nen. Im Lehrgang A sind als Ziel des Unterrichts wesentlich höhere Anforderungen als im Lehrgang B zu erfüllen. Insbesondere muß hier völlige Sicherheit in allen Teilen der Rechtschreibung vorhanden sein.
Das Ziel des G e f ch i ch t s - Unterrichts besteht darin, bie Schüler zu befähigen, die Sendung des deutschen Menschen innerhalb der arischen Kulturwelt gefühls- und verstandesmäßig erfassen zu können, die großen Entwicklungslinien der deutschen Volkwerdung von der kulturschasfenden und staatsbildenden Kraft der germanischen Völker bis zur machtvollen Aufrichtung des Dritten Reiches unter besonderer Berücksichtigung der großen Führer unseres Volkes aufzuzeigen.
Im Erdkunde- Unterricht handelt es sich darum, die Kenntnis der Zusammenhänge der politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Verhältnisse mit der rassischen Sonderart und dem Lebens- raum der Völker darzustellen, unter besonderer Betonung der Lage unseres Vaterlandes und des großen politischen Willens unseres Führers.
Der Unterricht in Ratio nalpolitit faßt die Schulungsergebnisse in Deutsch, Geschichte und Erdkunde zusammen. Darüber hinaus werden die Schüler in das gewaltige Geschahen unserer Zeit auf völ- krschem, politischem, wirtschaftlichem, sozialem und kulturellem Gebiet eingeführt. Der Unterricht stellt die weltanschaulichen Grundlagen des neuen Deutschlands klar heraus, fördert die Einsicht in die Notwendigkeit der Erhaltung und Erstarkung von Volk und Reich dienenden Maßnahmen und gibt so dem Trieb zum politischen Handeln Richtung und Stoßkraft. .. v .
Rechnen und Mathematik sind besonders geeignet, die geistige Zucht zu pflegen. Die zahlenmäßige Durchdringung und die mathematische und schematische Darstellung der Verhältnisse des neuen Deutschland sollen das allgemeine nationalpolitische Erziehungsziel fördern. Der Lehrgang B verlangt Sicherheit in den einfachen bürgerlichen Rechnungsarten und Berechnungen von Flächen und Körpern einfacher Art. Im Lehrgang A soll Sicherheit und Gewandtheit im angewandten bürgerlichen Rechnen erreicht werden, ferner erhalten die Schüler hier die Einführung in Arithmetik und Raumgeo- metrie.
Der Unterricht in Physik und Chemie, der nur im Lehrgang A 1 erteilt unrd, soll die Grundlagen für das Verstehen einfacher alltäglicher physikalischer und chemischer Vorgänge, ferner das Verständnis für die unserem völkischen Daseinskampf so wichtige Technik vermitteln. Alle diese Arbeiten vollftehen sich völlig unter dem Gesichtspunkt des Dierjahresplans.
Der Unterricht in Englisch beginnt in A3 mit der Einführung in die Sprache und Kultur des englischen Volkes. Das Ziel ist geläufiges Lesen mit guter Aussprache, Verständnis für die leichteren englischen Schriften und Zeitungsausschnitte, Hebung im Verstehen vom gesprochenen und dem eigenen mündlichen Ausdruck.
In der Deutschen Kurzschrift soll der Schüler eine möglichst hohe Fertigkeit im Nachschreiben der gesprochenen und im sofortigen Wiederlesen der nachgeschriebenen Worte erzielen. Die Mindestleistung erfordert hier 100 Silben, für den Kanzleidienst 120 Silben in der Minute.
Der Unterricht im Maschineschreiben soll die Schüler zu einer möglichst hohen Fähigkeit im Schreiben nach Diktat und in der formgerechten Gestaltung eines Entwurfstextes führen. Mindest- leistung 100 Anschläge, für den Kanzleidienst 120 Anschläge in der Minute.
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Das Ziel der gesamten Arbeit der Heeresfachschule sei hier am besten mit den Worten gekennzeichnet, die der maßgebende Fachmann des Heeresfachschul- wesens, Dr. Seger, in einem grundlegenden Vortrag gesagt hat: „Die Wehrmacht stellt den nach 12 Jahren ausscheidenden Soldaten als vollwertigen Mann hinein in das neue Reich, dem er bisher mit der Waffe gedient hat, und dem er nunmehr als Beamter, d. i. als Vollstrecker des Willens des von der NSDAP, getragenen Staates dienen soll ... Den Waffenträger des neuen Deutschland auch geistig wehrhaft zu machen und ihn nach seiner 12jährigen Dienstzeit einzureihen in die Kampfgemeinschaft des großen Deutschen Reiches."
Diesem hohen Ziel strebt die Heeresfachschule (V) in Gießen mit vollem Einsatz aller Kräfte der Lehrenden und Lernenden unermüdlich zu. B.
S.Jl.-'fpOTt
Regennasse Rekorbstrecke.
Die bisher so erfolgreichen Rekordjäger Rudolf Caracciola und Ing. Hä der le mußten am Freitag weitere Versuche unterlassen, da die regennasse Bahn alle Unternehmungslust dämpfte. Man will nun am Samstag versuchen, die Rekordserie fortzuführen.
Standarten, das am Samstagabend entschieden wird und nach dreimaligem Gewinn in den Besitz des betreffenden Regiments bzw. Standarte übergeht, einen Wanderpreis gestiftet, während dem Sieger des schweren 8b-Jagdspringens am Sonntagabend der Preis des Reichsstatthalters in Hessen, Gauleiter Sprenger, zufällt. Weitere Ehrengaben wurden zur Verfügung gestellt.
nen mit einer in allen Teilen ausgeglichenen Mann- chaft aufwarten, von der wiederum die Stürmerreihe besonders zu nennen ist. Lollars Hintermannschaft dürfte wieder einer harten Probe ausgesetzt sein, die sie aber zu meistern verstehen wird. Heuchelheim konnte das Vorspiel, nach einer an- änglichen Führung Lollars, knapp (2:1) für sich entscheiden. Die Lollarer Elf wird wohl die Folgerungen aus der ersten Begegnung gezogen haben und sich diesmal weniger unter Druck setzen lassen, zumal es morgen um den Meistertitel geht. Heuchelheim gilt als gleichwertiger Gegner. Ob die Revanche ür die Dorspielniederlage glückt, ist noch fraglich. Die Tagesform der Manschaft dürfte ausschlaggebend sein. Wie die Lollarer Elf aussieht, ist noch nicht bekannt. Bei geschickter Aufstellung und m Anbetracht des Platzvorteils sollte man den Gastgebern einen Sieg zutrauen.
I eich I. — Grohen-Linden L
Die Verbandsspiele der Kreisklasse gehen all* mählich ihrem Ende entgegen und die Frage nach ' bem zukünftigen Meister dieser Klasse durste vorerst am vergangenen Sonntag zu Gunsten der I Gäste geklärt worden sein. Das bedeutet aber keineswegs, daß das sonntägliche Spiel ziemlich bedeutungslos sei, denn die Rasenspieler werden alles daran setzen, dem Tabellenführer noch kurz vor „Toresschluß" eine Niederlage beizubringen, um so eventuell die Derbandsrunde als Tabellen- zweiter zu beenden. Der Spitzenreiter dagegen wird versuchen, auch die Klippe Lich sicher zu umsegeln. Nach den Leistungen beider Mannschaften in ihren letzten Spielen müßte man den Gästen einen knappen Sieg zutrauen. Man erwartet^ einen feinen Kampf, dessen Sieger erst mit dem Schlußpfiff ermittelt wird.
Handball im Kreis 8.
Bezirksklasse.
Heuchelheim — 1860 Marburg * Niedergirmes — Garbenheim Wetzlar — Katzenfurt
Die Heuchelheimer sollten, gemessen an ihrer vor- onntäglichen Leistung, auch diesmal wieder Sieger bleiben. Denn die Gäste sind wohl etwas besser geworden; ihr Können reicht aber noch nicht aus, um den heimischen Vereinen — zudem noch auf deren Plätzen — gefährlich werden zu können.
Zu einem scharfen Kampf sollte es in Niedergirmes kommen. Das Vorspiel hat Garbenheim nur i napp gewonnen, so daß es also möglich ist, daß die Platzbesitzer den Spieß umdrehen.
Der vorjährige Gaumeister hat nach seinem kläglichen Abschneiden gegen Garbenheim keine Chance, den Neuling selbst auf eigenem Platze niederzuhalten.
Handball-Lokalkampf Luftwaffe — MTB.
Der kommende Sonntag bringt für die Handballer des Männerturnvereins volle Beschäftigung. 4 Mannschaften treten auf fremden Plätzen zu den Verbandsspielen an. Erste und zweite Elf sind Gäste des Luftwaffensportvereins Gießen. — Im Dorfpiel hatte die zweite Elf der Männerturner verlieren müssen; inzwischen aber hat sich die Re- erve des MTV. wesentlich verbessern können und ollte den Fliegern am Sonntag einen ebenbürtigen Kampf liefern.
Den Hauptkampf, vielleicht auch mit das ent» cheidende Spiel für diese Staffel der Bezirks- Nasse, blldet das anschließende Lokalderby der beiden ersten Mannschaften. Noch liegen die Männer- turner knapp mit einem Punkt in Führung; beide Mannschaften haben bis jetzt etwa gleichwertige Leistungen vollbracht, es ist auch nicht annähernd irgendwelche Vorhersage für diesen Lokalkampf zu reffen. Eines jedoch steht fest: Das Spiel verspricht einen abwechslungsreichen Verlaus zu neh
men; beide Gegner werden sich bemühen. Die stärkste Aufstellung herauszubringen und unter all ihrem Können und Einsatz das bieten, was dieser bevorstehende Kampf unbedingt fordert.
Die beiden Jugendmannschaften spielen gegen den VfB.-Reichsbahn und Tv. Klein-Linden. Während die erste Jugend einen Sieg heimbringen sollte, werden die Jüngsten in Klein-Linden schwer zu schäften haben.
Preisklassen.
Dutenhofen — Grüningen Luftwaffe II. — Mtv. Gießen II.
VsB.-R. Gießen — SA. 116 Gießen Londorf — Lich
Wer in Dutenhofen die Oberhand behalten wird, läßt sich ohne weiteres nicht sagen. Zwar steht fest, daß beide Gegner nicht mehr über die Kampfkraft
RUHL Seilersweg Nr. 67 I
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verfügen wie zu Beginn der Runde. Es ist aber auch bekannt, daß man sich bemüht, den Tabellenplatz durch den einen oder anderen Punktgewinn zu verbessern.
Nauborn hat in Dillenburg keine Gewinnchance und wird um eine hohe Niederlage nicht herum- kommen.
Sollte es der SA. gelingen, das Vorspielergebnis zu verbessern? Die Aussichten sind vorhanden, weil die Platzbesitzer mit Ersatz antreten müssen.
Lich wird gegen Londorf kaum ankommen können, weil ja Londorf zu Hause bis jetzt noch kein Spiel verloren hat. Ueberbies würde sich eine Niederlage auch recht ungünstig auswirken.
Belgischer Sieg im Zweier-Bob.
Die Zweierbob-Wellmeisterschaft wurde in St. Moritz am Donnerstag mit den beiden letzten Läufen entschieden. Beide Male fuhr der belgische Bob mit Baron Lundun am Steuer die beste Zeit und sicherte sich so mit einer Gesamtzeit von 5:29,2 den Titel vor den beiden deutschen Bobs mit den Titelverteidigern Fischer-Thielecke und Zahn-Kilian. Das Frankfurter Beit- und Fahrturnier.
Wertvolle Ehrenpreise für die Sieger.
Eine Reihe wertvoller Wanderpreise stehen für die Sieger beim 6. Reit- und Fahrturnier der SA.- Gruppe Hessen und des Frankfurter Reit- und Fahr- Klubs, das am heutigen Freitagabend in der für derartige Veranstaltungen besonders geeigneten Frankfurter Feschalle seinen Anfang nimmt, bereit. Der Stabschef der SA., Viktor Lutze, hat für das Mannschafts-Jagdspringen der Regimenter und
HI.-Schwimmer in Prüfungskümpfen.
NSG. Die Gebietsführung Hessen- Nassau der HI. veranstaltet in Gemeinschaft mit dem BDM.-Obergau am kommenden Sonntag in Darmstadt die zweiten Winterschwimmwett- fämpfe. Diese Veranstaltung wird mit dem Ziel durchgeführt, die besten Nachwuchsschwimmer zu ermitteln.
Die ausgeschriebenen Wettkämpfe werden wie folgt durchgeführt: Kraulstaffel HI 6X50 Meter (offen); Brustschwimmen HI. 200 Meter Klasse 1 und 2; Rückenschwimmen BDM. 100 Meter Klasse 2 und 3; Kraulschwimmen HI. 100 Meter Klasse 1 und 2; Rückenschwimmen HI. 100 m Kl. 1, 2 und 3; Brustschwimmen BDM. 100 m Kl. 2 und 3; Bruststaffeln HI. 3 X 100 m (offen); Kraulschwimmen BDM. 100 m Kl. 1, 2 und 3; Schauspringen und Lagenstaffel BDM. 3 X 100 m; doppelte Lagenstaffel HI. 100, 200, 100 m; Wasserball.
Wball her Vezirksklasse Gießen.
Von den für Sonntag angesetzten vier Spielen unterliegen drei der Punkteklausel, während das Spiel Frohnhausen — Aßlar nur als Gesellschaftsspiel unter den üblichen Wettspielbedingungen durchgeführt wird, da die Spiele des VfB. Aßlar nur mit den beiden Tabellenletzten mit Punktwertung durchgeführt werden.
1900 — Biffenberg Steinberg — Burg Sinn — Ehringshausen Frohnhausen — Aßlar
1900 hat gegen Bissenberg durch den Platzvorteil die besseren Aussichten.
Die Begegnung Steinberg — Burg dürste dem Spitzenreiter lediglich zur Verbesserung seines Torverhältnisses dienen.
Obwohl das Spiel Sinn — Ehringshausen durch den Ueberraschungssieg der Ehringshäuser gegen Naunheim einen offenen Charakter angenommen hat, halten wir die ©inner auf eigenem Gelände für spielstärker.
Frohnhausen wird sich von dem jüngsten Neuling nicht aus dem Konzept bringen lassen, selbst wenn der Ausgang für die Tabelle keinen Einfluß hat.
1900 — Bissenberg
Die Blau-Weißen empfangen morgen den Turn- und Spielverein Bissenberg zum Rückspiel. Im Vorspiel trennte man sich mit einem Unentschieden. Demzufolge müßte diesmal ein Erfolg der Platzbelitzer möglich sein. Wie schwer dies gerade gegen Pissenberg der Fall ist, beweisen die beiden Spiele der Vorjahrsserie, wo auf dem Trieb gerade noch ein 2:2 zustande kam, obwohl die Gäste bei der Pause mit 2:0 führten und der knappe 2.1- Erfolg in Bissenberg, der erst durch einen Elfmeter sichergestellt wurde. Mit der Mannschaft Herbst, Pankok, Lippert, Krämer, Quick, Schäfer, Schellhaas, Rensing, Liebel, Hormel, Löbsack hofft man jedoch diesmal auf ein günstiges Abschneiden.
1900 II — Bissenberg N
Der Reserve der Blau-Weißen ist eine Wiederholung des Dorspielsieges eher zuzutrauen, als den Bissenbergern die Revanche.
Teutonia Steinberg I — Burg I.
In einem weiteren Heimspiel empfangen morgen die Teutonen die gleiche Elf des SC. Burg. Allgemein gelten hier die Platzbesitzer als hoher Favorit. Wenn nicht wieder einmal dtmas Außergewöhnliches eintreffen sollte, dürfte es auch einen hohen Sieg der Teutonen geben. Gerade Burg war es, das dem Tabellenführer auf eigenem Gelände einen Punkt abtnüpfen konnte. Die Teutonen haben das hoffentlich noch nicht vergessen und setzen morgen alles daran, um wieder einmal zu einem eindeutigen Siege zu kommen. Wohl werden ihnen die Gäste es
nicht leicht machen, aber die größere Spielerfahrung und die bessere Technik werden eine entscheidende Rolle für den Ausgang des Kampfes spielen. Aller Voraussicht nach treten die Teutonen in der gleichen Aufstellung an, wie am vergangenen Sonntag.
Zngendlokalkampf 1900-$f3.=2R.
um die BannTNeisterschaft.
Am morgigen Sonntag trägt die la-Jugend der SpDgg. 1900 das letzte Spiel um die Gruppenmeisterschaft der Gruppe 1 gegen den DfB.-R. aus. Das Vorspiel konnte die Jugendmannschaft der Blauweißen mit 4:3 Toren für sich entscheiden. In der Zwischenzell sind beide Mannschaften etwas Der« türkt worden, so daß man mit einem sehr spannenden Kampf rechnen kann. Die Jugendmannschaft ist zwar unbesiegter Tabellenführer, doch werden es die Grünweißen versuchen, ihre seinerzeitige Niederlage durch einen Sieg ober ein Unentschieden gut zu machen. Man rechnet mit einem sportlichen Kampf, aus dem die Blauweißen als Sieger hervorgehen dürften.
Die Ib-Iugend ist spielfrei.
Die Ha-Jugend trägt ein fälliges Spiel gegen Lollar aus. Das Vorspiel in Lollar verloren die Blauweißen mit 3:0.
Die Ilb-Jugend pausiert ebenfalls.
Fußball der Kreisklassen.
1. Preisklasse:
Lollar — Heuchelheim Leihgestern — Steinbach Lich — Großen-Linden
2. Kreisklasse:
Saasen — Grünberg Geilshausen — Göbelnrod Ettingshausen — Nieder-Ohmen.
_ Das Programm des Sonntags umfaßt nur wenige Spiele, denn durch verschiedene Umstände mußten mehrere Spiel abgesetzt werden. In Lollar fällt die Entscheidung. Steinbach hat in Leihgestern keine Aussicht auf Spielgewinn. Lich wird versuchen, sich für die Niederlage im Vorspiel zu revanchieren.
Grünberg reift nach Saasen und muß das Spiel sehr ernst nehmen, die Platzherren sind wieder gut im Schwung. Ein offener Kampf sollte in Geils- Hausen zu erwarten sein, wo Göbelnrod antreten muß. Ettingshausen wird wohl kaum um eine Niederlage selbst auf eigenem Platze gegen den Tabellenführer kommen.
Lollar I — Heuchelheim I.
Das interessanteste Treffen der Sfreistfane dürfte morgen in Lollar zum Austrag kommen. Die Gäste aus Heuchelheim gelten als zäher Gegner und ton-
Rundfunkprogramm.
Sonntag, 12. Februar.
6 Uhr: Hafenkonzert. 8.10: Ev. Morgenfeier. 8.50: Orgelmusik norddeutscher Meister. Einlage: Aus der Geschichte einer Großmacht. 9.30: Dichter unserer Zeit: Ottfried Graf Finckenstein: Die Werbung. 9.45: Chorgesang. 10.15: Wie schön ist so ein Feiertag! Frohsinn auf Schallplatten. 11.25: Das Tier und wir. Unterhaltsames und Belehrendes aus dem Frank- urier Tiergarten. 12: Musik am Mittag. Dazwischen Berichte von den Schi-Weltmeisterschaften in Zakopane. Der Abfahrtslauf für Männer und Frauen um den Weltmeistertitel. 14: Kinderstunde. Kasperle für groß und klein. 14.30: Uns gehört der Sonntag! Ein Reigen sorgloser Melodien. 15.15: Volkstum und Heimat: „Fastnachtsbräuche im Hunsrück und in der Eifel". Hörfolge. 16: Das bunte Magazin. 18: Dorfsonntag der Jugend: Oh, du herrliche Eifel! 18.45: Schi-Heil! — Brettl hupf! — Schi-Salat! — „oi—oi—oi!" 19.30: Sportspiegel des Sonntags. 19.45: Reit- und Fahrturnier in Frankfurt a. M. 20: Nachrichten. 20.10: Großes Dolkskonzert in Verbindung mit der NS.-Gemeinfchaft „Kraft durch Freude": Schumann-Abend. 21 bis 21.15: Aus dem Leben Robert Schumanns. 22: Nachrichten. 22.20:
Sportbericht. 22.30: Unterhaltung und Tanz. 24 bis 3: Nachtkonzert.
Montag, 13. Februar.
6 Uhr: Morgenlied. Morgenfpruch. Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Froher Klang zur Werkpause. 9.40: Kleine Ratschläge für den Garten und die Zimmerpflanzen. 10: Schulfunk: Der unsichtbare Gast am Mittagstisch. Hörfolge. 11.30: Ruf ins Land. 12: Schloßkonzert. 13: Nachrichten. 13.15: Schloßkonzert. 14: Nachrich- ten. 14.10: Das Stündchen nach Tisch. 15: Für unsere Kinder: Bastelstunde. 16: Nachmittagskonzert. Das Mikrophon unterwegs. 18: Hier spricht der Jurist: „Der Meineid". 18.10: Der Handelsvertreter. 18.20: Auf gut deutsch ... 18.30: Soldatenleben, hei, das heißt lustig fein. 19: Erste Wiener internationale Frühjahrsmesse im großdeutschen Raum: Wiener Mode — Wiener Messe. 19.10: Tagesspiegel. 19.25: Der fröhliche Lautsprecher. 19.45: Schi-Weltmeisterschaften in Zakopane: Die Entscheidung des 4 X 10- Kilometer-Staffellaufes. 20: Nachrichten. Grenzecho. 20.15: Stuttgart spielt auf. I. Richard Wagner. II. Militärkonzert. 22: Nachrichten. 22.20: Marschmusik. 22.30: Kamerad, wo bist du? 22.45: Nachtmusik und Tanz. 24 bis 2: Nachtkonzert.
Wirtschaft.
Handels- und Gewerbebant eGmbH., Gießen.
In der gestrigen Verwaltungssitzung der Handelsund Gewerbebank e. G. m. b. H., Gießen, teilte der Vorstand mit, daß die günstige Weiterentwicklung des Instituts auch im Jahre 1938 angehalten hat. Der Gesamtumsatz auf beiden Seiten des Hauptbuchs stieg von 174 Millionen RM. im Jahre 1937 auf 200 Millionen RM. im Jahre 1938 und hat sich feit 1933 fast verdreifacht. Auch die Bilanzsumme hat eine Steigerung um mehr als eine halbe Million Reichsmark erfahren und beträgt jetzt 4 549 789,65 Reichsmark. Das Geschäftsergebnis war günstig und gestattet wiederum die Verteilung einer Dividende von 5,5 v. H. Heber die einzelnen Positionen der Bilanz berichten wir ausführlich anläßlich der Generalversammlung (28. Februar 1939).
Bbein-Mainiscke Börse.
Willagsbörse leicht befestigt.
Frankfurt a. M., 10. Febr. Kleine Käufe der Privatkundschaft, unterstützt von einigen Anschaffungen des Berufslpmdels, schufen an den A k - ti en märt ten eine vorwiegend festere Tendenz und führten zu durchschnittlichen Kurserhöhungen von 0,50 bis 1 v. H. Vielfach ergaben sich darüber hinaus Steigerungen bis zu 1,50 v. H. Indessen hat sich das Geschäft kaum verbreitert, vielmehr kommen die meisten Erhöhungen nur zu kleinsten Beträgen zustande, wobei das fast völlige Fehlen von Angebot die feste Haltung nicht unwesentlich unterstützt. Zeitweise etwas belebter waren von den führenden Werten JG.-Farben mit 151,50 (150,25), Verein. Stahlwerke mit 110,90—111,25 (110,25), Rheinstahl mit 139,50—140 (139). Etwas mehr erhöht waren Scheideanstalt auf 210 (208,50), Cement Heidelberg auf 154 (152,50), andererseits lagen Th. Goldschmidt mll 136 (136,50), Aschaffenburger Zellstoff mit 109,13 (109,50) und Deutscher Eisenhandel mit 140,75 (141,25) nur knapp gehalten. Nach den ersten Notterungen ergaben sich leichte Schwankungen.
Am Rentenmarkt hielt sich das Geschäft weiter in engen Grenzen und stärkere Abweichungen traten kaum ein. Von öffentlichen Anleihen gewannen Reichsattbesitz 0,25 v. H. auf 129,50, Reichsbahn-
VA. lagen mit 123,13 unverändert. Am Pfand- briefmartt wurden sämtliche Serien der Bad. Kommunal-Goldpfandbriefe um 0,25 v. H. auf 99,25 ermäßigt, ferner bröckelten die beiden Frankfurter Liquidattonspfandbriefe um 0,20 v. H. auf 101 ab. Industrie-Obligationen lagen vorwiegend bis 0,25 v. H. niedriger, 5 v. H. Mittelstahl — 0,40 auf 100,65. Von Stabtanleihen 28er Mainz 97 (96,75), 4,5 o. H. Heidelberg 96.75 (97). Im Freiverkehr zogen Kokhmunal-Hmschuldung auf 93,20 (93,15) an.
Auch im Verlaufe blieb die Haltung recht fest, ohne daß jedoch weitere Erhöhungen eintraten ober die Hmsätze zugenommen hätten. JG.-Farben leicht schwankend mit 151,25—151,50, Mannesmann 112,50 nach 112,40. Die später notierten Papiere lagen zumeist bis 1 v. H., Licht & Kraft 1,50 v. H. höher (133,50).
Im Freiverkehr blieben Din gier Maschinen weiter beachtet bei 104,50—106,50 (104—106), ferner nannte man Elsäß. Bad. Wolle mit 96—97, Verein. Fränk. Schuh mit 78—79 und Ufa mit 84,50 (85). Tagesgeld uno. 2,25 v. H.
Abeudbörse still und behauptet.
Der bevorstehende Wochenschluß ließ an der Abendbörse keine Hnternehmungslust aufkommen, zumal sich die Kundschaft fast nicht beteiligte. Trotz der Geschäftsstille konnten sich die Kurse am Aktienmarkt auf dem erhöhten Mittagsstand meist gut behaupten, vereinzelte Abweichungen betrugen f«um mehr als 0,25 bis 0,50 v. H. Die Grundtendenz blieb recht freundlich. Don den führenden Werten notierten IG. Farben 151,50, Verein Stahl 111,25, AEG. 122 (121,90), Mannesmann 112,50, Rhein- stahl 140, dagegen Hoesch 110 (110,50) und Reichsbank 182 (162,50). Eine Kleinigkeit erhöht waren Adlerwerke auf 108,50 (108,25), BMW. auf 153,50 (153), Betula auf 158,75 (158), Deutsche Erdöl auf 128,25 (128), Licht und Kraft auf 133,75 (133,50), Metallgesellschaft auf 121,50 (121,25) und Hapag auf 63,25 (63). Am Einheitsmarkt zogen Gritzner- Kayser 1 v. H. an auf 89,50, Henninger-Bräu unverändert 118. Bon Renten waren Reichsaltbesitz weiter etwas fester mit 129,65 (129,50), anderseits Reichsbahn-VA. 123 (123,13). 6 vH IG. Farben unverändert 119,25. Kommunal-Hmschuldung halb« amtlich 93,22V- (93,20).


