I Llrlaubswetter für jeden Geschmack.
Oer Spätsommer verspricht, besonders schön zu werden.
Wenn das Wetter für den Urlaub auch nicht das Entscheidende ist — man kann sich bekanntlich auch bei schlechtem Wetter gut erholen — so tragen Sonnenschein und Wärme doch ganz wesentlich dazu bei, die Ferienwochen zu verschönern. Es ist daher nur zu begreiflich, daß die Reiselustigen möglichst genau und möglichst zuverlässig wissen möchten? ob nun gerade ihre Urlaubszeit und ihr Urlaubsziel im Zeichen guten Wetters stehen werden. Nun kann die meteorologische Wissenschaft ihre Wettervorhersagen zwar in genauer zeitlicher Abgrenzung für 48 Stunden und in allgemeiner Wettertendenzangabe f ü r zehn Tage machen, darüber hinaus aber wird sie sich aus guten Gründen einer gewissen Zurückhaltung befleißigen. Immerhin ist es ihr möglich, aus mancherlei Erfahrungsregeln und allgemeingültigen Gesetzmäßigkeiten Schlüsse auf die Sommerwettergestaltung zu ziehen. So läßt zum Beispiel die Tatsache, daß der Frühling dieses Jahres im allgemeinen kühl und unfreundlich war, die Wahrscheinlichkeit offen, daß der Hauptsommer eine Reihe längerer Schönwetterperioden bringt, jedenfalls aber eine Tendenz aufweist, die den durchschnittlichen Ansprüchen an das Sommerwetter gerecht wird.
Ein weiterer Faktor für eine verhältnismäßig günstige Ausrichtung des uns noch bevorstehenden Sommerwetters kann in der Ueberroinbung des sogenannten Sonnenflecken maxim ums gesehen werden, das die letzten beiden Sommer beherrschte und dem Wetteroerlauf einen sehr unruhigen, zu Extremen neigenden Charakter gab. In diesem Jahre befinden mir uns im absteigen d e n Stadium der Sonnenfleckenkurve, womit sich begründete Aussicht auf einen auch weiterhin „normalen", d. h. im ganzen freundlichen Sommer ergibt. Diese Aussichten sind reisemäßig nicht zu unterschätzen, denn sie garantieren einen Sommer, der von groben Enttäuschungen frei ist. Daß jeder Ferienreisende ein oder zwei Tage regnerisches Wetter in Kauf nehmen muß, ist klar, aber er wird mit gleicher Sicherheit auf die überwiegende Zahl freundlicher und schöner Tage rechnen können. Da sich der deutsche Sommer im allgemeinen gerade in seiner zweiten Hälfte stabilisiert — also im August und September — so ergibt sich-für die spätsommerliche Reise noch eine besondersgünstige Chance, die man nicht übersehen sollte. Die Annahme, daß nur im Juli das Wetter wirklich schön sei und daß nur in dieser sogenannten Hauptsaison das Reisen
von Erfolg begleitet sei, ist in keiner Weise begründet.
Doch der Reiselustige darf bei seinen sommerlichen Planungen nicht nur an das rein Wettermäßige denken, sondern muß auch berücksichtigen, daß das heutige Großdeutschland einen so umfangreichen und vielseitigen Klimaraum besitzt, daß man sich das Wetter sozusagen a u s s u ch e n kann. Man muß. wenn man in die Ferien reift, auch einige geographische und klimakundliche Ueberlegungen anstellen. Wer an d i e See ober ins Hochgebirge fährt, darf gewisse Tücken des sommerlichen Wettergottes nicht übersehen. Unsere deutschen Seeküsten liegen in der unmittelbaren Einflußsphäre des launischen ozeanischen Westwindes; auch unsere mittel- und westdeutschen Landschaften sind den üblichen Störungen des Ozeans verhältnismäßig leicht ausgesetzt. Aber dieser Störungseinfluß ist keineswegs als unfreundlicher Charakter zu werten. Es gibt viele Reiselustige, die ein mäßig warmes, in der äußeren Gestalt wechselndes Sommerwetter dem dauernden Sonnenbrand und der gleichmäßigen starken Wärme vorziehen, ganz abgesehen davon, daß die Strand- unb Gebirgsfeiern mancherlei anbere Besonber- heiten bieten.
Anberseits besitzt Großbeutschlanb in ben neu- hinzugekommenen Gebieten von Subetenlanb, B ö hm en, Mähren 'unb ber OJt mark Klimabezirke, bie mit ber ozeanischen nommer- roetterftrutfur bes westlich gelegenen Reichsgebietes kaum zu tun haben. Diese östlichen Teile Groß- deutschlanbs gehören bem sogenannten Kontinentalklimaraum an. Ein derartiges Klima zeichnet sich im Sommer durch erheblich größere und beständigere Wärme aus, die wohl hin und wieder explosionsartig Wetterstürze mit sich verbindet, niemals aber tagelang dauernde Abschnitte unfreundlichen Wetters nach sich zieht. Das Gewitter unb bie Regenschauer bes sommerlichen Kontinentalklimas brechen ein unb ziehen schnell vorüber, anschließend lacht mieber bie Sonne. Dieser Wettertyp ist übrigens auch schon in ben schlesischen und ostpreußischen Landgebieten anzutreffen. Man kann also abschließend zweierlei feststellen: einmal, daß die allgemeinen Wetteraussichten für den weiteren Verlauf des Sommers durchaus ermutigend sind, dann, daß irgendwo im Großdeutschen Reich wohl immer gut Wetter anzutreffen sein wird. Man muß es nur zu finden wissen und seine Reisepläne darauf einstellen. M. Lammert.
fert. Unter den Schwerverletzten befindet sich auch der Fahrer des Leerzuges, während der andere Fahrer keine Verletzungen erlitt, lieber die Ursache des Zusammenstoßes erfahren wir, daß der Leerzug bereits an der Station Friedrichsbrücke auf das falsche Gleis geleitet worden war und auf bem falschen Gleis bie ganze Strecke bis zur Unfallstelle zurückgelegt hatte-.
Schwere Brandkatastrophe in Marokko.
Die Pariser Blätter melben, daß das große Schadenfeuer, das Ende vergangener Woche bie Gegenb von Ouled-youb in Marokko heimsuchte, und Getreidefelder von 50 Ouadratkilo- meter Umfang zerstörte, achtzehn Todesopfer gefordert hat. Vierzig Personen, in der Mehrzahl Eingeborene, werden vermißt. 800 Stück Vieh sind in den Flammen umgekommen. Der Sachschaden wird auf 10 Millionen Franken geschätzt.
Wirbelsturm ifl Padua.
In der oberitalienischen Stabt Padua brachte ein Wirbelsturm eine große im Bau befinbliche Autogarage zum Einsturz. Hierbei würben zwanzig Arbeiter von den Trümmern verschüttet. Einer der Arbeiter wurde getötet, sieben verletzt. An anderen Stellen ber Stadt wurden Bäume entwurzelt, Fensterscheiben eingedrückt und Dächer abgebetft. Der Telephonverkehr war für einige Stunden unterbrochen. Auch in der Umgebung ereigneten sich schwere Schäden. Ein Haus in Pordenone wurde vollkommen zerstört. Am Montagabend wurde in Vittorio-Veneto ein Erd - beben st oß bemerkt. Auch in den höhergelegenen Punkten der Stadt T r i e st wurde es bemerkt.
Durch e^nen Fehlschuß gelötet.
In N e u e n h a i n im Taunus wurde ein 75jäh- nger Mann, als er über den Hof ging, plötzlich von einem Schuß getroffen, der feinen Tod verursachte. Wer diesen verhängnisvollen Schuß abgegeben hat, konnte noch nicht festgestellt werden. Die Leiche wurde beschlagnahmt.
Ausgediente Soldaten kehren in ihre Zivilderuse zurück.
Die Richtlinien über Eingliederung der gedienten Soldaten in den Zivilberuf sind ergänzt worden, wie das Oberkommando ber Wehrmacht bekanntgibt. Es bleibt bei ber bev orzugte n Vermittlung in Arbeitsplätze der freien Wirtschaft für Soldaten, die nach erfüllter aktiver Dienstpflicht in Ehren oder unverschuldet früljer aus bem aktiven Wehrdienst entlassen werden. Die Vermittlung liegt ben Arbeitsämtern ob. Die Vorbereitungen durch bie Fürsorgebienststellen sollen sich lediglich auf bie Soldaten erstrecken, die vor ihrer Entlassung sich einen Arbeitsplatz selbst nicht sichern können. Soldaten, die nach ihrer Entlassung einen Arbeitsplatz durch das Arbeitsamt erstreben, melden sich späte st ens am dritten Werktag nach der Entlassung bei dem für den künftigen Wohnort zuständigen Arbeitsamt und legen dort ihren Wehrpaß vor. Soldaten, die einen Beruf erlernt haben, ist dringend zu raten, ihn weiter auszuüben. Wer wegen ber Rückkehr in ben früheren Betrieb Schwierigkeiten hat, soll sich bem Arbeitsamt anvertrauen. Soldaten, die zuletzt in ber Land- und Forst- wirtschaft, im Bergbau (mit Ausnahme des Steinkohlenbergbaues), ber chemischen Jndu- ft r i e , ber Baustoffherstellung unb ber Eisen- unb Metallwirtschaft beschäftigt waren, müssen sich an ihr Arbeitsamt roenben, wenn sie Arbeit außerhalb des früheren Wirtschaftszweiges aufnehmen wollen. Metallarbeiter unb Arbeitskräfte für die Bauwirtschaft dürfen nur mit Zustimmung des Arbeitsamts eingestellt werben, das für ben einfteüenben Betrieb zuständig ist. Soldaten, die nicht auf ihren alten Arbeitsplatz zurückkehren ober die ihren Beruf wechseln wollen, haben sich ebenfalls mit dem zuständigen Arbeitsamt in Verbindung zu setzen. Da dieArbeitsaussichten in Großstädten nicht so günstig sind, wie auf bem Lande oder in Klein- und Mittelstädten, sollen Soldaten ohne die Sicherheit, auch wirklich Arbeit zu erhalten, nicht nach Großstädten entlassen werden — es sei bertn, daß sie von dort ftammen und von dort einberufen wurden. Soldaten, die sich erstmalig um Stellen für Arbeiter oder Angestellte des öffentlichen Dien st es und behördlicher Betriebe bewerben unb dafür geeignet sind, haben den Vorrang vor Bewerbern gleicher Eignung, die nicht ober noch nicht als Soldat gedient haben. Entsprechendes gilt für Soldaten, die den Beamtenberuf a I s Zivilanwärter erstreben.
Der Llebergang der „alten" Goldaien ins Berufsleben.
Die Einzelheiten, bie der Reichstreubund der Berufssoldaten aus der Feder von Major Linde über bas neue Reichsgesetz zur Regelung der Dienstzeitfürsorge und -Versorgung berichtet, geben einen guten Ueberblitf über die umfassende Form, mit der unser Volksheer für bie ausscheidenben langdienen- ben Soldaten eintritt. Die Wehrmacht kann je nach dem Bedürfnis den einzelnen Mann zu einer länge- renDienstzeit bis zu 5 Jahren verpflichten. Wer dieser Verpflichtung genügt, hat je nach der Dauer ber Verlängerung beim Ausscheiben einen Anspruch auf eine Dienstbelohnung bis zu 600 RM. Außer- bem wird ein Berechtigungsschein ausgestellt, auf Grund dessen der Reservist bevorzugt in einen neuen Arbeitsplatz einzustellen ist.
Als Berufssoldaten werden Unteroffiziere bezeichnet, die sich bis zu 12 Jahren verpflichten. Scheiden sie vor Ablauf dieser Zeit aus, weil sie arbeitsverwendungsunfähig wurden, so erhalten sie eine Dienstbelohnung bis zu 1000 RM., Dauerrente mit Kinderzuschlägen und Umzugsgeld.
Die eigentliche Zivilversorgung setzt bei Unteroffizieren (Feldwebeln Usw.) nach ber vollendeten zwölfjährigen Dienstzeit ein. Erfolgt ber Eintritt in einen freien Beruf, so kommt bie Dienstbelohnung mit 1200 RM. zur Auszahlung, dazu tritt eine Abfinbung von 8000 RM., Kinberbeihil- fen für brei Jahre unb Umzugsgeld. Betrug die Dienstzeit länger als 12 Jahre, erhöht sich bie Dienst- belohnung. Wenn ber Ausscheidende eine Neubauernstelle übernimmt, erhöht sich bie Abfinbung. Der Sinn biefer Regelung ist klar, er geht dahin, den alten Soldaten den Eintritt in eine selbständige
Existenz zu ermöglichen, darüber hinaus tüchtige Kräfte für das flache Land zu gewinnen.
Berufssoldaten, die in ein Beamtenverhältnis treten wollen, find Militäranwärter. Daß für ihre Ausbildung des künftigen Beamtenberufs alle Vorbereitungen durch Fachschulen und dgl. getroffen sind, ist selbstverständlich. Sie erhalten eine Uebergangsbeihilfe, bie nach zwölfjähriger Dienstzeit 750 RM. beträgt und — bis die planmäßige Anstellung als Beamter erfolgt ist —, Militäranwärterbezüge. Die Berufung in eine Beamtenstelle tritt an bie Stelle ber Dienstbelohnung. Die Sicherung ber Existenz ist damit gegeben. Soldaten, die nach dem früheren Recht schon eine Uebergangsbeihilfe bezogen, erhalten bei ihrer Entlassung, wenn sie Anspruch auf Dienstbelohnung ober Uebergangsbeihilfe haben, minbeftens 1500 RM.
Die Fürsorge bei den ausscheidenben Offizieren regelt sich nach anderen Grundsätzen. Hier ist zu berücksichtigen, baß ein Offizier oft schon vor bem 50. Lebensjahr ausscheibet, während der Beamte erst mit 65 Jahren pensioniert wird. Es wird eine Kapitalabfindung gewährt, die zum Grunderwerb ober zur Erleichterung des Berufswechsels dienen soll. Sie beträgt bas siebeneinhalbfache bes letzten Jahresgehalts. Dafür wird zehn Jahre lang ii 5'"'i b's Ruhegehalts nicht gezahlt.
Kleine politische Nachrichten.
Nach Teilnahme am „Tag des Heeres" in Karls- Horst am 9. Juli hat der Oberbefehlshaber des Heeres, Generaloberst v. Brauchitsch, einen mehrwöchigen Erholungsurlaub angetreten.
Zwischen der deutschen und der französischen Regierung ist mit bem Ziel der Aufrechterhaltung einer möglichst großen Ausfuhr des Protektorats Böhmen und Möh
ren nach Frankreich eine Lifte der von Frankreich | für die Einfuhr von Waren des Protektorats zu erteilenden Kontingente vereinbart worden.
Auf der Montagssitzung der Bank für In. ternationalen Zahlungsausgleich in Basel beachtete Reichswirtschaftsminister unb Reichsbankpräsident Funk über bas neue Reichsbankgesetz, das das Verhältnis der Reichsbank zur BIZ. nicht berühre. Der Präsident des Verwal. tungsrates, Sir Otto Niemeyer, berichtete über bie Geschäftsentwicklung im abgelaufenen Monat, die Bilanzsumme konnte sich gegenüber den leicht abschwächenden Tendenzen des Mai von 576,3 auf 589,2 Millionen Franken erhöhen. Die statutengemäß bis 1. Juli zurückgestellten Dividendenauszahlung en sind nun in Golbfrankcn vorgenommen worden.
Der spanische Sozialistenführer und ehemalige Cortezpräfident Julian B e st e i r o , der am Ende des spanischen Krieges dem sog. Madrider Derteidi- gungsausschuß angehörte, ist vom Kriegsgericht zu 30 Jahren Gefängnis verurteilt worden. Der Staatsanwalt hatte gegen ihn die Todesstrafe beantragt.
AattonalsozialistischeWohnungSpolitil. *
Stockholm, 10. Juli. (DNB.) Der 17. Inter» j • nationale Kongreß für Wohnungswesen und Städtebau wurde durch seinen Präfi- ।
deuten, Oberbürgermeister Dr. Ströhlin (Stutt- i । gart), eröffnet. 26 Länder find auf dem Kongreß ■ vertreten, lieber bie erste Hauptfrage des Kongresses > „Wohnungsbau für besondere Bevölkerungsgruppen" ( • sprach der Vertreter Hollands, de Jonge v.an E11 e m e e t aus Amsterdam. Reichsarbeitsminister S e l d t e legte darauf die Wohnungspolitik int nationalsozialistischen Staat bar, bie in ber Schaf- ; fung gesunden und ausreichenden Wohnraumes ; gerade für bie minderbemittelten Volksgenossen das Kernstück einer gesunden Sozialpolitik erblicke. Hand in Hand hiermit gehe die Wohnungsfürsorge für die kinderreichen Familien, die eine woh- nungspolitisch gesunde Lenkung der Wohnbautätig- feit gewährleisten solle. Es handelt sich hierbei im einzelnen um Kleinsiedlungen, Volkswohnungen und Landarbeiterwohnungen. Seit 1933 seien etwa 1,9 Millionen Wohnstätten hauptsächlich für Minderbemittelte geschaffen worden. Im laufenden Jahre । könne mit der Errichtung von etwa 300 000 neurt- Wohnungen gerechnet werden.
Wetterbericht
Mit einer West- bis Nordwestströmung wird Deutschland mit kalter Meeresluft überflutet, in deren Bereich es am Montag auch in unserem Gebiet zu Schauertätigkeit kam. Mit der Verflachung der Kaltluftgegensätze über Europa läßt die Kaltluftzufuhr wieder nach, doch bleibt, vor allem für die nördlichen Gebiete bes Reiches, noch Unbeständigkeit erhalten.
Vorhersage für Mittwoch: Veränderlich, dabei vielfach heiter und südlich der Kammlinie des Taunus, Spessart und der Rhön im allgemeinen auch trocken. Nach Norden hin noch Neigung zu einzelnen Niederschlägen bei abflauenben Winden aus West bis Nord. Tagsüber wieder leichte Wärmezunahme.
Vorhersage für Donnerstag: Im wesentlichen freundlich und etwas wärmer
Lufttemperaturen am 10. Juli: mittags 14,2 Grad Celsius, abends 13,2 Grad; am 11. Juli: morgens 11,6 Grad. Maximum 19,0 Gfrab, Minimum 10,0 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 10. Juli: abends 18,9 Grad; am 11. Juli: morgens 15,7 Grad. — Niederschläge 2,3 mm. — Sonnenscheindauer 5,2 Stunden.
Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik und die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot (beurlaubt), i. V.: Dr. Fr. W. Lange; für Stadt Gießen, Provinz und Wirtschaft: Ernst Blumschein; für Sport: Heinrich Ludwig Neuner. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. 2). 21. VI. 1939: über 9000. Druck und Verlag: Brühlfche Universitätsdruckerei, R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis 2,05 RM. einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufs, preis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr. Zur Zeit ist Preisliste Nr. 4 vom 1. September 1937 gültig.
Werbe-Drucksachen liefert Brühl'sche Druckerei
in die Ferien.
Haben Sie auch an die kleinen Dinge gedacht, die Sie in den Ferien brauchen werden?
Isolierflasche, Schraubdosen, Trinkbecher, Reisebügeleisen, Reisebügel, Rasier-Apparat. Ergänzen Sie vorher was noch fehlt bei
Hrmmer- pressen
werden schnell beseitigt durch Venus B verstärkt oder B. extra verstärkt Ueberraschendes Er- ________gebnis. Versuchen Sie noch heute Venus, es hilft wirklich I Venus-
Gesichtswasser beschleunigt den Erfolg, ab 70 Pfg. Vollendete Schönheit durch Venus-Tages-Creme. Tuben 50 u 80 Pfg.
Drog. Bornemann. Bahnhofstr. 17
Lrog. Winterhoff, Kreuzplatz 10
Döwen-Drogerie, Seltersweg 69
J.B.Häuser
Gießen, a.Oswaldsgarten (Parkplatz)
Fernruf Mr, 2145-2146
Leupin-Oeme u. Seife seit25Jahren bewährt bei Pickel esiciitsausschlag Hautjucken. Ekzem, Wundsein usw.
In den Drogerien: W. Kilbingei Nachf., Seltersweg 79a; Winterhoff, Kreuzplatz 10; Bornemann, Bahnhofstr. 17; C. Seibel, Frankfurter Str. 39. In Laubach: Solms Lauhacher Drog. K. Kle.n. 5i7v
Moderne 5-Zimmßr-Wohn. zum 1. August preiswert zu vermieten. Schrift!. Angeb. u. 03409 an o. Gieß. Anz. 2-Zininnolinung Mansarde, Mitte der Stadt, an ruhige Mieter o. einz. Dame zum 1. Aug. zu vernt. Schrift!. Ang. u. 03420 q.d.G.A | Mietgesuche | 3 dimmet mit Küche zum 1. Oktober gesucht. Schrift!. Angeb. u. 03413 an d. Gieß. Anz.
Einfache 2-Zinmr-Wii. 2 Person. (Mutter und Tochter) zu miet, gesucht. Schr.Angeb.unt. 03410 a.d. G.A.
Schone
4-ZiiwJoiiming
mit Bad
v. Reichsbeamten sofort ob. später gesucht. Schrift!. Angeb. u. 03418 an d. Gieß. Anz.
2-3Zim.Wohn.
von einzeln. Dame zu mieten gesucht. Schriftliche Angebote unter 03412 and. Gieß. Anzeiger erbet.
Stellenangebote
MMesMen
gesucht.
Fleißiges, solides illMättn findet i. Einsam.- Haus angenehm. Stellung. Angebote aN [4849D Gustav Will Wiesbaden-
Biebrich,Bolker- straße 52.
■fln unsere Mitglieder!
Der Vorstand der
Verbrauchergenossenschaft Giefeen eGmbH.
___________________________484GA
Zwecks Verrechnung der Rückvergütung werden unsere Mitglieder gebeten, ihre Kückvergiitungs marken Sa tu ie -(int eilkarte bis spätestens 15. Juli J939 in ihrer Verteilungs^telle abzuliefern
Tüthlieer
Polsteiw
in Dauerstellung gesucht.Ausführliche schriftliche Angebote unter 4847Da. d.Gieß. Anzeiger erbet.
Jüngeres
Mdchen ob. unabhängige 3rau i zum Spülen über Mittag gesucht. Hotel Köhler.
Jüngere
Bettöoleüa uodMriniMen aus gut. Familie gesucht. 03124
Schuhhaus w.Nknnev Marktstraße 34.
Mädchen für Wäscherei u. Heißmangcbetr.
gesucht. 4848V Wäscherei und Heißmangel
Otto Sommer
Gießen
Bruchstraße 9.
Nachlässe von 3 b/8 20 v. H. erhalten Sie bei wiederholten Veröffentlichungen einer Anzeigei
„(Erp" macht auch Ihnen Freud«/ Lesen Sie den neuen Tier-Roman:
Die Geschichte einer Wildente von Werner Hagen
158 Seiten mit 12 künstlerischen Textabbildungen von Erich Schröder, Berlin. Leinenband mit mehrfarb. evsern o Schuhumschlag.......iRjJt. 3,-
2Lt und jung werden begeistert sein über die von Werner Hagen anschaulich ge-> schilderte und abenteuerlich anmutende Lebensgeschichte einer Wildente. Ein ausgezeichneter Kenner der Dogelwelt am Wasser schenkt uns damit ein prächtiges, auflchlutzreiches und spannendes Tierbuch, das man nicht eher aus der Hand legt, bis man (Erps Schicksal kennengelernt hat.
Iu beziehen durch jede Buchhandlung.
Hugo Bernrühler Verlag
DerHn-Lrchterfelde
Junges
Fräulein
für Konditorei und Tages-Cafe gesucht. 4852D PMslrafte9p.
iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii
leine Zengusse in Urschrift
onDern nur Zeugnis abichrtsten Dem Be- werbungSichretben beilegen i — Lichtbilder unoBewerbungsunter- tgen müssen zur Vermeidung von Verluste» auf der Rückseite Romen und Anschrift de»
Bewerber» ttooeol
IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
Stellengesuche
Suche Stell, als
Lastwagenfahrer
Führerschein Klasse II, in der Kundenbedieng. bewandert. Zuschriften unter 03421 and.G.A.
Lediger Ringofenbrenner für sämtliche Svezialwaren sucht Stellung. Schrift!. Angeb. unter 03426 an d. Gieß. Anzeig.
Mädel
sucht Stelle für Botengänge (eventl. Inkasso - arbeiten). Schr. Angebote unter 03407 a. d. G. A. Mm. Lehrstelle für Jungen mit gut. Schulzeugnis, am liebsten in Lebensmittelgroßhandlung, gesucht. Zuschr. erbeten u. 03419 an d^Gietz. Anz. | Verkäufe |
Gebrauchtes Paddelboot
für RM. 30.- zu verkaufen. [485oD Anzusehen ober.Bootshaus derG.R.G.
Möbelstücke billig abzugeben. Anzusehen Mittwoch von 17-19 Hör. 03417
Bahnhofstraße
Nr. 53 III r.
EuloiiM
zu verkaufen. Zu erfragen
MeuM 5
Laden, isstv
6 Dr.DruckregS Orula Bleichwache, restlos beseitige Für Mk.2.10 ober nur in Apotheken!
DOS hfl*
In Gießen: Universitätsapotheke z. gold. Engel, i06»v Pelikanapotheke.
In Lollar: Apotheke R. Weicker.
Schone geteilte too bestehend aus: 2 Schränken Tisch u.2Stühlen lauch einzeln) billig zu verkauf. Wo? sagt die Geschäftsstelle des Gieß. Anz. [03423
Futter- Karioffeln hat abzugeben Zoh. Müller
Frankfurter Straße 60 Tel. 3571. l485iv
| Kaufgesuche | Kleines Wohnhaus mit Garten, am liebsten aur dem Lande, zum 1. Oktober 1939 gesucht. Schriftliche Angeb. mit Preis unter 03414 an denGieß.Anzeig.
MeineAnzeigen hn Gießener Anzeiger »erben von Tausenden beachtet unb ßelefes.
moioato
Drehstrom 220 380Bolt, 0,7 bis 1 PS gesucht. Schriftliche Angebote u. 03408 an d. Gieß. Anz. | Empfehlungen] ■Harzen alle lästig.Haare,
Leberfiecken Pickel, Sommer« spross, usw. entf. u. Gar. kür immer Frau B. Gulden seit 1935 Fr. W. Henkel Svrechstund.jetzt Mittwochs.Gießen Am Biegelpfad 32, 9-8'/>vdr dnrehfl.
vornenrm
Geschmackvollf Persönlich l
Oiese drei weeent* liehen Eigenschaft»« der gediegenen
Familien»
Drucksache oietet ihnen in zahlreichen neuzeitlichen Ausführungen eowl» Papieren billigst <!• Brühl’sche Druckerei Scbulstr. 7. Ruf 2251


