r ie|en lonnit. nit spritzender .Argonnerwald
Das Denkmal
Von Paul Awerdes.
Das HJ.-Ehrenzeichen Nr. 44 409 ist gefunden worden. Der Eigentümer soll sich sofort auf der Dienststelle des Jungbanns 116 Gießen, Seltersweg
wieder nach außenbords geholt wurde, weil der Fischer mit seiner Drahtwinde die Leine einhievte.
Noch hatten wir kein Licht gezeigt, um uns nicht zu verraten, und der Fischer hatte noch nichts weiter gemerkt, als daß sein Netz an irgendeinem Hindernis gehakt hatte. Er war, wie üblich, mit „kleinen Feuern" vor seinem Netz getrieben, bis wir in dieses hineingefahren waren. Als er gemerkt hatte, daß sein Netz hakte, hatte er Kohlen aufgeschmissen, um den Dampf für seine Dampfwinsche Hochzukriegen. Dieses hatte ungefähr eine Dreiviertelstunde gedauert, während welcher Zeit wir den Fischdampfer mit seinem ganzen Netzkram, am Sehrohr hängend, durch das Wasser mitgeschleppt hatten, dann aber winschte er uns mit seinem Netz hoch.
Als der Dampfer nun immer näher kam und auf unser Oberdeck zu hauen drohte, schoßen wir ihm einen weißen Leuchtstern in die Gegend. Nun konnten wir in dem Hellen Lichte deutlich die verängstigten Gesichter auf dem Fischdampfer erkennen. Alles lies zusammen, und erschreckt wurde das Drahttau losgeworfen, wir kamen so frei von dem Dampfer, der sofort davonfuhr. Aus Zeitungen erfuhren wir später, daß unser Freund ein holländischer Fischer aus 9)muiben war, der aussagte, daß er beim Aufleuchten unseres Sternes geglaubt habe, „den Düwel gefangen zu haben".
In schwerer Nachtarbeit konnten wir uns dann schließlich von den Resten des fast 1000 Meter langen Netzes befreien, wobei es leider nicht ohne einige schwerere Verletzungen abging. Etwas zerschunden kamen wir zwei Tage später glücklich wieder in 1 Emden an.
aber half. —
Etwa eine Dreiviertelstunde konnten wir uns auf ungefähr 30, Meter Tiefe halten, dann zog uns eine Kraft von außen merklich höher. Bis zu 50 Grad hatte das Boot sich hierbei auf den Kopf gestellt. Immer höher und höher rückte der Zeiger des Tiefenmanometers — 25 Meter — 20 Meter 15 Meter. Bald mußte der Turm wiederum die Oberfläche, von uns ungewollt, durchbrechen.
„Klar bei Schwimmwesten! Und Pistolen Anlegen!" waren meine nächsten Kommandos, wir wollten unser Leben wenigstens noch so teuer wie möglich verkaufen. Blieb nichts anderes übrig, so wollte ich nach dem Ueberbordspringen der Besatzung das Boot schnell versenken. Ich ließ daher „Preßluft auf alle Tanks!" geben, um alle Aussteigeluks möglichst schnell über Wasser zu bekommen.
Der Turm war inzwischen schon aus dem Wasser heraus. Wir versuchten mit alle Mann aus dem Turm, das schwere Turmluk aufzustemmen. Vergeblich! Nur halb gelang es uns schließlich mit äußerster Kraftanstrengung, das Luk hochzudrücken. Ein fünf Zentimeter starkes Drahtseil hatte sich nämlich um die Sehrohre gelegt und versperrte die Oeffnung. Wir zwängten uns mühsam hindurch.
Unser „U 28" war das erste U-Boot, das in ein, glücklicherweise harmloses, Fischernetz geraten war. Unsere Erfahrungen konnten aber dazu dienen, daß von unserem technischen Dersuchskommando im Zusammenarbeiten mit Ser U-Bootsfront in wenigen Wochen Vorrichtungen konstruiert routbcn, die allen U-Booten bald gestatteten, selbst durch die stärksten feindlichen U-Boots-Netze hindurchzufahren.
NG.-Gemeinschast „Kraft durch Freude".
Respekt. , . .
In den' ersten Kriegsmonaten fuhren unsere U-Boote gerne, falls die See- und Grundverhaltniffe — Tiefe und Beschaffenheit des Grundes waren hier von ausschlaggebender Bedeutung — nicht das ruhige Liegen auf dem Meeresgründe während der Nacht gestatteten, auf einer Tiefe von etwa 20 bis 30 Meter zur Erholung der Besatzung.
Auch bei schlechtem Wetter konnte man oft auf cixer Tiefe, bei der selbst die tiefstgehenden Schiffe über das U-Boot hinwegfahren konnten, mit sparsamer Fahrt eine ruhige Nacht verbringen. Die Minengefahr brauchte damals, noch nicht allzu hoch eingeschätzt zu werden, falls man nicht gerade unmittelbar vor engen Küstengewässern stand, mit dem Ausliegen von Ü-Boot-Netzen hatte man auch noch nicht in freien Gewässern zu rechnen.
Im Oktober 1914 fuhren wir mit unserem „U 28" auf dem Rückmarsch von der englischen Ostkuste wegen schweren, uns genau entgegenstehenden Ost- Sturmes auf 20 Meter Tiefe. Eine Zeitlang f)alten wir nun herrliche Ruhe nach einem schweren Tag.
Plötzlich klirrten aber starke Kettengeräusche von außen am Bootkörper, während das ganze Boot sich sofort 30 bis 40 Grad vorderlastig einstellte. Vom Turme meldete mir der Steuermann durchs Sprachrohr- „Die Sehrohre brechen ab!" — Aus allen Vieren mußte ich in,dem schräg liegenden Boot in den Kommandoturm kriechen, während ich „Alarm!" befahl. Ein scharfes Knacken war an den Sehrohren vernehmbar, die sich in ihren Heißstandern durch eine Kraft von außen scharf herum
Zeitschriften.
— Eine Gesellschaft lustiger Wiener ist unterwegs nach Grinzing, zum Heurigen! Inmitten des sonntäglichen Trubels sieht man ein paar Volksgenossen, die eher eine „saure" Woche als frohe Feste erwarten. Ein Berichterstatter der „Sirene" folgt diesen Männern zu ihrem Bestimmungsort, der Landesgruppen - Luftschuhschule Oesterreich- das neueste Heft erzählt in einem interessanten Bildbericht. wie es ihnen dort erging.
hierauf mit dem Gruß an den Führer und Obersten Befehlshaber der Wehrmacht ihren Ausklang, sodann folgt vor der Volkshalle der Vorbeimarsch der Truppen, der Gliederungen und der sonstigen Verbände. Damit wird die militärische Feier beendet. ..... r.
Etwa um 11.15 Uhr» wird der Standortalteste, Generalleutnant von Apell, am Gefallenen- Denkmal der ehemaligen 116er einen Kranz der Wehrmacht niederlegen.
Nun konnten wir unsere Laae ubersehn. In etwa 50 Meter Entfernung lag em Fischdampfer, zu dem das Drahttau führte. Das Seil war mit einem riesigen Netz verbunden, in das sich unser Boot vollkommen hineingewühlt hatte. In vielen Lagen übereinander war das Netz auf unserem Oberdeck ausgeschichtet, rund um das Boot herum tanzten zahlreiche Netzbojen, so daß die Schrauben, um nicht unklar zu werden, gleich gestoppt werden mußten.
Nach dem Stoppen der Schrauben schlug das Boot sofort quer zur hochstehenden See, die in voller Kraft gegen den Kommandoturm schlug. Alle unsere Be- mübnnqen, das Drahttau zu durchw'ihelu. schlugen fehl, da Die eben erst eingekerbte Stelle immer
drehten. . , __ , ...
Ich glaubte, daß wir in englische Suchgerate i bineingeraten wären. Hätten mir eine Mine gefaßt, so müßte diese eigentlich längst detoniert fein. Da mir trotz hoher Fahrt von dem Hindernis nicht frei kamen,' ließ ich das Boot vorsichtig nach oben
Deutsches Jungvolk.
Woche der Pimpfe.
In der Woche der Pimpfe und Jungmädel von Montag, 13., bis Samstag, 18. März, ist allgemein Uniform (auch in der Schule) zu tragen.
Fliegerhorst erst am 19. März!
In unserem gestrigen Bericht über einen Besuch bei unseren Fliegern war durch einen Fehler vom 12. März als „Tag der Wehrmacht" gesprochen woi den. Selbstverständlich muß es hier richtig heißen 19 März „Tag der Wehrmacht . Unsere Dolk>_'- qenossen werden also erst am Sonntag, Dem 19. März, ihren Besichtigungsrundgang im Fliegerhorst unternehmen können.
Oie Nindsmühle bleibt.
Im Anschluß an unseren Artikel „Neuerungen im Gießener Wald" (Gieß. Anz. vom 25./26. Februar) teilen wir wunschgemäß mit bafo bei der Neuverwendung des Leihgesterner Waldes die Rmdsmuhle und ihre nächste Umgebung nicht mit ^Betracht kommt. Der Zugang zu dieser Ausflugsstatte wird also auch künftighin offenstehen.
handharmonika-Kursus. 17820
Wir beginnen in den nächsten Tagen mit unserem Handharmonika-Kursus für die diathonischen und chromatischen Instrumente. Anmeldung und Auskunft in unserer Kartenverkaufsstelle, Seltersweg.
WSW. Ortsgruppe (Sietzen-Ost.
U-Boot im Reh.
Von Korvettenkapitän a.D. $r6r v.Iorstner.
Bei Kriegsbeginn wußten wir, daß die Engländer zur U-Boots-Abwehr Netze verwandten. Diese waren unseres Wissens aber nur leichte, sogenannte „Such- netze", die an Teilen des gegen sie fahrenden U-Boote s festhaken sollten, um Bewachungsfahrzeugen durch an der Oberfläche dann mitgeschleppten Bojen oder Fähnchen das ahnungslose Boot zu verraten. Bald aber härter wir von stärkeren und stählernen Netzen auf englischer Seite, in denen unsere U-Boote sich derartig festfahren sollten, daß sie eine leichte Beute von' Wachttahrzeugen werden mußten. Vor derartigen Netzen hatten wir deshalb einen großen
steuern, um nach Möglichkeit den Grund erforschen zu können. Kaum war unser Kommandoturm aber durch die Oberfläche hindurchgebrochen, als ich durch die Seitenfenster in unmittelbarer Nähe Hellen Lichterschein entdeckte, wir mußten also ein Fahrthindernis gefaßt haben, das in Verbindung mit Schiffen stand.
So schnell es ging, steuerten wir daher wieder auf 20 Meter hinunter. Alle verfügbaren Tanks ließ ich fluten, um so mit höchster Fahrt die Hindernisse abstreifen zu können. In wenigen Sekunden waren wir wieder auf Tiefe. Bis zu rund 20 Tonnen Untertrieb muhte das Boot jetzt haben, nichts
Dem Bändchen „Ihr Opfer — unser Leben aus der „Jungen Reihe" des Albert Langen / Georg Müller Verlages in München entnehmen wir folgenden Beitrag:
„Neulich erzählte mir ein Mann, daß er am Weihnachtsabend vor der Bescherungszelt, zwischen Dämmerung und Nacht, das Kriegerdenkmal unlerer Stadt zu besuchen pflege. Er sagte, daß er um diese Stunde fast immer ganz allein dort gewesen wäre, obwohl das Denkmal sonst viel besucht rotrD. Das Denkmal ist eine Art von Ehrenhof oder besser noch: eine ungeheure Gruft, deren Deckel der j)itn= mel ist- an ihren steinernen Wänden ringsum sind in Reih und Glied die Namen der gefallenen Münchener zu lesen, dreizehntausend und etliche Namen, alphabetisch nach den Jahren ihres Todes geordnet. Es liegen immer Blumen und Kränze zu Fußen Der Namen, manche mit einer Inschrift darauf. In Dtr Mitte dieses Hofes ist unter einem Quaderstein noch eine zweite Gruft zu sehen; das steinerne Bild eines jungen Soldaten im Todesschlaf ist barm aufgestellt.
Damals, sagte der Mann, waren oben auf dem Quaderdeckel zwei mächtige Tannenbäume aufgerich- tet, aber sie hatten keine Lichter. Wie er aber dann, nach seinem Brauch, an den Namenstnfeln entlang gegangen sei, da habe er doch ein Licht brennen sehen. Es brannte zu seinen Füßen; ein Wachsstock brannte da an einem winzigen Tannenbäumchen, das in einem irdenen Topf mit Erde steckte. Er habe sich danach gebückt, und da sei ein Stück weißer Pappe an dem Bäumchen gehangen, unter dem Licht, so daß er die Inschrift darauf lesen konnte. Sie war mit ungelenker Schrift, mit Feder geschrieben, und sie lautete: „?f~ 1915 — Dein unvergeßlicher Michel." ,
Der Mann sagte noch, es sei damals gar fein richtiges Weihnachtswetter gewesen, sondern die Luit habe fast lau geschmeckt, wie im Vorfrühling, und am Himmel oben seien graue Wolken vor einem starken Weststurm gezogen, zwischen denen er hier und da einen Stern habe aufblicken sehen. Damals, so sagte er, hätte er ans einmc* das gewisse Gefühl gehabt, daß alle die Toten nicht tot seien, sondern daß sie weiterlebten, solange noch einer in Liebe ihrer gedenke; ja, es sei ihm gewesen, als tarne ihr Unvergängliches von der Kraft einer treuen Liebe gezogen, dort oben durch Den Aether heran. Er habe eine fast heitere Ruhe empfunden, fast ein Glua. und habe auch die Nähe seiner eigenen gefallenen Freunde und Kameraden so klar gespürt, daß er sie laut mit Namen an^eretet habe ..."
gebeten, die Pfundspende bereitzuhalten und den Inhalt auf dem Päckchen außen sichtbar zu vermerken.
WHW. Ortsgruppe Gießen-Mitte.
Bett.: Pfundspende.
Am 14. und 15. März sammelt die NS -Frauen- schaft der Ortsgruppe Gießen-Mitte die Pfundspende ein. Die Hausfrauen werden gebeten, die Päckchen bereitzuhalten und den Inhalt auf der Umhüllung kenntlich zu machen.
Ehrenkreuz der Deutschen Mutter.
Der Oberbürgermeister fordert alle in Gießen wohnhaften deutschen Mütter auf, soweit sie vier und mehr Kinder lebend geboren und im Jahre 1938 mindestens das 60. Lebensjahr vollendet haben, das vom Führer gestiftete Ehrenkreuz der Deutschen Mutter zu beantragen. Auf diese Bekanntmachung werden die in Betracht kommenden Mütter und ihre Angehörigen hingewiesen.
HL., Bann und Lungbann 116.
Bett.: Whw.-pfund-Spende.
Montag, 13., und Dienstag, 14. d. M., wird im
Bereich unserer Ortsgruppe die Pfundsammlung —
durch die NS.-Frauenschaft durchgefuhrt. Es wird! Nr. 52, melden.
dem Städtischen Orchester; 19 bis nach 22 Uhr „Die M andere Seite". — Gloria-Palast, Seltersweg: „Der ■ Schritt vom Wege". — Lichtspielhaus, Bahnhof- ■ strotze: „Aufruhr in Damaskus"; Frühvorstellung ■ 11 Uhr „Im Trommelfeuer der Westfront"; Spat- ■ Vorstellung 23 Uhr „Im Trommelfeuer der West- ■ front". — Oberhessischer Kunstverein: 11 bis 13 Uhr ■ Ausstellung im Turmhaus am Brand. — Bauerfcyer ■ Gesangverein: 16 Uhr in der Neuen Aula Jubi- ■ läumskvnzert. .
Stadtthcatcr (Äietzcn.
Heute um 20 Uhr findet die erste Wiederholung der I Ausführung von „Die andere Sette", Dparna von ■ R.C. Sherriff statt. Spielleitung: Hannes Razum I Bühnenbild: Karl Löffler Die Vorstellung findet ■ gleichzeitig als 10. Vorstellung ur den KdF.-Feier- ■ abendring statt. Ende gegen 23 Uhr. ■
Am Heldengedenktag, Sonntag, k2. Marz, findet ■ im Stadttheater die 10. Morgenveranstaltung „Zum ■ Heldcngedcnktag" in Verbindung mit der NS -Ge- ■ meinschaft „Kraft durch Freude" statt. Es heft der ■ ^ekannte^ K^iegsdichter Thor Govte aus eigenen I Werken. Thor Goote wurde durch ferne beiden Mo- ■ mane „Wir fahren in den Tod" und „Rangehen ist H alles" bekannt. Das Städtische Orchester spielt unter I Leitung von Heinz Markwardt von Beethoven die W Coriolan-Ouvertüre und von Schubert: Unvollendete ■ Spmphonie h-moll. Die FeieMbegmnt Punkt 1130 ■ Uhr Ende 12.30 Uhr. — Am Abend des Helden- I gedenktags findet eine Wiederholung des Kriegs- ■ stückes „Die andere Seite", Drama von R.'L. ©^1:^ I statt. Spielleitung: Hannes Razum. Bühnenbild. ■ Karl Löffler. Die Vorstellung findet außer Miete I Katt Anfang 19 Uhr, Ende 22 Uhr. .
Dienstag, 14. März, Anfang 20 Uhr, Ende 23 Uhr: I Die andere Seite". Drama von R. C. Sherriff. ■ Dienstag-Miete 23. Vorstellung. ■
Mittwoch, 15. März, Anfang 19.30 Uhr, Ende ■ 21 30 Uhr: zum letztenmal „Ballettabend der Tanz- ■ gruppe"? Musikalische Leitrmg: Heinz^Markwardt. I Choreographie: Thea Maaß. Mittwoch-Miete 23. Vor- ■ 17. März, Ansang 20 Uhr, Ende gegen I 23 Uhr: Erstaufführung „Der fliegende Hol ander ■ Romantische Oper von Richard Wagner. fiMisikalische I Leitung: Paul Walter. Spielleitung: Gert Puchheim. I Chöre: Heinz Markwardt. Frettag-Miete 24. Vor- I '^Sonntag, 19. März, Erässnung der Gießener I Goethe-Festwoche, Anfang 11.30 Uhr, Ende 12.3011^. I 11. Morgenveranstaltung, Erö ffnungs ansprache von I Professor Dr. Ernst Hamm, Goethegedichte, aespro- ■ chen von Hermann Schulhe-Griesheim, herauf: I
Die Laune des Verliebten", em Schaferspiel in I Versen von I. W. von Goethe. I
Razum. Musikalische Umrahmung: Städtisches Or-, chester unter Leitung von Hemz Markwardt. I 19 W, Ende gegen 22 Uhr : „Der fliegende Hollan- ■ ber", Romantische Oper von Richard Wagner. Außer I Miete!
Heldengedenktag 11
und Tag der Wehrfreiheit in Gießen.
Am morgigen Heldengedenktag und Tag der Wehrfreiheit wird o 0 l l st a ck geflaggt. Die Fahnen bleiben auch noch am Montag — vgl. Meldung im politischen Teil - gehißt. Die Wehrmacht stellt für die Zeit von 8 bis 18 Uhr am Gefallene n- Denkmal der 116er auf dem Landgraf-Philipp- Piatz einen Doppelposten als Ehrenwache. Um 9 Uhr werden die Partei und ihre Gliederungen, sowie die Organisationen der alten Sol- baien an den Kriegerdenkmälern für die Gefallenen des Weltkrieges und des Krieges 1870/71 Kranze niederlegen.
Um 10 Uhr beginnt auf dem Trieb zwischen bet' Dolkshalle und der Bleidom-Kaferne die militärische Feier des Heldengedenktages. Vis 9.50 Uhr müssen alle Ehrengäste und Abordnungen ihre Plätze eingenommen haben. Um 10 Uhr trifft der Swndortälteste, Generalleutnant von A. p e 11, ein, der sogleich mit dem Kommodore des Kampfgeschwaders 155, Generalmajor Süßmann, tue Paradeaufstellung der Truppen abschreiten und anschließend die Ehrengäste und die Abordnungen begrüßen wird. Nachdem dann das Musikkorps ' J.-R. 116 das „Deutsche Volksgebet" von Dürcke ge
spielt hat, wird Generalleutnant von Apell die Gedenkansprache halten. Die Feier findet


