14, Klasse C 13X, Klasse D 12%, ausländische Eier, Klasse A 12, Wirsing, % kg 14 bis 15, Weißkraut 10 bis 12, Notkraut 12 bis lo, gelbe Ruben 10 bis 12, rote Rüben 10 bis 14, Spinat 25 bis 30, Unterkohlrabi 7 bis 8, Grünkohl 18 bis 20, Rosenkohl 40 bis 45, Feldsalat, ‘/io 12 bis 15. Tomaten, % kg 40 bis 50, Zwiebeln 14 bis 15, Meerrettich 35 bis 60, Schwarzwurzeln 15 bis 40, Kartoffeln, % kg 5 Pf., 5 kg 43 Pf-, 50 kg 3,75 Mark, Aepfel, % kg 45 bis 50 Pf-, Nüsse bis 45 Pf-, Hahne 1,10 bis 1,25, Suppenhühner 90 Pf- bis 1 Mark, Enten 1,20 Mark, Tauben, das Stuck 50 bis 60 P Blumenkohl 20 bis 50, Salat 20, Endivien 10 bis 25, Lauch 5 bis 12, Sellerie 10 bis 40, Rettich a bis 15 Pf.
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Aufruf.
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16.30 Uhr.
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Geschichten aus aller Welt
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aus dem Käfig zu bringen. Die beiden Tiere wurden suchte er, do er keinen Pfennig mehr in der Tosche aus einen Lastkraftwagen geladen unfc nach Lomshatte uni) Lein HotelMmei bezahlen konnte, die
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Heimat täglich an vielerlei Merkmalen im privaten Leben und im geschäftlichen Betrieb vor Augen. Im Gießener Anzeiger Nr. 6 vom 7 /8. Januar haben wir z. B. Mitteilungen über die gewaltige Steigerung des Steueraufkommens bei den wichtigsten Steuerarten im Bereiche des Finanzamtes Gießen veröffentlicht. Jener Schilderung, die eine Steigerung der Hauptsteuerertrage von 3Vs Millionen Mark im Jahre 1933 auf 13 Millionen Mark im Jahre 1938 berichtete, lassen wir heute einen aufschlußreichen Ueberblick über die wichtigsten Verkehrsbetriebe des Postamts Gießen folgen. Hier ist ein bemerkenswerter Aufschwung schon daran zu erkennen, daß im Jahre 1932 zum Bereich des Postamts Gießen, neben dem Hauptpostamt und der Nebenstelle Stadtpost, noch 16 Postagenturen und 16 Poststellen zählten, während im Jahre 1937 zum Postamt Gießen noch die Zweigpostämter Stadt- post, Fliegerhorst und Ävndorf, ferner 19 Post- agenturen und 33 Poststellen gehörten. Diese Steigerung wurde durch die erheblich angewachsenen Verkehrsbedürfnisse im Postbetrieb des Gießener
brüll erfüllt war. Man versuchte es mit einem Spiegel, und schließlich mußte man Feuer anwenden, um die Löwin zu erschrecken und zur Flucht
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befördert; sie waren für 300 000 Lire gegen den versichert.
Die verlorene „Visitenkarte".
Bezirks erforderlich.
Im Rechnungsjahre 1932 belief sich die Zahl der gewöhnlichen Briefe, die beim Postamt Gießen befördert wurden, auf 11296 385 Stück. Diese Zahl wuchs im Rechnungsjahre 1937 auf 16 160 010 Stück an. Die Zahl der vom Postamt Gießen beförderten Luftpostsendungen belief sich im Rechnungsjahre 1932 auf 2128 Stück, rm Rechnungsjahre 1937 dagegen auf 5706.
An eingelieferten Einschreibsendungen wurden im Rj. 1932 bei der Gießener Post insgesamt 82 508 Stück gezählt, im Rj. 1937 war diese Zahl auf insgesamt 130 327 Stück angewachsen. Eine ebenso starke Steigerung erfuhr die Zahl der eingegangenen Einschreiben d u n g e n , die sich im Rj. 1932 auf 72 586 Stück belief, im Rj. 1937 aber auf 126 615 erhöhte.
Die eingelieferten Pakete wurden für das Rj. 1932 mit 372 393 Stück festgestellt, im Rj. 1937 hatte man hier 464 446 Stück zu verzeichnen.
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Die Wettkampfgruppe „(Eifen und Metall" hat am Samstag wieder einen Wettkampftag. 1000Ü
Samstag nachmittag ab 15 Uhr: Abnahme der sportlichen Leistungsprüfung im Rahmen des RBWK in der Volkshalle. Hierzu können auch weibliche Erwachsene, die ihren Sport noch nicht am Wettkampftag erledigt haben, ab 16.30 Uhr antreten.
Am Sonntag ist die praktische Prüfung für we Teilnehmer der Wettkampfgruppe „Der Deutsche handel". Sie wird in folgenden Firmen abgenommen:
1. Berufssparte Lebensmittel. Beginn 8 Uhr:
Fa. Adolf Plack, Neuen Bäue
Fa. Gustav Geisse, Seltersweg
(statt Fa. Otto Avemann, Walltorstraße) Fa. Jakob Maternus, Frankfurker Straße.
2 Berufssparte Papier- und Bürobedarf. Beginn
8 Uhr:
Fa. Heinrich Noll, Mäusburg..
3. Berufssparte Elektro und Radio. Beginn 8.30 Uhr:
Fa. Appel (Inh. Fritz Schmidt), Seltersweg.
4. Berufssparte Drogen. Beginn 8.30 Uhr:
Fa. Otto W int erhoff, Kreuzplatz.
5. Berufssparte Schuhe und Lederwaren. Beginn
8 Uhr:
Fa. Schuhhaus Haas, Marktplatz
Fa. Schuhhaus W a l d s ch m i d t, Seltersweg Fa. Leder-Becker, Bahnhofstraße.
6. Berufssparte Eisen und Eisenwaren. Beginn
8.30 Uhr:
Fa. I. B. Häuser, Neustadt
Fa. Borrmann K.-G., Neustadt.
7. Berufssparte Textilien und Bekleidung. Beginn
8. 30 Uhr:
Fa. 4). Kaeß N a ch f., Kreuzplatz
Fa. Bernard & Sohn, Plockstraße
Fa. Gebr. I m h ä u s e r, Marktplatz
Fa. Herrenbekleidungshaus Möhl, K.-G., Marktplatz
Fa. TheodorKöhler, Seltersweg
1932 auf 15 062 im Rj. 1937 ermäßigt, da durch den Umstand, daß bei der Uebermittlung vieler -^ie- gramme direkt durchgeschaltet wird, sich eine neue Bearbeitung der Telegramme im hiesigen Telegraphenamt erübrigt.
Die Zahl der Fernsprech-Hauptan- schlüsse beim Postamt Gießen ist von 2187 nn Rj. 1932 auf 2689 im Rj. 1937, die Zahl der N e - benanschlüsse in der gleichen Zeit von 1288 auf 1821 gestiegen. An Ortsgesprächen wurden im Gießener Fernsprechamt im Rj. 1932 insgesamt 1 987 513 gezählt, dagegen im Rj. 1937 insgesamt 2 319 797. Die Ferngespräche nach dem Inland erfuhren eine Steigerung von 318 038 im Rj. 1932 auf 455 475 im Rj. 1937.
Einen sehr erheblichen Aufschwung brachte das R u n d f u n k w e s e n , das am Ende des Rechnungsjahres 1932 in Gießen 4566 Teilnehmer zählte,
Gastfreundschaft eines der zahlreichen Hospize für Pilger auf. Da aber erreichte ihn noch größeres Mißgeschick. Die Stadt war von der Gefahr einer Flecktyphusepidemie bedroht, und die Behörden hatten für diese Nacht eine umfassende Razzia in allen Asylen und Pilgerheimen angeordnet, um sämtliche Fremden einer' durchgreifenden Desinfizierung zu unterziehen. So lebhaft Dobrieski auch protestierte, es half ihm alles nichts, er mußte sich der gleichen Behandlung unterwerfen wie alle anderen: der Kopf wurde ihm geschoren, Schnurrbart und Backenbart wurden ihm abgeschnitten, er wurde in ein Karbolsäurebad gesteckt, und nachdem das alles glücklich überstanden war, konnte er, auf weite Strecken durch die scharfen Gerüche bemerkbar, am folgenden Tage seine Rückreise nach Warschau antreten, wo ihm noch eine erfreuliche Erfahrung bevorstand: es dauerte einige Zeit, bis seine Familie und seine Freunde ihn wiedererkannten.
Giraffenhals und Eisenbahn.
Ndz., Kopenhagen.
Die dänische Staatsbahnverwaltung ist vor ein schwieriges Problem gestellt worden durch Passagiere, auf deren Beförderung sie nicht vorbereitet war. Es sind Giraffen, die der Kopenhagener Zoo bei Hagenbeck in Hamburg gekauft hat. Der Schiffstransport der Tiere wird aus verschiedenen Gründen als unzweckmäßig betrachtet, und auch die Beförderung in Lastkraftwagen kommt nicht in>Frage. Als bekannt wurde, daß die Giraffen mit der Eisenbahn ankommen mürben, aing ein Regen von Warnungsschreiben aus dem Publikum auf die Staatsbahnverwaltung nieder. Ob die Verwaltung denn gar nicht an die langen Girafstnhälse und an die niedrigen Eisenbahnbrücken gedacht habe? Es sei doch unverantwortlich, wenn die unschuldigen Tiere beim Unterfahren einer Brücke enthauptet würden. Es kamen auch Vorschläge zur Lösung des Problems. Man sollte Spezialwagen mit so niedriger Grundfläche einsetzen, daß die Giraffenlänge dadurch ausgeglichen werde/Die Verwaltung stand vor einer schwierigen Aufgabe, die jedoch bald eine einfache Lösung fand. Bei Hagenback wurde die Länge der Giraffen gemessen. Ein Vergleich ergab, daß auch , die niedrigsten Brücken der dänischen Eisenbahn noch der längsten Giraffe ungehinderte Durchfahrt er- : laubtdß. , -
MlschastsaussKwung im Spiegel des Gießener Postamts
Erhebliche (Steigerung des Postverkehrs.
Eine ünferrebung des Gießener Anzeigers beim Postamt Gießen.
1937 dagegen 460 142.
Die eingelieferten Wertbriefsendungen beliefen sich im Rj. 1932 auf 2276, im Rj. 1937 auf 5778.
Eingegangene Wertbriefsendungen zählte man im Rj. 1932 insgesamt 3095, im Rj. 1937 dagegen 5056. An eingezahlten Zahlkar- ten und Postanweisungen wurden beim Postamt Gießen im Rj. 1932 insgesamt 382 989 Stück registriert, im Rj. 1937 aber 505 300 Stück. Ausgezahlte Zahlungs- und Postan- Weisungen stiegen von 147 125 im Rj. 1932 auf
Lieferant auch Ihrer Krankenkasse
173 033 Stück im Rj. 1937.
Für die Gesundung unseres Wirtschaftslebens spricht die Tatsache, daß die Zahl der Postpro - te ft aufträge von 8190 im Rj. 1932 auf 6739 im Rj. 1937 gesunken ist und die Zahl der durch die Post protestierten W e ch s e l von 908 Stück über einen Betrag von 786 366 Mark im Rj. 1932 auf 317 Stück über einen Betrag von 36 274 Mark im Rj. 1937 zurückging. Die eingegangenen Nachnahme-Briefsendungen nahmen — ebenfalls ein Zeichen für die Gesundung der Wirtschaft — eine gleiche rückläufige Entwicklung, nämlich von 114 506 Stück im Rj. 1932, auf 91 205 Stück im Rj. 1937. Die Zahl der Nachnahme-Pakete stieg von 24 719 im Rj. 1932 auf 33151 im Rj. 1937; ein Zeichen dafür, daß der Warenabsatz sich des bequemen Geldeinzugs auf diesem Wege in steigendem Maße bediente.
Die Zahl der a u.f g e g e b e n e n Telegramme hat sich von 13 963 im Rj. 1932 auf 14 523 im Rj. 1937 nur verhältnismäßig gering erhöht, dagegen ist die Zahl der eingegangenen Telegramme von 16706 im Rj. 1932 auf 14539 im Rj. 1937 gesunken; hier macht sich die zunehmende Ausbreitung des Fernsprechverkehrs ebenso bemerkbar, wie auch die Einrichtung der verbilligten Telephongespräche zu gewissen Frühmorgen- und Abendstunden, die vom Publikum an Stelle von Telegrammen gerne benutzt wird. Auch die Zahl der im Durchgang bearbeiteten Telegramm« hat sich beim Gießener Postamt von 20 358 im Rj.
AS. Warschau.
Nicht jeder Dieb macht es der Polizei so leicht, ihn zu stellen, wie der, der in der Wohnung eines Warschauer Kaufmanns einen Einbruch verübte. Dem Dieb fielen Geld und Schmucksachen im Werte von über 1000 Mark in die Hände. Der Kaufmann benachrichtigte sofort die Polizei. Bei der Durchsuchung der Wohnung des Bestohlenen fanden die Beamten zu ihrem größten Erstaunen, zerknittert zwar, aber doch recht gut lesbar, den Entlassungsschein eines Warschauer Gefängnisses, der auf den Namen eines alten Berufsverbrechers lautete. Der zerstreute Dieb muß wohl in seine Arbeit so vertieft gewesen sein, daß er seine „Visitenkarte" verlor, als er die reiche Beute in seinen Taschen verstaute. Daraufhin konnte man natürlich den Dieb überraschend schnell stellen.
Vergnügter Abend in Czenstochau.
B. Warschau.
In der Stadt Czenstochau, die in ganz Polen wegen der Pilgerfahrten dorthin berühmt ist, erlebte der Warschauer Kaufmann Dobieski ein Abenteuer, das er nicht so leicht vergessen wird Er hatte seine Geschäfte abgewickelt und wollte sich einen vergnügten Abend gönnen, und zu diesem Zweck begab er sich in ein Nachtlokal. Der Wein, die Musik und die Gesellschaft zweier reizender, schnell gewonnener Freundinnen brachten Dobieski sehr schnell in einen Zustand höchst gesteigerter Glückseligkeit. Als der Abend unter ausgelassenem Lärm zu Ende ging und der Augenblick kam, die Rechnung zu bezahlen, machte der vergnügte Kaufmann die unliebsame Entdeckung, daß leine Brieftasche nicht zu finden mar. Um kein Aussehen zu erregen, wollte er dem Besitzer des Lokals seine goldene Uhr als Pfand hinter-
Ende des Rj. 1937 auf 10 594 Teilnehmer angewachsen war und Ende Januar 1939 insgesamt 11 997 Rundfunkanschlüsse verzeichnete.
Für das Rj. 1938 liegen noch keine abschließenden Zahlen vor. Aus der bisherigen Entwicklung des Postverkehrs im Verlaufe dieses Rechnungsjahres ist aber eine weitere aufwärtsgerichtete Tendenz klar zu erkennen. Dabei tritt besonders zutage, daß es sich bei dieser neuen Steigerung um eine durchaus organische und gesunde Entfaltung handelt. Die erhebliche Ausdehnung des Arbeitsvolumens stellt natürlich an die Männer der Post in allen Abteilungen außerordentlich hohe Anforderungen. Ueberall kann jedoch die erfreuliche Feststellung gemacht werden, daß man mit aller Tatkraft bei der Bewältigung der gewaltigen Mehranforderunaen ist und sich dabei vor Augen hält, auch auf diesem Gebiete wertvolle Dienste zum Besten unserer Volksgemeinschaft zu leisten. B.
man stieg mit dem Redner empor zum deutschen Ausgrabungshaus, das vom Nestor der deutschen Ausgrabung, Dörpfeld, geschaffen wurde und das geistige Zentrum der deutschen Ausgrabungs- arbeiten in Pergamon darstellt. Der Redner ließ in anregenden Schilderungen wissen, unter welchen Voraussetzungen die Grabungen dort vorgenommen werden, die schon seit 1880 betrieben werden, die 1900 bis 1914 fortgesetzt und 1927 in großem Stil fortgeführt wurden.
Eine freudige Ueberraschung bedeutete dann für alle Zuhörer die Wiedergabe eines Modells des klassischen Pergamons, wie es sich nach jahrzehntelanger Forschungsarbeit ergeben hat. Der Redner führte nun feine aufmerksamen Zuhörer in diese Stadt, man stieg mit ihm die Terrassen hinauf, hielt Umschau im weiten Rund des Theaters, man wurde im Geiste in die Säulenhallen und in die Heiligtümer, die dem Zeus und der Athene gewidmet waren, geführt, man sah die Kaiserburg und die berühmte pergamenische Bibliothek und sah die Ergebnisse der Ausgrabungen eines großen Arsenals, wie es an keinem anderen Ausgrabungsplatz bisher vorgefunden wurde. Eingehende Schilderungen widmete dann der Vortragende dem großen Altar von Pergamon, der sich in Berlin befindet und dort außerordentlich viel besucht ist. In klaren Bildern lernte man den Altar in seiner ganzen großzügigen Anlage, wie auch in seinen Einzelheiten kennen, man sah mit Freude und Erstaunen die ausdrucksvollen Skulpturen, die Darstellungen der Giganten, die in den ausgezeichneten Lichtbildern zum Leben erweckt wurden, und gewann so einen Gesamteindruck, wie er in der kürzen Zeit dieses Vortragsabendes nicht schöner und geschlossener zu gewinnen war. Mit kurzem und bescheidenem Hinweis auf den eigenen Anteil an der Arbeit, an diesem großartigen Ausgrabungswerk beschloß der Redner den Vortrag und wünschte jedem, daß
1893) . ,
Wettkampfteilnehmer der Fachschaft „Der Deutsche
Handel, die am Sonntagvormitlag lhren praktischen Wettkampf durchführen, begeben sich nach der praktischen Arbeit zu der Dolkshalle und melden sich bet dem Sportabnehmer.
Ein Farben-Wörterbuch.
Ndz. London.
Nach mehrjähriger Vorbereitungsarbeit, an der verschiedene Fachorganisationen beteiligt waren, ist nun in England ein Farben-Wörterbuch erschienen, das dem Chaos in der Farbenbezeichnung ein Ende machen und für jede Farbe und Farbenschattierung einen einheitlichen Namen durchsetzen soll. Das ist besonders wichtig für die Textilindustrie. Hier gibt es bei der Ausführung vom Bestellungen häufig Mißhelligkeiten, weil Bezeichnungen wie „altrosa", „lachsfarbep", „ziegelrot", „rostrot" usw. für ganz verschiedene Farbentöne gebraucht werden. Das neue Farben-Wörterbuch führt 800 verschiedene Farben auf. Jede hat ihre Nummer. Der Besteller weiß also, daß er die von ihm gemünschte Farbe erhält, wenn er die dafür im Wörterbuch eingesetzte Nummer angibt. Die Zahl von 800 Standardfarben ist nicht einmal übermäßig hoch, wenn man erfährt, daß bei den Vorbereitungsarbeiten für das Werk 4000 verschieden gefärbte Blumen untersucht wurden. Das Werk, das sich „Horticültural Colour Chart“ nennt, gehört zu den teuersten Büchern der Fachliteratur.
Lo endete eine Liebe. ..
A. S. Belgrad..
Ein dreiundzwanzigjähriger Bauernsohn hatte mit einem siebzehnjährigen Mädchen aus dem Orte Tuzla in Bosnien ein Liebesverhältnis. Durch irgendwelche Umstände kühlte sich aber das Verhältnis ab, und das Mädchen glaubte, dies dem Burschen zuschreiben zu müssen. Als sich nun die beiden vor einigen Tagen vor dem Hause des Mädchens zufällig trafen, fragte das Mädchen seinen ehemaligen Geliebten, warum er sich von ihm zurückgezogen habe und ob er es nicht heiraten wolle. Als der Bursch dies glatt verneinte, lief das Mädchen aufgeregt in das Haus und kam mit einem Gewehr bewaffnet zurück. Mit der Waffe in der Hand stellte es noch einmal die so heikle Frage. Bei dem sich entwickelnden Wortwechsel ging auf einmal das Gewehr los und traf den Unglücklichen tödlich. Vor den Behörden bedauerte dos Mädchen den Vorfall und erklärte, daß der Schuß nur zufällig losgegangen sei und daß es niemals daran gedacht hätte, dem ehemaligen Geliebten trotz feiner Weigerung, es zu heiraten, ein Lew (m^utujk
Der Ltolz der Venezianer. 1
C. K. Venedig.
Der Stolz der Venezianer waren seit zwei Jahren die beiden Löwen „Marco" und „Roma", die sie in einem öffentlichen Garten in der Nähe des Bahnhofs bewundern konnten. Beide waren der Stadt 1936 von dem Marschall Graziani geschenkt worden: Marco, ein prächtiger zehnjähriger Löwe, war bei den Trümmern des fliehenden Heeres des Ras Nasiibu aufgefunden worden, während die dreijährige Löwin aus dem kaiserlichen Tierpark von Addis Abeba stammte. Der Wunsch, daß die beiden eine glückliche Ehe schließen und den Venezianern eine gute Nachzucht bescheren möchte, erfüllte sich nicht, Roma wies die Aufmerksamkeiten von Marco nachdrücklich zurück, und es nutzte auch nichts, als man die Kälte als den Grund dieser Zurückhaltung zu erkennen glaubte, und die Käfige stark heizte, um ihnen ein heißeres Klima vorzutäuschen.
Als die Venezianer vor kurzem wieder zu dem Löwenkäsig kamen, mußten sie zu ihrem Leidwesen feststellen, daß er leer war. Die beiden Tiere hatten das feuchte Klima von Venedig auf die Dauer nicht vertragen können, alle Pflege hatte nichts geholfen, und so hatte man sich entschließen müssen, sie wieder fortzuschicken, und zwar nach Rom, wo sie im Zoologischen Garten ein zuträglicheres Klima finden werden. Der Transport gestaltete sich durchaus nicht einfach. Die beiden Löwen zeigten nicht die geringste Lust, in die beiden großen Metallkästen hinein zu gehen, deren Dehnungen an den Käfigausgang an- geschlossen waren. Mit Marco ging cs schließlich, als man ihm ein großes Pferdebeefsteak oorhielt, aber Roma wollte durchaus nicht folgen, und die Bemühungen der Wärter erforderten eine Stunde, während Der die ganze Umgegend von. ihrem Ge-
Betr.: Durchführung des Sportwettkampfes im Rahmen des Reichsberufswettkampfes.
Für männlich« auswärtig« Teilnehmer, die in Gießen am Wettkampf teilg-nammen habenwrö der Sportwettkampf am Samstag, dem H« ^nar, ^Gruppe'I (Jahrgang 1923 unbl9^)
Gruppe II (Jahrgang 1921 und 1922)
Gruppe III (Jahrgang 1920)
Sruppe IV, V und VI (Jahrgang 1919 bis 1907, 1906 bis 1899, 1898 bis
es ihm einmal vergönnt sein möge, die Stätten der hohen Kultur von Pergamon kennenzulernen. Der Vortrag wurde mit reichem Beifall ausgenommen.
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. ** 7 6 Jahre alt. Der Schneidermeister i. R. Heinrich Loos, Licher Straße 31, feiert am morgigen 12. Februar bei bester Gesundheit seinen 76. Geburtstag. Unseren herzlichen Glückwunsch.
** Omnibusverkehr nach dem Fliegerhorst. Seit gestern ist probeweise ein ständiger Omnibusverkehr nach dem Fliegerhorst im Anschluß an die Straßenbahn eingerichtet worden. Die Direktion der Stadtwerke gibt heute die Verkehrszeiten dieser neuen Einrichtung bekannt.
** Die Gewerbeschule Gießen gibt den Semesterbeginn der Fachschulen für Baugewerbe, Maschinenbau und Elektrotechnik, Maler und Schreiner bekannt.
** Aliceschule und Fröbelseminar machen auf ihre Seminare, Kurse und Schulungen aufmerksam.
Große Girasiammer Gießen.
Der O. K. in Pirmasens wär beschuldigt, zwischen Mücke und Grünberg auf der Reichsstraße als Kraftfahrer durch Fahrlässigkeit den Tod eines Menschen verursacht zu haben. Der Beschuldigte fuhr am 21. Oktober 1938 in völlig übermüdetem Zustand mit seinem Personenkraftwagen in so hohem Tempo in eine Kurve der Reichsstrahe 49 zwischen Mücke und Grünberg, daß er die Herrschaft über den Wagen verlor, an die Abprallsteine der Kurve kam und der Wagen sich mehrmals über- schlug. Dabei flog ein Beifahrer aus Pirmasens aus dem Wagen und zog sich einen schweren Schä-, delbruch zu, an dem er in der Universitätsklinik in Gießen am 22.10.1938 verstarb. (Vergehen gegen § 222 1 und 2 StrGB.) Die Beweisaufnahme, ins-
Fa. C. O. Reuter, Seltersweg Fa. Franz Bette, Mäusburg.
8. Berufssparte Uhren und Schmuckwaren. Beginn
8.30 Uhr:
Fa. Carl Schmidt, Bahnhofstraße.
Am Sonnlagvormillag um 10 Uhr wird an der Mädchenberufsschule, Kirchstraße, nochmals für weibliche Teilnehmer am RBWK. Sport abgenommen. Alle Mädels, die den Sportwettkampf noch nicht mitgemacht haben, treten zu diesem Termin mit Turnzeug und Sportkarten versehen an.
„Die Ausgrabungen in Pergamon/
Mit einem Vortrag, der einem regen Interesse begegnete, setzte gestern abend die Volksbildungsstätte Gießen ihre Vortragsreihe „Wissenschaft im Dienst am Volke" fort. Man fand sich diesmal im Hörsaal des Kunstwissenschaftlichen Jnstttuts ein, der fast bis auf den letzten Platz besetzt war. Der stellvertretende Kreisreferent für die Dolksbildungs- ftätte, Herr Hirz, eröffnete den Abend mit Worten der Begrüßung. Dann sprach Professor Dr. Zschi etschmann sehr anregend über die „Ausgrabungen in Pergamon". Er schilderte die Anreise nach Vorderasien, nach Smyrna, gab zunächst einen in großen Linien gezeichneten Rückblick auf die Geschichte Vorderasiens über den Zeitraum mehrerer Jahrtausende und kennzeichnete insbesondere jene Epochen, in denen das Pergamenische Reich in hoher Blüte stand und in den großartigen Bauten von Pergamon seinen kulturellen Ausdruck fand. Er schilderte die herrliche Landschaft um Smyrna und Bergama (Pergamon), sprach vom Leben, wie es sich jetzt dort abspielt und tarn bann schließlich auf jenes Pergamon zu sprechen, dem schon seit langer Zeit die intensive, sorgfältige und überaus erfolgreiche deutsche Ausgrabungsarbeit gilt. Da sah man im Lichtbild den überragenden Burgberg von Pergamon, der einst die Stadt und ihre heiligen Bezirke trug,
Sämtliche Gruppen treten zu den entsprechenden Seiten an der Bolkshalle an.
° Die RBWK.-Teilnehmer, die in Gießen mobuen, treten am Sonntag, dem 12. Februar, zu nachstehenden Zeiten, an der Dolkshalle an:
Gruppe I (Jahrgang 1923 und 1924
Gruppe II (Jahrgang 1921 und 1922)
Gruppe III (Jahrgang 1920)
Gruppe IV, V und VI (Jahrgang 1919 bis 1907, 1906 bis 1899, 1898 bis


