ausfüllen. Der abschließende Aufmarsch aller Teilnehmer zur Siegerehrung wird noch einmal eindrucksvoll den GedankenEm Volk in Leibesübungen" dokumentieren. Die Sieger- ehrung wird für diese Heerschau der Leibesübungen in unserer engsten Heimat der krönende Abschluß 1C2)ie Wünsche aller Beteiligten treffen sich..nun in der einen Erwartung, daß dem Bundesfest günstiges Wetter beschieden sein möge und dadurch der Er­folg erreicht wird, der dem großen Aufwand an idealistischer Arbeit entspricht.

engsten Mitarbeitern und neben den Kreis,achwar- ten auch alle Vereinsführer des Kreises 8 in Reih und Glied erwartet. Im Rahmen des großen Auf­marsches werden die Gießener Radfahrer in an- chaulicher Weise die Entwicklung des Fahrrades zeigen, und Alsfelder Radfahrer werden mit einigen blumengeschmückten Kraftwagen beteiligt sein.

Nach dem festlichen Aufmarsch wird der Nachmit­tag ausgefüllt sein von verschiedenen Vorführun­gen, vom Vereinsriegenturnen und von den Spie­len. FC.Teutonia" Watzenborn-Steinberg und Sportverein 06 Alsfeld werden sich in einem Fuß­ballspiel gegenüberstehen, die Turnvereine Hörns­heim und Lützellinden werden mit einem schönen Spiel für die Sache des Handballs werben, außer­dem sind Korbballspiele vorgesehen. Die Radfahrer

Die bauliche Gestaltung der Gauhauptstadt.

Frankfurt muß in baulicher Gestaltung einer Sauhauptstadt würdig sein.

Aehnlich wie das Deutsche Alpenkorps während des Weltkrieges das Edelweiß führte, wurde dieses nun auch für die heutige Gebirgstruppe eingeführt. Das Bild zeigt links die Bergmutze mit dem Abzeichen und rechts eine Offiziersdienstmutze, bei der sich das Abzeichen unterhalb des Hoheitszeichens befindet. Unten links das Abzeichen für die Dergmutze, m der Mitte das für den Aermelauffchlag und rechts das für die Dienstmütze. (Scherl-Bilderdienst-M.)

Wirtschaft.