Einzelbild herunterladen

besondere das Gutachten des Sachverständigen, er­gab die Schuld des Angeklagten.

Der Vertreter der Anklage machte geltend, daß sich der Angeklagte auch einer Uebertretung der Straßen­verkehrsordnung schuldig gemacht habe und bean­tragte, auf eine Gefängnisstrafe von fünf Monaten zu erkennen.

Der Verteidiger beantragte Freisprechung oder für den Fall, daß der Angeklagte schuldig erachtet

werden sollte, unter Zubilligung mildernder Um­stände auf eine geringe Strafe zu erkennen.

Es erging folgendes Urteil: Der Angeklagte ist schuldig der fahrlässigen Tötung nach § 222 1 und 2 StrGB. in Tateinheit mit einer Zuwiderhandlung gegen §§ 1, 9, 49 der Reichsstraßenverkehrsord- nung und wird deshalb zu einer Gefängnis­strafe von drei Monaten verurteilt.

Aus der engeren Heimat.

Sturmbann 11/116 hat eine zweite SA.-Dienststelle geschaffen.

Nach tatkräftiger Zusammenarbeit mit Partei und Gemeinde kann nunmehr am morgigen Sonntag der Sturmbann 11/116 dem Sturm 13/116 in Watzenborn-Steinberg die neu errichtete S A. - D i e n st st e l l e übergeben. Die feierliche Uebergabe beginnt vormittags 11 Uhr bei oer auch der Führer der SA.-Gruppe Hessen, Obergruppen­führer Beckerle, zugegen sein wird. Nach der Uebergabe findet ein Vorbeimarsch vor dem Ober­gruppenführer statt. Anschließend versammeln sich sämtliche Teilnehmer zum Eintopfessen in der Volks­halle. Mit dieser Uebergabe hat der Sturmbann 11/116 die zweite SA.-Dienststelle dieser Art im Gruppenbereich geschaffen.

Derkehrsunfälle auf eisalatten Straßen

* Eberstadt, 11. Febr. Am vergangenen Don­nerstag ereigneten sich auf der Straße zwischen Lich und Eberstadt unweit dem Abzweig nach Dorf-Gill zwei Verkehrsunfälle. In den Morgenstunden ver­lor der Lenker eines Lastkraftzuges (Motorwagen und zwei Anhänger) die Herrschaft über die Wagen. Der Motorwagen fuhr dabei in den tiefen Straßen­graben und riß einen Anhänger mit sich, der zweite Anhänger riß sich los und stürzte um. Es entstand erheblicher Materialschaden. Personen wurden nicht verletzt. Die Aufräumungsarbeiten nahmen viel Zeit in Anspruch. In den Nachmittagsstunden fuhr außerdem ein Personenkraftwagen, dessen Lenker auf der eisglatten Straße ebenfalls die Herrschaft über das Fahrzeug verlor, etwa fünf Meter tief in den Straßengraben, wobei der Wagen erheblich be­schädigt wurde. Auch hier erlitt der Fahrer glück­licherweise keine Verletzungen.

* Reinhardshain, 11. Febr. Auf der Reichsautobahn ereignete sich infolge Glatt­eisbildung ein Veckehrsunfall, der schwere Folgen nach sich zog. Ein L a st k r a f t w a g e n aus Frankfurt am Main, der, ins Rutschen geraten war, fuhr bafrei auf den mittleren Grünstreifen. Ein nach,algender Personen­kraftwagen, dessen Lenker das Hindernis auf der Autobahn zu spät bemerkte, muhte scharf bremsen, konnte den Wagen aber nicht mehr recht­zeitig zum Stehen bringen. Durch das rasche An­ziehen der Bremsen geriet der Personenkraftwagen auch ins Rutschen und stieß mit großer Wucht gegen den Anhänger des Lastwagens. Der Personenwagen wurde erheblich beschädigt. Zwei Insassen erlitten Verletzungen, die ihre Ueberführung in die Chirurgische Klinik nach Gie­ßen notwendig machten.

Kurhaus-Maskenball in Bad-Aauheim

Ein Ereignis des Rhein-Mainischen Karnevals ist der große Bad-Nauheimer Kurhaus-Maskenball am Samstag, 18. Februar. Es wird sich auch in diesem Jahr wieder ein Leben und Treiben abwickeln, das alle Erwartungen übertrifft; sei es in dem phan­tastischen Silbersaal, dem Palais Selim Bassa, dem Geisha-Haus oder dem originellenHamburg ahoi", überall wird fröhlichste Stimmung und heiterste Laune herrschen. Fünf Tanzkapellen werden pausen­los zum Tanz spielen.

Landkreis Gießen

* Heuchelheim, 11. Febr. Am heutigen 11. Februar begeht die Kriegermutter Elisabeth Pfaff in Heuchelheim ihren 80. Geburtstag. Sie verlor durch den Weltkrieg einen Sohn, der beim Infanterie-Regiment 224 diente. Der Reichs­kriegsopferführer, SA.-Gruppenführer Oberlind­ober hat für die hochbetagte Mutter eine Ehren­gabe zur Verfügung gestellt. Von Herzen wünschen wir ihr Gesundheit und alles Gute.

* Alten-Buseck, 10. Febr. Der Kegelklub Gut Holz" veranstaltete im Gasthaus Einhäuser ein Winterhilfe-Kegeln. Dem WHW. konnte ein Betrag von 16,12 Mark abgeführt werden.

w Lollar, 10. Febr. Hier werden jetzt durch den Reichsluftschutzbund die Selbst­schutz k r ä f t e ausgebildet. Schon vor Weihnach­

ten fand ein Lehrgang für die Hausfeuerwehr statt. Dieser Tage nahmen zwei Lehrgänge ihr Ende, in denen etwa 80 Personen, fast nur Frauen, als Luftschutzwarte, stellvertretende Luftschutzwarte, Hausfeuerwehrleute und Melder ihre Ausbildung gefunden haben. In den nächsten Tagen beginnen zwei weitere Kurse, an denen etwa die gleiche Zahl Selbstschutzkräfte teilnehmen wird. Außerdem im Laufe des Winters noch ein Lehrgang für die Laienhelferinnen vorgesehen. Leiter der Kurse ist der Gemeindegruppenführer des Reichslüftschutz­bundes, Luftschutzführer Eberle. Im Laufe die­ses Monats wird auch in unserer Gemeinde noch eine Luftschutzübung stattfinden.

y Watzenborn-Steinberg, 10. Februar. Heute, Freitag, beging* unser Mitbürger Schmiede- meister i. R. Ludwig Schäfer III. seinen 70. G e - b u r t s t a g. Der Hochbetagte erfreut sich bester Gesundheit. (Unseren herzlichsten Glückwunsch!) Im Saale der GastwirtschaftZur Krone" fand ein Vortrag von Dr. Hahn über die Bekämpfung des Kartoffelkäfers statt. Der vorgeführte Film war sehr lehrreich und wurde auch von den oberen Schulklassen angesehen. Eine ordentliche General­versammlung hielt die hiesige Kameradschaft des NS.-Reichskriegerbundes bei Mitglied Gg. Philipp II. ab. Kameradschaftsführer Karl Ander­mann umriß in seinem Jahresbericht die Ereig­nisse des verflossenen Jahres.

Kreis Hrledberg.

)( Münzenberg, 9. Febr. Dieser Tage wurde der neue Bürgermeister, Ortsgruppenleiter Metzger, auch mit dem Amt des Ortsae- r i ch t s v o r st e h e r s betraut, das seither noch Alt­bürgermeister Pg. Wetz verwaltete. Pg. Wetz ist damit endgültig in den Ruhestand getreten. 28 Jahre stellte er als Bürgermeister seine Kraft in den Dienst der Gemeinde. Während seiner Amtszeit wurde die Feldbereinigung durchgeführt, die Wasserleitung wurde gebaut, das Hofgut aufgeteilt und noch vie­les mehr. In den langen Jahren seiner Dienstzeit war er immer ein verantwortungsbewußtes Ober­haupt seiner Gemeinde, das jedem Einwohner mit Rat und Tat zur Seite stand. Auch in der näheren und weiteren Umgebung war er bekannt und ge­schäht. Der hiesige -GesangvereinEin­tracht" hielt in seinem Vereinslokal bei Georg Metzger seine Generalversammlung ab. Vereinsführer H i tz e l begrüßte die Sänger und gedachte der im vergangenen Jahre verstorbenen Mitglieder. So­dann erstattete er den Jahresbericht. Kassenwart Otto Müller gab den Kassenbericht, der ein gün­stiges Ergebnis aufwies Im Namen des Vereins wurde ihm für seine mustergültige Arbeit gedankt. Sangesbruder Wilhelm G o rr 9. wurde> für 25- jährige aktive Sangestätigkeit zum Ehrenmitglied ernannt. Ihm wurde ein Diplom übermittelt. Zum Schluß verlas der Ehrenvorsitzende A. M e tz g e r die Satzungen des Vereins und ermahnte die Sänge­rinnen und Sänger zu eifrigem Singstundenbesuch.

= Butzbach, 9. Febr. Der Zweigverein des Vogelsberger Höhen-Clubs hielt sein diesjähriges Auszeichnungsfest ab, das sehr gut besucht war. In Verhinderung der beiden Vorsitzen­den sprach der Wanderwart des Gesamt-VHC., Wil­helm Seippel, nach kurzen Grußworten über die Eingliederung der Ostmark und des Sudeten­landes und deren Bedeutung für die Wandersache. In der Vortragsfolge wechselten Musikstücke, Lieder der Gesangsabteilung des Vereins, gemeinsame Lie­der, ein Kinderspiel und ein Theaterstück miteinander ab. Bei der Auszeichnung konnten acht Vereinsange­hörige zum drstenmal, sieben zum zweitenmal, fünf zum drittenmal, drei zum viertenmal, zwei zum fünftenmal, vier zum sechstenmal, zwei zum sieben­tenmal, einer zum achtenmal, vier zum zehntenmal, einer zum elftenmal, einer zum zwölftenmal, zwei zum fünfzehntenmal und einer zum sechzehntenmal mit entsprechenden Abzeichen bedacht werden. Der Feierabendring Butzbach derNSG. K r a f t d u r ch Freude" veranstaltete im großen Saale desHessischen Hof" seine 14. Winterauffüh­rung durch die Rhein-Mainische Landeswanderbühne. Der Saal war voll besetzt. Die Darsteller ernteten für ihre hervorragenden Leistungen reichen Beifall.

Kreis Alsfeld.

. Homberg, 9. Febr. Der hiesige Bahn­hof, der bisher eigentlich nur als Haltestation be­zeichnet werden konnte, hat einige Verbesse­rungen erfahren. Läute- und Signaleinrichtungen wurden geschaffen. Die Gleisanlagen wurden er­weitert.

Kreis Bübingen

g Schotten, 8. Febr. Der hiesige Obst- und Gartenbauverein hatte zu seinem Winterfest, verbunden mit Preisverteilung des Blumenschmuckwettbewerbes eingeladen. Die Turn­halle war mit Blumen reichlich' geschmückt. Rektor Steinhauer als Vorsitzender begrüßte die zahlreich Erschienenen. Ein kleines Streichorchester und gemeinsame Lieder schufen eine fröhliche Stimmung. Obstbauinspekteur Metternich aus Büdingen hielt einen interessanten Lichtbilder­vortrag über Blumenschmuck, Anlage von Vor­

gärten und gab viele Anregungen für die 23er« chönerung der Stadt. Die farbigen Bilder, be« anders die Aufnahmen aus der Reichsgartenaus» tellung in Essen, fanden lebhaften Beifall. Bürger» meister Menge! übermittelte den Dank der

< Immer elegant

Damen-Maß-Kostüm im Schneiderstil

Krevert & Sohn y

Stadt und bat um tatkräftige Unterstützung bei der kommenden Verschönerung der Stadt. Etwa 120 Preise konnten den Preisträgern des Blumen­schmuckwettbewerbes ausgehändigt werden. Die Zahl hat sich gegen früher verdoppelt, sie wird weiterhin steigen. Eine Tombola und Versteige» rung von Blumenstöcken sorgte für Belebung.

Ausstellung Nationalsozialistischer Ausbauwillen".

NSG. Im Rahmen des großen Bauern- tages in Lauterbach vom 2 4. bis 2 8. Fe­bruar veranstaltet die Kreispropagandaleitung im Lauterbacher Hohhause eine AusstellungN a - tionalsozialistischer Aufbauwillen". Diese Schau soll Zeugnis ablegen von dem unbän­digen Gestaltungswillen und den großen Leistungen des Dritten Reiches auf den Gebieten, die für den Kreis Lauterbach von besonderer Bedeutung sind.

Die Reichsverkehrsbetriebe geben u. a. durch Bild­tafeln und Modelle Einblick in den hohen Stand ihrer Arbeit. Die Kulturbauämter werden durch Uebersichtspläne von den bereits durchgeführten, oder noch geplanten Kulturplänen berichten. Die Ar­beitsämter, Krankenkassen und Finanzämter werden an Hand ihrer Betriebszahlen zeigen, wie sich in unserem Gebiet die Arbeitslosigkeit radikal geändert hat. Die NS.-Frauenschaft und das Deutsche Frauen­werk werden in einem großen Raume von den ver­schiedensten Zweigen ihrer Tätigkeit berichten. Die NSV. bringt außer ihrem statistischen Material einen richtigen NSV.-Kindergarten mit Einrichtung

und Kindern zur Schau. Reichsarbeitsdienst, SA., NSKK., Reichsluftschutzbund und zahlreiche andere Stellen sind vertreten. Der Hitler-Jugend ist ein sehr breiter Raum Vorbehalten. Die Eltern werden Ge­legenheit haben, im Vorhofe des Hohhauses ein vor» schriftsmäßiges Zeltlager besichtigen zu können. Ebenso bedeutungsvoll wird die Abteilung der Deutschen Arbeitsfront sein. Neben dem zahlreichen Material aus ihren Arbeitszweigen wird sie die Frage beantworten, wo die Lauterbacher und die Alsfelder Arbeiter ihren Urlaub verbringen. Dem Städtebau, Siedlungswefen, der Erziehung zur Volksgesundheit, dem Sport, der Fliegerei sind wei­tere Abteilungen gewidmet.

Es ist nicht möglich, im Rahmen dieser kurzen Uebersicht alles zu erwähnen, was für diese Aus­stellung vorgesehen ist. Sie wird jedenfalls sehr interessant, da sie auch lebendig gestaltet wird. Für jeden wird es ein Erlebnis sein, in der Zeit vom 24. bis 28. Februar in Lauterbach sowohl die Große Bauernausstellung, als auch die AusstellungNa­tionalsozialistischer Aufbauwillen" zu besuchen.

Sitzung her Rateherren in Grimberg.

+ Grünberg, 11. Febr. Da Bürgermeister Craemer bis auf weiteres beurlaubt ist, leitet der -Erste Beigeordnete A l b g ch die Sitzung. Zum PunktErweiterungsbau der Volks- s ch u l e" gibt Architekt Balser die nötigen Er­läuterungen. Der ursprüngliche Plan, ein vollstän­dig neues Gebäude zu errichten, wurde wegen der Höhe der Kosten fallen gelassen. Dafür soll der schon bestehende Anbau erweitert und aufgestockt werden. Dadurch ist es möglich, vier neue Schulsäle und zwei Zimmer neu zu beschaffen. Die Baukosten für diesen Plan sind mit rund 43 000 Mark, veran­schlagt, wobei die Inneneinrichtung der Säle mit Schulmobilar nicht einbegriffen ist. Die alte Abort­anlage im Hof soll verschwinden, die neue Anlage soll im Keller des Hauptgebäudes angebracht wer­den mit Zugang von außen, von der Nordostseite her. Die Finanzierung dieses Planes ist s i ch e r ge­stellt. In der Beratung wurde noch die Unter­kellerung des jetzigen Anbaues besprochen, ebenso die Frage der zu wählenden Decken (Eisenbeton oder Holz) und die Form und Bedeckung des Daches in Verbindung mit dem Dach des Hauptgebäudes. Auch sollen die Schulleitung und die Lehrer der Berufs­schule nochmals wegen' etwaiger Wünsche gehört werden. Im übrigen sind die Ratsherren mit dem Dorgetragenen Plan einverstanden.

Für die Theo-Koch-Straße wird die Herstel­lung des Bürgersteiges mit Plattenbelag vorgesehen. Da nämlich die hier anliegenden Ge­bäude des Finanzamtes und der Bezirkssparkasse schon diesen Belag haben, müße man der Einheit­lichkeit wegen diesen Belag für die gesamte Straße wählen. Die Kosten sind von den Anliegern zu tra­gen und werden sich pro Quadratmeter auf 8 bis 8,80 Mark stellen.

Zur Errichtung einer B r a n d r e s e r v e ist die Aufstellung eines unterirdischen Bassins auf dem Marktplatze vor dem Weißschen Hause geplant. Dasselbe soll ein Fassungsvermögen von 160 Ku­bikmeter haben und in Verbindung mit dem auf­zustellenden Marktbrunnen stehen und das Kandel- maffer der Gebäude am Marktplatz durch eine Tonröhrenleitung aufnehmen. Der Kostenooran­schlag stellt sich auf 6700 Mark, wozu von der Brandversicherungskammer ein Zuschuß von 2000 Mark geleistet wird. Aus finanziellen Gründen

wünscht man eine Zurückstellung dieses Planes für nächstes Jahr, sofern der staatliche Zuschuß auch dann noch gewährt wird.

lieber die Ausgestaltung des Denkmal­platzes am Kriegerdenkmal 1870/7 1 sowie auch des Kirchenplatzes werden verschiedene Vorschläge besprochen. An ersterem sind die alten Bäume entfernt worden, an letzterem ebenfalls teilweise. Es wird auch hier die vollständige Ent­fernung gewünscht. Vor der endgültigen Entschei­dung über die Gestaltung der beiden Plätze soll eine Ortsbesichtigung stattfinden.

Vier Anlieger an der Theo-Koch-Straße erhal­ten das hinter ihrem Anwesen liegende städtische Gelände zum Preise von einer Mark pro Qua­dratmeter zugesprochen mit der Auflage, die Ent­wässerung auf eigene Kosten vorzunehmen. Dem Obst- und Gartenbauverein wird ein Zuschuß von 50 Mark gewährt.

Briefkasten her Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)

p. P- Ein Geschäft, dessen Inhaber Mischling 1 Grades ist zwei Großeltern jüdisch ist als deutsches Geschäft zu bezeichnen, es »fei denn, daß der Inhaber aus einem der in § 5, Absatz II, der 1. 23.0. zum Reichsbürgergesetz angegebenen Gründe als Jude gilt.

D. M. in A.-V. Die Pflichtentziehung in dem Testament der beiden Ehegatten ist unwirksam, da ein hierzu berechtigter Grund in der letztwilligen Verfügung nicht angegeben worden ist. Bei dem Tode der Ehefrau waren also ihre Eltern, trotz der Bestimmung im Testament, pflichtteilsberechtigt, d. h. ihnen stand je die Hälfte ihres gesetzlichen Erb­teils zu, während der überlebende Ehegatte V- des Nachlasses und ein weiteres '/«, das bei der Pflicht­teilszuteilung an die Schwiegereltern übrigblieb, erhielt. Da der Ehemann, nachdem er sich wieder verheiratet hatte, kinderlos und ohne Testament gestorben war, wird er mit gesetzlicher Erbfolge von seiner Witwe zu Vs und seinen Eltern zu je V« beerbt; seine Geschwister kommen dagegen nicht zum Zuge, da sie von ihren noch lebenden Eltern von der Erbfolge in den Nachlaß ihres Bruders ausgeschlossen werden.

P455C/39

per5^U^U

n

Volkstümliche Naturwissenschaft in reichbebilderten, leichtverständlich geschriebenen Wer­ken und in verschiedenen Preislagen bieten unsere Verlacs- erzeugnisse. Sie vermitteln einen tiefen Einblick in die Geheimnisse des Naturgeschehens und damitdurch erweitertes Wissen erhöhte Freude an den vielfälti­gen Schönheiten der Natur. - Verlangen Sie Prospekte und auch Probehefte der ZeitschriftAus der Natur4' Hugo Bermühler Verlag Berlin-Lichterfelde

Gießen, Bahnhofstr. 49, Rnf 3941

Schreibtische

an denen zu arbeiten Freude macht.

Kräftig,

elegant irnd praktisch, preiswert bei 652sA

Alicelchuie u. Frübelleniinar

Gießen.

Technisches Seminar für Haus­wirtschafts- und Handarbeits­lehrerinnen. staatlich anerkannte Abschlußprüfung.

Haushaltungsschule(1/2-u.ljährig).

Haus wirtschaftliche Berufs lach- schule iy2- und liährig).

Kurse: Schneidern. Weißnähen.

Auskunft und Anmeldung: Alice- schule, Steinstraße 10.

Kindergärtnerinnen-Hortnerinn.- Seminar.staatl. Abschlußprüfung. Schule für Kinderpflege-u. Haus­haltgehilfinnen. 98<D

Auskunft und Anmeldung: Fröbel-

seminar. Gartenstr. 30.

Liebigstraße 16

3-semestrige unter Staatsaufsicht stehende Fachschule für

Baugewerbe, Maschinenbau und Elektrotechnik.Maler u.Schreiner

Staatliche Abgangsvrüfung.

Semesterbeginn: 17. Avril. v Auskunft und Prospekte kostenlos. 8mD Die Direktion J

Goethe-Bond and Kaufmännischer Verein

Mittwoch, den 15. Februar 1939, abends 8 Uhr Neue Aula

Lichtbilder-Vortrag von Prof. Dr. Waldmann, Direktor der Kunsthalle in Bremen:

Wienz die Stadt der deutfdien Ottmark

Die Mitglieder des Goethe-Bundes und des Kaufmann. Vereins haben freien Eintritt (G. B. blauer Ausweis, Kontrollabschnitt Nr. 2- K. V. grüner Ausweis, Kon­trollabschnitt Nr. 9). Mitglieder der NSDAP., der NS.- Frauenschaft. des Landscbaftsbnndes Volkstum und Heimat, des Ortsverhandes Gießen des VDA. erhalten ermäßigte Eintrittskarten zum Preise v. 60 Pf. gegen Vorzeigen des Mitgliedsausweises, Nichtmitglieder zu RM. 1.- bei Cha liier u. an der Abendkasse, Studenten, Militär und Schüler zu 30 Pfennig bei Hausverwalter Becker, Universitätsgebäude. loaeD

Seißen«. Vorwas

Am Mittwoch, 15. Febr., 20 Uhr, im Kath.Vereinshaus

-Kneivv-Llnwendungen in gesunden und kranken ragen"*

dem Inhalt: Naturgemäße Lebensführung und indheitspflege. Ihre Hilfsmittel: Wasser, Kräuter,

Praktische

, Luft, Licht, Sonne, Ruhe und Bewegung. Anleitung für Kneipp-Anwendungen.

Es spricht: Fräulein Floß, Lehrerin d. Kneipp-Ver. München. Unkostenbeitrag für Mitglieder 20 Pf., für Nichtmitglieder 30 Pf.

Ortsverein Gießen mD der Deut schon Kneipp-Vereinigung.

Familien-Drucksachen veriobun68anzei0en

Vermählungeanieigen bei BrÜhltSChUlStraBe7 Oiburteanziigen

Seit Monaten

unerträglicher Gelenkrheumatismus.

In kurzer Zeit wieder doll arbeitsfähig."

Herr Bonaventura Schmitt, Heizer, Frankfurt a. Main, Frobel- straße 2b, schreibt uns am 18. April 1938:©eit Monaten litt ich an unerträglichen Gelenkrheumatismus und konnte nur unter großen Schmerzen meine Arbeit verrichten. Trotzdem ich ausgesprochener Gegner bin gegen alles, was Tabletten heißt, nahm ich Togal-Tabletten und war erstaunt über die sofortige Wir. kung derselben. Um 8 Uhr ließ ich mir aus der Apotheke eine Packung zu MM. 1.24 holen und um 9 Uhr beim Frühstück konnten eS meine Arbeits­kameraden kaum glauben, daß Togal eine solche verblüffende Wirkung hatte und ich wieder die Arbeit verrichten konnte. Nach der 3. Packung war ich und bin ich bis heute noch schmerzfrei geblieben. Nun muß ich mich als Tablettengegner geschlagen geben mit der Ueberzeugung, daß nur Ihr Togal mich von meinem Leiden in so kurzer Zeit befreit hat. Meinen aufrichtigen Dank!"

H

Die Erfahrungen anderer sind wertvoll! Der Bericht von Herrn Schmitt ist einer von vielen, der uns unaufgefordert auS Dankbar- feit zugegangen ist. In der Tat hat T o g a l Unzähligen bei Rheuma, Gicht, Ischias, Hexenschuß, Nerven» und Kopfschmerzen sowie Er­kältungskrankheiten, Grippe und Influenza rasche Hilfe gebracht. Es hat keine schädlichen Nebenerscheinungen und die hervorragende Wirkung des Togal wurde von Aerzten und Kliniken seit Jahren bestätigt. Haben auch Sie Vertrauen und machen Sie noch heute einen Versuch aber nehmen Sie nur Togal! In allen Apo­theken erhältlich. RM. 1.24.

Lesen Sie das BuchSer Kampf gegen den Schmerz". Es ist für Kranke und Gesunde von größtem Interesse. Sie erhalten es auf Mmjch kostenlos u. Mverbindlich vom ToZglWLrk Mürben 27^/13d