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14, Klasse C 13X, Klasse D 12%, ausländische Eier, Klasse A 12, Wirsing, % kg 14 bis 15, Weißkraut 10 bis 12, Notkraut 12 bis lo, gelbe Ruben 10 bis 12, rote Rüben 10 bis 14, Spinat 25 bis 30, Unterkohlrabi 7 bis 8, Grünkohl 18 bis 20, Rosen­kohl 40 bis 45, Feldsalat,/io 12 bis 15. Tomaten, % kg 40 bis 50, Zwiebeln 14 bis 15, Meerrettich 35 bis 60, Schwarzwurzeln 15 bis 40, Kartoffeln, % kg 5 Pf., 5 kg 43 Pf-, 50 kg 3,75 Mark, Aepfel, % kg 45 bis 50 Pf-, Nüsse bis 45 Pf-, Hahne 1,10 bis 1,25, Suppenhühner 90 Pf- bis 1 Mark, Enten 1,20 Mark, Tauben, das Stuck 50 bis 60 P Blumenkohl 20 bis 50, Salat 20, Endivien 10 bis 25, Lauch 5 bis 12, Sellerie 10 bis 40, Rettich a bis 15 Pf.

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Aufruf.

Bec Bptiker amSahntiof

16.30 Uhr.

11.00 Uhr.

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Geschichten aus aller Welt

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legen, und als er so glücklich davongekommen war,

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aus dem Käfig zu bringen. Die beiden Tiere wurden suchte er, do er keinen Pfennig mehr in der Tosche aus einen Lastkraftwagen geladen unfc nach Lomshatte uni) Lein HotelMmei bezahlen konnte, die

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®er allaemeine Aufschwung unseres Wirtjchasts-sAn eingegangenen Pak-ten wurden im lebens trttt jedermann auch in unserer engeren Rj 1832 insgesamt 328 888 Stuck gezahlt, im 5tl-

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Heimat täglich an vielerlei Merkmalen im priva­ten Leben und im geschäftlichen Betrieb vor Augen. Im Gießener Anzeiger Nr. 6 vom 7 /8. Ja­nuar haben wir z. B. Mitteilungen über die ge­waltige Steigerung des Steueraufkommens bei den wichtigsten Steuerarten im Bereiche des Fi­nanzamtes Gießen veröffentlicht. Jener Schilde­rung, die eine Steigerung der Hauptsteuerertrage von 3Vs Millionen Mark im Jahre 1933 auf 13 Millionen Mark im Jahre 1938 berichtete, lassen wir heute einen aufschlußreichen Ueberblick über die wichtigsten Verkehrsbetriebe des Postamts Gießen folgen. Hier ist ein bemer­kenswerter Aufschwung schon daran zu erkennen, daß im Jahre 1932 zum Bereich des Postamts Gießen, neben dem Hauptpostamt und der Neben­stelle Stadtpost, noch 16 Postagenturen und 16 Poststellen zählten, während im Jahre 1937 zum Postamt Gießen noch die Zweigpostämter Stadt- post, Fliegerhorst und Ävndorf, ferner 19 Post- agenturen und 33 Poststellen gehörten. Diese Stei­gerung wurde durch die erheblich angewachsenen Verkehrsbedürfnisse im Postbetrieb des Gießener

brüll erfüllt war. Man versuchte es mit einem Spiegel, und schließlich mußte man Feuer anwen­den, um die Löwin zu erschrecken und zur Flucht

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befördert; sie waren für 300 000 Lire gegen den versichert.

Die verloreneVisitenkarte".

Bezirks erforderlich.

Im Rechnungsjahre 1932 belief sich die Zahl der gewöhnlichen Briefe, die beim Postamt Gießen befördert wurden, auf 11296 385 Stück. Diese Zahl wuchs im Rechnungsjahre 1937 auf 16 160 010 Stück an. Die Zahl der vom Postamt Gießen beförderten Luftpostsendungen belief sich im Rechnungsjahre 1932 auf 2128 Stück, rm Rech­nungsjahre 1937 dagegen auf 5706.

An eingelieferten Einschreibsen­dungen wurden im Rj. 1932 bei der Gießener Post insgesamt 82 508 Stück gezählt, im Rj. 1937 war diese Zahl auf insgesamt 130 327 Stück an­gewachsen. Eine ebenso starke Steigerung erfuhr die Zahl der eingegangenen Einschreib­en d u n g e n , die sich im Rj. 1932 auf 72 586 Stück belief, im Rj. 1937 aber auf 126 615 erhöhte.

Die eingelieferten Pakete wurden für das Rj. 1932 mit 372 393 Stück festgestellt, im Rj. 1937 hatte man hier 464 446 Stück zu verzeichnen.

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Die Wettkampfgruppe(Eifen und Metall" hat am Samstag wieder einen Wettkampftag. 1000Ü

Samstag nachmittag ab 15 Uhr: Abnahme der sportlichen Leistungsprüfung im Rahmen des RBWK in der Volkshalle. Hierzu können auch weibliche Erwachsene, die ihren Sport noch nicht am Wettkampftag erledigt haben, ab 16.30 Uhr an­treten.

Am Sonntag ist die praktische Prüfung für we Teilnehmer der WettkampfgruppeDer Deutsche handel". Sie wird in folgenden Firmen abgenom­men:

1. Berufssparte Lebensmittel. Beginn 8 Uhr:

Fa. Adolf Plack, Neuen Bäue

Fa. Gustav Geisse, Seltersweg

(statt Fa. Otto Avemann, Walltorstraße) Fa. Jakob Maternus, Frankfurker Straße.

2 Berufssparte Papier- und Bürobedarf. Beginn

8 Uhr:

Fa. Heinrich Noll, Mäusburg..

3. Berufssparte Elektro und Radio. Beginn 8.30 Uhr:

Fa. Appel (Inh. Fritz Schmidt), Seltersweg.

4. Berufssparte Drogen. Beginn 8.30 Uhr:

Fa. Otto W int erhoff, Kreuzplatz.

5. Berufssparte Schuhe und Lederwaren. Beginn

8 Uhr:

Fa. Schuhhaus Haas, Marktplatz

Fa. Schuhhaus W a l d s ch m i d t, Seltersweg Fa. Leder-Becker, Bahnhofstraße.

6. Berufssparte Eisen und Eisenwaren. Beginn

8.30 Uhr:

Fa. I. B. Häuser, Neustadt

Fa. Borrmann K.-G., Neustadt.

7. Berufssparte Textilien und Bekleidung. Beginn

8. 30 Uhr:

Fa. 4). Kaeß N a ch f., Kreuzplatz

Fa. Bernard & Sohn, Plockstraße

Fa. Gebr. I m h ä u s e r, Marktplatz

Fa. Herrenbekleidungshaus Möhl, K.-G., Marktplatz

Fa. TheodorKöhler, Seltersweg

1932 auf 15 062 im Rj. 1937 ermäßigt, da durch den Umstand, daß bei der Uebermittlung vieler -^ie- gramme direkt durchgeschaltet wird, sich eine neue Bearbeitung der Telegramme im hiesigen Tele­graphenamt erübrigt.

Die Zahl der Fernsprech-Hauptan- schlüsse beim Postamt Gießen ist von 2187 nn Rj. 1932 auf 2689 im Rj. 1937, die Zahl der N e - benanschlüsse in der gleichen Zeit von 1288 auf 1821 gestiegen. An Ortsgesprächen wur­den im Gießener Fernsprechamt im Rj. 1932 ins­gesamt 1 987 513 gezählt, dagegen im Rj. 1937 ins­gesamt 2 319 797. Die Ferngespräche nach dem Inland erfuhren eine Steigerung von 318 038 im Rj. 1932 auf 455 475 im Rj. 1937.

Einen sehr erheblichen Aufschwung brachte das R u n d f u n k w e s e n , das am Ende des Rech­nungsjahres 1932 in Gießen 4566 Teilnehmer zählte,

Gastfreundschaft eines der zahlreichen Hospize für Pilger auf. Da aber erreichte ihn noch größeres Mißgeschick. Die Stadt war von der Gefahr einer Flecktyphusepidemie bedroht, und die Behörden hat­ten für diese Nacht eine umfassende Razzia in allen Asylen und Pilgerheimen angeordnet, um sämtliche Fremden einer' durchgreifenden Desinfizierung zu unterziehen. So lebhaft Dobrieski auch protestierte, es half ihm alles nichts, er mußte sich der gleichen Behandlung unterwerfen wie alle anderen: der Kopf wurde ihm geschoren, Schnurrbart und Backen­bart wurden ihm abgeschnitten, er wurde in ein Karbolsäurebad gesteckt, und nachdem das alles glück­lich überstanden war, konnte er, auf weite Strecken durch die scharfen Gerüche bemerkbar, am folgenden Tage seine Rückreise nach Warschau antreten, wo ihm noch eine erfreuliche Erfahrung bevorstand: es dauerte einige Zeit, bis seine Familie und seine Freunde ihn wiedererkannten.

Giraffenhals und Eisenbahn.

Ndz., Kopenhagen.

Die dänische Staatsbahnverwaltung ist vor ein schwieriges Problem gestellt worden durch Passa­giere, auf deren Beförderung sie nicht vorbereitet war. Es sind Giraffen, die der Kopenhagener Zoo bei Hagenbeck in Hamburg gekauft hat. Der Schiffs­transport der Tiere wird aus verschiedenen Grün­den als unzweckmäßig betrachtet, und auch die Be­förderung in Lastkraftwagen kommt nicht in>Frage. Als bekannt wurde, daß die Giraffen mit der Eisen­bahn ankommen mürben, aing ein Regen von War­nungsschreiben aus dem Publikum auf die Staats­bahnverwaltung nieder. Ob die Verwaltung denn gar nicht an die langen Girafstnhälse und an die niedrigen Eisenbahnbrücken gedacht habe? Es sei doch unverantwortlich, wenn die unschuldigen Tiere beim Unterfahren einer Brücke enthauptet würden. Es kamen auch Vorschläge zur Lösung des Pro­blems. Man sollte Spezialwagen mit so niedriger Grundfläche einsetzen, daß die Giraffenlänge dadurch ausgeglichen werde/Die Verwaltung stand vor einer schwierigen Aufgabe, die jedoch bald eine einfache Lösung fand. Bei Hagenback wurde die Länge der Giraffen gemessen. Ein Vergleich ergab, daß auch , die niedrigsten Brücken der dänischen Eisenbahn noch der längsten Giraffe ungehinderte Durchfahrt er- : laubtdß. , -

MlschastsaussKwung im Spiegel des Gießener Postamts

Erhebliche (Steigerung des Postverkehrs.

Eine ünferrebung des Gießener Anzeigers beim Postamt Gießen.

1937 dagegen 460 142.

Die eingelieferten Wertbriefsen­dungen beliefen sich im Rj. 1932 auf 2276, im Rj. 1937 auf 5778.

Eingegangene Wertbriefsendungen zählte man im Rj. 1932 insgesamt 3095, im Rj. 1937 dagegen 5056. An eingezahlten Zahlkar- ten und Postanweisungen wurden beim Postamt Gießen im Rj. 1932 insgesamt 382 989 Stück registriert, im Rj. 1937 aber 505 300 Stück. Ausgezahlte Zahlungs- und Postan- Weisungen stiegen von 147 125 im Rj. 1932 auf

Lieferant auch Ihrer Krankenkasse

173 033 Stück im Rj. 1937.

Für die Gesundung unseres Wirtschaftslebens spricht die Tatsache, daß die Zahl der Postpro - te ft aufträge von 8190 im Rj. 1932 auf 6739 im Rj. 1937 gesunken ist und die Zahl der durch die Post protestierten W e ch s e l von 908 Stück über einen Betrag von 786 366 Mark im Rj. 1932 auf 317 Stück über einen Betrag von 36 274 Mark im Rj. 1937 zurückging. Die eingegangenen Nach­nahme-Briefsendungen nahmen eben­falls ein Zeichen für die Gesundung der Wirtschaft eine gleiche rückläufige Entwicklung, nämlich von 114 506 Stück im Rj. 1932, auf 91 205 Stück im Rj. 1937. Die Zahl der Nachnahme-Pakete stieg von 24 719 im Rj. 1932 auf 33151 im Rj. 1937; ein Zeichen dafür, daß der Warenabsatz sich des beque­men Geldeinzugs auf diesem Wege in steigendem Maße bediente.

Die Zahl der a u.f g e g e b e n e n Tele­gramme hat sich von 13 963 im Rj. 1932 auf 14 523 im Rj. 1937 nur verhältnismäßig gering er­höht, dagegen ist die Zahl der eingegangenen Telegramme von 16706 im Rj. 1932 auf 14539 im Rj. 1937 gesunken; hier macht sich die zuneh­mende Ausbreitung des Fernsprechverkehrs ebenso bemerkbar, wie auch die Einrichtung der verbillig­ten Telephongespräche zu gewissen Frühmorgen- und Abendstunden, die vom Publikum an Stelle von Telegrammen gerne benutzt wird. Auch die Zahl der im Durchgang bearbeiteten Telegramm« hat sich beim Gießener Postamt von 20 358 im Rj.

AS. Warschau.

Nicht jeder Dieb macht es der Polizei so leicht, ihn zu stellen, wie der, der in der Wohnung eines Warschauer Kaufmanns einen Einbruch verübte. Dem Dieb fielen Geld und Schmucksachen im Werte von über 1000 Mark in die Hände. Der Kaufmann benachrichtigte sofort die Polizei. Bei der Durch­suchung der Wohnung des Bestohlenen fanden die Beamten zu ihrem größten Erstaunen, zerknittert zwar, aber doch recht gut lesbar, den Entlassungs­schein eines Warschauer Gefängnisses, der auf den Namen eines alten Berufsverbrechers lautete. Der zerstreute Dieb muß wohl in seine Arbeit so ver­tieft gewesen sein, daß er seineVisitenkarte" ver­lor, als er die reiche Beute in seinen Taschen ver­staute. Daraufhin konnte man natürlich den Dieb überraschend schnell stellen.

Vergnügter Abend in Czenstochau.

B. Warschau.

In der Stadt Czenstochau, die in ganz Polen wegen der Pilgerfahrten dorthin berühmt ist, erlebte der Warschauer Kaufmann Dobieski ein Abenteuer, das er nicht so leicht vergessen wird Er hatte seine Geschäfte abgewickelt und wollte sich einen ver­gnügten Abend gönnen, und zu diesem Zweck begab er sich in ein Nachtlokal. Der Wein, die Musik und die Gesellschaft zweier reizender, schnell gewonnener Freundinnen brachten Dobieski sehr schnell in einen Zustand höchst gesteigerter Glückseligkeit. Als der Abend unter ausgelassenem Lärm zu Ende ging und der Augenblick kam, die Rechnung zu bezahlen, machte der vergnügte Kaufmann die unliebsame Ent­deckung, daß leine Brieftasche nicht zu finden mar. Um kein Aussehen zu erregen, wollte er dem Be­sitzer des Lokals seine goldene Uhr als Pfand hinter-

Ende des Rj. 1937 auf 10 594 Teilnehmer ange­wachsen war und Ende Januar 1939 insgesamt 11 997 Rundfunkanschlüsse verzeichnete.

Für das Rj. 1938 liegen noch keine abschließenden Zahlen vor. Aus der bisherigen Entwicklung des Postverkehrs im Verlaufe dieses Rechnungsjahres ist aber eine weitere aufwärtsgerichtete Tendenz klar zu erkennen. Dabei tritt besonders zutage, daß es sich bei dieser neuen Steigerung um eine durch­aus organische und gesunde Entfaltung handelt. Die erhebliche Ausdehnung des Arbeitsvolumens stellt natürlich an die Männer der Post in allen Abteilungen außerordentlich hohe Anforderungen. Ueberall kann jedoch die erfreuliche Feststellung ge­macht werden, daß man mit aller Tatkraft bei der Bewältigung der gewaltigen Mehranforderunaen ist und sich dabei vor Augen hält, auch auf diesem Gebiete wertvolle Dienste zum Besten unserer Volks­gemeinschaft zu leisten. B.

man stieg mit dem Redner empor zum deutschen Ausgrabungshaus, das vom Nestor der deutschen Ausgrabung, Dörpfeld, geschaffen wurde und das geistige Zentrum der deutschen Ausgrabungs- arbeiten in Pergamon darstellt. Der Redner ließ in anregenden Schilderungen wissen, unter welchen Voraussetzungen die Grabungen dort vorgenommen werden, die schon seit 1880 betrieben werden, die 1900 bis 1914 fortgesetzt und 1927 in großem Stil fortgeführt wurden.

Eine freudige Ueberraschung bedeutete dann für alle Zuhörer die Wiedergabe eines Modells des klas­sischen Pergamons, wie es sich nach jahrzehnte­langer Forschungsarbeit ergeben hat. Der Redner führte nun feine aufmerksamen Zuhörer in diese Stadt, man stieg mit ihm die Terrassen hinauf, hielt Umschau im weiten Rund des Theaters, man wurde im Geiste in die Säulenhallen und in die Heiligtümer, die dem Zeus und der Athene gewid­met waren, geführt, man sah die Kaiserburg und die berühmte pergamenische Bibliothek und sah die Ergebnisse der Ausgrabungen eines großen Arse­nals, wie es an keinem anderen Ausgrabungsplatz bisher vorgefunden wurde. Eingehende Schilderun­gen widmete dann der Vortragende dem großen Altar von Pergamon, der sich in Berlin befindet und dort außerordentlich viel besucht ist. In klaren Bildern lernte man den Altar in seiner ganzen großzügigen Anlage, wie auch in seinen Einzel­heiten kennen, man sah mit Freude und Erstaunen die ausdrucksvollen Skulpturen, die Darstellungen der Giganten, die in den ausgezeichneten Licht­bildern zum Leben erweckt wurden, und gewann so einen Gesamteindruck, wie er in der kürzen Zeit dieses Vortragsabendes nicht schöner und geschlos­sener zu gewinnen war. Mit kurzem und bescheide­nem Hinweis auf den eigenen Anteil an der Arbeit, an diesem großartigen Ausgrabungswerk beschloß der Redner den Vortrag und wünschte jedem, daß

1893) . ,

Wettkampfteilnehmer der FachschaftDer Deutsche

Handel, die am Sonntagvormitlag lhren praktischen Wettkampf durchführen, begeben sich nach der prak­tischen Arbeit zu der Dolkshalle und melden sich bet dem Sportabnehmer.

Ein Farben-Wörterbuch.

Ndz. London.

Nach mehrjähriger Vorbereitungsarbeit, an der verschiedene Fachorganisationen beteiligt waren, ist nun in England ein Farben-Wörterbuch erschienen, das dem Chaos in der Farbenbezeichnung ein Ende machen und für jede Farbe und Farbenschattierung einen einheitlichen Namen durchsetzen soll. Das ist besonders wichtig für die Textilindustrie. Hier gibt es bei der Ausführung vom Bestellungen häufig Mißhelligkeiten, weil Bezeichnungen wiealtrosa", lachsfarbep",ziegelrot",rostrot" usw. für ganz verschiedene Farbentöne gebraucht werden. Das neue Farben-Wörterbuch führt 800 verschiedene Farben auf. Jede hat ihre Nummer. Der Besteller weiß also, daß er die von ihm gemünschte Farbe erhält, wenn er die dafür im Wörterbuch eingesetzte Nummer angibt. Die Zahl von 800 Standardfarben ist nicht einmal übermäßig hoch, wenn man erfährt, daß bei den Vorbereitungsarbeiten für das Werk 4000 verschieden gefärbte Blumen untersucht wur­den. Das Werk, das sichHorticültural Colour Chart nennt, gehört zu den teuersten Büchern der Fachliteratur.

Lo endete eine Liebe. ..

A. S. Belgrad..

Ein dreiundzwanzigjähriger Bauernsohn hatte mit einem siebzehnjährigen Mädchen aus dem Orte Tuzla in Bosnien ein Liebesverhältnis. Durch irgendwelche Umstände kühlte sich aber das Ver­hältnis ab, und das Mädchen glaubte, dies dem Burschen zuschreiben zu müssen. Als sich nun die beiden vor einigen Tagen vor dem Hause des Mädchens zufällig trafen, fragte das Mädchen seinen ehemaligen Geliebten, warum er sich von ihm zu­rückgezogen habe und ob er es nicht heiraten wolle. Als der Bursch dies glatt verneinte, lief das Mäd­chen aufgeregt in das Haus und kam mit einem Gewehr bewaffnet zurück. Mit der Waffe in der Hand stellte es noch einmal die so heikle Frage. Bei dem sich entwickelnden Wortwechsel ging auf einmal das Gewehr los und traf den Unglück­lichen tödlich. Vor den Behörden bedauerte dos Mädchen den Vorfall und erklärte, daß der Schuß nur zufällig losgegangen sei und daß es niemals daran gedacht hätte, dem ehemaligen Geliebten trotz feiner Weigerung, es zu heiraten, ein Lew (m^utujk

Der Ltolz der Venezianer. 1

C. K. Venedig.

Der Stolz der Venezianer waren seit zwei Jah­ren die beiden LöwenMarco" undRoma", die sie in einem öffentlichen Garten in der Nähe des Bahnhofs bewundern konnten. Beide waren der Stadt 1936 von dem Marschall Graziani geschenkt worden: Marco, ein prächtiger zehnjähriger Löwe, war bei den Trümmern des fliehenden Heeres des Ras Nasiibu aufgefunden worden, während die drei­jährige Löwin aus dem kaiserlichen Tierpark von Addis Abeba stammte. Der Wunsch, daß die beiden eine glückliche Ehe schließen und den Venezianern eine gute Nachzucht bescheren möchte, erfüllte sich nicht, Roma wies die Aufmerksamkeiten von Marco nachdrücklich zurück, und es nutzte auch nichts, als man die Kälte als den Grund dieser Zurückhaltung zu erkennen glaubte, und die Käfige stark heizte, um ihnen ein heißeres Klima vorzutäuschen.

Als die Venezianer vor kurzem wieder zu dem Löwenkäsig kamen, mußten sie zu ihrem Leidwesen feststellen, daß er leer war. Die beiden Tiere hatten das feuchte Klima von Venedig auf die Dauer nicht vertragen können, alle Pflege hatte nichts geholfen, und so hatte man sich entschließen müssen, sie wieder fortzuschicken, und zwar nach Rom, wo sie im Zoolo­gischen Garten ein zuträglicheres Klima finden wer­den. Der Transport gestaltete sich durchaus nicht einfach. Die beiden Löwen zeigten nicht die geringste Lust, in die beiden großen Metallkästen hinein zu gehen, deren Dehnungen an den Käfigausgang an- geschlossen waren. Mit Marco ging cs schließlich, als man ihm ein großes Pferdebeefsteak oorhielt, aber Roma wollte durchaus nicht folgen, und die Bemühungen der Wärter erforderten eine Stunde, während Der die ganze Umgegend von. ihrem Ge-

Betr.: Durchführung des Sportwettkampfes im Rah­men des Reichsberufswettkampfes.

Für männlich« auswärtig« Teilnehmer, die in Gießen am Wettkampf teilg-nammen habenwrö der Sportwettkampf am Samstag, dem H« ^nar, ^Gruppe'I (Jahrgang 1923 unbl9^)

Gruppe II (Jahrgang 1921 und 1922)

Gruppe III (Jahrgang 1920)

Sruppe IV, V und VI (Jahrgang 1919 bis 1907, 1906 bis 1899, 1898 bis

es ihm einmal vergönnt sein möge, die Stätten der hohen Kultur von Pergamon kennenzulernen. Der Vortrag wurde mit reichem Beifall ausgenom­men.

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. ** 7 6 Jahre alt. Der Schneidermeister i. R. Heinrich Loos, Licher Straße 31, feiert am mor­gigen 12. Februar bei bester Gesundheit seinen 76. Geburtstag. Unseren herzlichen Glückwunsch.

** Omnibusverkehr nach dem Flieger­horst. Seit gestern ist probeweise ein ständiger Om­nibusverkehr nach dem Fliegerhorst im Anschluß an die Straßenbahn eingerichtet worden. Die Direktion der Stadtwerke gibt heute die Verkehrszeiten dieser neuen Einrichtung bekannt.

** Die Gewerbeschule Gießen gibt den Semesterbeginn der Fachschulen für Baugewerbe, Maschinenbau und Elektrotechnik, Maler und Schrei­ner bekannt.

** Aliceschule und Fröbelseminar machen auf ihre Seminare, Kurse und Schulungen aufmerksam.

Große Girasiammer Gießen.

Der O. K. in Pirmasens wär beschuldigt, zwischen Mücke und Grünberg auf der Reichsstraße als Kraftfahrer durch Fahrlässigkeit den Tod eines Menschen verursacht zu haben. Der Beschuldigte fuhr am 21. Oktober 1938 in völlig übermüdetem Zustand mit seinem Personenkraftwagen in so hohem Tempo in eine Kurve der Reichsstrahe 49 zwischen Mücke und Grünberg, daß er die Herr­schaft über den Wagen verlor, an die Abprallsteine der Kurve kam und der Wagen sich mehrmals über- schlug. Dabei flog ein Beifahrer aus Pirmasens aus dem Wagen und zog sich einen schweren Schä-, delbruch zu, an dem er in der Universitätsklinik in Gießen am 22.10.1938 verstarb. (Vergehen gegen § 222 1 und 2 StrGB.) Die Beweisaufnahme, ins-

Fa. C. O. Reuter, Seltersweg Fa. Franz Bette, Mäusburg.

8. Berufssparte Uhren und Schmuckwaren. Beginn

8.30 Uhr:

Fa. Carl Schmidt, Bahnhofstraße.

Am Sonnlagvormillag um 10 Uhr wird an der Mädchenberufsschule, Kirchstraße, nochmals für weib­liche Teilnehmer am RBWK. Sport abgenommen. Alle Mädels, die den Sportwettkampf noch nicht mitgemacht haben, treten zu diesem Termin mit Turnzeug und Sportkarten versehen an.

Die Ausgrabungen in Pergamon/

Mit einem Vortrag, der einem regen Interesse begegnete, setzte gestern abend die Volksbildungs­stätte Gießen ihre VortragsreiheWissenschaft im Dienst am Volke" fort. Man fand sich diesmal im Hörsaal des Kunstwissenschaftlichen Jnstttuts ein, der fast bis auf den letzten Platz besetzt war. Der stellvertretende Kreisreferent für die Dolksbildungs- ftätte, Herr Hirz, eröffnete den Abend mit Wor­ten der Begrüßung. Dann sprach Professor Dr. Zschi etschmann sehr anregend über dieAus­grabungen in Pergamon". Er schilderte die Anreise nach Vorderasien, nach Smyrna, gab zunächst einen in großen Linien gezeichneten Rückblick auf die Ge­schichte Vorderasiens über den Zeitraum mehrerer Jahrtausende und kennzeichnete insbesondere jene Epochen, in denen das Pergamenische Reich in hoher Blüte stand und in den großartigen Bauten von Pergamon seinen kulturellen Ausdruck fand. Er schilderte die herrliche Landschaft um Smyrna und Bergama (Pergamon), sprach vom Leben, wie es sich jetzt dort abspielt und tarn bann schließlich auf jenes Pergamon zu sprechen, dem schon seit langer Zeit die intensive, sorgfältige und überaus erfolg­reiche deutsche Ausgrabungsarbeit gilt. Da sah man im Lichtbild den überragenden Burgberg von Pergamon, der einst die Stadt und ihre heiligen Bezirke trug,

Sämtliche Gruppen treten zu den entsprechenden Seiten an der Bolkshalle an.

° Die RBWK.-Teilnehmer, die in Gießen mobuen, treten am Sonntag, dem 12. Februar, zu nachstehen­den Zeiten, an der Dolkshalle an:

Gruppe I (Jahrgang 1923 und 1924

Gruppe II (Jahrgang 1921 und 1922)

Gruppe III (Jahrgang 1920)

Gruppe IV, V und VI (Jahrgang 1919 bis 1907, 1906 bis 1899, 1898 bis