Ausgabe 
11.7.1939
 
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I Llrlaubswetter für jeden Geschmack.

Oer Spätsommer verspricht, besonders schön zu werden.

Wenn das Wetter für den Urlaub auch nicht das Entscheidende ist man kann sich bekanntlich auch bei schlechtem Wetter gut erholen so tragen Sonnenschein und Wärme doch ganz wesentlich dazu bei, die Ferienwochen zu verschönern. Es ist daher nur zu begreiflich, daß die Reiselustigen möglichst genau und möglichst zuverlässig wissen möchten? ob nun gerade ihre Urlaubszeit und ihr Urlaubsziel im Zeichen guten Wetters stehen werden. Nun kann die meteorologische Wissenschaft ihre Wettervorhersagen zwar in genauer zeitlicher Abgrenzung für 48 Stunden und in all­gemeiner Wettertendenzangabe f ü r zehn Tage machen, darüber hinaus aber wird sie sich aus guten Gründen einer gewissen Zurückhaltung be­fleißigen. Immerhin ist es ihr möglich, aus man­cherlei Erfahrungsregeln und allgemeingültigen Ge­setzmäßigkeiten Schlüsse auf die Sommerwetter­gestaltung zu ziehen. So läßt zum Beispiel die Tatsache, daß der Frühling dieses Jahres im all­gemeinen kühl und unfreundlich war, die Wahr­scheinlichkeit offen, daß der Hauptsommer eine Reihe längerer Schönwetter­perioden bringt, jedenfalls aber eine Tendenz aufweist, die den durchschnittlichen Ansprüchen an das Sommerwetter gerecht wird.

Ein weiterer Faktor für eine verhältnismäßig günstige Ausrichtung des uns noch bevorstehenden Sommerwetters kann in der Ueberroinbung des sogenannten Sonnenflecken maxim ums ge­sehen werden, das die letzten beiden Sommer be­herrschte und dem Wetteroerlauf einen sehr un­ruhigen, zu Extremen neigenden Charakter gab. In diesem Jahre befinden mir uns im abstei­gen d e n Stadium der Sonnenfleckenkurve, womit sich begründete Aussicht auf einen auch weiterhinnormalen", d. h. im ganzen freundlichen Sommer ergibt. Diese Aus­sichten sind reisemäßig nicht zu unterschätzen, denn sie garantieren einen Sommer, der von groben Ent­täuschungen frei ist. Daß jeder Ferienreisende ein oder zwei Tage regnerisches Wetter in Kauf nehmen muß, ist klar, aber er wird mit gleicher Sicherheit auf die überwiegende Zahl freundlicher und schöner Tage rechnen können. Da sich der deutsche Sommer im allgemeinen gerade in seiner zweiten Hälfte stabilisiert also im August und September so ergibt sich-für die spätsommerliche Reise noch eine besondersgünstige Chance, die man nicht übersehen sollte. Die Annahme, daß nur im Juli das Wetter wirklich schön sei und daß nur in dieser sogenannten Hauptsaison das Reisen

von Erfolg begleitet sei, ist in keiner Weise be­gründet.

Doch der Reiselustige darf bei seinen sommerlichen Planungen nicht nur an das rein Wettermäßige denken, sondern muß auch berücksichtigen, daß das heutige Großdeutschland einen so umfangreichen und vielseitigen Klimaraum besitzt, daß man sich das Wetter sozusagen a u s s u ch e n kann. Man muß. wenn man in die Ferien reift, auch einige geographische und klimakundliche Ueberlegungen anstellen. Wer an d i e See ober ins Hoch­gebirge fährt, darf gewisse Tücken des sommer­lichen Wettergottes nicht übersehen. Unsere deutschen Seeküsten liegen in der unmittelbaren Einfluß­sphäre des launischen ozeanischen West­windes; auch unsere mittel- und westdeutschen Landschaften sind den üblichen Störungen des Ozeans verhältnismäßig leicht ausgesetzt. Aber dieser Störungseinfluß ist keineswegs als unfreund­licher Charakter zu werten. Es gibt viele Reise­lustige, die ein mäßig warmes, in der äußeren Gestalt wechselndes Sommerwetter dem dauernden Sonnenbrand und der gleichmäßigen starken Wärme vorziehen, ganz abgesehen davon, daß die Strand- unb Gebirgsfeiern mancherlei anbere Besonber- heiten bieten.

Anberseits besitzt Großbeutschlanb in ben neu- hinzugekommenen Gebieten von Subetenlanb, B ö hm en, Mähren 'unb ber OJt mark Klimabezirke, bie mit ber ozeanischen nommer- roetterftrutfur bes westlich gelegenen Reichsgebietes kaum zu tun haben. Diese östlichen Teile Groß- deutschlanbs gehören bem sogenannten Konti­nentalklimaraum an. Ein derartiges Klima zeichnet sich im Sommer durch erheblich größere und beständigere Wärme aus, die wohl hin und wieder explosionsartig Wetterstürze mit sich ver­bindet, niemals aber tagelang dauernde Abschnitte unfreundlichen Wetters nach sich zieht. Das Gewitter unb bie Regenschauer bes sommerlichen Kontinen­talklimas brechen ein unb ziehen schnell vorüber, anschließend lacht mieber bie Sonne. Dieser Wetter­typ ist übrigens auch schon in ben schlesischen und ostpreußischen Landgebieten anzutreffen. Man kann also abschließend zweierlei feststellen: einmal, daß die allgemeinen Wetteraussichten für den weiteren Verlauf des Sommers durchaus ermuti­gend sind, dann, daß irgendwo im Großdeutschen Reich wohl immer gut Wetter anzutreffen sein wird. Man muß es nur zu finden wissen und seine Reisepläne darauf einstellen. M. Lammert.

fert. Unter den Schwerverletzten befindet sich auch der Fahrer des Leerzuges, während der andere Fahrer keine Verletzungen erlitt, lieber die Ursache des Zusammenstoßes erfahren wir, daß der Leerzug bereits an der Station Friedrichsbrücke auf das falsche Gleis geleitet worden war und auf bem falschen Gleis bie ganze Strecke bis zur Un­fallstelle zurückgelegt hatte-.

Schwere Brandkatastrophe in Marokko.

Die Pariser Blätter melben, daß das große Scha­denfeuer, das Ende vergangener Woche bie Gegenb von Ouled-youb in Marokko heimsuchte, und Getreidefelder von 50 Ouadratkilo- meter Umfang zerstörte, achtzehn Todes­opfer gefordert hat. Vierzig Personen, in der Mehrzahl Eingeborene, werden vermißt. 800 Stück Vieh sind in den Flammen umgekommen. Der Sachschaden wird auf 10 Millionen Franken geschätzt.

Wirbelsturm ifl Padua.

In der oberitalienischen Stabt Padua brachte ein Wirbelsturm eine große im Bau befinbliche Auto­garage zum Einsturz. Hierbei würben zwan­zig Arbeiter von den Trümmern ver­schüttet. Einer der Arbeiter wurde getötet, sieben verletzt. An anderen Stellen ber Stadt wur­den Bäume entwurzelt, Fensterscheiben eingedrückt und Dächer abgebetft. Der Telephonverkehr war für einige Stunden unterbrochen. Auch in der Um­gebung ereigneten sich schwere Schäden. Ein Haus in Pordenone wurde vollkommen zerstört. Am Montagabend wurde in Vittorio-Veneto ein Erd - beben st bemerkt. Auch in den höhergelegenen Punkten der Stadt T r i e st wurde es bemerkt.

Durch e^nen Fehlschuß gelötet.

In N e u e n h a i n im Taunus wurde ein 75jäh- nger Mann, als er über den Hof ging, plötzlich von einem Schuß getroffen, der feinen Tod ver­ursachte. Wer diesen verhängnisvollen Schuß ab­gegeben hat, konnte noch nicht festgestellt werden. Die Leiche wurde beschlagnahmt.

Ausgediente Soldaten kehren in ihre Zivilderuse zurück.

Die Richtlinien über Eingliederung der gedienten Soldaten in den Zivilberuf sind ergänzt worden, wie das Oberkommando ber Wehrmacht bekanntgibt. Es bleibt bei ber bev orzugte n Vermitt­lung in Arbeitsplätze der freien Wirt­schaft für Soldaten, die nach erfüllter aktiver Dienstpflicht in Ehren oder unverschuldet früljer aus bem aktiven Wehrdienst entlassen werden. Die Vermittlung liegt ben Arbeitsämtern ob. Die Vor­bereitungen durch bie Fürsorgebienststellen sollen sich lediglich auf bie Soldaten erstrecken, die vor ihrer Entlassung sich einen Arbeitsplatz selbst nicht sichern können. Soldaten, die nach ihrer Entlassung einen Arbeitsplatz durch das Arbeitsamt erstreben, melden sich späte st ens am dritten Werktag nach der Entlassung bei dem für den künftigen Wohnort zuständigen Arbeitsamt und legen dort ihren Wehrpaß vor. Soldaten, die einen Beruf erlernt haben, ist dringend zu raten, ihn weiter auszuüben. Wer wegen ber Rückkehr in ben früheren Betrieb Schwierig­keiten hat, soll sich bem Arbeitsamt anvertrauen. Soldaten, die zuletzt in ber Land- und Forst- wirtschaft, im Bergbau (mit Ausnahme des Steinkohlenbergbaues), ber chemischen Jndu- ft r i e , ber Baustoffherstellung unb ber Eisen- unb Metallwirtschaft beschäftigt waren, müssen sich an ihr Arbeitsamt roenben, wenn sie Arbeit außerhalb des früheren Wirt­schaftszweiges aufnehmen wollen. Metallarbeiter unb Arbeitskräfte für die Bauwirtschaft dürfen nur mit Zustimmung des Arbeitsamts eingestellt werben, das für ben einfteüenben Betrieb zuständig ist. Sol­daten, die nicht auf ihren alten Arbeits­platz zurückkehren ober die ihren Beruf wechseln wollen, haben sich ebenfalls mit dem zuständigen Arbeitsamt in Verbindung zu setzen. Da dieArbeitsaussichten in Großstädten nicht so günstig sind, wie auf bem Lande oder in Klein- und Mittel­städten, sollen Soldaten ohne die Sicherheit, auch wirklich Arbeit zu erhalten, nicht nach Groß­städten entlassen werden es sei bertn, daß sie von dort ftammen und von dort einberufen wur­den. Soldaten, die sich erstmalig um Stellen für Arbeiter oder Angestellte des öffentlichen Dien st es und behördlicher Betriebe be­werben unb dafür geeignet sind, haben den Vor­rang vor Bewerbern gleicher Eignung, die nicht ober noch nicht als Soldat gedient haben. Entsprechen­des gilt für Soldaten, die den Beamtenberuf a I s Zivilanwärter erstreben.

Der Llebergang deralten" Goldaien ins Berufsleben.

Die Einzelheiten, bie der Reichstreubund der Be­rufssoldaten aus der Feder von Major Linde über bas neue Reichsgesetz zur Regelung der Dienstzeit­fürsorge und -Versorgung berichtet, geben einen guten Ueberblitf über die umfassende Form, mit der unser Volksheer für bie ausscheidenben langdienen- ben Soldaten eintritt. Die Wehrmacht kann je nach dem Bedürfnis den einzelnen Mann zu einer länge- renDienstzeit bis zu 5 Jahren verpflichten. Wer die­ser Verpflichtung genügt, hat je nach der Dauer ber Verlängerung beim Ausscheiben einen Anspruch auf eine Dienstbelohnung bis zu 600 RM. Außer- bem wird ein Berechtigungsschein ausgestellt, auf Grund dessen der Reservist bevorzugt in einen neuen Arbeitsplatz einzustellen ist.

Als Berufssoldaten werden Unteroffiziere bezeichnet, die sich bis zu 12 Jahren verpflichten. Scheiden sie vor Ablauf dieser Zeit aus, weil sie arbeitsverwendungsunfähig wurden, so erhalten sie eine Dienstbelohnung bis zu 1000 RM., Dauerrente mit Kinderzuschlägen und Umzugsgeld.

Die eigentliche Zivilversorgung setzt bei Unteroffizieren (Feldwebeln Usw.) nach ber vollende­ten zwölfjährigen Dienstzeit ein. Erfolgt ber Ein­tritt in einen freien Beruf, so kommt bie Dienst­belohnung mit 1200 RM. zur Auszahlung, dazu tritt eine Abfinbung von 8000 RM., Kinberbeihil- fen für brei Jahre unb Umzugsgeld. Betrug die Dienstzeit länger als 12 Jahre, erhöht sich bie Dienst- belohnung. Wenn ber Ausscheidende eine Neu­bauernstelle übernimmt, erhöht sich bie Abfinbung. Der Sinn biefer Regelung ist klar, er geht dahin, den alten Soldaten den Eintritt in eine selbständige

Existenz zu ermöglichen, darüber hinaus tüchtige Kräfte für das flache Land zu gewinnen.

Berufssoldaten, die in ein Beamtenverhältnis treten wollen, find Militäranwärter. Daß für ihre Ausbildung des künftigen Beamtenberufs alle Vorbereitungen durch Fachschulen und dgl. ge­troffen sind, ist selbstverständlich. Sie erhalten eine Uebergangsbeihilfe, bie nach zwölfjähriger Dienst­zeit 750 RM. beträgt und bis die planmäßige Anstellung als Beamter erfolgt ist, Militär­anwärterbezüge. Die Berufung in eine Beamten­stelle tritt an bie Stelle ber Dienstbelohnung. Die Sicherung ber Existenz ist damit gegeben. Soldaten, die nach dem früheren Recht schon eine Uebergangs­beihilfe bezogen, erhalten bei ihrer Entlassung, wenn sie Anspruch auf Dienstbelohnung ober Uebergangs­beihilfe haben, minbeftens 1500 RM.

Die Fürsorge bei den ausscheidenben Offizie­ren regelt sich nach anderen Grundsätzen. Hier ist zu berücksichtigen, baß ein Offizier oft schon vor bem 50. Lebensjahr ausscheibet, während der Be­amte erst mit 65 Jahren pensioniert wird. Es wird eine Kapitalabfindung gewährt, die zum Grund­erwerb ober zur Erleichterung des Berufswechsels dienen soll. Sie beträgt bas siebeneinhalbfache bes letzten Jahresgehalts. Dafür wird zehn Jahre lang ii 5'"'i b's Ruhegehalts nicht gezahlt.

Kleine politische Nachrichten.

Nach Teilnahme amTag des Heeres" in Karls- Horst am 9. Juli hat der Oberbefehlshaber des Hee­res, Generaloberst v. Brauchitsch, einen mehr­wöchigen Erholungsurlaub angetreten.

Zwischen der deutschen und der franzö­sischen Regierung ist mit bem Ziel der Auf­rechterhaltung einer möglichst großen Ausfuhr des Protektorats Böhmen und Möh­

ren nach Frankreich eine Lifte der von Frankreich | für die Einfuhr von Waren des Protektorats zu erteilenden Kontingente vereinbart worden.

Auf der Montagssitzung der Bank für In. ternationalen Zahlungsausgleich in Basel beachtete Reichswirtschaftsminister unb Reichsbankpräsident Funk über bas neue Reichs­bankgesetz, das das Verhältnis der Reichsbank zur BIZ. nicht berühre. Der Präsident des Verwal. tungsrates, Sir Otto Niemeyer, berichtete über bie Geschäftsentwicklung im abgelaufenen Monat, die Bilanzsumme konnte sich gegenüber den leicht ab­schwächenden Tendenzen des Mai von 576,3 auf 589,2 Millionen Franken erhöhen. Die statutenge­mäß bis 1. Juli zurückgestellten Dividenden­auszahlung en sind nun in Golbfrankcn vor­genommen worden.

Der spanische Sozialistenführer und ehemalige Cortezpräfident Julian B e st e i r o , der am Ende des spanischen Krieges dem sog. Madrider Derteidi- gungsausschuß angehörte, ist vom Kriegsgericht zu 30 Jahren Gefängnis verurteilt worden. Der Staatsanwalt hatte gegen ihn die Todesstrafe be­antragt.

AattonalsozialistischeWohnungSpolitil. *

Stockholm, 10. Juli. (DNB.) Der 17. Inter» j nationale Kongreß für Wohnungswesen und Städtebau wurde durch seinen Präfi-

deuten, Oberbürgermeister Dr. Ströhlin (Stutt- i gart), eröffnet. 26 Länder find auf dem Kongreß vertreten, lieber bie erste Hauptfrage des Kongresses > Wohnungsbau für besondere Bevölkerungsgruppen" ( sprach der Vertreter Hollands, de Jonge v.an E11 e m e e t aus Amsterdam. Reichsarbeitsminister S e l d t e legte darauf die Wohnungspolitik int nationalsozialistischen Staat bar, bie in ber Schaf- ; fung gesunden und ausreichenden Wohnraumes ; gerade für bie minderbemittelten Volksgenossen das Kernstück einer gesunden Sozialpolitik erblicke. Hand in Hand hiermit gehe die Wohnungsfürsorge für die kinderreichen Familien, die eine woh- nungspolitisch gesunde Lenkung der Wohnbautätig- feit gewährleisten solle. Es handelt sich hierbei im einzelnen um Kleinsiedlungen, Volkswohnungen und Landarbeiterwohnungen. Seit 1933 seien etwa 1,9 Millionen Wohnstätten hauptsächlich für Minder­bemittelte geschaffen worden. Im laufenden Jahre könne mit der Errichtung von etwa 300 000 neurt- Wohnungen gerechnet werden.

Wetterbericht

Mit einer West- bis Nordwestströmung wird Deutschland mit kalter Meeresluft überflutet, in deren Bereich es am Montag auch in unserem Gebiet zu Schauertätigkeit kam. Mit der Ver­flachung der Kaltluftgegensätze über Europa läßt die Kaltluftzufuhr wieder nach, doch bleibt, vor allem für die nördlichen Gebiete bes Reiches, noch Unbe­ständigkeit erhalten.

Vorhersage für Mittwoch: Veränder­lich, dabei vielfach heiter und südlich der Kamm­linie des Taunus, Spessart und der Rhön im all­gemeinen auch trocken. Nach Norden hin noch Nei­gung zu einzelnen Niederschlägen bei abflauenben Winden aus West bis Nord. Tagsüber wieder leichte Wärmezunahme.

Vorhersage für Donnerstag: Im wesentlichen freundlich und etwas wärmer

Lufttemperaturen am 10. Juli: mittags 14,2 Grad Celsius, abends 13,2 Grad; am 11. Juli: morgens 11,6 Grad. Maximum 19,0 Gfrab, Minimum 10,0 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 10. Juli: abends 18,9 Grad; am 11. Juli: morgens 15,7 Grad. Niederschläge 2,3 mm. Sonnen­scheindauer 5,2 Stunden.

Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blum­schein. Verantwortlich für Politik und die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot (beurlaubt), i. V.: Dr. Fr. W. Lange; für Stadt Gießen, Provinz und Wirtschaft: Ernst Blumschein; für Sport: Heinrich Ludwig Neuner. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der An­zeigen: Theodor Kümmel. 2). 21. VI. 1939: über 9000. Druck und Verlag: Brühlfche Universitätsdruckerei, R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugs­preis 2,05 RM. einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufs, preis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illu­strierten 5 Pf. mehr. Zur Zeit ist Preisliste Nr. 4 vom 1. September 1937 gültig.

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